Knitterfreie Kleidung auf Geschäftsreisen zu haben, ist gar nicht so einfach. Aber machbar, wenn man einige einfache Tipps beherzigt. Auch, um dem Ärger aus dem Weg zu gehen, wenn Sie nach Ihrer Ankunft im Hotel feststellen, dass Ihre Businesskleidung verknittert ist. Sie im Hotel aber keinen Bügelservice finden und am nächsten Morgen ein wichtiges Meeting ansteht.
„Pack Deiner Koffer mit Weisheit.“ (Ephraim Kishon)
Kleidung ist schließlich nonverbale Kommunikation und der erste Eindruck zählt. Darum sollten Geschäftsreisende lernen, wie sie ihren Koffer packen, damit sie keine bösen Überraschungen erleben. Einen Koffer gezielt zu packen ist nämlich gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken. Vorausgesetzt, Sie berücksichtigen die folgenden Tipps. Das garantiert Ihnen ein stressfreies Ankommen und einen gekonnten Auftritt bei Ihrem Meeting.
Tipp Nr. 1 „Wählen Sie unbedingt knitterfreie Stoffe“
Achten Sie schon bei der Auswahl Ihrer Kleidung auf die Auswahl der Stoffe. Kleidung mit einem hohen Anteil von Elasthan, Anzüge, Kleider und Kostüme aus Schurwolle, sowie knitter- und bügelfreie Blusen und Hemden, sind für längere Reisen bestens geeignet. Aber nicht nur hier, sondern auch im täglichen Business sind Sie mit knitterfreien Stoffen im Vorteil, gerade auch bei langen Meetings.
Tipp Nr. 2 „Die richtige Reihenfolge beim Kofferpacken entscheidet“
Schon Adolph Freiherr von Knigge sagte: „Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren.“
Achten Sie auch darauf, wie Sie Ihren Koffer packen. Bei einem kleinen Koffer empfiehlt es sich, wenn Sie die schweren Gegenstände wie Kulturbeutel, Schuhe (bitte immer mit Schuhspanner im Schuhbeutel transportieren), Fön und Arbeitsmaterialien nach unten legen. Die schwersten Teile gehören auch an die Enden im Koffer, wo sich die Kofferrollen befinden. Füllen Sie Lücken mit Strümpfen, Nacht- und Unterwäsche. Danach legen Sie ein großes Handtuch darüber und die erste „Lage“ ist fertig.
Die zweite Lage beginnt mit Hosen, die Sie bitte korrekt auf Bügelfalte legen. Der Bund gehört auch wieder an den Kofferrand. Danach können Damen Röcke und Kleider legen. Lassen Sie hier Hosenbeine und Rock- oder Kleiderlängen über den Koffer hinausragen. Nun legen Sie alle Oberteile darauf. Beginnen Sie auch hier mit den schwersten Teilen wie Blazer oder Sakkos. Polstern Sie auch hier die Schulterpartie bei leichten Teilen aus.
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Tipp Nr. 3 „Nutzen Sie Seidenpapier“
Die dritte Labe bilden Blusen und Hemden. Selbst bei knitterfreien Produkten können manchmal leichte Knitterfalten entstehen. Nutzen Sie hier Seidenpapier und verpacken Sie Blusen und Hemden korrekt. Hier empfiehlt es sich, dass Sie das Seidenpapier aus dem nächsten Einkauf bei hochwertigen Bekleidungsgeschäften aufheben und dafür nutzen. Wohin mit Hosenbeinen und Co?
Nachdem Sie alle Oberteile platziert haben, schlagen Sie Hosenbeine und Rocklängen wieder zurück. Der Trick hierbei ist, dass dadurch keine Knicke entstehen und die innenliegenden Teile nicht verrutschen.
Tipp Nr. 4 „So bleiben Seidentücher, Schals, Krawatten und Einstecktücher knitterfrei“
Rollen Sie diese Teile stramm um eine Küchenrolle und platzieren Sie die Röhre an der gegenüberliegenden Seite der Kofferrollen.
Tipp Nr. 5 „Notfall-Plan für alle Fälle“
Sollte dennoch ein Kleidungsstück nach Ihrer Anreise nicht knitterfrei sein, hängen Sie das entsprechende Teil an einen Kleiderbügel ins Badezimmer. Bei einer heißen Dusche glättet der Dampf die Falten automatisch.
Ich wünsche Ihnen mit diesen Tipps eine entspannte Reise und dass Sie mit knitterfreier Kleidung auf Ihren Geschäftsreisen ankommen! :-))
Ihre Stil-Expertin Janine Katharina Pötsch
Mein Fazit: Die Art, wie Sie Ihren Koffer für packen, ist wichtig, damit Sie auch vor Ort einen stilvollen und kompetenten Auftritt beim Business-Meeting machen.
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Laden Sie sich hier gerne meine kleine Checkliste herunter.
Ein Händedruck ist mehr als eine formale Geste. Er ist ein nonverbales Statement – über Selbstbewusstsein, Haltung und Respekt.
Gerade im Business entscheidet oft der erste physische Kontakt darüber, wie wir wahrgenommen werden. Ein sicherer, angemessener Handschlag signalisiert Vertrauen, Wertschätzung und Präsenz.
Während der Handschlag in den C-Jahren zeitweise aus dem Begrüßungsritual verschwand, erlebt er heute wieder seine Rückkehr – und damit auch die Unsicherheit vieler Menschen im Umgang damit.
Ich persönlich schätze den Handschlag sehr. Denn er verrät viel über die Persönlichkeit meines Gegenübers.
Zu zaghaft – und er wirkt unsicher. Zu fest – und er signalisiert Dominanz oder mangelndes Feingefühl.
