den richtigen Mindset Coach zu finden, ist nicht immer einfach. Wer im Internet nach dem Begriff „Coach“ sucht, erzielt rund eine Milliarde Treffer. Die Reihenfolge der Suchergebnisse hilft dabei nicht weiter. Schließlich sagt sie nichts über deren Fähigkeiten im Bereich Coaching aus. Das macht die Frage umso wichtiger: Wie findet man den passenden Coach? Die folgenden Kriterien helfen bei der Suche nach dem Partner auf Zeit.
Was ist ein Coach?
Der Begriff „Coach“ ist rechtlich nicht geschützt. Grundsätzlich darf sich also jeder Coach nennen. Dasselbe gilt für das Wort Coaching. Das erklärt die Vielzahl an Treffern bei einer einfachen Google-Suche. Seit Längerem coacht der Chef die Mitarbeiter, der Sporttrainer seine Sportler und der Verkäufer die Kunden.
Das Gute daran: Es geht nicht darum, den besten Coach zu finden. Es geht darum, den passenden Coach zu finden.
Diese Fragen helfen Ihnen bei der gezielten Suche nach Ihrem persönlichen Coach
Wer im Vorfeld zwei Fragen beantwortet, erleichtert sich die Suche nach dem passenden Coach.
1. Was ist mein persönliches Ziel im Coachings?
Wer sich über seine Erwartungen im Klaren ist, hat weniger Probleme damit, den passenden Coach zu finden. Dazu gehören beispielsweise Bereiche wie Beruf, Mitarbeiterführung oder Mindset. Auf diesem Gebiet sollte der Coach sich auskennen – einerseits auf Prozessebene, andererseits als Spiegel und Motivator. Er begleitet den Coachee auf dem Weg zum Ziel.
2. Wie soll die geplante Zusammenarbeit für mich aussehen?
Coaching ist eine strategische Partnerschaft auf Zeit. Damit die Sitzungen das bestmögliche Ergebnis liefern, ist es wichtig zu wissen, was Sie selbst von dieser Partnerschaft erwarten, z.B. wo finden die Sitzungen statt (online oder 1:1), welche Erwartungen habe ich an meinen Coach, was bin ich bereit, selbst einzubringen etc.
Kriterien für einen guten Mindset Coach
Sobald die Ziele klar sind, beginnt die Suche nach dem richtigen Coach. Ein richtiger Wegweiser sind Empfehlungen, vielleicht sogar aus dem Bekanntenkreis. Zusätzlich helfen diese wichtigsten Kriterien dabei, den passenden Partner zu finden.
1. Professionelle und fundierte Coaching-Ausbildung
Der Ausbildungsweg ist von Coach zu Coach verschieden. Während die einen an einem Wochenendkurs teilnehmen, absolvieren andere ein mehrjähriges Trainingsprogramm. Fundiert ist eine Ausbildung dann, wenn sie sich über mehrere Monate hinweg erstreckt. Das ermöglicht es, theoretische Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen abzugleichen und die Ergebnisse zu reflektieren.
Ein professioneller Coach kennt sich mit Modellen und Strategien ebenso aus, wie mit den richtigen Fragetechniken. Im Idealfall kann er ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Ausbildung im gewünschten Themenbereich nachweisen. Wer nach einem Business Coaching sucht, profitiert zusätzlich von einer relevanten Berufserfahrung.
2. Mitglied im Coaching Fachverband
Eine fundierte Ausbildung wird von den Coaching-Fachverbänden anerkannt. Ist der Coach Mitglied in einem solchen Verband, ist es also ein gutes Zeichen. Diese Verbände fordern gewisse Qualitätskriterien und listen ihre Mitglieder auf ihrer Website auf. Wichtig ist: Die Kriterien sind von Verband zu Verband unterschiedlich. Trotzdem geben sie einen ersten Anhaltspunkt darüber, ob der Coach vertrauenswürdig ist.
3. Regelmäßige Weiterbildung
Da das Coaching stets in Bewegung ist, bleibt der Coach idealerweise selbst in Bewegung. Viele Coaches haben deshalb einen Mentor Coach und bilden sich auf ihrem Gebiet regelmäßig weiter.
4. Unverbindliches Kennenlerngespräch
Professionelle Coaches bieten fast immer ein kostenloses und unverbindliches Gespräch zum Kennenlernen an. Dabei wird geklärt, ob die Zusammenarbeit von beiden Seiten aus passt. Nicht nur auf fachlicher, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Das festigt das Vertrauen und erlaubt es, auf Augenhöhe zu kommunizieren.
