So werden Sie durch aktives Zuhören besser wahrgenommen!

So werden Sie durch aktives Zuhören besser wahrgenommen!

Liebe Leser und Interessenten des stilsicheren Auftretens,

Kommunikation macht Spaß, aber es ergeben sich oft Missverständnisse weil sie falsch oder nicht komplett eingesetzt wird.

Meine Frage an Sie: Haben Sie bisher das Gefühl gehabt, dass Ihr Umfeld, Ihre Mitarbeiter oder Ihre Vorgesetzten Sie nicht richtig verstehen?

Ich kenne das Gefühl nur zu gut, da ich selbst früher immer zu schnell geredet, zu schnell weitergedacht und meinem Gegenüber dann oft nicht richtig zugehört habe.

Kennen Sie die Grundregeln für gutes Zuhören?

Regel Nr. 1 „Ausreden lassen und Filter abschalten!“

Lassen Sie Ihr Gegenüber immer zuerst komplett ausreden und reden Sie nicht dazwischen. Das ist die oft die schwierigste Kunst beim Zuhören, weil uns oft schon die vermeintliche Antwort als „Ratschlag“ oder „Tipp“ auf der Zunge liegt.

Filter sind häufig für Missverständnisse verantwortlich, denn Filter die wir oft unbewusst einsetzen, resultieren aus unseren Lebenserfahrungen, unseren Glaubenssätzen und sind auch Teil unserer Erziehung.

Regel Nr. 2 „Geben Sie eine wertschätzende Rückmeldung“

Geben Sie Ihrem Gegenüber durch aktives Zuhören eine Rückmeldung. Fassen Sie das Gesagte Ihres Gesprächspartners noch einmal in eigenen Worten zusammen, um sicher zu gehen, dass Sie den Inhalt auf der Sachebene auch komplett verstanden haben.

Rückmeldungen sind als Zusammenfassung auf der Sachebene, durch paraphrasieren der eigenen Worte oder durch Ich-Botschaften auf der Gefühlsebene möglich, z.B. „Ich nehme wahr, dass…“ Rückmeldungen sollten immer kurz und sachlich ausfallen, um den Sprecher nicht zu verwirren. Verwenden Sie bei der Rückmeldung immer positive Worte.

Regel Nr. 3 „Fragen Sie bei einem vermeintlichen Missverständnis besser nach“

Das wir das, was unser Gegenüber gesagt hat, nicht sofort verstehen, liegt nicht daran, dass wir schlecht zuhören oder der andere undeutlich spricht. Oft leben beide Gesprächspartner auf unterschiedlichen „Kommunikationsinseln“, sodass die Rückkopplung nicht immer hundertprozentig funktioniert. 🙂

Fragen Sie bei Bedarf einfach konkret nach, um sicher zu stellen, dass Sie Ihr Gegenüber verstehen haben. Nutzen Sie dabei als Zeichen Ihrer Wertschätzung den Namen Ihres Gesprächspartners. Ich nutze dazu gerne folgenden Satz: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Frau Meier, geht es Ihnen um…“ Dadurch kann der Sprecher seine Botschaft verfeinern und Ihnen wird oft erst durch wertschätzendes Nachfragen deutlich, was er oder sie genau meint.

Nachfragen funktioniert am besten, ohne dass wir unseren Gesprächspartner ins Wort fallen und ohne seine Aussage schon im inneren Filtersystem bewerten.

Regel Nr. 4 „Achten Sie auf versteckte Zeichen“

Hören Sie genau hin und versuchen Sie herauszufinden, was Ihr Gegenüber zwischen den Zeilen sagt. Achten Sie auf die Bedeutung hinter den Worten in Bezug auf die Sachebene, die Beziehungsebene, die Appelebene und die Selbstoffenbahrungsebene (nach dem Vier-Ohren-Modell von Schultz von Thun).

 

 

 

 

 

 

Regel Nr. 5: „Geduld ist Mutter der Porzellankiste“

Fragen Sie vor einem Gespräch immer: „Bin ich wirklich bereit, meinem Gegenüber zuzuhören? Habe ich auch wirklich ausreichend Zeit für ein Gespräch und bin ich mit dem Herzen dabei?“

Nehmen Sie sich für Gespräche immer ausreichend Zeit und hören Sie weder mit nur einem Ohr hin, noch lassen Sie sich bitte zwischendurch vom Smartphone ablenken. Bleiben Sie geduldig und gewähren Sie Ihrem Gesprächspartner genügend Zeit zum Reden. Einige Menschen benötigen etwas mehr Zeit, um sich zu öffnen, um Dinge klar anzusprechen oder um „komplizierte, schwierige Dinge“ in Worte zu fassen.

