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So gehen Sie sicher mit den „Duzen“ und „Siezen“ im Business um

So gehen Sie sicher mit den „Duzen“ und „Siezen“ im Business um

„Einfühlungsvermögen ist das Vermögen, das sich am besten verzinst.“ (Günther Radtke)

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Mein Fazit:

💎 Möchten Sie mehr über stilsicheres Verhalten im Business erfahren? 💎

Gerne unterstütze ich Sie als Young Professional, leitende Führungskraft oder angehende Führungspersönlichkeit – sowie Ihre Mitarbeiter:innen – dabei, selbstbewusst, stilsicher und kompetent auf jedem Business-Level aufzutreten.

Wenn Sie Interesse an einem Business-Knigge-Training haben, sprechen Sie mich gerne an.

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Ich freue mich auf Sie!
Ihre Janine Katharina Pötsch

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Meine 5 besten Tipps für eine gelingende Kommunikation

Meine 5 besten Tipps für eine gelingende Kommunikation

Liebe Leserin und lieber Leser,

Kommunikation im Business kann so einfach sein, wenn wir bestimmte Grundfaktoren beachten. Gute Kommunikation lässt uns einfach sympathischer und als wertvoller Gesprächspartner wirken. Die Schlüsselfaktoren von erfolgreicher Kommunikation sind Präsenz, Interesse, der Aufbau von Vertrauen und eine gute Körpersprache.

Gerade in der der heutigen schnelllebigen Zeit ist es so wichtig, sich wieder mehr Zeit für andere in persönlichen Gesprächssituationen zu nehmen.

„Die heutige Form der Kommunikation stellt andere Ansprüche an Raum und Zeit.“ (Franz Dommerz)

Wie können Sie nun bei der Begrüßung mit einem normalen Handschlag punkten und sich von Ihrer besten Seite zeigen?

Tipp Nr. 1 „Nehmen Sie in Gesprächssituationen eine offene Körperhaltung ein“

Ich erlebe es oft, dass meine Gesprächspartner – gerade in Online – eher im Stuhl oder Sessel „lümmeln“. Oftmals habe ich dann das Gefühl, dass er oder sie nur mit einem halben Ohr hinhört und seine Zeit „absitzt“.

Stehen Sie in persönlichen Begegnungen auf und stehen Sie bei längeren Online-Meetings auch und nutzen Sie einen höher gestellten Schreibtisch oder eine PC Erhöhung.

In Präsenz-Meetings wird eine zu lässige Körpersprache desinteressiert.

80% der Kommunikation findet nonverbal, über unsere Körpersprache, statt. Der Körper lügt nie. Es gibt viel mehr Menschen, die sich mit Körpersprache auskennen und sie entsprechend interpretieren, als Sie denken.

Nehmen Sie deswegen eine entspannte, Ihrem Gesprächspartner offene und zugewandte Haltung ein. Achten Sie auf absolute Präsenz in der persönlichen Begrüßung, den „richtigen“ Handschlag  und auf einen guten Blickkontakt.

Tipp Nr. 2 „Interessieren Sie sich ernsthaft für Ihr Gegenüber“

Schon Adolph Freiherr von Knigge sagte: „Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren.“

Aktives Zuhören und richtiges Hinhören will gelernt sein. Zuhören ist nicht gleich Zuhören. Jeder Mensch braucht eine andere Bestätigung des Zuhörens in der Beziehung. Nutzen Sie absolute Präsenz, um von Anfang an eine positive Beziehungskompetenz aufzubauen. Nehmen Sie sich die Zeit und schalten Sie alle anderen Störfaktoren, wie z.B. das Handy – so schwer das auch fällt – aus oder auf lautlos.

Jeder Mensch hat in einem Gespräch Interessen und Bedürfnisse. Oft werden diese nicht ehrlich mitgeteilt, oder durch verschleierte Worte, Verse, Metaphern oder Vergleiche angesprochen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie die tatsächliche Botschaft und das damit verbundene Ziel hinter dem Gesagten herausfinden. Das funktioniert am besten mit Empathie. So verhindern Sie auch von Anfang an mögliche Missverständnisse und verhindern Konflikte.

