Mein 7 besten Tipps, um jederzeit stilsicher aufzutreten

Liebe Stil-Fans,

sicher haben Sie sich auch oft die Frage gestellt, wie kann ich stilsicher und kompetent auftreten und was sind die wichtigsten Regeln für Stilsicherheit im Auftritt im Business.

Eigentlich könnte es so einfach sein stilsicher aufzutreten. Die goldene Regel „Kleider machen Leute“ gilt in jeder Branche und zu jedem Anlass.

Ich erlebe es sehr oft auf Messen, Events und Weiterbildungsveranstaltungen, dass Menschen unpassend zur Marke, unpassend zum Unternehmen und unpassend zur Botschaft gekleidet sind. Ich sehe sehr oft Männer oder Frauen, die wie eine graue Maus herumlaufen und sich nicht trauen, mehr aus sich zu machen. Mir fallen besonders Frauen auf, die sich gerne sexy aber in meinen Augen zu sexy und freizügig kleiden. Oft sind es nur kleine Details, die schnell geändert werden können. Dabei werden kleine Fauxpas oft auf die Goldwaage gelegt nach dem Motto: „Kann ich ihm vertrauen, wenn er schon keinen Wert auf seine Kleidung legt?“ oder „Er achtet nicht auf gepflegte Details in seinem Erscheinungsbild, wird das dann bei unserer Zusammenarbeit auch so sein?“

„Stilsicher auftreten“ will gelernt sein, denn es gibt keine gängigen Kleidungsvorschriften mehr. Doch der Spruch „Kleider machen Leute“ ist heute wichtiger denn je, um sich aus der grauen Einheitsmasse hervorzuheben. Oft brauchen wir dazu nur ein ehrliches und wertschätzendes Feedback, um unser Selbstbild und Fremdbild in Einklang zu bringen und um unsere Kompetenz in der Außenwirkung authentisch sichtbar zu machen.

Regel Nr. 1 „Angemessenheit beim Auftritt“

Achten Sie darauf, dass Ihr Outfit zum Anlass, zum Gegenüber, zu Ihrer Marke und zu Ihren Botschaften passt. Outfits, die schlecht gewählt worden sind oder wo das Outfit nicht zu den „Kleidungsregeln“ (oft sind es ungeschriebene Gesetze) passt, werden in der Regel nicht kommentiert. Aber Ihr Gegenüber denkt sich seinen Teil und steckt Sie dann bewusst oder unbewusst in eine Schublade. Und man zweifelt an Ihre Glaubwürdigkeit.

Tipp: Fragen Sie am besten den Veranstalter, welcher Dresscode erwünscht ist oder schauen Sie sich Fotos von Ihrem Gegenüber oder der Wahl der Location im Fall eines wichtigen Gesprächstermins im Internet an. Stimmen Sie Ihr Outfit dann darauf ab, damit Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden können.

Mein Tipp: Kleiden Sie sich immer passend zu Ihrem Gegenüber, das ist besonders in der Rolle als Trainer und Speaker oder als Selbstständiger bei Verhandlungen sowie auf Netzwerk-Events besonders wichtig.

Regel Nr. 2 „Klarheit und Kompetenz durch Kleidung ausdrücken“

Ihr Outfit sollte immer Ihre berufliche Position und Ihre Kompetenz widerspiegeln. Je höher die Position, desto weniger Schnick-Schnack ist erlaubt. Klarheit kann auch bedeuten, dass Sie sich klar für ein Corporate Identity als Branding in Ihrem Auftritt entscheiden.

Weniger ist einfach mehr – lieber wenige gute Basics und eine klare durchgängige Aussage im Stil-Profil.

Regel Nr. 3 „Gepflegtheit“

Ihre Kleidung sollte stets sauber, akkurat und gepflegt sein. Hier ein paar kleine Don’ts: kleine Schmutzflecken, kaputte Knöpfe, ausgebeutelte Taschen, heraushängender Saum, abgelaufene Sohle, schmutzige Schuhe, alte Gürtel, etc. – ich könnte die Liste noch unendlich verlängern.

Ihr Gegenüber denkt dann oft „Hm, irgendetwas stimmt mit der Person nicht, sonst würde sie mehr auf sich achten. Unaufmerksamkeiten im Outfit können schnell in die Schublade „Achtet nicht auf Details, arbeitet unsauber oder ist unzuverlässig“ eingestuft werden.

