Souverän bleiben, wenn andere schwierig werden — 5 Tipps für einen stilsicheren Umgang mit herausfordernden Menschen
„Respektiere dich selbst, wenn du willst, dass andere dich respektieren.“ — Adolph Freiherr von Knigge
Stilsicher auftreten, Präsenz zeigen und wirksam kommunizieren — das hat sehr viel mit uns selbst zu tun. Mit unserer inneren Haltung. Und mit der Fähigkeit, auch in unangenehmen Situationen klar und bei uns zu bleiben.
Sie kennen sicherlich den Moment: Ein arroganter Kommentar. Ein übergriffiger Ton. Eine Situation, in der Sie sich maßlos geärgert haben — und gleichzeitig wussten, dass eine emotionale Reaktion nichts verbessern würde.
Genau dort liegt die Kunst. Und genau dort habe ich selbst gelernt, was wirklich zählt — zum ersten Mal mit zwanzig Jahren, in meiner Ausbildung bei einem äußerst cholerischen Chef. Die Strategie, die ich damals entwickelt habe, begleitet mich bis heute. Und ich gebe sie seitdem in meinen Seminaren weiter.
Tipp 1 — Trenne die Beziehungsebene von der Sachebene
Das ist leichter gesagt als getan. Wie oft grübeln wir bei einer unangenehmen Auseinandersetzung darüber, ob uns das Gegenüber mag — oder nicht? Vielleicht triggert uns ein bestimmtes Wort, das gar nicht so gemeint war, wie wir es empfinden.
Nehmen Sie sich die Zeit, Worte und Sätze auseinanderzunehmen. Bleiben Sie bewusst auf der Sachebene — und lassen Sie die Beziehungsebene außen vor.
Fragen Sie selbstbewusst nach: „Spannend — was genau möchten Sie mir damit mitteilen?“ Oder: „Danke für Ihr Feedback — was genau ist Ihnen aufgefallen?“
Klar. Kurz. Sachlich. Das entzieht jedem Angriff die Energie.
Tipp 2 — Sei dir bewusst: Du kannst nichts dafür
Wenn uns jemand bewusst ärgert, verletzt oder angreift — in 99 Prozent aller Fälle sind wir nicht der eigentliche Grund. Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs. Was das Gegenüber gerade denkt, fühlt oder durchmacht — das wissen wir nicht.
Stilsicher auftreten heißt auch: achtsam und wertschätzend bleiben — selbst wenn wir der Vorreiter sind.
Begegnen Sie allen Menschen mit Respekt und Achtung. Wer das tut, strahlt Charisma und Selbstbewusstsein aus — und nimmt Angriffe nicht mehr persönlich.
Und wenn Sie selbst einmal unbewusst verletzen? Dann ist Größe zeigen die stärkste Reaktion: „Es tut mir leid — ich bitte um Entschuldigung.“ Dieser eine Satz verändert die gesamte Dynamik.
Tipp 3 — Bleib gelassen und ganz bei dir
„An deinem Ärger festzuhalten ist so, als würdest du Gift trinken und erwarten, dass eine andere Person daran stirbt.“ — Buddha
Starten Sie keinen Gegenangriff. Lassen Sie die Sache erst einmal ruhen.
Ich erinnere mich gut an die Situation mit meinem cholerischen Ausbildungschef: Nachdem ich ihn ruhig und wertschätzend auf einen Missstand angesprochen hatte, schrieb er mich später vor allen Kolleg:innen an und versuchte mich zu demütigten. Ich blieb ganz bei mir — und dachte: „Er braucht jetzt die Bühne. Aber er beruhigt sich, wenn ich keinen Gegenangriff biete.“
Heute erzähle ich diese Geschichte gerne in meinen Seminaren. Ich vergleiche es mit dem Verhältnis zwischen einem Raubtier und seinem Dompteur: Der Dompteur weiß, dass er stets die Zügel in der Hand hat.
Finden Sie Ihren persönlichen Anker — ein Bild, eine Affirmation, einen inneren Satz — der Sie in schwierigen Momenten geerdet hält.
Tipp 4 — Souveränität beginnt mit Selbstliebe
„Der beste Weg, Liebe zu zeigen, ist, sich selbst zu lieben.“ — Paul Ferrini
Bedingungslose Selbstliebe ist der Schlüssel im Umgang mit herausfordernden Menschen. Wer sich selbst kennt und liebt, lässt sich nicht so leicht aus der Bahn werfen.
