Kommunikation und der wertschätzende Umgang untereinander sowie das Verständnis für unterschiedliche Persönlichkeitstypen bei unseren Kunden ist für mich als Imageberaterin und Business Coach so wichtig.
Gerade junge Pflegefachkräfte möchten mehr Verständnis haben und mehr Zeit, um sich mit Patienten auseinander zu setzen. Sie suchen speziell nach Tipps, wie Sie mit Patienten umgehen.
Bei Ärzten fällt mir in der Rolle als Patient immer wieder auf, dass hier oft nur nüchterne lateinische Begriffe gebraucht werden, wo ich als Patientin nur „Bahnhof“ verstehe. Klar habe ich viele Ärzte im Freundeskreis und meine Mama war viele Jahre Krankenschwester, sodass ich inzwischen viele Dinge und Zusammenhänge auch verstehe und weiß, wo ich nachfragen kann.
Als ich selbst nach einem kleinen Burnout im Krankenhaus lag, habe ich mich oft „verlassen“ gefühlt, weil mir Dinge nicht kurz und knackig erklärt wurden.
Ich weiß selbst, wie angespannt die Situation sind. Jedoch bin ich der Meinung, dass Patienten viel leichter mit Situationen umgehen, wenn Sie wissen, was Fakt ist.
Mich ärgert es als Selbstständige oft, dass die Kleinigkeiten der Kommunikation vergessen werden. Zum Beispiel als vor 1 Jahr lange auf der Radiologie warten musste, weil die Dame am Telefon davon ausging, dass ich statt 5 Minuten vor der Rezeption 30 Minuten bis zum Warteraum benötige. Meine wertvolle Zeit nutze ich dann gerne anders, wenn ich vorher die Information erhalten hätte, dass das ein normaler Vorgang ist. Das ich dann hinten trotz Termin noch 60 Minuten warten musste, weil Notfälle dran warten, hätte der junge Mann, der nur damit beschäftigt war, die Akten einzusammeln mit einem kleinen dezenten Hinweis im Warteraum „Bitte haben Sie Verständnis, wir haben heute viele Notfälle“ anderen Patienten Wertschätzung entgegenbringen können. Dadurch entsteht oft Ärger, Unruhe und Stress. So ein kleines Schildchen ist schnell gestaltet und bringt so viel.
Oftmals erleichtern kleine dezente Hinweise oder ein bis zwei zusätzliche Fragen den Ablauf und die Kommunikation.
In anderen Praxen erlebe ich oft, dass Patienten nicht wertschätzend gegrüßt werden oder wichtige Patientensache nicht diskret genug unter vier Augen besprochen werden.
Nachdem einige Zahnärzte schon vor Jahren an mich heran getreten sind, ob ich auch Knigge-Kurse für Praxen gebe, habe ich mein Weiterbildungsangebot für Praxen und Kliniken immer mehr erweitert.
Im September 2019 ist die Journalistin Angela Stoll an mich herangetreten und wir hatten einige sehr schöne Online-Veröffentlichungen zu dem Thema.
Schwerpunkte meines Interviews als Imageberaterin und Kommunikationstrainerin waren unter anderen Fragen wie:
Wie geht man wertschätzend mit Patienten um?
Welche Höflichkeitsformen sind bei der Begrüßung Standard?
Was gilt als Faux-pas?
Frau Pötsch, Sie veranstalten Knigge-Kurse für Arztpraxen. Haben die es nötig?
„Nötig“ ist das falsche Wort. Grundsätzlich gilt: Man lernt nie aus. In dem Kurs geht es vor allem um die Themen Kommunikation, Wertschätzung, stilsicherer Umgang mit unterschiedlichen Patiententypen, Respekt und Teambuilding. Das Stichwort Knigge ist schließlich ein weites Feld. Da geht es nicht nur um Benimmregeln im engeren Sinn.
Was hat Sie auf die Idee gebracht, dieses Angebot zu machen?
Ich bin Privat-Patientin und habe in dieser Rolle meine Beobachtungen in vielen Praxen gemacht, zum Beispiel beim Zahnarzt. Da ich einen kleinen Mund habe, bin ich in dem Bereich sehr empfindlich. Das können einige zahnmedizinische Fachangestellte meines Erachtens nach manchmal nur schwer nachempfinden. Jedenfalls wurden mir schon Dinge gesagt wie „Nun haben Sie sich mal nicht so!“. Ich denke, da haben sich die Mitarbeiter in der einen Praxis nicht gut in meine Situation hineinversetzen können. Im Kurs finden daher auch sehr viele Fallstudien aus der Sicht von Patienten als Rollenspiele statt.
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Gerne unterstütze ich Ihr Team, damit Ihre Praxis als Wohlfühlpraxis gerne von Patienten weiterempfohlen wird. Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Interesse an meinem Weiterbildungsprogramm für Praxen und Kliniken haben.
Was sind eigentlich gute Umgangsformen – und brauchen wir sie heute überhaupt noch? Und wenn ja: Was ist davon wirklich noch zeitgemäß?