Ein schwacher Händedruck kann unbewusst Unterlegenheit ausdrücken. Ein übertriebener Druck dagegen wird schnell als Machtdemonstration wahrgenommen.
Im Business gilt: Nicht Kraft überzeugt – sondern Souveränität.
Und wussten Sie, dass grundsätzlich die ranghöhere Person oder der Gastgeber die Hand anbietet?
„Wort des Mannes sei wie eine Säule. Und der Handschlag sein ein stummer Eid.“
– Samuel Gottlieb Bürge –
Welche „Arten“ vom Handschlag gibt es und was signalisieren Sie im Business?
Handschlag ist nicht gleich Handschlag. Gerade im beruflichen Kontext sendet jede Variante eine klare Botschaft – bewusst oder unbewusst.
Für HR bedeutet das: Der Handschlag ist Teil der professionellen Außenwirkung und damit Teil der Arbeitgebermarke.
Hier die häufigsten „Typen“:
1. Der Distanz-Handschlag
Die Hand wird weit vom Körper ausgestreckt, um Abstand zu wahren. Das signalisiert häufig:
Reserviertheit
emotionale Distanz
Unsicherheit oder Arroganz
Im Kundenkontakt kann dies schnell als Ablehnung interpretiert werden.
2. Der intime Handschlag
Hier wird zusätzlich die Schulter berührt oder die Distanzzone überschritten. Manchmal geht er sogar in eine Umarmung über.
Im Business gilt: Nähe entsteht durch Beziehung – nicht durch Übergriffigkeit.
Eine Umarmung ist nur dann angemessen, wenn eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht – und selbst dann nur nach vorheriger Zustimmung.
3. Der schlaffe „Karriere-Killer“
Ein kraftloser, zögerlicher Händedruck signalisiert:
mangelndes Selbstbewusstsein
Unsicherheit
geringe Durchsetzungskraft
Gerade im Recruiting oder bei Führungskräften wirkt dies schwächend.
4. Der „Schraubstock“
Sehr fest, langanhaltend, manchmal schmerzhaft.
Wird oft mit Durchsetzungsstärke verwechselt – wirkt jedoch schnell dominant oder unangenehm.
5. Der Roboter-Handschlag
Mechanisch, emotionslos, ohne Blickkontakt. Oft wird automatisch die Hand ausgestreckt – ohne situative Einordnung.
Das signalisiert Desinteresse und fehlende Präsenz.
6. Der Dominanz-Handschlag („Ich will gewinnen“)
Sehr fester Druck, starrer Blick, eventuell Hand obenauf. Eine Machtdemonstration.
Im modernen Business wirkt diese Geste überholt und wenig kooperativ.
7. Der Kräftevergleich
Meist unter Männern. Es geht darum, Stärke zu demonstrieren.
Für professionelle Business-Beziehungen ist diese Form nicht zielführend.
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Wie punktet man mit einem professionellen Handschlag?
Ein souveräner Handschlag ist:
✔ fest, aber nicht übertrieben ✔ ca. 3–5 Sekunden ✔ mit Blickkontakt und freundlichem Lächeln ✔ auf Augenhöhe (immer aufstehen) ✔ situativ angepasst
Historisch stammt der Handschlag vom „ehrbaren Kaufmann“ – als Zeichen eines verbindlichen Deals.
Im Business steht er heute für: Vertrauen. Respekt. Professionalität.
Interkultureller Aspekt
In vielen Kulturen wird ausschließlich mit der rechten Hand begrüßt. Selbst Linkshänder nutzen hier die rechte Hand.
HR sollte Mitarbeitende im internationalen Kontext hierfür sensibilisieren.
Wenn kein Handschlag gewünscht ist
Gerade in Erkältungszeiten oder aus persönlichen Gründen ist es völlig legitim, auf den Handschlag zu verzichten.
Wichtig ist eine klare Kommunikation:
„Ich verzichte heute auf den Handschlag – ich freue mich dennoch sehr, Sie kennenzulernen.“
Alternativ: Hand aufs Herz als wertschätzende Geste.
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Warum der Handschlag mehr ist als eine Formalität
Der Handschlag ist Teil der Unternehmenskultur.
Er beeinflusst:
Kundenerlebnis
Bewerbererfahrung
Führungswahrnehmung
Markenimage
Ein professionelles Auftreten beginnt nicht beim Pitch – sondern bei der Begrüßung.
Überleitung zum Business-Knigge-Training
Genau hier setzt mein Business-Knigge-Training an.
Ich sensibilisiere Ihre Mitarbeitenden für:
professionelle Begrüßungsrituale
moderne Business-Etikette
interkulturelle Feinheiten
souveräne Körpersprache
Denn Stil ist keine Nebensache. Er ist ein Wettbewerbsvorteil.
Mein Fazit: Der Handschlag ist das I-Tüpfelchen jeder Begegnung. Unterschätzen Sie seine Wirkung nicht.
Wirkung entsteht im Detail – und Professionalität zeigt sich im ersten Kontakt.
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Ich unterstütze Young Professionals, Führungskräfte und Unternehmen dabei, selbstbewusst, stilsicher und professionell auf jedem Business-Level aufzutreten – im persönlichen Kontakt, online oder auf der Bühne.
Im Business-Kniggetrainingentwickeln Ihre Mitarbeitenden ein sicheres Auftreten, stärken ihre Wirkungskompetenz und repräsentieren Ihr Unternehmen als authentische Markenbotschafter.
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Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.
Janine Katharina Pötsch
Expertin für Präsenz, Wirkung und Klarheit im Business
Greifen Sie im Business eher zu klassischen Farben im „Pinguin-Look“ in Schwarz-Weiß? Bevorzugen Sie dezente Grau- oder Pastelltöne und bleiben im sicheren Ton-in-Ton-Stil? Oder sind Sie der Typ, der bewusst Farbsignale setzt und auch im Business Persönlichkeit zeigt?