Bleiben Sie freundlich und humorvoll. Definieren Sie klar Ihre eigenen Standards und Grenzen. Souveränität bedeutet: mit Selbstliebe bei sich bleiben — und anderen Menschen nur so viel Raum geben, wie es für beide Seiten konstruktiv ist.
Manchmal hilft es, ein paar Tage darüber zu schlafen — und sich dann gezielt eine Gesprächsstrategie zu überlegen. Wer fragt und kommuniziert, der führt.
Tipp 5 — Probieren geht über Studieren
„Entscheidend ist nicht die Frage, ob man Macht hat — entscheidend ist, wie man mit ihr umgeht.“ — Alfred Herrhausen
Legen Sie sich eine persönliche Checkliste an. Führen Sie ein kurzes Tagebuch: Welche Arten von Menschen begegnen Ihnen immer wieder? Was ist gut gelaufen in der Kommunikation? Was hat Sie getriggert — und warum?
Fragen Sie sich nach einigen Monaten: Steckt ein Muster dahinter? Ziehen Sie immer wieder ähnliche Persönlichkeiten an — und was sagt das über Sie aus?
Diese Reflexion ist keine Schwäche. Sie ist Persönlichkeitsentwicklung in Reinform.
Mein Fazit
Niemand kann mich verletzen — außer ich selbst.
Definieren Sie Ihre eigenen Grenzen und Standards. Kommunizieren Sie sie klar. Suchen Sie nach Win-Win-Lösungen — und gehen Sie raus aus der Situation, wenn keine möglich ist.
Kompromissbereitschaft, Achtung, Fairness und Wertschätzung — zu Bedingungen, die beiden Seiten guttun.
Denn durch herausfordernde Begegnungen lernen wir immer etwas über uns selbst — und können über uns hinauswachsen.
Ihre Janine Katharina Pötsch
Fotoquelle: Hans Boodt – pixabay.com
Klar nach innen. Stark nach außen.
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Aktives Zuhören ist oft nicht einfach, aber Teil einer wertschätzenden und erfolgreichen Kommunikation.
Bei dieser ergeben sich aber oft Missverständnisse, weil entweder falsch, oder nicht komplett kommuniziert wird.
Meine Frage an Sie: Haben Sie auch schon manchmal den Eindruck gewonnen, dass Ihr Umfeld, Ihre Mitarbeiter/innen, oder Ihre Vorgesetzten Sie nicht richtig verstehen?
Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut, da ich selbst oft auch zu schnell geredet, zu schnell weitergedacht und meinem Gegenüber dann oft nicht richtig zugehört habe.
Kennen Sie die Grundregeln für aktives Zuhören?
Regel Nr. 1 „Ausreden lassen und Filter abschalten!“
Lassen Sie Ihr Gegenüber immer zuerst komplett ausreden und reden Sie nicht dazwischen. Das ist die oft die schwierigste Kunst beim Zuhören, weil uns oft schon die vermeintliche Antwort als „Ratschlag“ oder „Tipp“ auf der Zunge liegt.
„Filter“ im Kopf sind häufig für Missverständnisse verantwortlich, denn Filter, die wir beim Dialog mit anderen oft unbewusst einsetzen, resultieren aus unseren Lebenserfahrungen, unseren Glaubenssätzen und sind auch Teil unserer Erziehung.
Regel Nr. 2 „Geben Sie eine wertschätzende Rückmeldung“
Geben Sie Ihrem Gegenüber durch aktives Zuhören eine Rückmeldung. Fassen Sie das Gesagte Ihres Gesprächspartners noch einmal in eigenen Worten zusammen, um sicher zu gehen, dass Sie den Inhalt auf der Sachebene auch komplett verstanden haben.
Rückmeldungen sind als Zusammenfassung auf der Sachebene, durch paraphrasieren der eigenen Worte, oder durch „Ich-Botschaften“ auf der Gefühlsebene möglich, z.B. „Ich nehme wahr, dass…“ Rückmeldungen sollten immer kurz und sachlich ausfallen, um den Sprecher nicht zu verwirren. Verwenden Sie bei der Rückmeldung immer positive Worte.
Regel Nr. 3 „Fragen Sie bei einem vermeintlichen Missverständnis besser nach“
Dass wir das, was unser Gegenüber gesagt hat, oft nicht auf Anhieb verstehen, liegt nicht daran, dass wir schlecht zuhören, oder der andere undeutlich spricht. Oft leben beide Gesprächspartner auf unterschiedlichen „Kommunikationsinseln“, sodass die Rückkopplung nicht immer hundertprozentig funktioniert.
