der Kauf von Ringen ist ein aufregendes Erlebnis, das angesichts der großen Auswahl oft überwältigend sein kann. Um den perfekten Ring für Sie zu finden, kommt es nicht nur auf den Stil des Rings an, sondern auch auf die Passform, das Material und das Design. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Möglichkeiten zu erkunden, um den perfekten Ring für Ihren Stil zu finden. Vom Verständnis der verschiedenen Materialien bis hin zu Design und Passform bietet dieser Leitfaden alle Informationen, die Sie benötigen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen, um den perfekten Ring für Sie zu finden.
Ringe werden sowohl von Damen, wie auch von Herren getragen. Das kann der klassische Siegelring sein, ein Ring als Erbstück, ein Ring zu besonderen Anlässen oder ein Ring als Stil-Statement.
„Schmuck ist dazu da, Neid zu erzeugen. Allenfalls staunen.“ (Coco Chanel)
Tipp Nr. 1 „So unterscheiden Sie die unterschiedlichen Arten und Materialien von Ringen“
Ringe gibt es aus einer Vielzahl von Materialien, wobei Gold, Platin und Titan die gängigsten sind. Die verschiedenen Materialien haben unterschiedliche Vorteile, daher ist es wichtig zu wissen, welche Materialien für Sie und Ihren Ring am besten geeignet sind. Gold ist das beliebteste Material für Ringe, da es langlebig, hypoallergen und leicht zu reinigen ist. Gold hat von Natur aus eine gelblich-orange Farbe und ist etwas weicher als Sterlingsilber.
Gold ist eine gute Wahl, wenn Sie möchten, dass Ihr Ring aufgrund seiner hellen Farbe hervorsticht. Silber ist ein weiteres haltbares und leicht zu pflegendes Material. Es ist weniger haltbar als Gold und hat eine grau/weiße Farbe. Manche behaupten, dass Silber das beste Material für empfindliche Haut ist, da es kaum allergisch reagiert.
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Tipp Nr. 2 „Achten Sie unbedingt auf die richtige Passform bei der Ringauswahl“
Die Passform Ihres Rings ist äußerst wichtig. Wenn der Ring zu klein oder zu groß ist, kann das Tragen des Rings unangenehm sein oder sogar zu Verletzungen führen. Wenn Sie sich über die Passform eines Rings unsicher sind, sollten Sie sich die Größe anpassen lassen. Die Größe Ihres Fingers sollte mit der Größe des Rings übereinstimmen. Je nach verwendetem Material sollten Goldringe etwa ein Drittel des Durchmessers Ihres Fingers betragen.
Platinringe haben in der Regel die Hälfte des Durchmessers von Goldringen, während die Titanringe etwas kleiner sind. Beachten Sie bei der Wahl Ihrer Ringgröße, dass sie mindestens 1/3 größer sein sollte als Ihr Finger. Wenn Ihr Ringfinger also eine 6 ist, sollten Sie einen 7er oder 8er kaufen.
Wenn der Ring zu groß oder zu klein ist, können Sie ihn bei einem Juwelier anpassen lassen oder Ihren Finger vermessen und ausmessen lassen.
Tipp Nr. 3 „So finden Sie den perfekten Ring für Ihren Stil“
Jeder Mensch hat seinen eigenen Stil. Einige Menschen wie ich bevorzugen klassische und klare runde Schmuckelemente. Andere Menschen lieben eher ein verspieltes oder sportliches Design.
Ringe unterscheiden sich jedoch nicht allein nach dem persönlichen Stiltyp, sondern sind in Ihren Stil in Bezug auf die Form und der Oberfläche sehr unterschiedlich.
Bevor Sie den perfekten Ring für Ihren Stil finden, ist es wichtig zu verstehen, was einen Ring einzigartig macht. Wenn Sie sich nach Ringen umsehen, sollten Sie diese Dinge im Hinterkopf behalten. Das Design eines Rings ist das, was ihn einzigartig macht. Es kann von einfachen geometrischen Formen bis hin zu komplizierten Designs reichen, und alles dazwischen. Achten Sie bei der Auswahl der Ringe auf das Design und das Material der Ringe, die Sie sich ansehen. So können Sie feststellen, ob der Ring das Design hat, dass Sie sich wünschen. Auch die Form des Rings macht ihn einzigartig. Es gibt viele verschiedene Ringformen, darunter Kreis, Quadrat, Herz und Marquise. Bei einem Ring mit runder Form ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass er beim Tragen an etwas hängen bleibt. Die Oberfläche macht den Ring einzigartig. Einige der verfügbaren Oberflächen Optionen sind glatt, gebürstet oder oxidiert. Eine glatte Oberfläche ist die gängigste und bietet den besten Schutz gegen Abnutzung. Eine oxidierte Oberfläche kann einen subtilen antiken Touch verleihen, während eine gebürstete Oberfläche etwas rauer ist und sich schneller abnutzt als eine glatte Oberfläche. Auch die Breite des Rings macht ihn einzigartig. Je nach Design können Sie feststellen, dass ein Ring breiter oder schmaler ist als Ihr Finger.
Wenn Sie Hilfe brauchen, den richtigen Ring für Sie zu finden, schauen Sie gerne bei Lucardi Juwelier vorbei.
Mein Fazit zum Thema Ringe als Stilelement
Ringe sind für mich immer ein Stil-Statement und sollten vom Material, von der Form und von der Größe zum Träger passen, damit wir lange Freude an diesem schönen Schmuckstück haben.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.
Ihre Image-Beraterin Janine Katharina Pötsch
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Wie jedes erfolgreiche Unternehmen sind auch die Einrichtungen der Gastronomie angewiesen auf eine effektive Steigerung ihres Bekanntheitsgrades in Verbindung mit einer kontinuierlichen Neukundengewinnung. Sinnvolle Marketingstrategien sind hier unerlässlich und helfen dabei, die Lokalität bekannt zu machen und das Interesse potenzieller Gäste zu wecken.
„Ein Restaurant ist eine Form gelebter Fantasie, in dem das Essen die absolute Hauptrolle spielt.“ (Warner LeRoi)
Tipp Nr. 1 „Präsentieren Sie Ihre Speisekarte online“
Wer essen gehen möchte, ist meist auch am damit verbundenen kulinarischen Angebot interessiert. Wenn es sich nicht gerade um klassische Gastronomie mit einer dafür typischen Küche handelt, kann es Sinn machen, die Gäste vorab über das Angebot zu informieren, damit sie eine Entscheidung zur Gestaltung ihres Abends treffen können.