Lassen Sie Ihr Gegenüber auch genügend Zeit zum Nachdenken, wenn Sie selbst eine Frage gestellt haben. Denken Sie daran, dass jeder Mensch seine persönliche Reaktionszeit hat.

Regel Nr. 6 „Achten Sie auf die Körpersprache“

Beobachten Sie auch die Körpersprache bei Ihrem Gegenüber. Achten Sie auf versteckte Zeichen in der Körpersprache, denn Körpersprache ist einfach ehrlicher als das gesprochene Wort.

Fragen Sie sich dazu:

  • Was sagt sein Blickkontakt und was sagen die Augen?
  • Lächelt er oder hat er den Mund eher geschlossen?
  • Sind die Arme und Hände offen und präsent oder hat er möglicherweise etwas zu verbergen, weil er die Hände versteckt?

Regel Nr. 7 „Zeigen Sie absolute Präsenz als Zeichen Ihrer Wertschätzung“

Hören Sie engagiert zu, indem Sie hundertprozentig präsent sind, Blickkontakt halten und sich auf Ihr Gegenüber konzentrieren. Geben Sie Ihrem Gegenüber durch ein Nicken, durch Grundlaute wie „mh“ oder „ok“ einen Hinweis, dass Sie auch wirklich gerne zuhören. Lassen Sie sich auf keinen Fall ablenken oder verwirren Ihren Gesprächspartner durch störende Gesten Ihrerseits.

Empathie ist ein wichtiger Teil, um absolute und absichtslose Präsenz beim Zuhören zu zeigen. Empathie heißt auch Sympathiebekundung zum achtsamen Meinungsaustausch, selbst wenn Sie unterschiedlicher Meinung sind.

PS: Gute und stilsichere Kommunikation ist ein Teil guter Umgangsformen.  Möchten Sie parkettsicher auftreten und erfahren, wie Sie auch einen Fauxpas mit Humor meistern? Wenn Sie Ihre Ausstrahlung, Selbstsicherheit und Kompetenz positiv verändern möchten, dann sichern Sie sich gleich Ihren Platz beim nächsten Knigge-Basis-Seminar in München am Sonntag, 23. Juni 2019.

So treten Sie stilsicher und erfolgreich im Business auf!

So treten Sie stilsicher und erfolgreich im Business auf!

Liebe Leserin und lieber Leser,

ein stilsicheres und erfolgreiches Auftreten will gelernt sein. Ich beobachte es häufig, dass viele Menschen sich keine Gedanken über Ihr Erscheinungsbild und vernachlässigen, welche Botschaft sie damit aussenden.

Gerade in der Rolle des Young Leaders, oder in der Vorbildfunktion als Führungskraft sowie als gute Visitenkarte des Hauses – speziell im Außendienst oder als Assistentin, ist Stilsicherheit als Wertschätzung anderen gegenüber so wichtig.

Die „neue“ Lässigkeit hält immer häufiger Einzug in den gehobenen Etagen oder es herrscht steife „Spießigkeit“ vor. Als Stil-Expertin weiß ich genau, wie schwierig es ist, im Mode-Dschungel Durchblick zu wahren.

„Mode ist vergänglich – Stil bleibt“ wusste schon Coco Chanel.

Ich empfinde es als Vorteil, dass wir trotz „Dress Code Regeln“ und geheimen Bekleidungsvorschriften die Möglichkeit haben, uns mit einem klaren Stil-Profil im Selbst-Marketing positiv und nachhaltig von der Masse abzuheben.

Wie kann ich mich stilsicher, modisch und als „Marke ICH“ kleiden?

Meine Kleidung unterstützt mich bei meinem erfolgreichen und stilsicheren Auftreten. Kleidung ist immer non-verbale Kommunikation. Wählen Sie Business-Kleidung niemals nur nach Ihren persönlichen Vorlieben aus, sondern achten Sie darauf, dass Sie mit der Wahl Ihrer Kleidung auch Ihre persönlichen Ziele erreichen können. Nutzen Sie dazu meine fünf besten Stil-Experten-Tipps.

