Stilberatung mit Kleiderschrank Check und Personal Shopping

Stilberatung mit Kleiderschrank Check und Personal Shopping

Liebe Interessent*innen vom Karriere-Styling „Als Persönlichkeit gekonnt wirken“,

Artikel als Stil-Expertin vom 29.08.2013 in der SZ in der späteren Mode Kolumne in der SZ

Hier geht es zum Online-Artikel 

Wie sortiere ich meinen Kleiderschrank und wie viele Schuhe sind ein Paar zu viel? Im Interview mit Süddeutsche.de spricht Personal Shopperin Janine Katharina Pötsch über Problemzonen, über skurrile Fundstücke in fremden Schränken – und gibt Modetipps für die Herbst/Winter-Saison 2013.

Von Felicitas Kock

Hier geht es zu meinen Angebots-Paketen für das „Karriere-Styling“.

Janine Katharina Pötsch ist 34, lebt in München und hilft Menschen, die glauben, ihren Stil verloren zu haben. Als Personal Shopperin berät sie ihre Kunden in Sachen Mode. Weil das Thema Personal Shopping in Deutschland noch immer in den Kinderschuhen steckt, ist sie außerdem als Imageberaterin, Knigge-Trainerin und Visagistin tätig – und gibt ihren Kunden im Notfall auch ein Stück Lebenshilfe mit auf den Weg. Wichtigste Regel: Du ziehst dich nicht für andere an, sondern für dich selbst.

Süddeutsche.de: Frau Pötsch, Sie arbeiten als Personal Shopperin – wer sind Ihre Kunden?

Janine Katharina Pötsch: Zu mir kommen eigentlich ganz normale Leute. Keine Superreichen, sondern Angestellte, ein paar Manager – oder Studenten, die bald in den Beruf einsteigen wollen. Menschen, bei denen sich privat oder beruflich etwas verändert und denen dafür die passende Garderobe fehlt. Manche sind auch nur erschlagen vom Hin und Her der Mode. Und dann kommen auch viele Frauen, die den Termin geschenkt bekommen haben und sich für einen Tag wie eine Prinzessin fühlen wollen.

Wie darf man sich so einen Prinzessinnen-Tag vorstellen?

Bevor es losgeht, telefoniere ich mit meinen Kunden. Dann schicke ich einen Fragebogen, mit dem ich herausfinden will, wo ihre Vorlieben in Sachen Mode liegen und was sie mit der Beratung erreichen wollen. Beim eigentlichen Termin treffen wir uns erst einmal zum Kaffeetrinken. Viele denken ja, eine Personal Shopperin sei so eine aufgebrezelte Tussi, neben der man sich ganz grau und hässlich fühlt. Für mich ist es deshalb wichtig, Vertrauen herzustellen. Bei den meisten kommt als Nächstes ein Kleiderschrankcheck, dann gebe ich Tipps und wir gehen zusammen einkaufen.

Kleiderschrankcheck klingt interessant. Was ist das Schlimmste, was Sie je in einem Schrank gefunden haben?

Da fallen mir jetzt spontan ein paar Micky-Maus-Krawatten ein. Oder ein Hochzeitsanzug aus dem Jahr 1980, den ein Mann im Schrank hatte, obwohl er seit zehn Jahren geschieden war. Manchmal glaube ich aber, die Leute verstecken die schlimmsten Sachen, bevor ich komme.

So eine Kleiderleiche hat wahrscheinlich jeder Zweite im Schrank. Wie mistet man am besten aus?

Zuerst müssen alle Klamotten weg, die lange nicht mehr getragen wurden. Wenn Sie etwas ein Jahr nicht anhatten, kann es weg. Was kaputt ist, kann weg. Was farblich nicht mehr geht, kann weg. Und wenn Sie in ein Kleidungsstück nicht mehr hineinpassen, warten Sie bitte nicht darauf, dass sie irgendwann wieder abnehmen. Passen Sie auch auf, dass Ihr Schrank die richtige Größe hat. Ich habe mal einen jungen Mann beraten, der einen winzigen Kleiderschrank hatte. Er hat seine T-Shirts und Hosen in Papiertüten aufbewahrt. Dabei war er leitender Angestellter und hätte sich sicher etwas Besseres leisten können. Ich habe ihm empfohlen, sich als Erstes einen neuen Schrank zu kaufen.

Für alle, die ihre Kleidung nicht in Tüten aufbewahren: Gibt es Regeln, wie man seinen Schrank sortieren sollte?

