5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

Ob beim Vorstellungsgespräch, einem Blind Date oder einfach im Alltag: Der erste Eindruck zählt! Doch wie bleiben Sie positiv im Gedächtnis und wirken auf Ihren Gegenüber sympathisch und möglichst attraktiv? Und welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?

Phänomen: Erster Eindruck

Ein kurzer Blick, ein schnelles Gespräch, eine rasche erste Begegnung – laut Studien entscheiden bereits die ersten 150 Millisekunden darüber, ob Ihr Gegenüber Sie leiden kann, oder nicht. In einer solch kurzen Zeitspanne werden Sie nicht durch Ihren Charakter, oder Ihre fachliche Kompetenz punkten können. Denn so ungewohnt es auch klingen mag: Bei der ersten Begegnung zählen vor allem Äußerlichkeiten. Aber welche genau?

  • Der Blickkontakt
  • Die allgemeine Körperhaltung
  • Das äußere Erscheinungsbild
  • Der Duft und die Körperpflege

Über diese vier Faktoren bestimmt Ihr Gehirn ganz automatisch, ob Ihnen eine Person gefällt. Aktiv können Sie diesen Vorgang nicht beeinflussen, oder steuern. Natürlich soll der erste Eindruck nicht vermitteln, dass die inneren Werte des Menschen und sein Können nicht von Bedeutung sind. Diese gehören natürlich zum „Gesamt-Paket“ dazu, sind vielleicht sogar essentieller, als die äußerliche „Verpackung“. Ein guter erster Eindruck soll aber dazu beitragen, dass Sie erst einmal Interesse wecken und Sympathie für Ihre Persönlichkeit erzeugen. Damit Ihr Gegenüber eben den tatsächlichen Inhalt des „Paketes“ auch kennenlernen möchte.

Ein falscher erster Eindruck?

You never get a second Chance for the first Impression! Das Problem mit einem falsch vermittelten ersten Eindruck ist deswegen, dass man ihn nicht mehr so schnell los wird. Oder eben mit einem zweiten Versuch korrigieren kann. Daher ist es ratsam, dass Sie sich im Vorfeld auf die wichtigsten Merkmale eines guten ersten Eindrucks konzentrieren. Um diese zu verinnerlichen, hilft auch, sich folgende grundsätzlichen Fehler vor Augen zu führen:

Vorurteile verfälschen die Sichtweise

Dieser Fakt bezieht sich vor allem auf Ihr Gegenüber! Erwarten Sie beispielsweise eine fremde Person, um diese aus privaten oder beruflichen Gründen kennenzulernen, sollten Sie sich von negativen Vorurteilen gegenüber dieser distanzieren. Nur so kann ein objektiver erster Eindruck entstehen.

Unrealistische Maßstäbe 

Dieses Fehlverhalten kann bei Arbeitgebern oder sogar den künftigen Schwiegereltern auftreten. In diesem Fall haben die besagten Personen ein unrealistisch hohes Maß an Erwartungen – werden diese nicht erfüllt, ist der erste Eindruck dahin.

5 Tipps, die wirklich helfen

Erster Tipp: Haltung bewahren

Wie bereits erwähnt, machen Körperhaltung und auch Körpersprache einiges aus! Dabei fängt Ihre Haltung schon beim Gemütszustand an. Positive Gedanken lassen uns aufrechter gehen und machen uns selbstbewusster. Kleiner Tipp: Wenn Ihre Schultern parallel zu denen Ihres Gegenübers sind, strahlen Sie Interesse für diesen aus.

Zweiter Tipp: Parfüm und Co.

Sie kennen ja den Spruch, dass „man (speziell Frau!!!) einen nicht riechen kann“! Dieses Ergebnis hängt tatsächlich mit dem jeweiligen Geruch einer Person zusammen, der oft auch unbewusst aufgenommen wird und im Gedächtnis haften bleibt. Deswegen ist die persönliche Duftwelt ein wichtiger Faktor beim ersten Eindruck. Dabei sollten Sie darauf achten, eher ein dezentes Parfüm zu wählen, als Ihr Gegenüber mit einem aufdringlichen Duft zu belästigen. Und dass Sie vor einem wichtigen Geschäftstermin auf Speisen (Knoblauch!!!) und Getränke (zu viel Bier!!!) mit einer entsprechenden „Nebenwirkung“ verzichten sollten, versteht sich von alleine. Über die zur individuellen Persönlichkeit passende Frisur könnten wir jetzt lange diskutieren. Auch darüber, ob Bärte wirklich jedem Mann stehen und welche Länge dabei angemessen ist. Aber egal, welche Frisur Sie wählen, oder Bart tragen oder nicht: Der Zustand und die Pflege der entsprechenden Haare ist entscheidend. Eben nicht nachlässig, strähnig, fettig, oder überall wild wuchernd.

