ein Image haben wir – ob wir wollen oder nicht. Doch manchmal stimmt das Selbstbild mit dem Fremdbild nicht überein und wir haben eine verzerrte Image-Wirkung.
🚀 Wie einsteht unser Image im Fremdbild überhaupt?
Menschen, die uns zum ersten Mal sehen, bilden sich bewusst oder unbewusst eine Meinung, vergleichen uns mit Menschen, mit denen sie eine ähnliche Erfahrung gemacht haben oder stecken uns aufgrund unseres Auftretens, unseres Verhaltens und unserer Kleidung oder unserer Art der Kommunikation in eine Schublade.
Vielleicht denkst Du Dich jetzt „Boah das ist mir doch egal – ich habe studiert und weiß, was ich kann?!“
Vielleicht triggert Dich das auch, weil Du unbewusst doch immer wieder aneckst oder als arrogant, hochnässig, kühl oder überheblich wahrgenommen wirst.
„Die eigene Identität zu hinterfragen, ist wohl die komplexeste Leistung des Gehirns.“
– Prof. Gerhard Hüther-
Aber wie entsteht ein Image nun in der Außenwirkung?
Unser Image entsteht immer beim ersten Eindruck und der erste Eindruck wird jedes Mal in jeder Begegnung, bei jedem Kontakt, bei jedem Telefonat, bei jeder E-Mail oder jeglicher schriftlichen Mitteilung neu gebildet.
Denn Menschen kaufen von Menschen und wir alle brauchen eine gewissen Kontinuität, um Vertrauen und eine Beziehung aufzubauen.
Gerade im Kundenkontakt oder im Team passiert schnell ein Fauxpas wenn es Missverständnisse oder komische Gespräche, unangenehme Überraschungen oder eine merkwürdige Art in der Kommunikation gibt.
👉Vielleicht fragst Du Dich jetzt, was können Menschen in zwei bis drei Sekunden beim ersten Eindruck überhaupt wahrnehmen?
Der visuelle Eindruck über Figur und Statur, die Wahl Deiner Kleidung durch Farben, Muster und Materialien, Sitz und Passform und das allgemeine gepflegte Erscheinungsbild mit Frisur, Bart, Make-up die Art, Farbe und Auswahl von Schmuck und Accessoires, Deine Körpersprache
Der paraverbale Eindruck durch Lautstärke, Tempo und Modulation, Deine Sprachmelodie, Dein Dialekt und Akzent, ob Du Pausen macht sowie Deine allgemeine Sicherheit beim Präsentieren, Sprechen und Verhandeln
Der nonverbale Eindruck durch Deine Art des guten Benehmens wie Du Menschen ansprichst, wie Du Dich und andere vorstellst und begrüßt, welches Vokabular und welche „Umgangssprache“ Du benutzt
Was kannst Du jetzt tun, damit Dein Selbstbild stets mit Deinem
Glaub mir auch ich habe in meinen 20-ern geglaubt, wenn ich mich gut kleide und alle mir aufgetragenden Aufgaben bestens erfülle, werde ich meine Karriere schon machen.
🙈 Dabei habe ich aus Unsicherheit, wenig Erfahrung und meinen unbewussten Triggern aus meinem innerem Antreiber immer geglaubt, ich muss mich beeilen und es alles beweisen. Ich habe immer gedacht, ich muss stark sein und mich durchsetzen. Da hab ich teilweise zu hart und zu forsch gewirkt und meine weibliche Seite verleugnet. Sodass die Männer mich zwar geliebt haben und die Frauen mich aber eher als Konkurrenz betrachtet haben, weil sie mit meinem perfekten Auftritt ein „Problem“ hatten.
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Du wirkst immer – ob Du es willst oder nicht. Du kannst aber Deine Wirkung beeinflussen, wenn Du an Dir, an Deinem Verhalten, an Deinem Auftreten und an Deiner Persönlichkeit arbeitest.
Ist es leicht? Nein
Macht das Spaß? Ja!
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Mit stilvollen Grüßen
Deine Janine
Mentorin & Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business
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Wie wir uns selbst sehen – und wie andere uns wahrnehmen – kann mitunter deutlich auseinanderklaffen.
