Der erste Eindruck entsteht in Sekunden – doch er entscheidet über Vertrauen, Kompetenz und Sympathie.
In meinem exklusiven Image-Programm lernen Sie und Ihr Team, wie Sie Ihre Persönlichkeit sichtbar machen, Ihre Markenidentität verkörpern und souverän auftreten – online wie offline.
✨ Für Unternehmen, die verstanden haben: Außenwirkung ist kein Zufall. Sie ist Strategie.
So punkten Sie strategisch beim ersten Eindruck
Warum der erste Eindruck für HR entscheidend ist
Im Recruiting, in Führungssituationen und in Kundengesprächen entscheidet der erste Eindruck in wenigen Sekunden über:
Vertrauen
Kompetenz
Sympathie
Glaubwürdigkeit
Gerade im Zeitalter von Fachkräftemangel ist die persönliche Wirkung Ihrer Mitarbeitenden kein „Nice to have“ – sondern ein strategischer Wettbewerbsvorteil.
Denn Menschen repräsentieren Ihre Marke.Fakt ist, dass Vorurteile leider unsere komplette Wahrnehmung steuern.
Was beim ersten Eindruck wirklich passiert
Unser Gegenüber entscheidet unbewusst:
Ist diese Person kompetent?
Kann ich ihr vertrauen?
Passt sie zu uns?
Wirkt sie authentisch?
Der erste Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von:
Körpersprache
Stimme
Haltung & Werten
äußerem Erscheinungsbild
Online-Reputation
Vorurteile wirken schneller als Fakten. Deshalb braucht Wirkung Bewusstsein – und Training.
Warum diese Effekte für den ersten Eindruck strategisch relevant sind
Ob im Bewerbungsgespräch, im Kundentermin oder in der Führungskommunikation – diese Wahrnehmungseffekte wirken immer. Und sie wirken schneller, als wir denken.
Der sogenannte Primacy-Effekt entscheidet oft darüber, ob wir jemanden von Beginn an als kompetent oder unsicher einstufen. Der Halo-Effekt sorgt dafür, dass ein einzelnes Signal – Kleidung, Stimme oder Auftreten – das Gesamtbild überstrahlt. Und durch den Rosenthal-Effekt beeinflussen Erwartungen unbewusst Leistung und Entwicklung.
Für HR bedeutet das: Der erste Eindruck ist nicht nur eine Momentaufnahme – er beeinflusst Karrierewege, Teamdynamiken und unternehmerischen Erfolg.
Deshalb reicht Fachkompetenz allein nicht aus.
„Der Erfolg eines Menschen ist immer im Grundgefüge seiner Persönlichkeit begründet.“ (Ralph Waldo Emerson)
Die 7 Hebel für einen starken ersten Eindruck
1. Haltung zeigt Führung
Eine aufrechte, präsente Körperhaltung signalisiert Selbstbewusstsein und Kompetenz – ohne ein Wort zu sagen.
2. Online-Auftritt ist Vorab-Bewerbung
HR weiß: Google kennt jeden. Alte Bilder, widersprüchliche Profile oder unklare Positionierung schwächen die Glaubwürdigkeit.
3. Wertschätzung wirkt sofort
Business-Knigge, Aufmerksamkeit und echtes Interesse schaffen emotionale Verbindung.
4. Authentizität schlägt Perfektion
Menschen vertrauen stimmigen Persönlichkeiten – nicht inszenierten Rollen.
5. Die Stimme entscheidet
Tonfall, Tempo und Lautstärke beeinflussen mehr als der Inhalt selbst.
6. Vorbereitung schafft Sicherheit
Wer sein Gegenüber kennt und Situationen bewusst vorbereitet, gestaltet Wirkung aktiv.
7. Selbstbewusstsein entsteht durch Klarheit
Wer zu Stärken und Schwächen steht, wirkt souverän und nahbar zugleich.
Was können Sie und Ihr Team dafür tun, um durch den ersten Eindruck ein starkes Image zu gestalten?
Frage: Was können Sie heute als erstes dafür tun, um Ihr altes Ego aufzugeben und endlich als einzigartige Persönlichkeit zu all den Facetten Ihrer Persönlichkeit zu stehen?
Im beruflichen Kontext geht es nicht darum, jemand anderes zu werden. Es geht darum, die beste, klarste und professionellste Version Ihrer selbst zu verkörpern.
Genau das ist der Kern meines Signature Image Programms:
Wir arbeiten nicht an Oberflächen. Wir entwickeln eine stimmige Wirkung aus Identität, Haltung und Positionierung.
Denn eine starke Signature-Wirkung entsteht, wenn:
Persönlichkeit und Rolle übereinstimmen
Werte sichtbar werden
Körpersprache, Stimme und Auftreten konsistent sind
Selbstbild und Fremdbild harmonieren
Im Unternehmenskontext bedeutet das:
Mitarbeitende, die ihre eigene Signature kennen, ✔ treten souveräner auf ✔ kommunizieren klarer ✔ vertreten das Unternehmen authentisch ✔ wirken glaubwürdig – intern wie extern
Signature ist kein Styling. Signature ist strategische Persönlichkeitsentwicklung.
Und genau das entscheidet im ersten Eindruck – und weit darüber hinaus.Menschen wirken glaubwürdig, echt und zuverlässig, wenn folgende Attribute in Ihrem Gesamtauftritt zusammenpassen.
Authentische „echte“ Menschen werden oft als Personen-Marke wahrgenommen, denn sie einfach über viele Jahre ein gutes und nachhaltiges Image aufgebaut. Sie wissen, wofür sie stehen und haben dabei oft auch ein Markenzeichen in ihrem Auftritt integriert. Bei mir sind das zum Beispiel meine Perlenohrringe.
„Der erste Eindruck ist wichtig, aber der Zweite enthüllt die Wahrheit.“ (Sprichwort)
Menschen, die selbstbewusst wirken, gewinnen automatisch beim ersten Eindruck. Diese Menschen haben keine Angst, Ihre aktuell bequeme Komfortzone zu verlassen, um in eine neue Lernzone zu kommen. Sie stellen sich Ihren Ängsten und setzen Ihre Energien gezielt ein. Sie keine ihre persönlichen Grenzen und Fähigkeiten.
