manche Menschen sind galante Small-Talker und andere denken, dass Sie das nicht können. Für introvertierte Menschen ist das Thema Small-Talk oft nicht einfach.
Dabei ist es so leicht, auf Events, am Flughafen, in der Bahn oder auf einer Weiterbildungsveranstaltung miteinander ins Gespräch zu kommen.
Was sind die 3 Grundregeln für einen professionellen Small-Talk?
Interessieren Sie sich offen und ehrlich für Ihr Gegenüber. Überlegen Sie sich im Vorfeld eine kleinen Themenkatalog mit Gemeinsamkeiten
Nehmen Sie eine offene und authentische Körperhaltung ein. Gehen Sie mit einem Lächeln und einer positiven inneren Einstellung auf andere Menschen zu.
Stellen Sie sich mit Vor- und Nachnamen vor und beginnen Sie dann erst das Gespräch.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps aus meinem Video-Beitrag.
Ihre Janine Katharina Pötsch – Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business
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ein Geschäftsessen dient zur allgemeinen Kontaktaufnahme und kann auch zu einem gewünschten und erfolgreichen Geschäftsabschluss führen. Wenn da nicht die kleinen berühmten Fettnäpfchen wären
Was sind eigentlich Tischmanieren?
Tischmanieren sind sinnvolle „Spielregeln“ am Tisch, die uns unterstützen, eine lockere und entspannte Atmosphäre mit Wohlfühlcharakter zu schaffen. Sie sind nichts Steifes und sollten auf keinen Fall eingeübt wirken. Denn dann sind Sie alles andere als authentisches. Selbst wenn Ihnen ein kleiner Ooops-Moment passiert, nehmen Sie es einfach locker und mit Humor.
„Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in der Gesellschaft tragen kann.“ (Shakespeare)
Heute möchte ich Ihnen meine besten Tipps verraten, damit auch Ihr nächster Geschäftstermin erfolgreich wird.
Tipp Nr. 1 „Kleider machen Leute“
Das gilt auch im Restaurant oder auf Businesstreffen. Wertschätzen Sie den Anlass, die Einladung und Ihr Gegenüber. Passen Sie Ihre Kleidung an die Lokalität, den Erwartungen Ihres potenziellen Kunden sowie Ihre eigenen Ziele an.
In einem gehobenen Restaurant sollten Sie als Mann unbedingt einen Anzug mit Krawatte tragen und als Dame ein schönes Kostüm, ein elegantes Kleid oder einen Hosenanzug. Im Biergarten darf es auch etwas lockerer sein. Dennoch sollte Ihr Outfit Ihre Position unterstreichen.
Tipp Nr. 2 „Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige“
Seien Sie weder zu früh noch zu spät da. Mein Tipp: 10 Minuten früher da sein ist vollkommen ok. Planen Sie genügend Zeit für die Anfahrt ein und kalkulieren Sie auch die Parkplatzsuche vor Ort mit ein. Zeit ist Geld und sie entwerten durch so einen kleinen Fauxpas schnell den guten 1. Eindruck, den sie hinterlassen haben.
Tipp Nr. 3 „Vorstellen und bekannt machen“
Es ist in der Regel die Aufgabe des Gastgebers, die Gäste mit einander bekannt zu machen. Wenn Sie sich zu zweit oder zu dritt treffen, erfährt immer zuerst die Ranghöchste den Namen der anderen Person. Stellen Sie sich korrekt mit Vor- und Nachnamen vor und nutzen Sie die Kunst des Elevator-Pitch, um Ihr Gegenüber auf sich aufmerksam zu machen. Sagen Sie ihm kurz und knapp, welche Lösungen Sie für andere parat haben.
Tipp Nr. 4 „Die richtige Haltung bei Tisch“
Viele Menschen haben es leider verlernt, korrekt am Tisch zu sitzen. Mein Tipp: „Anspannung“ mit einem geraden Rücken während des Essen und „Entspannung“ wenn Sie eine Pause einlegen. Das Besteck geht beim Essen zum Mund und nicht der Mund zum essen. Achten Sie bitte auch darauf, dass Sie die Sitzfläche des Stuhls vollkommen ausnutzen und die Ellenbogen nicht am Tisch abstützen.
