Das Stilsichere Outfit – 7 Grundregeln

Das stilsichere Outfit – zu jedem Anlass passende – zu wählen, das ist die Kunst, die nur wenige beherrschen.

Eigentlich könnte es so einfach sein, stilsicher aufzutreten. Die goldene Regel „Kleider machen Leute“ gilt auch heute noch in jeder Branche und zu jedem Anlass.

Ich erlebe es aber sehr oft auf Messen, Events und Weiterbildungsveranstaltungen, dass Menschen unpassend zur Marke, unpassend zum Unternehmen und unpassend zur Botschaft gekleidet sind. Ich sehe sehr oft Männer oder Frauen, die wie eine graue Maus auftreten und sich nicht trauen, mehr aus sich zu machen. Mir fallen besonders Frauen auf, die sich gerne sexy – aber in meinen Augen zu sexy und freizügig – kleiden. Oft sind es bei einem stilsicheren Outfit nur kleine Details, die schnell geändert werden können. Auch kleine Fauxpas, die nicht sein müssen, werden von anderen oft auf die Goldwaage gelegt. Nach dem Motto: „Kann ich dieser Person vertrauen, wenn sie schon keinen Wert auf ihre Kleidung legt“? Oder „Er scheint nicht auf gepflegte Details in seinem Erscheinungsbild achten, wird das dann bei unserer Zusammenarbeit auch so sein?“

Das stilsichere Outfit zu wählen, will gelernt sein, auch, weil es keine gängigen Kleidungsvorschriften mehr gibt. Doch der erwähnte Spruch „Kleider machen Leute“, gilt auch heute noch. Um sich mit seinem Erscheinungsbild und Auftritt positiv und nachhaltig aus der grauen Einheitsmasse hervorzuheben. Oft brauchen wir dazu nur ein ehrliches und wertschätzendes Feedback, um unser Selbstbild und Fremdbild in Einklang zu bringen. Und um unsere Kompetenz in der Außenwirkung authentisch sichtbar zu machen.

Regel Nr. 1 „Angemessenheit beim Stilsicheren Outfit“

Achten Sie darauf, dass Ihr Outfit zum Anlass, zum Gegenüber, zu Ihrer Marke und zu Ihren Botschaften passt. Outfits, die schlecht gewählt worden sind, oder diese nicht zu den „Kleidungsregeln“ (oft sind es ungeschriebene Gesetze) passen, werden in der Regel von anderen Menschen nicht kommentiert. Aber Ihr Gegenüber denkt sich seinen Teil und steckt Sie dann bewusst oder unbewusst in eine Schublade. Und man zweifelt an Ihrer Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Tipp: Fragen Sie am besten den Veranstalter, welcher Dresscode erwünscht ist, oder schauen Sie sich Fotos von Ihrem Gegenüber, oder der Wahl der Location im Fall eines wichtigen Gesprächstermins im Internet an. Stimmen Sie Ihr Outfit dann darauf ab, damit Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden können.

Mein Tipp: Kleiden Sie sich immer passend zu Ihrem Gegenüber, das ist nicht nur in der Rolle als Trainer, Speaker, oder als Selbstständiger bei Verhandlungen, sowie auf Netzwerk-Events besonders wichtig.

Regel Nr. 2 „Klarheit und Kompetenz durch Kleidung ausdrücken“

Das stilsichere Outfit sollte immer Ihre berufliche Position und Ihre Kompetenz widerspiegeln. Je höher die Position, desto weniger Schnick-Schnack ist erlaubt. Klarheit kann auch bedeuten, dass Sie sich klar für ein Corporate Identity als Branding in Ihrem Auftritt entscheiden.

Mein Tipp: Weniger ist einfach mehr – lieber wenige gute Basics und eine klare durchgängige Aussage im Stil-Profil. Als ein „wildes“ zusammengewürfeltes, geschmackloses Sammelsurium von Kleidungsstücken und Accessoires.