Mein Fazit zum Thema die Macht des ersten Eindrucks
Der erste Eindruck ist kein Zufall. Er ist trainierbar – individuell und im Team.
Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden in ihrer persönlichen Wirkung stärken, gewinnen:
bessere Kundengespräche
stärkere Führungspersönlichkeiten
selbstbewusste Nachwuchskräfte
authentische Markenbotschafter
💎 Was verbindet den ersten Eindruck mit dem Gekonnt wirken Image-Signature-Programm?
Der Berufsalltag ist mehr als Fachkompetenz. Er ist tägliche Begegnung – im Büro, im Homeoffice oder im hybriden Team.
Mit den richtigen Umgangsformen stärken Sie nicht nur Ihre Wirkung, sondern auch das Miteinander im Unternehmen.
Gibt es eigentlich einen Büro-Knigge?
Ja – überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es unausgesprochene Regeln.
Das Problem: Sie stehen selten in einem Handbuch.
Stattdessen wirken sie im Hintergrund – und führen nicht selten zu Missverständnissen oder schwelenden Konflikten, weil niemand den Mut hat, sie offen anzusprechen. Dabei entstehen Spannungen meist nicht aus Bosheit, sondern aus fehlender Klarheit.
Büro-Knigge bedeutet daher keine starren Vorschriften. Er steht für bewusst gestaltete Spielregeln im Umgang miteinander – für Respekt, wertschätzende Kommunikation und professionelle Zusammenarbeit.
Solche Regeln dürfen nicht von oben diktiert werden. Sie sollten gemeinsam entwickelt, regelmäßig reflektiert und bei Bedarf angepasst werden.
Denn ein gutes Miteinander entsteht nicht zufällig. Es ist das Ergebnis klarer Führung und gelebter Haltung. 💎
Interne Konflikte schwelen oft lange, weil niemand den Mut hat, sie anzusprechen. Missverständnisse entstehen nicht aus Bosheit, sondern aus fehlender Klarheit.
Büro-Knigge bedeutet daher nicht starre Vorschriften – sondern bewusst gestaltete Spielregeln für Respekt, Kommunikation und Zusammenarbeit.
Regeln dürfen nicht von oben diktiert werden. Sie sollten gemeinsam entwickelt, regelmäßig reflektiert und weiterentwickelt werden.
Denn gutes Miteinander ist kein Zufall – es ist Führungsarbeit.
Meine zehn besten Tipps für ein souveränes Miteinander
1. Betriebsklima aktiv gestalten
Ein gutes Arbeitsklima entsteht nicht von selbst.
Halten Sie sich aus Klatsch & Tratsch heraus.
Verteilen Sie bewusst Lob.
Sprechen Sie Konflikte im 1:1 ruhig und vorbereitet an.
Setzen Sie klare Grenzen bei respektlosem Verhalten.
Mut zur Klarheit ist keine Härte – sondern Selbstachtung.
„Wenn Spinnen vereint weben, können Sie einen Löwen fesseln.“ (Äthiopisches Sprichwort)
2. Team-Spirit entwickeln
T.E.A.M. heißt nicht: „Toll, ein anderer macht’s.“
Vermeiden Sie im Team:
Informationszurückhaltung
Gerüchte
Mobbing
sexuelle oder diskriminierende Kommentare
Besserwisserei
soziale Ausgrenzung
Nutzen Sie stattdessen die kleinen Zauberwörter: Bitte. Danke. Gerne.
Respekt ist die Basis für jedes Employer Branding.
3. Soft Skills bewusst trainieren
Fachwissen überzeugt – Persönlichkeit verbindet.
Klopfen Sie an, auch wenn die Tür offen steht.
Wahren Sie Distanzzonen.
Respektieren Sie Konzentrationsphasen.
Vermeiden Sie übermäßige Vertraulichkeit.
Charisma entsteht durch Haltung, nicht durch Lautstärke.
4. Unterschiedliche Arbeitstypen akzeptieren
Nicht jeder arbeitet gleich.
Lerche oder Eule
Schnellstarter oder Detailmensch
Spontan oder strukturiert
Ein starkes Team nutzt Unterschiede – es bewertet sie nicht.
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5. Stilsicherer Umgang mit Kunden
Kunden sind Partner – keine Untertanen.
Der Umgang mit Kunden ist mehr als Service – er ist Markenrepräsentation.
Jede Begegnung prägt das Image Ihres Unternehmens. Deshalb ist ein stilsicheres, professionelles Auftreten kein „Nice-to-have“, sondern ein Wettbewerbsfaktor.
Ein souveräner Kundenumgang bedeutet:
wertschätzende Begrüßung und klare Ansprache
aktives Zuhören statt vorschneller Lösungen
Empathie für Bedürfnisse und Entscheidungsprozesse
ruhiger Umgang mit Kritik oder Reklamationen
verbindliche und transparente Kommunikation
Besonders wichtig: Kundenorientierung heißt nicht Unterordnung. Professionalität zeigt sich darin, freundlich, aber klar Grenzen zu setzen – ohne Konfrontation.
Fragen, die helfen:
Was braucht mein Kunde gerade wirklich?
Welche Information fehlt ihm für eine gute Entscheidung?
Wie kann ich Mehrwert bieten, statt nur zu reagieren?
Wie kann ich Service-Exzellenz zeigen?
Stilsicherer Kundenkontakt stärkt Vertrauen, Loyalität und Weiterempfehlung.
Denn im direkten Austausch entscheidet sich, ob aus einem Kontakt eine langfristige Geschäftsbeziehung wird. 💎
Professionelle Begleitung und Empathie schaffen Vertrauen.
6. Kommunikationsblockaden vermeiden
Eine offene und klare Kommunikation ist das Fundament einer gesunden Unternehmenskultur. Für HR bedeutet das: nicht nur Prozesse steuern, sondern Kommunikationsräume bewusst gestalten.
Solche Muster führen langfristig zu Frustration, innerer Kündigung und Leistungsabfall.