Mein Tipp: Kontrollieren Sie Ihr Outfit jeden Morgen vor einem großen Spiegel mit Tageslicht und nehmen Sie als Dame immer Ersatzstrumpfhosen mit.

Regel Nr. 4 „Meinen eigenen Stil durch Kleidung zeigen“

Kennen Sie den Spruch: „Wo Erfolg drauf steht, muss auch Erfolg drin sein?“ Wie oft erlebe ich Tschaka-tschaka-Menschen, die mit billigen Klamotten herumlaufen, aber ihren eigenen Wert beim Kunden zehnfach darstellen. Das passt einfach nicht. Die Art, wie ich mich kleide und wertschätze, sagt sehr viel über mich und meinen Auftritt aus. Das muss kein 10.000 EUR Outfit sein. Die Investition in eine gute Armbanduhr oder in eine hochwertige Tasche zahlt sich über die Jahre einfach aus.

Mein Tipp: Investieren Sie lieber ab JETZT in hochwertige Basics – wer billig kauft, kauft oft 3x.

Regel Nr. 5 „Sich in der Kleidung wohlfühlen“

Tragen Sie immer Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen. Wir alle haben unsere Bad Days im Monat, und da passt das Lieblingsoutfit dann vielleicht nicht, weil das unsere aktuelle Stimmung zur Geltung bringt. Fragen Sie sich bei Bad Days immer „Worin fühle ich mich jetzt wohl?“ und „Wie kann ich meine Botschaft mit Accessoires trotzdem rüber bringen?“

Mein Tipp: Kaufen Sie niemals Kleidung, in die Sie erst „hinein“ wachsen müssen. Kleidung sollte figurbetont, aber locker und perfekt sitzen. Nichts ist peinlicher als ein Hose oder ein Rock, woran wir ständig daran rumziehen müssen, weil das Teil nicht sitzt. Kaufen Sie auch keine Synthetik-Oberteile, wenn Sie zum Schwitzen neigen und kaufen Sie auch keine Pullis, die kratzen. Kaschmir- oder Mohair sind einfach das Beste, was man tragen kann.

Regel Nr. 6 „Modernität“

Kleidung sollte weder zu altbacken, noch zu modern sein. Entscheiden Sie sich ganz klar für zwei bis drei Stilsichtungen, die zu Ihrer Persönlichkeit, zu Ihrem Business, zu Ihrer Marke und zu Ihrer Einzigartigkeit passen. Trends sind für mich immer eine Inspiration, aber kein Kaufzwang.

Wenn Sie aus einem bestimmten Teilen herausgewachsen sind, oder Kleidungsstücke einfach nicht mehr zu Ihnen passen, dann trennen Sie sich bitte umgehend.

Nichts ist peinlicher als Menschen, die nicht erwachsen werden wollen und durch ihre Kleidung ewig jugendlich wirken wollen. Genauso peinlich ist es, wenn Menschen ständig im Rentnerfarben auftreten, obwohl sie noch keine 80+ plus.

Regel Nr. 7 „Die Macht der Wiederholung“

Die Macht der Wiederholung in der Kleidung ist so wichtig, denn unser Auge nimmt nur einen Bruchteil an Informationen wahr. Wenn Sie Ihre Outfits ständig ändern, bleiben Sie nicht in Erinnerung.

Mein Tipp: Tragen Sie bei wichtigen Terminen möglichst immer das Outfit, mit dem Sie bei Ihrem Gegenüber schon die die Tür geöffnet bekommen haben. Nutzen Sie bestimmte Bilder auch in allen Nutzwerken, um einen enormen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Möchten auch Sie lernen, stilsicher auf der Bühne des Lebens, z.B. im Vorstellungsgespräch, als Trainer auf der Bühne oder im Seminar, beim ersten Date oder zu einem wichtigen gesellschaftlichen Anlass aufzutreten? Dann buchen Sie gleich eines meiner Seminar-Pakete.

Ich freue mich auf Sie und unsere Zusammenarbeit.

Mit stilvollen Grüßen

Janine Katharina Pötsch

 

typberatung münchen

So setzen Sie die neuen Farben im Herbst / Winter 2018 stilsicher ein

So setzen Sie die neuen Farben im Herbst / Winter 2018 stilsicher ein

Liebe Stil-Fans,

Farben gibt es wie Sand am Meer und auch die neue Saison hat wieder spannende Farben in den Geschäften. Jedoch steht nicht jede Farbe auch jedem Stil-Typ.

