Der Sommer-Büro-Knigge: So kleiden Sie stilsicher bei der Hitze

Der Sommer-Büro-Knigge: So kleiden Sie stilsicher bei der Hitze

Die Abendzeitung hatte mich als Expertin für stilsicheres Auftreten auf jedem Parkett vor kurzem wieder interviewt.

Gerade bei der Hitze ist es wichtig, sich kompetent zu kleiden und wohl zu fühlen.

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.stilberaterin-gibt-tipps-der-sommer-knigge-fuers-buero-so-kleiden-sie-sich-richtig.dc44cc35-bb6c-4de1-8ffe-7ae0672fe03a.html

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

Ob beim Vorstellungsgespräch, einem Blind Date oder einfach im Alltag: Der erste Eindruck zählt! Doch wie bleiben Sie positiv im Gedächtnis und wirken aufs Gegenüber sympathisch und möglichst attraktiv? Und welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?

Phänomen: Erster Eindruck

Ein kurzer Blick, ein schnelles Gespräch, eine rasche erste Begegnung – laut Studien entscheiden bereits die ersten 150 Millisekunden darüber, ob Sie Ihr Gegenüber leiden können oder nicht. In einer solch kurzen Zeitspanne werden Sie nicht durch Ihren Charakter punkten können, denn so ungewohnt es auch klingt: Hier zählen Äußerlichkeiten. Aber welche genau?

  • Der Blickkontakt
  • Die allgemeine Körperhaltung
  • Das äußere Erscheinungsbild
  • Der Duft

Über diese vier Faktoren bestimmt Ihr Gehirn ganz automatisch, ob Ihnen eine Person gefällt. Beeinflusst werden kann dieser Vorgang nicht. Auch soll der erste Eindruck nicht vermitteln, dass die inneren Werte nicht von Bedeutung sind: Sie sind essentiell! Ein guter erster Eindruck soll dazu beitragen, dass Ihr Gegenüber eben diese Werte auch kennenlernen möchte.

Ein falscher erster Eindruck?

Das Problem mit einem falsch vermittelten ersten Eindruck ist oftmals, dass man ihn nicht mehr so schnell los wird. Daher ist es ratsam, dass Sie sich im Vorfeld auf die wichtigsten Merkmale eines guten ersten Eindrucks konzentrieren. Um diese zu verinnerlichen, sollten sich vor allem negative Beispiele vorgeführt werden. Im Folgenden drei häufige Fehler:

  • Vorurteile verfälschen die Sichtweise

Dieser Fakt bezieht sich vor allem auf Ihr Gegenüber! Erwarten Sie beispielsweise eine fremde Person, um diese aus privaten oder beruflichen Gründen kennen zu lernen, sollten Sie sich von negativen Vorurteilen gegenüber dieser distanzieren. Nur so kann ein objektiver erster Eindruck entstehen.

  • Unrealistische Maßstäbe 

Dieses Fehlverhalten kann bei Arbeitgebern oder sogar den künftigen Schwiegereltern auftreten. In diesem Fall haben die besagten Personen ein unrealistisch hohes Maß an Erwartungen – werden diese nicht erfüllt, ist der erste Eindruck dahin. Gleiches gilt für die Gefühle Mitleid oder auch Wut.

  • Alles aus Ihnen herausholen


Soll heißen, dass Sie optisch angemessen gekleidet sein sollten, wenn ein wichtiger Termin ansteht. Ein künftiger Arbeitgeber wird Ihnen beim Vorstellungsgespräch in der Jogginghose genauso wenig Sympathien entgegenbringen, wie Ihre neue private Bekanntschaft, wenn Sie ungepflegt erscheinen.

5 Tipps, die wirklich helfen

  • Erster Tipp: Haltung bewahren


Wie oben bereits erwähnt, machen Körperhaltung und auch Körpersprache einiges aus! Dabei fängt Ihre Haltung schon beim Gemütszustand an. Positive Gedanken lassen uns aufrechter gehen und machen uns selbstbewusster. Kleiner Tipp: Wenn Ihre Schultern parallel zu denen Ihres Gegenübers sind, strahlen Sie Interesse für diesen aus.

  • Zweiter Tipp: Parfüm und Co.

Neben der Körperpflege wie einer ordentlichen Frisur, spielt auch der eigene Geruch eine große Rolle. Denn die persönliche Duftwelt ist ein wichtiger Faktor beim ersten Eindruck. Dabei sollten Sie darauf achten, eher ein dezentes Parfüm zu wählen, als Ihr Gegenüber mit einem aufdringlichen Duft zu verdrängen.