Farben sind weit mehr als modische Entscheidungen. Sie senden Botschaften – über Kompetenz, Autorität, Kreativität oder Zugänglichkeit.
Fühlen Sie sich manchmal zu bunt – oder eher zu „mausgrau“?
Die bewusste Wahl Ihrer Businessfarben entscheidet maßgeblich darüber, wie souverän, kompetent und präsent Sie wahrgenommen werden. 💎
„Die beste Farbe auf der Welt ist die, die an Dir gut aussieht.“ sagte schon Coco Chanel und ich liebe sie für diesen Spruch.
– Coco Chanel –
Die Business-Welt verändert sich – und mit ihr der Dresscode.
Seit vielen Jahren trage ich bewusst meinen eigenen CI- bzw. Markenstil in Hellblau und Weiß. Das Hellblau harmoniert mit meinen himmelblauen Augen, das Weiß unterstreicht meine blonden Haare und meinen hellen Teint. Als dritte Farbe setze ich gezielt Dunkelblau bei Anzügen, Kostümen, Mänteln, Taschen oder Schuhen ein – besonders dann, wenn ich mehr Autorität und Seriosität ausstrahlen möchte.
„Dress for Success“ ist kein leeres Schlagwort. Farben sind nonverbale Kommunikation. Sie senden Signale – noch bevor Sie ein Wort sprechen. Der erste Eindruck zählt in jeder persönlichen, virtuellen und visuellen Begegnung.
Mein Tipp für klassische Branchen:
60–70 % neutrale Farben als Basis
20–30 % ergänzende Businessfarben für Oberteile
ca. 10 % Akzentfarben über Accessoires oder Details
So entsteht ein professionelles, ruhiges Gesamtbild mit individueller Note.
Im Mode- oder Kreativbereich verschiebt sich diese Gewichtung. Hier dürfen Akzentfarben dominanter sein, während neutrale Töne gezielt als Kontrast oder Highlight eingesetzt werden.
Farben sind kein Zufall – sie sind Strategie. 💎
Klassische Businessfarben
⚫ Schwarz – die Anlass- und Statementfarbe
Schwarz wirkt elegant, kraftvoll und geheimnisvoll – kann jedoch auch Distanz erzeugen. Nicht jeder Typ wirkt in Schwarz souverän; viele erscheinen blasser oder unnahbarer als beabsichtigt.
Deshalb gilt: Schwarz sollte immer mit einer passenden Oberteilfarbe aus Ihrer persönlichen Farbpalette kombiniert werden. Hochwertige Stoffe, klare Schnitte und edle Accessoires verhindern, dass Schwarz hart oder streng wirkt.
Im Business ist Schwarz häufig eher eine Anlassfarbe – etwa für Abendveranstaltungen, Vorträge oder formelle Termine.
⚙ Grau & Anthrazit – die Farben der Seriosität
Hellgrau, Mittelgrau, Dunkelgrau oder Anthrazit stehen für Diskretion, Professionalität und Zurückhaltung. Sie wirken sachlich, strukturiert und kompetent.
Eine komplett graue Garderobe kann jedoch schnell monoton erscheinen. Achten Sie daher auf:
exzellente Passform
hochwertige Materialien
frische Akzentfarben bei Hemd, Bluse oder Accessoires
So vermeiden Sie den „graue-Maus-Effekt“ und bewahren dennoch Seriosität.
🤎 Braun – die Vertrauensfarbe
Braun vermittelt Wärme, Bodenständigkeit und Beständigkeit. Besonders in beratenden, handwerklichen oder familiengeführten Branchen wirkt Braun nahbar und stabil.
Allerdings kann Braun – je nach Schnitt und Kombination – altmodisch erscheinen. Moderne Silhouetten und harmonische Farbpartner wie Creme, Blau oder Grün verleihen Braun Eleganz und Zeitgeist.
Weiß – die All-in-Farbe mit Wirkung
Weiß steht für Klarheit, Reinheit und Neutralität. Es wirkt frisch und hochwertig – vorausgesetzt, der Weißton passt zum Hauttyp.
Wichtig ist die Nuance:
Reines Weiß steht vor allem kühlen Wintertypen
Off-White harmoniert mit Sommertypen
Champagner oder Elfenbein passen gut zu Frühling- und Herbsttypen
Weiß entfaltet seine stärkste Wirkung in Kombination mit dunklen, neutralen Farben oder als bewusst gesetzter Kontrast bei Schuhen, Taschen oder Gürteln.
Richtig eingesetzt, wirkt Weiß klar, souverän und aufmerksamkeitsstark – ohne laut zu sein.
Klassische Businessfarben sind keine langweilige Uniform. Sie sind die Bühne für Ihre Persönlichkeit.
Entscheidend ist nicht die Farbe allein – sondern wie bewusst Sie sie einsetzen. 💎
Die Primärfarben
🔴 Rot – die Kraftfarbe
Rot signalisiert Energie, Dynamik und Durchsetzungsstärke. Wer Rot trägt, wirkt präsent, selbstbewusst und dominant. Gleichzeitig ist Rot eine Alarmfarbe – sie kann provozieren oder Druck erzeugen. Im Business eignet sich Rot daher meist besser als Akzentfarbe (z. B. Lippenstift, Krawatte, Tuch, Details) als für ein komplettes Outfit. In Konfliktsituationen ist Zurückhaltung empfehlenswert.
🟡 Gelb – die Kommunikationsfarbe
Gelb steht für Optimismus, Intellekt und Offenheit. Es wirkt freundlich und aktivierend, kann jedoch – je nach Nuance – auch Unruhe erzeugen. Im Business funktioniert Gelb am besten als Farbakzent, kombiniert mit Dunkelblau, Grau oder Anthrazit. Wichtig ist die richtige Abstufung – zu grelle Töne wirken schnell unseriös.