Restaurants, die ihre Speisekarte digital präsentieren, sind ganz vorne mit dabei, wenn es um Sichtbarkeit geht. Die Karte wird entsprechend attraktiv gestaltet und bietet auch einige Angaben zu den verwendeten Zutaten. Hier sollten Gastronomen nichts dem Zufall überlassen und gegebenenfalls in einen Food Fotografen investieren, um die Speisekarte besonders attraktiv zu gestalten.
Tipp Nr. 2 „Nutzen Sie Social aktiv, um Fans aufzubauen“
Die sozialen Netzwerke sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Die meisten Menschen kommunizieren darüber mit Freunden und informieren sich unablässig über das Geschehen und interessierende Themen. Ein großer Teil des Austauschs findet online statt. Gastronomen, die auf den bekannten Social Media Plattformen unterwegs sind, nutzen aktiv die Möglichkeit, sich zu präsentieren und mit ihren Kunden im Gespräch zu sein.
Kleine Videos, Bilder, kreative Texte und auch Hinweise auf besondere Angebote sorgen bei den Gästen für Interesse und werden gesehen. Je aktueller und spannender die damit verbundene Performance, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, Kunden zu generieren.
Tipp Nr. 3 „Präsentieren Sie attraktive Bilder auf der Webseite“
Eine eigene Webseite ist für jedes gastronomische Unternehmen ein Muss. Die digitale Welt lebt von Bildern. Sie bieten interessierten Gästen Information und Anregung. Professionelle Fotos von der Inneneinrichtung und vom Interior sind hier genauso gefragt, wie ein Einblick in den möglicherweise neu gestalteten Außenbereich und die bequemen Terrassenmöbel Gastronomie sowie die Außenbeleuchtung, die einen gemütlichen Abend lohnend machen.
Sehr beliebt sind auch Bilder von den Teammitgliedern, die das Unternehmen am Laufen halten in Verbindung mit der Story der Location. Kunden fühlen sich hier meist sofort angesprochen und sind umso mehr interessiert.
Tipp Nr. 4 „Bilden Sie unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal ab“
Um in der Gastronomie ganz vorne mit dabei zu sein, reicht es heute in der Regel nicht mehr aus, ein gutes Konzept zu haben und hochwertig zubereitete Speisen anzubieten. Restaurants, Cafés und Bistros gibt es in großer Anzahl und viele davon ähneln sich sehr. Damit Kunden auf ein spezielles Angebot aufmerksam werden, sollte dort etwas vorhanden sein, was sich von allen anderen unterscheidet.
Das kann ein besonderes Gericht sein, für das ein Restaurant bekannt ist oder eine spezielle Art der Inneneinrichtung, die beispielsweise ein kreatives Motto abbildet. Was immer es ist, es sollte den Unterschied machen und ein klar erkennbares Alleinstellungsmerkmal abbilden.
Tipp Nr. 5 „Punkten Sie mit außergewöhnlichen Events“
Events sind das Highlight in der Gastronomie. Sie bieten den Gästen ein besonderes Erlebnis und sorgen dafür, dass das Unternehmen in Erinnerung bleibt und interessanter ist als andere. Die Art der Events sollten zur Lokalität passen. Regelmäßig wechselnde Musiker sind ebenso möglich wie spezielle Partys zu besonderen Anlässen oder Lesungen zum Brunch.
Wichtig bei Events ist das wiederkehrende Stattfinden. Sie sollten keine seltene Besonderheit sein, sondern in bestimmten Abständen angeboten werden, damit die Gäste einen Zielpunkt haben, den sie mit Vorfreude erwarten.
Mein Fazit zum Thema als Gastronom zum Spitzenreiter werden
Nur Gastronomen, die in Social Media aktiv sind, eine außergewöhnliche Einrichtung Innen und Außen haben und mit spannenden Events punkten, hinter Ihrem Team stehen und diese auch regelmäßig schulen im Bereich Gastgeber-Gen, binden mit Leichtigkeit dauerhaft Gäste und bauen sich Fans zum Weiterempfehlen auf.
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Der erste Eindruck entsteht in Sekunden – doch er entscheidet über Vertrauen, Kompetenz und Sympathie.
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✨ Für Unternehmen, die verstanden haben: Außenwirkung ist kein Zufall. Sie ist Strategie.
So punkten Sie strategisch beim ersten Eindruck
Warum der erste Eindruck für HR entscheidend ist
Im Recruiting, in Führungssituationen und in Kundengesprächen entscheidet der erste Eindruck in wenigen Sekunden über:
Vertrauen
Kompetenz
Sympathie
Glaubwürdigkeit
Gerade im Zeitalter von Fachkräftemangel ist die persönliche Wirkung Ihrer Mitarbeitenden kein „Nice to have“ – sondern ein strategischer Wettbewerbsvorteil.
Denn Menschen repräsentieren Ihre Marke.Fakt ist, dass Vorurteile leider unsere komplette Wahrnehmung steuern.
Was beim ersten Eindruck wirklich passiert
Unser Gegenüber entscheidet unbewusst:
Ist diese Person kompetent?
Kann ich ihr vertrauen?
Passt sie zu uns?
Wirkt sie authentisch?
Der erste Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von:
Körpersprache
Stimme
Haltung & Werten
äußerem Erscheinungsbild
Online-Reputation
Vorurteile wirken schneller als Fakten. Deshalb braucht Wirkung Bewusstsein – und Training.
Warum diese Effekte für den ersten Eindruck strategisch relevant sind
Ob im Bewerbungsgespräch, im Kundentermin oder in der Führungskommunikation – diese Wahrnehmungseffekte wirken immer. Und sie wirken schneller, als wir denken.
Der sogenannte Primacy-Effekt entscheidet oft darüber, ob wir jemanden von Beginn an als kompetent oder unsicher einstufen. Der Halo-Effekt sorgt dafür, dass ein einzelnes Signal – Kleidung, Stimme oder Auftreten – das Gesamtbild überstrahlt. Und durch den Rosenthal-Effekt beeinflussen Erwartungen unbewusst Leistung und Entwicklung.
Für HR bedeutet das: Der erste Eindruck ist nicht nur eine Momentaufnahme – er beeinflusst Karrierewege, Teamdynamiken und unternehmerischen Erfolg.
Deshalb reicht Fachkompetenz allein nicht aus.
„Der Erfolg eines Menschen ist immer im Grundgefüge seiner Persönlichkeit begründet.“ (Ralph Waldo Emerson)
Die 7 Hebel für einen starken ersten Eindruck
1. Haltung zeigt Führung
Eine aufrechte, präsente Körperhaltung signalisiert Selbstbewusstsein und Kompetenz – ohne ein Wort zu sagen.