Regel Nr. 3 „Gepflegtheit“

Ihre Kleidung sollte stets sauber, akkurat und gepflegt sein. Hier ein paar kleine Don’ts: kleine Schmutzflecken, kaputte Knöpfe, ausgebeulte Taschen, heraushängender Saum, abgelaufene Sohle, schmutzige Schuhe, alte Gürtel, etc. Ich könnte die Liste noch unendlich verlängern.

Ihr Gegenüber denkt dann oft „Hmm, irgendetwas stimmt mit der Person nicht, sonst würde sie mehr auf sich achten“. Mit Unaufmerksamkeiten im Outfit können Sie sehr schnell in die Schublade „Achtet nicht auf Details, arbeitet unsauber, oder ist unzuverlässig“ gesteckt werden.

Mein Tipp: Kontrollieren Sie Ihr Outfit jeden Morgen vor einem großen Spiegel mit Tageslicht und nehmen Sie als Dame immer Ersatzstrumpfhosen mit.

Regel Nr. 4 „Meinen eigenen Wert durch Kleidung zeigen“

Kennen Sie den Spruch: „Wo Erfolg drauf steht, muss auch Erfolg drin sein?“ Wie oft erlebe ich „Tschaka-tschaka“-Menschen, die bei ihrem Auftritt mit im wahrsten Sinne des Wortes „billiger“ Kleidung „glänzen“, aber ihren eigenen Wert beim Kunden zehnfach darstellen. Das passt einfach nicht. Die Art, wie ich mich kleide und wertschätze, sagt sehr viel über mich und meine Haltung und die Wertschätzung anderen gegenüber aus. Das muss kein 10.000 EUR Outfit sein. Die Investition in eine gute Armbanduhr, oder in eine hochwertige Tasche zahlt sich über die Jahre einfach aus.

Mein Tipp: Investieren Sie lieber ab JETZT in hochwertige Basics – wer billig kauft, kauft oft 3x.

Regel Nr. 5 „Sich in der Kleidung wohlfühlen“

Tragen Sie immer Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen. Wir alle haben unsere „Bad Days“ im Monat, da passt das Lieblingsoutfit dann vielleicht gerade nicht, weil das unsere aktuelle Stimmung zur Geltung bringt. Fragen Sie sich bei Bad Days immer „Worin fühle ich mich jetzt wohl?“ Und „Wie kann ich meine Botschaft mit passenden Accessoires trotzdem rüber bringen?“

Mein Tipp: Kaufen Sie niemals Kleidung, in die Sie erst „hinein“ wachsen müssen. Kleidung sollte figurbetont, aber locker und perfekt sitzen. Nichts ist unangenehmer, als ein Hose, oder ein Rock, an denen wir ständig „rumziehen“ müssen, weil das Teil nicht sitzt. Kaufen Sie auch keine Synthetik-Oberteile, wenn Sie zum Schwitzen neigen und kaufen Sie auch keine Pullis, die kratzen. Kaschmir oder Mohair sind einfach die besten Materialien, die man tragen kann.

Regel Nr. 6: Das stilsichere Outfit glänzt durch Einzigartigkeit!

Kleidung sollte weder zu altbacken, noch zu modern sein. Entscheiden Sie sich ganz klar für zwei bis drei Stilrichtungen, die zu Ihrer Persönlichkeit, zu Ihrem Business, zu Ihrer Marke und zu Ihrer Einzigartigkeit passen. Trends sind für mich immer eine Inspiration, aber kein Kaufzwang. (Coco Chanel: Mode vergeht, aber der Stil bleibt…)

Wenn Sie aus einem bestimmten Teil herausgewachsen sind, oder Kleidungsstücke einfach nicht mehr zu Ihnen passen, dann trennen Sie sich von diesen bitte umgehend.

Nichts ist peinlicher als Menschen, die nicht erwachsen werden und durch ihre Kleidung ewig jugendlich wirken wollen. Genauso peinlich ist es, wenn Menschen ständig im „Rentnerfarben“ auftreten, obwohl sie noch keine 80+ sind.

