Stil-Expertin für Personal Shopping & Kleiderschrank Check

Stil-Expertin für Personal Shopping & Kleiderschrank Check

Artikel als Stil-Expertin vom 29.08.2013 in der SZ in der späteren Mode Kolumne in der SZ

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Wie sortiere ich meinen Kleiderschrank und wie viele Schuhe sind ein Paar zu viel? Im Interview mit Süddeutsche.de spricht Personal Shopperin Janine Katharina Pötsch über Problemzonen, über skurrile Fundstücke in fremden Schränken – und gibt Modetipps für die Herbst/Winter-Saison 2013.

Von Felicitas Kock

Janine Katharina Pötsch ist 34, lebt in München und hilft Menschen, die glauben, ihren Stil verloren zu haben. Als Personal Shopperin berät sie ihre Kunden in Sachen Mode. Weil das Thema Personal Shopping in Deutschland noch immer in den Kinderschuhen steckt, ist sie außerdem als Imageberaterin, Knigge-Trainerin und Visagistin tätig – und gibt ihren Kunden im Notfall auch ein Stück Lebenshilfe mit auf den Weg. Wichtigste Regel: Du ziehst dich nicht für andere an, sondern für dich selbst.

Süddeutsche.de: Frau Pötsch, Sie arbeiten als Personal Shopperin – wer sind Ihre Kunden?

Janine Katharina Pötsch: Zu mir kommen eigentlich ganz normale Leute. Keine Superreichen, sondern Angestellte, ein paar Manager – oder Studenten, die bald in den Beruf einsteigen wollen. Menschen, bei denen sich privat oder beruflich etwas verändert und denen dafür die passende Garderobe fehlt. Manche sind auch nur erschlagen vom Hin und Her der Mode. Und dann kommen auch viele Frauen, die den Termin geschenkt bekommen haben und sich für einen Tag wie eine Prinzessin fühlen wollen.

Wie darf man sich so einen Prinzessinnen-Tag vorstellen?

Bevor es losgeht, telefoniere ich mit meinen Kunden. Dann schicke ich einen Fragebogen, mit dem ich herausfinden will, wo ihre Vorlieben in Sachen Mode liegen und was sie mit der Beratung erreichen wollen. Beim eigentlichen Termin treffen wir uns erst einmal zum Kaffeetrinken. Viele denken ja, eine Personal Shopperin sei so eine aufgebrezelte Tussi, neben der man sich ganz grau und hässlich fühlt. Für mich ist es deshalb wichtig, Vertrauen herzustellen. Bei den meisten kommt als Nächstes ein Kleiderschrankcheck, dann gebe ich Tipps und wir gehen zusammen einkaufen.

Kleiderschrankcheck klingt interessant. Was ist das Schlimmste, was Sie je in einem Schrank gefunden haben?

Da fallen mir jetzt spontan ein paar Micky-Maus-Krawatten ein. Oder ein Hochzeitsanzug aus dem Jahr 1980, den ein Mann im Schrank hatte, obwohl er seit zehn Jahren geschieden war. Manchmal glaube ich aber, die Leute verstecken die schlimmsten Sachen, bevor ich komme.

So eine Kleiderleiche hat wahrscheinlich jeder Zweite im Schrank. Wie mistet man am besten aus?

Zuerst müssen alle Klamotten weg, die lange nicht mehr getragen wurden. Wenn Sie etwas ein Jahr nicht anhatten, kann es weg. Was kaputt ist, kann weg. Was farblich nicht mehr geht, kann weg. Und wenn Sie in ein Kleidungsstück nicht mehr hineinpassen, warten Sie bitte nicht darauf, dass sie irgendwann wieder abnehmen. Passen Sie auch auf, dass Ihr Schrank die richtige Größe hat. Ich habe mal einen jungen Mann beraten, der einen winzigen Kleiderschrank hatte. Er hat seine T-Shirts und Hosen in Papiertüten aufbewahrt. Dabei war er leitender Angestellter und hätte sich sicher etwas Besseres leisten können. Ich habe ihm empfohlen, sich als Erstes einen neuen Schrank zu kaufen.

Für alle, die ihre Kleidung nicht in Tüten aufbewahren: Gibt es Regeln, wie man seinen Schrank sortieren sollte?

