Meine sieben besten Tipps für den stilsicheren Berufseinstieg

Meine sieben besten Tipps für den stilsicheren Berufseinstieg

Liebe Personalerin und lieber Personaler,

sicherlich braucht auch Ihr Unternehmen neue und wertvolle Fachkräfte. Vielleicht sind die ersten Azubis schon bei Ihnen gestartet oder die Berufsausbildung beginnt zum erstem August/ersten September. Einigen neuen Kolleg*innen fehlt es teilweise an Motivation, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, dem Verständnis für das Berufsleben und einer gewissen Eigenverantwortung.

Vieles ist sicherlich auch Corona geschuldet. Doch gerade der Wechsel von der Schule ins Berufsleben stellt viele junge Menschen vor eine große Herausforderung und bringt oft sehr viel Unsicherheit im Auftritt und im Umgang mit dem Team und potentiellen Kunden/Klienten/Patienten mit sich.

Ihre neuen Auszubildenden beeinflussen und gestalten jedoch von Anfang an den Erfolg und das Image sowie den guten Ruf Ihres Unternehmens mit.

Fakt ist, dass sich zukunftsorientierte Unternehmen immer stärker für ihre neuen Kolleg*innen engagieren, indem sie jungen Menschen von Anfang an berufliche Perspektiven mit Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen und dadurch eine ganz besondere und erfolgreiche Ausbildung gewährleisten. Dazu eignet sich zum Beispiel mein Training für Auszubildende. Damit der Start für Sie und Ihre neuen

Tipp Nr 1: Die Macht des ersten Eindrucks

Wie heißt es doch so schön: „Der erste Eindruck zählt und der letzte Eindruck bleibt“. Viele Auszubildende haben teilweise nie gelernt, was zum ersten Eindruck gehört. In der Schule waren halt andere Outfits und ein anderes Styling „in“ oder „hip“. Vielleicht haben es die jungen Menschen auch nie richtig vorgelebt bekommen.

Für mich zählt dazu die ordentliche Begrüßung, die stilvolle Verabschiedung, die Kenntnis vom Unterschied zwischen Duzen und Siezen in den einzelnen Abteilungen/Hierarchien sowie die selbstbewusste Vorstellung.

In meinen beliebten Azubi-Knigge-Trainings erlebe ich immer wieder spannende Herausforderungen zwischen den einzelnen Abteilungen – gerade im gewerblichen Bereich, wo der Ton häufig etwas rau ist.

Fakt ist, dass langjährige Mitarbeiter*innen den Azubis bestimmte Verhaltensweisen leider unbewusst vorleben, weil das Klima, das Miteinander und die Kommunikation untereinander schon lange nicht mehr stimmen.

Mein Tipp: Unterstützen Sie Ihre Azubis, die Spielregeln Ihres Hauses von Anfang an zu verstehen. Dazu zählt u.a. den Unterschied zwischen „Hallo“ und „Guten Morgen“ zu erklären. Machen Sie bewusst, welche Standart-Begrüßungsritualen in Ihrem Unternehmen zu Ihrem Leitbild gehören.

Tipp Nr 2: Kommunikation und Wertschätzung

Zur wertschätzenden Kommunikation zählt für mich der stilvolle Umgang mit dem Themen Lob, Kritik, Beschwerden und Feedback.

Diese sensiblen Themen vermeiden auch Erwachsene gerne. „Nicht geschimpft ist gelobt genug“ ist heutzutage nicht mehr passend. Einige Menschen äußern ungern ihre Meinung oder leben den grünen, harmonischen Anteil im limbischen System

Fehler passieren. Durch Fehler wachsen und verbessern wir uns.  Niemand mag Kritik und niemand mag Beschwerden.  Oft vermeiden wir die Reflektion mit Kritik durch passives oder uninteressiertes Zuhören. Wer hört schon gerne unangenehme Dinge?

Wie oft ertappen wir uns selbst dabei, Dinge zu interpretieren? Wie oft wollen oder können wir den anderen nicht verstehen, weil wir noch nicht verstanden haben, wie wichtig ist es, im Hier und Jetzt zu sein. Das bedeutet, sich auch Zeit zu nehmen, um sich in die Lage des Gegenübers hineinzuversetzen.

Mein Tipp: Üben sie diese „kleinen goldenen Regeln“ der wertschätzenden Kommunikation. Nutzen Sie dazu das Sandwich-Modell (Loben – sachlich und wertschätzend Fehler ansprechen – auf der Beziehungsebene z.B. eine Lösung anbieten). So werden Ihre Auszubildenden lernen, wie sie reflektiert und konstruktiv mit Kritik umgehen.

Azubi-Knigge Trainerin Janine Katharina Pötsch

Tipp Nr. 3 „Integration ins Team fördern“

Den Wunsch nach Teambuilding-Trainings und Workshops lese ich in den Auswertungen meiner Trainings und Coachings immer wieder. Ihre Azubis sind das frühe Aufstehen zwar gewohnt, jedoch keine längeren Arbeitszeiten mit teilweise empfundenem Leistungsdruck. Diesen Druck kennen viele noch kurz vor dem Abschluss und möchten erst einmal in Ruhe ankommen, sich orientieren und sich wohlfühlen. Gerade die Generation Z stellt uns vor enorme Herausforderungen. Fakt ist, dass der oftmals nicht gelernte Umgang mit Stress, anderen Persönlichkeiten oder Langeweile dazu führt, dass sich so mach einer unwohl fühlt oder rebelliert.

