Sind gute Umgangsformen noch zeitgemäß?

Sind gute Umgangsformen noch zeitgemäß?

Was sind gute Umgangsformen, braucht man diese überhaupt noch? Und wenn ja, was ist dann noch zeitgemäß?

Fragen Sie sich auch immer öfters, wo denn die guten alten Tugenden, wie gegenseitiger Respekt, Höflichkeit und Wertschätzung geblieben sind?  Liegt das an der jungen Generation, an der Schnelllebigkeit unserer Zeit, oder am Egoismus einiger Zeitgenossen?

Ich ärgere oder wundere mich selbst auch manchmal über die Verhaltensweisen einiger Menschen. Und auf der anderen Seite finde ich es auch wieder interessant, dass es immer mehr Menschen gibt, die Knigge nicht „belächeln“ und als Relikt vergangener Zeiten „am Hofe“ abtun. Sondern zusammen mit mir darüber diskutieren, was zu guten Umgangsformen gehört und wie wir (wieder) das wertschätzende Miteinander erlernen können. Und auf auf jedem gesellschaftlichen und beruflichen Parkett stilsicher Haltung zeigen.

Jetzt meine Frage an Sie: Sind höfliche Umgangsformen, ritterliche Tugenden und ein gewinnbringendes Miteinander noch zeitgemäß? Ich bin auf Ihre  Antworten gespannt!

Gerne möchte ich mit Ihnen auch meine Gedanken als „Vordenkerin für moderne Aristokraten“, stilsichere Lady und als Gouvernante für ein gewinnbringendes Miteinander, teilen.

Was gehört wirklich zur Haltung eines modernen Aristokraten?

Ein moderner Aristokrat zeigt stilsicher Haltung, er lebt die Tugenden der „Ritterlichkeit“, die noch nie eine Frage der Herkunft war. Moderne, zeitgemäße Aristokraten gibt es viele, denn sie leben menschliche Werte und haben ihre eigenen Werte. Sie leben eine Art Nobilität und denken laut, um ihren Teil dazu beizutragen, jeden Tag die Welt ein Stückchen besser zu machen. Gerade, weil es in Zeiten der Globalisierung, der immer größer werdenden Vielseitigkeit und dem Aufeinandertreffen von vielen Kulturen gar nicht ausbleiben kann, dass es jeden Tag entsprechende Missverständnisse und Unverständnis gegenüber dem anderen geben kann. Die „Aristokraten“ der heutigen Zeit haben den Mut, zwar zu polarisieren, aber nicht polemisch zu werden. Sie treten offen für ihre Werte ein und fordern andere dazu auf, ebenfalls offen, ohne Vorurteile und mit dem Willen zu lernen, zu agieren und zu diskutieren. Diese „Ritter“ der heutigen Welt sind deswegen auch gerne Vorbilder für andere.

Was zeichnet eine stilsichere Lady aus?

Echte Ladies sind diejenigen Damen, die auf jedem Parkett absolut stilsicher sind und echte Klasse haben. Echte Ladies lieben es, zu kokettieren und auch stilsicher zu flirten. Sie haben ihre Werte und ihre Prioritäten. Sie zeigen anderen aber auch ihre Grenzen auf.  Und weisen Menschen, welche ihre Werte weder wertschätzen, noch respektieren, klar und stilsicher in die Schranken. Eine wahre Lady lässt sich auch gerne in den Mantel helfen, hilft einer anderen Damen aus dem Mantel, oder reicht einem Gentleman seinen. Eine Lady  lässt sich auch gerne einladen, ohne sich danach schlecht zu fühlen. Eine Einladung auf privatem Wege ist für sie kein Angebot für ein schnelles Abenteuer. Sondern eine Geste des Respekts und der Wertschätzung.

Stilsichere Ladies legen auch großen Wert auf ein natürliches, gepflegtes Erscheinungsbild ohne extreme künstliche Veränderungen. Sie achten die Umwelt und kleiden sich hochwertig (ohne teure Marken tragen zu müssen) und angemessen zu jedem Anlass. Sie kaufen nachhaltig und sind nicht „Gefangene“ von kurzlebigen Mode-Trends. Getreu dem Leitspruch von Coco Chanel: „Mode ist vergänglich, aber der Stil bleibt„! Weniger ist mehr – und ausgesuchte Qualität, statt austauschbare Massenware – das ist die Devise einer echten Lady. Oder wie es eine andere Stil-Ikone – Giorgio Armani ausgedrückt hat: „Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen. Sondern im Gedächtnis zu bleiben!“

Deswegen wissen echte Ladies, was „chic“ sehen aussehen, wirklich bedeutet. Egal ob im einfachen Kleid, oder in der sexy Jeans mit Blazer. Sie wissen auch, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Und dass gepflegte, geschmackvolle Kleidung zwar wichtig ist. Dass aber zu einem entsprechenden, sympathischen und nachhaltig wirkenden Auftritt auch die Pflege ihrer Frisur, von Haut und Gesicht, sowie die Wahl des passenden (unaufdringlichen) Parfüms gehört. Echte Ladies sind echte, unverwechselbare, selbstbewusste und selbstsichere Persönlichkeiten. Die souverän mit den Herausforderungen des Alltags umgehen und sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Deswegen akzeptieren sie sich so, wie Gott sie geschaffen hat. Und haben es auch nicht nötig zu sehr mit allen möglichen Tricks an ihrer „Verpackung“ zu arbeiten.