  • Dritter Tipp: Kleider machen Leute

In diesem alten Spruch sitzt ein wichtiger Kern, der auch beim ersten Eindruck zählt. Passende Kleidung vermittelt Autorität und zugleich einen guten Geschmack. Natürlich hat jeder seinen eigenen Stil, doch Flip-Flops im Vorstellungsgespräch sollten Sie vermeiden!

  • Vierter Tipp: Kein Herumzappeln


Kontrollieren Sie Ihre Bewegungen und lassen Sie Ihre Hände in einer ruhigen Position. Das berühmte Fingernägelkauen, das Spielen mit den Haaren und nervöses Herumklopfen mit dem Kugelschreiber lassen Sie unruhig und vor allem unsicher wirken.

  • Fünfter Tipp: Händedruck

Nichts ist schlimmer als ein lascher Händedruck. Aber übertreiben Sie es nicht! Kein Arbeitgeber freut sich über gequetschte Finger. Greifen Sie entschlossen zu und vergessen Sie dabei nicht den Blickkontakt zu halten. Ein offenes Lächeln unterstreicht dabei Ihr sympathisches Auftreten.

 

 

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Der gekonnte Auftritt beim Business-Dinner

Der gekonnte Auftritt beim Business-Dinner

Nicht etwa im Konferenzraum werden die wichtigen Geschäfte besprochen, sondern oft im weniger formellen Rahmen. Zum Beispiel bei einem gemeinsamen Business-Dinner. In angenehmer Atmosphäre und mit gutem Essen lässt es sich doch wesentlich entspannter sprechen. Voraussetzung: Sie machen eine gute Figur.

Professionelle Wirkung

Die Etikette zu solchen Anlässen ist deswegen besonders wichtig, weil Geschäftspartner auf den leisesten Anflug von Unprofessionalität mit feinen Antennen reagieren. Stimmt die Basis nicht, wird Ihnen niemand sein Geld oder seine Manpower anvertrauen.

Beim Business-Dinner eine positive Wirkung zu erzielen, fängt bei der Wahl Ihrer Kleidung an und setzt sich in guten Umgangsformen fort. Je nach Anlass ist besonders edle oder auch mal etwas informelle Kleidung gefragt. Die Kunst besteht folglich darin, weder under- noch overdressed zu sein.

Abendgarderobe muss nicht teuer sein. Über einen Vite Envogue Gutschein bekommen Sie beispielsweise hochwertige Designer-Fashion aus zweiter Hand für kleines Geld.

Benimmregeln beherrschen

Dass es sich Anzüglichkeiten in Anwesenheit von Geschäftspartnern und anderen Gästen nicht gehören, versteht sich von selbst. Andere Benimmregeln sind weniger bekannt, beispielsweise dass ein „Guten Appetit“ bei Geschäftsessen längst nicht mehr üblich ist.

Als Gastgeber sprechen Sie bei einer gesellschaftlichen Einladung einen Toast aus. Damit geben Sie den Startschuss für den Abend und haben noch einmal die Gelegenheit, Ihre Gäste offiziell zu begrüßen. Sind Sie selbst zu Gast, warten Sie den Toast Ihres Gastgebers ab, bevor Sie Ihren Wein zum Mund führen.

Gläser und Besteck

Selbstverständlich haben Sie als derjenige, der geladen hat, zuvor einen Probierschluck genommen, um die Qualität des Weines auch sicherzustellen. Anstoßen mit Wassergläser ist heutzutage kein Problem mehr. Übertreiben Sie es dabei aber nicht. Ein freundliches Zunicken ist angebrachter als ein derbes „Prost“.

Gläser und Besteck nutzen Sie beim Business-Dinner immer von außen nach innen. Das ist vor allem bei einem mehrgängigen Menü wichtig, bei dem bestimmte Weine zu den einzelnen Gängen gereicht werden. Ihr Messer sollten Sie weder an der Gabel noch am Fleisch abstreichen.

Etikette beachten

Eine Besonderheit bei festlichen Anlässen: Hier wird oftmals Brot gereicht. Ein dafür vorgesehener kleiner Teller befindet sich links von Ihnen. Das Brot schneiden Sie nicht, sondern brechen es in mundgerechte Stücke. Erst wenn Sie ein Stück in der Hand halten, bestreichen Sie es mit Butter.

Fazit: Sicher wird es Gäste geben, die es selber mit der Etikette nicht ganz genau nehmen und die ganze Angelegenheit etwas lockerer angehen. Die Regeln des Business-Dinners zu kennen, gibt Ihnen dennoch Sicherheit und sorgt für eine positive Wirkung bei Ihrem Gegenüber.