Ja, die 60-20-20-Regel. 60 Prozent des Platzes sollten Sie für Business-Kleidung einberechnen, 20 Prozent für Freizeitkleidung und 20 Prozent für private Kleidung, die sie zu Hause tragen. Dann trennen Sie nach Saison und sortieren Tops, T-Shirts, Pullover, Hosen, Röcke, Kleider und so weiter separat nach Farben. Schuhe und Taschen sollten getrennt aufbewahrt werden.

Wie viele Schuhe sollte man denn besitzen?

Als Mann mindestens fünf Paar, Frauen empfehle ich mindestens fünf bis zehn Paar. Klassische Pumps, Ballerinas, Stiefel, Freizeitschuhe, da kommt schon was zusammen. Es sollten aber auch nicht zu viele sein. Manche Frauen haben 50 Paar Schuhe und unzählige Accessoires. Das hat für mich nichts mehr mit Stil zu tun, mehr als 30 Handtaschen sind Wohlstandsmüll.

Es häuft sich einiges an, wenn man mit der Mode gehen will.

Man muss nicht jeden Trend mitmachen. Die perfekte Garderobe besteht aus einigen hochwertigen Basics. Wenn eine Trendfarbe oder ein aktueller Schnitt gut zu Ihnen passt, können Sie sich ja das eine oder andere Teil zulegen. Wenn dem nicht so ist, kaufen Sie sich lieber ein schönes Accessoire, um Ihre alten Sachen aufzuhübschen.

Die wichtigsten Trends für Herbst und Winter

Sie sprechen von der perfekten Garderobe. Wenn ich die habe, muss ich also nie wieder einkaufen gehen – es sei denn, etwas geht kaputt?

Ganz so einfach ist es nicht. Es dauert schon einige Zeit, bis man die perfekte Garderobe zusammenhat. Etwa zwei bis drei Jahre würde ich sagen. Man sollte sich hochwertige Kleidung kaufen, das kann man sich gar nicht alles auf einmal leisten. Und dann lässt sich das Vorhandene immer noch durch das ein oder andere neue Teil ergänzen.

Nehmen wir mal an, Sie stehen vor dem Kleiderschrank, haben sich schon dreimal umgezogen und können sich einfach nicht für ein Outfit entscheiden. Was tun Sie?

Das kommt darauf an, was ich vorhabe. Was meistens geht, ist eine dunkle Stoffhose oder Jeans mit einem schicken Shirt und einem Blazer. Damit kann man nichts falsch machen. Mit den richtigen Accessoires sieht man immer super aus – bei Frauen ist zum Beispiel die Größe und Farbe der Handtasche entscheidend. Wenn die zum Outfit passt, ist viel gewonnen.

Und was ist für Sie ein absolutes No-go?

So etwas habe ich eigentlich nicht. Obwohl, Ohrringe bei Männern gehen meiner Meinung nach überhaupt nicht. Auch Frauen sollten sich nicht schmücken wie einen Christbaum. Pelz kann ich auch nicht leiden – Tiere für edle Kleidung abzuschlachten, finde ich absurd.

Wahrscheinlich haben nicht alle Ihre Kunden eine Modelfigur. Was raten Sie Menschen mit Problemzonen?

Zunächst einmal sollte sich jeder mit seinem Körper anfreunden – denn jeder hat mindestens eine Schokoladenseite. Wer stämmige Beine hat, hat dafür vielleicht ein tolles Gesicht. Wer kleine Brüste hat, hat vielleicht schöne Haare oder hübsche, zierliche Hüften. Diese Schokoladenseiten gilt es zu betonen. Kleinen kräftigen Frauen empfehle ich beispielsweise 7/8-Hosen und Schuhe mit Absatz. Wer mit einem zu großen Busen kämpft, aber schlanke Beine hat, sollte mal einen Bleistiftrock probieren.

Knigge ist viel mehr als nur kleine Zauberwörter

Knigge ist viel mehr als nur kleine Zauberwörter

Bericht in der OBV Online & Offline von meinem Schul-Knigge-Projekt an der Grundschule in Mühldorf im Juli 2018

Auf Initiative des Elternbeirats standen an der Grundschule Mößling drei Tage Benimmkurse mit der Knigge-Trainerin Janine Katharina Pötsch auf dem Stundenplan.