Tipp Nr. 5 „Tischordnung ja oder nein?“
In einer kleinen Runde brauchen Sie keine Tischordnung. Hier gilt, dass der oder die Ehrengäste in der Nähe des Gastgebers oder des Gastgeberpaares sitzen. Der weibliche Ehrengast sitzt hier recht neben dem Gastgeber und der männliche Ehrensitz sitzt ebenfalls gegenüber rechts neben der Gastgeberin.
Ab mehr als 12 Personen empfiehlt sich eine Tischordnung. Achten Sie darauf, dass sie die Gäste so platzieren, dass möglichst jede Dame einen Tischherrn hat und die Möglichkeiten zum Austausch und angenehmen Gesprächen gegeben ist.
Tipp Nr. 6 „Die Willkommensrede“
Nachdem alle Gäste da sind, empfehle ich Ihnen als Gastgeber den Abend, den Lunch oder das Büffet zu eröffnen. Hier unterscheiden wir zwischen à la Carte Situation und Büffet-Situation. Beim Büffet eröffnen Sie vorher. Beim Menü à la Carte können Sie vor der Bestellung oder nach der Vorspeise eine kleine Rede halten. Zwischen den Gängen sollten Sie keine Reden einplanen.
Tipp Nr. 7 „Startzeichen beachten“
Selbst wenn Sie sehr hungrig sind, warten Sie unbedingt, bis der Häuptling – also der Gastgeber das Mahl eröffnet. Er nimmt dazu das Besteck auf, schaut seine Gäste an, lächelt und nickt kurz, um das Essen zu eröffnen.
Beim Business wünschen sich die Gäste keinen „Guten Appetit“. Das können Sie zu Hause machen oder wenn Sie Ihr Gegenüber schon länger und besser kennen.
Tipp Nr. 8 „Die gepflegte Konversation bei Tisch“
Small Talk fällt leider immer noch vielen Menschen schwer. Wenn Sie nur „steif“ am Tisch sitzen und den Mund nicht aufbekommen, ist leider das schönste Essen dahin. Plaudern Sie einfach locker und entspannt, versuchen Sie gemeinsame Themen zu finden und interessieren Sie sich für Ihr Gegenüber. Eine gesunden Balance von reden und aktiven echten zuhören erleichtert Ihnen vieles.
Gute Themen sind das Wetter, die Lokation, der Kontakt zum Gastgeber, Hobbys, Reisen, Urlaub, Kulturelle Dinge, Berichte aus der Heimat, Anreise und Unterkunft.
Mein Tipp: Vermeiden Sie Themen wie Geld, Politik, Ehekrisen, Religion, Diäten, Lebensmittelskandale, Krankheiten, Klatsch und Tratsch oder allgemeines Lästern.
Tipp Nr. 9 „Den richtigen Zeitpunkt zum Aufbruch wählen“
Der Gastgeber bestimmt in der Regel, wann der Abend beendet ist. Sie als Gast dürfen natürlich auch schon früher gehen, wenn Sie noch weiter fahren müssen. Bleibe Sie auf jeden Fall 15 Minuten nach dem Dessert.
Kalkulieren Sie für Einladungen zum Frühstück, Lunch, Mittag oder Kaffee 1-1,5 Stunden Zeit zum Austausch und zum Gespräch ein.
Für ein Business Dinner sollten Sie auf jeden Fall 2,5-4 Stunden Zeit einplanen. Das kommt auch auf den Anlass, Ihren Gegenüber und das Land an.
Tipp Nr. 10 „In der Ruhe liegt die Kraft“
Bedanken Sie sich zeitnah für die Einladung und erwarten Sie nicht, dass Ihr Gegenüber sofort sein „Ja“ zu Ihrem Angebot abgibt. Auch im Business gilt: Beziehungsaufbau und Pflege braucht Vertrauen.