Bild 1: ©istock.com/Rawpixel
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Die besten Shopping-Experten-Tipps

Liebe Stil-Fans,

wussten Sie dass wir im Laufe unseres Lebens fast 30.000 EUR für falsche Kleidung zum Fenster herausschmeißen?

Was sind die häufigsten Gründe, warum wir soviel Geld ausgeben?

  • falsche Strategie und falsche Zeit
  • Zugehörigkeitsgefühl zu bestimmten Gruppen, zu bestimmten Szenen und mangelndes Selbstbewusstsein
  • kein Stil-Profil haben und Frustkäufe zur Belohnung

Wie können wir das ändern?

Meine Tipps finden Sie im Video oder Sie melden Sie gleich zu meinem Newsletter an und erhalten Sie als Dankeschön meine Checkliste mit den 10 besten Tipps für ein gezieltes Shopping-Erlebnis unter dem Link unten ab. Sie erhalten monatlich meine wertvollen Image-Impulse.

Stilberatung für Herren & Business Styling in München

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Meine 3 besten Insider-Tipps mit Mode-Trends umzugehen

Meine 3 besten Insider-Tipps mit Mode-Trends umzugehen

Liebe Stil-Fans und Stil-Interessierte,

so langsam wird es echt Zeit für den Frühling, finden Sie nicht auch? Mich nerven die Wetterumschwünge einfach total. Ich will endlich wieder leichte und stilvolle Kleidung tragen.

Viele meiner Kunden fragen mich oft „Frau Pötsch, kaufen Sie jede Saison neue Kleidung?“ Da muss ich immer schmunzeln, denn ich kaufe fast gar nichts mehr, sondern tausche nur Kleidung, die nicht mehr brauchbar ist, gegen neue Kleidung aus. Wenn wir erst einmal unseren Stil-Typ kennen, rennen wir der Mode, irgendwelchen Trends oder Fashionistas nicht mehr hinterher.

Klar als Frau kaufe ich natürlich auch gerne schöne Kleidung, aber nicht mehr so extrem und in Masse wie ich das noch mit Anfang / Mitte 20 getan habe, wo ich meinen Stil-Typ nicht kannte. Für diesen Frühling habe ich meine geliebte weiße Stifthose von Ashley Brooke vom letzten Jahr ersetzt. Diese sitzt zwar wie angegossen und zaubert eine super Figur, jedoch ist die Haltbarkeit auf ein Jeans begrenzt. Und ich habe mir eine neue blaue Skinny Jeans von meiner Lieblingsmarke Ted Baker fürs Business gegönnt.

Was sind in diesem Jahr die aktuellen Mode-Trends im Look und bei den Mustern bei Damen?

  • Fransen und Western-Look stehen Frauen vom Typ sportlich-extravagant oder sportlich mit Boots mit Fransen sowie Jacken mit Fransen, welche sich wunderbar mit Jeans kombinieren lassen. Eher etwas für die Freizeit und ein zeitloser Trend, den man immer tragen kann, wenn man Leder mag.
  • Karos gibt es dieses Jahr weiterhin als kleine Vichy-Karos. Diese stehen klassischen-sportlichen Frauen als Hose oder als Trench sehr gut. Große Karo-Muster wie Burberry Karo oder Glencheck sehen bei großen, schlanken und sehr klassischen Frauen gut aus. Als sportlicher Typ können Sie Schal im Burberry-Look immer tragen.
  • Blumen-Prints bleiben und variieren von klein und verspielt über groß und auffallend. Wer in seinem Stil-Typ wie feminin-romantisch oder feminin-extravagant Blumenmuster tragen kann, findet diese Jahr in allen Farben die perfekte Auswahl für den Kleiderschrank.
  • Leo-Print kommt dieses Jahr statt in Accessoires groß raus als Jacke oder Mantel. Als extravagante Lady, die die Bühne liebt in Kombination mit schwarzen Leder sieht das echt heiß aus. Einer klassischen oder kleinen schlanken Frau empfehle ich den Trend nicht.
  • Muster-Mix oder Plastic-Funtastic ist Geschmackssache. Wenn Sie gerne auffallen möchten und sich jedes Jahr neue Kleidung leisten können und wollen, machen Sie den Trend bitte mit. Zeitlos ist er jedenfalls nicht.
  • 80-er Jahre Schultern werden bei Oberteilen oder Kleidung kommen. Das steht jedoch nur Frauen mit einem schönen Hals und schönen Dekolleté. Wenn Sie eher einen kleinen schönen Busen haben, rate ich Ihnen dafür ab, weil das ohne BH eher unvorteilhaft für Sie ist.
  • Große Kunst-Drucke à la Andy Warhol sehe ich mir lieber als Bild im Museum an. Setzen Sie den Trend als extravagante Frau gerne als T-Shirt zu einer Jeans und einem chicen Blazer oder als Accessoires in Form einer Tasche oder Geldbörse ein. Bei Kleidern steht der Kunst-Druck im Vordergrund, aber nicht Sie.