Dritter Tipp: Kleider machen Leute

Eine zum jeweiligen Anlass passende Kleidung vermittelt nicht nur einen guten Geschmack. Sondern auch, dass Sie sich um das jeweilige Treffen Gedanken gemacht haben und Ihrem Gegenüber mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen möchten. Natürlich hat jeder seinen eigenen Stil, doch Flip-Flops, oder zu viel „nackte Haut“  im Vorstellungsgespräch, sind nicht gerade angemessen.

Vierter Tipp: Kein Herumzappeln

Kontrollieren Sie Ihre Bewegungen und lassen Sie Ihre Hände in einer ruhigen Position. Das berühmte Fingernägelkauen, das Spielen mit den Haaren und nervöses Herumklopfen mit dem Kugelschreiber, schaffen kein Vertrauen. Im Gegenteil, dieses Verhalten lässt Sie unruhig und vor allem unsicher wirken.

Fünfter Tipp: Händedruck mit gepflegten Fingern

Nichts ist schlimmer als ein lascher Händedruck. Der sich so anfühlt, als hätten Sie einen toten Fisch in der Hand! Aber übertreiben Sie es nicht! Niemand freut sich auf der anderen Seite über gequetschte Finger. Greifen Sie entschlossen zu und vergessen Sie dabei nicht den Blickkontakt zu halten. Ein offenes Lächeln unterstreicht dabei Ihr sympathisches Auftreten. Und denken Sie bitte an gepflegte Hände, ganz speziell an Ihre Fingernägel! Nichts wirkt abstossender – ausser vielleicht der erwähnte Knoblauchgeruch, der aus all Ihren Poren strömt – als abgekaute, eingerissene und vielleicht sogar schmutzige Fingernägel! Niemand wird Ihnen dieses Detail direkt ins Gesicht sagen. Aber spätestens dann, wenn Sie von Ihrem möglichen neuen Kunden oder Arbeitgeber keine Rückmeldung zu Ihrem ersten Treffen bekommen, könnte es genau an dieser „Kleinigkeit“ liegen.

 

Ich hoffe, dass Sie mit meinen Tipps gute Anregungen für einen positiven, ersten Eindruck erhalten haben. Und wenn dann noch der Inhalt der erwähnten „Verpackung“ stimmt, dann kann ja nichts mehr schief gehen! :-))

 

 

Bildquelle: fotolia.com – Bild ID #108991637 | ©Antonioguillem

 

 

 

 

 

Ein besseres Körpergefühl – Meine 5 Tipps

Ein besseres Körpergefühl – Meine 5 Tipps

Ein besseres Körpergefühl hilft uns enorm, zufriedener selbstbewusster und erfolgreicher aufzutreten. Aber wie kann dies gelingen, da wir jeden Tag mit anscheinend für alle geltenden Normen beeinflusst werden? Zuerst der Blick aufs neue Magazin-Cover, dann der kritische Blick in den Spiegel – dass hier die Körperwahrnehmung oft nicht sonderlich positiv ausfällt, ist kaum verwunderlich. Schönheitsideale, wie abgemagerte Frauenbilder und übermuskulöse Männerkörper, lassen das Selbstbild sofort ins negative abdriften und die eigene Stimmung ist im Keller. Deswegen erhalten Sie nachfolgend ein paar Tipps, wie Sie Ihre Körperwahrnehmung verbessern und ein gesundes Körperbewusstsein erzeugen können.

Eine getrübte Wahrnehmung

Viele Menschen kennen ihre Problemzonen und finden unzählige Schönheitsmakel an sich, die eigentlich gar keine sind. Doch woher kommt der Glaube, unsere Nase sei zu groß, unsere Oberschenkel zu kräftig und unsere Hüfte zu breit? Die Antwort liegt in der getrübten Wahrnehmung, ausgehend von gesellschaftlichen Normen, die über die Medien transportiert und suggeriert werden. Die in Hochglanz-Magazinen – oder in Online-Medien – verbreiteten Bilder (oft mit dem Computer optimiert) spiegeln ein Schönheits-Ideal, haben aber mit der Realität wenig gemein. Dies zu wissen und zu akzeptieren, ist der erste Schritt, seine eigene Körperwahrnehmung wieder in die richtige Bahn zu lenken und ein besseres Körpergefühl zu erreichen.

Was beinhaltet ein gesundes Körperempfinden?