Wie kann hier durch die Etablierung verbindliche Kommunikationsleitlinien gegengesteuert werden?
Ich-Botschaften statt Schuldzuweisungen
aktives Zuhören
konstruktives Feedback auf Augenhöhe
klare Verantwortlichkeiten
Fördern Sie Trainings zu Gesprächsführung, Konfliktkompetenz und wertschätzender Kommunikation. Gerade Führungskräfte tragen hier eine Schlüsselrolle, da sie Kommunikationsverhalten vorleben.
Was sind typische Kommunikations-Killer im Büro?
„Man müsste mal…“
„Das geht nicht.“
Killerphrasen
Unterbrechen
Monologisieren
Reden ist wichtig – Zuhören entscheidend.
Wer klar kommuniziert, wird klar wahrgenommen. Wo respektvoll kommuniziert wird, entsteht psychologische Sicherheit. Und psychologische Sicherheit ist die Grundlage für Innovation, Engagement und langfristige Mitarbeiterbindung.
Denn starke Unternehmen scheitern selten an Fachwissen – sondern an fehlender Kommunikationskultur.
Meetings sind keine Pflichttermine – sie sind Führungsinstrumente.
Gerade im Büro zeigt sich hier besonders deutlich, wie wertschätzend und professionell ein Team miteinander umgeht.
Ein respektvoll geführtes Meeting beginnt mit Klarheit:
Gibt es eine Agenda?
Ist das Ziel des Meetings definiert?
Wissen alle, warum sie teilnehmen?
Ohne klare Struktur entstehen Abschweifungen, Nebenschauplätze und Frustration.
Ebenso wichtig ist die Präsenz der Teilnehmenden. Handys gehören auf lautlos, E-Mails werden nicht nebenbei beantwortet und Parallelgespräche haben keinen Platz. 100 % Aufmerksamkeit bedeutet 100 % Respekt gegenüber der moderierenden Person und dem gesamten Team.
Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene Redezeit. Dominante Persönlichkeiten sollten nicht den Raum übernehmen. Gleichzeitig brauchen ruhigere Teammitglieder gezielte Einladung und Zeit zum Nachdenken.
Ein professionelles Meeting endet mit einer klaren Zusammenfassung:
Was wurde entschieden?
Wer übernimmt welche Aufgabe?
Bis wann?
Ein respektvoll geführtes Meeting schafft Fokus, Motivation und Vertrauen.
Denn wer Meetings gut moderiert, moderiert auch die Unternehmenskultur. 💎Meetings sind keine Bühne für Ego – sondern für Ergebnisse.
8. Feedback-Kultur etablieren – Grundlage für Vertrauen und Entwicklung
Eine gesunde Feedback-Kultur ist kein „Extra“, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor.
In vielen Unternehmen wird Feedback entweder vermieden – aus Angst vor Konflikten – oder ausschließlich im Kritikmodus geführt. Beides schwächt Motivation, Leistungsbereitschaft und Teamklima.
Eine professionelle Feedback-Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass Rückmeldungen:
regelmäßig und nicht nur im Jahresgespräch erfolgen
zeitnah und konkret formuliert werden
sachlich, respektvoll und lösungsorientiert sind
sowohl Stärken als auch Entwicklungsfelder berücksichtigen
Wichtig ist dabei die Haltung: Feedback ist keine Bewertung der Person, sondern eine Rückmeldung zum Verhalten oder zur Wirkung.
HR kann aktiv dazu beitragen, indem:
Führungskräfte in konstruktiver Gesprächsführung geschult werden
klare Feedback-Leitlinien etabliert werden
Räume für offenen Austausch geschaffen werden
auch „Feedback an Führungskräfte“ ermöglicht wird
Eine starke Feedback-Kultur fördert psychologische Sicherheit. Mitarbeitende trauen sich eher, Ideen einzubringen, Fehler anzusprechen und Verantwortung zu übernehmen.
Denn wo Feedback wertschätzend gelebt wird, entstehen Vertrauen, Entwicklung und langfristige Mitarbeiterbindung. 💎 Feedback verhindert schwelende Konflikte.
sachlich
konkret
lösungsorientiert
ohne öffentliche Bloßstellung
Feedback ist Entwicklung – kein Angriff.
9. Grenzen respektieren – Professionalität mit Haltung
Ein respektvolles Miteinander im Büro bedeutet auch, persönliche und professionelle Grenzen zu achten.
Nicht jede Kollegin und nicht jeder Kollege ist automatisch Teil des privaten Freundeskreises. Unterschiedliche Persönlichkeiten, Lebensmodelle und Bedürfnisse verlangen Sensibilität im Umgang miteinander.
Grenzen zu respektieren heißt:
keine ungefragte körperliche oder aufdringliche Nähe
keine Verniedlichungen oder Spitznamen ohne Einverständnis
keine privaten Details erzwingen
keine ironischen oder doppeldeutigen Bemerkungen
Rücksicht auf Ruhe- und Konzentrationsphasen nehmen
Ebenso wichtig ist es, eigene Grenzen klar und ruhig zu kommunizieren. Wer freundlich, aber bestimmt „Nein“ sagen kann, schützt nicht nur sich selbst, sondern schafft auch Orientierung für andere.
Professionelle Distanz bedeutet nicht Kälte. Sie ist Ausdruck von Respekt, Selbstachtung und sozialer Kompetenz.
Wo Grenzen gewahrt werden, entsteht Vertrauen – und damit ein stabiles Fundament für Zusammenarbeit. 💎
Verantwortung ist eine der wichtigsten Säulen eines gesunden Betriebsklimas und schafft Vertrauen.
In Teams, in denen Fehler vertuscht oder auf andere geschoben werden, entsteht Misstrauen. In Teams hingegen, in denen offen mit Herausforderungen umgegangen wird, wächst Vertrauen.
Verantwortung übernehmen bedeutet:
eigene Fehler einzugestehen („Das war mein Fehler.“)
Lösungen aktiv mitzugestalten („Ich kümmere mich darum.“)
Zusagen einzuhalten
Feedback wie „Danke für den Hinweis.“
Transparenz zu schaffen, wenn etwas nicht wie geplant läuft
nicht über andere zu sprechen, sondern mit ihnen
Gerade Führungskräfte haben hier eine Vorbildfunktion. Wer Verantwortung sichtbar übernimmt, schafft eine Kultur, in der Mitarbeitende sich ebenfalls trauen, ehrlich zu sein.