Eine stilsichere Lady sagt liebend gerne, und das auch öfter am Tag, „Bitte“ und „Danke“. Und dies eben nicht aufgesetzt, oder gezwungen. Sondern aus Höflichkeit und als Zeichen der Wertschätzung und des Respekts von anderen Menschen.

Wie verhält sich ein moderner Gentleman?

„Es genügt nicht, ein anständiger Mensch zu sein, man muss es auch zeigen.“ (Honoré de Balzac)

Ein zeitgemäßer Gentleman zu sein, will gelernt sein. Doch was zählt wirklich dazu? Meines Erachtens ebenfalls absolute Höflichkeit, das klare Respektieren von einem NEIN und von Grenzen. Ein „sanfter“ (gentle) Mann respektiert alle Frauen, ohne Unterscheidung hierarchischer Ebenen (z.B. im Beruf), oder sozialer Herkunft. Ein Gentleman ist mit sich selbst im reinen, respektiert sich selbst und andere Männer. Er weiß, was er kann und muss deshalb weder angeben, noch protzen, oder sich für etwas besseres halten. Und er braucht auch keine besonderen Statussymbole, wie z.B. extrem teure Uhren, große/teure Autos, oder protzigen Goldschmuck.

Ein moderner Gentleman geht mit der Zeit und hat vielseitige Interessen – langweilige Couch-Abende mit Bier und Co. gehören definitiv nicht dazu. Er pflegt sein Hobbys, wie  z.B. Technik, Fotografie, oder Sport. Er ist in der Regel auch ein Tier- und/oder Naturliebhaber und beschäftigt sich mit Kunst.

Ein wahrer Gentleman ist überzeugter Verfechter von Fair Play hat seine Werte und Überzeugungen, das gilt auch für seinen privaten Lebensstil. Entweder ist er ein Partner-Typ, oder ein überzeugter Single und kommuniziert seine Einstellung auch klar und deutlich. Er trifft klare Entscheidungen – ein „sowohl als auch“ gibt es für ihn nicht.

Ein Gentleman ist auch ein guter Zuhörer, interessiert sich für andere und unterstützt auch diejenigen, die Hilfe brauchen. Er gibt gerne Tipps, wenn er gefragt wird und ist großzügig, ohne immer eine Gegenleistung zu erwarten.

Stilsicherheit ist die Grundvoraussetzung für einen modernen Gentleman. Wie eine echte Lady rennt er nicht jedem Mode-Trend hinterher. Sondern pflegt seinen Stil  – passend zu jedem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld. Ein echter Gentleman hat die Aussage von Oscar Wilde verinnerlicht: Zitat von Oscar Wilde: „Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach: Man nehme von allem nur das Beste“.

Was sind gute Umgangsformen in 2020 – Was ist mega in und was ist seit langem mega out?

Werte und Tugenden wirklich leben, zelebrieren und das zu seinen eigenen Werten machen, ist meiner Meinung nach nicht nur in 2020 mega-in.

Was ist noch angesagt? Rücksicht auf andere nehmen, absolute Pünktlichkeit, ein gepflegtes Äußeres, die Netiquette einhalten. Ausgeliehenes tatsächlich aus wieder zurückgeben, Bitte und Danke sagen, sowie seinen Gegenüber möglichst mit Namen grüßen.

Was ist dagegen mega-out? Fremdes Eigentum beschädigen, anderen die Schuld für eigenes Versagen in die Schuhe schieben, andere Personen – egal ob beim Sport oder im Straßenverkehr – gefährden. Oder andere Leute sinnlos „zuspammen“, blöd anmachen oder anquatschen, sowie die angeblich „sozialen Medien“ als Sex- oder Partnerbörse missbrauchen.

Was ist der Unterschied zwischen guten, zeitgemäßen Umgangsformen im Berufsalltag und im Privatleben?

Knigge hatte in seinem Standardwerk „Über den Umgang mit Menschen“ einen schönen Satz formuliert „Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, sollte sich seinen Gebräuchen unterwerfen, weil sie stärker sind als er.“

Es gibt kaum einen großen Unterschied zwischen Beruf und Privat, da beide Lebenswelten immer mehr ineinander verschmelzen. Und der darin agierende Mensch ja immer der gleiche ist. Je authentischer sich deswegen Menschen in diesen Lebenswelten bewegen, je weniger sie sich „verbiegen“, oder sich eine „Maske“ aufsetzen, umso leichter werden sich Menschen tun. Und umso mehr werden sie von anderen Menschen positiv wahrgenommen. Sie entwickeln sich vielleicht sogar zu einer echten Persönlichkeit, die gerne gesucht wird. In deren Umgebung sich andere wohlfühlen und deren Rat gefragt ist. Ein großer Unterschied ist sicherlich der Rang beim Begrüßen und Vorstellen.

Fakt ist, dass gute, zeitgemäße Umgangsformen und ein gewinnbringendes Miteinander den täglichen Umgang erleichtern. Ein korrektes Verhalten im Sinne der Business Etikette hinterlässt einfach einen guten ersten Eindruck, sowohl im Beruf, als wie auch im Privatleben. Und dadurch öffnen sich mehr „Türen“ und es ergeben sich mehr Chancen.