2. Online-Auftritt ist Vorab-Bewerbung
HR weiß: Google kennt jeden. Alte Bilder, widersprüchliche Profile oder unklare Positionierung schwächen die Glaubwürdigkeit.
3. Wertschätzung wirkt sofort
Business-Knigge, Aufmerksamkeit und echtes Interesse schaffen emotionale Verbindung.
4. Authentizität schlägt Perfektion
Menschen vertrauen stimmigen Persönlichkeiten – nicht inszenierten Rollen.
5. Die Stimme entscheidet
Tonfall, Tempo und Lautstärke beeinflussen mehr als der Inhalt selbst.
6. Vorbereitung schafft Sicherheit
Wer sein Gegenüber kennt und Situationen bewusst vorbereitet, gestaltet Wirkung aktiv.
7. Selbstbewusstsein entsteht durch Klarheit
Wer zu Stärken und Schwächen steht, wirkt souverän und nahbar zugleich.
Was können Sie und Ihr Team dafür tun, um durch den ersten Eindruck ein starkes Image zu gestalten?
Frage: Was können Sie heute als erstes dafür tun, um Ihr altes Ego aufzugeben und endlich als einzigartige Persönlichkeit zu all den Facetten Ihrer Persönlichkeit zu stehen?
Im beruflichen Kontext geht es nicht darum, jemand anderes zu werden. Es geht darum, die beste, klarste und professionellste Version Ihrer selbst zu verkörpern.
Genau das ist der Kern meines Signature Image Programms:
Wir arbeiten nicht an Oberflächen. Wir entwickeln eine stimmige Wirkung aus Identität, Haltung und Positionierung.
Denn eine starke Signature-Wirkung entsteht, wenn:
Persönlichkeit und Rolle übereinstimmen
Werte sichtbar werden
Körpersprache, Stimme und Auftreten konsistent sind
Selbstbild und Fremdbild harmonieren
Im Unternehmenskontext bedeutet das:
Mitarbeitende, die ihre eigene Signature kennen, ✔ treten souveräner auf ✔ kommunizieren klarer ✔ vertreten das Unternehmen authentisch ✔ wirken glaubwürdig – intern wie extern
Signature ist kein Styling. Signature ist strategische Persönlichkeitsentwicklung.
Und genau das entscheidet im ersten Eindruck – und weit darüber hinaus.Menschen wirken glaubwürdig, echt und zuverlässig, wenn folgende Attribute in Ihrem Gesamtauftritt zusammenpassen.
Authentische „echte“ Menschen werden oft als Personen-Marke wahrgenommen, denn sie einfach über viele Jahre ein gutes und nachhaltiges Image aufgebaut. Sie wissen, wofür sie stehen und haben dabei oft auch ein Markenzeichen in ihrem Auftritt integriert. Bei mir sind das zum Beispiel meine Perlenohrringe.
„Der erste Eindruck ist wichtig, aber der Zweite enthüllt die Wahrheit.“ (Sprichwort)
Menschen, die selbstbewusst wirken, gewinnen automatisch beim ersten Eindruck. Diese Menschen haben keine Angst, Ihre aktuell bequeme Komfortzone zu verlassen, um in eine neue Lernzone zu kommen. Sie stellen sich Ihren Ängsten und setzen Ihre Energien gezielt ein. Sie keine ihre persönlichen Grenzen und Fähigkeiten.
Mein Fazit zum Thema die Macht des ersten Eindrucks
Der erste Eindruck ist kein Zufall. Er ist trainierbar – individuell und im Team.
Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden in ihrer persönlichen Wirkung stärken, gewinnen:
bessere Kundengespräche
stärkere Führungspersönlichkeiten
selbstbewusste Nachwuchskräfte
authentische Markenbotschafter
💎 Was verbindet den ersten Eindruck mit dem Gekonnt wirken Image-Signature-Programm?
Der Berufsalltag ist mehr als Fachkompetenz. Er ist tägliche Begegnung – im Büro, im Homeoffice oder im hybriden Team.
Mit den richtigen Umgangsformen stärken Sie nicht nur Ihre Wirkung, sondern auch das Miteinander im Unternehmen.
Gibt es eigentlich einen Büro-Knigge?
Ja – überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es unausgesprochene Regeln.
Das Problem: Sie stehen selten in einem Handbuch.
Stattdessen wirken sie im Hintergrund – und führen nicht selten zu Missverständnissen oder schwelenden Konflikten, weil niemand den Mut hat, sie offen anzusprechen. Dabei entstehen Spannungen meist nicht aus Bosheit, sondern aus fehlender Klarheit.
Büro-Knigge bedeutet daher keine starren Vorschriften. Er steht für bewusst gestaltete Spielregeln im Umgang miteinander – für Respekt, wertschätzende Kommunikation und professionelle Zusammenarbeit.
Solche Regeln dürfen nicht von oben diktiert werden. Sie sollten gemeinsam entwickelt, regelmäßig reflektiert und bei Bedarf angepasst werden.
Denn ein gutes Miteinander entsteht nicht zufällig. Es ist das Ergebnis klarer Führung und gelebter Haltung. 💎
Interne Konflikte schwelen oft lange, weil niemand den Mut hat, sie anzusprechen. Missverständnisse entstehen nicht aus Bosheit, sondern aus fehlender Klarheit.
Büro-Knigge bedeutet daher nicht starre Vorschriften – sondern bewusst gestaltete Spielregeln für Respekt, Kommunikation und Zusammenarbeit.
Regeln dürfen nicht von oben diktiert werden. Sie sollten gemeinsam entwickelt, regelmäßig reflektiert und weiterentwickelt werden.
Denn gutes Miteinander ist kein Zufall – es ist Führungsarbeit.
Meine zehn besten Tipps für ein souveränes Miteinander
1. Betriebsklima aktiv gestalten
Ein gutes Arbeitsklima entsteht nicht von selbst.
Halten Sie sich aus Klatsch & Tratsch heraus.
Verteilen Sie bewusst Lob.
Sprechen Sie Konflikte im 1:1 ruhig und vorbereitet an.
Setzen Sie klare Grenzen bei respektlosem Verhalten.
Mut zur Klarheit ist keine Härte – sondern Selbstachtung.