Fehler sind keine Schwäche – fehlende Verantwortung ist es.
Wo Verantwortung gelebt wird, entstehen Verlässlichkeit, Respekt und eine starke Unternehmenskultur.
Denn Professionalität zeigt sich nicht im perfekten Auftritt – sondern im souveränen Umgang mit Herausforderungen. 💎
„Reden ist Silber – Schweigen ist Gold.“ (Sprichwort)
Mein Fazit zum Thema Büro-Knigge:
Büro-Knigge ist kein verstaubtes Regelwerk.
Er ist die Kunst, unterschiedliche Persönlichkeiten mit Respekt, Klarheit und sozialer Kompetenz zusammenzubringen.
Oder wie es ein äthiopisches Sprichwort sagt: „Wenn Spinnen vereint weben, können sie einen Löwen fesseln.“
💎 Möchten Sie mehr über das Thema Büro-Knigge und stilsicheres Miteinander im Unternehmen erfahren? 💎
Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Team mit maßgeschneiderten Business-Knigge-Trainings oder in meinen Organisations-Entwicklungs-Programmen, praxisnahen Workshops oder individuellen Coachings für Führungskräfte.
Stärken Sie Ihre Unternehmenskultur, fördern Sie wertschätzende Kommunikation und entwickeln Sie ein Miteinander, das Motivation und Leistungsbereitschaft nachhaltig steigert.
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Warum sollten Sie im Business Knigge-Kompetenzen haben und zeigen?
Ganz einfach, gepflegte Umgangsformen tragen nicht nur zu einem gutes Betriebsklima, Herzlichkeit und einem angenehmen Miteinander bei. Sondern sorgen auch für Sympathie und Wertschätzung bei Ihren Geschäftspartnern und damit zu einer langfristigen und nachhaltigen Geschäftsbeziehung.
Gerade im Meeting, auf der Messe, oder bei einem gemeinsamen Kundentermin ist Ihre persönliche Knigge-Kompetenz gefragt. Vergessen Sie niemals, dass Sie in der Außenwirkung stets als Repräsentant und Markenbotschafter Ihrer Firma beim Kunden, oder potenziellen Interessenten wahrgenommen werden. Menschen mit Stilsicherheit erkennt man an Ihrem souveränen, selbstsicheren und höflichen Auftreten. Sie haben einfach den berühmten Feinschliff und wissen, sich auf jedem Parkett und Business-Level ihren Mitmenschen gegenüber anlass- und adresssatenbezogen zu verhalten
„Wer den Namen des anderen behält und ihn immer wieder ausspricht, macht den Betreffenden ein diskretes, aber wirkungsvolles Kompliment .“ (Dale Carnegie)
Tipp Nr. 1 „Punkten Sie von Anfang mit wertschätzenden Begrüßungsritualen“
Gerade im Zeitalter der Schnelllebigkeit kommt das wertschätzende und ehrlich interessierte Grüßen und Begrüßen sehr gut an. Grüßen Sie in kleinen Firmen einfach jeden, der Ihnen über den Weg läuft. Lächeln Sie dabei.
„Von weitem grüßen ist besser als in der Nähe zanken.“ (Chinesische Weisheit)
Selbst wenn Sie nur lächeln, oder kurz winken. So starten Sie entspannt in den Tag und fallen einfach positiv auf. Achten Sie beim persönlichen Begrüßen auf einen korrekten Händedruck und auf die richtige Reihenfolge.
Tipp Nr. 2 „Zeigen Sie Teamfähigkeit und Fairplay im Business“
Das Wort T.E.A.M. heißt nicht „Toll Ein Anderer Machts!“ Für mich heißt die Abkürzung übersetzt „Teil Einer Außergewöhnlichen Mannschaft“ zu sein.
Selbst in einem gut eingespielten Team funktioniert aber nicht immer alles reibungslos. Wo Menschen zusammenkommen, passieren Streit und andere Dinge.
„Jede Zusammenarbeit ist schwierig, solange den Menschen das Glück ihrer Mitmenschen gleichgültig ist.“ (Dalai Lama)
Respektieren Sie deswegen die kleinen Macken und Eigenarten Ihrer Kollegen/innen. Sprechen Sie mögliche Missverständnisse, Unklarheiten und Probleme so schnell wie möglich an. Ohne persönliche Vorwürfe, Wertschätzend, in Ich-Botschaften und unter vier Augen. Laden Sie die Person dazu am besten zum Lunch, oder Abends auf ein Glas Wein, etc. ein. Denken Sie immer daran, das Gefühl, dass etwas nicht passt, geht von Ihnen aus. Wenn Sie über bestimmte Ereignisse, Ihre dabei gewonnenen Eindrücke und Empfindungen sprechen, dann trennen Sie klar zwischen Sach- und Beziehungsebene. Wenn Sie nicht darüber sprechen und die betreffend Person über Ihre Gefühle – Ärger, Angst, Sorgen,… – im unklaren lassen, spürt diese zwar, dass sie zwar verärgert sind. Kennt aber nicht den wahren Grund und es entwickelt sich ein unnötiges Misstrauen, statt dem benötigten Vertrauen in einer Zusammenarbeit.
Freuen Sie sich über Karrieresprünge, Weiterbildungen, private und beruflich erreichte Ziele Ihrer Kollegen/innen. Seien Sie nicht neidisch, denn Sie haben selbst jeden Tag die Möglichkeit, mehr aus Ihrem Leben zu machen. Persönlich gefällt mir in diesem Zusammenhang die amerikanische Sichtweise dazu am besten. Dort wird beim erreichten Ziel gleich nach dem entsprechenden Erfolgsrezept gefragt.
Klopfen Sie im Büro von Kollegen an, schnüffeln Sie nicht in fremden Revieren und seien Sie ehrlich, wenn Sie Deadlines und Zugesagtes nicht rechtzeitig einhalten können.