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Tipp Nr. 3 „Machen Sie keine leeren Versprechungen, sondern bauen Sie von Anfang an eine Beziehung auf Augenhöhe auf“

Viele Dienstleister geben teilweise schnelle Versprechungen ab, in der Hoffnung, den Kunden zu gewinnen, oder zu halten. Wir können nicht immer sofort alle Wünsche der Kunden erfüllen. Vertrauensvolle Kundenbeziehungen entstehen durch gegenseitige Wertschätzung und ein gegenseitiges Verständnis füreinander.

Versprechungen abzugeben, bei denen sich am nächsten Tag herausstellt, dass diese absolut nicht erfüllbar sind, führen auf Dauer zu schlechter Reputation. Lieber verzichten Sie auf einen potenziellen Interessenten. Durch guten Service und eine ehrliche Kommunikation erhalten Sie in der Regel trotzdem eine Weiterempfehlung.

„Nein“ sagen ist so wichtig, um bei sich selbst zu bleiben. Wenn Sie und Ihre Mitarbeiter gerade gut ausgelastet sind, kommunizieren Sie das ehrlich und suchen gemeinsam mit dem Interessenten nach einer WIN-WIN Lösung. Kunden einfach so dazwischen „reinschieben“ führt oft zu mangelnder Qualität und zur Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Menschen kaufen nun mal bei Menschen, die authentisch, ehrlich und sympathisch sind, weil sie sich die Zeit für ihr Gegenüber nehmen.

Tipp Nr. 4 „Die Macht des ersten Eindrucks – punkten Sie in Gesprächen mit der Wiederholung von Namen“

Hören Sie gerne Ihren Namen oder werden Sie lieber anonym angeredet?

Auch wenn sich das am Anfang vielleicht komisch anfühlt, sprechen Sie Ihr Gegenüber im persönlichen Gespräch oder im Telefonat gerne zwei bis dreimal mit seinem Nachnamen oder Vornamen – wenn Sie per „Du“ sind – an.

Nutzen Sie die Macht des Namen einmal zur Begrüßung. Unterstreichen Sie mit der Wiederholung des Namens zwischendurch um wichtige Gesprächsabschnitte „Herr Müller, wie sehen Sie das?“

Bedanken und verabschieden Sie sich am Ende des Gesprächs, indem Sie noch einmal den Namen wiederholen. „Herr Müller, vielen Dank für das erfrischende Gespräch und unseren wertschätzenden Austausch.“

Tipp Nr. 5 „Entwickeln Sie Ihren eigenen Kommunikations-Stil“

Das Wort Stil stammt vom lateinischen Wort „Stilus“ ab. Bereits in der Schule haben wir durch die Art unseren Schreibsstil die erste Schritte zu ganz persönlichen Kommunikationsstil entwickelt

Das ist wahrscheinlich der Tipp, der Sie am meisten herausfordern wird. Selbstreflexion gehört zur persönlichen Weiterentwicklung dazu.

Meine Fragen an Sie?

  • Wie würden Sie Ihren eigenen Kommunikationsstil bezeichnen? Sind Sie eher ein Zuhörer oder ein Entertainer?
  • Stehen Sie gerne im Mittelpunkt? Oder lassen Sie anderen auch den Raum, um etwas mitzuteilen?
  • Unterbrechen Sie andere in Gesprächen? Behaaren Sie stur auf Ihre eigene Meinung oder sind Sie tolerant und hören aktiv zu ohne andere zu unterbrechen?
  • Reden Sie lieber gar nicht, weil Ihnen die Harmonie wichtiger ist? Oder lieben Sie die Diplomatie, mit der Sie gerne eine WIN-WIN Lösung für beide Partner suchen?