🔵 Blau – die Kompetenzfarbe
Blau ist die klassische Businessfarbe. Sie symbolisiert Vertrauen, Klarheit, Seriosität und Stabilität. Blau wirkt ordnend, ruhig und souverän. Dunkelblau steht für Autorität, Hellblau für Zugänglichkeit. Schlichte Schnitte in Blau unterstreichen Eleganz und Professionalität.
Die Sekundärfarben: Grün, Orange und Lila
🟢 Grün – die Harmonie- und Sicherheitsfarbe
Grün vermittelt Stabilität, Ausgleich und Verlässlichkeit. Es wirkt beruhigend und bodenständig. Je nach Nuance – Mint, Lind, Smaragd oder Tannengrün – kann Grün modern oder klassisch erscheinen. Besonders edel wirkt es in Kombination mit neutralen Basisfarben wie Beige, Grau oder Dunkelblau.
🟠 Orange – die Aktivitätsfarbe
Orange steht für Kreativität, Lebensfreude und Kommunikationsstärke. Es wirkt warm und einladend, kann aber schnell dominant erscheinen. Im klassischen Business eignet sich Orange vor allem als Akzentfarbe. In kreativen Branchen darf es selbstbewusster eingesetzt werden.
🟣 Violett / Lila – die Individualitäts- und Machtfarbe
Violett symbolisiert Extravaganz, Weisheit und Eigenständigkeit. Die Farbe polarisiert und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Im Business sollte sie bewusst und dosiert eingesetzt werden – beispielsweise als Statement-Piece oder in der Abendgarderobe. In kreativen oder beratenden Berufen kann sie Individualität und Tiefgang unterstreichen.
Foto-Credit: Pixabay
Tertiär oder Empfindungsfarben: Türkis, Hellblau und Rosa
💗 Rosa – souverän mit sanfter Wirkung
Rosa steht für Empathie, Feinfühligkeit und Zugänglichkeit. Richtig kombiniert – etwa mit Dunkelblau, Grau oder Anthrazit – wirkt es im Business modern und selbstbewusst statt verspielt. Als Akzent eingesetzt, verleiht Rosa Ihrem Auftritt eine freundliche und zugleich stilvolle Note. 💎
💎 Türkis – die Erfrischungsfarbe
Türkis steht für Klarheit, Frische und kommunikative Stärke. Die Farbe wirkt jung, modern und lebendig – ohne aggressiv zu sein.
Besonders Frühlings- und dunkle Sommertypen profitieren von Türkis als Akzentfarbe. Ein Tuch, eine Krawatte oder dezente Accessoires in Türkis können ein klassisches Business-Outfit sofort freundlicher und dynamischer erscheinen lassen.
Türkis ist eine Erfrischungsfarbe und wirkt jung, avantgardistisch, klar oder kommunikativ. Accessoires in Türkis lassen das Outfit von Frühlings- oder dunklen Sommertypen gleich viel freundlicher erscheinen.
🩵 Hellblau – klar, kompetent und zugänglich
Hellblau steht im Business für Vertrauen, Offenheit und Klarheit. Die Farbe wirkt sympathisch und kommunikativ, ohne an Professionalität zu verlieren.
Besonders in Hemden oder Blusen – kombiniert mit Dunkelblau, Grau oder Beige – sorgt Hellblau für eine souveräne und zugleich nahbare Ausstrahlung. 💎
Meine besten Farb-Tipps für Ihre Garderobe
In meiner Beratung stelle ich immer wieder fest: Viele Menschen haben entweder zu viele Farben im Kleiderschrank – oder zu wenige. Oft finden sich Töne, die schwer kombinierbar sind oder den Teint blass wirken lassen.
Weniger ist mehr – wenn es strategisch gewählt ist.
Für eine stimmige Ganzjahresgarderobe (inklusive Mäntel, Schuhe und Accessoires) reichen:
1–2 Grundfarben (z. B. Dunkelblau, Grau, Braun)
3–4 kombinierbare Basisfarben für Oberteile
2–3 Akzentfarben für Accessoires und Highlights
Mehr Farben bedeuten nicht automatisch mehr Stil. Entscheidend ist die Kombinierbarkeit und Harmonie.
Stellen Sie sich daher die Frage:
Wie viele Ihrer Kleidungsstücke lassen sich wirklich miteinander kombinieren – und wie viele bleiben ungetragen im Schrank?
Mein Fazit:
Farben gibt es wie Sand am Meer – doch entscheidend ist, welche zu Ihnen passen.
Wenn Sie Ihre persönlichen Farben kennen und wissen, wie Sie diese mit der 3-Regel aus Grundfarbe, Basisfarbe und Ergänzungsfarbe gezielt kombinieren, entsteht ein stimmiges, professionelles Gesamtbild.
So wirken Sie weder zu bunt noch zu unscheinbar – sondern klar, kompetent und authentisch.
Farben sind kein Zufall. Sie sind ein strategisches Instrument Ihrer Wirkung im Business. 💎
💎 Möchten Sie mehr über das Thema Farbwirkungen im Business erfahren? 💎
Gerne unterstütze ich Sie – als leise, hochsensible und feinfühlige Persönlichkeit, als vielseitig begabter Scanner, als Führungskraft oder engagierter Angestellter – dabei, selbstbewusst, stilsicher und kompetent sichtbar zu werden.
Gerade reflektierte, leistungsstarke Menschen mit viel Empathie werden im Business häufig unterschätzt oder übersehen. Gemeinsam entwickeln wir Ihren individuellen Signature Stil, der Ihre Klarheit, Ihre Kompetenz und Ihre innere Stärke authentisch nach außen trägt.