Gutes Benehmen an den Tag zu legen, heißt nicht „konversativ“, rückwärtsgewandt, oder altmodisch zu sein. Sondern zeigt, dass man/Frau die Etikette-Regeln kennt. Und diese souverän, mit Einfühlungsvermögen, passend zum Anlass und zum Adressaten, situativ und situationsgerecht richtig anwendet. Denn davon profitiert nicht nur Ihr eigenes Image, sondern auch das Image Ihres Unternehmens, wenn Sie in der Rolle als Markenbotschafter und Repräsentant positiv wahrgenommen werden möchten. Menschen, welche die Regeln kennen und beherrschen, können diese in manchen Situationen sogar brechen, falls es nötig und für alle Beteiligten besser ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Gedanken zu guten, zeitgemäßen Umgangsformen gute Inspirationen zu deren Anwendung gegeben habe.

Möchten Sie mehr zum Thema „gute, zeitgemäße Umgangsformen als moderner Aristokrat“ erfahren? Dann melden Sie sich doch am besten gleich für mein nächstes offenes Knigge-Basis-Seminar am 23.02.2020 in München an.

Ich freue mich auf einen knigge- und stilsicheren Austausch mit Ihnen.

Ihre Janine Katharina Pötsch

Silvester stilvoll feiern – Was gehört dazu und was nicht?

Silvester stilvoll feiern – Was gehört dazu und was nicht?

Gerade Silvester – einen der Höhepunkte des Jahres – sollte man stilvoll und dem Anlass entsprechend feiern. Damit auch Sie eine schöne Silvesterfeier haben, erhalten Sie dazu meine entsprechenden Tipps:

1. Dresscode Regeln beachten:

Dresscode’s gibt es viele und oftmals wird auch gerade für den Silvesterabend ein Dresscode kommuniziert. Hier kommt es ganz darauf an, ob Sie privat bei Freunden feiern, zu einem Dinner im festlichen Rahmen geladen sind, oder vielleicht den Abend mit einer Besuch in der Oper verbinden.

Hier gehört natürlich auch die passende Kleidung zum Anlass. Oftmals finden Sie auf der Einladung bereits den passenden Bekleidungsvermerk. Dieser ist für die Veranstaltung unbedingt bindend. Das trägt nämlich dazu bei, dass alle Gäste im gewünschten Stil erscheinen und weder over-dressed, noch under-dressed sind.

Als Gast sollte man sich unbedingt an den Vermerk halten und die Gastgeberwünsche berücksichtigen. Somit fühlen Sie sich auch wohl und tragen gemeinsam mit den anderen Gästen zu einem gelungenen Abend bei.

Wenn Sie bei der Auswahl der passenden Kleidung unsicher sind, erkundigen Sie sich einfach beim Gastgeber, was dieser an Kleidung von seinen Gästen erwartet.

2. Einladung annehmen oder stilvoll ablehnen?

Reagieren Sie auf jede Einladung zu einer Silvesterparty und lassen Sie den Gastgeber nicht im Ungewissen. Eine kurze Zu- oder Absage erleichtert die Arbeit für ihn enorm. Kommen Sie niemals unangekündigt zu einer Feier und bringen Sie auch keine ungeladenen Gäste mit. Das erweist sich als großer Fauxpas und Sie bringen den Gastgeber damit in eine sehr unangenehme Situation.

3. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Bringen Sie dem Gastgeber auf jeden Fall eine kleine Aufmerksamkeit als Zeichen Ihrer Wertschätzung mit. Das kann z.B. eine Flasche Wein oder Champagner, Blumen oder ein schönes Buch sein. Denken Sie daran, dass Sie Ihr Gastgeschenk immer bei der Begrüßung übergeben. Eine Ausnahme bilden Glücksbringer, denn diese übergibt man gemeinsam in der Runde zu Mitternacht.

4. Sektempfang zu Beginn des Abends

Ein Sektempfang ist ein fester Bestandteil bei einer Feier, oder einer großen Veranstaltungen. Denn oftmals kommen nicht alle Gäste gleichzeitig. Die ersten Gäste werden also im Vorraum beim Sektempfang begrüßt, damit man locker ins Gespräch kommt. Beim Sektempfang erfährt man oft auch, mit wem man an welchem Tisch sitzen wird.

5. Small-Talk Themen und Vorstellen

Damit Sie und Ihr Partner nicht den ganzen Abend anonym am Tisch sitzen oder sich gar langweiligen, empfehle ich Ihnen, den Anfang zu machen und sich mit Namen und Vornamen vorzustellen. Zur Begrüßung steht man immer auf.

Danach kommen Sie locker ins Gespräch, wenn Sie die anderen Gäste fragen, woher diese den Gastgeber kennen, oder wo man Weihnachten oder die letzten Ferien verbracht hat. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Small-Talk, um neue Bekanntschaften zu machen und Ihr Netzwerk zu erweitern.

6. Buffet-Eröffnung

Oftmals gibt es an Silvester oder bei Feiern ein Buffet. Warten Sie aber auf jeden Fall, bis der Gastgeber das Buffet eröffnet und bedienen Sie sich nicht vorher selbst.