Ein gesundes Körpergefühl beschreibt ein angenehmes, sich im Einklang befindliches Gefühl mit dem eigenen Körper. Ein gesundes Körperempfinden bedeutet also, sich in seiner eigenen Haut wohlzufühlen. Es ist Grundvoraussetzung für ein gutes Selbstbewusstsein und wird schon in der Kindheit stark geformt. Je öfter die Nähe der Eltern zum Baby gesucht und ein Wohlgefühl geschenkt wird, desto besser verläuft die Entwicklung des Kindes hinsichtlich seines Körpergefühls. Dabei erfüllt das Körperbewusstsein wichtige Funktionen und Aufgaben:

  • Es ist bedeutsam für ein starkes Selbstbewusstsein
  • Der Grundstein für lustvolle Sexualität im Erwachsenenalter
  • Gefühle können besser ausgedrückt und Süchte vermieden werden
  • Durch seelische und körperliche Selbstsicherheit ist die soziale Umwelt gekräftigt

Beschwerden bei schlechtem Körpergefühl

Ein schwach ausgeprägtes Körpergefühl kann zu Störungen in vielen Bereichen führen. Die schon in der Kindheit der Grund starker Beschwerden sein können, die sich bis ins Erwachsenenalter weiter ausprägen:

  • Seelische Symptome, wie Depressionen tauchen schneller auf
  • Suchterkrankungen, wie Essstörungen können die Folge sein
  • Das verminderte Selbstwertgefühl kann dem sozialen Umfeld schaden
  • Verzerrte Wahrnehmung von Realität und gesellschaftlicher Idealvorstellung

Wie entwickeln Sie ein besseres Körpergefühl – Tipps!

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen!

Kein Körper ist perfekt! Und die, die es auf Postern augenscheinlich doch sind, wurden wohl digital nachbearbeitet. Wenn Sie Ihr Körperempfinden stärken wollen, sollten Sie sich vor Augen führen, dass jeder Körper einzigartig ist. Keiner ist wie der andere, somit bringt ein Vergleich nicht sehr viel. Jeder Unterschied ist außergewöhnlich und macht Sie besonders!

Verändern Sie nur, was Sie auch können!

Für eine positive körperliche Wahrnehmung sollten Sie nur Veränderungen in den Bereichen anstreben, über die Sie auch Macht haben. Vergeuden Sie keine Zeit mit Dingen, die Sie nicht ändern können und fokussieren Sie sich auf Bereiche, in denen Sie es können. Wollen Sie unbedingt gesünder leben, etwas abnehmen und mehr Muskeln aufbauen? Suchen Sie sich hilfreiche Tipps zum Abnehmen und gehen Sie ins Fitnessstudio. Verändern Sie, was Sie gerne verändern wollen, aber versuchen Sie nicht auszusehen wie jemand anderes.

Eine Umgebung nach Ihren Vorstellungen

Gestalten Sie Ihren Wohnbereich, wie es Ihnen am liebsten ist. Bringen Sie Sinnlichkeit ein und gestalten Sie auch Ihren Arbeitsplatz so, dass er Sie inspiriert und in eine fröhliche Stimmung bringt. Musik, Bücher, Duftkerzen, schöne Kissen – all das kann Ihre Wahrnehmung positiv beeinflussen!

Umgeben Sie sich mit Ihren Freunden

Verbringen Sie Zeit mit Menschen, die Sie mögen und die Ihnen wohlgesonnen sind. Mit Freunden, die Ihnen dabei helfen Fortschritte zu machen und eventuell schlechte Gewohnheiten loszuwerden. Pflegen Sie Ihr soziales Umfeld und schöpfen Sie neue Energien daraus.

Streichen Sie negative Gedanken

Das worauf Sie sich konzentrieren, gewinnt an Bedeutung. Halten Sie deshalb an den positiven Gedanken fest. Alles hat seine positiven Seiten – auch Sie und Ihr Körper. Suchen Sie gezielt nach diesen positiven Eigenschaften, die Ihre Persönlichkeit weiter wachsen lassen.

Was Ihnen die nette Verkäuferin beim Make-up Kauf garantiert nicht verrät

Mal ehrlich, wie oft sind sie schon auf nette Verkäuferinnen reingefallen, die Ihnen bei einem Schnell-Make-up ein Produkt verkauft haben, mit dem Sie eigentlich gar nichts anfangen können? Entweder passt es nicht zu Ihrer Haut oder die Farbe ist viel zu dunkel.

Auch beim Make-up gilt mein beliebtes Motto „weniger ist mehr“. Denn ein natürlich schönes Make-up sieht niemand und lässt sie trotzdem strahlen.