Geben Sie Ihrem Gegenüber weitere Tipps, wenn Sie wissen, dass er unbedingt ein Problem lösen muss und zeigen Sie ihm, dass genau Sie der richtige Experte dafür sind.
gehen Sie auch so gerne stilvoll essen wie ich? Sicherlich ärgern Sie sich öfter über die Sitten Ihrer Tischnachbarn. Unbewusst üben wir jedoch häufig selbst den ein oder anderen Fehler in der Besteckführung aus.
Gerade im Businesskontext entscheiden stilsichere Tischmanieren über ein gelingendes Business.
„Zeig mir, wie du isst und ich sag‘ dir, wer du bist.“
Jean Anthelme Brillat-Savarin
Da mir sieben Fehler immer wieder auffallen, wenn ich privat oder im Business mit Menschen essen gehe, möchte ich Ihnen heute die sieben Fehler verraten.
Fehler Nr. 1: Der Tellerrand-Fehler
Das Besteck wird mit den Griffen rechts und links schräg am Tellerrand abgelegt. Ich sage dazu immer „Ameisen-Brücken“ bauen. Dabei kann auch Soße vom Messer kleckern, oder es können andere kleine Fauxpas passieren.
Mein Tipp: Einmal aufgenommenes Besteck berührt nie wieder die Tischkante. Sie können das Besteck zur Tellermitte zeigend ablegen. Falls genügend Platz auf dem Teller ist, können Sie das Besteck auch leicht überkreuzt ablegen.
Fehler Nr. 2: Der Griff-Fehler
Die Gabel und das Messer werden häufig so weit unten angefasst, dass das Schneiden sehr schwierig werden kann. Die Besteckhaltung sieht hier eher so aus, als ob wir uns mit Gartenwerkzeugen beschäftigen.
Mein Tipp: Halten Sie das Besteck oben an den Griffen fest. Die Gabel sollte beim Schneiden im Handgelenk sitzen und der Zeigefinger übt leicht Kraft aus.
Fehler Nr. 3: Der Geräusch-Fehler
Wie oft sehe und höre ich das, wenn das Messer zum Schieben von Essen benutzt wird. Das verursacht leider sehr laute und oft ungenießbare Geräusche. Das Messer ist kein Schieber. Es wird auch nicht zum Zusammenkratzen von Speisen genommen.
Mein Tipp: Nutzen Sie das Messer als Brücke – also als Gegenhalter einer Speise zur Gabel. „Das Messer ist die Brücke und die Gabel schiebt“ – sage ich zu meinen Kunden immer in meinen Seminaren.
Fehler Nr. 4: Der Putzfehler
Putzaktionen auf dem Teller sehen echt nicht appetitlich aus. Das können Sie ganz gemütlich zu Hause machen. Im Restaurant, oder wenn Sie in Gesellschaft sind, sollten Sie das besser bleiben lassen.
Mein Tipp: Das Messer müssen Sie im Restaurant nicht säubern, das erledigt gerne die Spülmaschine für Sie.
Fehler Nr. 5: Der Schleck-Fehler
Leider sehe ich immer wieder, dass einige Menschen in der Öffentlichkeit ihr Messer mit Soße genussvoll ablecken. Hier geht es aber nicht darum, zu zeigen, wie Sie auch genussvoll das Eis „Ed von Schleck“ verspeisen können. Sondern um Ihre innere Einstellung zum Thema Tischmanieren.
Mein Tipp: Denken Sie immer daran, dass Sie eines Tages vielleicht auch ein sehr scharfen Messer haben könnten und sich damit Ihre Zunge oder Lippen in Gefahr bringen!
Fehler Nr. 6: Der Gestikulier-Fehler
Stilvoller Small Talk beim Essen ist gerne gesehen. Einige Menschen nutzen das Besteck jedoch gerne, um ihre Mimik und Gestik damit zu unterstützen. Das sieht dann oft wie eine Drohgebärde aus.
Mein Tipp: Wenn Sie gerne wie ich mit den Händen Ihre Worten umrahmen, achten Sie bitte darauf, dass Sie das Besteck vor dem Sprechen ablegen.
Fehler Nr. 7: Der Mistgabel-Griff-Fehler
Einige Menschen halten die Gabel so steif nach oben, dass es aussieht, als ob diese Menschen eine kleine Mistgabel halten.