Fragen Sie sich auch manchmal, wo Tugenden wie gegenseitiger Respekt, Höflichkeit und Wertschätzung geblieben sind? Liegt es an der jungen Generation, an der Schnelllebigkeit unserer Zeit – oder am zunehmenden Egoismus mancher Mitmenschen?
Auch ich wundere mich gelegentlich über bestimmte Verhaltensweisen. Gleichzeitig beobachte ich jedoch etwas Ermutigendes: Immer mehr Menschen belächeln das Thema „Knigge“ nicht mehr als verstaubtes Relikt vergangener Zeiten. Stattdessen entsteht ein neues Bewusstsein dafür, wie wichtig wertschätzende Umgangsformen sind – im privaten wie im beruflichen Kontext.
Gemeinsam diskutieren wir, was moderne Etikette heute bedeutet. Wie wir respektvolles Miteinander neu definieren können. Und wie es gelingt, auf jedem gesellschaftlichen und beruflichen Parkett stilsicher Haltung zu zeigen.
Und nun meine Frage an Sie:
Sind höfliche Umgangsformen, ritterliche Tugenden und ein gewinnbringendes Miteinander heute noch zeitgemäß?
Ich bin gespannt auf Ihre Gedanken.
Einleitung
Begriffe wie „Lady“ und „Gentleman“ wirken für manche nostalgisch. Doch richtig verstanden stehen sie nicht für veraltete Rollenbilder – sondern für Haltung, Stil und innere Größe.
Eine echte Lady und ein moderner Gentleman erkennt man nicht am Titel, sondern am Auftreten. Es geht um Werte, Respekt und Souveränität – im Business wie im Privatleben.
1. Haltung statt Attitüde
Eine echte Lady und ein moderner Gentleman besitzen innere Haltung.
Sie wissen, wofür sie stehen. Sie bleiben respektvoll – auch in herausfordernden Situationen. Sie reagieren besonnen statt impulsiv.
Haltung zeigt sich besonders dann, wenn es unbequem wird.
2. Stilbewusstsein mit Authentizität
Stil bedeutet nicht Luxus oder Markenbewusstsein. Stil bedeutet Stimmigkeit.
Gepflegte Erscheinung
Situationsangemessene Kleidung
Bewusste Körpersprache
Zurückhaltende Eleganz
Eine Lady und ein Gentleman kleiden sich nicht, um aufzufallen – sondern um angemessen zu wirken.
3. Respektvolle Kommunikation
Wahre Größe zeigt sich im Umgang mit anderen.
Zuhören können
Andere ausreden lassen
Wertschätzende Wortwahl
Keine Bloßstellung oder Ironie auf Kosten anderer
Ein moderner Gentleman und eine echte Lady behandeln vom CEO bis zur Servicekraft jeden Menschen mit Respekt.
4. Selbstsicherheit ohne Dominanz
Souveränität bedeutet nicht Lautstärke.
Gerade leise Persönlichkeiten können enorme Präsenz entwickeln. Eine Lady oder ein Gentleman müssen nicht dominieren – sie wirken durch Klarheit, ruhige Autorität und innere Stabilität.
5. Verlässlichkeit und Integrität
Worte und Taten stimmen überein.
Zusagen werden eingehalten.
Werte werden gelebt.
Grenzen werden respektiert.
Integrität ist das Fundament echter Persönlichkeit.
6. Moderne Etikette – zeitlos und relevant
Etikette ist kein starres Regelwerk, sondern Ausdruck von Wertschätzung.
Pünktlichkeit
Tischkultur
digitale Höflichkeit
angemessener Small Talk
Gute Umgangsformen schaffen Vertrauen und Sicherheit – besonders im Business.
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Gerne möchte ich in diesem Zusammenhang auch meine Gedanken als Vordenkerin für moderne Aristokraten, als stilsichere Lady und als Gouvernante für ein gewinnbringendes Miteinander mit Ihnen teilen.
Denn Gekonnt wirken bedeutet für mich weit mehr als gutes Benehmen. Es steht für Haltung, innere Größe und die bewusste Entscheidung, Respekt und Wertschätzung sichtbar zu leben – auf jedem gesellschaftlichen und beruflichen Parkett.
Was gehört wirklich zur Haltung eines modernen Aristokraten?
Ein moderner Aristokrat zeigt stilsicher Haltung. Er lebt die Tugenden der „Ritterlichkeit“ – und diese waren noch nie eine Frage von Herkunft oder Titel, sondern von innerer Größe.
Zeitgemäße Aristokraten gibt es viele. Sie definieren sich nicht über Status, sondern über Werte. Sie leben eine Form von Nobilität im Denken und Handeln. Sie sprechen klar, reflektiert und verantwortungsbewusst – nicht, um zu provozieren, sondern um Impulse zu setzen und ihren Beitrag zu leisten, die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.
Gerade in Zeiten von Globalisierung, wachsender Diversität und dem Aufeinandertreffen unterschiedlichster Kulturen entstehen Missverständnisse fast zwangsläufig. Unterschiedliche Prägungen, Kommunikationsstile und Wertvorstellungen treffen aufeinander. Hier braucht es Menschen mit Haltung.