Fragen Sie deswegen bei Bedarf einfach konkret nach, um sicherzustellen, dass Sie Ihr Gegenüber verstanden haben. Nutzen Sie dabei als Zeichen Ihrer Wertschätzungden Namen Ihres Gesprächspartners. Ich verwende dazu gerne folgenden Satz: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Frau Meier, geht es Ihnen um…“ Dadurch kann der Sprecher seine Botschaft verfeinern und Ihnen wird oft erst durch wertschätzendes Nachfragen deutlich, was er oder sie genau meint.
Nachfragen funktioniert am besten, ohne dass wir unseren Gesprächspartner ins Wort fallen und ohne seine Aussage schon in unserem inneren „Filtersystem“ bewerten.
Foto-Credit: Adobe Stock 81715086
Regel Nr. 4 „Achten Sie auf versteckte Zeichen“
Aktives Zuhören bedeutet GENAUES Zuhören! Hören Sie deswegen genau hin, was Ihr Gegenüber sagt und wie er dieses sagt. Und versuchen Sie vor allem herauszufinden, was Ihr Gegenüber nicht gesagt hat, oder zwischen den Zeilen. Achten Sie auf die Bedeutung hinter den Worten in Bezug auf die Sachebene, die Beziehungsebene, die Appellebene und die Selbstoffenbahrungsebene (nach dem Vier-Ohren-Modell von Schultz von Thun).
Regel Nr. 5: „Geduld ist die Mutter der Porzellankiste“
Fragen Sie sich vor einem Gespräch immer: „Bin ich wirklich bereit, meinem Gegenüber zuzuhören? Habe ich auch wirklich ausreichend Zeit für ein Gespräch und bin ich mit dem Herzen dabei?“
Nehmen Sie sich für Gespräche immer ausreichend Zeit und hören Sie weder mit nur einem Ohr hin, noch lassen Sie sich bitte zwischendurch nicht vom Smartphone ablenken. Bleiben Sie geduldig und gewähren Sie Ihrem Gesprächspartner genügend Zeit zum Reden. Einige Menschen benötigen etwas länger um sich zu öffnen, um Dinge klar anzusprechen, oder um „komplizierte, schwierige Dinge“ in Worte zu fassen.
Lassen Sie Ihrem Gegenüber auch genügend Zeit zum Nachdenken, wenn Sie selbst eine Frage gestellt haben. Denken Sie daran, dass jeder Mensch seine persönliche Reaktionszeit hat.
Regel Nr. 6 „Achten Sie auf die Körpersprache“
Beobachten Sie auch die Körpersprache bei Ihrem Gegenüber. Achten Sie dabei auf versteckte Zeichen, denn Körpersprache ist einfach ehrlicher, als das gesprochene Wort.
Fragen Sie sich dazu:
Was sagt sein Blickkontakt und was sagen seine Augen?
Lächelt er, oder hat er den Mund eher geschlossen?
Sind die Arme und Hände offen und präsent, oder hat er möglicherweise etwas zu verbergen, weil er die Hände versteckt?
Regel Nr. 7 „Zeigen Sie absolute Präsenz als Zeichen Ihrer Wertschätzung“
Hören Sie engagiert zu, indem Sie hundertprozentig präsent sind, Blickkontakt halten und sich auf Ihr Gegenüber konzentrieren. Geben Sie Ihrem Gegenüber durch ein Nicken, oder durch ein einfaches „ok“ einen Hinweis, dass Sie auch wirklich gerne zuhören. Lassen Sie sich auf keinen Fall ablenken, oder verwirren Ihren Gesprächspartner durch störende Gesten Ihrerseits.
Empathie ist ein wichtiger Teil, um absolute und absichtslose Präsenz beim Zuhören zu zeigen. Empathie heißt auch Sympathiebekundung zum achtsamen Meinungsaustausch, selbst wenn Sie unterschiedlicher Meinung sind.
Mein Fazit: Gute und stilsichere Kommunikation – und dabei aktives Zuhören – ist ein wichtiger Teil guter Umgangsformen. Möchten Sie parkettsicher auftreten und erfahren, wie Sie auch einen Fauxpas mit Humor meistern?