Ja, die 60-20-20-Regel. 60 Prozent des Platzes sollten Sie für Business-Kleidung einberechnen, 20 Prozent für Freizeitkleidung und 20 Prozent für private Kleidung, die sie zu Hause tragen. Dann trennen Sie nach Saison und sortieren Tops, T-Shirts, Pullover, Hosen, Röcke, Kleider und so weiter separat nach Farben. Schuhe und Taschen sollten getrennt aufbewahrt werden.

Wie viele Schuhe sollte man denn besitzen?

Als Mann mindestens fünf Paar, Frauen empfehle ich mindestens fünf bis zehn Paar. Klassische Pumps, Ballerinas, Stiefel, Freizeitschuhe, da kommt schon was zusammen. Es sollten aber auch nicht zu viele sein. Manche Frauen haben 50 Paar Schuhe und unzählige Accessoires. Das hat für mich nichts mehr mit Stil zu tun, mehr als 30 Handtaschen sind Wohlstandsmüll.

Es häuft sich einiges an, wenn man mit der Mode gehen will.

Man muss nicht jeden Trend mitmachen. Die perfekte Garderobe besteht aus einigen hochwertigen Basics. Wenn eine Trendfarbe oder ein aktueller Schnitt gut zu Ihnen passt, können Sie sich ja das eine oder andere Teil zulegen. Wenn dem nicht so ist, kaufen Sie sich lieber ein schönes Accessoire, um Ihre alten Sachen aufzuhübschen.

Die wichtigsten Trends für Herbst und Winter

Sie sprechen von der perfekten Garderobe. Wenn ich die habe, muss ich also nie wieder einkaufen gehen – es sei denn, etwas geht kaputt?

Ganz so einfach ist es nicht. Es dauert schon einige Zeit, bis man die perfekte Garderobe zusammenhat. Etwa zwei bis drei Jahre würde ich sagen. Man sollte sich hochwertige Kleidung kaufen, das kann man sich gar nicht alles auf einmal leisten. Und dann lässt sich das Vorhandene immer noch durch das ein oder andere neue Teil ergänzen.

Nehmen wir mal an, Sie stehen vor dem Kleiderschrank, haben sich schon dreimal umgezogen und können sich einfach nicht für ein Outfit entscheiden. Was tun Sie?

Das kommt darauf an, was ich vorhabe. Was meistens geht, ist eine dunkle Stoffhose oder Jeans mit einem schicken Shirt und einem Blazer. Damit kann man nichts falsch machen. Mit den richtigen Accessoires sieht man immer super aus – bei Frauen ist zum Beispiel die Größe und Farbe der Handtasche entscheidend. Wenn die zum Outfit passt, ist viel gewonnen.

Und was ist für Sie ein absolutes No-go?

So etwas habe ich eigentlich nicht. Obwohl, Ohrringe bei Männern gehen meiner Meinung nach überhaupt nicht. Auch Frauen sollten sich nicht schmücken wie einen Christbaum. Pelz kann ich auch nicht leiden – Tiere für edle Kleidung abzuschlachten, finde ich absurd.

Wahrscheinlich haben nicht alle Ihre Kunden eine Modelfigur. Was raten Sie Menschen mit Problemzonen?

Zunächst einmal sollte sich jeder mit seinem Körper anfreunden – denn jeder hat mindestens eine Schokoladenseite. Wer stämmige Beine hat, hat dafür vielleicht ein tolles Gesicht. Wer kleine Brüste hat, hat vielleicht schöne Haare oder hübsche, zierliche Hüften. Diese Schokoladenseiten gilt es zu betonen. Kleinen kräftigen Frauen empfehle ich beispielsweise 7/8-Hosen und Schuhe mit Absatz. Wer mit einem zu großen Busen kämpft, aber schlanke Beine hat, sollte mal einen Bleistiftrock probieren.

Was bringt mir ein Personal Shopping in Kombination mit einem Kleiderschrank-Check?

Was bringt mir ein Personal Shopping in Kombination mit einem Kleiderschrank-Check?