Tipp Nr. 4 „So punkten Ihre Azubis mit dem Azubi-Knigge-ABC“

Klasse statt Masse und Qualität statt Quantität. Werte und Tugenden haben leider viel zu viele Menschen verlernt. Das finde ich sehr, sehr schade.

Zu den guten Tugenden im Business zählen für mich unter anderem folgende Werte: A wie Aufmerksamkeit und Authentizität, wie Dankbarkeit und Diskretion, E wie Ehrlichkeit und Empathie, F wie Freundlichkeit, H wie Höflichkeit und Hilfsbereitschaft, P wie Pünktlichkeit, R wie Respekt, V wie Verständnis und Verantwortungsbewusstsein, W wie Wertschätzung sowie Z wie Zuverlässigkeit.

Mein Tipp: Leben Sie in der Rolle als Ausbildungsverantwortlicher die Werte und Normen als Leitbild vor, die Sie von den Auszubildenden erwarten.

PS: Gerne unterstütze ich Sie mit einem Online-Training vor oder nach einem Training für Ihre Auszubildenden, damit beide von Anfang an gut miteinander klarkommen und keiner von beiden Seiten sich ärgern muss.

Tipp Nr. 5 „Auftritt und Wirkung am Arbeitsplatz“

„Ordnung ist das halbe Leben – doch das Genie liebt das Chaos.“ Jeder Mensch ist einzigartig und individuell in seinem Wesen. Wir übernehmen das Thema Ordnung aus unserer Ursprungsfamilie.

Gerade wenn die jungen Menschen im Rahmen ihrer Ausbildung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen einsetzt werden, gehen auch Mitarbeiter/innen unterschiedlich mit diesen Ansprüchen um.

Hier möchte ich eine spannende Frage aus meinen Trainings mit Sekretärinnen/ Assistentinnen oder Empfangsmitarbeitern erwähnen: „Frau Pötsch, wie gehe ich am besten damit um, wenn mein Chef jedes Mal die benutze Kaffee-Tasse auf meinem Schreibtisch abstellt? Wohl gemerkt, der Geschirrspüler in der Küche ist leer.“  Meine Nachfrage dazu: „Macht er das schon lange so?“ Sie: „Nein ich bin erst neu. Ich weiß, dass meine Vorgängerin die Tasse immer weggeräumt hat.“ Meine Antwort: „Was wäre Ihnen wichtig?“ Die Antwort lasse ich jetzt mal offen, denn das entscheidet jeder selbst, was ihm/ihr wichtig ist.

Mein Tipp: Bitten Sie Ihre Kollegen, kurz die Gepflogenheiten im jeweiligen Arbeitsbereich aufzuzeigen. Stellen Sie auch mögliche Unterschiede klar heraus. Gerade „ungeschriebene Gesetze“ werden individuell ausgelegt. Offenheit und Klarheit im gewinnbringenden Umgang miteinander ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Tipp Nr. 6 „Das gepflegte Erscheinungsbild im Business“

„Kleider machen Leute“ sagte schon Gottfried Keller. Einige junge Menschen sind sich gar nicht bewusst, welchen Eindruck sie mit ihrem Erscheinungsbild hinterlassen. Vom sexy bauchfreien Top mit schwarzem BH über „wohlriechende“ handwerkliche junge Männer, die auch zum Kunden geschickt werden und überschminkte junge Damen habe ich schon alles erlebt. Die Zeit von Buggy-Jeans mit sichtbaren Unterhosen ist bei den Jungs zum Glück vorbei. Das sind Jugend-Sünden, während denen sich der Charakter und jeweilige Stil noch entwickeln.

Viel schlimmer finde ich jedoch, wenn niemand dazu etwas sagt und das einfach so geduldet wird. Ich gebe zu, ich habe in meiner Jugend vor 20 Jahren in meiner Lehre als Kauffrau für Groß- und Außenhandel auch den Fauxpas mit einer viel zu kurzen Hose, bei der der Stringtanga rausgeschaut hat, gemacht. Klar, ich wollte damit meinen damaligen Freund beeindrucken. Jedoch war nach knapp einer Woche Schluss mit lustig, nachdem mich gefühlt jede Kollegin darauf angesprochen hat, wie peinlich das vor Kunden ist.

Mein Tipp: Erklären Sie ihren Auszubildenden im persönlichen Gespräch, warum das stilvolle Erscheinungsbild für das Image des Unternehmens wichtig ist. Ein Booklet mit Bekleidungsvorschriften ist wenig hilfreich. Das erlebe ich auch in meinen Image-Coachings im Bereich „Dressed for success“ für Teams. Sie kennen sicher das Zitat von Konrad Lorenz: „Gedacht heißt nicht immer gesagt, gesagt heißt nicht immer richtig gehört, gehört heißt nicht immer richtig verstanden, verstanden heißt nicht immer einverstanden, einverstanden heißt nicht immer angewendet, angewendet heißt noch lange nicht behalten.“

Tipp Nr. 7 „Die innere Einstellung zum Ausbildungsunternehmen und zum Ausbildungsberuf“

Einigen Azubis fehlt es gerade am Anfang an Eigenmotivation sowie an Verantwortungsbewusstsein.