Ebenso begleite ich Ihre Mitarbeiterinnen dabei, stilsicher als Repräsentantinnen Ihres Unternehmens aufzutreten und Kunden zu begeistern.
Mit meinem„Dress for Success“-Konzept entwickeln wir einen professionellen Auftritt, der Kompetenz, Markenidentität und Vertrauen sichtbar macht.
Wir erarbeiten ein durchdachtes Farb- und Stilkonzept, das Persönlichkeit sichtbar macht, Wiedererkennungswert schafft und Sie als starke Personenmarke oder Markenbotschafter positioniert.
Für eine Wirkung, die nicht laut sein muss – sondern klar, authentisch und nachhaltig überzeugt. 💎
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Meetings sind keine Pflichtveranstaltungen. Sie sind Führungsinstrumente.
Ob sie motivieren oder ermüden, entscheidet sich an Haltung, Struktur und Kommunikation.
Meetings dienen dem Austausch, der Abstimmung und der gemeinsamen Lösungsfindung – im Vertrieb, im Projektmanagement, bei Terminfragen oder in herausfordernden Situationen. Sie schaffen Klarheit und verbinden Teams.
Doch viele Meetings, zum Beispiel im Vertrieb könnten deutlich effizienter, wertschätzender und zielführender verlaufen, wenn im Vorfeld klare Spielregeln vereinbart würden.
In meinen Coachings und Trainings begleite ich regelmäßig leitende Angestellte und Führungskräfte dabei, Meetings mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zielorientiert, stilsicher und authentisch zu gestalten – sodass sie nicht Energie rauben, sondern Mehrwert schaffen.
Hier meine 10 wirkungsvollsten Tipps:
Sehr oft coache und trainiere ich leitende Angestellte oder Führungskräfte darin darin, wie sie Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmern zielorientiert, stilsicher und authentisch durchführen, damit das Meeting Spaß macht und einen Mehrwert für alle Beteiligten darstellt.
1. Starten Sie bewusst – nicht hektisch
Beginnen Sie Meetings mit einer kurzen, lebendigen Einstiegsrunde – selbst wenn sich alle bereits kennen.
Warum? Weil jedes Meeting eine neue Dynamik mitbringt. Menschen kommen mit unterschiedlichen Stimmungen, Erwartungen und Energielevels.
Ein lockerer Einstieg hilft:
Spannungen abzubauen
Verbindung zu schaffen
Aufmerksamkeit zu bündeln
Beispiel-Fragen:
„Wer hat heute schon gelacht?“
„Was war Ihr Highlight der Woche?“
„Mit welchem Wort starten Sie heute ins Meeting?“
Nutzen Sie diese Phase auch, um Wünsche oder Erwartungen für das Meeting einzusammeln.
Mein zusätzlicher Tipp: Wechseln Sie regelmäßig die Moderation. So geben Sie introvertierten, neuen oder zurückhaltenden Kolleg:innen Raum, Verantwortung zu übernehmen.
In meinen Trainings arbeite ich gern mit kleinen Impulsen wie:
„Was ist meine lustigste Charaktereigenschaft?“
„Welche Sportart beschreibt heute meine Stimmung?“
Ein guter Start entscheidet über die Energie des gesamten Meetings.
2. Gemeinsame Agenda & klares Protokoll
Eine klare Struktur schafft Sicherheit.
Legen Sie gemeinsam 3–4 Kernpunkte fest und definieren Sie einen realistischen Zeitrahmen. Bleiben Sie dabei flexibel – aber nicht beliebig.
Fragen Sie sich:
Was ist heute wirklich entscheidend?
Was kann verschoben werden?
Ordnen Sie Themen nach Dringlichkeit und lassen Sie ausreichend Puffer für Diskussion und Lösungsfindung.
Ganz wichtig: Beziehen Sie jedes Teammitglied ein. Fragen Sie aktiv nach Meinungen, Wünschen und Ideen – unabhängig von Persönlichkeit oder Hierarchie.
Ein Protokoll sollte von einer Person geführt werden, die strukturiert denkt und Inhalte komprimieren kann. Oft sind es gerade ruhige, analytische oder hochsensible Persönlichkeiten, die hier glänzen.
3: Wertschätzende Kommunikation
In jedem Team gibt es dominante Persönlichkeiten – und stille Beobachter.
Als Führungskraft oder Moderator:in sorgen Sie für Balance.
Kommunikationsregeln können sein:
Ich lasse andere ausreden.
Ich höre aktiv zu.
Ich urteile nicht vorschnell.
Ich stelle klärende Fragen.
Ich kommuniziere in Ich-Botschaften.
Ich stelle niemanden bloß.
Geduld ist Führungsqualität.
Manchmal braucht eine gute Lösung Zeit. Wer schneller denkt, sollte langsamer reagieren.
4. Kleine Tugenden, große Wirkung
Meetings sind kein Wettbewerb. Sie sind ein Raum für Zusammenarbeit.
Orientieren Sie sich an klassischen Tugenden:
Verständnis für Terminänderungen
Rücksicht auf neue oder schüchterne Kolleg:innen
Toleranz gegenüber anderen Meinungen
Keine Machtspiele
Kein öffentliches Bloßstellen
Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus. Führungsstärke zeigt sich in Souveränität – nicht in Kontrolle.
5. Hauptbühne statt Nebenschauplatz
Ein Meeting ist keine Multitasking-Zone.
Handys lautlos
Keine E-Mails
Keine Parallelgespräche
100 % Präsenz bedeutet 100 % Respekt.
Neue Themen, die auftauchen? Auf die Agenda des nächsten Meetings setzen.
Imageberaterin & Business Coach Janine Katharina Pötsch
6. Rollen und Verantwortlichkeiten klären
Unklare Zuständigkeiten sind einer der häufigsten Gründe für Frust in Meetings. Wenn niemand genau weiß, wer welche Rolle übernimmt, entstehen Missverständnisse, Doppelarbeit oder Verantwortungsdiffusion.