Mühldorf – Melanie, Lena, Jule, Benedikt, Antonia und Vincent lachen aus vollem Hals, als ein kleines unscheinbares Gerät in der Hand von Knigge-Trainerin Janine Katharina Pötsch Geräusche von sich gibt, die stark an Pupsen und Rülpsen erinnern. Sie sind sechs von 73 Kindern, die im Rahmen eines Knigge-Kurses an der Grundschule Mößling angemessenes und stilsicheres Benehmen lernen.

Das Spektrum reicht von der korrekten Anwendung der kleinen Zauberwörter „Danke“ und „Bitte“ über einen respektvollen Umgang miteinander bis hin zu Tischmanieren. Denn „Benimm ist immer in“, da ist die zertifizierte Knigge-Trainerin und Stil- und Imageberaterin sicher. Auf Initiative der Vorsitzenden des Elternbeirats, Irene Umschlag, fanden an drei Tagen sechs Kurse von der ersten bis zur vierten Klasse statt, die großen Anklang fanden.

„Im Zeitalter von Insta gram und YouTube werden die Kinder nicht mehr allein von Eltern und Lehrern erzogen. Es wird ihnen auch online vermittelt, was ‚in‘ ist. Einfache Benimmregeln scheinen dabei nicht mehr so einfach abrufbar zu sein. Diesem Trend wollten wir mit dem Angebot des Knigge-Kurses im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas entgegenwirken,“ erklärt Irene Umschlag.

Die Kinder waren sich nach Erhalt ihres Knigge-Zertifikats einig: „Der Kurs hat Spaß gemacht!“ Und auch für ihre Eltern haben sie eine goldene Regel dabei: „Das Handy hat bei den gemeinsamen Mahlzeiten nichts verloren!“.

https://www.ovb-online.de/muehldorf/viel-mehr-zauberwoerter-10062142.amp.html

Für Anfragen zu Schul-Knigge-Projekten besuchen Sie bitte folgende Seite: www.gekonnt-wirken.de/kinderknigge

Praxis-Knigge für Ärzte und Mitarbeiter: Taktvoller Umgang mit Patienten

Praxis-Knigge für Ärzte und Mitarbeiter: Taktvoller Umgang mit Patienten

Knigge für Ärzte und Mitarbeiter: Taktvoller Umgang mit Patienten

  • In einem speziellen Knigge-Kurs lernen Ärzte und ihre Mitarbeiter, taktvoll mit Patienten umzugehen.
  • Dabei kommt es auf Feingefühl und Kommunikationsfähigkeiten an.
  • Kommunikationstrainerin Janine Katharina Pötsch erzählt im Interview von ihren Erfahrungen.
Interview mit Angela Stoll – Veröffentlichung am

Hannover. Wie geht man wertschätzend mit Patienten um? Welche Höflichkeitsformen sind bei der Begrüßung Standard? Was gilt als Faux-pas? Die Münchner Kommunikationstrainerin und Image-Beraterin Janine Katharina Pötsch bietet Seminare für Gesundheitsberufe an. Darin trainieren Mitarbeiter von Arztpraxen, sich in jeder Situation kompetent zu verhalten. Im Interview berichtet die Knigge-Trainerin von ihren Erfahrungen.

Frau Pötsch, Sie veranstalten Knigge-Kurse für Arztpraxen. Haben die es nötig?

„Nötig“ ist das falsche Wort. Grundsätzlich gilt: Man lernt nie aus. In dem Kurs geht es vor allem um die Themen Kommunikation, Wertschätzung, stilsicherer Umgang mit unterschiedlichen Patiententypen, Respekt und Teambuilding. Das Stichwort Knigge ist schließlich ein weites Feld. Da geht es nicht nur um Benimmregeln im engeren Sinn.

Was hat Sie auf die Idee gebracht, dieses Angebot zu machen?

Ich bin Privat-Patientin und habe in dieser Rolle meine Beobachtungen in vielen Praxen gemacht, zum Beispiel beim Zahnarzt. Da ich einen kleinen Mund habe, bin ich in dem Bereich sehr empfindlich. Das können einige zahnmedizinische Fachangestellte meines Erachtens nach manchmal nur schwer nachempfinden. Jedenfalls wurden mir schon Dinge gesagt wie „Nun haben Sie sich mal nicht so!“. Ich denke, da haben sich die Mitarbeiter in der einen Praxis nicht gut in meine Situation hineinversetzen können. Im Kurs finden daher auch sehr viele Fallstudien aus der Sicht von Patienten als Rollenspiele statt.