Regel Nr. 7 „Die Macht der Wiederholung“

Die Macht der Wiederholung in der Kleidung ist wichtig und entscheidend! Denn unser Auge nimmt nur einen Bruchteil an Informationen wahr. Wenn Sie Ihre Outfits ständig ändern, verlieren Sie Ihren Wiederkennungswert und bleiben eben nicht in Erinnerung.

Mein Tipp: Tragen Sie bei wichtigen Terminen möglichst immer das Outfit, mit dem Sie bei Ihrem Gegenüber schon beim ersten Mal die Tür geöffnet bekommen haben. Nutzen Sie bestimmte Bilder auch in Social Media, um den erwähnten Wiedererkennungswert zu schaffen.

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Möchten auch Sie lernen, stilsicher auf der Bühne des Lebens – z.B. im Vorstellungsgespräch, als Redner auf der Bühne, oder als Trainer im Seminar aufzutreten?  Oder beim ersten Date, einem wichtigen, gesellschaftlichen Anlass? Dann stehe ich Ihnen dafür sehr gerne zur Verfügung! IOder wir vereinbaren einen persönlichen Termin für ein Personal Coaching, damit ich ganz individuell auf Ihre Persönlichkeit eingehen kann

Mit stilvollen Grüßen

Janine Katharina Pötsch

Was bedeutet Stilsicherheit?

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Wie biete ich richtig das du an?

Liebe Image- und Knigge-Interessierte,

heute möchte ich wieder eine Leserfrage beantworten.

Gerade in der schnelllebigen Zeit ist es so schwer, die gesunde Basis zwischen den nahen und oft schnellen „Du“ und dem förmlichen etwas distanzierten „Sie“ zu wählen. Beziehungen wachsen und entwickeln sich durch Respekt, Wertschätzung und Achtung der persönlichen Distanzzonen. Ein zu schnelles duzen von sich aus kann vom Gegenüber schnell als Grenzüberschreitung empfunden werden.

Oft erlebe ich es auch, dass viele Menschen nicht wissen, wie das „Du“ überhaupt richtig angeboten wird. Das geschieht es schnell beiläufig. Es ist so nicht ganz korrekt.

Im Video-Beitrag bekommen Sie dazu meine Experten-Tipps.

Habe Sie selbst eine Frage zum Thema Knigge, Tischmanieren, Auftritt und Wirkung, Stil und Präsenz, Tischmanieren oder Parkettsicherheit? Schreiben Sie mir und ich beantworte Ihnen gerne Ihre Frage persönlich oder mit einem Video.

Ich freue mich auf Ihre Email an jkp@gekonnt-wirken.de

Mit stilvollen Grüßen
Janine Katharina Pötsch

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Warum gehören gute Small-Talk Fähigkeiten zum professionellen Image dazu?

Liebe Image-Interessierte,

manche Menschen sind galante Small-Talker und andere denken, dass Sie das nicht können. Für introvertierte Menschen ist das Thema Small-Talk oft nicht einfach.

Dabei ist es so leicht, auf Events, am Flughafen, in der Bahn oder auf einer Weiterbildungsveranstaltung miteinander ins Gespräch zu kommen.

Was sind die 3 Grundregeln für einen professionellen Small-Talk?

  1. Interessieren Sie sich offen und ehrlich für Ihr Gegenüber. Überlegen Sie sich im Vorfeld eine kleinen Themenkatalog mit Gemeinsamkeiten
  2. Nehmen Sie eine offene und authentische Körperhaltung ein. Gehen Sie mit einem Lächeln und einer positiven inneren Einstellung auf andere Menschen zu.
  3. Stellen Sie sich mit Vor- und Nachnamen vor und beginnen Sie dann erst das Gespräch.

PS: Small Talk beginnt auch bei einem Erstgespräch mit neuen Kontakten.

PSS: Möchten Sie zum Small-Talk Profi werden und Ihren eigenen Kommunikations-Stil entwickeln? Schreiben Sie mir eine E-Mail und wir finden die richtige Lösung für ein maßgeschneidertes Kommunikations-Training.

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