Heute möchte ich Ihnen meine Experten-Tipps verraten, welche Farben zu welchem Farb- und Stiltyp passen und wie Sie die Farben gezielt kombinieren können.

Brauntöne

Brauntöne finden wir meistens in warmen Ausführungen, diese stehen wirklich nur warmtonigen Menschen. Camel ist eine schöne Farbe für Frühlingstypen und Menschen mit leicht gebräunter Haut. Cognac ist eine schöne Accessoire Farbe für warmtonige Menschen. Kaltes Braun in Kaffeebraun als Accessoires, Mantel oder Basics sind schöne Töne für kalttonige Menschen. Camel ist eine schöne Mantelfarbe für Frühlingstypen und somit eine gute Investition.

Lila-Töne

Lila finden wir in allen Varianten, so dass die schöne Farbe für jeden Typ in der Herbstzeit zum Highlight wird. Pflaume und Aubergine sind super Töne für Menschen mit Olivfarbener Haut und warmen dunklen Typen. Fliedertöne stehen hellen Menschen mit braunen Augen und dunkler Gesichtsfarbe sehr gut. Zartes Flieder ist etwas für zarte, weiche Menschen mit sehr heller Haut, blauen Augen und hellen Haaren. Brombeerentöne eignen sich für dunkle Typen oder als Kontrast für Menschen mit hohem Kontrastlevel, z.B. helle Haut, dunkle Haare und blaue / dunkle Augen. Helle Lilatöne sehen als Oberteil zum Anzug oder zur Jeans mit heller Jacke super aus. Bei den dunklen Lilatönen wirkt die Farbe auch als Wollkleid mit einer schönen Kette super.

Grautöne

Grau lässt uns in Kombination oft Mausgrau wirken. Grau empfehle ich eher für Business, wenn man nicht zu hell vom Hauttyp ist in Kombination mit einer kontrastreichen Accessoirefarbe. Grau ist eine kühle Farbe und steht nur wenigen Menschen wirklich gut. Besser wirken Dunkelgrau und Anthrazit. Diese Farben finden wir leider nicht in der Saison. Also lieber die Finger weg von Grau – es sei denn sie wollen lieber dezent im Hintergrund bleiben und nicht wahrgenommen werden.

Shades Pruce als Pantone der neuen Saison

Die Grünblaue Farbe ist eine sehr edle Farbe und sieht bei Oberteilen oder als Accessoiresfarbe für Frauen sehr schön aus. Die Farbe kann in der richtigen Farbgröße (klein, mittel oder dezent) und dem richtigen Kontrast dazu jeder Typ tragen. Sie wirkt als Kleid mit einer passenden Jacke im richtigen Weißton super sowie als Oberteil zum Anzug oder mit Jeans und hellem Blazer.

Golden Line

Das ist eine Modefarbe als gelbstichiges Grün, was oft als Neonfarbe oder Quietschfarbe wahrgenommen wird. Mal ehrlich, die Farbe lässt sich schlecht kombinieren und bleibt eine Eintagsfliege im Kleiderschrank. Mein Tipp: Finger weg davon, es sei denn, sie wollen gerne als Paradiesvogel wahrgenommen werden.

Senfgelb

Die Farbe steht wirklich nur reinen Herbsttypen mit roten Haaren und/oder rötlichen Sommersprossen sehr gut. Bei allen Typen wirkt die Farbe zu dominant und das Kleidungsstück in Vordergrund. Ein Oberteil in dieser Farbe lässt sich super mit einer dunklen oder hellen Stoffhose kombinieren.

Rostrot

Rostrot ist eine schöne edle Farbe für warmtönige Menschen oder Menschen mit rötlichen Haarschimmer, weil die Farbe dann die Haarfarbe sehr schön wiedergibt. Menschen mit heller Haut und blonden Haaren steht die Farbe überhaupt nicht. Die Farbe kann sehr schön mit Jeansblau oder dunklem Blau als Hose oder als Jeans sowie einer eleganten hellen Jacke in Elfenbein oder Beige kombiniert werden.