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Kooperationen sind wichtig, denn Netzwerke und gegenseitige Empfehlungen sind die Brücken des Erfolgs für morgen. Ein gutes Netzwerk ist auch für unser Image wichtig.
Jedoch sind Kooperationen nicht immer einfach. Oftmals beginnt die Herausforderung schon in der Kontaktanbahnung und im gewählten Kommunikationsstil. Mich persönlich erreichen sehr viele Kooperationsanfragen (z.B. für einen Gastbeitrag, einen Podcast, eine PR Kooperation ect.). Einige Anfragen sind durchaus fruchtvoll und andere nerven im wahrsten Sinne.
Als Knigge- und Kommunikations-Trainerin beschäftige ich mich seit langem mit dem stilsicheren Umgang und der wertschätzenden Kommunikation im Zeitalter der Schnelllebigkeit. Gute Kommunikationsfähigkeiten und ein stilsicheres Auftreten sind das A und O für Kooperationen.
Vor Kurzem hatte ich wieder eine spannende Anfrage von einer Bloggerin im Hinblick auf ein Interview. Als Unternehmerin ist es mir wichtig, dass sich mein unentgeltlichen Aktivitäten langfristig auszahlen. Ich informiere gerne zu meinen Themen, gebe Tipps und Interviews, wenn sich die Kooperation für mich stimmig anfühlt. Die Dame ist jedoch bereits während der Kontaktaufnahme vor dem eigentlichen Interview in drei typische Fettnäpfchen in der Kommunikation und im Hinblick auf ein respektvolles Verhalten nach Knigge getreten, sodass ich von einer Kooperation Abstand genommen habe. Der Kontakt war zunächst sehr herzlich, bis diese unschönen Dinge passiert sind. Damit Sie diese typischen Fauxpas vermeiden, nutzen Sie meine besten Tipps und die Tipps von einen bekannten Netzwerk-Expertin.
Was sind die Top 3 Regeln für eine gute Kooperation?
Tipp Nr. 1 „Erzählen Sie etwas über sich, damit der andere neugierig auf Sie wird“
„Ein Einfall ersetzt nicht die Arbeit.“ (Max Weber)
Kooperationen funktionieren nur, wenn die Chemie stimmt und wenn das Vertrauen auf beiden Seiten vorhanden ist. Egal, ob es sich um eine längere Kooperation (z.B. ein gemeinsames Projekt) oder eine kurzfristige Kooperation (z.B. bei einem Gastinterview, einen Gast-Podcast, einem Betrag bei einem Kongress als Speaker oder einem PR Beitrag), handelt, achten Sie unbedingt darauf, dass Sie genau die richtige Person auswählen, sich wertschätzend mit ihr verbinden und in der Anfrage auch all Ihre Kontaktdaten (Link zur Webseite, zu Social Media und Telefonnummer) nennen.
Ich empfehle meinen Kunden, sich auch vorher kurz am Telefon, per Skype oder per Zoom auszutauschen.
„Anonyme“ Anfragen, wo weder eine Webseite noch Kontaktdaten vorhanden sind, damit sich die angefragte Person ein kurzes Bild von Ihnen machen kann, kommen nicht gut an.
Erzählen Sie unbedingt etwas über sich und warum Sie die Person ausgewählt haben (z.B. auf Empfehlung, durch einen Bericht, über Google etc.) und wo Sie einen Mehrwert für beide Seiten sehen.
Tipp Nr. 2 „Verständnis und Wertschätzung ist das Zauberwort“
„Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen.“ (Igor Strawinsky)
Kooperationen funktionieren nur mit einer klaren Strategie in der Kommunikation und mit Wertschätzung und Verständnis.
Reagieren Sie nicht beleidigt, wenn Sie nicht sofort eine Antwort erhalten. Gerade gut gefragte Experten haben ein sehr gutes Zeit-Management und überlegen sich genau: was bringt mir das? Gehen Sie nicht davon aus, dass die angefragte Person den ganzen Tag am PC sitzt und nur auf Ihre Emails wartet.