Gehen Sie lieber öfter zum Buffet, anstatt Unmengen von unterschiedlichen Gängen (Vor-/Hauptspeise, Dessert,…) auf einen Teller zu laden. Oder am Schluss sogar angehäufte Essensreste auf dem Teller zurückzulassen.

Bei einer privaten Veranstaltung verwenden Sie Ihr Geschirr und Besteck mehrmals, um der Gastgeberin nicht unnötigen Aufwand zu bereiten. Sind Sie jedoch zu einer Silvesterfeier in einem Restaurant eingeladen, signalisieren Sie mit der Bestecksprache „4 Uhr“ dass Sie mit dem jeweiligen Gang fertig sind.

7. Tanzen und Tanzangebote anfragen bzw. ablehnen

Tanzen gehört immer zu einem Silvesterball, aber auch zu einer privaten Veranstaltung. Sollten Sie die gängigen Tänze nicht beherrschen, empfehle ich Ihnen einen Einstiegskurs in einer Tanzschule. Wenn Sie nicht so gut im Tanzen sind, verzichten Sie bitte nicht darauf, sondern tanzen am besten in der Mitte. Und überlassen den äusseren Bereich des Tanzboden den Paaren, die gut tanzen können. Sie werden merken, dass Sie danach sogar richtig Lust auf einen Tanzkurs bekommen werden.

Der 1. Tanz gehört immer Ihrer Partnerin, erst danach tanzen Sie (wenn Sie möchten und es Ihnen Ihre Partnerin erlaubt) als Herr mit anderen Damen.

Ein Tanzangebot ablehnen, gehört nicht zum guten Stil. Sie müssen ja nicht den ganzen Abend mit dem „eigenen“ Herrn, oder der „eigenen“ Dame tanzen.

Heutzutage dürfen Sie sich als selbstbewusste Frau auch frei und selbstbestimmt auf einem Ball bewegen. Sie dürfen auch die Herren mit einem charmanten Lächeln fragen, ob Sie mit Ihnen tanzen möchten.

8. Wann erscheint man am besten und wie lange bleibt man auf dem Silvesterabend?

Kommen Sie unbedingt pünktlich und halten Sie sich an die sogenannten „akademischen 15 Minuten“ als Zeitspanne beim zu spät kommen. Kommen Sie hingegen deutlich – ebenfalls ca. 15 Minuten –  früher wie vereinbart, so könnten Sie den Gastgeber noch bei den zu treffenden Vorbereitungen stören.

Beim Einladungs- Vermerk „ab 19 Uhr“ muss man nicht pünktlich sein. Steht jedoch in der Einladung „Beginn 19:00 Uhr“, sollte man um 19:00 Uhr bis spätestens 19:15 Uhr da sein.

Bleiben Sie auf jeden Fall bis Mitternacht. Seien Sie nicht die ersten und die letzten Gästen, die gehen. Wenn Sie einen triftigen Grund haben, früher zu gehen, so tun Sie das bitte leise und möglichst diskret. Verabschieden Sie sich unbedingt beim Gastgeber und bedanken sich für die Einladung.

9. Frohes neues Jahr wünschen – bis wann?

Wenn Sie jemanden sehr gut kennen, dürfen Sie ruhig noch bis Ende Januar ein frohes, neues Jahr wünschen.

Wenn Sie relativ fremd sind oder bestimmte Personen nicht so gut kennen, sind die Neujahres-Wünsche nur in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres angebracht.

10. Absolute No-Go’s 

Auch an Silvester gilt: Trinken Sie nicht mehr, als wie Sie vertragen. Halten Sie sich nur in den Bereichen auf, wo das Fest oder der Silvster-Ball stattfindet. Das gilt besonders für Feste in Privaträumen. Bedienen Sie sich niemals selbst und wühlen Sie nicht in fremden Schränken oder Schubladen herum.

Wenn Sie Raucher sind, verzichten Sie möglichst auf einen hohen Zigarettenkonsum und rauchen nur dort, wo es Ihnen der Gastgeber gestattet hat.

Ich hoffe, dass Ihnen der ein oder andere dieser Tipps hilft, eine tolle und unvergessene Silvester-Feier zu haben. Und wünsche Ihnen dabei viel Spass und für das neue Jahr alles Gute und . privat wie beruflich – viel Erfolg! Vor allem aber beste Gesundheit… ;.))

Die Festtage stilvoll genießen – Meine 10 besten Tipps

Die Festtage stilvoll genießen – Meine 10 besten Tipps

Die Festtage stilvoll mit unseren Liebsten genießen, das möchten wir doch alle. Schliesslich ist Weihnachten die Zeit der Liebe, Freude und Harmonie. Und zusammen mit den Tagen um Silvester haben wir endliche einmal die Muße und Ruhe, um uns zu entspannen und uns etwas gutes zu gönnen. Trotzdem verbringen viele Menschen diese besinnlichen Tage in Hektik und Stress. Denn jeder will die bevorstehenden Festtage perfekt gestalten, toll aussehen und auch dem Anlass entsprechend gekleidet sein.

Damit Sie die Festtage stilvoll genießen können, erhalten Sie nachfolgend meine besten 10 besten Tipps:

Tipp 1: Wählen Sie die passende Location für Ihre Feier aus – und zwar rechtzeitig!