Was sind in diesem Jahr die aktuellen Mode-Trends im Look und bei den Mustern bei Herren?

  • Herren finden wieder weitere und normale Schritte bei Jeans- und Stoffhosen. Das wird auch Zeit, denn die Skinny Hosen stehen nur super schlanken Männern. Die Hosen sind auch wieder normal zwischen Taille und Hüfte geschnitten. Das finde ich richtig klasse. Liebe Herren, wenn sie die letzten Jahre keine passenden Hosen gefunden haben, lohnt sich jetzt die Investition. Denken Sie daran: je breiter die Hosenbeine, desto schmaler sollte das Oberteil ausfallen.
  • Polo-Shirts sind wieder ganz stark im Trends. Ich finde, jeder Mann kann Polo-Shirt tragen und das ist eins der Basics im Kleiderschrank eines jeden Mannes. Ob mit großen oder kleinen Labeldruck, das entscheiden Sie.
  • Sneakers als Edel-Sneakers ist ein klasse Schuh für den Freizeitbereich. Sneakers passen super zu Jeans oder sportlichen Stoffhosen. Ich empfehle meine Kunden immer gerne Freizeit-Schuhe und Sneakers von Floris van Bommel.
  • Karo-Hemden gibt es sowohl in kleinen Karo wie auch als großes Holzfäller Karo. Karo kann jeder Mann tragen. Kleine Karos passen am besten zum sportlich-eleganten Mann, mittelgroß Karos zum sportliche Mann und große Karo zum extravaganten Typ. Mein persönlicher Tipp ist ein kleines Karohemd in Kombination mit einer Jeans und sportlichen Blazer. Ein zeitloser Look, der zu vielen Anlässen getragen werden kann.
  • Anzüge sind endlich nicht mehr Slim-Fit geschnitten, sondern haben wieder einen normale Hosen und Schulterbreite. Es gibt für jeden Figurtyp den passenden Anzug. Wenn Sie dringend einen neuen Anzug brauchen, ist es jetzt die richtige Zeit dafür. Einige Marken führen auch ein Baukasten-System, wo Sie die Größe von Hose und Sakko individuell zusammenstellen können.
  • Long-Sleeves sind eine schöne Alternative zum leichten Übergangspulli und passen am besten zum sportlichen Typ. Mein Tipp: Kaufen Sie die Long-Sleeves in neutralen Farben, dann haben Sie lange Freude beim zeitlosen kombinieren und tragen.
  • Die Ripped Jeans ist eine schöne Variante für die Freizeit. Sie sind mit einem Blouson, einer Kapuzenjacke oder einem Long-Sleeve und Sneakers super aus.

Frage: Wie gehen Sie nun am besten mit den aktuellen Trends um? 

Denken Sie immer daran, „Mode ist vergänglich, Stil bleibt.“ (Coco Chanel)

Stellen Sie beim Kauf von neuer Kleidung im Frühling oder im Herbst immer folgende 3 Fragen:

  • Passt der Look oder das Muster zu meinem Stiltyp und zu meinem Stil-Konzept? Nicht jeder Trend und nicht jedes Muster ist für jeden Stil-Typ geeignet. Sie kennen ja mein Motto „Weniger ist mehr im Kleiderschrank!“
  • Strahle ich damit Kompetenz aus und passt es zu meinem Beruf? Wir tragen schließlich fast 60% unserer Kleidung im beruflichen Alltag.
  • Werde ich das neue Teil oft tragen und passt es zu meinen anderen Sachen? Haben Sie damit genug Kombinationsmöglichkeiten oder bleibt es ein „Hingucker“ im Schrank, der sich nach einer Weile zum „Ladenhüter“ im Kleiderschrank entwickelt?

Fazit: Kaufen Sie nur, wenn es wirklich nötig ist und das Kleidungsstück noch in Ihrem Stil-Konzept fehlt. Wenn Sie unsicher sind, was Ihnen wirklich steht, investieren Sie in eine Lifestyle-Beratung fürs Leben und gönnen Sie sich ein Style-Coaching, damit auch Sie immer einen roten Faden in der Hand haben.

Foto: Pixabay.com