Wie so oft im Leben machen einige Menschen „Dienst nach Vorschrift“. Andere blühen dagegen förmlich in ihrer Tätigkeit auf. In den Vorstellungsrunden meiner Trainings für Auszubildende frage ich gerne zuerst: „Warum haben Sie sich für den Ausbildungsberuf entschieden?“ Dazu kommen teilweise Antworten wie: „Weil es eben nichts anderes gab“ oder „Ich war froh, überhaupt was bekommen zu haben.“ Das ist schade. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch sein individuelles Potenzial hat. Wenn er richtig gefördert wird, versteht er/sie sich besser als Teil des Teams.

In meiner Ausbildung als Kauffrau für Groß- und Außenhandel vor 20 Jahren wurde ich leider nicht gefördert. Selbstbewusst wie ich nun einmal bin, hatte ich mich „durchgesetzt“, und wurde somit wie zu damaligen Zeiten üblich, eben nicht ausgenutzt. Gerade deshalb ist es mir so wichtig, junge Talente von Anfang an zu fördern, damit sie selbst herausfinden, wo ihre ganz persönlichen Stärken liegen.

Mein Tipp: Motivieren Sie die Auszubildenden, finden Sie Ihre Potenziale und fördern Sie diese. Damit haben sie langfristig und nachhaltig einen wertvollen, loyalen Mitarbeiter gewonnen.  Finden Sie gemeinsame Werte und Verbindungen zum Beruf und Unternehmen. Neue Mitarbeiter/innen sind für Ihr Unternehmen Markenbotschafter in der Außenwirkung, insbesondere im Zeitalter von Social Media Proof.

Mein Fazit: Der Start ins Berufsleben ist oft nicht einfach – mit professioneller Unterstützung binden Sie von Anfang an neue Mitarbeiter*innen.

Gerne unterstütze ich Ihre neuen Mitarbeiter*innen mit meinem beliebten und maßgeschneiderten Training und Weiterbildungsprogramm für Auszubildende „Mit Feinschliff ins Berufsleben“ (in Online, Präsenz oder Hybrid)

Ich freue mich auf Ihre Anfragen per E-Mail an jkp@poetsch-admin

Ihre Janine Katharina Pötsch

Fotocredit: Adobe Stock – eigener Account über jkp@gekonnt-wirken.de

Meine 3 besten Tipps, um den Stil in allen sozialen Medien konstant zu halten

Meine 3 besten Tipps, um den Stil in allen sozialen Medien konstant zu halten

Ein konstanter Stil schafft Vertrauen und Vertrauen lässt Kunden bleiben und erneut kaufen. Möchten Sie auch nach diesem Leitsatz agieren? Keine Sorge, es ist relativ einfach im großen weiten Raum des Onlinehandels seiner Marke und sich selbst treu zu bleiben. Darauf sollte man natürlich achten, wenn man auf verschiedenen Social-Media-Kanälen Werbung schaltet. Es ist zwar logisch, dass man sich der jeweiligen Plattform anpassen muss. Doch inhaltlich sollte der Stil des eigenen Onlineshops oder der jeweiligen Marke bestehen bleiben.

1. Tipp: Der Schlüssel in allem ist, sich selbst treu zu bleiben

Es ist einfach, einen Instagram-Post zu erstellen oder auf jeder anderen Plattform Inhalte zu veröffentlichen. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass auf jeder Plattform das eigene Profil immer dasselbe ist. Der Kern Ihres Onlinehandels muss dabei erhalten bleiben, auch wenn alles andere an diese Plattform angepasst wird. Nur so wirkt man authentisch und stilecht.

Mit Programmen wie Adobe Express ist es einfach, einen Instagram-Post zu erstellen und den Kern der eigenen Marke beizubehalten. Dies gibt dem Kunden mehr Vertrauen durch einen Wiedererkennungswert. Dieses Vertrauen sollte nicht durch komplette Anpassung an die Social-Media-Plattform verloren gehen.

View of a Businessman holding a cloud of social media network icon

2. Tipp:    Ein Werkzeug für erfolgreiche Werbung im Onlinehandel sind die sozialen Medien

Markenerfolg kommt nicht von alleine, dazu gehören viel Arbeit und ein konsequentes Auftreten. Ein weiterer Punkt ist es, mit der eigenen Marke immer im selben Stil zu bleiben, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und auch zu behalten. Es ist dabei äußerst wichtig, das Erscheinungsbild jeder der Social-Media-Plattformen anzupassen, ohne den Kern der eigenen Marke dabei zu verändern. Dies erfordert etwas Fingerspitzengefühl, aber es erzielt enorme Wirkung.

Die Stimme der Marke anpassen

Wie man mit den Kunden auf den diversen Plattformen interagiert, erweitert die Reichweite des Onlineshops. Es sollte aber doch darauf geachtet werden, dass der Stil der Interaktion auf allen Plattformen in etwa der gleiche ist und sich nicht großartig unterscheidet. Es kann nicht auf einer Plattform seriös und ernst sein und auf einer anderen lustig und mit viel Spaß agiert werden.