Die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbstbild und seiner Außenwirkung ist ein entscheidender Türöffner für Erfolg im Business und beim nächsten Karriereschritt.
In einer Welt, in der das äußere Erscheinungsbild häufig im Vordergrund steht, spielt das innere Selbstbild eine zentrale Rolle. Es prägt Haltung, Körpersprache, Stimme und das gesamte Auftreten.
Das Selbstbild beschreibt die Art und Weise, wie wir uns selbst wahrnehmen – unser Aussehen, unsere Fähigkeiten, unsere Persönlichkeit und unseren Wert. Doch selbst wenn wir uns als selbstbewusst und kompetent erleben, bedeutet das nicht automatisch, dass genau dieses Bild auch bei anderen ankommt.
Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von innerer Überzeugung und äußerem Ausdruck.
Weichen Selbstbild und Fremdbild stark voneinander ab, entstehen Unsicherheiten, Missverständnisse oder innere Spannungen. Deshalb ist es entscheidend, ein gesundes Gleichgewicht zwischen innerer Klarheit und äußerer Präsenz zu entwickeln.
Echte Souveränität entsteht dann, wenn Innen und Außen im Einklang sind
„Selbstbild geteilt durch Fremdbild – die Formel für unseren Charismaquotienten.„
– Jennifer Victoria Wilhelm –
Wie können Sie Ihr Selbstbild stärken, um ein positives und authentisches äußeres Image zu präsentieren?
Lassen Sie uns tiefer in diese faszinierende Beziehung zwischen Selbstbild und dem oft unbewussten Fremdbild eintauchen und herausfinden, wie wir beide in Einklang bringen können, um ein gesundes Selbstbewusstsein und eine positive Wirkung auf andere zu erzielen.
Ein starkes Selbstbildnis ist der Schlüssel zu einem positiven äußeren Erscheinungsbild. Doch wie hängen diese beiden Aspekte zusammen? Das Selbstbildnis ist das Bild, das wir von uns selbst haben – unsere Überzeugungen, Werte und Wahrnehmungen. Es beeinflusst nicht nur unser Verhalten, sondern auch unsere Ausstrahlung und wie andere uns wahrnehmen.
Das äußere Erscheinungsbild hingegen bezieht sich auf unser physisches Auftreten – unser Aussehen, unsere Kleidung und unsere Körperhaltung. Es spiegelt oft wider, wie wir von anderen gesehen und beurteilt werden.
Eine positive Selbstwahrnehmung kann zu einem attraktiven äußeren Image führen. Indem wir uns selbstbewusst und zufrieden mit uns selbst fühlen, strahlen wir eine Aura von Authentizität und Anziehungskraft aus. Wir ziehen automatisch die Aufmerksamkeit anderer auf uns und schaffen einen positiven ersten Eindruck.
Ein gesundes Selbstbildnis geht von innen nach außen. Es geht darum, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, unabhängig von den Meinungen anderer. Denn ein starkes Selbstbildnis schafft eine Grundlage für eine positive und selbstbewusste Ausstrahlung.
💎 Wie schätzen mich andere ein? Die Frage stellt sich glaube ich jeder von uns gerne.
Durch ein regelmäßig Abgleichen der eigenen Bilanz von Selbstbild und Fremdbild kommen wir ungeahnten Talenten und unseren eigenen blinden Flecken schneller auf die Spur.
Fakt ist, dass viele Menschen glauben, dass sie ihre Wirkung auf Dritte bestens kennen und einschätzen können. Oftmals täuschen sie sich jedoch.
Wir fragen oft: „Wie sehen mich die anderen und wie werde ich wahrgenommen?“ oder „Wirke ich, wie ich wirken möchte?“
💎 Was ist das Selbstbild? Und was ist das Fremdbild?
Das Selbstbild ist die Vorstellung, die wir von uns selbst haben. Es setzt sich zusammen aus:
Wer bin ich – und wer möchte ich sein?
Welche Werte vertrete ich?