Die „Aristokraten“ unserer Zeit haben den Mut zu polarisieren, ohne polemisch zu werden. Sie stehen offen für ihre Überzeugungen ein – klar, respektvoll und dialogbereit. Gleichzeitig laden sie andere ein, ebenfalls offen, ohne Vorurteile und mit echtem Lernwillen zu denken, zu handeln und zu diskutieren.
Diese modernen „Ritter“ sind Vorbilder. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie bewusst Verantwortung für ihr Auftreten, ihre Worte und ihr Wirken übernehmen. Genau darin liegt ihre wahre Größe – und ihre nachhaltige Wirkung.
Was zeichnet eine stilsichere Lady aus?
Echte Ladies sind diejenigen Damen, die auf jedem Parkett absolut stilsicher sind und echte Klasse haben. Echte Ladies lieben es, zu kokettieren und auch stilsicher zu flirten. Sie haben ihre Werte und ihre Prioritäten. Sie zeigen anderen aber auch ihre Grenzen auf. Und weisen Menschen, welche ihre Werte weder wertschätzen, noch respektieren, klar und stilsicher in die Schranken. Eine wahre Lady lässt sich auch gerne in den Mantel helfen, hilft einer anderen Damen aus dem Mantel, oder reicht einem Gentleman seinen. Eine Lady lässt sich auch gerne einladen, ohne sich danach schlecht zu fühlen. Eine Einladung auf privatem Wege ist für sie kein Angebot für ein schnelles Abenteuer. Sondern eine Geste des Respekts und der Wertschätzung.
Stilsichere Ladies legen auch großen Wert auf ein natürliches, gepflegtes Erscheinungsbild ohne extreme künstliche Veränderungen. Sie achten die Umwelt und kleiden sich hochwertig (ohne teure Marken tragen zu müssen) und angemessen zu jedem Anlass. Sie kaufen nachhaltig und sind nicht „Gefangene“ von kurzlebigen Mode-Trends. Getreu dem Leitspruch von Coco Chanel: „Mode ist vergänglich, aber der Stil bleibt„! Weniger ist mehr – und ausgesuchte Qualität, statt austauschbare Massenware – das ist die Devise einer echten Lady. Oder wie es eine andere Stil-Ikone – Giorgio Armani ausgedrückt hat: „Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen. Sondern im Gedächtnis zu bleiben!“
Deswegen wissen echte Ladies, was „chic“ sehen aussehen, wirklich bedeutet. Egal ob im einfachen Kleid, oder in der sexy Jeans mit Blazer. Sie wissen auch, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Und dass gepflegte, geschmackvolle Kleidung zwar wichtig ist. Dass aber zu einem entsprechenden, sympathischen und nachhaltig wirkenden Auftritt auch die Pflege ihrer Frisur, von Haut und Gesicht, sowie die Wahl des passenden (unaufdringlichen) Parfüms gehört. Echte Ladies sind echte, unverwechselbare, selbstbewusste und selbstsichere Persönlichkeiten. Die souverän mit den Herausforderungen des Alltags umgehen und sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Deswegen akzeptieren sie sich so, wie Gott sie geschaffen hat. Und haben es auch nicht nötig zu sehr mit allen möglichen Tricks an ihrer „Verpackung“ zu arbeiten.
Eine stilsichere Lady sagt liebend gerne, und das auch öfter am Tag, „Bitte“ und „Danke“. Und dies eben nicht aufgesetzt, oder gezwungen. Sondern aus Höflichkeit und als Zeichen der Wertschätzung und des Respekts von anderen Menschen.
Wie verhält sich ein moderner Gentleman?
„Es genügt nicht, ein anständiger Mensch zu sein, man muss es auch zeigen.“ (Honoré de Balzac)
Ein zeitgemäßer Gentleman zu sein, ist keine Frage von Herkunft oder Status – sondern von Haltung. Und Haltung zeigt sich im Verhalten.
Absolute Höflichkeit gehört ebenso dazu wie das klare Respektieren eines „Nein“ und persönlicher Grenzen. Ein sanfter – im wahrsten Sinne „gentle“ – Mann begegnet Frauen auf Augenhöhe. Ohne Hierarchiedenken. Ohne soziale Bewertung. Ohne Hintergedanken.
Ein moderner Gentleman ist mit sich selbst im Reinen. Er kennt seinen Wert und muss weder angeben noch protzen. Statussymbole wie überteuerte Uhren, große Autos oder auffälliger Schmuck definieren ihn nicht. Seine Sicherheit kommt von innen.
Er geht mit der Zeit, bleibt neugierig und vielseitig interessiert. Er pflegt Hobbys, bildet sich weiter, interessiert sich für Technik, Fotografie, Sport, Natur oder Kunst. Stillstand ist nicht sein Stil.
Ein wahrer Gentleman steht für Fair Play. Er hat klare Werte und lebt nach ihnen – im Beruf wie im Privaten. Er weiß, ob er Partner-Typ oder überzeugter Single ist, und kommuniziert das transparent. Er trifft klare Entscheidungen. Ein „Vielleicht“ auf Dauer gibt es für ihn nicht.