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Tipp Nr. 3 „Leben Sie das Gastgeber-Gen auch im Büro“
Bieten Sie Besuchern am besten nur Kaltgetränke in Wartezeiten an – warme Getränke werden während des Meetings gereicht.
Stellen Sie Besuchern immer alle anderen anwesenden Personen vor. Wiederholen Sie die Namen doppelt. „Herr Meier, das ist Herr Müller, mein Vorgesetzter“, „Herr Müller, das ist unser neuer Kunde, Herr Meier“. Der Ranghöchste ist hier immer der ranghöchste Besucher. Gehen Sie nicht immer davon aus, dass sich die Menschen bereits namentlich kennen müssen.
„Gastfreundschaft besteht aus ein wenig Wärme, ein wenig Nahrung und großer Ruhe.“ (Ralph Waldo Emerson)
Gastgeber sein, bedeutet dass Sie vom ersten Augenblick an eine lockere, relaxte und entspannte Wohlfühlatmosphäre schaffen. Seien Sie hundertprozentig präsent und geben Sie dem Besucher niemals das Gefühl von Hektik, Zeitdruck oder unpassend zu sein. Gerade im Zeitalter der Schnelllebigkeit und Austauschbarkeit von Dienstleistern und Kooperationspartnern punkten Sie hier mit Präsenz und Stilsicherheit.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.
Ihre Knigge-Expertin Janine Katharina Pötsch
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Mein Fazit: Das stilsichere und taktvolle Auftreten im Büro, unter Kolleg*innen und mit Kunden will gelernt sein. Mit Business-Knigge, Herzensbildung und einer guten Einstellung als Gastgeber werden Sie stets punkten.
💎 Möchten Sie mehr über das Thema Knigge-Kompetenzen erfahren? 💎
Gerne unterstütze ich Sie Ihre Mitarbeiter*innen im Sekretariat, im Front-Office oder Ihre Assistentinnen oder Ihr Vertriebs-Team selbstbewusst, stilsicher und kompetent auf jedem Business-Level (Online, auf Fotos oder auf der Bühne) als gute Visitenkarte Ihres Hauses und als Markenbotschafter*in zu glänzen.
gerade das richtige Verhalten auf einer Weihnachtsfeier stellt viele auf eine große Probe. Weil es oft nicht einfach ist, den Wechsel von einem eher förmlichen Umfeld – dem Büro – auf ein privates Parkett – dem Restaurant – zu vollziehen. Dabei ist die Weihnachtsfeier eine gute Gelegenheit, im Team noch stärker zusammenzuwachsen und mit gemeinsamen Zielen ins neue Jahr zu starten.
Wie auf jedem Event, gibt es aber auch hier kleine Fauxpas und Stolpersteine, die in der Regel zwar nicht öffentlich kommentiert werden. Die aber für Sie oft schon am nächsten Tag entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen können.
„Das Benehmen eines Menschen sollte wie seine Kleidung sein, nicht steif und peinlich akkurat, sondern frei genug, um sich zu bewegen und zu bestätigen.“ (Sir Francis von Verulam Bacon)
Damit auch Sie und Ihr Team die nächste Weihnachtsfeier richtig genießen können, nutzen Sie dafür einfach meine 7 Punkte Checkliste:
Tipp Nr. 1 „Teilnahme Ja oder Nein?“
Die Frage stellen sich sicherlich viele, nicht nur Menschen, die in der Regel introvertiert sind. Sie sollten aber auf jeden Fall teilnehmen, denn das ist eine sehr gute Gelegenheit, Kollegen oder Mitarbeiter aus anderen Abteilungen besser kennenzulernen. Sie können sich in einer eher ungezwungenen Atmosphäre etwas „privater“ kennenlernen und damit auch den Teamgeist stärken. Bleiben Sie dabei aber authentisch und verstellen Sie sich nicht.
Kommen Sie zur Weihnachtsfeier auf jeden Fall pünktlich und sagen Sie bei einer Einladung (egal, ob mündlich oder schriftlich) rechtzeitig zu oder ab. Im Nachhinein abzusagen, ist nur bei 3 Gründen möglich: Sie sind schwer erkrankt, Sie haben einen plötzlichen Todesfall in der Familie, oder die Bahn / der Flieger streikt. Und Sie können dadurch massiv zu spät, oder gar nicht erscheinen.
Tipp Nr. 2 „So punkten Sie mit passenden Gesprächsthemen beim Small-Talk“
Der Small Talk dient zur Auflockerung der Weihnachtsfeier, um neue Kollegen kennenzulernen und bei Kollegen, die man länger nicht gesehen hat, die Beziehung aufzufrischen. Interessieren Sie sich ehrlich und ernsthaft für Ihr Gegenüber und finden Sie Gemeinsamkeiten über aktuelle Themen. Zum Beispiel, Weihnachts-Traditionen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, oder wirklich empfehlenswerte Weihnachtsmärkte.
Vermeiden sollten Sie dagegen peinliche Themen, wie die Höhe von Gehältern, Lästern über Kollegen und Mitbewerber, sowie allgemein Bad News aus der Branche. Mit negativen Themen erzeugen Sie eine negative Stimmung und können schnell zum Miesepeter des Abends werden.
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Tipp Nr. 3 „Duzen oder Siezen: Was kommt besser an?“
Gerade auf der Weihnachtsfeier, wo es darum geht, sich endlich besser kennenzulernen und den Teamgeist zu stärken, ist das Duzen oder Siezen eine sehr spannende Frage.