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Bild: Adobe Stock über eigenen Account

Brauchen Kinder und Familien wieder mehr Werte und zeitgemäßen Tugenden?

Brauchen Kinder und Familien wieder mehr Werte und zeitgemäßen Tugenden?

Familie:Wie Kinder Höflichkeit lernen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

München (dpa/tmn). „Essen ist so anstrengend geworden“, stöhnt Selim. Konzentriert schiebt der Achtjährige eine Ladung Spaghetti mit der Gabel auf einen Löffel und versucht, sie zu einem mundgerechten Bündel zu wickeln.

Und jetzt schnell in den Mund damit, bevor alles wieder auf den Teller fällt. Die Nudel-Mahlzeit ist Bestandteil eines Knigge-Kurses für Kinder.

Die Acht- bis Elfjährigen sollen lernen, wie sie richtig mit Messer, Gabel und Löffel essen. Aber auch wie sie andere Menschen höflich begrüßen, wie sie sich vorstellen – und was sie tun können, wenn ihnen am Tisch ein Rülpser entwischt. Drei Stunden verbringen die zehn Mädchen und Jungen dafür an einem Samstagvormittag im Nebenzimmer eines Cafés in München. Und auf die Frage von Kursleiterin Janine Katharina Pötsch, wer denn freiwillig gekommen sei, geht erst einmal kein Finger nach oben.

Aber dann finden sie es doch ganz lustig zu lernen, wer wen zuerst grüßt und wie man sich freundlich verabschiedet. Und überraschen die Knigge-Trainerin mit der höflichen Zwischenfrage: „Darf ich bitte etwas trinken?“ Pötsch unterrichtet sonst vor allem Erwachsene in zeitgemäßen Umgangsformen. Aber auch die Kinderkurse würden gut nachgefragt, erzählt sie: „Das sind Eltern, die sich wünschen, dass die Kinder gutes Benehmen verinnerlichen.“

Bild: Pixabay
Interview zum Thema „Erfolgreich auftreten“

Interview zum Thema „Erfolgreich auftreten“

„Jeder Mensch kann durch Präsenz und Wirkung mit Stil und Etikette zu einer erfolgreichen Persönlichkeit werden“ (Janine Katharina Pötsch)

Lasse dir von ihr zeigen, wie du selbstbewusst, stilsicher und erfolgreich auftreten kannst.

201 – Janine Pötsch – Erfolgreich auftreten mit Stilsicherheit und Präsenz

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Das Podcast-Interview gibt es HIER: Inhalt laden

Janine ist gelernte Kauffrau, hat Marketing, PR, Kommunikation und BWL studiert und ist ausgebildete Stil- und Imageberaterin, Knigge- und Kommunikationstrainerin sowie Coach für Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist viel gereist und internationale Expertin mit TV-Drehs mit Warner Bros und Gallileo oder auch Kolumnen in der SZ.

Janine zeigt als Experten-Management-Trainerin dir und deinen Firmen-Mitarbeitern den wirkungsvollen Auftritt von für Präsenz und Wirkung in Karriere und Wirtschaft. Sie sieht sich selbst als Lady mit Stil und Vordenkerin für moderne Aristokraten.

Privat liest und reist sie sehr gerne, liebt Kunst und Kultur und lernt gerne spannende Menschen kennen.

Viel Freude beim Reinhören!

Ihre Expertin für Präsenz und Wirkung Janine Katharina Pötsch

7 Fragen an die Expertin für Präsenz und Wirkung im Auftritt

7 Fragen an die Expertin für Präsenz und Wirkung im Auftritt

Die 7 Fragen und meine entsprechenden Antworten aus meinem Interview mit „Etextera“:

1. Welche Art der Kommunikation spricht Sie an?
Ich mag eine klare, nutzenorientierte Kommunikation, die zur Marke, zum Claim und zum Slogan passt. Eine Kommunikation mit klarer Wort-Bild-Sprache, einem hohen Wiedererkennungswert und die auch im Storytelling präsentiert wird. Sowie eine Kommunikation, bei der ich mich von der Marke angezogen fühle und auch klar ist, wer dahintersteht. Bei der ein roter Faden und eine Haltung erkennbar sind.