Wollen Sie eher Zuhause oder im edlen Gourmet-Restaurant feiern? Oder verbringen Sie Silvester vielleicht mit Freunden auf einer einsamen Skihütte? Jede Location erfordert passende Kleidung. Zuhause darf es selbstverständlich bequem, aber auch chic sein, um Ihren guten Geschmack zu betonen Und im Nobelrestaurant empfehle ich Ihnen auf jeden Fall eine elegante Garderobe. Wenn Sie lieber Festtagsromantik in den Bergen erleben wollen, ist es unbedingt notwendig, an festes Schuhwerk und warme Kleidung zu denken und sich vor Ort – und vor der Feier – noch einmal kurz umzuziehen.

Tipp 2: Wie Sie Ihre Feste feiern

Verbringen Sie das Fest entspannt in Ihrer Familie oder genießen Sie lieber ein stilvolles  Fünf-Gänge-Menü mit Freunden und Bekannten? Egal unter welchem Mode-Motto ihre persönliche Feier steht. Entscheiden Sie selbst nach Lust und Laune und geben Sie Ihrer Festtagskleidung Ihre besondere Note. Denn eine edle Jeans in Kombination mit einem eleganten Oberteil passt genauso gut wie vornehme Festtagskleidung.

Tipp 3: Genießen, aber richtig!

Als Dinner-Knigge Trainerin erlebe ich jeden Tag spannende Geschichten rund um das Thema „stilvoll “ essen. Gerade in dieser Woche habe ich eine junge Dame neben mir auf einem Event erlebt, die genussvoll das Brot in die Salatsoße tunkte. Sehr geräuschvoll gegessen und viel Lärm mit ihrem Besteck verursacht hat.

Die Kunst des stilvollen Essens besteht darin, das Essen zwar zu genießen, aber ohne viel Lärm zu verursachen. Dazu zählt auch die richtige Bestecksprache. Messer abzulecken, oder zu putzen, zeugt nicht gerade von guten Manieren. Genauso wie das „Auskratzen von Speisen“ aus dem Teller mit Messer und Gabel. Damit ja alles „schön brav“ aufgegessen wird, wie wir das von Mama immer gelernt haben.

Zuhause im stillen Kämmerlein können Sie natürlich alles nach Lust und Laune machen. Essen soll schließlich auch ein Genuß sein. Aber wie sagte schon Knigge: Zeig mir wie du isst – und ich sage Dir, wer Du bist!

Tipp 4: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Wenn Sie an den Feiertagen bei guten Freunden eingeladen sind, freuen die sich bestimmt über eine kleine Aufmerksamkeit. Wie z.B. eine Kerze mit einem Motivationsspruch, oder einen schönen Sprüche-Kalender. Zu empfehlen ist auch, sich vorher abzusprechen, ob etwas zum Essen mitgebracht werden soll, oder ob der Gastgeber für alles sorgt.

Tipp 5 für Frauen: Es muss nicht immer Gold, Glamour und Glitzer sein

„Mode ist vergänglich, Stil niemals“ – das wusste schon Coco Chanel. Werfen Sie deswegen doch einfach einen genauen Blick in Ihren Kleiderschrank, bevor Sie sich von den verlockenden Angeboten der jährlich wechselnden Mode verführen lassen. Denn Sie werden überrascht sein, wie viel zeitlose Garderobe sich in Ihrem Schrank befindet. Wetten, dass Sie eine passende Bluse mit einem modischen Rock, oder eine elegante Hose mit einem neu gekauften Blazer kombinieren können?

Tipp Nr. 6 für Frauen: Festliches Make-up für die Feiertage

Jedes Make-up hat seine verschiedenen Facetten. Deshalb ist es wichtig, auf die individuelle Farbauswahl zu achten. Während das Tages-Make-up die Wangen dezent betont, können Sie gerne zur festlichen Jahreszeit mit einem Highlighter Ihre persönliche Note hervorheben. Ein Hauch von Goldglanz eignet sich hervorragend für die „warmen“ Farbtypen. Indem er oberhalb der Wangenknochen, unterhalb der Augenbrauen und im inneren Augenwinkel aufgetragen wird. Im Gegensatz dazu verwenden „kalte“ Farbtypen eher Silber- oder Perlmuttglanz. Und die Lippen sind das Herzstück einer Frau. Damit diese auch gut zur Geltung kommen, können Sie entweder einen Highlighter oberhalb vom Lippenherz, oder etwas Lipgloss verwenden.

Tipp Nr. 7 für Frauen: Glitzer statt Kitsch

Schmuck muss nicht immer teuer sein. Denn gerade in kleinen Läden haben Sie oft die Möglichkeit, edlen Modeschmuck für die Feiertage zu erwerben. Funkelnde Ohrringe und dazu eine kleine Clutch, fertig ist das Festtagsoutfit. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass entweder Ihre Handtasche, oder Ihre Schuhe durch etwas Glitzer hervorgehoben werden. und denken Sie bei Ihrem gesamten Auftritt an die Empfehlung von Giorgio Armani: „Eleganz heißt nicht ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.“

Tipp Nr. 8 für Herren: „Weniger ist oft nicht mehr“

Männer denken oft, dass Sie sich in ihrer „Wohlfühl-Garderobe“ an den Feiertagen von ihrer besten Seite zeigen. Aber ist diese „Freizeitkleidung“ das optimale Outfit für die festliche Jahreszeit? Manschettenknöpfe, oder auch eine Schalkrawatte sind genau die richtigen Accessoires für den feierlichen Anlass. Beschenken Sie sich doch selbst mit einem Style-Coaching, wenn Sie Ihren individuellen Geschmack verfeinern möchten.