Mein Tipp: Halten Sie die Gabel so in der Hand, dass diese nicht sichtbar ist, mit dem Daumen angelegt wird und Üben beim aufnehmen von Speisen mit dem Zeigefinger einen leichten Druck aus. Wie das stilsicher geht, erkläre ich Ihnen gerne in meinen Fine Dining Trainings.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps, damit Sie in Zukunft bei jedem Geschäftsessen oder als Gast stilsicher und kompetent wirken.
Fotocredit: AdobeStock_48466660, eigener Account über jkp@gekonnt-wirken.de
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Wussten Sie, dass die Serviette früher über die linke Schulter gelegt wurde, damit man sich mit der rechten Hand die Hände reinigen konnte?
In früheren Zeiten wurde noch mit den Händen gegessen. Diese wurden anschließend häufig an der Kleidung oder am Tischtuch abgewischt. Wohlhabendere Gesellschaftsschichten nutzten dafür bereits Tücher – die Vorläufer unserer heutigen Serviette. Teilweise übernahmen sogar Bedienstete das Abwischen von Mund oder Tellern.
Woher stammt das Wort „Serviette“?
Der Begriff stammt aus dem Französischen und leitet sich von „servir“ (servieren) ab. Übersetzt bedeutet es Mundtuch oder Tellertuch.
Während die Serviette früher großzügig über die Kleidung gelegt wurde, um diese vor Flecken zu schützen, gilt dieses Verhalten heute als unfein.
Bereits im 16. Jahrhundert etablierte sich beim Adel die quadratische Form der Serviette – so wie wir sie heute kennen. Praktisch, funktional und stilvoll.
Wie wird die Serviette heute richtig benutzt?
Die Serviette ist zunächst dekorativ auf Ihrem Teller platziert. Möchten Sie jedoch bestellen, kann sie stören.
Mein Tipp: Nehmen Sie die Serviette vom Teller und legen Sie sie rechts neben den Teller – gerne auch auf das Besteck.
Nach der Bestellung wird die Serviette zweimal gefaltet mit der offenen Seite zum Körper auf den Schoß gelegt. Dort bleibt sie während des gesamten Essens.
Verwenden Sie die Serviette zum sanften Abtupfen des Mundes – etwa vor dem Trinken. Bei fettigen Speisen können Sie auch vorsichtig die Finger an der Innenseite reinigen.
Verlassen Sie zwischen den Gängen kurz den Tisch, legen Sie die Serviette locker rechts neben Ihren Teller.
Am Ende des Essens wird sie links neben dem Teller abgelegt – nicht zusammengefaltet, sondern locker aufgelegt.
Welche Arten von Servietten gibt es?
Servietten gibt es in unterschiedlichen Qualitäten und Materialien:
Papierservietten – verbreitet im Privathaushalt und in Restaurants
Stoffservietten aus Baumwolle oder Leinen – üblich bei besonderen Anlässen und in der gehobenen Gastronomie
Je hochwertiger das Ambiente, desto selbstverständlicher ist eine Stoffserviette.
Servietten stilvoll falten und dekorieren
Neben der richtigen Nutzung gehört auch die Präsentation der Serviette zur Tischkultur. Die Art, wie eine Serviette gefaltet ist, unterstreicht den Charakter einer Einladung – von elegant bis verspielt.
Wichtig: Im Business-Kontext gilt Zurückhaltung als stilvoller als überladene Faltkunst.
Klassische Faltarten
1. Die schlichte Rechteck-Faltung
Zeitlos und elegant. Ideal für Business-Dinner oder formelle Anlässe. Die Serviette wird zweimal gefaltet und mittig oder links auf dem Teller platziert.
2. Die Dreieck-Faltung
Dezent und modern. Passt gut zu privaten Einladungen oder gehobenen Dinner-Abenden.
3. Die Bestecktasche
Praktisch und dekorativ zugleich. Hier wird die Serviette so gefaltet, dass Besteck eingeschoben werden kann. Besonders beliebt bei festlichen Menüs oder Events.