Die Weihnachtsfeier ist oft eine gute Gelegenheit, dem Kollegen oder der Kollegin nach einer langen Zusammenarbeit endlich mal das „Du“ anzubieten. Bedanken Sie sich zunächst für die gute Beziehung, zeigen Sie Wertschätzung und sprechen Sie dann erst das „Du“-Angebot aus. Zum Beispiel „Lieber Herr Meier, ich finde es klasse, wie Sie sich immer im Team einsetzen. Ich möchte Ihnen gerne das „Du“ anbieten, ich bin die Janine.“
Wenn Sie in der Feier- und Genusslaune ein „Du“ angenommen haben, können Sie gerne am nächsten Tag noch einmal nachfragen, ob das jetzt für immer gilt. Die goldene Regel sagt ja „Einmal Du – immer Du.“
Tipp Nr. 4 „So kleiden Sie sich stilsicher und angemessen“
Wertschätzen und würdigen Sie den Anlass entsprechend. Kleiden Sie sich passend zum Motto und zur Location. Sie müssen dafür nicht extra ein neues Outfit kaufen. Der Anlass ist festlich, egal, welche Location dafür ausgewählt wurde. Und deswegen sollte diesen Anlass auch Ihr Outfit widerspiegeln
Ausser, Sie gehen zum Bowlen oder zum Go-Kart fahren etc. – dann darf es natürlich legerer sein..
Festlichkeit können Sie auch durch bestimmten Schmuck oder ein edles Einstecktuch ausdrücken.
Tipp Nr. 5 „Geschenke mitbringen ja oder nein?“
Das ist immer eine spannende Frage, die sich oft kleine Teams stellen. Vereinbaren Sie dazu einfach untereinander die beste Lösung, z.B. das „berühmt-berüchtigte“, aber trotzdem beliebte „Wichteln“. Nichts ist peinlicher, wenn nur eine Person ein Geschenk, oder ein Einziger kein Geschenk dabei hat.
Mein Tipp zum Thema „Geschenk für den Chef“: Ich persönlich finde es stilsicherer, wenn Sie sich beim Chef oder der Chefin gemeinsam als Team für das erfolgreiche Jahr mit einem kleinen persönlichen Geschenk bedanken. Das Geschenk sollte am besten 100%ig zu der Person passen, einzigartig sein und wirklich von Herzen kommen.
Tipp Nr. 6 „Wie gehe ich stilsicher mit dem Alkohol um?“
Sicherlich wird auf der Weihnachtsfeier etwas mehr Alkohol konsumiert. Achten Sie trotzdem darauf, dass Sie sich nicht zu einem „Wett-Trinken“ oder „Mut-Trinken“ verleiten lassen. Wenn Sie, oder Kollegen keinen Alkohol trinken, sollten das die anderen auch akzeptieren.
Mein Tipp: Warten Sie immer, bis der Chef oder die Chefin das Glas erhebt, um gemeinsam mit dem Team anzustoßen.
Achten Sie darauf, dass Sie regelmäßig Wasser trinken und bleiben Sie auf der Weihnachtsfeier bei der Menge an Alkohol, den Sie auch wirklich problemlos vertragen. So vermeiden Sie peinliche Show-Einlagen, die Sie am nächsten Tag sicherlich bereuen. Das ist ein No-Go und ein absolutes Tabu.
Sorgen Sie auch dafür, dass Sie am Ende der Weihnachtsfeier entweder abgeholt werden, oder nutzen Sie ein Taxi. Gerade zur Weihnachtszeit kontrolliert die Polizei gerne.
Tipp Nr. 7 „Flirten ja oder nein?“
Ich finde, dass ein kleiner Flirt auf der Weihnachtsfeier absolut ok ist und noch niemandem geschadet hat.. Flirten ist für mich auch ein nettes, ehrliches Kompliment. Vermeiden Sie jedoch Komplimente, die in die erotische Schublade gesteckt werden können.
Mein Tipp an die Damen: Freuen Sie sich doch über ein ehrlich gemeintes Kompliment Ihres Kollegen! Und bewerten Sie es nicht gleich als plumpe Anmache (außer, es ist eine…)
Mein letzter Tipp zum Schluss
Last, but not least: Vergessen Sie nicht, sich bei der Verabschiedung bei Ihrem Gastgeber (Ihrem Vorgesetzten, oder bei demjenigen, der Sie eingeladen hat) zu bedanken. Sonst hilft Ihnen Ihr ganzes, vorbildliches Verhalten auf der Weihnachtsfeier nämlich nicht viel. Weil Sie dann eher als „undankbarer Schnösel“ wahrgenommen werden und so in Erinnerung bleiben
Ich hoffe, dass Ihnen meine Tipps bei Ihrem Verhalten auf der Weihnachtsfeier helfen werden. Und wünsche Ihnen dazu viel Spaß und viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.
Ihre Knigge-Expertin Janine Katharina Pötsch
Mein Fazit: Weihnachts- oder Betriebsfeiern machen wirklich Spaß. Jedoch sollte niemand dazu „gezwungen“ werden. Lästern Sie am nächsten Tag auch nicht über Kolleg*innen, die nicht teilnehmen.
💎 Planen Sie für Ihre nächste Weihnachtsfeier etwas Besonders? 💎
Kleine Teams mit bis zu 12 Personen haben mich im Rahmen Ihrer Weihnachtsfeier als kleines Dankeschön für Ihre Mitarbeiter mit einem Coaching und Dining Event gebucht.
Ein stilvolles Verabschieden ist nicht immer einfach. Ob als Gastgeber:in, wenn Gäste partout kein Ende finden wollen – oder als Gast, der sich angemessen bedanken und in guter Erinnerung bleiben möchte.
Gerade der Abschied entscheidet oft darüber, wie eine Einladung insgesamt wahrgenommen wird. Er rundet den Abend ab und spiegelt Haltung, Wertschätzung und soziale Kompetenz wider.
Als Gastgeber:in gilt es, den richtigen Moment zu erkennen und dennoch herzlich zu bleiben. Als Gast zeigt ein bewusst formulierter Dank Respekt und Stil.
Denn: Der letzte Eindruck bleibt.
„Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von den Zinsen. Wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an.“ (Hugo von Hoffmannsthal)
Das stilsichere Verabschieden als Gastgeber:in
Die nächste Firmenfeier – ob Weihnachtsfeier, Sommerfest oder Kunden-Event – kommt bestimmt. Und nicht nur dort stellt sich für Gastgeber:innen eine entscheidende Frage:
Wie verabschiede ich Gäste souverän, ohne unhöflich zu wirken – und ohne meine Contenance zu verlieren?
Ein gelungener Abschied beendet einen Abend stilvoll. Er setzt einen klaren Rahmen – wertschätzend, aber bestimmt.