Tipps Nr. 9 für Herren: Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle

Charme und gutes Benehmen sind die Visitenkarte eines Kavaliers. Nicht nur, aber gerade an den Festtagen schätzen die Damen kleine Aufmerksamkeiten. Wenn z.B. ihre Begleiter ihnen in den Mantel helfen, oder die Tür aufhalten.

Tipp Nr. 10 für Herren: Individueller Stil ist maßgeschneidert

Sitzt Ihr Anzug nicht ganz richtig oder ist das Sakko doch zu lang? Manchmal übersehen Männer unbewusst die Liebe zum Detail. Männer greifen auch oft unbewusst zu einem Gürtel, der zu groß oder zu klein ist. Das macht leider das schönste Outfit zunichte. Der Gürtel sollte immer im 5. Loch sitzen.  Falls der Anzug doch nicht richtig sitzt, oder die Hose / das Sakko zu lang sind, sollten Sie entweder einen guten Schneider zur entsprechenden Korrektur besuchen. Oder sich – vielleicht nach vielen Jahren? – ein neues Outfit gönnen.

Ich hoffe, dass Sie mit diesen Empfehlungen die Festtage stilvoll genießen können! Und wünsche Ihnen dazu auch einen fleißigen Weihnachtsmann. Oder ein fleißiges Christkind… :-))

Ihre Janine Katharina Pötsch

Aktives Zuhören – So kann es gelingen!

Aktives Zuhören – So kann es gelingen!

Aktives Zuhören ist oft nicht einfach, aber Teil einer wertschätzenden und erfolgreichen Kommunikation.

Bei dieser ergeben sich aber oft Missverständnisse, weil entweder falsch, oder nicht komplett kommuniziert wird.

Meine Frage an Sie: Haben Sie auch schon manchmal den Eindruck gewonnen, dass Ihr Umfeld, Ihre Mitarbeiter/innen, oder Ihre Vorgesetzten Sie nicht richtig verstehen?

Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut, da ich selbst oft auch zu schnell geredet, zu schnell weitergedacht und meinem Gegenüber dann oft nicht richtig zugehört habe.

Kennen Sie die Grundregeln für gutes Zuhören?

Regel Nr. 1 „Ausreden lassen und Filter abschalten!“

Lassen Sie Ihr Gegenüber immer zuerst komplett ausreden und reden Sie nicht dazwischen. Das ist die oft die schwierigste Kunst beim Zuhören, weil uns oft schon die vermeintliche Antwort als „Ratschlag“ oder „Tipp“ auf der Zunge liegt.

„Filter“ im Kopf sind häufig für Missverständnisse verantwortlich, denn Filter, die wir beim Dialog mit anderen oft unbewusst einsetzen, resultieren aus unseren Lebenserfahrungen, unseren Glaubenssätzen und sind auch Teil unserer Erziehung.

Regel Nr. 2 „Geben Sie eine wertschätzende Rückmeldung“

Geben Sie Ihrem Gegenüber durch aktives Zuhören eine Rückmeldung. Fassen Sie das Gesagte Ihres Gesprächspartners noch einmal in eigenen Worten zusammen, um sicher zu gehen, dass Sie den Inhalt auf der Sachebene auch komplett verstanden haben.

Rückmeldungen sind als Zusammenfassung auf der Sachebene, durch paraphrasieren der eigenen Worte, oder durch „Ich-Botschaften“ auf der Gefühlsebene möglich, z.B. „Ich nehme wahr, dass…“ Rückmeldungen sollten immer kurz und sachlich ausfallen, um den Sprecher nicht zu verwirren. Verwenden Sie bei der Rückmeldung immer positive Worte.

Regel Nr. 3 „Fragen Sie bei einem vermeintlichen Missverständnis besser nach“

Dass wir das, was unser Gegenüber gesagt hat, oft nicht auf Anhieb verstehen, liegt nicht daran, dass wir schlecht zuhören, oder der andere undeutlich spricht. Oft leben beide Gesprächspartner auf unterschiedlichen „Kommunikationsinseln“, sodass die Rückkopplung nicht immer hundertprozentig funktioniert.

Fragen Sie deswegen bei Bedarf einfach konkret nach, um sicherzustellen, dass Sie Ihr Gegenüber verstanden haben. Nutzen Sie dabei als Zeichen Ihrer Wertschätzung den Namen Ihres Gesprächspartners. Ich verwende dazu gerne folgenden Satz: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Frau Meier, geht es Ihnen um…“ Dadurch kann der Sprecher seine Botschaft verfeinern und Ihnen wird oft erst durch wertschätzendes Nachfragen deutlich, was er oder sie genau meint.

Nachfragen funktioniert am besten, ohne dass wir unseren Gesprächspartner ins Wort fallen und ohne seine Aussage schon in unserem inneren „Filtersystem“ bewerten.