Liebe Leserin und lieber Leser,

kennen Sie das Gefühl, dass Sie oft vor einem überfüllten Kleiderschrank stehen? Haben Sie hin und wieder das Gefühl, dass Sie kein klares Stil-Profil entwickelt haben? Oder sind Sie eher ein Fashion Victum oder gar shopping-süchtig? Oder gehen gehen Sie wie einige meiner Kundinnen ungerne einkaufen, weil Sie von der Reizüberflutung genervt sind? Online-Shoppen ist sicherlich eine nette Alternative. Mal ehrlich, wie oft schicken Sie Pakete doch wieder zurück und sind weiterhin genervt?

Zum Aufbau eines klaren Stil-Profils gehört neben dem roten Faden im Auftritt ein klar und gut sortierter Kleiderschrank,  sowie die Kenntnis, wo ich am besten einkaufen gehe, um meinen Kleiderschrank nach und nach aufzubauen bzw. zu optimieren.

Wie bereits im Blogbeitrag „Was bringt mir ein individuelles Style-Konzept für meine Kompetenzwirkung? „ erwähnt, nimmt der Aufbau eines Stil-Profils einige Zeit in Anspruch. Geduld ist hier angesagt. Geduld gehört(e) auch nicht zu meinen Stärken.  2020 habe ich jedoch gelernt, damit umzugehen. Die Entschleunigung von Höher, Weiter, Schneller tut mir gut. Es fühlt sich sehr gut an, Dinge langsamer und entspannter anzugehen.

Was heißt „Gut gekleidet zu sein?“

Gut angezogen zu sein bedeutet, sich passend zu seinem Werten, seinen Körperproportionen, sowie seinen gesellschaftlichen Rollen  und seiner  beruflicher Position geschmackvoll zu kleiden.

Wieso sollte ich öfter einen Kleider-Schrank-Check machen?

Zugegeben, das Kleiderschrank-Management ist eine Kunst für sich. Das System sollte zur Personen-Marke, zum Schrank und zu den allgemeinen Anforderungen passen.

Ein aufgeräumter und klar strukturierter Kleiderschrank ist enorm hilfreich, damit  Sie morgens mit Spaß aufstehen, immer das passende Outfit finden und sich niemals Gedanken darüber machen müssen, schlecht oder falsch angezogen zu sein.

„Der Kleiderschrank ist ein Möbelstück, in dem Frauen, die nichts anzuziehen haben, ihre Kleider aufbewahren.“ (Liv Ullmann)

In meinem Kleiderschrank-Coachings erlebe ich oft lustige bis skurrile Sachen. Einige jüngere Herren haben teilweise noch den uralten kleinen Kleiderschrank aus der Studentenzeit. Sie haben sich einfach nie Gedanken darüber gemacht. Was nicht rein passt, wird oben drauf gelegt oder an eine einfache Kleiderstange angehängt. Die restlichen Sachen stapeln sich teilweise dann in Tüten oder auf einem kleinen Beistelltisch.

Menschen mit einem übergroßen Ankleide-Zimmer haben oft keinen Überblick mehr über Ihre Schätze. Gerade, wenn das Ankleide-Zimmer über mehrere Räume geht, tun sich einige schwer, sich  von lieb gewonnenen Sachen zu trennen. Meinen Kundinnen empfehle ich als ausgebildeter Personal Coach mein „Shopping-Sucht áde Coaching“. Nur so lassen sich die Gründen und Trigger analysieren, und wir können gemeinsam mit einer Strategie etwas dagegen tun. Das überdimensionale Anhäufen von Kleidungsstücken – oft hängt noch mit dem Etikette am jeweiligen Kleidungsstück,  zeugt von einem inneren Mangel oder einer inneren gefühlten Leere. Das Kaufen fühlt das für einen Kick-Moment wunderbar aus. Ich kenne das Phänomen bestens. Vor vielen Jahren hatte ich meine Sachen auch über zwei Zimmer verteilt. Obwohl ich sehr viel besass, habe ich wie blöd weiter gekauft und gekauft. Warum? Weil ich Bestätigung gesucht habe. Weil ich Anerkennung wollte. Weil ich das toll fand, im exklusiven Laden mit Namen und einem Gläschen Sekt begrüßt zu werden. Hat es mich dauerhaft glücklich gemacht? Nein ich habe dadurch nur viel Geld verloren und war nicht authentisch.

Was sind die „Ursachen“ eines überfüllten Kleiderschrank?