Kooperationen sind geschäftlich. Mit einer stilvollen E-Mailanfrage machen Sie von Anfang an einen guten ersten Eindruck. Damit zeigen Sie, dass Sie sich wirklich die Mühe gemacht haben, eingehend zu recherchieren. Anfragen per XING oder über die Facebook-Seite sind auch in Ordnung. Der weitere Schriftverkehr sollte jedoch aus Knigge-Sicht immer per Email erfolgen. Eine gelungene schriftlich Kommunikation dient dazu, langsam eine gute Beziehung auf Augenhöhe aufzubauen und diese mit einer möglichen Kooperation zu festigen. Wenn Sie dringend eine Antwort benötigen, teilen Sie das einfach kurz in der E-Mail mit oder versuchen Sie, die Person telefonisch zu erreichen und hinterlassen Sie eine angenehme und interessante Nachricht auf der Mailbox.
Einseitige Erwartungshaltungen oder die falsche Wahl des Kommunikationsmediums das Ende von Kooperationsanfragen bedeuten.
Tipp Nr. 3 „Reagieren Sie nicht beleidigt, sondern schaffen Sie einen echten Mehrwert“
„Nur vom Nutzen wird die Welt reagiert.“ (Friedrich Schiller)
Kooperationen sind nicht selten ein großer Mehrwert für beide Partner. Meistens geht die Kooperationsanfrage von einer Person aus. Sind Sie diese Person, stehen Sie in der Bring- und Holschuld.
Damit die Kooperation gelingt, empfehle ich Ihnen: Schaffen Sie für die andere Person und für beide Seiten einen absoluten Mehrwert, also eine WIN-WIN Situation. Bleiben Sie ehrlich und authentisch und wecken Sie von Anfang an Vertrauen.
Mein Tipp: Telefonieren Sie vorher unbedingt, um herauszufinden, ob Sie beide auf gleicher Wellenlänge schwimmen und ob die Chemie zwischen Ihnen passt. Kooperationen finden schließlich zwischen Menschen statt und dafür ist die Beziehungsebene, also ehrliches und ernsthaftes Interesse am anderen sehr wichtig.
Reagieren Sie auch nicht beleidigt, wenn Ihre Kooperationsanfrage abgelehnt wird. Es kann sein, dass die andere Person im Moment keine Zeit hat, im Urlaub ist oder Sie keinen Mehrwert und Nutzen daraus erkennen kann.
Fazit:Kooperationen sind wichtig, um im Leben weiterzukommen. Kooperationen sind auch eine Sache von gezielter strategischer Planung und ehrlichen Interesse. Eine Analyse, ob der ausgesuchte Kooperationspartner auch zu mir passt und ob mein Angebot einen Nutzen für ihn oder sie darstellt wie ein vertrauensvoller und persönlichen Kontakt von Anfang an.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps!
Ihre Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business
Janine Katharina Pötsch
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manche Menschen sind galante Small-Talker und andere denken, dass Sie das nicht können. Für introvertierte Menschen ist das Thema Small-Talk oft nicht einfach.
Dabei ist es so leicht, auf Events, am Flughafen, in der Bahn oder auf einer Weiterbildungsveranstaltung miteinander ins Gespräch zu kommen.
Was sind die 3 Grundregeln für einen professionellen Small-Talk?
Interessieren Sie sich offen und ehrlich für Ihr Gegenüber. Überlegen Sie sich im Vorfeld eine kleinen Themenkatalog mit Gemeinsamkeiten
Nehmen Sie eine offene und authentische Körperhaltung ein. Gehen Sie mit einem Lächeln und einer positiven inneren Einstellung auf andere Menschen zu.
Stellen Sie sich mit Vor- und Nachnamen vor und beginnen Sie dann erst das Gespräch.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps aus meinem Video-Beitrag.
Ihre Janine Katharina Pötsch – Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business
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Die Körpersprache kann oft mehr als Worte sagen und ist daher wichtig für den Erfolg. Die nonverbale Kommunikation entscheidet darüber, wie ein Mensch auf andere wirkt und von anderen wahrgenommen wird.
Viele Menschen empfinden die Körpersprache sogar aussagekräftiger als Worte, denn mit der Körpersprache können Menschen unbewusst ausdrücken, dass sie das, was sie sagen, gar nicht meinen, oder können ihre Worte unterstreichen.
Die Körpersprache gewährt mit ihren Signalen einen Einblick in das Innere eines Menschen. Die Realität ist bei der Interpretation der Körpersprache von untergeordneter Bedeutung, sondern der wichtigste Einfluss sind die Assoziationen desjenigen, der die Signale interpretiert.
Das Verschränken der Arme oder ein Zurücklehnen des Gegenübers wird von vielen Menschen mit Desinteresse oder sogar Ablehnung assoziiert. Die subjektiven Empfindungen des Gegenübers werden dabei kaum beachtet.