Immer wieder konsequent auftauchen

Durch regelmäßige Posts gerät man nicht in Vergessenheit und erinnert an sich und seine Marke, Produkte oder Dienstleistungen. Sie möchten einen Instagram-Post erstellen? Denken Sie zusätzlich an die anderen Plattformen, auf denen Sie aktiv sind. So wird Kontinuität geschaffen und Sie vergessen nichts.

3. Tipp:  Wird regelmäßig gepostet, sollte man Folgendes beachten:

  • Immer mit einer Absicht posten
    • jeden Post gut überlegt schreiben und dann erst posten
  • ein Gespräch immer kreativ fördern
    • die Interaktion mit Besuchern der Seite immer aufrechterhalten und das Gespräch nicht einfach verlassen. Interaktion fördert das Teilnehmen anderer Nutzer am Gespräch
  • Ein direktes Gespräch immer persönlich halten
    • nicht abschweifen und jedem Nutzer, der Fragen stellt, antworten
  • Immer spontan sein
    • Spontanität ist äußerst wichtig im Kontakt mit Nutzern
  • Nutzer mit Posts anlocken und deren Aufmerksamkeit behalten
    • immer wieder gut besuchte Posts nutzen, um neue Posts zu erstellen, die die Nutzer wieder interessieren
  • eine Inhaltsrichtlinie für das Posten erstellen und beibehalten
    • es ist wichtig eine Richtlinie für die Inhalte der Posts festzulegen. Dies zeigt Seriosität und stärkt das Vertrauen der Kunden.

Diese Tipps helfen, die Internetpräsenz positiv zu stärken und die eigene Marke bei den Nutzern der Social-Media-Plattformen bekannter und beliebter zu machen. Einen Instagram-Post erstellen sowie Posts in allen anderen Plattformen kann durch Regelmäßigkeit mehr als nur die Verkaufszahlen erhöhen.

Mein Fazit: Social Media ist ein gutes Instrument für die Kundenbindung oder das eigene Personal Branding

Social Media macht Spaß und vieles möglich, wenn wir das Thema mit einer richtigen Strategie angehen. Wir sind selbst unsere eigene Visitenkarte und gestalten unser virtuelles Schaufenster.

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Die Mediation in Unternehmen und Organisationen

Die Mediation in Unternehmen und Organisationen

Mit der Mediation gibt es ein Werkzeug, mit dem Unternehmen aus der Wirtschaft und Organisationen ihre inneren und externen Konflikte sehr effektiv und gütlich regeln können. Auch im privatrechtlichen Bereich wird die Mediation immer beliebter und ersetzt den ordentlichen Gerichtsprozess. Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine Mediation endet mit einem Kompromiss und ist meist wesentlich kostengünstiger.

Die Mediation als Erfolgsfaktor erkennen und nutzbar machen


Mit der professionellen Mediation wurde ein sehr effektives Instrument zur Konfliktlösung in Teams, Unternehmen und Organisationen geschaffen. Dabei wird davon ausgegangen, dass der vorherrschende Konflikt nicht unbedingt durch harte Maßnahmen gelöst werden muss. Man kann Entlassungen vorbeugen, oder aber Abteilungsumwandlungen, in dem man durch die Hilfe eines professionellen Mediators effektive Maßnahmen umsetzt und das Gespräch mit allen Mitarbeitern sucht. Anlässe für Streit gibt es viele.

Eine neue Kleiderordnung, oder aber große anstehende Veränderungen. Vieles verursacht bei den Mitarbeitern ein Gefühl der Unsicherheit und das stärkt nicht gerade das innerbetriebliche und positive Klima. Ein erfahrener Mediator für Ihr Unternehmen ist in solchen Situationen die bestmögliche Lösung und kann im Streit vermitteln. Er führt das Team und die Abteilung wieder nach vorne und kann in vielen brenzligen Situationen mit seinem Rat zur Seite stehen.

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Qualität in der Mediation ist in Deutschland garantiert

Ein Mediator zu werden ist eine langfristige berufliche Entscheidung. Die Profis verfügen nicht nur über eine fundierte Ausbildung, sondern ebenso über die notwendigen kommunikativen Skills und beruflichen Erfahrungen. Nur so kann der Einsatz eines Mediators sinnvoll werden, um Probleme und Konflikte nachhaltig und langfristig zu lösen. Das Aufgabenfeld ist sehr vielfältig und oft kommen Mediatoren nicht bei Streitfällen, sondern auch bei Umsetzungsproblemen innerhalb von Unternehmensabteilungen, oder aber bei großen Prozessen innerhalb des Unternehmens zum Zuge. Dabei ist die Rolle eines Mediators immer vermittelnd und soll dafür Sorge tragen, dass durch die Mediation positive Effekte für das Unternehmen uns seine Mitarbeiter entwickeln können. Das persönliche Gespräch ist für dieses Ziel unverzichtbar und macht den größten Teil der praktischen Arbeit des Mediators aus.

Mein Fazit: Durch Mediation werden Probleme sehr effektiv gelöst

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So finden Sie den richtigen Coach

So finden Sie den richtigen Coach

Liebe Leserin*innen.

den richtigen Mindset Coach zu finden, ist nicht immer einfach. Wer im Internet nach dem Begriff „Coach“ sucht, erzielt rund eine Milliarde Treffer. Die Reihenfolge der Suchergebnisse hilft dabei nicht weiter. Schließlich sagt sie nichts über deren Fähigkeiten im Bereich Coaching aus. Das macht die Frage umso wichtiger: Wie findet man den passenden Coach? Die folgenden Kriterien helfen bei der Suche nach dem Partner auf Zeit.