Regel Nr. 4 „Achten Sie auf versteckte Zeichen“

Aktives Zuhören bedeutet GENAUES Zuhören! Hören Sie deswegen genau hin, was Ihr Gegenüber sagt und wie er dieses sagt. Und versuchen Sie vor allem herauszufinden, was Ihr Gegenüber nicht gesagt hat, oder zwischen den Zeilen. Achten Sie auf die Bedeutung hinter den Worten in Bezug auf die Sachebene, die Beziehungsebene, die Appellebene und die Selbstoffenbahrungsebene (nach dem Vier-Ohren-Modell von Schultz von Thun).

Aktives Zuhören

 

 

 

 

 

 

Regel Nr. 5: „Geduld ist die Mutter der Porzellankiste“

Fragen Sie sich vor einem Gespräch immer: „Bin ich wirklich bereit, meinem Gegenüber zuzuhören? Habe ich auch wirklich ausreichend Zeit für ein Gespräch und bin ich mit dem Herzen dabei?“

Nehmen Sie sich für Gespräche immer ausreichend Zeit und hören Sie weder mit nur einem Ohr hin, noch lassen Sie sich bitte zwischendurch nicht vom Smartphone ablenken. Bleiben Sie geduldig und gewähren Sie Ihrem Gesprächspartner genügend Zeit zum Reden. Einige Menschen benötigen etwas länger um sich zu öffnen, um Dinge klar anzusprechen, oder um „komplizierte, schwierige Dinge“ in Worte zu fassen.

Lassen Sie Ihrem Gegenüber auch genügend Zeit zum Nachdenken, wenn Sie selbst eine Frage gestellt haben. Denken Sie daran, dass jeder Mensch seine persönliche Reaktionszeit hat.

Regel Nr. 6 „Achten Sie auf die Körpersprache“

Beobachten Sie auch die Körpersprache bei Ihrem Gegenüber. Achten Sie dabei auf versteckte Zeichen, denn Körpersprache ist einfach ehrlicher, als das gesprochene Wort.

Fragen Sie sich dazu:

  • Was sagt sein Blickkontakt und was sagen seine Augen?
  • Lächelt er, oder hat er den Mund eher geschlossen?
  • Sind die Arme und Hände offen und präsent, oder hat er möglicherweise etwas zu verbergen, weil er die Hände versteckt?
Regel Nr. 7 „Zeigen Sie absolute Präsenz als Zeichen Ihrer Wertschätzung“

Hören Sie engagiert zu, indem Sie hundertprozentig präsent sind, Blickkontakt halten und sich auf Ihr Gegenüber konzentrieren. Geben Sie Ihrem Gegenüber durch ein Nicken, oder durch ein einfaches „ok“ einen Hinweis, dass Sie auch wirklich gerne zuhören. Lassen Sie sich auf keinen Fall ablenken, oder verwirren Ihren Gesprächspartner durch störende Gesten Ihrerseits.

Empathie ist ein wichtiger Teil, um absolute und absichtslose Präsenz beim Zuhören zu zeigen. Empathie heißt auch Sympathiebekundung zum achtsamen Meinungsaustausch, selbst wenn Sie unterschiedlicher Meinung sind.

PS: Gute und stilsichere Kommunikation – und dabei aktives Zuhören –  ist ein wichtiger Teil guter Umgangsformen.  Möchten Sie parkettsicher auftreten und erfahren, wie Sie auch einen Fauxpas mit Humor meistern? Wenn Sie Ihre Ausstrahlung, Selbstsicherheit und Kompetenz positiv verändern möchten, dann sprechen Sie mich einfach an, ich freue mich auf Ihre Nachricht!

 

Stilsicher beim Business Lunch – Überzeugen Sie mit Ihrer Kompetenz!

Stilsicher beim Business Lunch – Überzeugen Sie mit Ihrer Kompetenz!

Stilsicher beim Business Lunch oder Business Dinner: Nicht einfach, aber bei Treffen mit Geschäftspartnern oft entscheidend. Wer Karriere machen und/oder Geschäfte abschließen möchte, sollte deswegen auch das kleine Einmaleins im gehobenen Restaurant beherrschen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es oft sogar eine große Hürde ist, solche Lokale überhaupt zu betreten.

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Besuch in einem Nobel-Restaurant im Alter von 22 Jahre. Bis dahin kannte ich ja nur die gute Hausmannskost von zu Hause. Schon alleine die Auswahl auf der Speise- und Getränkekarte und die große Besteckauswahl, erschien mir als eine große Hürde. Ich war einfach verunsichert und habe mich total überfordert gefühlt.

Doch ich habe diese Herausforderung gemeistert und kenne das Gefühl, nicht zu wissen, ob ich unbewusst etwas falsch mache und ich dadurch eventuell eine gute Chance verpasse. Wirklich perfekt darin zu sein, war damals nie mein Ziel. Ich wollte mich nur nicht blamieren.

Heute liebe ich es, mich mit Kunden in stilvollen Restaurants zum Business-Talk zu treffen. Damit auch Sie beim Business Lunch oder Dinner  von Ihrer Kompetenz überzeugen, verrate ich Ihnen meine drei bestens Tipps.

Tipp Nr. 1 „Bleiben Sie authentisch und belehren Sie niemanden“

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Beobachten Sie einfach die Menschen und registrieren Sie, was Ihnen positiv auffällt.