Tipp Nr. 1 „Kenne die Dress Code- und Kleiderregeln in deiner Branche“

Ein professioneller Auftritt wird durch ein entsprechend ausgewähltes Outfit unterstützt. Fakt ist, wenn Ihr Gegenüber Ihre Kleidung als angemessen empfindet, wirkt sich das vorteilhaft auf die gesamte Atmosphäre aus. Kennen Sie die Anforderungen in Ihrer Job-Position und wenn möglich auch die Erwartungshaltung Ihres Gegenüber an Ihre Kleidung. Jede Branche hat unterschiedliche „Kleidungsregeln“. Achten Sie darauf, dass du weder zu steif, zu spießig oder gar zu lässig wirken.

Ich persönlich finde es klasse, dass viele Regeln überholt sind und jeder von uns kann mit seinem Kleidungsstil auch seine Persönlichkeit und seine Marke „Ich“ ausdrücken.

Kleiden Sie sich lieber etwas besser als erwartet und achten Sie darauf, wie sich Ihr Gegenüber kleidet.

Nehmen Sie sich morgens ausreichend Zeit beim Styling und frage dich stets folgende Fragen:

  • Welche Botschaft will ich mit meiner Kleidung ausdrücken?
  • Was sind die „Spielregeln“ in meiner Branche?
  • Welche Erwartungshaltung an mein Styling hat mein Gegenüber in Bezug auf meine Position?

Informieren Sie sich über die branchentypische Umsetzung der gängigen Business Dress Codes wie Formal Business, Business Attire, Smart Business, Business Casual oder Casual Friday. Ich werde dazu noch einen neuen Blogbeitrag verfassen.

Tipp Nr. 2 „Kleiden Sie sich effizient und nachhaltig“

Kaufen Sie weniger und investieren Sie beim Aufbau deiner Businessgarderobe von Anfang an in hochwertige Basics in Ihren persönlichen Lebensfarben. Dazu zählen Anzüge, Mäntel für Sommer/Winter, hochwerte Schuhe mit guten Schuhspannern und hochwerte Leder-Accessoires. Achten Sie auf einen klaren roten Faden in deinem Stil-Profil.

„Kleide dich nicht für den Job, den du schon hast, sondern für den Job, den du haben möchtest.“

Wenn Sie nicht wissen, was wirklich zu Ihnen als Persönlichkeit, zu Ihrem Job-Profil und Ihren unterschiedlichen Rollen im Job passt, unterstütze ich Sie gerne beim Karriere-Styling.

Tipp Nr. 3 „Planen Sie im Voraus anstatt sich morgens zu stressen“

Planung, Klarheit und Wochenziele sind auch bei der Auswahl der Kleidung wichtig. Wenn Sie stilsicher im Kombinieren sind, werden Sie merken, dass Sie gar nicht so viele Klamotten im Schrank brauchen. Machen Sie sich am besten Fotos von den Outfits, in denen Sie sich wohl fühlen und tolle Komplimente bekommen.

Wenn Sie beruflich oft unterwegs sind, achten Sie beim Kleidungskauf im Vorfeld auf knitterfreie Kleidung und rollen Sie die Kleidung lieber in gutes Seidenpapier. Gutes Packen erspart viel Ärger, wenn Sie  oft im Hotel übernachten. Für Anzüge und Kostüme empfehle ich einen hochwertigen Kleidersack.

Meine Kleidungs-Planungs-Fragen:

  • Wo bin ich diese Woche unterwegs: Bin ich nur im Büro oder die halbe bzw.  ganze Woche beim Kunden unterwegs?
  • Wie wird das Wetter?
  • Welche besonderen Anlässe stehen an?
  • In welchen Outfits fühle ich mich besonders wohl?

Männer haben es oft einfacher in der Kombination von Anzug mit Hemd sowie in dunkler Stoffhose oder dunkler Jeans mit Hemd und Sakko.

Frauen sollten im Voraus planen. Ich trage auch oft zweimal in der Woche die gleichen Outfits mit einem anderen Oberteil in der gleichen Farbe.

Wichtig ist auch hier, dass du einen klaren roten Faden in Ihren Outfits in der Auswahl der zu Ihnen passenden Farben, Muster, Accessoires, Schnitte und in der Kombination der Stofftexturen haben.