Jeansblau

Jeansblau finden wir in dieser Saison im mittleren und dunklen Farbspektrum in vielen Kleidungsstücken. Da werden sich alle warmtonigen Menschen mit einem hohen Frühlings- und Herbstanteil sehr freuen. Die Farbe ist einfach für Menschen mit einem warmen Anteil im dunklen Farbspektrum die ideale Basisfarbe im Kleiderschrank. 

Dunkles helles Blau

Dunkles helles Blau ist eine sehr schöne und elegante Farbe für Menschen mit kalten Farbanteil oder mit leichtem, elegantem frischen Farbanteil. Besser als das kitschige Babyblau aus der letzten Saisons. Die Farbe ist schön als Blusen- und Hemdenfarbe und lässt sich sowohl im Business wie auch in der Freizeit wunderbar mit kalten Businessfarben wie Schwarz, Kaffeebraun oder Anthrazit kombinieren. Ich empfehle dazu immer noch eine dritte Farbe als Farbtupfer im Accessoirebereich, um bewusst Akzente und ein Statement durch die Kleidung zu setzen.

Rosa 

Rosa ist einfach eine pudrige, pastellige und verspielte Mädchenfarbe. Rosa kommt sowohl im zarten hellen wie auch im mittleren Farbspektrum vor. Einigen Damen mit heller Haut und hellen Haaren steht Rosa super. Auch die modemutigen Herren dürfen Rosa gerne als Hemd mit einem dunkelblauen Anzug tragen. Das ist eine sehr schöne Kombination. Achten Sie darauf, dass der gewählte Rosaton Sie nicht zu bieder, niedlich, spießig und wie eine Bonbon aussehen lässt. Ich empfehle Rosa immer im Kontrast mit einer starken Farbe zu tragen. 

Rot-Orangetöne

Orange kommt als Tomatenorangerot oder als kräftiges Orange in der neuen Mode vor. Orange ist eine Farbe für warmtonige Menschen und eher für Menschen mit rötlichen Haaren. Orange lässt sich als Oberteil sehr schön mit einer dunklen edlen Stoffhose tragen oder als Kleid mit dunklen braunen Accessoires und Goldschmuck. Als Hose setzt man damit garantiert ein Statement und kann das mit einem Oberteil aus Elfenbein oder Cremeweiß und braunen Accessoires und z.B. einer brauen Cord-, Tweed- oder Karojacke kombinieren.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.

PS: Haben Sie Fragen oder wünschen Sie ein Online-Style-Update? Sind Sie unsicher im Kombinieren? Möchten Sie endlich mit einem klaren Stil-Profil punkten, um erfolgreich Ihr nächstes Karriereziel zu erreichen? Bewerben Sie für ein exklusives Online-Style-Coaching-Update! Ich unterstütze Sie gerne, damit Sie an Klarheit in Ihrer Präsenz und Wirkung gewinnen.

Ihre Janine Katharina Pötsch

 

Bildquelle: 123rf-MarcDietrich

Der Sommer-Büro-Knigge: So kleiden Sie stilsicher bei der Hitze

Der Sommer-Büro-Knigge: So kleiden Sie stilsicher bei der Hitze

Die Abendzeitung hatte mich als Expertin für stilsicheres Auftreten auf jedem Parkett vor kurzem wieder interviewt.

Gerade bei der Hitze ist es wichtig, sich kompetent zu kleiden und wohl zu fühlen.

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.stilberaterin-gibt-tipps-der-sommer-knigge-fuers-buero-so-kleiden-sie-sich-richtig.dc44cc35-bb6c-4de1-8ffe-7ae0672fe03a.html

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

Ob beim Vorstellungsgespräch, einem Blind Date oder einfach im Alltag: Der erste Eindruck zählt! Doch wie bleiben Sie positiv im Gedächtnis und wirken aufs Gegenüber sympathisch und möglichst attraktiv? Und welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?

Phänomen: Erster Eindruck

Ein kurzer Blick, ein schnelles Gespräch, eine rasche erste Begegnung – laut Studien entscheiden bereits die ersten 150 Millisekunden darüber, ob Sie Ihr Gegenüber leiden können oder nicht. In einer solch kurzen Zeitspanne werden Sie nicht durch Ihren Charakter punkten können, denn so ungewohnt es auch klingt: Hier zählen Äußerlichkeiten. Aber welche genau?