Er hört zu. Wirklich. Er interessiert sich für andere. Er unterstützt, wo Unterstützung gebraucht wird. Er gibt Rat, wenn er gefragt wird – und erwartet nicht ständig eine Gegenleistung.
Stilsicherheit ist für ihn selbstverständlich. Wie eine echte Lady folgt er nicht jedem kurzlebigen Trend. Er pflegt einen eigenen, passenden Stil – abgestimmt auf Anlass und Umfeld.
Ganz im Sinne von Oscar Wilde: „Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach: Man nehme von allem nur das Beste.“
Ein moderner Gentleman fällt nicht laut auf. Er bleibt im Gedächtnis – durch Integrität, Respekt und souveräne Präsenz.
Was sind zeitgemäße Umgangsformen – und was ist längst überholt?
Gute Umgangsformen sind kein starres Regelwerk aus vergangenen Jahrhunderten. Sie entwickeln sich mit unserer Gesellschaft weiter. Doch ihr Kern bleibt unverändert: Respekt, Wertschätzung und ein bewusstes Miteinander.
Zeitgemäß sind heute:
echtes Zuhören statt Dauer-Senden
klare Kommunikation statt Andeutungen
Respekt vor Grenzen
digitale Höflichkeit
Diversität und Offenheit
Verlässlichkeit und Pünktlichkeit
Längst überholt hingegen sind:
hierarchisches Denken aufgrund von Status oder Herkunft
Machtdemonstrationen
protziges Zurschaustellen von Reichtum
abwertende oder diskriminierende Sprache
Rollenbilder ohne Augenhöhe
Moderne Etikette bedeutet nicht Strenge – sondern Bewusstsein. Wer heute gekonnt wirken möchte, verbindet klassische Werte mit zeitgemäßer Haltung.
Haltung im Beruf, Haltung im Privaten – gibt es Unterschiede?
Knigge hatte in seinem Standardwerk „Über den Umgang mit Menschen“ einen schönen Satz formuliert „Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, sollte sich seinen Gebräuchen unterwerfen, weil sie stärker sind als er.“
Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je.
Unterschied zwischen Business und Privatleben?
Einen grundlegenden Unterschied gibt es kaum noch. Beruf und Privatleben verschmelzen zunehmend – und der Mensch, der darin agiert, bleibt derselbe.
Je authentischer sich jemand in beiden Lebenswelten bewegt, je weniger er sich verbiegt oder eine Maske aufsetzt, desto stimmiger wirkt er. Diese Echtheit schafft Vertrauen – und bildet die Grundlage für eine starke, wiedererkennbare Persönlichkeit.
Menschen, die sich konsistent und respektvoll verhalten, werden geschätzt. Man sucht ihre Nähe, fühlt sich in ihrer Umgebung wohl und fragt ihren Rat.
Ein formaler Unterschied zeigt sich vor allem im beruflichen Kontext – etwa bei Rangfolgen beim Begrüßen oder Vorstellen. Hier gelten klarere Hierarchien als im privaten Rahmen.
Warum gute Umgangsformen Türen öffnen
Zeitgemäße Umgangsformen erleichtern den Alltag – im Business wie im Privaten. Ein souveränes, respektvolles Auftreten hinterlässt einen positiven ersten Eindruck. Und dieser entscheidet oft darüber, ob sich Chancen eröffnen.
Gutes Benehmen bedeutet nicht, konservativ oder altmodisch zu sein. Es zeigt vielmehr, dass jemand die Regeln kennt – und sie mit Feingefühl, situativ und adressatengerecht anwenden kann.
Wer die Regeln beherrscht, darf sie in besonderen Momenten sogar bewusst brechen – wenn es der Situation dient und allen Beteiligten zugutekommt. Genau das ist wahre Souveränität.
Davon profitiert nicht nur Ihr persönliches Image, sondern auch das Ihres Unternehmens – insbesondere dann, wenn Sie als Repräsentant oder Markenbotschafter wahrgenommen werden.
Ich hoffe, meine Gedanken zu modernen Umgangsformen geben Ihnen wertvolle Impulse für Ihr eigenes Auftreten – damit Sie nicht nur anwesend sind, sondern gekonnt wirken.
Fazit
Eine echte Lady und ein moderner Gentleman sind keine Frage des Geschlechts, sondern der inneren Haltung.
Sie stehen für:
Stil
Respekt
Selbstbewusstsein
Werte
Souveränität
Gerade in einer schnelllebigen Welt sind diese Qualitäten keine Selbstverständlichkeit – sondern ein klares Differenzierungsmerkmal.
Wer sich bewusst für diese Haltung entscheidet, wirkt nicht nur kultiviert, sondern führungsstark.
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Gerne begleite ich Sie und Ihre Familie oder Ihr Team dabei, Präsenz, Stil und Souveränität gezielt zu entwickeln – für einen Auftritt mit Charakter und Klasse.
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Ich freue mich darauf, Sie oder Ihr Unternehmen auf dem Weg zu mehr Stil, Präsenz und einem wertschätzenden Miteinander zu begleiten.
Aktives Zuhören ist oft nicht einfach, aber Teil einer wertschätzenden und erfolgreichen Kommunikation.