Selbst wenn wir gute Kommunikatoren und Rhetoriker sind, so gibt es immer wieder Gesprächssituationen, die uns besonders herausfordern.

Mein Tipp: Reflektieren Sie Ihre jeweiligen Gespräche deswegen regelmäßig mit einer Art Kommunikations-Tagebuch:

  • Was ist gut gelaufen? Wo habe ich mich wohl gefühlt?
  • Bei was habe ich mich überrumpelt gefühlt? In welcher Situation habe ich meine Ziele und Interessen nicht 100% vertreten?
  • Wie kann ich in Zukunft besser auf meinen Gesprächspartner eingehen und mich besser vorbereiten?
  • Haben Sie viel in Ich und Wir Botschaften gesprochen?
  • Wurde das Sprachniveau und der persönliche Background Ihres Gegenübers berücksichtigt?
  • Gab es Probleme, wichtige Dinge klar und wertschätzend anzusprechen, wurden diese lieber verschweigen?

Bitte Sie auch Freunde und Bekannte um ein ehrliches Feedback zu Ihrem blinden Fleck in der Kommunikation. Nur so verbessern Sie Ihren eigenen Kommunikations-Stil!

Mein Fazit: Gute Kommunikation ist kein Hexenwerk, sondern bewusstes, reflexives Lernen.

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Gerne unterstütze ich Sie als Young Professional, leitender Angestellter oder angehende Führungskraft und/oder Ihre Mitarbeiter*innen selbstbewusst, stilsicher und kompetent auf jedem Business-Level (Online, auf Fotos oder auf der Bühne) als Personen-Marke, Persönlichkeit oder Markenbotschafter zu glänzen.

Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Interesse an einem Führungskräfte-Entwicklungsprogramm für jung/angehende Führungskräfte oder mit Weiterbildungsformaten für Ihr Team haben.

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Ich freue mich auf Sie!
Ihre Janine Katharina Pötsch

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Meine 5 besten Tipps für knitterfreie Kleidung auf Geschäftsreisen

Meine 5 besten Tipps für knitterfreie Kleidung auf Geschäftsreisen

Liebe Leserin und lieber Leser,

Knitterfreie Kleidung auf Geschäftsreisen zu haben, ist gar nicht so einfach. Aber machbar, wenn man einige einfache Tipps beherzigt. Auch, um dem Ärger aus dem Weg zu gehen, wenn Sie nach Ihrer Ankunft im Hotel feststellen, dass Ihre Businesskleidung verknittert ist. Sie im Hotel aber keinen Bügelservice finden und am nächsten Morgen ein wichtiges Meeting ansteht.

„Pack Deiner Koffer mit Weisheit.“ (Ephraim Kishon)

Kleidung ist schließlich nonverbale Kommunikation und der erste Eindruck zählt. Darum sollten Geschäftsreisende lernen, wie sie ihren Koffer packen, damit sie keine bösen Überraschungen erleben. Einen Koffer gezielt zu packen ist nämlich gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken. Vorausgesetzt, Sie berücksichtigen die folgenden Tipps. Das garantiert Ihnen ein stressfreies Ankommen und einen gekonnten Auftritt bei Ihrem Meeting.

Tipp Nr. 1 „Wählen Sie unbedingt knitterfreie Stoffe“

Achten Sie schon bei der Auswahl Ihrer Kleidung auf die Auswahl der Stoffe. Kleidung mit einem hohen Anteil von Elasthan, Anzüge, Kleider und Kostüme aus Schurwolle, sowie knitter- und bügelfreie Blusen und Hemden, sind für längere Reisen bestens geeignet. Aber nicht nur hier, sondern auch im täglichen Business sind Sie mit knitterfreien Stoffen im Vorteil, gerade auch bei langen Meetings.