  • Viele von uns haben Angst, Altes, alte Kleidung oder Kleidung, wo wir nicht mehr reinpassen loszulassen. Sie haben vielleicht Angst dann die Kontrolle zu verlieren.
  • Einige meiner Kunden/Kundinnen/Interessenten hängen oft  jahrelang in dem Gedanken fest: „Wenn ich erst einmal abnehme oder wenn ich Sport mache, passe ich da bestimmt bald wieder rein.“ Das ist totaler Quatsch. Wir verändern uns alle, nicht nur von der Figur her, sondern auch von den Lebensumständen. Sonst wäre das Leben ja langweilig, wenn 20,30,40 oder 50 Jahre alles beim Alten bleibt.
  • Gerade Menschen, die frisch oder schon länger getrennt sind und die Trennung nicht 100% verarbeitet haben, können bestimmte Kleidungsstücke nicht loslassen, weil sie die Erinnerung nicht loslassen können oder wollen. Getreu dem Motto „Das hat mir mein Ex geschenkt .“ oder „Das erinnert mich an meine Beziehung/an meine Ehe“ etc.  Doch wo ist der Mann oder die Frau? Wahrscheinlich längst über alle Berge und glücklich mit einem neuen Partner/in. Ich empfehle hier, dass Sie bestimmte wichtige Erinnnerungsstücke in einem Karton unter dem Bett aufbewahren, bis der für Sie der passende Zeitpunkt zum endgültigen Abschied nehmen gekommen ist.  Wir brauchen eben eine gewisse Trauer- und Verarbeitungsphase.
  • Das zwanghafte Festhalten an der Vergangenheit ist auch eine Ursache. Hier handelt es sich oft um den Konfirmationsanzug oder vererbte Kleider von lieben Verwandten, die in der Regel nicht zu unserer Figur/unserem Stil passen etc. Bei uns in der ehemaligen DDR wurden die Kleidungsstücke, die nicht mehr passten an die jüngeren Geschwister oder an Cousine/Cousin weiter „vererbt“, um nachhaltig zu wirtschaften. Für  Kindern finde ich das wirklich sehr sinnvoll.
  • Am schlimmsten ist das zwanghaften Horten bzw. die zwanghafte Shopping-Sucht, um sich selbst für einen kurzen Moment glücklich zu machen. Dazu werden oft im Keller oder auf dem Dachboden/in der Garage/im Vorbau weitere Schränke aufgestellt, um ja genug Platz zu haben. Immer getreu dem Motto „Ich hab noch nicht genug und weiß nicht, was ich anziehen soll.“

 

Welchen Nutzen haben Sie vom einem professionellen Kleiderschrank-Check mit mir?

  • Sie erhalten absolute Klarheit. Zur Klarheit gehört natürlich auch Ehrlichkeit und die Wahrheit . Gerade die Wahrheit kann manchmal ganz schön weh tun, wenn wir erkennen, wie viel Geld wir in den letzten Jahren für falsche Kleidung aus dem Fenster geworfen haben.
  • Sie haben eine klare Übersicht mit einen schön aufgeräumten Kleiderschrank mit Ihrem eigenen Garderoben-Management-System.
  • Sie bekommen Anregungen, wie man „Ordnung“ hält und wie bestimmte Kleidungsstücke aufgehängt oder aufbewahrt werden. Sie wissen hinterher genau, auf was es wirklich ankommt. Dazu gehören auch Tipps für gute Bügel, Schuhspanner, Fächern oder edle Kartons, um keline Dinge zu „stapeln“ oder stilsicher zu „ver-stauen“.
  • Sie entwickeln ein System, wie Sie Ihre Kleidung nach unterschiedlichen Anlässen, Farben und Mustern sortieren, um leichter Zugriff zu haben.
  • Sie erfahren, welche Basics Sie wirklich brauchen und bekommen ein Gespür, was Sie wirklich tragen können und was nicht zu Ihnen passt.
  • Sie lernen gezielt vielseitige Kombinationsmöglichkeiten zu nutze. Sie können im Nachhinein alles so oft so wollen nachlesen und studieren, wie Sie wollen. Ich halte unseren gemeinsam Tag im Style-Guide und fototechnisch fest. Mit der Zeit haben Sie alle Kombis im Kopf. Sie entwickeln danach selbst Inspirationen und können stilsicher kombinieren.
  • Sie lernen, wie Sie im Kleiderschrank „shoppen“, ohne ständig etwas Neues kaufen zu müssen.