Was ist ein Coach?

Der Begriff „Coach“ ist rechtlich nicht geschützt. Grundsätzlich darf sich also jeder Coach nennen. Dasselbe gilt für das Wort Coaching. Das erklärt die Vielzahl an Treffern bei einer einfachen Google-Suche. Seit Längerem coacht der Chef die Mitarbeiter, der Sporttrainer seine Sportler und der Verkäufer die Kunden.

Das Gute daran: Es geht nicht darum, den besten Coach zu finden. Es geht darum, den passenden Coach zu finden.

Diese Fragen helfen Ihnen bei der gezielten Suche nach Ihrem persönlichen Coach

Wer im Vorfeld zwei Fragen beantwortet, erleichtert sich die Suche nach dem passenden Coach.

1. Was ist mein persönliches Ziel im Coachings?

Wer sich über seine Erwartungen im Klaren ist, hat weniger Probleme damit, den passenden Coach zu finden. Dazu gehören beispielsweise Bereiche wie Beruf, Mitarbeiterführung oder Mindset. Auf diesem Gebiet sollte der Coach sich auskennen – einerseits auf Prozessebene, andererseits als Spiegel und Motivator. Er begleitet den Coachee auf dem Weg zum Ziel.

2. Wie soll die geplante Zusammenarbeit für mich aussehen?

Coaching ist eine strategische Partnerschaft auf Zeit. Damit die Sitzungen das bestmögliche Ergebnis liefern, ist es wichtig zu wissen, was Sie selbst  von dieser Partnerschaft erwarten, z.B. wo finden die Sitzungen statt (online oder 1:1), welche Erwartungen habe ich an meinen Coach, was bin ich bereit, selbst einzubringen etc.

Kriterien für einen guten Mindset Coach

Sobald die Ziele klar sind, beginnt die Suche nach dem richtigen Coach. Ein richtiger Wegweiser sind Empfehlungen, vielleicht sogar aus dem Bekanntenkreis. Zusätzlich helfen diese wichtigsten Kriterien dabei, den passenden Partner zu finden.

1. Professionelle und fundierte Coaching-Ausbildung

Der Ausbildungsweg ist von Coach zu Coach verschieden. Während die einen an einem Wochenendkurs teilnehmen, absolvieren andere ein mehrjähriges Trainingsprogramm. Fundiert ist eine Ausbildung dann, wenn sie sich über mehrere Monate hinweg erstreckt. Das ermöglicht es, theoretische Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen abzugleichen und die Ergebnisse zu reflektieren.

Ein professioneller Coach kennt sich mit Modellen und Strategien ebenso aus, wie mit den richtigen Fragetechniken. Im Idealfall kann er ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Ausbildung im gewünschten Themenbereich nachweisen. Wer nach einem Business Coaching sucht, profitiert zusätzlich von einer relevanten Berufserfahrung.

2. Mitglied im Coaching Fachverband

Eine fundierte Ausbildung wird von den Coaching-Fachverbänden anerkannt. Ist der Coach Mitglied in einem solchen Verband, ist es also ein gutes Zeichen. Diese Verbände fordern gewisse Qualitätskriterien und listen ihre Mitglieder auf ihrer Website auf. Wichtig ist: Die Kriterien sind von Verband zu Verband unterschiedlich. Trotzdem geben sie einen ersten Anhaltspunkt darüber, ob der Coach vertrauenswürdig ist.

3. Regelmäßige Weiterbildung

Da das Coaching stets in Bewegung ist, bleibt der Coach idealerweise selbst in Bewegung. Viele Coaches haben deshalb einen Mentor Coach und bilden sich auf ihrem Gebiet regelmäßig weiter.

4. Unverbindliches Kennenlerngespräch

Professionelle Coaches bieten fast immer ein kostenloses und unverbindliches Gespräch zum Kennenlernen an. Dabei wird geklärt, ob die Zusammenarbeit von beiden Seiten aus passt. Nicht nur auf fachlicher, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Das festigt das Vertrauen und erlaubt es, auf Augenhöhe zu kommunizieren.

5. Die eigene Philosophie leben

Ist der Coach authentisch? Diese Frage ist oft ausschlaggebend und bedeutet, dass er seine Fachkompetenzen widerspiegelt. Wer an seinem Mindset arbeiten möchte, erreicht das Ziel, wenn der Coach weiß, dass die angewandten Techniken funktionieren.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Suche nach Ihrem persönlichen Mindset-Coach.

Ihre Janine Katharina Pötsch

 

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Agiles Arbeiten – Ein direkter Weg zum Erfolg?

Agiles Arbeiten – Ein direkter Weg zum Erfolg?

Agilität wurde in den letzten Jahren als der entscheidende Erfolgsfaktor für viele Unternehmen ausgemacht. Trotzdem schaffen es nur wenige Arbeitnehmer, Führungskräfte und Unternehmen, sich mehr auf diese Fähigkeit zu fokussieren. In diesem Artikel möchte ich der Frage nachgehen, worauf es beim agilen Arbeiten wirklich ankommt und welche Vorteile damit verbunden sein können.