„Wenn Spinnen vereint weben, können Sie einen Löwen fesseln.“ (Äthiopisches Sprichwort)
2. Team-Spirit entwickeln
T.E.A.M. heißt nicht: „Toll, ein anderer macht’s.“
Vermeiden Sie im Team:
Informationszurückhaltung
Gerüchte
Mobbing
sexuelle oder diskriminierende Kommentare
Besserwisserei
soziale Ausgrenzung
Nutzen Sie stattdessen die kleinen Zauberwörter: Bitte. Danke. Gerne.
Respekt ist die Basis für jedes Employer Branding.
3. Soft Skills bewusst trainieren
Fachwissen überzeugt – Persönlichkeit verbindet.
Klopfen Sie an, auch wenn die Tür offen steht.
Wahren Sie Distanzzonen.
Respektieren Sie Konzentrationsphasen.
Vermeiden Sie übermäßige Vertraulichkeit.
Charisma entsteht durch Haltung, nicht durch Lautstärke.
4. Unterschiedliche Arbeitstypen akzeptieren
Nicht jeder arbeitet gleich.
Lerche oder Eule
Schnellstarter oder Detailmensch
Spontan oder strukturiert
Ein starkes Team nutzt Unterschiede – es bewertet sie nicht.
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5. Stilsicherer Umgang mit Kunden
Kunden sind Partner – keine Untertanen.
Der Umgang mit Kunden ist mehr als Service – er ist Markenrepräsentation.
Jede Begegnung prägt das Image Ihres Unternehmens. Deshalb ist ein stilsicheres, professionelles Auftreten kein „Nice-to-have“, sondern ein Wettbewerbsfaktor.
Ein souveräner Kundenumgang bedeutet:
wertschätzende Begrüßung und klare Ansprache
aktives Zuhören statt vorschneller Lösungen
Empathie für Bedürfnisse und Entscheidungsprozesse
ruhiger Umgang mit Kritik oder Reklamationen
verbindliche und transparente Kommunikation
Besonders wichtig: Kundenorientierung heißt nicht Unterordnung. Professionalität zeigt sich darin, freundlich, aber klar Grenzen zu setzen – ohne Konfrontation.
Fragen, die helfen:
Was braucht mein Kunde gerade wirklich?
Welche Information fehlt ihm für eine gute Entscheidung?
Wie kann ich Mehrwert bieten, statt nur zu reagieren?
Wie kann ich Service-Exzellenz zeigen?
Stilsicherer Kundenkontakt stärkt Vertrauen, Loyalität und Weiterempfehlung.
Denn im direkten Austausch entscheidet sich, ob aus einem Kontakt eine langfristige Geschäftsbeziehung wird. 💎
Professionelle Begleitung und Empathie schaffen Vertrauen.
6. Kommunikationsblockaden vermeiden
Eine offene und klare Kommunikation ist das Fundament einer gesunden Unternehmenskultur. Für HR bedeutet das: nicht nur Prozesse steuern, sondern Kommunikationsräume bewusst gestalten.
Solche Muster führen langfristig zu Frustration, innerer Kündigung und Leistungsabfall.
Wie kann hier durch die Etablierung verbindliche Kommunikationsleitlinien gegengesteuert werden?
Ich-Botschaften statt Schuldzuweisungen
aktives Zuhören
konstruktives Feedback auf Augenhöhe
klare Verantwortlichkeiten
Fördern Sie Trainings zu Gesprächsführung, Konfliktkompetenz und wertschätzender Kommunikation. Gerade Führungskräfte tragen hier eine Schlüsselrolle, da sie Kommunikationsverhalten vorleben.
Was sind typische Kommunikations-Killer im Büro?
„Man müsste mal…“
„Das geht nicht.“
Killerphrasen
Unterbrechen
Monologisieren
Reden ist wichtig – Zuhören entscheidend.
Wer klar kommuniziert, wird klar wahrgenommen. Wo respektvoll kommuniziert wird, entsteht psychologische Sicherheit. Und psychologische Sicherheit ist die Grundlage für Innovation, Engagement und langfristige Mitarbeiterbindung.
Denn starke Unternehmen scheitern selten an Fachwissen – sondern an fehlender Kommunikationskultur.
Meetings sind keine Pflichttermine – sie sind Führungsinstrumente.
Gerade im Büro zeigt sich hier besonders deutlich, wie wertschätzend und professionell ein Team miteinander umgeht.
Ein respektvoll geführtes Meeting beginnt mit Klarheit:
Gibt es eine Agenda?
Ist das Ziel des Meetings definiert?
Wissen alle, warum sie teilnehmen?
Ohne klare Struktur entstehen Abschweifungen, Nebenschauplätze und Frustration.
Ebenso wichtig ist die Präsenz der Teilnehmenden. Handys gehören auf lautlos, E-Mails werden nicht nebenbei beantwortet und Parallelgespräche haben keinen Platz. 100 % Aufmerksamkeit bedeutet 100 % Respekt gegenüber der moderierenden Person und dem gesamten Team.
Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene Redezeit. Dominante Persönlichkeiten sollten nicht den Raum übernehmen. Gleichzeitig brauchen ruhigere Teammitglieder gezielte Einladung und Zeit zum Nachdenken.
Ein professionelles Meeting endet mit einer klaren Zusammenfassung:
Was wurde entschieden?
Wer übernimmt welche Aufgabe?
Bis wann?
Ein respektvoll geführtes Meeting schafft Fokus, Motivation und Vertrauen.
Denn wer Meetings gut moderiert, moderiert auch die Unternehmenskultur. 💎Meetings sind keine Bühne für Ego – sondern für Ergebnisse.
8. Feedback-Kultur etablieren – Grundlage für Vertrauen und Entwicklung
Eine gesunde Feedback-Kultur ist kein „Extra“, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor.
In vielen Unternehmen wird Feedback entweder vermieden – aus Angst vor Konflikten – oder ausschließlich im Kritikmodus geführt. Beides schwächt Motivation, Leistungsbereitschaft und Teamklima.
Eine professionelle Feedback-Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass Rückmeldungen:
regelmäßig und nicht nur im Jahresgespräch erfolgen
zeitnah und konkret formuliert werden
sachlich, respektvoll und lösungsorientiert sind
sowohl Stärken als auch Entwicklungsfelder berücksichtigen
Wichtig ist dabei die Haltung: Feedback ist keine Bewertung der Person, sondern eine Rückmeldung zum Verhalten oder zur Wirkung.
HR kann aktiv dazu beitragen, indem:
Führungskräfte in konstruktiver Gesprächsführung geschult werden
klare Feedback-Leitlinien etabliert werden
Räume für offenen Austausch geschaffen werden
auch „Feedback an Führungskräfte“ ermöglicht wird
Eine starke Feedback-Kultur fördert psychologische Sicherheit. Mitarbeitende trauen sich eher, Ideen einzubringen, Fehler anzusprechen und Verantwortung zu übernehmen.