Welche Stärken und Kernkompetenzen zeichnen mich aus?
Welche Rolle möchte ich im Business einnehmen?
Was ist mein USP und UPP?
Veränderung beginnt immer im Inneren – wird jedoch im Außen sichtbar durch Taten oder veränderte Charaktereigenschaften.
Das Fremdbild entsteht durch die Wahrnehmung anderer Menschen. Es zeigt, wie Ihr Verhalten, Ihr Auftreten und Ihre Kommunikation tatsächlich wirken. Nicht selten unterscheiden sich Selbst- und Fremdbild deutlich.
Hier entstehen die berühmten „blinden Flecken“.
Fakt ist, wer sich nicht verändert, der wird verändert.
Es ist wichtig, sich regelmäßig mit dem eigenen Fremdbild zu beschäftigen. Nur so erkennen wir, wie wir tatsächlich wahrgenommen werden – und können gezielt Anpassungen vornehmen.
Stimmen Selbstbild und Fremdbild überein, entsteht ein stimmiges Wunschbild: Wir wirken so, wie wir wirken möchten.
Oft jedoch klaffen beide auseinander. Das Fremdbild entsteht aus den individuellen Wahrnehmungen anderer – und deckt nicht selten unsere blinden Flecken auf: im Erscheinungsbild, in der Kleidung, in unserer Wirkung, in unserem Verhalten oder in der Einschätzung unserer Kompetenzen.
Manchmal machen wir uns kleiner, manchmal größer als wir sind – und sehen sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Foto credit: Adobe Stock 295344850, eigener Account über jkp@gekonnt-wirken.de
Auch das Fremdbild kann verzerrt sein – etwa wenn andere mit bestimmten Eigenschaften, Ihrem Auftreten oder Ihrem Erfolg nicht klarkommen oder insgeheim neidisch sind.
Mein Tipp: Holen Sie sich regelmäßig ehrliches Feedback – von vertrauten Menschen ebenso wie von Personen, die Sie noch nicht lange kennen. Diese „Kurskorrektur“ hilft, blinde Flecken zu erkennen und gezielt an Auftritt, Image und Wirkung zu arbeiten.
Wer sein Fremdbild kennt, erweitert seinen Handlungsspielraum, löst alte Muster und Glaubenssätze – und gewinnt an Selbstbewusstsein, Klarheit und Authentizität.
💎 Wie kann ich mein Selbstbild und mein Fremdbild optimieren?
Stellen Sie sich zum Abgleich von Selbstbild und Fremdbild folgende Fragen:
Fragen Sie sich im Eigenbild:
Wer bin ich und wie gebe ich mich nach außen?
Was macht meine Persönlichkeit aus?
Sehe ich mich so, wie ich bin? Kenne ich meine Ecken und Kanten und stehe ich dazu?
Bin ich ehrlich zu mir selbst? Lebe ich in der Realität oder in einer Scheinwelt?
Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Bin ich offen oder beurteile und bewerte ich?
Passt mein Kleidungsstil zu meinem Business und meiner Position? Kleide ich mich bewusst und anlassgerecht?
Wo “verstecke” ich mich hinter alten Glaubenssätzen?
Wie sollte ich in meinem Business oder in meiner beruflichen Rolle auf Kunden wirken, um als Experte und Personen-Marke wahrgenommen zu werden?
Weiß ich, was ich wirklich alles kann und lebe ich 100% mein Potenzial?
Fragen Sie Menschen in Ihrem Umfeld nach Ihrem Fremdbild:
Wer bin ich und wie wirke ich auf Dich?
Wie empfindest Du meinen Umgang mit anderen Menschen?
Was gefällt Dir besonders an mir?
Was findest Du unpassend/störend?
Wie gebe ich mich nach außen?
Wie findest Du meinen Kleidungsstil in Bezug auf mein Business und meine Position?
„Der Charme der anderen stärkt das eigene Selbstgefühl.“(Henry-Frédéric Amiel)
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💎 Was sagt das Johari-Fenster zum Selbstbild und Fremdbild?
Das Johari-Fenster unterscheidet vier Bereiche:
Öffentliche Person – das, was Sie von sich zeigen und was anderen bekannt ist.