Eine wichtige Rolle bei der Deutung der Körpersprache spielt die Gewohnheit. Die Körpersprache des Gegenübers vermittelt bei vielen Menschen einen ersten Eindruck, für den es keine zweite Chance gibt.
Bei der ersten Begegnung entscheiden viele Menschen anhand der Körpersprache darüber, ob ihnen ihr Gegenüber sympathisch oder unsympathisch ist. Zu Unrecht werden Menschen häufig von anderen auf ihre Körpersprache reduziert.
Die Interpretation der Körpersprache
Abhängig von der jeweiligen Situation verhält sich jeder Mensch unterschiedlich und zeigt unterschiedliche Signale in der Körpersprache. Der Kontext ist daher wichtig bei der Deutung der Signale. Menschen verhalten sich gegenüber Fremden oder Vorgesetzten völlig anders als gegenüber vertrauten Personen wie Familienmitgliedern oder Freunden. Während sich Menschen gegenüber Vorgesetzten oft steif oder reserviert zeigen, aus Angst, einen Fehler zu machen, so fühlen sie sich gegenüber Freunden oder der Familie befreit und geben sich entsprechend locker und ungehemmt.
Wissenschaftlichen Studien zufolge machen Körpersprache und Klang der Stimme ungefähr 97 Prozent der Wahrnehmung durch andere aus, während Worte nur einen Anteil von ungefähr sieben Prozent haben. Da die Körpersprache ein wichtiges Kommunikationsmittel ist, hat der richtige Einsatz entscheidenden Einfluss auf den Erfolg. Auch ohne Worte können Sie mit der Körpersprache kommunizieren und sich dabei auf andere, wichtige Dinge konzentrieren. Das ist möglich, da Körpersprache unbewusst abläuft. Wollten Sie jede Bewegung Ihres Körpers bewusst steuern, dann würden Sie dazu viel überlegen müssen, was Sie tun, und hätten gar keine Zeit mehr, Worte zu formulieren oder wichtige Tätigkeiten auszuführen.
Mit Körpersprache erfolgreich im Beruf
Politiker und Geschäftsleute lernen bereits frühzeitig die unbewusste Kontrolle und den richtigen Einsatz der Körpersprache. Für den gezielten Einsatz der Körpersprache kommt es darauf an, den eigenen Körper kennenzulernen, um zu erkennen, wie er in verschiedenen Situationen reagiert.
Um das zu erkennen, sollten Sie die Menschen in Ihrer Umgebung – den Partner, die Geschwister, die Eltern, Freunde, aber auch Kollegen und Vorgesetzte – intensiv beobachten und darauf achten, wie sie sich in den verschiedenen Situationen verhalten. Auf diese Weise können Sie sich selbst in den vielfältigen Situationen im Alltag kennenlernen und aufspüren, wie Sie sich verhalten. Ihre Körpersprache muss Ihre Worte unterstreichen, denn nur so wirken Sie authentisch. Zeigt Ihre Körpersprache andere Signale als Ihre Worte, dann wird Ihr Standpunkt schnell von anderen angezweifelt, Sie wirken unglaubwürdig. Das ist auch dann der Fall, wenn Sie zwar die Wahrheit sagen, aber mit zitternder Stimme sprechen und die Blicke der Zuhörer scheuen. Wollten Sie etwas verkaufen oder andere von etwas überzeugen, würde Ihnen das nicht gelingen.
Auf nonverbale Signale achten
Möchten Sie im Beruf erfolgreich sein, kommt es darauf an, Ihre Worte mit Körpersprache zu unterstreichen und überzeugend zu wirken. Im umgekehrten Fall müssen Sie die Körpersprache der anderen richtig interpretieren können, um bereits im Vorfeld Probleme zu erkennen und anzugehen. Den gezielten Einsatz der verbalen Kommunikation erlernen viele Menschen schon frühzeitig, doch die Steuerung der Körpersignale lernt keiner.
Selbstbewusstsein signalisieren Sie mit einer aufrechten Körperhaltung, einer festen Stimme und mit Blickkontakt zu Ihren Zuhörern. Unsicher wirken Sie, wenn Sie den Blicken Ihrer Zuhörer ausweichen, sich von ihnen abwenden und nicht aufrecht sitzen.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.