4. Der Serviettenring
Ein Klassiker in der gehobenen Tischkultur. Stoffservietten werden locker gerollt und mit einem Ring – gerne aus Metall, Holz oder Stoff – akzentuiert.
Was im Business eher unpassend wirkt
Aufwendig gefaltete Figuren wie Schwäne, Fächer oder Blumen wirken schnell verspielt und sind eher für Hochzeiten oder private Feiern geeignet.
Im beruflichen Umfeld steht Klarheit vor Kreativität.
Mein Tipp
Die Serviette sollte den Tisch ergänzen – nicht dominieren. Hochwertiges Material, saubere Faltung und ein stimmiges Gesamtbild wirken souveräner als aufwendige Dekoration.
Denn Stil zeigt sich im Maß – nicht im Übermaß.
Mein Fazit
Die Serviette ist mehr als Dekoration. Sie ist Teil moderner Tischkultur – und ein Ausdruck von Stil, Achtsamkeit und professionellem Auftreten.
Gerade im Business-Umfeld unterstreichen solche Details Ihre Souveränität.
🔹 Überleitung für Business & Unternehmen
Gerade im Geschäftsessen entscheiden oft die kleinen Details über den Gesamteindruck. Wer Tischkultur sicher beherrscht, wirkt souverän, respektvoll und professionell.
In meinen moderierten Business Knigge Dinner lernen Führungskräfte, Nachwuchstalente und Teams, wie sie bei Geschäftsessen stilvoll auftreten und ihr Unternehmen authentisch repräsentieren.
Denn Wirkung zeigt sich nicht nur im Gespräch – sondern auch zwischen den Gängen.
🔹 Überleitung zum moderierten Knigge-Dinner für Familien und Freunde
Möchten Sie Tischsicherheit nicht nur theoretisch verstehen, sondern entspannt erleben?
In meinem moderierten Knigge-Dinner verbinden wir stilvolle Kulinarik mit praxisnaher Anleitung. In angenehmer Atmosphäre erfahren Sie Schritt für Schritt, wie moderne Tischkultur heute gelebt wird – ohne Druck, aber mit viel Freude an Stil und Souveränität.
Ein Abend für alle, die sich sicherer fühlen möchten – bei Einladungen, festlichen Anlässen oder im Business-Kontext.
ein erfolgreicher Smalltalk ist für die meisten Menschen immer noch ein Mysterium. Dabei ist Smalltalk das lockere und kleine Gespräch, um Beziehungen aufzubauen. Zum erfolgreichen Smalltalk gehört auch gute Menschenkenntnis.
Mal ganz ehrlich, haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie Ihr Gegenüber auch non-verbal kommuniziert?
Ein guter Netzwerker nutzt beim Smalltalk den Dreiklang der Rede. Daraus habe ich die 5 Erfolgs-Geheimnisse für den gekonnten Smalltalk abgeleitet.
1. Geheimnis: Der 1. Eindruck zählt – auch beim Smalltalk!
Die wichtigsten Fragen zur Vorbereitung eines Treffens lauten immer: „Wo gehe ich hin?“ – „Wen möchte ich dort treffen?“ und „Was möchte ich erreichen?“
Mein Tipp: Lassen Sie sich – wenn möglich, im Vorfeld eine Gästeliste geben und passen Sie Ihren Auftritt an den Anlass des Treffens an. Mit einem authentischen und sympathischen 1. Eindruck haben Sie schon gewonnen. Lächeln Sie und gehen Sie offen auf potenzielle Gesprächspartner zu.
2. Geheimnis: Empathie als Türöffner nutzen
Schon Knigge wusste: „Interessiere Dich für andere, wenn Du willst, dass andere sich für Dich interessieren.“
Mein Tipp: Ein erfolgreicher Smalltalk besteht aus dem aktiven und begeisterten Zuhören. Stellen Sie dabei offene Fragen, um Ihr Gegenüber besser kennenzulernen und ihn besser zu verstehen. Nutzen Sie Smalltalk auch für Ihr Selbst-PR und wecken Sie Neugierde durch einen gekonnten Elevator-Pitch.