Bei dieser ergeben sich aber oft Missverständnisse, weil entweder falsch, oder nicht komplett kommuniziert wird.
Meine Frage an Sie: Haben Sie auch schon manchmal den Eindruck gewonnen, dass Ihr Umfeld, Ihre Mitarbeiter/innen, oder Ihre Vorgesetzten Sie nicht richtig verstehen?
Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut, da ich selbst oft auch zu schnell geredet, zu schnell weitergedacht und meinem Gegenüber dann oft nicht richtig zugehört habe.
Kennen Sie die Grundregeln für aktives Zuhören?
Regel Nr. 1 „Ausreden lassen und Filter abschalten!“
Lassen Sie Ihr Gegenüber immer zuerst komplett ausreden und reden Sie nicht dazwischen. Das ist die oft die schwierigste Kunst beim Zuhören, weil uns oft schon die vermeintliche Antwort als „Ratschlag“ oder „Tipp“ auf der Zunge liegt.
„Filter“ im Kopf sind häufig für Missverständnisse verantwortlich, denn Filter, die wir beim Dialog mit anderen oft unbewusst einsetzen, resultieren aus unseren Lebenserfahrungen, unseren Glaubenssätzen und sind auch Teil unserer Erziehung.
Regel Nr. 2 „Geben Sie eine wertschätzende Rückmeldung“
Geben Sie Ihrem Gegenüber durch aktives Zuhören eine Rückmeldung. Fassen Sie das Gesagte Ihres Gesprächspartners noch einmal in eigenen Worten zusammen, um sicher zu gehen, dass Sie den Inhalt auf der Sachebene auch komplett verstanden haben.
Rückmeldungen sind als Zusammenfassung auf der Sachebene, durch paraphrasieren der eigenen Worte, oder durch „Ich-Botschaften“ auf der Gefühlsebene möglich, z.B. „Ich nehme wahr, dass…“ Rückmeldungen sollten immer kurz und sachlich ausfallen, um den Sprecher nicht zu verwirren. Verwenden Sie bei der Rückmeldung immer positive Worte.
Regel Nr. 3 „Fragen Sie bei einem vermeintlichen Missverständnis besser nach“
Dass wir das, was unser Gegenüber gesagt hat, oft nicht auf Anhieb verstehen, liegt nicht daran, dass wir schlecht zuhören, oder der andere undeutlich spricht. Oft leben beide Gesprächspartner auf unterschiedlichen „Kommunikationsinseln“, sodass die Rückkopplung nicht immer hundertprozentig funktioniert.
Fragen Sie deswegen bei Bedarf einfach konkret nach, um sicherzustellen, dass Sie Ihr Gegenüber verstanden haben. Nutzen Sie dabei als Zeichen Ihrer Wertschätzungden Namen Ihres Gesprächspartners. Ich verwende dazu gerne folgenden Satz: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Frau Meier, geht es Ihnen um…“ Dadurch kann der Sprecher seine Botschaft verfeinern und Ihnen wird oft erst durch wertschätzendes Nachfragen deutlich, was er oder sie genau meint.
Nachfragen funktioniert am besten, ohne dass wir unseren Gesprächspartner ins Wort fallen und ohne seine Aussage schon in unserem inneren „Filtersystem“ bewerten.
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Regel Nr. 4 „Achten Sie auf versteckte Zeichen“
Aktives Zuhören bedeutet GENAUES Zuhören! Hören Sie deswegen genau hin, was Ihr Gegenüber sagt und wie er dieses sagt. Und versuchen Sie vor allem herauszufinden, was Ihr Gegenüber nicht gesagt hat, oder zwischen den Zeilen. Achten Sie auf die Bedeutung hinter den Worten in Bezug auf die Sachebene, die Beziehungsebene, die Appellebene und die Selbstoffenbahrungsebene (nach dem Vier-Ohren-Modell von Schultz von Thun).
Regel Nr. 5: „Geduld ist die Mutter der Porzellankiste“
Fragen Sie sich vor einem Gespräch immer: „Bin ich wirklich bereit, meinem Gegenüber zuzuhören? Habe ich auch wirklich ausreichend Zeit für ein Gespräch und bin ich mit dem Herzen dabei?“
Nehmen Sie sich für Gespräche immer ausreichend Zeit und hören Sie weder mit nur einem Ohr hin, noch lassen Sie sich bitte zwischendurch nicht vom Smartphone ablenken. Bleiben Sie geduldig und gewähren Sie Ihrem Gesprächspartner genügend Zeit zum Reden. Einige Menschen benötigen etwas länger um sich zu öffnen, um Dinge klar anzusprechen, oder um „komplizierte, schwierige Dinge“ in Worte zu fassen.
Lassen Sie Ihrem Gegenüber auch genügend Zeit zum Nachdenken, wenn Sie selbst eine Frage gestellt haben. Denken Sie daran, dass jeder Mensch seine persönliche Reaktionszeit hat.