Als Profi-Visagistin bin ich auf Make-up Workshops spezialisiert und zeige meinen Kunden in Einzeltrainings oder in kleinen Gruppen mit max. 4 Teilnehmern, wie diese sich typgerecht, anlassgerecht und stilvoll schminken.

Heute verrate ich Ihnen meine besten Tipps für die Auswahl der richtigen Grundierung.

1. Die richtige Pflege ist die Basis

Das A und O für ein schönes Make-up ist die richtige Pflege. Dazu gehört auch die richtige Reinigung am Abend, um das Make-up zu entfernen sowie morgens. Bettwäsche wechseln wie auch nur 1x pro Woche und Handtuch vielleicht jeden 2-3 Tag. Die Haut braucht jedoch Frische und oft mehr als nur Wasser und Seife. Neben der Reinigung nutze ich viele natürliche unterstützende Pflegeprodukte, wie z.B. Heilerde oder trinke Aloe Vera. Lassen Sie sich von der Kosmetikerin Ihres Vertrauens beraten, welche Pflegeprodukte für Sie passend sind. Da ich selbst viele Jahre als Beauty-Consultant für verschiedenen Pflegefirmen unterwegs war, ist die kleine Pflege-Beratung ein wichtiger Bestandteil in meinen Make-up Workshops.

2. Grundierung ist nicht gleich Grundierung

Für jeden Hauttyp gibt es das richtige Produkt. Make-up, Foundation und Grundierung ist der gleiche Name dafür. Natürlich gibt es unendlich viele Arten davon. Hauptsächlich werden jedoch 5 Arten von Grundierungen unterschieden:

  • BB Creme ist nichts anderes wie die früher bekannte getönte Tages-Creme. Das Produkt ist super für die junge Haut oder für Frauen mit sehr schöner Haut.
  • Mineral Make-up: Das ist eine feine Mischung von Mineralien oft in Kombination mit Aleo Vera, Zink und Eisenoxiden, welche es in in unterschiedlichen Farbabstufungen gibt. Die Deckkraft ist nicht ganz so hoch. Ich empfehle das Produkt gerne Frauen mit leichten Sommersprossen und sehr schöner Haut ist das Produkt ideal. Auch für Raucherinnen ist das Produkt super, da es einen sehr schönen Finish gibt, die Haut ebenmäßig macht, mattiert und leichten Glanz hat. Mineral Make-up lässt sich am besten mit einem Kabuki Pinsel auftragen.
  • Kompakt-Puder-Make: Das Produkt ist eine Mischung aus Make-up und Puder, also eine kompakte Masse eben Die Mischung ist oft dicker und wird oft bei öliger Haut empfohlen. Bei einigen Produkten ist die Mischung aber zu dick, so dass das Make-up sichtbar ist. Bitte nutzen Sie das mitgelieferte Schwämmchen nicht bis zum Ende des Produkts, sondern waschen sie es regelmäßig mit einer Pinselreiniger-Seife. Sonst ist das Schwämmchen schnell mit Hautfett überzogen und das Produkt wird damit „versteinert“ und ist schwer auftragbar. Für sehr ölige Haut ist das eine gute Alternative. Gute Produkte finden Sie hier bei Naturkosmetikherstellern.
  • Ölfreies Make-up eignet sich wunderbar für Mischhaut und leichte Akne-Haut. Das Make-up wird hier mit am besten mit einem Schminkschwamm aufgetragen. Foundation-Pinsel sind auch praktisch, nur werden diese oft zu wenig gereinigt. Wichtig ist das Make-up danach mit einem Puder mit antibakteriellen Wirkstoffen zu fixieren.
  • Creme-Make-up ist etwas reichhaltiger weil es noch den oft fehlenden Feuchtigkeitsmangel der Haut ausgleicht. Auch hier sollten Sie das Make-up mit dem Schwämmchen auftragen. Trockene Haut verträgt nach der Foundation keinen Puder.

3. Die richtige Farbe wählen

Viele meiner Kundinnen testen die Farbe oft auf der Hand. Das ist falsch. Testen Sie die Farbe immer am Kinn und nehmen Sie sich einen kleinen Taschenspiegel mit, um die Farbe auch draußen im Tageslicht zu betrachten. Die Lichtverhältnisse im Kaufhaus sind oft zu hell, so dass sie unbewusst automatisch zu einem dunkleren Ton greifen.

4. Teuer ist nicht immer besser

Es muss nicht immer das teure Produkt der Marke X sein. Testen Sie einfach verschiedenen Make-up’s aus – auch bei der Naturkosmetik und achten Sie vor allen auf die Inhaltsstoffe. Ich selbst nutze nur Bio-Make-up ohne Tierversuche. Früher bin ich auch immer auf die teure Werbung reingefallen, weil ich immer nur das Beste haben wollte.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim umsetzen meiner Tipps. Möchten Sie weitere Tipps zum schminken erhalten? Freuen Sie auf die neue Blog-Serie „Make-up Tipps“.