Ihre Vorteile vom Kleiderschrank-Check als Garderoben-Management:

  • Sie sparen Zeit, weil Sie morgens nicht mehr stundenlang Kleidung ausprobieren, sondern Outfits stilsicher und passend zum Anlass zusammen stellen und kombinieren.
  • Sie haben endlich Klarheit im Kopf und starten entspannt in den Tag.
  • Sie entwickeln ein System,  und lernen, wie Sie Kleidung liebevoll pflegen, um mit Ihren guten Stücken dauerhaft Freude zu haben.

 

Janine Katharina Pötsch Knigge Trainerin München - vor einem exklusiven ModegeschäftDie Mode wird leider immer unübersichtlicher. Hatten wir früher noch wenig Geschäfte und wenig gute Boutiquen, so finden wir heute Massengeschäfte von oft mangelnder Qualität zu sehr günstigen Preisen.

Sie kennen bestimmt das Sprichwort „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Viele Menschen machen sich oft unbewusst keine Gedanken darüber, wo ein sehr günstiges Kleidungsstück herkommt und warum es vielleicht so günstig ist.

Keine Sorge, es geht mir beim Personal Shopping nicht darum, dass wir nur Luxus-Designer-Kleidung kaufen, sondern um Aufklärung und Nachhaltigkeit. Passend zum Kleiderschrank Check oder zum Stil-Coaching biete ich meinen beliebten Personal Shopping Day als Ergänzung, als Kombination oder als Zusatz an.

„Kaufen Sie weniger, wählen Sie sorgfältiger aus und kombinieren Sie alles miteinander.“ (Vivienne Westwood)

Was sind die typischen Ursachen für die berühmten Fehlkäufe?

  • Viele Menschen denken:  „Ach ich müsste mal wieder Kleidung kaufen….“ und haben keine richtige Einkaufs-Strategie oder nutzen keine Einkaufsliste. Das kennen wir vom Wochenendeinkauf . Ohne Liste wird entweder zu viel, zu wenig oder das Falsche gekauft.
  • Einige Menschen kennen Ihren Farb- und Stiltyp sowie Ihre Anlässe und gesellschaftlichen Rollen nicht. Daher wissen Sie nicht, was Sie überhaupt brauchen, was Sie eventuell schon haben bzw. wie Sie neue Kleidungsstücke aus Neukäufen mit vorhandenen Teilen stilsicher kombinieren.
  • Einige meiner Kunden fühlen sind vom Überfluss und der teilweise auf der Fläche zu engen Darstellung oft „überfordert“. Sie machen sich dann entweder selber Druck „Ich muss jetzt was kaufen.“ Oder sie lassen sich vom Partner, von Freunden/Freundinnen Druck machen „Jetzt entscheide Dich endlich, ich will noch Kaffee trinken gehen.“ Teilweise präsentieren uns Verkäuferinnen auch zu viel an Trends oder an Auswahlmöglichkeiten, ohne direkt auf uns und unsere Wünsche einzugehen. Das erzeugt in uns teilweise Ohnmacht, weil wir uns nicht entscheiden können. Manchmal reagieren wir im limbischen System im Anpassungs-Modus. So denken oder agieren wir aus einem inneren Zwang nach dem Motto „Sie meint es doch nur gut mit mir.“ Wir wollen Stress vermieden und lassen uns somit „überrumpeln“ oder „überreden“ bzw. sind nicht in der Lage, klar „NEIN“ zu sagen, aus Angst, dann abgelehnt zu werden.
  • Oftmals lassen wir uns falsch von Freundinnen beraten oder laufen einem Trend / Hype aus den Modezeitschriften nach. Dabei gibt es für alle von uns die passenden Kleidungsstücke. Niemand muss sich wie eine Kopie von vielen präsentieren.
  • Ich erlebe es oft, dass einige Menschen kein oder ein überzogenes Selbstbewusstsein haben. Sie erkennen nicht, was ihnen wirklich steht. Sprich, sie wissen nicht, wo ihre Schokoladenseiten sind, und wo sie besser kaschieren. Sie wollen unbedingt dazu gehören. Viele Menschen leben nicht authentisch, sondern angepasst oder sind gefangen in Rollen/Masken.
  • Gerade der Luxus-Güter-Bereich dient oft als Belohnungssystem für Geschäftsabschlüsse, eine Beförderung etc. Das mache ich selbst auch. Das fühlt sich klasse an, wenn ich mir einmal pro Jahr ein Paar Jimmy Choo oder eine schöne Handtasche gönne. Hier gilt jedoch, zeitlose Eleganz ist oft besser kombinierbar. Das schöne Stück sollte auch zum Stil-Konzept passen und eine edle Ergänzung als Markenzeichen darstellen.