Regel Nr. 6 „Achten Sie auf die Körpersprache“
Beobachten Sie auch die Körpersprache bei Ihrem Gegenüber. Achten Sie dabei auf versteckte Zeichen, denn Körpersprache ist einfach ehrlicher, als das gesprochene Wort.
Fragen Sie sich dazu:
Was sagt sein Blickkontakt und was sagen seine Augen?
Lächelt er, oder hat er den Mund eher geschlossen?
Sind die Arme und Hände offen und präsent, oder hat er möglicherweise etwas zu verbergen, weil er die Hände versteckt?
Regel Nr. 7 „Zeigen Sie absolute Präsenz als Zeichen Ihrer Wertschätzung“
Hören Sie engagiert zu, indem Sie hundertprozentig präsent sind, Blickkontakt halten und sich auf Ihr Gegenüber konzentrieren. Geben Sie Ihrem Gegenüber durch ein Nicken, oder durch ein einfaches „ok“ einen Hinweis, dass Sie auch wirklich gerne zuhören. Lassen Sie sich auf keinen Fall ablenken, oder verwirren Ihren Gesprächspartner durch störende Gesten Ihrerseits.
Empathie ist ein wichtiger Teil, um absolute und absichtslose Präsenz beim Zuhören zu zeigen. Empathie heißt auch Sympathiebekundung zum achtsamen Meinungsaustausch, selbst wenn Sie unterschiedlicher Meinung sind.
Mein Fazit: Gute und stilsichere Kommunikation – und dabei aktives Zuhören – ist ein wichtiger Teil guter Umgangsformen. Möchten Sie parkettsicher auftreten und erfahren, wie Sie auch einen Fauxpas mit Humor meistern?
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Stilsicher beim Business Lunch oder Business Dinner: Nicht einfach, aber bei Treffen mit Geschäftspartnern oft entscheidend. Wer Karriere machen und/oder Geschäfte abschließen möchte, sollte deswegen auch das kleine Einmaleins im gehobenen Restaurant beherrschen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es oft sogar eine große Hürde ist, solche Lokale überhaupt zu betreten.
Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Besuch in einem Nobel-Restaurant im Alter von 22 Jahre. Bis dahin kannte ich ja nur die gute Hausmannskost von zu Hause. Schon alleine die Auswahl auf der Speise- und Getränkekarte und die große Besteckauswahl, erschien mir als eine große Hürde. Ich war einfach verunsichert und habe mich total überfordert gefühlt.
Doch ich habe diese Herausforderung gemeistert und kenne das Gefühl, nicht zu wissen, ob ich unbewusst etwas falsch mache und ich dadurch eventuell eine gute Chance verpasse. Wirklich perfekt darin zu sein, war damals nie mein Ziel. Ich wollte mich nur nicht blamieren.
Heute liebe ich es, mich mit Kunden in stilvollen Restaurants zum Business-Talk zu treffen. Damit auch Sie beim Business Lunch oder Dinner von Ihrer Kompetenz überzeugen, verrate ich Ihnen meine drei bestens Tipps.
Tipp Nr. 1 „Bleiben Sie authentisch und belehren Sie niemanden“
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Beobachten Sie einfach die Menschen und registrieren Sie, was Ihnen positiv auffällt.
Selbst wenn Sie die „Spielregeln“ im Restaurant meisterhaft beherrschen, passen Sie sich trotzdem Ihrem Gegenüber an, damit sich beide Gesprächspartner wohlfühlen und ein Gespräch auf Augenhöhe stattfinden kann. Revierkämpfe, oder Statusspiele, haben hier nichts zu suchen. Ebenso sollten Sie Ihrem Gesprächspartner nicht ungefragt Tipps zu seinem Ess-Stil geben. (Das habe ich übrigens früher oft bei Dates gemacht und mir damit den ein oder anderen Mann vergrault).
Anhand des Feinschliffs in der Besteckhaltung, oder beim Umgang mit der Serviette erkennen Sie, aus welchem „Stall“ Ihr Gesprächspartner kommt und er erkennt das natürlich auch bei Ihnen.
Nehmen Sie einen möglichen Tritt ins „Fettnäpfchen, einen Fauxpas, einfach mit Humor. Denn es ist kein Weltuntergang, wenn Sie sich mal daneben benehmen. Wir denken oft, wie peinlich gewisse Dinge sind. Dabei glauben Sie gar nicht, wie viele Menschen auch nicht wissen, wie die Gabel richtig gehalten, oder wie das Besteck in einer Essenspause richtig abgelegt wird.
Tipp Nr. 2 “ Achten Sie auf eine gute Körperhaltung“
Wir sitzen oft so unbequem und in der typischen Laissez-Faire-Haltung am PC. Wenn Sie am Tisch nicht negativ auffallen wollen, achten Sie deswegen darauf, dass Sie während des Business Lunch möglichst gerade sitzen. Finden Sie aber auch eine bequeme Haltung, damit Sie am Tisch nicht steif oder aufgesetzt wirken.