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Styling-Tipps für sexy Augenbrauen

Schöne Augenbrauen wünscht sich jede Frau – aber was kann ich tun, wenn ich von der Natur aus vielleicht nicht so bedacht wurde?

Heutzutage gibt es in modernen Kosmetikindustrie viele Produkte, aber nicht jedes Produkt ist für jede Augenbraue geeignet.

Hier möchte ich Ihnen die wichtigsten Produkte vorstellen und Ihnen als Visagistin Profi-Tipps mit an die Hand geben, damit auch Sie sich in Zukunft über Ihre sexy Augenbrauen freuen.

Ganz wichtig: Es gibt nicht die perfekte Augenbrauenform, die jeder Frau steht.

 

 

Wie finde ich ungefähr die richtige Form?

Nutzen Sie die sogenannte Brow-Mapping. Legen Sie einen Bleistift oder Pinsel einmal rechts nach oben über Ihren Nasenflügel, das ist der natürliche Beginn der Braue. Dann legen Sie den Stift schräg in der Verlängerung unterhalb vom Auge mit Abschluss des Augens nach oben – das ist das Ende der natürlichen Braue. Die Höhe der Braune berechnet sich aus der Iris, welche genau in der Mitte liegen sollte, wenn Sie vom Nasenflügel den Pinsel in der Mitte des Augens schräg darüber legen.

 

 

Welche Produkte gibt es und für wen ist was am besten geeignet?

1. Augenbrauen-Puder

Das ist in meinen Augen die beste Variante. Denn hier wird ein matter Farbton – der wie eine Art Lidschatten ist – mit einem abgeschrägten Pinsel langsam aufgetragen. Da wo viel Braue vorhanden ist, nur wenig und dort wo Lücken sind, wird mehr „aufgefüllt“. Hier empfehle ich mit einem Bürstchen das ganze „einen kleinen Feinschliff“ zu geben.

2. Augenbrauen-Stift

Vom Augenbrauenstift rate ich in meinem Schminkkursen immer ab – denn hier werden die Brauen oft zu hart betont. So schön wie das in der Werbung auch immer aussieht, so schwer ist doch die Umsetzung in der Praxis zu Hause.  Der Stift sollte nämlich nur ganz langsam und zart step-by-step über die Häarchen gemalt werden und danach noch mit dem Bürstchen oder einem losen Puder kurz abgegliechen und leicht „abgeschwächt“ werden, damit der Strich nicht zu hart ist.

3. Eyebrown-Styler

Eye Brow Styler oder Eye Brow Filler sind ein super Produkt für breite Brauen mit wenig sichtbaren Haaren. Das Produkt eignet sich auch für Männer. Es wird wie eine Art Wimperntusche aufgetragen und sieht auf jeden Fall stilvoller aus wie gefärbte Augenbrauen. Denn hier werden die Häarchen „natürlich“ gefärbt und das jeden Tag aus Neue.

4. Permanent Make-up

Permanent Make-up ist eine gute Alternative, wenn Frauen fast keine Brauen mehr haben oder nur noch sehr wenig Häarchen. Ich selbst trage seit Jahren Permant Make-up, da ich mir die Braunen in jungen Jahren leider immer ausgezupft haben und den Brauenwuchs damit zerstört habe. Bitte gehen Sie hier unbedingt zum Profi. Für München kann ich Ihnen gerne auf Anfrage die Adresse meines Vertrauens empfehlen.

Wie finde ich die richtige Farbe für meine Brauen?

Am natürlichen wirken Brauen, welche die gleiche Farbe wie die Naturhaarfarbe haben. Für blonde oder hellbraune Haare sieht ein Ton in einer etwas dunkleren Nuance super aus. Wer jedoch von Natur aus sehr dunkle oder schwarze Haare hat, sollte eher zu einer helleren Nuance greifen, damit die Brauen im Gesicht nicht einen starken Kontrast haben. Für Rothaarige Damen empfehle ich einen warmen Braunton mit einer leichten Rotstich.

Ganz wichtig ist natürlich der Kontrast von Gesichtsform zur Augenbraue. Wenn Sie eher einen kantigen, eckigen und damit oft strengen Gesichtsausdruck haben, fahren Sie mit einer helleren Farbe besser. Diese gibt einen weicheren Ausdruck. Wer dagegen einen sehr lieblichen und sehr femininen Eindruck hat, kann mit einer etwas dunkleren Farbe etwas mehr „Strenge“ in sein Gesicht zaubern. Gerade wenn Sie als kleine oder zierliche Frau in einer sehr männlich-dominierten Welt arbeiten, tut das oft Wunder.