Hilfe bei komplexen Problemen

Schon vor einiger Zeit sorgte ein Bericht der Wirtschaftswoche für Aufsehen. Darin wurde der Zusammenhang zwischen Agilität und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens direkt unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Lediglich 5 Prozent der dabei untersuchten Unternehmen waren dazu in der Lage, trotz einem geringeren Level an Aktivität ihre Mitbewerber wirtschaftlich zu schlagen. Je agiler ein solches Unternehmen also eingestuft wurde, desto größer war in der Praxis auch sein wirtschaftlicher Erfolg.

Agiles Arbeiten bietet Firmen die Möglichkeit, sich viel schneller an die Umstände in einer Branche anzupassen. Gerade in unserer sich schnell wandelnden Arbeitswelt handelt es sich hierbei um eine enorm wichtige Qualität. Wer dazu in der Lage ist, seinen Kunden möglichst schnell neue und passende Lösungen mit an die Hand zu geben, der verfügt im Wettbewerb über einen direkten Vorteil. So verwundert es, dass in den letzten Jahren noch nicht viel mehr für die Schulung dieser so wichtigen Kompetenz getan wurde.

Agilität im Arbeitsumfeld

Letztlich gibt es ganz unterschiedliche Arten und Ausformungen von agiler Arbeit. Hier muss individuell untersucht werden, welche in der jeweiligen Branche wirklich zu den größten Erfolgen führen kann. Um dies herauszufinden, kann auch ein Agile Coach die richtige Hilfe bieten. Doch was macht ein Agiler Coach eigentlich? Der Fokus liegt darauf, bestimmte Beobachtungen und Verhaltensweisen zu reflektieren. Dies bietet die Möglichkeit, in der Arbeitswelt bewusster zu werden und damit den ersten Schritt in die Richtung der Veränderung zu machen.

Entscheidend sind aber nicht nur die Merkmale der eigenen Persönlichkeit, um den nächsten wichtigen Schritt in die Richtung einer agilen Arbeitsweise zu machen. Auf der anderen Seite geht es um die Frage, welche Rahmenbedingungen das eigene Unternehmen dafür zur Verfügung stellen kann und ob zum Beispiel Seminare zum Thema angeboten werden. In manchen Firmen gibt es schon seit Jahren Konzepte wie Scrum, Holokratie oder Design Thinking, welche die nächsten Schritte bei dieser Entwicklung möglich machen sollen. Je mehr dieses Denken in der Firma ganz bewusst gefördert wird, desto leichter lassen sich auf dem Gebiet auch die gewünschten Erfolge erzielen. Letztlich spielt dafür auch die einzelne Abteilung eine große Rolle. Während ein agiles Arbeiten in der Vergangenheit vor allem der IT zugeschrieben wurde, sind inzwischen auch viele andere Bereiche damit in Kontakt gekommen. Dazu zählt zum Beispiel der gesamte Bereich des Marketings, aber auch die Arbeit der Personaler. Auch in diesen Bereichen wurden sinnvolle Ansätze gefunden, um durch Agilität zu wirtschaftlichen Erfolgen zu finden.

Kein Allheilmittel

So groß der statistisch belegte Nutzen der Agilität auch ist, so sollte sie dennoch nicht als das Allheilmittel für alle Probleme angesehen werden. Denn in der Regel lässt sich ein besonders hoher Grad an Agilität nur in besonders komplexen Situationen realisieren. Sinnvoll dosiert steckt darin jedoch die Möglichkeit, wertvolle Fortschritte zu erzielen.

Mein Fazit: Gemeinsam im T.E.A.M. Herausforderungen zu lösen macht mehr Sinn. T.E.A.M. als Teil einer außergewöhnlichen Mannschaft zu verstehen und dabei wertschätzend und gewinnbringend mit möglichen Lernfehlern umzugehen und gemeinsam die besten Lösungsansätze zu finden, führt langfristig zum Erfolg.

Was zeichnet eine echte Lady und einen modernen Gentleman aus?

Was sind gute Umgangsformen, braucht man diese überhaupt noch? Und wenn ja, was ist dann noch zeitgemäß?

Fragen Sie sich auch immer öfters, wo denn die guten alten Tugenden, wie gegenseitiger Respekt, Höflichkeit und Wertschätzung geblieben sind?  Liegt das an der jungen Generation, an der Schnelllebigkeit unserer Zeit, oder am Egoismus einiger Zeitgenossen?

Ich ärgere oder wundere mich selbst auch manchmal über die Verhaltensweisen einiger Menschen. Und auf der anderen Seite finde ich es auch wieder interessant, dass es immer mehr Menschen gibt, die Knigge nicht „belächeln“ und als Relikt vergangener Zeiten „am Hofe“ abtun. Sondern zusammen mit mir darüber diskutieren, was zu guten Umgangsformen gehört und wie wir (wieder) das wertschätzende Miteinander erlernen können. Und auf jedem gesellschaftlichen und beruflichen Parkett stilsicher Haltung zeigen.

Jetzt meine Frage an Sie: Sind höfliche Umgangsformen, ritterliche Tugenden und ein gewinnbringendes Miteinander noch zeitgemäß? Ich bin auf Ihre  Antworten gespannt!

seminFoto-Credit: Adobe Stock: 50678953, eigener Account/Kauf über jkp@gekonnt-wirken.de

Gerne möchte ich mit Ihnen auch meine Gedanken als „Vordenkerin für moderne Aristokraten“, stilsichere Lady und als Gouvernante für ein gewinnbringendes Miteinander, teilen.