Hier meine fünf wichtigsten Schritte für ein elegantes Verabschieden:
Schritt 1: Bedanken Sie sich bewusst
Bedanken Sie sich am Ende des Abends persönlich bei Ihren Gästen für ihr Kommen und die gemeinsame Zeit.
Ein kurzer Rückblick auf den gelungenen Abend wirkt verbindend:
„Mir hat unser Beisammensein große Freude bereitet.“
Sprechen Sie dabei bewusst in der Vergangenheit. Das signalisiert charmant, dass der offizielle Teil nun endet.
Schritt 2: Die letzte Runde
Eine „letzte Runde aufs Haus“ kann ein stilvoller Übergang sein. Kommunizieren Sie anschließend offen, dass Sie sich nun um den Abschluss kümmern.
Für Menschen mit Taktgefühl ist das ein dezenter Hinweis: Der Abend neigt sich dem Ende zu.
Schritt 3: Ehrlichkeit mit Haltung
Wenn Sie früh aufstehen oder Verpflichtungen haben, kommunizieren Sie das klar:
„Ich muss morgen sehr früh raus.“
Humorvolle Fragen wie „Was steht bei Ihnen morgen an?“ können helfen, das Thema charmant einzuleiten.
Wer empathisch ist, wird das Signal verstehen.
Gäste, welche aktiv Zuhören können und Empathie haben, verstehen das. Und nutzen die Gunst der Stunde nicht aus, um sich weiterhin auf Kosten des Gastgebers zu amüsieren.
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Schritt 4: Aktiv den Abschluss einleiten
Falls nötig, bieten Sie an, Taxis zu organisieren oder beim Abholen der Mäntel zu helfen. Das schafft Bewegung und löst die Runde auf natürliche Weise auf.
Bestimmtheit ist hier kein Mangel an Höflichkeit – sondern Ausdruck klarer Führung.
Schritt 5: Klare Worte, wenn es sein muss
Wenn subtile Hinweise nicht greifen, dürfen Sie freundlich, aber eindeutig werden:
„Es ist inzwischen wirklich spät geworden. Ich verabschiede mich nun von Ihnen und wünsche Ihnen einen guten Heimweg.“
Oder etwas herzlicher formuliert:
„Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und einen sicheren Nachhauseweg. Ihre Mäntel habe ich vorsorglich schon bereitgelegt.“
Das ist nicht unhöflich – sondern Ausdruck von Klarheit und Selbstfürsorge.
Stil bedeutet nicht, es allen recht zu machen. Stil bedeutet, Grenzen mit Haltung zu setzen.
Das stilvolle Verabschieden als Gast
Wer die Etikette kennt, weiß: Spätestens 15 Minuten nach Espresso oder Digestif ist der richtige Zeitpunkt, sich zu verabschieden.
Ein gelungener Abschied als Gast beinhaltet:
persönlichen Dank
ehrliche Wertschätzung
kurze, klare Worte
keinen dramatischen Abgang
Ein schöner musikalischer Klassiker erinnert daran, wie wertvoll Dankbarkeit im Abschied sein kann – und wie berührend einfache Worte wirken.
Ein stilvoller Gast bedankt sich für:
die Einladung
die Zeit
die Gastfreundschaft
die Gespräche
Und geht – bevor man ihn innerlich verabschieden möchte.
Das stilsichere Verabschieden ist wie der letzte Pinselstrich eines Gemäldes.
Der letzte Eindruck bleibt oft länger in Erinnerung als der erste.
Wer Abschiede bewusst gestaltet, zeigt Haltung, Wertschätzung und soziale Kompetenz – im privaten wie im beruflichen Kontext.
Mein Fazit:
Das stilsichere Verabschieden ist wie der letzte Pinselstrich eines Gemäldes.
Der letzte Eindruck bleibt oft länger in Erinnerung als der erste.
Wer Abschiede bewusst gestaltet, zeigt Haltung, Wertschätzung und soziale Kompetenz – im privaten wie im beruflichen Kontext.
💎 Möchten Sie mehr über das stilsichere Verhalten als Gastgeber oder Gast beim Lunch oder Dinner erfahren? 💎
Gerne unterstütze ich Sie als Young Professional, leitender Angestellter oder angehende Führungskraft – sowie Ihre Mitarbeiter:innen – dabei, sich im Rahmen eines Knigge-Dinners selbstbewusst, stilsicher und kompetent zu bewegen.
In stilvoller Atmosphäre lernen Sie praxisnah, wie moderne Tischkultur, sicheres Auftreten und souveräne Kommunikation im Business-Kontext zusammenspielen.
Denn wer sich bei Lunch, Dinner oder Geschäftsessen sicher fühlt, gewinnt automatisch an Präsenz und Ausstrahlung.
Das schnelle, englisch geprägte „Du“ gehört in vielen Unternehmen inzwischen zum guten Ton – und wird oft als Ausdruck von Teamgeist und Modernität verstanden.
Vor allem in international ausgerichteten, amerikanisch geprägten Firmen ist das „Du“ Teil der Unternehmenskultur. Auch in Start-ups, sozialen Berufen oder der Medienbranche gilt es häufig als selbstverständlich.
In konservativen Branchen hingegen – oder im Umgang mit Kund:innen der Babyboomer-Generation – bleibt das „Sie“ für viele die angemessene Eintrittskarte in eine professionelle Geschäftsbeziehung.
Doch Hand aufs Herz: Sind Sie beim Duzen oder Siezen schon einmal in ein Fettnäpfchen getreten? Oder fühlen Sie sich manchmal von einem schnellen „Du“ überrumpelt?
Ich persönlich schätze eine gewisse Form der Distanz zu Beginn einer Begegnung. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht etwas klassisch geprägt – doch für mich gehören Werte, Respekt und ein bewusstes Kennenlernen zur Basis einer guten Geschäftsbeziehung.
Ein „Du“ darf für mich wachsen – aus Vertrauen und Beziehung heraus.
„Einfühlungsvermögen ist das Vermögen, das sich am besten verzinst.“ (Günther Radtke)
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit – verstärkt durch Social Media – erlebe ich häufig, dass echtes Interesse am Gegenüber seltener wird. Das schnelle „Du“ wirkt unkompliziert, modern und nahbar.