3. Geheimnis: Die Kunst der Überzeugung
„Gemeinsam sind wir stark, alleine gehen wir unter.“ – Die Qualität unserer Beziehungen hängt stark von unseren Interaktionen ab.
Mein Tipp Nr. 1: Finden Sie während des Gesprächseinstiegs einen Aufhänger für eine Gemeinsamkeit. Das kann ein gemeinsames Hobby, der gemeinsame Gastgeber, der letzte Urlaub, eine Empfehlung, oder ein spannendes Thema zur aktuellen Jahreszeit sein.
Mein Tipp Nr. 2: Wenn Sie schon Namen von Personen kennen, die Sie bei Ihren Terminen treffen, hervorragen! Nutzen Sie die Möglichkeiten von Social Media (XING, LinkedIn, Facebook, Instagram,…) und versuchen Sie so viel wie möglich über die Teilnehmer und Ihre potentiellen Gesprächspartner herauszufinden. Und wenn Sie dabei ein gemeinsames Interesse feststellen, dann haben Sie schon einen perfekten Einstieg für ein Gespräch.
4. Geheimnis: Augen auf bei der Themenauswahl!
Der schönste Einstieg nutzt nichts, wenn der Hauptteil langweilig wird. Deswegen lockert ein gesunder Humor jedes Gespräch auf.
Mein Tipp:Vermeiden Sie Diskussionspunkte wie Politik, Geld, Krankheit, Intimitäten oder Religionen. Frauen mögen auch keine Witze, besonders keine anzüglichen! Gerade beim 1. Date haben Sie damit schon verloren. Wenn Sie nicht gerade bei der Yellow Press arbeiten, verschonen Sie Ihren Gesprächspartner bitte auch mit Klatsch und Tratsch.
5. Geheimnis: Der letzte Eindruck bleibt – Verabschiedung mit Stil
Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner gegenüber Verantwortung. Bedanken Sie sich am Ende für das Gespräch. Das zeugt von Stil, Wertschätzung und guten Manieren.
Mein Tipp Nr. 1:Beenden Sie den Small-Talk mit einem positiven Ausblick, wenn Ihnen der Kontakt sympathisch war. Tauschen Sie Visitenkarten aus und melden Sie sich zeitnah bei der Person, um das Gespräch zu vertiefen.
Mein Tipp Nr. 2: Fungieren Sie als Netzwerker und stellen Sie Ihren Gesprächspartner einer anderen für ihn interessanten Person vor. Nutzen Sie dafür einen Aufhänger, z.B. eine gemeinsame Sportart zum Gesprächseinstieg.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps und viel Erfolg beim nächsten Smalltalk!
Mit stilvollen Grüßen
Ihre Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business Janine Katharina Pötsch
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Gerne unterstütze ich Sie und/oder Ihr Team dabei, selbstbewusst, stilsicher und kompetent auf jedem Business-Level (Online, auf Fotos oder auf der Bühne) als Personen-Marke, Persönlichkeit oder Markenbotschafter zu glänzen.
Schon Knigge wusste „Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.“
Reisen ist für viele von uns eine kleine Auszeit. Ein Hotel ist aber ein Ort, wo sich viele Menschen begegnen. Heute möchte ich Ihnen die 10 Spielregeln für Ihren vergnügten Hotelaufenthalt verraten.
Anreisen mit Köpfchen
Prüfen Sie beim einchecken sofort, ob Ihre Reservierungskriterien wie Zimmerkategorie oder Meerblick erfüllt worden sind. So können Sie von Anfang an entspannt den Urlaub oder das verlängerte Wochenende genießen.
Mein Tipp: Fragen Sie beim Check-In gleich nach dem Internetzugang, Adapter oder sonstigen Dingen, die Sie für Ihren Wohlfühlaufenthalt brauchen.
Entspannt abreisen
Bezahlen Sie Ihre Rechnung am besten schon am Abend vorher. So vermeiden Sie den allgemeinen Stress und fahren entspannt wieder nach Hause.
Mein Tipp: Klären Sie hier auch gleich das Thema Gepäckaufbewahrung oder das Thema Taxibestellung.