  • Der Blickkontakt
  • Die allgemeine Körperhaltung
  • Das äußere Erscheinungsbild
  • Der Duft

Über diese vier Faktoren bestimmt Ihr Gehirn ganz automatisch, ob Ihnen eine Person gefällt. Beeinflusst werden kann dieser Vorgang nicht. Auch soll der erste Eindruck nicht vermitteln, dass die inneren Werte nicht von Bedeutung sind: Sie sind essentiell! Ein guter erster Eindruck soll dazu beitragen, dass Ihr Gegenüber eben diese Werte auch kennenlernen möchte.

Ein falscher erster Eindruck?

Das Problem mit einem falsch vermittelten ersten Eindruck ist oftmals, dass man ihn nicht mehr so schnell los wird. Daher ist es ratsam, dass Sie sich im Vorfeld auf die wichtigsten Merkmale eines guten ersten Eindrucks konzentrieren. Um diese zu verinnerlichen, sollten sich vor allem negative Beispiele vorgeführt werden. Im Folgenden drei häufige Fehler:

  • Vorurteile verfälschen die Sichtweise

Dieser Fakt bezieht sich vor allem auf Ihr Gegenüber! Erwarten Sie beispielsweise eine fremde Person, um diese aus privaten oder beruflichen Gründen kennen zu lernen, sollten Sie sich von negativen Vorurteilen gegenüber dieser distanzieren. Nur so kann ein objektiver erster Eindruck entstehen.

  • Unrealistische Maßstäbe 

Dieses Fehlverhalten kann bei Arbeitgebern oder sogar den künftigen Schwiegereltern auftreten. In diesem Fall haben die besagten Personen ein unrealistisch hohes Maß an Erwartungen – werden diese nicht erfüllt, ist der erste Eindruck dahin. Gleiches gilt für die Gefühle Mitleid oder auch Wut.

  • Alles aus Ihnen herausholen


Soll heißen, dass Sie optisch angemessen gekleidet sein sollten, wenn ein wichtiger Termin ansteht. Ein künftiger Arbeitgeber wird Ihnen beim Vorstellungsgespräch in der Jogginghose genauso wenig Sympathien entgegenbringen, wie Ihre neue private Bekanntschaft, wenn Sie ungepflegt erscheinen.

5 Tipps, die wirklich helfen

  • Erster Tipp: Haltung bewahren


Wie oben bereits erwähnt, machen Körperhaltung und auch Körpersprache einiges aus! Dabei fängt Ihre Haltung schon beim Gemütszustand an. Positive Gedanken lassen uns aufrechter gehen und machen uns selbstbewusster. Kleiner Tipp: Wenn Ihre Schultern parallel zu denen Ihres Gegenübers sind, strahlen Sie Interesse für diesen aus.

  • Zweiter Tipp: Parfüm und Co.

Neben der Körperpflege wie einer ordentlichen Frisur, spielt auch der eigene Geruch eine große Rolle. Denn die persönliche Duftwelt ist ein wichtiger Faktor beim ersten Eindruck. Dabei sollten Sie darauf achten, eher ein dezentes Parfüm zu wählen, als Ihr Gegenüber mit einem aufdringlichen Duft zu verdrängen.

  • Dritter Tipp: Kleider machen Leute

In diesem alten Spruch sitzt ein wichtiger Kern, der auch beim ersten Eindruck zählt. Passende Kleidung vermittelt Autorität und zugleich einen guten Geschmack. Natürlich hat jeder seinen eigenen Stil, doch Flip-Flops im Vorstellungsgespräch sollten Sie vermeiden!

  • Vierter Tipp: Kein Herumzappeln


Kontrollieren Sie Ihre Bewegungen und lassen Sie Ihre Hände in einer ruhigen Position. Das berühmte Fingernägelkauen, das Spielen mit den Haaren und nervöses Herumklopfen mit dem Kugelschreiber lassen Sie unruhig und vor allem unsicher wirken.

  • Fünfter Tipp: Händedruck

Nichts ist schlimmer als ein lascher Händedruck. Aber übertreiben Sie es nicht! Kein Arbeitgeber freut sich über gequetschte Finger. Greifen Sie entschlossen zu und vergessen Sie dabei nicht den Blickkontakt zu halten. Ein offenes Lächeln unterstreicht dabei Ihr sympathisches Auftreten.