Doch Nähe entsteht nicht durch eine Anrede – sondern durch Beziehung.
Ein vorschnelles Duzen kann Vertrauen nicht ersetzen. Im Gegenteil: Es kann überrumpeln, Grenzen verwischen oder Professionalität untergraben.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Du oder Sie?“ Sondern: Was ist in diesem Kontext angemessen?
Klare Business-Regeln für Duzen und Siezen
1. Wer bietet das „Du“ an?
Grundsätzlich gilt im deutschsprachigen Business-Kontext:
Die ranghöhere Person bietet das „Du“ an.
Alternativ die ältere Person.
In Kundensituationen entscheidet der Kunde.
Eigenmächtiges Duzen kann als Respektlosigkeit wahrgenommen werden.
2. In konservativen Branchen gilt weiterhin das „Sie“
Banken, Kanzleien, Behörden, klassische Industrieunternehmen oder im Umgang mit vermögenden Kund:innen: Hier bleibt das „Sie“ die sichere Wahl.
Es signalisiert:
✔ Respekt ✔ Professionalität ✔ Distanz mit Haltung
3. In Start-ups und internationalen Unternehmen
Hier ist das „Du“ häufig Teil der Unternehmenskultur. Doch auch hier gilt: Kontext schlägt Gewohnheit.
Bei externen Partnern, Investor:innen oder neuen Kund:innen empfiehlt es sich, zunächst beim „Sie“ zu bleiben.
4. Social Media ist kein Freifahrtschein
Nur weil jemand auf LinkedIn oder Instagram duzt, bedeutet das nicht automatisch, dass dies im persönlichen Gespräch gewünscht ist.
Digitaler Stil ersetzt keine persönliche Etikette.
Foto-Credit: Adobe Stock 2755275666, eigener Account über jkp@gekonnt-wirken.de
5. So lehnen Sie ein „Du“-Angebot höflich ab
Nicht jede Person fühlt sich mit einem schnellen „Du“ wohl. Vielleicht empfinden Sie es als zu vertraut oder als unpassend im geschäftlichen Kontext.
Wichtig ist: Sie dürfen ein „Du“-Angebot ablehnen.
Entscheidend ist dabei der Ton – respektvoll, wertschätzend und klar.
Mögliche Formulierungen:
„Vielen Dank für Ihr Du-Angebot. Im geschäftlichen Kontext bleibe ich jedoch gerne zunächst beim Sie. Vielleicht kommen wir später noch darauf zurück.“
Oder:
„Ihr Du-Angebot ehrt mich sehr. Ich hoffe, es ist für Sie in Ordnung, wenn wir vorerst beim Sie bleiben.“
Oder etwas kürzer:
„Ich fühle mich im Business mit dem Sie wohler.“
Eine höfliche Ablehnung ist kein Affront. Sie zeigt Selbstbewusstsein und Klarheit.
Denn Professionalität bedeutet nicht, jede Einladung anzunehmen – sondern bewusst zu entscheiden.
6. So kommen Sie geschickt vom „Du“ zum „Sie“ zurück
In ausgelassener Stimmung – etwa auf dem Oktoberfest oder der Weihnachtsfeier – rutscht schnell ein spontanes „Du“ heraus. Das ist menschlich und situationsbedingt.
Am nächsten Arbeitstag gilt jedoch wieder der berufliche Kontext.
Als rangniedere Person bleiben Sie grundsätzlich beim „Sie“ – es sei denn, die ranghöhere Person greift das „Du“ aktiv wieder auf.
Im Zweifel dürfen Sie respektvoll nachfragen:
„Gilt unser gestriges Du auch weiterhin im beruflichen Kontext – oder möchten Sie lieber beim Sie bleiben?“
Diese Klarheit schafft Sicherheit auf beiden Seiten.
Feierlaune ersetzt keine Hierarchie – und Professionalität beginnt am nächsten Morgen.
7. So setzen Sie das „Du“ unter Kollegen stilsicher in Kundenmeetings ein
In vielen Unternehmen wird intern geduzt, während Kunden und Geschäftspartner gesiezt werden. Gerade in Meetings kann dies sprachlich herausfordernd sein.
Wichtig ist: Vermeiden Sie plumpes oder unkoordiniertes Ansprechen von Kolleg:innen vor Kund:innen.
Zwei elegante Varianten haben sich etabliert:
Das „Münchner Du“ „Herr Meier, kannst du bitte Herrn Müller die Präsentation noch einmal zeigen?“
Das „Hamburger“ oder internationale Sie „Janine, könnten Sie bitte noch einmal die Zahlen erläutern?“
Beide Varianten verbinden Kollegialität mit Professionalität – insbesondere, wenn externe Geschäftspartner anwesend sind.
Entscheidend ist zudem eine saubere Vorstellungsrunde zu Beginn eines Meetings. So wissen alle Beteiligten, wie sie sich wertschätzend ansprechen.
8. Eigene Regeln definieren – mit Klarheit
Sie dürfen Ihre Haltung bewusst wählen.
Wenn Sie sich mit dem „Sie“ wohler fühlen, bleiben Sie dabei. Souveränität entsteht durch Klarheit – nicht durch Anpassung.
Ein stilvoller Übergang kann so klingen:
„Ich schätze das Siezen zu Beginn – wir können später gerne zum Du übergehen.“
Das wirkt weder altmodisch noch distanziert, sondern reflektiert und respektvoll.
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Das „Du“ ist kein Zeichen von Modernität – und das „Sie“ kein Zeichen von Kälte.
Beide Formen haben ihren Platz. Entscheidend ist, dass Sie bewusst wählen – und nicht aus Bequemlichkeit handeln.
Denn auch hier gilt: Wirkung entsteht im Detail.
Einfühlungsvermögen gehört für mich zum „Duzen“ und „Siezen“ dazu. Seien Sie auch nicht beleidigt, wenn einige Menschen auf Sozial Media lieber beim „Sie“ bleiben anstatt sofort Ihr „Du“ anzunehmen.
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