Tipp Nr. 2 „Die richtige Reihenfolge beim Kofferpacken entscheidet“

Schon Adolph Freiherr von Knigge sagte: „Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren.“

Achten Sie auch darauf, wie Sie Ihren Koffer packen. Bei einem kleinen Koffer empfiehlt es sich, wenn Sie die schweren Gegenstände wie Kulturbeutel, Schuhe (bitte immer mit Schuhspanner im Schuhbeutel transportieren), Fön und Arbeitsmaterialien nach unten legen. Die schwersten Teile gehören auch an die Enden im Koffer, wo sich die Kofferrollen befinden. Füllen Sie Lücken mit Strümpfen, Nacht- und Unterwäsche. Danach legen Sie ein großes Handtuch darüber und die erste „Lage“ ist fertig.

Die zweite Lage beginnt mit Hosen, die Sie bitte korrekt auf Bügelfalte legen. Der Bund gehört auch wieder an den Kofferrand. Danach können Damen Röcke und Kleider legen. Lassen Sie hier Hosenbeine und Rock- oder Kleiderlängen über den Koffer hinausragen. Nun legen Sie alle Oberteile darauf. Beginnen Sie auch hier mit den schwersten Teilen wie Blazer oder Sakkos. Polstern Sie auch hier die Schulterpartie bei leichten Teilen aus.

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Tipp Nr. 3 „Nutzen Sie Seidenpapier“

Die dritte Labe bilden Blusen und Hemden. Selbst bei knitterfreien Produkten können manchmal leichte Knitterfalten entstehen. Nutzen Sie hier Seidenpapier und verpacken Sie Blusen und Hemden korrekt. Hier empfiehlt es sich, dass Sie das Seidenpapier aus dem nächsten Einkauf bei hochwertigen Bekleidungsgeschäften aufheben und dafür nutzen.
Wohin mit Hosenbeinen und Co?

Nachdem Sie alle Oberteile platziert haben, schlagen Sie Hosenbeine und Rocklängen wieder zurück. Der Trick hierbei ist, dass dadurch keine Knicke entstehen und die innenliegenden Teile nicht verrutschen.

Tipp Nr. 4 „So bleiben Seidentücher, Schals, Krawatten und Einstecktücher knitterfrei“

Rollen Sie diese Teile stramm um eine Küchenrolle und platzieren Sie die Röhre an der gegenüberliegenden Seite der Kofferrollen.

Tipp Nr. 5 „Notfall-Plan für alle Fälle“

Sollte dennoch ein Kleidungsstück nach Ihrer Anreise nicht knitterfrei sein, hängen Sie das entsprechende Teil an einen Kleiderbügel ins Badezimmer. Bei einer heißen Dusche glättet der Dampf die Falten automatisch.

Ich wünsche Ihnen mit diesen Tipps eine entspannte Reise und dass Sie mit knitterfreier Kleidung auf Ihren Geschäftsreisen ankommen!  :-))

Ihre Stil-Expertin Janine Katharina Pötsch

Mein Fazit: Die Art, wie Sie Ihren Koffer für packen, ist wichtig, damit Sie auch vor Ort einen stilvollen und kompetenten Auftritt beim Business-Meeting machen.

💎 Möchten Sie mehr zum Thema Koffer packen erfahren? 💎

Laden Sie sich hier gerne meine kleine Checkliste herunter.

🎯 Hier geht es zur Checkliste für Damen

🎯 Hier geht es zur Checkliste für Herren

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps!

Ihre Stil-Expertin Janine Katharina Pötsch

PS: Möchten Sie mich und meine Arbeit zunächst besser kennenlernen? Dann melden Sie sich gerne für meine monatlichen Image-Impulse an.

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So punkten Sie mit einem guten Handschlag

So punkten Sie mit einem guten Handschlag

„Wort des Mannes sei wie eine Säule. Und der Handschlag sein ein stummer Eid.“

– Samuel Gottlieb Bürge –

1. Der Distanz-Handschlag

Die Hand wird weit vom Körper ausgestreckt, um Abstand zu wahren.
Das signalisiert häufig:

  • Reserviertheit
  • emotionale Distanz
  • Unsicherheit oder Arroganz

Im Kundenkontakt kann dies schnell als Ablehnung interpretiert werden.