Tipp Nr. 4 „Mehr Mut zu Farbe!“

Kennen Sie Ihre persönlichen Lebensfarben. Schwarz steht nicht jedem und wirkt auf andere teilweise kühl und distanziert. Wollen Sie Karriere machen oder IhreKunden dauerhaft begeistern? Dann verabschieden Sie sich möglichst schnell vom einheitlichen Pinguin (schwarz-weiß) und dem „Graue Maus“-Look.

Farben gibt es wie Sand am Meer – doch nicht jede Farbe steht Ihnen.  Lassen Sie sich bitte nicht von den Mode-Trends, Looks in Mode-Zeitschriften oder oft schrägen Kombinationen in Boutiquen verwirren.

Sie brauchen nicht mehr als fünf bis sechs Farben im Kleiderschrank. Einige Farben wirken sehr schön ganzheitlich als Kleid, Hemd oder Oberteil. Andere Farben unterstreichen Ihre Ausstrahlung besser, wenn Sie sie teilflächig (als Blazer, Sakko oder als Hose) tragen. Und wiederum wenige Farben sind super Highlight-Farben und wirken sehr gut als Accessoires, als Auflockerung oder als Unterstützung deiner persönlichen Botschaft.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihr persönliches Farb-Stil-Konzept zu erstellen, um mit mehr Ausstrahlung, mehr Erfolg und mehr Selbstbewusstsein für Ihre Ziele zu  erreichen.

Tipp Nr. 5 „Nachfragen statt Eigeninterpretation“

Im neuen Job, in einem neuen Arbeitsumfeld, bei einem Vortrag oder bei neuen Kunden sind wir oft unsicher. Das geht mir genauso, wenn ich ein Seminar-Projekt habe.

„Wer fragt, der führt“ – nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihrem Gegenüber viele Fragen, die es Ihnen erleichtern, zum Anlass passende Kleidung auszuwählen.

Stellen Sie am besten folgende Fragen:

  • Wo werde ich präsentieren? Ist der Raum hell oder dunkel? Ist der Raum „clean“ oder sind dort viele Gegenstände, die ablenken?
  • Aus welchem Business-Umfeld kommen meine neuen Kollegen, meine neuen Kunden oder meine Teilnehmer?
  • Was wird mein Co-Trainer, Moderator oder Kollege tragen?

Schauen Sie, dass Sie im Vorfeld so viel  Informationen wie möglich bekommen. Nehmen Sie am besten ein zweites Outfit mit, so können Sie zwischen einem eher klassischen Look und einem aufgelockerten Outfit passend zur Zielgruppe, zu den Räumlichkeiten und zum Anlass Ihre Kompetenz mit dem richtigen Outfit unterstreichen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.

 

 

 

Frohe Ostern

Frohe Ostern

Liebe Kunden, liebe Leser und liebe Interessenten des stilsicheren Auftretens,

ich wünsche Ihnen besinnliche, gesegnete und glückliche Osterfeiertage.

Ostern ist für mich die Zeit zum inne halten, zur inneren Einkehr, zur Reflexion, zum nachdenken über Werte wie Respekt, Nachhaltigkeit und was mir wirklich wichtig ist im Leben.

 

Kleider-Trends: Das solltest du bei der Kleider-Auswahl beachten

Kleider-Trends: Das solltest du bei der Kleider-Auswahl beachten

Fakt ist, der Sommer wird feminin! Fakt ist aber auch, dass viele Frauen unsicher sind, wie sie die tollen Sommerkleider am besten stylen sollen. Kein Wunder, dass es in diesem Jahr zu einem modischen Fauxpas nach dem anderen kommt! Dabei ist es ganz einfach, perfekt gestylt zu sein, wenn bei der Auswahl des richtigen Kleides zum passenden Anlass sowie auf die Accessoires ein wenig Wert gelegt wird.