Denn wo Feedback wertschätzend gelebt wird, entstehen Vertrauen, Entwicklung und langfristige Mitarbeiterbindung. 💎 Feedback verhindert schwelende Konflikte.
sachlich
konkret
lösungsorientiert
ohne öffentliche Bloßstellung
Feedback ist Entwicklung – kein Angriff.
9. Grenzen respektieren – Professionalität mit Haltung
Ein respektvolles Miteinander im Büro bedeutet auch, persönliche und professionelle Grenzen zu achten.
Nicht jede Kollegin und nicht jeder Kollege ist automatisch Teil des privaten Freundeskreises. Unterschiedliche Persönlichkeiten, Lebensmodelle und Bedürfnisse verlangen Sensibilität im Umgang miteinander.
Grenzen zu respektieren heißt:
keine ungefragte körperliche oder aufdringliche Nähe
keine Verniedlichungen oder Spitznamen ohne Einverständnis
keine privaten Details erzwingen
keine ironischen oder doppeldeutigen Bemerkungen
Rücksicht auf Ruhe- und Konzentrationsphasen nehmen
Ebenso wichtig ist es, eigene Grenzen klar und ruhig zu kommunizieren. Wer freundlich, aber bestimmt „Nein“ sagen kann, schützt nicht nur sich selbst, sondern schafft auch Orientierung für andere.
Professionelle Distanz bedeutet nicht Kälte. Sie ist Ausdruck von Respekt, Selbstachtung und sozialer Kompetenz.
Wo Grenzen gewahrt werden, entsteht Vertrauen – und damit ein stabiles Fundament für Zusammenarbeit. 💎
Verantwortung ist eine der wichtigsten Säulen eines gesunden Betriebsklimas und schafft Vertrauen.
In Teams, in denen Fehler vertuscht oder auf andere geschoben werden, entsteht Misstrauen. In Teams hingegen, in denen offen mit Herausforderungen umgegangen wird, wächst Vertrauen.
Verantwortung übernehmen bedeutet:
eigene Fehler einzugestehen („Das war mein Fehler.“)
Lösungen aktiv mitzugestalten („Ich kümmere mich darum.“)
Zusagen einzuhalten
Feedback wie „Danke für den Hinweis.“
Transparenz zu schaffen, wenn etwas nicht wie geplant läuft
nicht über andere zu sprechen, sondern mit ihnen
Gerade Führungskräfte haben hier eine Vorbildfunktion. Wer Verantwortung sichtbar übernimmt, schafft eine Kultur, in der Mitarbeitende sich ebenfalls trauen, ehrlich zu sein.
Fehler sind keine Schwäche – fehlende Verantwortung ist es.
Wo Verantwortung gelebt wird, entstehen Verlässlichkeit, Respekt und eine starke Unternehmenskultur.
Denn Professionalität zeigt sich nicht im perfekten Auftritt – sondern im souveränen Umgang mit Herausforderungen. 💎
„Reden ist Silber – Schweigen ist Gold.“ (Sprichwort)
Mein Fazit zum Thema Büro-Knigge:
Büro-Knigge ist kein verstaubtes Regelwerk.
Er ist die Kunst, unterschiedliche Persönlichkeiten mit Respekt, Klarheit und sozialer Kompetenz zusammenzubringen.
Oder wie es ein äthiopisches Sprichwort sagt: „Wenn Spinnen vereint weben, können sie einen Löwen fesseln.“
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ich arbeite als Unternehmerin ja schon über 20 Jahre im Home-Office, wenn ich nicht bei Kunden für Trainings, Mentoring, Coachings oder Speakings vor Ort bin.
Wie fühlen Sie sich eigentlich im Home-Office? Sehen Sie das als Segen oder als Fluch? Können Sie sich alleine organisieren oder brauchen Sie immer Ihre Kollegen und Ihr Team um sich?
Vor einigen Jahren war das Thema Home-Office ja eher Telefon und E-Mail sowie der externe Austausch mit meinen Team wie Webdesignerin, Buchhaltung, Grafikdesignerin und Co. Da habe ich mein Team persönlich getroffen, wenn ich etwas ändern wollte. Zoom und Co. kannte ich damals wie viele noch nicht. Heute ist das so einfach mit Flipchart und Whiteboard Dinge zu visualisieren und outzusourcen.
Die modernen Medien mit Zoom oder MS Teams zum kennenlernen, für ein Erst- oder Strategiegespräch finde ich sehr sehr wertvoll. Das spart von beiden Seiten enorm viel Zeit und Geld.
Seit Frühjahr 2020 ist das Home-Office auch für Arbeitnehmer und viele Selbstständige mehr und mehr zur Gewohnheit geworden. Die Trennung zwischen Business und privat ist oft nicht einfach. Das kenne ich auch von mir selbst.
Wir können wir uns am besten im Home-Office – egal ob für Kundengespräche oder rein zum arbeiten stilsicher präsentieren?
Home-Office wird für viele Unternehmen und Arbeitnehmer/innen ein Zukunftstrend bleiben. Spätestens seit C*** haben viele Unternehmen gelernt oder erfahren, dass es so auch möglich ist. Viele Arbeitnehmer/innen wünschen sich das schon lange vermehrt. Ich bin sicher, dass sich das bei vielen auch auf die Zufriedenheit und die Zugehörigkeit zum Unternehmen auswirkt.
Doch Ist Home-Office für Sie ein Segen oder ein Fluch?
Home-Office ist normaler Büroalltag, trotz aller Hürden und einer anderen Umgebung, die jedoch arbeitsplatztauglich sein muss. Ich wurde in den letzten Wochen sehr oft um Tipps gebeten, wie ich – auch wenn ich mich zu Hause wohl fühle und entspannt bin – stilsicher, anziehend und kompetent auftreten kann.
Home-Office ist nicht allein nur Dinge am PC abarbeiten, Listen füllen oder Telefonate führen. Nein im Home-Office führen wir genau Kundengespräche durch, machen Akquise oder nutzen Online-Möglichkeiten via Skype, Zoom oder Microsoft Teams. Das heißt wir sind sichtbar und unser Gegenüber macht sich ein Bild über uns. Sie kennen ja das berühmte Sprichwort „Der erste Eindruck zählt – der letzte Eindruck bleibt“.