2. Worauf legen Sie in der Kommunikation besonderen Wert?
Für mich ist wertschätzende Kommunikation total wichtig. Ich lege grossen Wert auf aktives Zuhören und Einfühlungsvermögen meinem Gesprächspartner gegenüber. Mir ist auch eine klare Kommunikation auf Augenhöhe, wo beide Gesprächspartner einen Konsens finden, sehr wichtig. Missverständnisse sofort ansprechen und gleich vor Ort klären, ist mir ebenfalls ein grosses Anliegen.

3. Wenn Sie etwas an der Kommunikationsbranche ändern könnten, was wäre das?
Dass sich die Menschen wieder mehr Zeit nehmen für das gesprochene Wort, mehr nachdenken, bevor sie etwas sagen. Auch dass Kinder weiterhin das Schreiben handschriftlich lernen. Dass wir weniger short communication, oder Abkürzungen nutzen. Dass weniger E-Mails im Rattenschwanz, oder dem unsinnigen cc verschickt werden, sondern dass bei Fragen oder Problemen die Dinge gleich telefonisch geklärt werden.

4. Wie macht sich die Digitalisierung in Ihrem Berufsumfeld bemerkbar?
Ich arbeite im Bereich Stilsicherheit, Präsenz und Wirkung, sowie sozialer Kompetenz. In meinen Augen ist es schwierig, diese wichtigen Themen rein digital zu schulen. Webinare zum Kennenlernen des Trainers, oder zur Einleitung/Einstimmung machen aber durchaus Sinn. Genauso helfen die digitalen Medien natürlich zur Themenabfrage, für ein Feedback oder für ein entsprechendes Update.

5. Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, dass ich meine Träume umsetze, meine Ziele und Visionen erreiche. Erfolg heisst für mich aber ganz besonders, dass ich glücklich und zufrieden bin, mit dem, was ich tue. Dass ich stolz auf mich sein kann, stolz auf das, was ich geschaffen habe. Und stolz darauf, einen Nutzen zu stiften und meinen Kunden helfen kann, ihre Ziele zu erreichen und stilsicher aufzutreten.

6. Welches war Ihr grösster beruflicher Fehler und welche Lehre haben Sie daraus gezogen?
Dass ich mir am Anfang meiner Firmengründung keine Mentoren und Unterstützer für Dinge, die mir nicht liegen, genommen habe. Ich dachte immer, ich schaffe das alles alleine und brauche niemanden, weil ich mir das nicht leisten kann. Die Lehren daraus: Es ist so wichtig, von Anfang an ein professionelles und verlässliches Team im Hintergrund zu haben, um Fehler zu vermeiden und Zeit für sich zu haben.

7. Was ist Ihnen im Beruf besonders wichtig?
Menschen dabei zu unterstützen, stilsicher aufzutreten, um als Marke «Ich» im Zeitalter der Austauschbarkeit wahrgenommen zu werden. Menschen dafür zu sensibilisieren, sich wieder mehr Gedanken über Werte und Tugenden zu machen. Menschen dafür zu inspirieren, sich auch mehr in den anderen hineinzuversetzen und mehr gemeinsam, statt als purer Egoist durch die Welt zu gehen.

Zur Person
Janine Katharina Pötsch hat u.a. Ausbildungen zur Junior PR Beraterin, zur dipl. Kommunkationswirtin, zum Stil- und Imageberater, zum Train-the-Trainer (IHK) sowie zum Knigge-, Kommunikations- und Rhetoriktrainer abgeschlossen. Weiter hat sie ein Studium in Betriebswirtschaft absolviert. Seit dem Jahr 2012 führt Janine Katharina Pötsch ihr Unternehmen Gekonnt wirken I Die Image-Akademie. Die Expertin für Stilsicherheit und Vordenkerin für moderne Aristokraten unterstützt ihre Kunden dabei, ihre Kompetenz optisch sichtbar zu machen und damit an Ausstrahlung und Wirkung zu gewinnen. Zudem lernen ihre Kunden, mit wertschätzender Kommunikation und zeitgemässen Umgangsformen zu punkten.

Als Managementtrainerin hilft sie Unternehmen aller Größenordnungen und aus allen Branchen, Praxen, Hotels, der Öffentlichen Verwaltung sowie der Finanzbranche, deren Mitarbeiter/innen zu Markenbotschaftern ihres Arbeitgebers zu entwickeln.

 

Das gesamte Interview finden Sie auch hier:

https://www.etextera.ch/news/543/106/7-Fragen-an-Janine-Katharina-Poetsch.html