Wollen Sie mehr erfahren oder haben Sie Interesse an einem Make-up Workshop? Schreiben Sie mir info@janine-katharina-poetsch.com oder besuchen Sie meine Visagistenseite www.janine-katharina-poetsch.com. Ich biete den Make-up Workshop auch zusammen mit einer Farbberatung oder als Make-up Workshop in Kombination mit der Typberatung an.

Die wichtigsten Tipps zum 3+1 Pflegeprogramm für alle Hauttypen

Die wichtigsten Tipps zum 3+1 Pflegeprogramm für alle Hauttypen

_Die Haut ist das Spiegelbild unserer Seele._„Die Haut ist das Spiegelbild unserer Seele.“ – Doch oft belasten wir unsere Haut unbewusst.

Jede Haut hat einen individuellen Charakter und braucht daher auch spezielle Pflege. Als Baby werden wir mit einer normalen und gesunden Haut geboren Doch die Haut ändert sich mit der Zeit.

Kennen Sie den Zustand Ihrer Haut? Unsere Haut reagiert auf falsche und ungesunde Ernährung, falsche Pflege, schlechte Lebensgewohnheiten wie rauchen, zu viel Alkohol oder andere Genussmittel und natürlich auch auf Stress.

Meine beliebten Make-up Workshops starten nach der kleinen Farbberatung immer mit einer Pflegberatung. Dort teile ich die Haut meiner Kundinnen in unterschiedliche Hauttypen ein.

Hautttypen und Hautzustände:

  • Normale Haut
  • Trockere Haut
  • Mischhaut
  • Unreine oder fettige Haut
  • Empfindliche oder sensible Haut
  • Besonderheiten wie Rosazea , Pigmentflecken oder Neurodermitis
Closeup shot of hands applying moisturizer. Beauty woman holding a glass jar of skin cream. Shallow depth of field with focus on moisturizer.

Woman holding a glass jar of skin cream.

Wir selbst sind für den Zustand der Haut verantwortlich. Leider zeigt sich mangelnde oder falsche Pflege oft erst nach Jahren. Was können Sie heute dafür tun, damit Ihre Haut auch in den nächsten Jahren noch schön ist?

Heute bekommen Sie die besten Tipps für das optimale 3+1 Pflegeprogramm, damit auch Sie Ihre Haut mit der richtigen Pflege verwöhnen. Denn Hautzustände können Sie mit der richtigen Pflege verändern.

Für alle Hauttypen gilt das 3+1 Programm:

  1. Reinigen Sie Ihr Gesicht morgens und abends mit einem Gesichtsreiniger wie Cleanser, Gesichtsseife oder einem Reinigungsschaum. Die gründliche Reinigung ist der wichtigste Schritt, damit die Haut von Schmutzpartikeln befreit wird.
  2. Klären Sie die Haut danach mit dem Tonic oder einem Gesichtswasser, denn so wird die Haut porentief gereinigt und gleichzeitig befeuchtet.
  3. Pflegen Sie die Haut anschließend mit einer Tagescreme, welche auf die Anforderungen Ihrer Haut angepasst ist.
  4. Nutzen Sie Tiefenreinigsprodukte wie Peelings und eine Portion Extra-Pflege für  als optimales Schönheits- und Pflegeprogramm für Zwischendurch. Peeling sollten Sie je nach Hauttyp 1x pro Woche oder alle 2 Wochen verwenden. Eine kleine Feuchtigkeitsmaske oder auch Wirkstoffampullen sind bei bestimmten Hauttypen ebenfalls empfehlenswert.

Nun möchte ich Ihnen zu den einzelnen Hauttypen Tipps geben.

Normale Haut

Leider gibt es nur noch wenige Menschen, die sich glücklich schätzen können, normale Haut zu haben. Die Haut ist glatt, weich, rosig und hat einen hat einen ausgewogenen Feuchtigkeits- und Fettgehalt. Als Pflege für morgens und abends reicht hier eine normale, einfache Tagescreme sowie eine Augencreme.

Empfindliche Haut

Hier ist oftmals der ph-Wert erhöht und die Säureschutzmantel der Haut kann daher Umwelteinflüsse schlechter abwehren. Die Haut rötet schnell, schuppt häufiger und viele Frauen klagen auch über ein starkes Spannungsgefühl. Sensible Haut wird oft vererbt, kann aber auch durch falsche Pflege oder durch unverträgliche Duftstoffe in der Pflege entstehen.