Der Abstand zum Tisch ist wichtig, damit Sie angemessen und stilsicher essen können. Ich empfehle Ihnen folgendes Bild als Visualisierung: Stellen Sie sich als Abstand zum Tisch eine Katze und als Abstand vom Rücken zum Stuhl eine kleine Maus vor. So sitzen Sie auf keinen Fall krumm am Tisch, weil Sie „virtuelle Barrieren“ haben. Präsenz und Wirkung hat sehr viel mit der Haltung zu tun, um als Persönlichkeit zu überzeugen.
Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Hände möglich nicht zu oft unter dem Tisch verstecken. Offene Hände signalisieren Offenheit, Wertschätzung und Vertrauen
Tipp Nr. 3 „Benehmen à la carte“
Stilvolle Tischmanieren sind nie aus der Mode gekommen. Das sichere Ausüben der Restaurant-Etikette-Regeln ist wie eine Fremdsprache auf unterschiedlichem Level zu sprechen. Zeitgemäße Umgangsformen waren schon immer ein wichtiger Karriere-Vorteil, um von sich als Persönlichkeit zu überzeugen. Nehmen Sie sich deswegen auf jeden Fall ausreichend Zeit für das Essen und das Gespräch, vermeiden Sie Hektik und Stress. Lassen Sie Handy und Laptop in der Businesstasche. Gehen Sie respektvoll und höflich mit dem Servicepersonal um. Mit einem echten Lächeln und einem ernstgemeinten „Bitte“ und „Danke“ sind Sie ein gern gesehener Gast und überzeugen Ihr Gegenüber mit Ihrem Feinschliff.
Vermeiden Sie diese fünf No-Gos im Restaurant und Sie agieren stilsicher beim Business Lunch. Und überzeugen garantiert mit Ihrer Kompetenz.
No-Gos im Restaurant:
Schmatzen
Mit vollen Mund reden
Nicht warten, bis jeder am Tisch sein Essen hat
Den Mund nicht mit der Serviette abtupfen, ehe man zum Glas greift
Speisen auf dem Teller durcheinander quetschen, à la Quetschkartoffeln mit Soße
Sich zu viel vom Büffet aufladen
Zu schnell und hastig essen
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen meiner Tipps!
PS: Möchten Sie mehr wissen, wie Sie sich stilsicher auf jedem Business-Level wirkungsvoll präsentieren und mit guten Tischmanieren punkten? Dann melden Sie sich gleich für einen 20-Minuten-Wirkungscheck bei mir. Schreiben Sie mir eine E-Mail an jkp@gekonnt-wirken.de
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heute möchte ich wieder eine Leserfrage beantworten.
Gerade in der schnelllebigen Zeit ist es so schwer, die gesunde Basis zwischen den nahen und oft schnellen „Du“ und dem förmlichen etwas distanzierten „Sie“ zu wählen. Beziehungen wachsen und entwickeln sich durch Respekt, Wertschätzung und Achtung der persönlichen Distanzzonen. Ein zu schnelles duzen von sich aus kann vom Gegenüber schnell als Grenzüberschreitung empfunden werden.
Oft erlebe ich es auch, dass viele Menschen nicht wissen, wie das „Du“ überhaupt richtig angeboten wird. Das geschieht es schnell beiläufig. Es ist so nicht ganz korrekt.
Im Video-Beitrag bekommen Sie dazu meine Experten-Tipps.
Habe Sie selbst eine Frage zum Thema Knigge, Tischmanieren, Auftritt und Wirkung, Stil und Präsenz, Tischmanieren oder Parkettsicherheit? Schreiben Sie mir und ich beantworte Ihnen gerne Ihre Frage persönlich oder mit einem Video.
Ihre Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business Janine Katharina Pötsch
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Gerne unterstütze ich Sie und/oder Ihr Team dabei, selbstbewusst, stilsicher und kompetent auf jedem Business-Level (Online, auf Fotos oder auf der Bühne) als Personen-Marke, Persönlichkeit oder Markenbotschafter zu glänzen.
ich bin der Meinung, dass Stilsicherheit und Persönlichkeit im Zeitalter der Digitalisierung und Austauschbarkeit oft wichtiger ist, als viele Dinge zu besitzen, die wir gar nicht brauchen.
Erinnern Sie sich noch an die Hochzeit von Harry und Meghan in der letzten Woche? Die moderne Aristokratie hat damit in Einzug in England einmal mehr Einzug gehalten. Als Schauspielerin liegt es ihr natürlich im Blut, durch „Lebenskunst“ stilsicher auf jedem Parkett aufzutreten.
Diese Woche erreichte mich eine spannende Email, wie ich es schaffe, auf jedem Parkett stilsicher aufzutreten. Diese Frage möchte ich mit wertvollen Tipps beantworten.
Christian Ehmann beschreibt das Thema in diesem Zitat so schön: „Die Kunst des Lebens ist, seinen eigenen Weg zu finden, und sich nicht an den Wegweisern zu verlaufen.“
Lebenskunst bedeutet laut Wikipedia: „Das Spektrum an Vorstellungen zur Lebenskunst reicht von unbeschwertem Lebensgenuss, dem französischen Savoir-vivre, über den gelassenen Umgang mit allen Anforderungen und Verwicklungen, die das Leben mit sich bringt, bis hin zu dem Anspruch, das eigene Leben als Kunstwerk zu gestalten.“
Was hat Lebenskunst mit unserem Image und mit einem stilsicheren Auftreten in allen Lebenslagen zu tun?