Welchen Nutzen habe ich vom Personal Shopping Day mit Janine Katharina Pötsch?

  • Gemeinsam kaufen wir nur Lieblingsoutfits, die wirklich zu Ihnen passen und lange Lieblingsoutfits bleiben.
  • Sie wissen hinterher genau, welche Läden/Boutiquen/Marken zu Ihrem Stil-Typ, Ihrer Figur, Ihren gesellschaftlichen Rollen und Anlässen passen.
  • Sie lernen, wie Sie Trends passend zu Ihrem Farb- und Stil-Typ interpretieren und nutzen, um Ihr persönliches Stil-Konzept nach und nach auszubauen.
  • Sie haben danach mehr Selbstbewusstsein und mehr Stilsicherheit.
  • Sie lernen, worauf Sie in Bezug auf Qualität, Farbe, Schnittform, Passwort, Stofftextur, Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten achten müssen.
  • Sie verstehen, warum es besser ist, in zeitlose und nachhaltige Kleidung zu investieren.
  • Sie bekommen ein Gespür, wie Sie den perfekten Shopping-Day für sich umsetzen. Sie verstehen, warum es so wichtig ist, im Vorfeld zu planen und mit einer gezielten, klaren Strategie einkaufen zu gehen.
  • Frust- und Fehlkäufe gehören ab sofort für immer der Vergangenheit an. Sie lernen klar „Nein“ zu sagen und lassen sich weder etwas andrehen noch zu etwas überreden. Somit sparen Sie Zeit und Geld.

 

PS: Gönnen Sie einfach einen Stil-Tag Ihrer Wahl mit einem Kleiderschrank-Check und einem Personal-Shopping. Gerne unterstütze ich Sie dabei, anziehend, stilsicher und kompetent auf jedem Parkett zu wirken. Damit auch Sie authentisch und mit Leichtigkeit Ihre nächste Karriere-Ziele erreichen.

So bringen Sie gezielt Ordnung in Ihren Kleiderschrank

So bringen Sie gezielt Ordnung in Ihren Kleiderschrank

Ordnung ist das halbe Leben, gerade im Kleiderschrank! Haben Sie auch oft das Gefühl, dass Sie zwar einen gut gefüllten, vielleicht sogar überfüllten, Kleiderschrank haben, aber Ihr Kleiderschrank nicht Ihr bester Freund ist?

Kleiderschrank vor und nachher 🙂

Das ging mir vor vielen Jahren auch so. Damals habe wie blöd sinnlose Kleidung gekauft, um mich zu belohnen. Oft hingen die Kleiderstücke dann mit Preisschild wahllos im Kleiderschrank. Und wurden nicht getragen, weil das passende Ober- oder Unterteil, oder allgemein die passende Strategie für gezieltes Kombinieren fehlte. Ich hatte einfach noch keine Ahnung von gezieltem Einkaufen, weil ich meinen Stil noch nicht ganzheitlich entwickelt hatte.  Und mir fehlte einfach das Gefühl,  was mir wirklich an Farben, Mustern, Materialien, Stoffen und Linienführungen steht.

Seitdem ich jedoch meinen Kleiderschrank liebevoll wie meine beste Freundin behandle und mich an die wichtigsten 3 Regeln halte, weiß ich genau, was ich zu welchem Anlass anziehe. Und spare mir beim Shopping noch jede Menge Zeit, Nerven und vor allem auch Geld!

Viele meiner Kundinnen und Kunden finden nach meinem professionellen Kleiderschrank-Management-Programm endlich wieder Freude daran, morgens das „1. Date am Tag“ mit ihrem Kleiderschrank zu haben.

Möchten auch Sie lernen, Ihren Kleiderschrank für die neue Saison, oder potenzielle Nachkäufe vorzubereiten? Dann nutzen Sie gleich meine 3 besten Insider-Tipps.

Tipp Nr. 1: Trennen Sie sich von altem Ballast – Loslassen ist das Wichtigste!