Oftmals reagieren wir auch auf bestimmte Nahrungsmittel oder Inhaltstoffe. Mein Tipp: Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre oft unbewusst „reagiert“, kontaktieren Sie einen Hautarzt und lassen einen Allergietest durchführen.

Ich empfehle meinen Kunden immer Cremes ohne Parebene, Parfüme und sonstige Duft- und Konservierungsstoffen zu verwenden. Produkte mit Aloe Vera, Allantoin und Thermalwasser sind hier auch bestens geeignet. Hier schwöre ich auf Produkte von Cellagon.

Trockere Haut

Frauen mit trockener Haut haben eine sehr zarte, feinporige und sehr reine Haut. Sie leiden aber unter Feuchtigkeitsmangel und haben dadurch oft ein Spannungsgefühl. Wer zu trockener Haut neigt, hat das oft vererbt bekommen. Trockere Haut braucht besondere Pflege. Nur reine Feuchtigkeitspflege reicht hier oft nicht. Denn viele wissen nicht, dass der Säureschutzmantel der Haut winzige kleine Löcher aufweist, wo die Feuchtigkeit schnell wieder verschwindet. Trockere Haut kann auch durch Vitamin- oder Mineralmangel oder durch Hormonstörungen entstehen.

Die Haut braucht 2 Produkte, welche Feuchtigkeit spenden und Fett enthalten Mein Tipp: Benutzen Sie Produkte, die viel Hyalyron enthalten. Danach benutzen Sie ein 2. Produkt, welche entweder Aloe Vera oder ein pflanzliches Öl wie Avocado- oder Distelöl enthält. Creme sollten möglich auch keine Parabene enthalten.

Achten Sie bei der Reinigung auch darauf, so wenig wie möglich Wasser zu benutzen. Besser geeignet ist eine rückfettende Reinigungsmilch.

Mischhaut

Mischhaut hat sowohl trockene Haut an der Wangenpartie wie auch fettige Haut an der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn).

Viele Frauen bekommen auch eine sogenannte Spätakne, welche oft auch durch das absetzen der Pille ausgelöst wird.

Verwenden Sie hier sanfte Peelings oder Pickelstifte mit Fruchtsäure, damit die Poren geöffnet werden und die Bakterien raus können. Sehr hilfreich ist hier eine Heilerdemaske. Ich schwöre hier auf folgende Produkte, wenn ich Probleme mit der Haut habe: Origins Clear Improvement oder Heilerde 2 hautfein sowie den Seborra Akutroller, Blue Herbal Spot Treatment von Kiels oder Super Spot Remover von Origins. Mein Highlight ist 2x pro Jahr eine Mikrodermabrasion mit N-Lite Laser.

Besondere Herausforderungen bei der Haut

Zu den besonderen Herausforderungen der Haut zählen Pigmentflecken, Rosazea, Couperose oder Neurodermitis.

Rötungen im Gesicht lassen sich wunderbar mit einer grünen Creme oder einem grünen Stift abdecken. Ich schwöre hier auf die Corrective Primer in Green von Inglot. Frauen mit Pigmentflecken empfehle ich mildernde Cremes oder Seren, welche die Haut leicht aufhellen und gleichzeitig neue Flecken vorbeugen. Creme mit Wirkstoffen aus Vitamin C, weißen Krokus oder Strandlilie sind hier am besten geeignet. Von Nuxe gibt es dafür die Creme „Splendieuse“.

Wer unter Neurodermitis leidet, sollte sich vom Hautarzt seines Vertrauens eine geeignet Pflege verschreiben lassen. Blutwurz ist dafür geeignet, denn die Pflanze stoppt den ständigen Juckreiz. Dr. Hauschka bietet hier die Akut Creme Potentilla mit Blutwurz an.

Weitere Informationen erhalten Sie auch gerne bei mir im persönlichen Make-up Schminkkurs.

Gerne beantworte ich Ihnen auch Ihre Fragen.