Was gehört wirklich zur Haltung eines modernen Aristokraten?

Ein moderner Aristokrat zeigt stilsicher Haltung, er lebt die Tugenden der „Ritterlichkeit“, die noch nie eine Frage der Herkunft war. Moderne, zeitgemäße Aristokraten gibt es viele, denn sie leben menschliche Werte und haben ihre eigenen Werte. Sie leben eine Art Nobilität und denken laut, um ihren Teil dazu beizutragen, jeden Tag die Welt ein Stückchen besser zu machen. Gerade, weil es in Zeiten der Globalisierung, der immer größer werdenden Vielseitigkeit und dem Aufeinandertreffen von vielen Kulturen gar nicht ausbleiben kann, dass es jeden Tag entsprechende Missverständnisse und Unverständnis gegenüber dem anderen geben kann. Die „Aristokraten“ der heutigen Zeit haben den Mut, zwar zu polarisieren, aber nicht polemisch zu werden. Sie treten offen für ihre Werte ein und fordern andere dazu auf, ebenfalls offen, ohne Vorurteile und mit dem Willen zu lernen, zu agieren und zu diskutieren. Diese „Ritter“ der heutigen Welt sind deswegen auch gerne Vorbilder für andere.

Was zeichnet eine stilsichere Lady aus?

Echte Ladies sind diejenigen Damen, die auf jedem Parkett absolut stilsicher sind und echte Klasse haben. Echte Ladies lieben es, zu kokettieren und auch stilsicher zu flirten. Sie haben ihre Werte und ihre Prioritäten. Sie zeigen anderen aber auch ihre Grenzen auf.  Und weisen Menschen, welche ihre Werte weder wertschätzen, noch respektieren, klar und stilsicher in die Schranken. Eine wahre Lady lässt sich auch gerne in den Mantel helfen, hilft einer anderen Damen aus dem Mantel, oder reicht einem Gentleman seinen. Eine Lady  lässt sich auch gerne einladen, ohne sich danach schlecht zu fühlen. Eine Einladung auf privatem Wege ist für sie kein Angebot für ein schnelles Abenteuer. Sondern eine Geste des Respekts und der Wertschätzung.

Stilsichere Ladies legen auch großen Wert auf ein natürliches, gepflegtes Erscheinungsbild ohne extreme künstliche Veränderungen. Sie achten die Umwelt und kleiden sich hochwertig (ohne teure Marken tragen zu müssen) und angemessen zu jedem Anlass. Sie kaufen nachhaltig und sind nicht „Gefangene“ von kurzlebigen Mode-Trends. Getreu dem Leitspruch von Coco Chanel: „Mode ist vergänglich, aber der Stil bleibt„! Weniger ist mehr – und ausgesuchte Qualität, statt austauschbare Massenware – das ist die Devise einer echten Lady. Oder wie es eine andere Stil-Ikone – Giorgio Armani ausgedrückt hat: „Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen. Sondern im Gedächtnis zu bleiben!“

Deswegen wissen echte Ladies, was „chic“ sehen aussehen, wirklich bedeutet. Egal ob im einfachen Kleid, oder in der sexy Jeans mit Blazer. Sie wissen auch, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Und dass gepflegte, geschmackvolle Kleidung zwar wichtig ist. Dass aber zu einem entsprechenden, sympathischen und nachhaltig wirkenden Auftritt auch die Pflege ihrer Frisur, von Haut und Gesicht, sowie die Wahl des passenden (unaufdringlichen) Parfüms gehört. Echte Ladies sind echte, unverwechselbare, selbstbewusste und selbstsichere Persönlichkeiten. Die souverän mit den Herausforderungen des Alltags umgehen und sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Deswegen akzeptieren sie sich so, wie Gott sie geschaffen hat. Und haben es auch nicht nötig zu sehr mit allen möglichen Tricks an ihrer „Verpackung“ zu arbeiten.

Eine stilsichere Lady sagt liebend gerne, und das auch öfter am Tag, „Bitte“ und „Danke“. Und dies eben nicht aufgesetzt, oder gezwungen. Sondern aus Höflichkeit und als Zeichen der Wertschätzung und des Respekts von anderen Menschen.

Wie verhält sich ein moderner Gentleman?

„Es genügt nicht, ein anständiger Mensch zu sein, man muss es auch zeigen.“ (Honoré de Balzac)

Ein zeitgemäßer Gentleman zu sein, will gelernt sein. Doch was zählt wirklich dazu? Meines Erachtens ebenfalls absolute Höflichkeit, das klare Respektieren von einem NEIN und von Grenzen. Ein „sanfter“ (gentle) Mann respektiert alle Frauen, ohne Unterscheidung hierarchischer Ebenen (z.B. im Beruf), oder sozialer Herkunft. Ein Gentleman ist mit sich selbst im reinen, respektiert sich selbst und andere Männer. Er weiß, was er kann und muss deshalb weder angeben, noch protzen, oder sich für etwas besseres halten. Und er braucht auch keine besonderen Statussymbole, wie z.B. extrem teure Uhren, große/teure Autos, oder protzigen Goldschmuck.