Mir ist auch früher bei Online-Gesprächen oder Online-Konferenzen sehr oft aufgefallen, dass sich mein Gegenüber/der Speaker etc. keine Gedanken über seine Wirkung macht oder gemacht hat. Wie oft habe ich eine überfrachte Buchwand oder Küchen-Look gesehen, ein Schlabber-Look, schlechtes Licht oder ein teilweise „ungepflegtes“ Erscheinungsbild.
Ja ich plädiere für Home-Office, denn Vertrauen in die Kompetenzen und das eigenständige Arbeiten von Mitarbeiter/innen mit eigener Zeiteinteilung ist wichtig, um im Team gut zusammen zu wachsen. Ich bin selbst kein Freund von Druck und Kontrolle.
Nutzen Sie als meine 5 besten Tipps, wie Sie stilsicher im Home-Office kompetent wirken und professionell bleiben, möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben.
„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.“ (Laotse)
Tipp Nr. 1 „Entwicklen Sie die richtige Motivation und Einstellung“
Zu Hause haben wir keine „Kontrolle“ von Kollegen oder Vorgesetzten. Wir melden uns in der Regel früh im Intranet an und entscheiden dann, wann und wie lange wir arbeiten und wann wir Pausen machen. Als Selbstständige liebe ich das Arbeiten bei freier Zeiteinteilung. Das bringt jedoch auch oft Hürden und ich gestehe: an manchen Tagen unter der Woche habe ich auch „keine Lust“, weil ich eben lieber abends oder am Wochenende arbeite. Ohne Routine, Motivation und einen konkreten schriftlichen Tages-Plan mit Zielen, Aufgabeln und 3 To-Dos am Tag läuft bei mir aber gar nichts.
„Ich frage mich fast jeden Tag: Tue ich gerade das Wichtigste, was ich tun kann?“ (Mark Zuckerberg)
Ich empfehle Ihnen, dass sie sich die Zeit so einteilen, wie sie am besten arbeiten. Regelmäßige Pausen nach der Pomodoro-Technik (25 Minuten Arbeiten und dann 5 Minuten Pause) sind für mich ein gutes Arbeitstool. Als Eule bin ich abends kreativer und sprühe da so vor Ideen. So mache ich früh eher „Routine-Arbeiten“ und schreibe abends Blogbeiträge, Handouts oder Konzepte.
Falls Sie im Kunden-Verkehr mit festen Kunden-Gesprächsterminen sind, versuchen Sie herauszufinden, wie Ihr Gegenüber seine Zeit gerne einteilt. Manch ein Kunde ist dankbar, wenn sie ein ähnliches Zeitschema haben. Der Vorteil von Home-Office ist auch, dass wir kreative und zufriedenstellende Lösungen jenseits vom 08/15 Schema entwickeln.
Mein Tipp: Oft denken wir im Home-Office, dass wir nichts „Gescheites“ getan haben, weil uns vielleicht die „Kontrolle“ fehlt. Schreiben Sie sich abends unbedingt Ihre erreichten Tagesziele auf, damit sie kein „schlechtes Gewissen“ haben und entspannt einschlafen.
Mein Fazit: Home-Office eignet sich nicht unbedingt für jeden, weil manch einer nicht die geeigneten Voraussetzungen dafür zu Hause hat und lieber seinen Arbeitsalltag im Büro verbringt, um Arbeit und Freizeit zu trennen. Meines Erachtens nach ist Home-Office auch nicht für jeden Tag ideal. Menschen brauchen Menschen und gerade der Austausch fördert die Motivation.
Tipp Nr. 2 „Planen Sie Ihre Home-Office Tage und schaffen Sie ein Business-Bewusstsein“
Home-Office ist Business und nicht „bezahlte Freizeit“. Deshalb ist es wichtig, sich wie auf einen normalen Arbeitstag im Büro vorzubereiten. Das fängt mit einer guten Einstellung an, z.B. „Ich freue mich auf meine Kunden-Gespräche“ oder „Ich freue mich, dass ich heute alles für meine Kunden und mein Unternehmen tue, damit wir gemeinsam erfolgreich sind“.
„Ich frage mich fast jeden Tag: Tue ich gerade das Wichtigste, was ich tun kann?“ (Mark Zuckerberg)
Klar fällt einem zu Hause nach langer Home-Office-Zeit die Decke auf den Kopf oder wir denken: Mensch ich müsste mal wieder putzen, die Wäsche machen, die Kinder müssen versorgt und beschäftigt werden etc. Bei mir läuft an reinen Büro-Tagen ohne Kundenverkehr nebenbei. Dafür habe ich eine klare Routine mit einem Tagesablaufplan entwickelt, wo ich bewusst Pausen einplane. Mittags ist das zum Beispiel meine Gassi-Geh Runde mit meiner Hündin Emma. Beim Spaziergang in der Natur hole ich mir auch Ideen für mein Business und finde passende Lösungen und Gedanken für meine Kunden, für eigene Fragen oder ich entwickle gleich Lösungen für Kundenanfragen. Das geht bei mir als kreativer Mensch im Home-Office/Büro oft nicht. Da brauche ich als Scannerin und hochsensible Persönlichkeit Abstand, wenn ich den ganzen Tag am PC sitze.
Mein Tipp: Nutzen Sie bestimmte Rituale, die Sie im Home-Office erlernt/entwickelt haben, auch für den normalen Büro-Alltag. Neue Gewohnheiten führen oft zu einem neuen Bewusstsein und einem entspannten Alltag.
Foto-Credit: Adobe Stock 323693724
Tipp Nr. 3 „Achten Sie auf ein businesstaugliches Erscheinungsbild“
„Kleider machen Leute“ – sagte schon Gottfried Keller. Das äußere Erscheinungsbild sagt sehr viel über uns, unsere Werte, unser Selbstbewusstsein, unsere Einstellung und über unsere Stimmigkeit mit einem inneren Gleichgewicht aus.
Klar neigen wir zuhause dazu, doch lieber bequem im Schlafanzug oder im Jogging-Anzug am Schreibtisch oder am Küchentisch am PC zu arbeiten. Ich mache das auch hin und wieder, wenn ich zum Beispiel am Wochenende nur Texte schreibe oder weiß, dass mich kein Kunde oder Interessent anruft. Mein Kalender ist dann den ganzen Tag auf „besetzt“ gebucht.