Bunte Vielfalt der Sommerkleider in 2019

In diesem Jahr sind allerorts Kleider zu sehen. Für jede Figur, für jeden Anlass: zum großen Auftritt auf dem roten Teppich, zum Theaterbesuch, zum Dinner mit dem Chef und zur festlichen Veranstaltung im Unternehmen. Die Auswahl an Modellen ist groß und wer Kleider günstig und von guter Qualität haben möchte, schaut beispielsweise bei BAUR vorbei. Dort findet sich vor allem ein breites Sortiment an Maxikleidern. Diese haben in diesem Modesommer Hochkonjunktur und zeigen sich bunt und vielseitig. BAUR bietet dunkle und klassische Modelle ebenso wie bunte Kleider, Varianten mit Volant, mit Lochverzierungen oder mit verschiedenen Ausschnittformen. Dazu kommen verschiedene Cocktailkleider, die sich auch für den festlichen Anlass eignen. Auf der Einladung zur Hochzeit der besten Freundin steht als Kleidungsvorschrift „White Tie“? Die hier erhältlichen Maxikleider sind als elegante Abendkleider in jedem Fall passend.

Das ist bei der Kleiderwahl zu beachten?

Ebenso, wie ein Kleid zum großen Anlass nicht zu schlicht ausfallen darf, soll der Auftritt auch nicht overdressed wirken. Das kann ebenso falsch sein wie das Gegenteil! Im besten Fall erfährst du also vorher schon, welche Kleidung zu dem jeweiligen Anlass gewünscht wird und was als angemessen angesehen ist. Damit stehst du auf der sicheren Seite und bist auf keinen Fall falsch gekleidet. Das Etuikleid mit großen Mustern ist tagsüber tragbar, allerdings für das Büro eine eher schlechte Wahl. Das gilt natürlich auch für das hoch geschlitzte Abendkleid – dieses darf tatsächlich nur zum Abend zum Einsatz kommen. Eine Ausnahme bilden tagsüber stattfindende große Events wie Hochzeiten oder Vernissagen. Ansonsten bleibt das Abendkleid dem Abend vorbehalten!

Druckkleider in frischen Farben oder Hängekleider sind hingegen ebenfalls am Tage erlaubt und lassen sich beim Bummeln durch die Stadt ebenso stilsicher tragen wie im Büro oder beim Besuch eines Kunden. Vor allem diejenigen, die in kreativen Branchen tätig sind, genießen hier alle Freiheiten.

Einfarbige, schlichte und dennoch elegante Kleider lassen der Trägerin alle Freiheiten in Bezug auf die Kombination mit Accessoires. Sie sind für viele Anlässe geeignet und sollten daher zur Grundausstattung eines jeden Kleiderschranks gehören. Auch Jerseykleider mit zarten Blumenmustern reihen sich hier ein und sind im Büro ebenso perfekt wie Treffen mit den Freundinnen.

Das Kleid muss zur Figur passen!

Die Aussage der Überschrift ist eigentlich müßig zu betonen, dennoch ist vielerorts zu sehen, dass das Kleid eben nicht passend zur Figur ausgesucht wurde. Während ein zu enges Modell die paar Pfündchen zu viel ungünstig betont, kann das gleiche Kleid in der Nummer größer selbige angenehm betonen und auf weibliche Rundungen hinweisen. Doch selbst für sehr schlanke Frauen gilt, dass teilweise Shapewear zum Kleid getragen werden sollte. Das ist immer dann nötig, wenn das Kleid sehr eng anliegt. Nahtlose Unterwäsche ist Pflicht, teilweise können auch Slips mit hohem Saum sinnvoll sein, die das Bäuchlein kaschieren. Oft ist es nicht so sehr das Muster des Kleides, das nicht angemessen wirkt, sondern eher die gewählte Größe und der Schnitt desselben. Dank der riesigen Auswahl an Kleidern muss sich aber in diesem Jahr niemand in Kleider pressen, die nicht zur Figur passen.

Kleider mit passenden Accessoires kombinieren

Zum schicken Abendkleid gehört natürlich die farblich passende Clutch, diese kleine Handtasche, in die nur das Nötigste gelegt werden kann. Das Druckkleid mit den großen grafischen Mustern verlangt nach einer einfarbigen Handtasche, die sich dezent einfügt und nicht als Blickfang dient. Das einfarbige Etuikleid hingegen kann eine Tasche vertragen, die als farblicher Hingucker dient und somit als „blickfangendes Accessoire“.