Selbst wenn Sie die „Spielregeln“ im Restaurant meisterhaft beherrschen, passen Sie sich trotzdem Ihrem Gegenüber an, damit sich beide Gesprächspartner wohlfühlen und ein Gespräch auf Augenhöhe stattfinden kann. Revierkämpfe, oder Statusspiele, haben hier nichts zu suchen. Ebenso sollten Sie Ihrem Gesprächspartner nicht ungefragt Tipps zu seinem Ess-Stil geben. (Das habe ich übrigens früher oft bei Dates gemacht und mir damit den ein oder anderen Mann vergrault).

Anhand des Feinschliffs in der Besteckhaltung, oder beim Umgang mit der Serviette erkennen Sie, aus welchem „Stall“ Ihr Gesprächspartner kommt und er erkennt das natürlich auch bei Ihnen.

Nehmen Sie einen möglichen Tritt ins „Fettnäpfchen, einen Fauxpas, einfach mit Humor. Denn es ist kein Weltuntergang, wenn Sie sich mal daneben benehmen. Wir denken oft, wie peinlich gewisse Dinge sind. Dabei glauben Sie gar nicht, wie viele Menschen auch nicht wissen, wie die Gabel richtig gehalten, oder wie das Besteck in einer Essenspause richtig abgelegt wird.

Tipp Nr. 2 “ Achten Sie auf eine gute Körperhaltung“

Wir sitzen oft so unbequem und in der typischen Laissez-Faire-Haltung am PC. Wenn Sie am Tisch nicht negativ auffallen wollen, achten Sie deswegen darauf, dass Sie während des Business Lunch möglichst gerade sitzen. Finden Sie aber auch eine bequeme Haltung, damit Sie am Tisch nicht steif oder aufgesetzt wirken.

Der Abstand zum Tisch ist wichtig, damit Sie angemessen und stilsicher essen können. Ich empfehle Ihnen folgendes Bild als Visualisierung: Stellen Sie sich als Abstand zum Tisch eine Katze und als Abstand vom Rücken zum Stuhl eine kleine Maus vor. So sitzen Sie auf keinen Fall krumm am Tisch, weil Sie „virtuelle Barrieren“ haben. Präsenz und Wirkung hat sehr viel mit der Haltung zu tun, um als Persönlichkeit zu überzeugen.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Hände möglich nicht zu oft unter dem Tisch verstecken. Offene Hände signalisieren Offenheit, Wertschätzung und Vertrauen.

Tipp Nr. 3 „Benehmen à la carte“

Stilvolle Tischmanieren sind nie aus der Mode gekommen. Das sichere Ausüben der Restaurant-Etikette-Regeln ist wie eine Fremdsprache auf unterschiedlichem Level zu sprechen. Zeitgemäße Umgangsformen waren schon immer ein wichtiger Karriere-Vorteil, um von sich als Persönlichkeit zu überzeugen. Nehmen Sie sich deswegen auf jeden Fall ausreichend Zeit für das Essen und das Gespräch, vermeiden Sie Hektik und Stress. Lassen Sie Handy und Laptop in der Businesstasche. Gehen Sie respektvoll und höflich mit dem Servicepersonal um. Mit einem echten Lächeln und einem ernstgemeinten „Bitte“ und „Danke“ sind Sie ein gern gesehener Gast und überzeugen Ihr Gegenüber mit Ihrem Feinschliff.

Vermeiden Sie diese fünf No-Gos im Restaurant und Sie agieren stilsicher beim Business Lunch. Und überzeugen garantiert mit Ihrer Kompetenz.

No-Gos im Restaurant:

  • Schmatzen
  • Mit vollen Mund reden
  • Nicht warten, bis jeder am Tisch sein Essen hat
  • Den Mund nicht mit der Serviette abtupfen, ehe man zum Glas greift
  • Speisen auf dem Teller durcheinander quetschen, à la Quetschkartoffeln mit Soße
  • Sich zu viel vom Büffet aufladen
  • Zu schnell und hastig essen

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen meiner Tipps!

PS: Möchten Sie mehr wissen, wie Sie sich stilsicher auf jedem Business-Level wirkungsvoll präsentieren und mit guten Tischmanieren punkten? Dann melden Sie sich gleich für einen 20-Minuten-Wirkungscheck bei mir. Schreiben Sie mir eine E-Mail an jkp@gekonnt-wirken.de

 

 

Warum ist Knigge für unsere Gesellschaft in dieser schnelllebigen Zeit so wichtig?

Warum ist Knigge für unsere Gesellschaft in dieser schnelllebigen Zeit so wichtig?

Liebe Leser,

die Zeit dreht sich immer schneller, Werte und Tugenden gehen verloren. Das wertschätzen „Sie“ und die förmliche Distanz gehen immer mehr zum lieblosen und schnellen „Du“ über.

Gerade in Zeiten, in denen wir wieder nach dem Sinn den Lebens suchen, sind Werte ein wichtiges System, das wir allen vorleben sollten.

Was Knigge mit gesellschaftlicher Verantwortung – auch gerade in Bezug auf Kinder, Teenager und Jugendliche zu tun hat, erfahren Sie im Podcast „Mission Verantwortung“ von und mit Bernd Kiesewetter. Ich bin in dieser Folge Gast zum Thema „Knigge und Verantwortung“.

Warum Knigge so wichtig für die Gesellschaft ist mit Janine Katharina Pötsch