4. Der „Schraubstock“

Sehr fest, langanhaltend, manchmal schmerzhaft.

Wird oft mit Durchsetzungsstärke verwechselt –
wirkt jedoch schnell dominant oder unangenehm.

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Interkultureller Aspekt

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Mein Fazit: Der Handschlag ist das I-Tüpfelchen jeder Begegnung.
Unterschätzen Sie seine Wirkung nicht.

💎 Möchten Sie mehr über das Thema Begrüßungsrituale, zeitgemäßer Business Knigge und die Macht des ersten Eindrucks erfahren? 💎

Ich unterstütze Young Professionals, Führungskräfte und Unternehmen dabei, selbstbewusst, stilsicher und professionell auf jedem Business-Level aufzutreten – im persönlichen Kontakt, online oder auf der Bühne.

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Ich freue mich auf Sie!
Ihre Janine Katharina Pötsch

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Meine 10 besten Tipps für ein stilsicheres Miteinander in Meetings

Meine 10 besten Tipps für ein stilsicheres Miteinander in Meetings

Meetings, die wirken. Nicht nerven.

10 Prinzipien für Führungskräfte, die verstehen: Ein gutes Meeting beginnt vor dem ersten Wort.

 

Meetings sind kein Selbstzweck. Sie sind ein Führungsinstrument – und wie jedes Instrument entscheidet die Haltung dahinter, ob es Klang oder Lärm erzeugt.

Die Wahrheit ist unbequem: Die meisten Meetings rauben Energie, weil Spielregeln fehlen. Nicht weil die Themen unwichtig wären.

Ich begleite Führungskräfte und leitende Angestellte dabei, Meetings so zu gestalten, dass sie Klarheit schaffen – nicht Chaos. Hier sind meine 10 wirkungsvollsten Prinzipien.

 

  1. Bewusst starten – nicht hektisch

Jedes Meeting bringt eine neue Dynamik mit. Menschen kommen mit unterschiedlichen Energielevels, Erwartungen und Stimmungen.

Ein kurzer, lebendiger Einstieg hilft dabei, Spannungen zu lösen, Verbindung herzustellen und Aufmerksamkeit zu bündeln. Beispielfragen:

  • 201eWer hat heute schon gelacht?201c
  • 201eMit welchem Wort starten Sie in dieses Meeting?201c
  • 201eWas war Ihr Highlight der Woche?201c

Mein Tipp: Wechseln Sie die Moderation. Introvertierte und neue Teammitglieder brauchen Raum – und wachsen sichtbar daran.

 

  1. Agenda und Protokoll – klar, nicht komplex

Drei bis vier Kernpunkte. Ein realistischer Zeitrahmen. Und die Frage: Was ist heute wirklich entscheidend – und was kann warten?

Das Protokoll übernimmt idealerweise jemand, der strukturiert denkt und komprimieren kann. Oft sind das gerade die ruhigen, analytischen Persönlichkeiten im Team.

 

  1. Kommunikation, die nicht verletzt

In jedem Team gibt es Dominante – und Stille. Ihre Aufgabe als Führungskraft: Sorgen Sie für Balance.

Klare Kommunikationsregeln helfen:

  • Ausreden lassen.
  • Aktiv zuhören.
  • Nicht vorschnell urteilen.
  • In Ich-Botschaften sprechen.
  • Niemanden öffentlich bloßstellen.

Geduld ist Führungsqualität. Wer schneller denkt, sollte langsamer reagieren.

 

  1. Kleine Haltungen, große Wirkung

Meetings sind kein Wettbewerb. Kein Ort für Machtspiele, Seitenhiebe oder Perfektionismus.

Rücksicht auf Neue. Toleranz für andere Meinungen. Verständnis für Terminänderungen. Das klingt selbstverständlich – und ist es erstaunlich selten.

Führungsstärke zeigt sich in Souveränität, nicht in Kontrolle.