Ein moderner Gentleman geht mit der Zeit und hat vielseitige Interessen – langweilige Couch-Abende mit Bier und Co. gehören definitiv nicht dazu. Er pflegt sein Hobbys, wie  z.B. Technik, Fotografie, oder Sport. Er ist in der Regel auch ein Tier- und/oder Naturliebhaber und beschäftigt sich mit Kunst.

Ein wahrer Gentleman ist überzeugter Verfechter von Fair Play hat seine Werte und Überzeugungen, das gilt auch für seinen privaten Lebensstil. Entweder ist er ein Partner-Typ, oder ein überzeugter Single und kommuniziert seine Einstellung auch klar und deutlich. Er trifft klare Entscheidungen – ein „sowohl als auch“ gibt es für ihn nicht.

Ein Gentleman ist auch ein guter Zuhörer, interessiert sich für andere und unterstützt auch diejenigen, die Hilfe brauchen. Er gibt gerne Tipps, wenn er gefragt wird und ist großzügig, ohne immer eine Gegenleistung zu erwarten.

Stilsicherheit ist die Grundvoraussetzung für einen modernen Gentleman. Wie eine echte Lady rennt er nicht jedem Mode-Trend hinterher. Sondern pflegt seinen Stil  – passend zu jedem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld. Ein echter Gentleman hat die Aussage von Oscar Wilde verinnerlicht: Zitat von Oscar Wilde: „Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach: Man nehme von allem nur das Beste“.

Was sind gute Umgangsformen in 2020 – Was ist mega in und was ist seit langem mega out?

Werte und Tugenden wirklich leben, zelebrieren und das zu seinen eigenen Werten machen, ist meiner Meinung nach nicht nur in 2020 mega-in.

Was ist noch angesagt? Rücksicht auf andere nehmen, absolute Pünktlichkeit, ein gepflegtes Äußeres, die Netiquette einhalten. Ausgeliehenes tatsächlich aus wieder zurückgeben, Bitte und Danke sagen, sowie seinen Gegenüber möglichst mit Namen grüßen.

Was ist dagegen mega-out? Fremdes Eigentum beschädigen, anderen die Schuld für eigenes Versagen in die Schuhe schieben, andere Personen – egal ob beim Sport oder im Straßenverkehr – gefährden. Oder andere Leute sinnlos „zuspammen“, blöd anmachen oder anquatschen, sowie die angeblich „sozialen Medien“ als Sex- oder Partnerbörse missbrauchen.

Was ist der Unterschied zwischen guten, zeitgemäßen Umgangsformen im Berufsalltag und im Privatleben?

Knigge hatte in seinem Standardwerk „Über den Umgang mit Menschen“ einen schönen Satz formuliert „Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, sollte sich seinen Gebräuchen unterwerfen, weil sie stärker sind als er.“

Es gibt kaum einen großen Unterschied zwischen Beruf und Privat, da beide Lebenswelten immer mehr ineinander verschmelzen. Und der darin agierende Mensch ja immer der gleiche ist. Je authentischer sich deswegen Menschen in diesen Lebenswelten bewegen, je weniger sie sich „verbiegen“, oder sich eine „Maske“ aufsetzen, umso leichter werden sich Menschen tun. Und umso mehr werden sie von anderen Menschen positiv wahrgenommen. Sie entwickeln sich vielleicht sogar zu einer echten Persönlichkeit, die gerne gesucht wird. In deren Umgebung sich andere wohlfühlen und deren Rat gefragt ist. Ein großer Unterschied ist sicherlich der Rang beim Begrüßen und Vorstellen.

Fakt ist, dass gute, zeitgemäße Umgangsformen und ein gewinnbringendes Miteinander den täglichen Umgang erleichtern. Ein korrektes Verhalten im Sinne der Business Etikette hinterlässt einfach einen guten ersten Eindruck, sowohl im Beruf, als wie auch im Privatleben. Und dadurch öffnen sich mehr „Türen“ und es ergeben sich mehr Chancen.

Gutes Benehmen an den Tag zu legen, heißt nicht „konservativ“, rückwärtsgewandt, oder altmodisch zu sein. Sondern zeigt, dass man/Frau die Etikette-Regeln kennt. Und diese souverän, mit Einfühlungsvermögen, passend zum Anlass und zum Adressaten, situativ und situationsgerecht richtig anwendet. Denn davon profitiert nicht nur Ihr eigenes Image, sondern auch das Image Ihres Unternehmens, wenn Sie in der Rolle als Markenbotschafter und Repräsentant positiv wahrgenommen werden möchten. Menschen, welche die Regeln kennen und beherrschen, können diese in manchen Situationen sogar brechen, falls es nötig und für alle Beteiligten besser ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Gedanken zu guten, zeitgemäßen Umgangsformen gute Inspirationen zu deren Anwendung gegeben habe.

Möchten Sie mehr zum Thema „gute, zeitgemäße Umgangsformen als moderner Aristokrat“ erfahren? Dann buchen Sie gerne mein beliebtes SOS Online-Coaching, meinen beliebten Familien-Knigge-Kurs oder mein beliebtes Business Knigge Training für Ihr Team/für Ihren Freundeskreis.

Ich freue mich auf einen knigge- und stilsicheren Austausch mit Ihnen.

Ihre Janine Katharina Pötsch