Auch die Schuhe wollen bei der Kleiderwahl berücksichtigt werden. Das figurbetonende Kleid braucht natürlich Stilettos, die die Beine optisch verlängern und für das nötige Maß an Eleganz sorgen. Keine Ballerinas! Diese eher mädchenhaft anmutenden Schuhe mögen zwar bequem sein und sind für einen langen Abend sehr verlockend, doch sie verkürzen das Bein und lassen es dicker wirken. Selbst sehr schlanke Frauen bekommen dank dieser Schuhe eine ungünstige Figur, wenn sie sie mit einem eleganten Kleid kombinieren. Sandaletten mit schmalen Riemchen und hohen Absätzen hingegen sind erlaubt, sollen sich aber farblich dem Kleid unterordnen.

Natürlich darf auch der passende Schmuck nicht fehlen, denn dieser gibt dem Outfit den letzten Schliff. Je nach Anlass ist es Zeit für die bunten Hingucker an den Ohren oder für den Echtgoldschmuck mit Edelsteinen. Hier lässt die derzeitige Mode alle Freiheiten, wobei zu bemerken ist, dass vor allem große Creolen wieder auf dem Vormarsch sind. Diese eignen sich ebenso zum Etuikleid wie zum Maxikleid und dürfen als Allrounder in keiner Garderobe fehlen.

 

 

So punkten Sie stilsicher mit den It-Pieces der Saison

So punkten Sie stilsicher mit den It-Pieces der Saison

Das Modefrühjahr 2019 hält für alle Damen das Passende bereit und so fügen sich die neuen It-Pieces perfekt in das Leben ein. Sie sind klassisches Accessoire und modisches Statement zugleich. Sie punkten mit einer Farb- und Leuchtkraft, die lange nicht mehr auf den Laufstegen dieser Welt zu sehen war. Die großen Hersteller angesagter Damenmode haben sich dem angepasst und bieten verschiedene It-Pieces, die keine Frau mehr missen möchte. Ich möchte Ihnen meine besten Highlights vorstellen und empfehlen.

Tipp Nr. 1 Jeans mit Streifen 

Jeans mit Streifen finden sich bei allen Herstellern, wobei einige dieser Marken nur auf den „Streifenzug“ aufgesprungen sind und nicht als Vorreiter gelten. Andere hingegen zeigen mit ihren Kollektionen, welchen modischen Weg Jeans in diesem Jahr nehmen, wobei zum Beispiel Jeans mit Streifen, wie sie von Esprit erhältlich sind, ganz natürlich wirken. Die Jeans mit Seitenstreifen bringt gleich mehrere Vorteile mit: Sie lässt das Bein deutlich länger und schlanker wirken, der Streifen selbst bietet einen Kontrast zum übrigen Jeansstoff und wirkt als absoluter Hingucker. Dabei sind die Hersteller recht einfallsreich, was die Farbkombinationen angeht. So finden sich bei Esprit die klassischen Blue Jeans mit schwarzen und lachsfarbenen Streifen, andere Marken setzen auf schwarze Jeans und silberne oder hellgraue Streifen. Diese Streifen werden auch als Racing-Streifen bezeichnet und wir werden diesen wohl im gesamten Modejahr 2019 immer wieder begegnen. Damit lassen Skinny Jeans Damen modelähnlich wirken und bieten zudem die wunderbare Möglichkeit, die neue Lieblingshose mit anderen Styles und Trends zu kombinieren. Eine Streifenjeans wird bei Tom Tailor und anderen Markenherstellern mit Fransen kombiniert, andere Hersteller setzen auf den Used Look und auf zerrissene Jeans. Dabei sind derartige Jeans in vielen Jobs sogar bürotauglich. Für alle nicht kreativen Berufstätigkeiten handelt es sich aber um reine Freizeithosen, denn Destroyed Jeans lassen Damen zwar jugendlich und modern wirken, sind allerdings nicht für den seriösen Look geeignet.

Tipp Nr. 2 „Korallen-Look“

Alles, was als Accessoire oder Kleidungsstück infrage kommt, darf in 2019 korallenrot sein. Sicherlich darf frau es damit nicht übertreiben und sollte zudem in der Wahl der farblichen Kombinationen vorsichtig sein. Wie wäre es denn mit der Handtasche von Karl Lagerfeld, bei der der Deckel die Signatur „Karl“ darstellt? In Anbetracht des Verlusts, den die Modewelt mit dem Tod von Karl Lagerfeld erlitten hat, sollte eine solche Tasche ohnehin zur Standardausstattung einer jeden modebewussten Frau gehören. Die Tasche in Korallenrot fasst all die Kleinigkeiten, die mit zum Shoppingbummel müssen oder die zum abendlichen Ausflug benötigt werden.