„Fehler im Aussehen entstehen, weil viele das tragen, was sie meinen tragen zu müssen und nicht das, was sie tragen möchten oder sollten.“ (Karl Lagerfeld)
Oft erlebe ich es, dass Menschen zu Hause mit ungewaschen Haaren, einen ungepflegten Bart oder nicht passender Kleidung vor die Kamera treten. Vergessen Sie bitte nicht: Sie sind auch zu Hause im Business. Der erste Eindruck zählt. Video-Konferenzen oder Video-Anrufe mit Kunden passieren oft spontan und dann haben wir oft keine Zeit mehr, uns schnell zurecht zu machen und verscherzen uns vielleicht das Akquise-Gespräch mit einem potenziell wichtigen Kunden via Video-Call.
Mein Tipp: Achten Sie bitte auf das Erscheinungsbild am Oberkörper. Dazu zählen ein gepflegtes Gesicht (wenn möglich mit einem leichten Tages-Make-up, um Augenringe oder kleine Makel zu kaschieren – das können Herren auch tun. passend zur Position und zur Branche), mit einem ordentlichen Haarbild, ein gepflegter Bart, rasierte Nackenhaare und passende Kleidung. Hemd und Bluse müssen nicht unbedingt sein. Für Damen empfehle ich ein hübsches, besser einfarbigen Oberteil ohne zu großen Ausschnitt, nicht durchsichtig und keine sichtbaren Unterwäsche oder gar Körperteile. Für Herren ein schönes Polo ohne großen Label-Aufdruck oder ein schlichtes einfarbiges T-Shirt ohne V-Ausschnitt.
Wer im Formal Business arbeitet, kommt um ein Businesshemd oder eine Businessbluse in weiß/wollweiß oder hellblau mit einem Blazer/Sakko in Dunkelgrau/Anthrazit/Dunkelblau nicht rum. Der Blazer oder das Sakko kann sicherlich auch erst einmal auf dem Arbeitsstuhl hängen. Wenn wir merken, dass unserer virtuelles Gegenüber auch legerer gekleidet ist, ist das von Vorteil. Gespräche sollten kleidungstechnisch immer auf Augenhöhe stattfinden.
Für Damen gilt auch „weniger ist mehr“, viele Armbänder oder großer Schmuck stören in der Regel und es kann klappern, gerade wenn man gemeinsam am Bildschirm arbeitet und diese freigeben möchte. Damen empfehle ich auch, sich weniger am Hals mit bunten Tüchern oder dicken Schals zu schmücken. Das wirkt unruhig und lenkt von der Persönlichkeit ab.
An kälteren Tagen eignen sich auch schöne leichte einfarbige Pullover. Aber keine Pullover mit dicken Norweger-, Karo- oder Zopfstrickmuster. Das lenkt einfach ab.
Achten Sie darauf, dass die Farben in der Kleidung mit dem Hintergrund harmonieren. Zu grelle Farben und zu viele Muster lenken von Ihnen ab und das Gespräch wird keine gute Qualität haben. Schwarz sieht bei Videos oft trist und traurig aus.
Vermeiden Sie bitte folgende Muster: Pepita, Fischgrat oder kleine Streifen. Diese Muster erzeugen im Licht Unruhe, haben oft Auswirkungen auf das Licht oder verzerren teilweise.
Tipp Nr. 4 „So punkten Sie bei Video-Calls oder Online-Meetings“
Bei Video-Calls ist ein gutes HD-Make-Up (Foto-Make-up) unumgänglich. Dazu zählt ein leichtes Make-up mit einem Highlighter für Augenringe und ein gutes Puder, damit die Haut nicht glänzt. Ebenfalls empfehle ich, dass Damen ein leichtes Rouge tragen und sowohl Damen, wie auch Herren für die Lippen mit einem Lippenpflegestift nutzen, damit diese gesund aussehen. Eine gut sitzende Frisur sowie gut sitzende Kleidung, die nicht knittert, ist ebenfalls wichtig.
Mein Tipp: Werfen Sie vor einem Video-Call unbedingt noch einmal einen Blick in einen Spiegel bei Tageslicht. Kontrollieren Sie Haare, Make-up, Zähne und Kleidung.
Ein weiterer Tipp: Achten Sie auch auf den Hintergrund. Schließlich präsentieren Sie sich im Büro oder beim Kunden auch nicht allzu privat. Oft reicht dazu ein Selfie, um einzuschätzen, wie ich mit dem gewählten Platz/Hintergrund vor der Kamera wirke. Mit der Zeit werden Sie ein richtiger „Profi“. Wählen Sie besser einen möglichst einfarbigen Hintergrund aus oder gestalten Sie sich einen Art kleine Videowand, wenn Sie öfter Video-Calls, Video-Konferenzen oder Webinare halten. Calls in der Küche oder im vielleicht nicht ganz aufgeräumtem Zimmer mit privaten Gegenständen wirken einfach nicht professionell.
Noch ein Tipp: Achten Sie auch auf ein gutes Licht, wo Sie gut ausgeleuchtet sind. Heutzutage gibt es kleine Lösungen, die man am PC befestigen kann oder auf den Tisch stellt.
Letzter Tipp: Schalten Sie alle Geräusche und Töne aus, die stören könnten wie Handy, die Klingel, das Festnetz oder Outlook, welches ständig neue Nachrichten ankündigt.
Tipp Nr. 5 „Schaffen Sie eine „echte“ Büro-Atmosphäre am Arbeitsplatz“
Achten Sie im Home-Office unbedingt und wenn möglich auf eine ruhige und entspannte Atmosphäre und Umgebung, damit Sie sich zu bestimmten Zeiten auch 100% konzentrieren können. Gerade bei Video-Konferenzen stören jegliche Ablenkungen aus der häuslichen Umgebung extrem (Hund bellt, Kind schreit, jemand kocht oder saugt Staub etc.). Organisieren Sie sich mit Ihrem Partner/Großeltern oder den Nachbarn.
Schaffen Sie sich ausreichend Platz, wenn möglich mit Tageslicht. So können Sie einfach entspannter arbeiten.
Richten Sie sich den Platz gemütlich ein, damit es sich für Sie auch als Home-Office-Arbeitsplatz anfühlt und nicht nur als eine Zwischenlösung. Dadurch sinkt oft die Motivation.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.
Ihre Image-Beraterin Janine Katharina Pötsch
Mein Fazit: Das stilsichere und taktvolle Erscheinungsbild im Home-Office will gelernt sein. Kunden spüren, ob wir uns authentisch und stilsicher präsentieren und wirkliches Interesse haben – egal von welchem Arbeitsplatz aus wir arbeiten.