Sorgen Sie deshalb von Anfang an für Klarheit:
Wer übernimmt die Moderation?
Wer führt das Protokoll?
Wer trifft die finale Entscheidung?
Wer ist für die Umsetzung verantwortlich?
Klare Rollen schaffen Orientierung, vermeiden Reibungsverluste und stärken das Verantwortungsgefühl im Team.
Denn Transparenz ist nicht Kontrolle – sie ist die Grundlage für Vertrauen
7. Introvertierte aktiv einbinden
Nicht nur die Lauten haben die besten Ideen – oft sind es die Stillen, die besonders durchdachte und differenzierte Perspektiven einbringen.
Als Meeting-Leiter:in liegt es in Ihrer Verantwortung, Raum für diese Stimmen zu schaffen. Stellen Sie gezielte, offene Fragen wie:
„Wie sehen Sie das aus Ihrer Sicht?“
„Welche Perspektive fehlt uns noch?“
„Was denken Sie dazu?“
Geben Sie bewusst Zeit zum Nachdenken und drängen Sie niemanden zu spontanen Antworten.
Häufig entstehen gerade aus ruhigen, reflektierten Beiträgen die wertvollsten Impulse – für nachhaltige Entscheidungen und kluge Lösungen.
Stilsichere Führung bedeutet, nicht nur die Lautesten zu hören, sondern die Stillen einzuladen.
8. Zeitmanagement mit Haltung
Zeit ist eine der wertvollsten Ressourcen im Business. Wer sie respektiert, zeigt Professionalität.
Beginnen Sie Meetings pünktlich – auch wenn noch nicht alle Teilnehmenden anwesend sind. Das signalisiert Verlässlichkeit und setzt einen klaren Rahmen. Ebenso wichtig ist ein konsequenter, bewusster Abschluss zur vereinbarten Zeit.
Überziehen Sie Meetings nicht aus falsch verstandener Höflichkeit oder weil „es gerade so gut läuft“. Verlängerungen ohne Absprache erzeugen Unmut und stören nachfolgende Termine.
Wenn mehr Gesprächsbedarf besteht, vereinbaren Sie lieber einen Folgetermin oder klären Sie mit der Gruppe, ob eine Verlängerung für alle passt.
Zeitmanagement ist kein starres Reglement – es ist Ausdruck von Respekt gegenüber der Arbeitszeit, Energie und Konzentration aller Beteiligten.
Stilsichere Führung zeigt sich auch darin, Meetings klar zu eröffnen – und ebenso klar zu beenden. 💎
9. Ergebnisse sichtbar machen
Ein Meeting ohne klares Ergebnis ist nur ein Gespräch – kein Fortschritt.
Nehmen Sie sich am Ende bewusst Zeit für eine strukturierte Zusammenfassung. Halten Sie gemeinsam fest:
Was wurde konkret entschieden?
Wer übernimmt welche Aufgabe?
Bis wann erfolgt die Umsetzung?
Idealerweise werden diese Punkte schriftlich dokumentiert und für alle sichtbar gemacht – ob im Protokoll, im Projekttool oder auf einem gemeinsamen Board.
So vermeiden Sie Missverständnisse, doppelte Arbeit oder das Gefühl, dass „nichts wirklich beschlossen wurde“.
Ohne klare Ergebnisse entsteht Chaos – mit klaren Ergebnissen entsteht Fortschritt. 💎
10. Stilvoll abschließen
Ein gutes Meeting endet nicht zufällig – es wird bewusst abgeschlossen.
Nehmen Sie sich am Ende einen Moment, um das Gespräch wertschätzend zu runden. Bedanken Sie sich für Engagement, Offenheit und konstruktive Beiträge. Würdigen Sie besondere Impulse oder Lösungen, die das Team vorangebracht haben.
Ein positiver Abschluss kann zum Beispiel beinhalten:
eine kurze Zusammenfassung der erzielten Fortschritte
ein motivierender Ausblick auf die nächsten Schritte
ein ehrliches Dankeschön für die Zusammenarbeit
Vermeiden Sie es, Meetings „auslaufen“ zu lassen. Ein klarer Schluss schafft Orientierung und hinterlässt Professionalität.
Denn auch im Konferenzraum gilt: Der letzte Eindruck bleibt. 💎
Mein Fazit:
Meetings können Energie rauben – oder Energie schenken.
Mit klaren Spielregeln, wertschätzender Kommunikation und bewusster Führung werden sie zu einem echten Erfolgsinstrument.
Denn auch im Meeting gilt: Wirkung entsteht im Detail. 💎
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Fotocredit: Mira Horn Photography, Adobe-Stock eigener Account über jkp@poetsch-admin
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Gerne unterstütze Ihr Ihr junges Vertriebsteam oder Ihre jungen/angehenden Führungskräfte mit wertschätzender und positiver Kommunikation sowie zeitgemäßen Tugenden vom modernen Business-Knigge bei Kunden und im Team zu punkten.
sicherlich braucht auch Ihr Unternehmen neue und wertvolle Fachkräfte. Vielleicht sind die ersten Azubis schon bei Ihnen gestartet oder die Berufsausbildung beginnt zum erstem August/ersten September. Einigen neuen Kolleg*innen fehlt es teilweise an Motivation, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, dem Verständnis für das Berufsleben und einer gewissen Eigenverantwortung.
Vieles ist sicherlich auch Corona geschuldet. Doch gerade der Wechsel von der Schule ins Berufsleben stellt viele junge Menschen vor eine große Herausforderung und bringt oft sehr viel Unsicherheit im Auftritt und im Umgang mit dem Team und potentiellen Kunden/Klienten/Patienten mit sich.