Natürlich darf auch die Kleidung korallenrot sein: Boden bietet ein stylishes Hemdkleid in dieser Farbe an, Balenciaga den sportlichen Hoodie. Auffallen wird frau damit garantiert! Garantiert ist aber auch, dass sie sich darin wohlfühlen wird, zumal die Farbe zu jedem Alter und zu vielen Gelegenheiten passt.

Tipp Nr. 3 „Blazer zum Aufpeppen“

Was in diesem Jahr niemals fehlen darf, ist natürlich der Blazer. Er peppt jede Kleidung auf, sorgt dafür, dass die bequeme Ripped Jeans bürotauglich wird und steht für absolute Vertrauenswürdigkeit und Seriosität. Noch schnell zum Bankgespräch fahren? Die abendliche Elternversammlung modisch gut gekleidet durchstehen? Zum Shoppingbummel durch die teuersten Läden der Stadt starten? Der Blazer ist immer dabei und ist unter anderem von Tom Tailor oder von Esprit erhältlich. Er muss auch nicht aus besonders hochwertigen Baumwollmischungen sein, sondern kommt aus geripptem Jersey oder Satin daher. So gesehen unter anderem bei More & More. Die günstigen Preise lassen jedes Damenherz höherschlagen, denn nun muss frau sich nicht mehr auf einen Blazer als Lieblingsjacke festlegen, sondern darf sich aus vielen verschiedenen Modellen die Lieblingsteile wählen. Dabei gilt, dass sie aus einem weichen Stoff sein können, der sich sanft anschmiegt, sie können einen Verschluss haben oder gänzlich offenbleiben. Vor allem Bordeauxrot und Grau sind derzeit als Farben angesagt, ein leichter Glanz lässt die Stoffe edler wirken. Erlaubt ist wieder einmal, was gefällt!

Tipp Nr. 4 „Sneakers als It-Piece“

Was, Sneakers sollen in 2019 als It-Piece durchgehen? Sie sind doch allgegenwärtig und halten sich an keine modische Saison, an einen Trend oder bestimmte Vorgaben der Designer. Und doch haben es die „Chunky Sneakers“ in 2019 geschafft, sich an die Spitze der modischen Schuhe zu setzen. Interessant ist, dass sie teilweise als „Ugly Sneakers“ bezeichnet werden, also als hässliche Turnschuhe. Sicherlich liegt das im Auge des Betrachters, aber die Modelle von Nike oder Alexander McQueen sind alles andere als hässlich. Zugegeben, sicherlich sind diese Schuhe etwas grob, wirken mit ihrer derben Sohle nicht unbedingt damenhaft. Gleichzeitig sind sie aber wunderbar leicht an den Füßen und tragen ihre Trägerin überallhin. Diese Schuhe lassen das Outfit eckig und kantig werden, geben dem sportlichen Look einen würdigen Abschluss. Sie passen hervorragend zu Destroyed Jeans und verleihen dem Outfit, das eigentlich durch seine zerrissenen Stoffstellen und Stofffetzen auf sich aufmerksam macht, einen edlen Touch. Ganz Mutige kombinieren die großen Schuhe sogar zum Kleid oder zum Businesskostüm, allerdings ist dies abseits der kreativen Branchen mit etwas Vorsicht zu versuchen. Modekenner wissen aber, dass sich dieser Trend zumindest in der Freizeit durchsetzen wird und dass es wohl kaum eine Frau geben kann, die nicht wenigstens ein Paar Chunky Sneakers im Schrank bzw. an den Füßen hat.

Neben den genannten It-Pieces gibt es für 2019 natürlich noch zahlreiche andere, wozu auch der Schmuck zählt. Er fällt in diesem Jahr sehr groß und auffällig aus, unterstreicht den robusten bis sportlichen oder den edlen Damenlook. Besonders angenehm ist dabei, dass die Mode bequem ist – niemand muss sich in enge Teile quetschen, die bestenfalls bei den Models auf dem Laufsteg gut aussehen. Endlich gibt es wirklich alltagstaugliche Teile, in denen mit modisch gutem Gewissen auch Kombinationen ausprobiert werden können, die bislang als verpönt bis verboten galten. (mehr …)