Ich habe diese Woche auch meinen Schrank wieder auf Vordermann gebracht und mich von einem Kleid und einem Rock getrennt. Die zwar teuer waren, aber die ich seit Jahren nie angezogen habe, weil der Stoff einfach nicht zu meiner Figur passt. Ich trenne mich regelmäßig von Kleidungsstücken ganz nach dem Motto „Ein Stück muss weg, damit ein neues Teil nachrücken kann“. Danach habe ich mich total befreit gefühlt. Das Kleid hatte ich seit 2 Jahren rein- und rausgehängt, doch seitdem ich vor 2 Wochen wirklich ein zu mir passendes Kleid zum Ausgehen und Tanzen gefunden habe, ist mir die Entscheidung nicht mehr schwer gefallen. Vor allem, weil mir das neue Kleid tausend Mal besser steht. Mal ehrlich, haben wir nicht oft viel zu viele Kleidungsstücke? Wir brauchen gar nicht so viele Kleidungsstücke, wir brauchen nur die Richtigen. Das sind Lieblingsstücke von wirklich guter Qualität, die wir gerne tragen. Sehr gut kombinieren können und viele Anlässe dafür haben.

Aufgabe: Nehmen Sie sich bewusst Zeit, um gezielt Stück für Stück in Ihrem Kleiderschrank durchzugehen.

Fragen Sie sich bei jedem Kleidungsstück: 

  • Bin ich das wirklich?
  • Passt das zu mir?
  • Wie oft habe ich das wirklich getragen, oder habe ich wirklich Anlässe dafür?

Kleidung die Sie nicht mehr brauchen, können sie entweder im Second-Hand, bei Ebay oder auf dem Flohmarkt verkaufen (das ist oft sehr lustig), oder Sie verschenken sie einfach an Freunde oder an bedürftige Menschen.

Tipp Nr. 2: Ordnung ist das halbe Leben

Nachdem Sie alle Sachen rausgenommen haben, wischen sie den Schrank komplett aus und nutzen Sie dann mein beliebtes 1-2-3 Schema.

  1. Schritt: Schauen Sie genau hin, ob ein Kleidungsstück schmutzig ist, ob ein Knopf fehlt, oder ein Saum defekt ist. Legen Sie diese Stücke auf einen Stapel für den Schneider und die Wäscherei.
  2. Schritt: Probieren Sie alle Stücke an und schauen Sie, was zu eng, zu klein, sowie komplett verwaschen oder kaputt ist. Sortieren Sie diese Kleidungsstücke sofort aus und entsorgen Sie diese entsprechend (Verschenken, Altkleidersammlung,…).
  3. Schritt: Nutzen Sie die 20-20-60 Regel im Kleiderschrank. Sie brauchen ca. 60% Kleidung für Ihren beruflichen Alltag, diese sollte stets gebügelt und sauber sein. 20% nutzen wir für Freizeit und Urlaub und 20% für diverse Sport-Aktivitäten. Trennen Sie die Kleidungsstücke auch im Schrank. Ich habe z.b. für meine Urlaubssachen und meine Sportsachen jeweils ein Schubfach. Gute Kleiderordnungssysteme sind einfach das A und O im Kleiderschrank.

Tipp Nr. 3: Erstellen Sie eine „To-Buy-Shoppingliste“!

Überprüfen Sie, was Ihnen wirklich bei den Basics fehlt. Das kann eine neue Jeans sein, ein paar neue Schuhe, weil die Absätze total abgelaufen sind, oder ein neues Oberteil in Ihren Basis-Farben. Erstellen Sie dann eine Shopping-Liste. Ich arbeite seit Jahren mit einer To-Buy-Shopping-Liste und kaufe dadurch auch nur das, was ich wirklich brauche. Das was bereits gekauft wurde, wird gnadenlos durchgestrichen. Diesen Winter steht bei mir z.B. ein neuer hochwertiger dunkelblauer Wintermantel an. In der letzten Frühjahr / Sommer Saison habe ich bei hellblauen Kleidern für Beruf und Privat zugeschlagen, weil es die Farbe lange nicht mehr gab.

Zusatz-Tipp: Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie nicht gleich alle benötigten Basics finden. Oftmals müssen wir 1-2 Saisons warten, bis wir alle Basis-Teile, welche zu unserem Farb- und Stiltyp passen, kaufen können.

Möchten Sie mehr erfahren, wie Sie gezielt Ordnung im Kleiderschrank halten können? Und welche Basics zu Ihrem persönlichen Farb- und Stiltyp gehören? In meinem ganzheitlichen Stil-Profilierungs-Coaching mit Kleiderschrank Check zeige ich Ihnen, was Sie wirklich brauchen. Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps!

 

Foto: 13rf.com/luanateutzi