Ihre neuen Auszubildenden beeinflussen und gestalten jedoch von Anfang an den Erfolg und das Image sowie den guten Ruf Ihres Unternehmens mit.
Fakt ist, dass sich zukunftsorientierte Unternehmen immer stärker für ihre neuen Kolleg*innen engagieren, indem sie jungen Menschen von Anfang an berufliche Perspektiven mit Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen und dadurch eine ganz besondere und erfolgreiche Ausbildung gewährleisten. Dazu eignet sich zum Beispiel mein Training für Auszubildende. Damit der Start für Sie und Ihre neuen
Tipp Nr 1: Die Macht des ersten Eindrucks
Wie heißt es doch so schön: „Der erste Eindruck zählt und der letzte Eindruck bleibt“. Viele Auszubildende haben teilweise nie gelernt, was zum ersten Eindruck gehört. In der Schule waren halt andere Outfits und ein anderes Styling „in“ oder „hip“. Vielleicht haben es die jungen Menschen auch nie richtig vorgelebt bekommen.
Für mich zählt dazu die ordentliche Begrüßung, die stilvolle Verabschiedung, die Kenntnis vom Unterschied zwischen Duzen und Siezen in den einzelnen Abteilungen/Hierarchien sowie die selbstbewusste Vorstellung.
In meinen beliebten Azubi-Knigge-Trainings erlebe ich immer wieder spannende Herausforderungen zwischen den einzelnen Abteilungen – gerade im gewerblichen Bereich, wo der Ton häufig etwas rau ist.
Fakt ist, dass langjährige Mitarbeiter*innen den Azubis bestimmte Verhaltensweisen leider unbewusst vorleben, weil das Klima, das Miteinander und die Kommunikation untereinander schon lange nicht mehr stimmen.
Mein Tipp: Unterstützen Sie Ihre Azubis, die Spielregeln Ihres Hauses von Anfang an zu verstehen. Dazu zählt u.a. den Unterschied zwischen „Hallo“ und „Guten Morgen“ zu erklären. Machen Sie bewusst, welche Standart-Begrüßungsritualen in Ihrem Unternehmen zu Ihrem Leitbild gehören.
Tipp Nr 2: Kommunikation und Wertschätzung
Zur wertschätzenden Kommunikation zählt für mich der stilvolle Umgang mit dem Themen Lob, Kritik, Beschwerden und Feedback.
Diese sensiblen Themen vermeiden auch Erwachsene gerne. „Nicht geschimpft ist gelobt genug“ ist heutzutage nicht mehr passend. Einige Menschen äußern ungern ihre Meinung oder leben den grünen, harmonischen Anteil im limbischen System
Fehler passieren. Durch Fehler wachsen und verbessern wir uns. Niemand mag Kritik und niemand mag Beschwerden. Oft vermeiden wir die Reflektion mit Kritik durch passives oder uninteressiertes Zuhören. Wer hört schon gerne unangenehme Dinge?
Wie oft ertappen wir uns selbst dabei, Dinge zu interpretieren? Wie oft wollen oder können wir den anderen nicht verstehen, weil wir noch nicht verstanden haben, wie wichtig ist es, im Hier und Jetzt zu sein. Das bedeutet, sich auch Zeit zu nehmen, um sich in die Lage des Gegenübers hineinzuversetzen.
Mein Tipp: Üben sie diese „kleinen goldenen Regeln“ der wertschätzenden Kommunikation. Nutzen Sie dazu das Sandwich-Modell (Loben – sachlich und wertschätzend Fehler ansprechen – auf der Beziehungsebene z.B. eine Lösung anbieten). So werden Ihre Auszubildenden lernen, wie sie reflektiert und konstruktiv mit Kritik umgehen.
Azubi-Knigge Trainerin Janine Katharina Pötsch
Tipp Nr. 3 „Integration ins Team fördern“
Den Wunsch nach Teambuilding-Trainings und Workshops lese ich in den Auswertungen meiner Trainings und Coachings immer wieder. Ihre Azubis sind das frühe Aufstehen zwar gewohnt, jedoch keine längeren Arbeitszeiten mit teilweise empfundenem Leistungsdruck. Diesen Druck kennen viele noch kurz vor dem Abschluss und möchten erst einmal in Ruhe ankommen, sich orientieren und sich wohlfühlen. Gerade die Generation Z stellt uns vor enorme Herausforderungen. Fakt ist, dass der oftmals nicht gelernte Umgang mit Stress, anderen Persönlichkeiten oder Langeweile dazu führt, dass sich so mach einer unwohl fühlt oder rebelliert.
Tipp Nr. 4 „So punkten Ihre Azubis mit dem Azubi-Knigge-ABC“
Klasse statt Masse und Qualität statt Quantität. Werte und Tugenden haben leider viel zu viele Menschen verlernt. Das finde ich sehr, sehr schade.
Zu den guten Tugenden im Business zählen für mich unter anderem folgende Werte: A wie Aufmerksamkeit und Authentizität, D wie Dankbarkeit und Diskretion, E wie Ehrlichkeit und Empathie, F wie Freundlichkeit, H wie Höflichkeit und Hilfsbereitschaft, P wie Pünktlichkeit, R wie Respekt, V wie Verständnis und Verantwortungsbewusstsein, W wie Wertschätzung sowie Z wie Zuverlässigkeit.
Mein Tipp: Leben Sie in der Rolle als Ausbildungsverantwortlicher die Werte und Normen als Leitbild vor, die Sie von den Auszubildenden erwarten.
PS: Gerne unterstütze ich Sie mit einem Online-Training vor oder nach einem Training für Ihre Auszubildenden, damit beide von Anfang an gut miteinander klarkommen und keiner von beiden Seiten sich ärgern muss.