Herzlichst,
Ihre Janine Katharina Pötsch

 

 

 

Die richtige Gesichtspflege: Naturkosmetik und herkömmliche Kosmetik im Vergleich

Die richtige Gesichtspflege: Naturkosmetik und herkömmliche Kosmetik im Vergleich

Die richtige Gesichtspflege ist eine wichtige Grundlage für eine gute Ausstrahlung. Vor allem in den kalten Wintermonaten sollte nun noch mehr auf das tägliche Ritual geachtet werden, damit die Haut geschmeidig bleibt und weiterhin strahlt. Hierfür empfehle ich Ihnen Naturkosmetikprodukte, denn sie enthalten keine chemischen Zusätze und sind daher besonders gut für Ihr Gesicht.

tierversuchsfreie kosmetik © mopsgrafik - Fotolia.comGrüne Welle: Die Kraft der Natur

Die Naturkosmetikindustrie boomt, weil immer mehr Menschen Wert auf natürliche und biologische Pflegeprodukte setzen. Wer sich in Drogeriemärkten umschaut, wird feststellen, dass Tuben, Tiegel oder Döschen mit der Aufschrift „Natur“, „Bio“ oder „Vegan“ längst keine Nischenprodukte für Fanatiker mehr sind, sondern immer mehr Regale und auch Haushalte erobern. Es ist mitunter gar schwierig, sich hier für die richtigen Cremes und Shampoos zu entscheiden, denn zum einen ist das Angebot recht groß und zum anderen stiften die vielen unterschiedlichen Siegel und Bezeichnungen manchmal große Verwirrung. Zudem stellt sich vielen Menschen die Frage, ob und warum natürliche Kosmetik besser ist als konventionelle.

 

Naturschutz, Tierschutz, Hautschutz?

Naturkosmetik besteht aus natürlich vorkommenden Rohstoffen, die umwelt- und zugleich hautfreundlich sind. Zwar gibt es keine international geltende rechtliche Definition, jedoch finden sich bestimmte Inhaltsstoffe – etwa synthetische Duftstoffe oder Silikone – nicht in ausgewiesenen Naturkosmetika wieder. Es ist zudem wichtig, zwischen natürlichen und veganen Produkten zu unterscheiden. Denn die Bezeichnung Naturkosmetik bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Makeup ohne tierische Inhaltsstoffe gefertigt ist und nicht an Tieren getestet wurde – wenn Sie besonders hier Wert drauf legen, sollten Sie am besten auf entsprechende Kennzeichnungen und Siegel achten. So sind die „Veganblume“, der „Hase mit schützender Hand“ und der „Leaping Bunny“ die drei wohl bekanntesten Vegan Siegel für Kosmetika, die Produkte kennzeichnen, welche weder tierische Inhaltsstoffe enthalten, noch an Tieren getestet wurden.

Naturkosmetik-vs.normale-Kosmetik

 

 

 

 

Hochwertige, natürliche und tierversuchsfreie Gesichtscremes, Gesichtsmasken und Aloe-Vera-Pflegeprodukte – mit Zertifikat des IHTK laut Kosmetik-Positivliste des Deutschen Tierschutzbundese.V. – finden Sie online im Shop von Bärbel Drexel. Da alle Produkte frei von chemischen Zusätzen und Konservierungsstoffen sind, sind sie besonders gut verträglich und sogar für Allergiker geeignet.

Strahlend schön – Pflegetipps für den Alltag

Die Gesichtspflege sollte zur täglichen Routine dazugehören, schließlich ist das Gesicht das erste, was andere Menschen anschauen. Hierbei sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, für Ihren Hauttyp empfohlene Produkte zu verwenden, um Ihre Haut nicht zu reizen oder übermäßig zu strapazieren. Der wichtigste Teil der Pflege ist die gründliche Reinigung der Haut, weil Makeup-Reste, Schweiß oder Bakterien auf diese Weise entfernt und unreine Haut somit vermieden werden kann. Im Anschluss daran wird das Gesicht am besten mit Gesichtswasser geklärt – das erfrischt und beseitigt Überreste vom zuvor verwendeten Reinigungsgel. Zuletzt tragen Sie dann eine pflegende Gesichtscreme auf, um Ihre Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie gleichzeitig vor Umwelteinflüssen zu schützen. Nachts sind eine spezielle Nachtcreme sowie eine Augencreme sehr empfehlenswert, die die Haut dank ihrer Inhaltsstoffe ganz besonders intensiv pflegen. So bewahren Sie sich Ihren strahlenden Teint und machen einen tollen Eindruck auf Ihren Gesprächspartner.

Im Frühjahr und Sommer ist es zusätzlich wichtig, auf einen ausreichenden UV-Schutz zu achten, um der Hautalterung entgegenzuwirken und die Frische der Haut zu bewahren. Bereits bei den ersten warmen Sonnenstrahlen im März oder April darf die Tagescreme daher schon einen UV-Schutz enthalten. Auch natürliche Kosmetikprodukte sind mit Lichtschutzfaktor erhältlich und dabei deutlich besser verträglich als herkömmliche Kosmetik – besonders bei starker Sonneneinstrahlung wird die Haut schon genug gereizt und kann daher von Naturkosmetik nur profitieren.

 

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