Menschen lieben Menschen und kaufen bei Menschen, wenn sie Ihnen sympathisch sind und unverkennbares Profil mit einem hohen Widererkennungswert entwickelt haben. Ein Image-Profil zu entwickeln, ist jedoch ein längerer Prozess.
Ich habe dazu das Image 5.0 Konzept entwickelt welche als Säule die Persönlichkeit trägt und auf 5 Kern-Fundamenten verankert ist.
Ich möchte Ihnen zu jeder Säule meine wichtigsten Tipp als Lebenskunst für die schnelle Umsetzung in die Praxis geben.
Fundament Nr. 1 „Mein Profil und meine Identität in meinen gesellschaftlichen Rollen“
Mein persönlicher Experten-Tipp:
Finden Sie 3 markante Werte, die Ihre Persönlichkeit auszeichnen und die Ihr Warum definieren. Einige Werte ändern sich teilweise im Laufe unseres Lebens. Schreiben Sie dazu einfach über ein paar Tage mehrere Werte auf und fragen Sie auch Freunde und Bekannte, was diese über die gewählten Werte in Bezug auf Ihre Person denken. Meine Werte als Expertin und Vordenkerin finden Sie im Bild.
Frage: Was sind Ihre 3 Top Werte, die mit Ihnen in Verbindung gebracht werden sollen?
Fundament Nr. 2 „Mein Stil-Profil: Auftritt und Wirkung als Marke „Ich“
Mein persönlicher-Experten-Tipp:
Entwickeln Sie passend zu all Ihren Rollen einen roten Faden mit Ihrem einzigartigen Stil-Profil mit einem hohen Wiedererkennungswert. Bei mir sind das z.B. meine Perlenohrringe, meine Perlenkette oder meine Blazer mit einem runden Abschluss am Ende.
Frage: Was ist / sind Ihr(e) persönliches(n) Markenzeichen?
Fundament Nr. 3 „Der respektvoll Umgang und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“
Leider herrscht im im Zeitalter der Digitalisierung immer mehr Respektlosigkeit und Egoismus. Menschen, die zeitgemäße Umgangsformen stilsicher wahren und nicht bei besonderen Anlässe steife, aber oft nicht gekonnte Etikette „spielen“ sind oft Ausnahmen. Damit bleiben Sie jedoch positiv in Erinnerung.
Mein persönlicher Experten-Tipp:
Betrachten Sie Umgangsformen nicht wie ein Regelwerk, sondern hinterfragen Sie auch Regeln. Leben Sie Ihren Kindern Umgangsformen vor und beziehen Sie die Familie mit ein und entwickeln Sie Ihre eigenen Knigge-Regeln. Leben Sie Höflichkeit, Respekt, Pünktlichkeit und Wertschätzung als Herzensbildung zum Wohle anderer.
Fundament Nr. 4 „Den eigenen Kommunikationsstil leben und meine Marke nach außen kommunizieren“
Egal ob Sie introvertiert oder extrovertiert ist, gute Kommunikations- Rhetorikfähigkeiten sind der Türöffner und die Eintrittskarte in jede Liga. Ich nutze für meine Bühnen-Trainings auch immer professionelle Schauspieler als Sparring-Partner.
Mein persönlicher Experten-Tipp:
Überprüfen Sie Ihr Kommunikationsfähigkeiten und bauen Sie diese gezielt aus. Es gibt so viele Profis, die Sie dabei gerne unterstützen.
Frage: Können Sie andere Menschen in 30-60 Sekunden mit einem knackigen Elevator-Pitch von Ihrer Expertise überzeugen?
Fundament Nr. 5 „Repräsentanz und Parkettsicherheit mit angemessen Tischmanieren zelebrieren“
Die letzte Säule ist oft die Königsklasse. Wie oft beobachte ich Menschen, die sich trotz eines gutes 1. Eindrucks ungeschickt beim Essen verhalten oder sich unsicher in der Rolle als Gast oder Gastgeber fühlen. Vielmals haben wir die Repräsentanzrolle nie gelernt oder durch andere Prioritäten in den letzten Jahren verlernt.
Mein persönlicher Experten-Tipp:
Lebenskunst ist auch Genuss und sich mit Dingen gelassen, aber bedacht auseinander setzen. Beobachten Sie doch einfach mal Menschen, die Ihnen positiv im 5-Sterne Hotel oder im 5-Sterne Restaurant auffallen oder überwinden Sie Ihre Scheu und buchen Sie mein persönliches Knigge-Exklusiv-Dinner-Coaching zu zweit oder nehmen Sie am nächsten Knigge-Dinner in der kleinen Runde im Herbst teil.
PS: Ich bin gespannt, wie Meghan Ihre zukünftige Repräsentationsaufgaben vom Königshaus ausüben wird. Sie auch?
Mit stilvollen Grüßen
Ihre Janine Katharina Pötsch – Expertin für stilsicheres Auftreten auf jedem Parkett und Vordenkerin für moderne Aristokratie
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