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ein erfolgreicher Smalltalk ist für die meisten Menschen immer noch ein Mysterium. Dabei ist Smalltalk das lockere und kleine Gespräch, um Beziehungen aufzubauen. Zum erfolgreichen Smalltalk gehört auch gute Menschenkenntnis.
Mal ganz ehrlich, haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie Ihr Gegenüber auch non-verbal kommuniziert?
Ein guter Netzwerker nutzt beim Smalltalk den Dreiklang der Rede. Daraus habe ich die 5 Erfolgs-Geheimnisse für den gekonnten Smalltalk abgeleitet.
1. Geheimnis: Der 1. Eindruck zählt – auch beim Smalltalk!
Die wichtigsten Fragen zur Vorbereitung eines Treffens lauten immer: „Wo gehe ich hin?“ – „Wen möchte ich dort treffen?“ und „Was möchte ich erreichen?“
Mein Tipp: Lassen Sie sich – wenn möglich, im Vorfeld eine Gästeliste geben und passen Sie Ihren Auftritt an den Anlass des Treffens an. Mit einem authentischen und sympathischen 1. Eindruck haben Sie schon gewonnen. Lächeln Sie und gehen Sie offen auf potenzielle Gesprächspartner zu.
2. Geheimnis: Empathie als Türöffner nutzen
Schon Knigge wusste: „Interessiere Dich für andere, wenn Du willst, dass andere sich für Dich interessieren.“
Mein Tipp: Ein erfolgreicher Smalltalk besteht aus dem aktiven und begeisterten Zuhören. Stellen Sie dabei offene Fragen, um Ihr Gegenüber besser kennenzulernen und ihn besser zu verstehen. Nutzen Sie Smalltalk auch für Ihr Selbst-PR und wecken Sie Neugierde durch einen gekonnten Elevator-Pitch.
3. Geheimnis: Die Kunst der Überzeugung
„Gemeinsam sind wir stark, alleine gehen wir unter.“ – Die Qualität unserer Beziehungen hängt stark von unseren Interaktionen ab.
Mein Tipp Nr. 1: Finden Sie während des Gesprächseinstiegs einen Aufhänger für eine Gemeinsamkeit. Das kann ein gemeinsames Hobby, der gemeinsame Gastgeber, der letzte Urlaub, eine Empfehlung, oder ein spannendes Thema zur aktuellen Jahreszeit sein.
Mein Tipp Nr. 2: Wenn Sie schon Namen von Personen kennen, die Sie bei Ihren Terminen treffen, hervorragen! Nutzen Sie die Möglichkeiten von Social Media (XING, LinkedIn, Facebook, Instagram,…) und versuchen Sie so viel wie möglich über die Teilnehmer und Ihre potentiellen Gesprächspartner herauszufinden. Und wenn Sie dabei ein gemeinsames Interesse feststellen, dann haben Sie schon einen perfekten Einstieg für ein Gespräch.
4. Geheimnis: Augen auf bei der Themenauswahl!
Der schönste Einstieg nutzt nichts, wenn der Hauptteil langweilig wird. Deswegen lockert ein gesunder Humor jedes Gespräch auf.
Mein Tipp:Vermeiden Sie Diskussionspunkte wie Politik, Geld, Krankheit, Intimitäten oder Religionen. Frauen mögen auch keine Witze, besonders keine anzüglichen! Gerade beim 1. Date haben Sie damit schon verloren. Wenn Sie nicht gerade bei der Yellow Press arbeiten, verschonen Sie Ihren Gesprächspartner bitte auch mit Klatsch und Tratsch.
5. Geheimnis: Der letzte Eindruck bleibt – Verabschiedung mit Stil
Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner gegenüber Verantwortung. Bedanken Sie sich am Ende für das Gespräch. Das zeugt von Stil, Wertschätzung und guten Manieren.
Mein Tipp Nr. 1:Beenden Sie den Small-Talk mit einem positiven Ausblick, wenn Ihnen der Kontakt sympathisch war. Tauschen Sie Visitenkarten aus und melden Sie sich zeitnah bei der Person, um das Gespräch zu vertiefen.
Mein Tipp Nr. 2: Fungieren Sie als Netzwerker und stellen Sie Ihren Gesprächspartner einer anderen für ihn interessanten Person vor. Nutzen Sie dafür einen Aufhänger, z.B. eine gemeinsame Sportart zum Gesprächseinstieg.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps und viel Erfolg beim nächsten Smalltalk!
Mit stilvollen Grüßen
Ihre Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business Janine Katharina Pötsch
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