Probleme verständnisvoll klären
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein kleines Missgeschick bei der geplanten Auszeit passiert. Mein Tipp: Unterscheiden Sie, ob es sich hierbei nur um eine kleine Panne (z.B. Wein korkt oder eine kaputte Glühbirne) oder um ein schwerwiegendes Problem (z.B. kaltes Wasser in der Dusche) handelt.
Mein Tipp:Reklamieren Sie fair und nutzen Sie das Sandwich-Prinzip (Lob-Kritik-Feedback).
„Sag mir, wie Du isst und ich sag’ Dir wer Du bist“
Viele Hotels bieten bis 10:00 Uhr Frühstück an. Nehmen Sie Zeit, entspannt in den Tag zu starten. Mein Tipp: Kommen Sie am besten 20 Minuten vor dem Ende des genannten Zeitraums. Gehen Sie lieber öfter zum Büffet. Schlachten oder drängeln am Büffet sind absolute No-Go’s. Selbst wenn Sie es eilig haben, nehmen Sie keine Speisen mit.
Mein Tipp: Klären Sie das besser stilvoll vorher und lassen sich ein Lunchpaket packen. Ein Stück Obst dürfen Sie aber gerne mitnehmen.
Freundlichkeit zählt
Grüßen Sie fremde Gäste und Hotelangestellte immer. Das gilt im Fahrstuhl, im Treppenhaus, im Gang und beim betreten des Frühstücksraums. In der Sauna oder im Wellness-Bereich ist ein freundliches Lächeln und ein Kopfnicken eher angebracht als ein Tagesgruß.
Mein Tipp: Ein Lächeln kostet nichts und der Tag beginnt gleich schöner.
Kleider machen Leute
Halten Sie sich bei gehobenen Hotels an die allgemeinen Kleidungsvorschriften. So bequem es auch ist, in Jogginganzug oder Bademantel, denken Sie immer daran „Kleider machen Leute“.
Mein Tipp:Kleiden Sie sich auch im Urlaub mit Stil. Sicherlich treffen Sie auch dort interessante Menschen, mit denen Sie gerne länger in Kontakt bleiben möchten.
Wohlfühlcharakter durch Sauberkeit
Muss es unbedingt jeden Tag ein frisches Handtuch sein? Benutzte Duschtücher gehören in die Dusche oder in die Badewanne. Das Housekeeping ist jedoch nicht für die allgemeine Unordnung zuständig und freut mich über Ihre Wertschätzung.
Trinkgeld gehört zum guten Ton
Trinkgeld bekommt nicht nur das Servicepersonal im Restaurant. Auch das Zimmermädchen und der Page freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit.
Mein Tipp: Hinterlassen Sie am Abreisetag 1-2 EUR pro Tag für das Housekeeping im Zimmer und geben Sie den Kofferträger als Dankeschön auch etwas Kleingeld.
Taktvolles Verhalten im Wellness –Bereich
Wellness dient zur Erholung. Deshalb gibt es in vielen Hotels auch den sogenannten „Spa-Knigge“. Essen und Getränke von draußen sind dort nicht erlaubt. Bringen Sie auch fremde Gäste mit. In der Ruhe liegt die Kraft.
Mein Tipp: „Reservieren“ Sie keine Liegen im Wellness- oder Poolbereich. Das ist einfach unhöflich.
Zum beliebten Gast des Hauses werden
Gute Hotels führen auch Listen über Ihre Lieblingsgäste. Wollen Sie auch dazu gehören? Die kleinen Fläschchen im Bad können Sie gerne als Geschenk des Hauses betrachten. Dazu zählen auch das Obst oder ein Willkommengruß im Zimmer. Aschenbecher, Vasen, Handtücher, Schirme und Co. Sind jedoch Wertgegenstände und Eigentum vom Hotel.
Mein Tipp: Halten Sie sich an die allgemeinen Spielregeln, dazu zählt auch die Nachtruhe. Selbst wenn Sie noch so gut gebettet liegen, ein Hotelzimmer ist kein Partyersatzraum.
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