Tipp Nr. 5 „Auftritt und Wirkung am Arbeitsplatz“
„Ordnung ist das halbe Leben – doch das Genie liebt das Chaos.“ Jeder Mensch ist einzigartig und individuell in seinem Wesen. Wir übernehmen das Thema Ordnung aus unserer Ursprungsfamilie.
Gerade wenn die jungen Menschen im Rahmen ihrer Ausbildung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen einsetzt werden, gehen auch Mitarbeiter/innen unterschiedlich mit diesen Ansprüchen um.
Hier möchte ich eine spannende Frage aus meinen Trainings mit Sekretärinnen/ Assistentinnen oder Empfangsmitarbeitern erwähnen: „Frau Pötsch, wie gehe ich am besten damit um, wenn mein Chef jedes Mal die benutze Kaffee-Tasse auf meinem Schreibtisch abstellt? Wohl gemerkt, der Geschirrspüler in der Küche ist leer.“ Meine Nachfrage dazu: „Macht er das schon lange so?“ Sie: „Nein ich bin erst neu. Ich weiß, dass meine Vorgängerin die Tasse immer weggeräumt hat.“ Meine Antwort: „Was wäre Ihnen wichtig?“ Die Antwort lasse ich jetzt mal offen, denn das entscheidet jeder selbst, was ihm/ihr wichtig ist.
Mein Tipp: Bitten Sie Ihre Kollegen, kurz die Gepflogenheiten im jeweiligen Arbeitsbereich aufzuzeigen. Stellen Sie auch mögliche Unterschiede klar heraus. Gerade „ungeschriebene Gesetze“ werden individuell ausgelegt. Offenheit und Klarheit im gewinnbringenden Umgang miteinander ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
Tipp Nr. 6 „Das gepflegte Erscheinungsbild im Business“
„Kleider machen Leute“ sagte schon Gottfried Keller. Einige junge Menschen sind sich gar nicht bewusst, welchen Eindruck sie mit ihrem Erscheinungsbild hinterlassen. Vom sexy bauchfreien Top mit schwarzem BH über „wohlriechende“ handwerkliche junge Männer, die auch zum Kunden geschickt werden und überschminkte junge Damen habe ich schon alles erlebt. Die Zeit von Buggy-Jeans mit sichtbaren Unterhosen ist bei den Jungs zum Glück vorbei. Das sind Jugend-Sünden, während denen sich der Charakter und jeweilige Stil noch entwickeln.
Viel schlimmer finde ich jedoch, wenn niemand dazu etwas sagt und das einfach so geduldet wird. Ich gebe zu, ich habe in meiner Jugend vor 20 Jahren in meiner Lehre als Kauffrau für Groß- und Außenhandel auch den Fauxpas mit einer viel zu kurzen Hose, bei der der Stringtanga rausgeschaut hat, gemacht. Klar, ich wollte damit meinen damaligen Freund beeindrucken. Jedoch war nach knapp einer Woche Schluss mit lustig, nachdem mich gefühlt jede Kollegin darauf angesprochen hat, wie peinlich das vor Kunden ist.
Mein Tipp: Erklären Sie ihren Auszubildenden im persönlichen Gespräch, warum das stilvolle Erscheinungsbild für das Image des Unternehmens wichtig ist. Ein Booklet mit Bekleidungsvorschriften ist wenig hilfreich. Das erlebe ich auch in meinen Image-Coachings im Bereich „Dressed for success“ für Teams. Sie kennen sicher das Zitat von Konrad Lorenz: „Gedacht heißt nicht immer gesagt, gesagt heißt nicht immer richtig gehört, gehört heißt nicht immer richtig verstanden, verstanden heißt nicht immer einverstanden, einverstanden heißt nicht immer angewendet, angewendet heißt noch lange nicht behalten.“
Tipp Nr. 7 „Die innere Einstellung zum Ausbildungsunternehmen und zum Ausbildungsberuf“
Einigen Azubis fehlt es gerade am Anfang an Eigenmotivation sowie an Verantwortungsbewusstsein.
Wie so oft im Leben machen einige Menschen „Dienst nach Vorschrift“. Andere blühen dagegen förmlich in ihrer Tätigkeit auf. In den Vorstellungsrunden meiner Trainings für Auszubildende frage ich gerne zuerst: „Warum haben Sie sich für den Ausbildungsberuf entschieden?“ Dazu kommen teilweise Antworten wie: „Weil es eben nichts anderes gab“ oder „Ich war froh, überhaupt was bekommen zu haben.“ Das ist schade. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch sein individuelles Potenzial hat. Wenn er richtig gefördert wird, versteht er/sie sich besser als Teil des Teams.
In meiner Ausbildung als Kauffrau für Groß- und Außenhandel vor 20 Jahren wurde ich leider nicht gefördert. Selbstbewusst wie ich nun einmal bin, hatte ich mich „durchgesetzt“, und wurde somit wie zu damaligen Zeiten üblich, eben nicht ausgenutzt. Gerade deshalb ist es mir so wichtig, junge Talente von Anfang an zu fördern, damit sie selbst herausfinden, wo ihre ganz persönlichen Stärken liegen.
Mein Tipp: Motivieren Sie die Auszubildenden, finden Sie Ihre Potenziale und fördern Sie diese. Damit haben sie langfristig und nachhaltig einen wertvollen, loyalen Mitarbeiter gewonnen. Finden Sie gemeinsame Werte und Verbindungen zum Beruf und Unternehmen. Neue Mitarbeiter/innen sind für Ihr Unternehmen Markenbotschafter in der Außenwirkung, insbesondere im Zeitalter von Social Media Proof.
Mein Fazit: Der Start ins Berufsleben ist oft nicht einfach – mit professioneller Unterstützung binden Sie von Anfang an neue Mitarbeiter*innen.
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