 

  1. Hauptbühne – nicht Nebenschauplatz

Handys lautlos. Keine E-Mails. Keine Parallelgespräche.

100 % Präsenz ist 100 % Respekt. Neue Themen, die auftauchen? Kommen auf die nächste Agenda.

 

  1. Rollen klären – vor dem Meeting

Wer moderiert? Wer protokolliert? Wer entscheidet am Ende? Wer setzt um?

Unklare Zuständigkeiten sind einer der häufigsten Gründe für Frust – und für Meetings, die im Nichts enden.

Transparenz ist nicht Kontrolle. Sie ist die Grundlage für Vertrauen.

 

  1. Introvertierte einladen – nicht übergehen

Oft sind es die Stillen, die die durchdachtesten Perspektiven einbringen. Sie brauchen nur Raum – und eine direkte Einladung.

  • 201eWie sehen Sie das aus Ihrer Perspektive?201c
  • 201eWelche Sichtweise fehlt uns noch?201c

Stilsichere Führung bedeutet: nicht nur die Lautesten hören. Die Stillen einladen.

 

  1. Zeitmanagement ist Respekt

Pünktlich starten – auch wenn noch nicht alle da sind. Pünktlich enden – auch wenn es gerade gut läuft.

Überziehen ohne Absprache erzeugt Unmut und stört Folgendes. Wenn mehr Gesprächsbedarf besteht: Folgetermin vereinbaren.

Zeit ist eine knappe Ressource. Wer sie respektiert, zeigt Professionalität.

 

  1. Ergebnisse sichtbar machen

Ein Meeting ohne Ergebnis ist ein Gespräch. Kein Fortschritt.

Am Ende festhalten:

  • Was wurde konkret entschieden?
  • Wer übernimmt welche Aufgabe?
  • Bis wann?

Schriftlich. Für alle sichtbar. Klarheit schafft Verbindlichkeit. Verbindlichkeit schafft Vertrauen.

 

  1. Stilvoll abschließen

Ein gutes Meeting endet nicht zufällig – es wird bewusst abgeschlossen.

Kurze Zusammenfassung. Ehrliches Dankeschön. Motivierender Ausblick.

Auch im Konferenzraum gilt: Der letzte Eindruck bleibt.

 

Mein Fazit

Meetings können Energie rauben – oder Energie schenken. Der Unterschied liegt nicht im Thema. Er liegt in Haltung, Struktur und Kommunikation.

Wirkung entsteht im Detail. Auch hier.

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 Ob in praxisnahen Trainings, individuellen 1:1 Coachings oder im langfristigen Mentoring – gemeinsam entwickeln wir die Wirkungskompetenz Ihres Teams.

Denn souveräne Meetings, klare Kommunikation und ein professioneller Auftritt sind kein Zufall – sie sind trainierbar. 

Janine Katharina Pötsch Imageberaterin & Business Coach · Gründerin von GEKONNT WIRKEN


Seit über 15 Jahren begleite ich Menschen und Organisationen dabei, Wirkung zu entfalten – nicht durch Oberfläche, sondern durch Haltung.

Meine Kunden im B2B-Bereich: Unternehmen, die verstehen, dass professioneller Auftritt, stilsichere Kommunikation und souveränes Auftreten kein Zufall sind. Sie sind trainierbar.

Mit meinem P.A.S.S.-Modell – Persönlichkeitskompetenz, Auftrittskompetenz, Stilkompetenz, Soziale Kompetenz – entwickle ich maßgeschneiderte Trainings und Coachings für Führungskräfte, Vertriebsteams und Auszubildende.

 

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Sicher und frei reden – das kleine 1×1

Sicher und frei reden – das kleine 1×1

Für Führungskräfte ist es absolut zentral, sichere und souveräne Reden halten zu können. Egal ob vor der eigenen Belegschaft oder wichtigen Geschäftspartnern – Autorität lässt sich durch ein selbstsicheres Auftreten unter Beweis stellen. Doch selbst erfahrene Frauen und Männer in Spitzenpositionen haben gerade mit dieser Fähigkeit ihre Probleme. Wir nehmen in diesem Artikel die wichtigsten Tipps unter die Lupe, mit denen Abhilfe geschaffen werden kann.