 

 

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Der gekonnte Auftritt beim Business-Dinner

Der gekonnte Auftritt beim Business-Dinner

Nicht etwa im Konferenzraum werden die wichtigen Geschäfte besprochen, sondern oft im weniger formellen Rahmen. Zum Beispiel bei einem gemeinsamen Business-Dinner. In angenehmer Atmosphäre und mit gutem Essen lässt es sich doch wesentlich entspannter sprechen. Voraussetzung: Sie machen eine gute Figur.

Professionelle Wirkung

Die Etikette zu solchen Anlässen ist deswegen besonders wichtig, weil Geschäftspartner auf den leisesten Anflug von Unprofessionalität mit feinen Antennen reagieren. Stimmt die Basis nicht, wird Ihnen niemand sein Geld oder seine Manpower anvertrauen.

Beim Business-Dinner eine positive Wirkung zu erzielen, fängt bei der Wahl Ihrer Kleidung an und setzt sich in guten Umgangsformen fort. Je nach Anlass ist besonders edle oder auch mal etwas informelle Kleidung gefragt. Die Kunst besteht folglich darin, weder under- noch overdressed zu sein.

Abendgarderobe muss nicht teuer sein. Über einen Vite Envogue Gutschein bekommen Sie beispielsweise hochwertige Designer-Fashion aus zweiter Hand für kleines Geld.

Benimmregeln beherrschen

Dass es sich Anzüglichkeiten in Anwesenheit von Geschäftspartnern und anderen Gästen nicht gehören, versteht sich von selbst. Andere Benimmregeln sind weniger bekannt, beispielsweise dass ein „Guten Appetit“ bei Geschäftsessen längst nicht mehr üblich ist.

Als Gastgeber sprechen Sie bei einer gesellschaftlichen Einladung einen Toast aus. Damit geben Sie den Startschuss für den Abend und haben noch einmal die Gelegenheit, Ihre Gäste offiziell zu begrüßen. Sind Sie selbst zu Gast, warten Sie den Toast Ihres Gastgebers ab, bevor Sie Ihren Wein zum Mund führen.

Gläser und Besteck

Selbstverständlich haben Sie als derjenige, der geladen hat, zuvor einen Probierschluck genommen, um die Qualität des Weines auch sicherzustellen. Anstoßen mit Wassergläser ist heutzutage kein Problem mehr. Übertreiben Sie es dabei aber nicht. Ein freundliches Zunicken ist angebrachter als ein derbes „Prost“.

Gläser und Besteck nutzen Sie beim Business-Dinner immer von außen nach innen. Das ist vor allem bei einem mehrgängigen Menü wichtig, bei dem bestimmte Weine zu den einzelnen Gängen gereicht werden. Ihr Messer sollten Sie weder an der Gabel noch am Fleisch abstreichen.

Etikette beachten

Eine Besonderheit bei festlichen Anlässen: Hier wird oftmals Brot gereicht. Ein dafür vorgesehener kleiner Teller befindet sich links von Ihnen. Das Brot schneiden Sie nicht, sondern brechen es in mundgerechte Stücke. Erst wenn Sie ein Stück in der Hand halten, bestreichen Sie es mit Butter.

Fazit: Sicher wird es Gäste geben, die es selber mit der Etikette nicht ganz genau nehmen und die ganze Angelegenheit etwas lockerer angehen. Die Regeln des Business-Dinners zu kennen, gibt Ihnen dennoch Sicherheit und sorgt für eine positive Wirkung bei Ihrem Gegenüber.

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Bild 2: ©istock.com/skynesher

Die besten Shopping-Experten-Tipps

Liebe Stil-Fans,

wussten Sie dass wir im Laufe unseres Lebens fast 30.000 EUR für falsche Kleidung zum Fenster herausschmeißen?

Was sind die häufigsten Gründe, warum wir soviel Geld ausgeben?

  • falsche Strategie und falsche Zeit
  • Zugehörigkeitsgefühl zu bestimmten Gruppen, zu bestimmten Szenen und mangelndes Selbstbewusstsein
  • kein Stil-Profil haben und Frustkäufe zur Belohnung

Wie können wir das ändern?

Meine Tipps finden Sie im Video oder Sie melden Sie gleich zu meinem Newsletter an und erhalten Sie als Dankeschön meine Checkliste mit den 10 besten Tipps für ein gezieltes Shopping-Erlebnis unter dem Link unten ab. Sie erhalten monatlich meine wertvollen Image-Impulse.