Privater Bereich – das, was Sie bewusst für sich behalten.
Blinder Fleck – das, was andere wahrnehmen, Sie selbst jedoch nicht.
Unbekanntes – unentdeckte Potenziale oder unbewusste Muster.
Gerade der „blinde Fleck“ birgt enormes Entwicklungspotenzial. Wer konstruktives Feedback annimmt, erweitert seinen Handlungsspielraum und stärkt seine persönliche Marke.
In der Rolle der öffentlichen Person ist alles sichtbar, was wir von uns preisgeben und auch Dritten bekannt ist. Das sind sichtbare Anteile unserer Persönlichkeit. Das sind oft kleine oder große Bereiche, je nachdem wie sichtbar wir sind und welche Rolle wir in der Öffentlichkeit einnehmen. Fakt ist: Je offener wir uns verhalten, desto größer wird dieser Bereich.
Als geheime Privatperson kenne ich nur bestimmte Merkmale, die mir vielleicht unangenehm sind und die ich gerne vor anderen Menschen verbergen möchte.
Der blinde Fleck spiegelt Verhaltensweisen und Merkmale wahr, die uns nicht bewusst sind, die andere jedoch wahrnehmen und registrieren. Oftmals sind das eingeschliffene Schutzmechanismen bei uns, die uns in der Karriere oder in Beziehungen behindern und dringend eine Korrektur benötigen. Je mehr wir aus konstruktivem Feedback lernen und annehmen, desto kleiner wird der eigene blinde Fleck. Es ist eine enorme Chance in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung oder zum Aufbau eines Images bzw. einer Personal-Brand
Der Bereich Unbekanntes oder Unbewusstes ist weder mir noch anderen zugänglich.
Wichtig dabei ist jedoch, die Wirkung von Verhaltensweisen zu erkennen. Denn hinter jedem Verhalten steckt eine mehr oder weniger klare Absicht. Jedes Verhalten hat eine Wirkung und wird von anderen unterschiedlichen erlebt und beurteilt.
Durch ein Feedback im Rahmen der eigenen Persönlichkeitsentwicklung oder beim Aufbau einer Personen-Marke kann der Empfänger erfahren, wie er auf andere wirkt. Feedback ist auch wichtig, um Beziehungen und interne Konflikte zu klären. Leider wird vieles oft verschwiegen. Durch Feedback wird Verborgenes erkennbar. Wünsche, Bedürfnisse und Anerkennung wird ausgetauscht sowie Ängste und Verletzungen angesprochen. Das erzeugt Vertrautheit und ein Gefühl von Nähe.
Mein Fazit:
So wie wir unser Auto regelmäßig zum TÜV bringen oder unsere Technik warten, sollten wir auch unser Selbstbild regelmäßig reflektieren.
Persönlichkeitskompetenz beginnt dort, wo wir bereit sind, unsere blinden Flecken anzuerkennen – und bewusst an unserer Wirkung zu arbeiten.
Denn Ihr Image entsteht nicht zufällig. Es ist das Ergebnis Ihrer inneren Klarheit.
💎 PS: Hier können Sie sich meine Gekonnt wirken Selbstbild-Fremdbild Checkliste als PDF herunterladen, um ihn an Freunde, Bekannte und Kollegen weiterzuleiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
💎 Möchten Sie mehr über das Zusammenspiel von Selbstbild und Fremdbild im Rahmen Ihrer Persönlichkeitsentwicklung oder für Ihr Personal Branding erfahren?💎
Gerne unterstütze ich Sie als leitende – leise introvertierte hochsensible Persönlichkeit, als angehende feinfühlige Führungskraft oder vielseitig talentierter Unternehmer*in dabei, sichtbar zu werden – und sichtbar zu bleiben.
Ebenso begleite ich Ihre Mitarbeiter*innen mit meinem Persönlichkeits-Training dabei, ihre Potenziale freizulegen, eigene Talente bewusst einzusetzen und mit mehr Eigenverantwortung und Motivation Kunden nachhaltig zu begeistern.
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