Freies Reden als wertvoller Soft Skill

In den vergangenen Jahren ist in der Ausbildung von Führungskräften immer mehr von den sogenannten Soft Skills die Rede. Auch das richtige Auftreten bei einem Vortrag oder einer Rede zählt in diese Kategorie. Folglich wird die Fähigkeit während der beruflichen Ausbildung nicht direkt erfasst. Stattdessen steht sie stets an zweiter Position, da nur die Vermittlung der richtigen Inhalte ihr Gegenstand ist.

Die genauen Fertigkeiten, welche für den Auftritt notwendig sind, lassen sich auf ein wichtiges Schlüsselwort herunterbrechen – die Authentizität. So schreibt André Moritz in seinem Soft-Skills Magazin recht zutreffend, dass hier das Streben nach Echtheit im Mittelpunkt steht. Das freie Reden hat daher zum Ziel, die wichtigen Fertigkeiten fest zu verinnerlichen und sie zu einem Teil der eigenen Persönlichkeit zu machen. Ansonsten besteht trotz des perfekten Auftritts die Gefahr, dass alle Mühen nur gestellt und künstlich wirken. Der ersehnte Effekt, auf den eigentlich hingearbeitet worden war, lässt sich unter diesen Umständen nicht erzielen.

Übung ist zentral

In der Praxis gibt es sehr deutliche Elemente, an denen sich ein unsicherer Auftritt in der Geschäftswelt festmachen lässt. Bereits Rhythmus und Fluss der Sprache, die auf der Bühne hervorgebracht wird, bestimmen hier den Eindruck auf die Zuhörenden. Auf der anderen Seite kann die schwere Last auf den Schultern eines ungeübten Redners zum Beispiel zitternde Hände zur Folge haben. Die innere Unruhe, die Ungeübte in diesen Situationen verspüren, hinterlässt oft auch auf der körperlichen Ebene ihre Spuren.

Betroffene können nun gezielt an Ausstrahlung und Charakter arbeiten, um sich dieser Problematik zu stellen. Auch ein gepflegtes Äußeres im passenden Dresscode, an dem folglich alle Selbstzweifel abprallen können, ist hier von Vorteil. Entscheidend ist aber letztlich das Maß an Übung, das in den Alltag integriert werden kann. Es mag sich zunächst ungewohnt anfühlen, zuhause in einen Spiegel zu sprechen. Doch die Routine, die hier simuliert werden kann, zahlt sich spätestens beim nächsten Auftritt vor mehreren Menschen wieder aus.

Einschränkungen gezielt angehen

Nicht immer verbirgt sich hinter einem unsicheren Auftritt bei Vorträgen und Reden nur eine simple Form der Verunsicherung. Einige Betroffene haben es vielmehr mit einer handfesten Phobie zu tun, die sich nur sehr schwer überwinden lässt. Die Redeangst ist hier sehr viel weiter verbreitet, als sich dies auf den ersten Blick vermuten lässt. Doch auch in diesem Fall gibt es die Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen. So können sich Betroffene ihren Ängsten z.B. als Verhaltenstherapie stellen. Dies bietet die Möglichkeit, fortan sicherer in die Zukunft und auf die nächsten Aufgaben zu blicken.

Gerade weil es sich hierbei um eine so zentrale Kompetenz für jede Führungskraft handelt, ist hier das Verdrängen des Problems nicht von Vorteil. Nur wer die eigenen Schwächen in diesem Bereich objektiv erfasst, kann im Anschluss die wichtigen Schritte zu ihrer Überwindung einleiten. Das Potenzial, das auf diesem Weg neu eröffnet werden kann, ist in keinem Fall zu unterschätzen.