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Gerne unterstütze ich Sie und/oder Ihr Team selbstbewusst, stilsicher und kompetent auf jedem Business-Level (Online, auf Fotos oder auf der Bühne) als gute Visitenkarte Ihres Hauses und als Markenbotschafter*in zu glänzen. Damit Sie und/oder Ihr Team nachhaltig erfolgreich wachsen und viel Spaß im Home-Office haben. Nutzen Sie die Möglichkeit für ein Zoom-Coaching „Stilsicher im Home-Office präsentieren“, damit Sie und/oder Ihr Team lernen, wie Sie sich am besten in Szene setzen.
Warum sollten Sie im Business Knigge-Kompetenzen haben und zeigen?
Ganz einfach, gepflegte Umgangsformen tragen nicht nur zu einem gutes Betriebsklima, Herzlichkeit und einem angenehmen Miteinander bei. Sondern sorgen auch für Sympathie und Wertschätzung bei Ihren Geschäftspartnern und damit zu einer langfristigen und nachhaltigen Geschäftsbeziehung.
Gerade im Meeting, auf der Messe, oder bei einem gemeinsamen Kundentermin ist Ihre persönliche Knigge-Kompetenz gefragt. Vergessen Sie niemals, dass Sie in der Außenwirkung stets als Repräsentant und Markenbotschafter Ihrer Firma beim Kunden, oder potenziellen Interessenten wahrgenommen werden. Menschen mit Stilsicherheit erkennt man an Ihrem souveränen, selbstsicheren und höflichen Auftreten. Sie haben einfach den berühmten Feinschliff und wissen, sich auf jedem Parkett und Business-Level ihren Mitmenschen gegenüber anlass- und adresssatenbezogen zu verhalten
„Wer den Namen des anderen behält und ihn immer wieder ausspricht, macht den Betreffenden ein diskretes, aber wirkungsvolles Kompliment .“ (Dale Carnegie)
Tipp Nr. 1 „Punkten Sie von Anfang mit wertschätzenden Begrüßungsritualen“
Gerade im Zeitalter der Schnelllebigkeit kommt das wertschätzende und ehrlich interessierte Grüßen und Begrüßen sehr gut an. Grüßen Sie in kleinen Firmen einfach jeden, der Ihnen über den Weg läuft. Lächeln Sie dabei.
„Von weitem grüßen ist besser als in der Nähe zanken.“ (Chinesische Weisheit)
Selbst wenn Sie nur lächeln, oder kurz winken. So starten Sie entspannt in den Tag und fallen einfach positiv auf. Achten Sie beim persönlichen Begrüßen auf einen korrekten Händedruck und auf die richtige Reihenfolge.
Tipp Nr. 2 „Zeigen Sie Teamfähigkeit und Fairplay im Business“
Das Wort T.E.A.M. heißt nicht „Toll Ein Anderer Machts!“ Für mich heißt die Abkürzung übersetzt „Teil Einer Außergewöhnlichen Mannschaft“ zu sein.
Selbst in einem gut eingespielten Team funktioniert aber nicht immer alles reibungslos. Wo Menschen zusammenkommen, passieren Streit und andere Dinge.
„Jede Zusammenarbeit ist schwierig, solange den Menschen das Glück ihrer Mitmenschen gleichgültig ist.“ (Dalai Lama)
Respektieren Sie deswegen die kleinen Macken und Eigenarten Ihrer Kollegen/innen. Sprechen Sie mögliche Missverständnisse, Unklarheiten und Probleme so schnell wie möglich an. Ohne persönliche Vorwürfe, Wertschätzend, in Ich-Botschaften und unter vier Augen. Laden Sie die Person dazu am besten zum Lunch, oder Abends auf ein Glas Wein, etc. ein. Denken Sie immer daran, das Gefühl, dass etwas nicht passt, geht von Ihnen aus. Wenn Sie über bestimmte Ereignisse, Ihre dabei gewonnenen Eindrücke und Empfindungen sprechen, dann trennen Sie klar zwischen Sach- und Beziehungsebene. Wenn Sie nicht darüber sprechen und die betreffend Person über Ihre Gefühle – Ärger, Angst, Sorgen,… – im unklaren lassen, spürt diese zwar, dass sie zwar verärgert sind. Kennt aber nicht den wahren Grund und es entwickelt sich ein unnötiges Misstrauen, statt dem benötigten Vertrauen in einer Zusammenarbeit.
Freuen Sie sich über Karrieresprünge, Weiterbildungen, private und beruflich erreichte Ziele Ihrer Kollegen/innen. Seien Sie nicht neidisch, denn Sie haben selbst jeden Tag die Möglichkeit, mehr aus Ihrem Leben zu machen. Persönlich gefällt mir in diesem Zusammenhang die amerikanische Sichtweise dazu am besten. Dort wird beim erreichten Ziel gleich nach dem entsprechenden Erfolgsrezept gefragt.
Klopfen Sie im Büro von Kollegen an, schnüffeln Sie nicht in fremden Revieren und seien Sie ehrlich, wenn Sie Deadlines und Zugesagtes nicht rechtzeitig einhalten können.
Foto-Cedit: Adobe Stock 216576096
Tipp Nr. 3 „Leben Sie das Gastgeber-Gen auch im Büro“
Bieten Sie Besuchern am besten nur Kaltgetränke in Wartezeiten an – warme Getränke werden während des Meetings gereicht.
Stellen Sie Besuchern immer alle anderen anwesenden Personen vor. Wiederholen Sie die Namen doppelt. „Herr Meier, das ist Herr Müller, mein Vorgesetzter“, „Herr Müller, das ist unser neuer Kunde, Herr Meier“. Der Ranghöchste ist hier immer der ranghöchste Besucher. Gehen Sie nicht immer davon aus, dass sich die Menschen bereits namentlich kennen müssen.
„Gastfreundschaft besteht aus ein wenig Wärme, ein wenig Nahrung und großer Ruhe.“ (Ralph Waldo Emerson)
Gastgeber sein, bedeutet dass Sie vom ersten Augenblick an eine lockere, relaxte und entspannte Wohlfühlatmosphäre schaffen. Seien Sie hundertprozentig präsent und geben Sie dem Besucher niemals das Gefühl von Hektik, Zeitdruck oder unpassend zu sein. Gerade im Zeitalter der Schnelllebigkeit und Austauschbarkeit von Dienstleistern und Kooperationspartnern punkten Sie hier mit Präsenz und Stilsicherheit.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.
Ihre Knigge-Expertin Janine Katharina Pötsch
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Mein Fazit: Das stilsichere und taktvolle Auftreten im Büro, unter Kolleg*innen und mit Kunden will gelernt sein. Mit Business-Knigge, Herzensbildung und einer guten Einstellung als Gastgeber werden Sie stets punkten.
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