5. Die eigene Philosophie leben
Ist der Coach authentisch? Diese Frage ist oft ausschlaggebend und bedeutet, dass er seine Fachkompetenzen widerspiegelt. Wer an seinem Mindset arbeiten möchte, erreicht das Ziel, wenn der Coach weiß, dass die angewandten Techniken funktionieren.
Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Suche nach Ihrem persönlichen Mindset-Coach.
Agilität wurde in den letzten Jahren als der entscheidende Erfolgsfaktor für viele Unternehmen ausgemacht. Trotzdem schaffen es nur wenige Arbeitnehmer, Führungskräfte und Unternehmen, sich mehr auf diese Fähigkeit zu fokussieren. In diesem Artikel möchte ich der Frage nachgehen, worauf es beim agilen Arbeiten wirklich ankommt und welche Vorteile damit verbunden sein können.
Hilfe bei komplexen Problemen
Schon vor einiger Zeit sorgte ein Bericht der Wirtschaftswoche für Aufsehen. Darin wurde der Zusammenhang zwischen Agilität und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens direkt unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Lediglich 5 Prozent der dabei untersuchten Unternehmen waren dazu in der Lage, trotz einem geringeren Level an Aktivität ihre Mitbewerber wirtschaftlich zu schlagen. Je agiler ein solches Unternehmen also eingestuft wurde, desto größer war in der Praxis auch sein wirtschaftlicher Erfolg.
Agiles Arbeiten bietet Firmen die Möglichkeit, sich viel schneller an die Umstände in einer Branche anzupassen. Gerade in unserer sich schnell wandelnden Arbeitswelt handelt es sich hierbei um eine enorm wichtige Qualität. Wer dazu in der Lage ist, seinen Kunden möglichst schnell neue und passende Lösungen mit an die Hand zu geben, der verfügt im Wettbewerb über einen direkten Vorteil. So verwundert es, dass in den letzten Jahren noch nicht viel mehr für die Schulung dieser so wichtigen Kompetenz getan wurde.
Agilität im Arbeitsumfeld
Letztlich gibt es ganz unterschiedliche Arten und Ausformungen von agiler Arbeit. Hier muss individuell untersucht werden, welche in der jeweiligen Branche wirklich zu den größten Erfolgen führen kann. Um dies herauszufinden, kann auch ein Agile Coach die richtige Hilfe bieten. Doch was macht ein Agiler Coach eigentlich? Der Fokus liegt darauf, bestimmte Beobachtungen und Verhaltensweisen zu reflektieren. Dies bietet die Möglichkeit, in der Arbeitswelt bewusster zu werden und damit den ersten Schritt in die Richtung der Veränderung zu machen.
Entscheidend sind aber nicht nur die Merkmale der eigenen Persönlichkeit, um den nächsten wichtigen Schritt in die Richtung einer agilen Arbeitsweise zu machen. Auf der anderen Seite geht es um die Frage, welche Rahmenbedingungen das eigene Unternehmen dafür zur Verfügung stellen kann und ob zum Beispiel Seminare zum Thema angeboten werden. In manchen Firmen gibt es schon seit Jahren Konzepte wie Scrum, Holokratie oder Design Thinking, welche die nächsten Schritte bei dieser Entwicklung möglich machen sollen. Je mehr dieses Denken in der Firma ganz bewusst gefördert wird, desto leichter lassen sich auf dem Gebiet auch die gewünschten Erfolge erzielen. Letztlich spielt dafür auch die einzelne Abteilung eine große Rolle. Während ein agiles Arbeiten in der Vergangenheit vor allem der IT zugeschrieben wurde, sind inzwischen auch viele andere Bereiche damit in Kontakt gekommen. Dazu zählt zum Beispiel der gesamte Bereich des Marketings, aber auch die Arbeit der Personaler. Auch in diesen Bereichen wurden sinnvolle Ansätze gefunden, um durch Agilität zu wirtschaftlichen Erfolgen zu finden.
Kein Allheilmittel
So groß der statistisch belegte Nutzen der Agilität auch ist, so sollte sie dennoch nicht als das Allheilmittel für alle Probleme angesehen werden. Denn in der Regel lässt sich ein besonders hoher Grad an Agilität nur in besonders komplexen Situationen realisieren. Sinnvoll dosiert steckt darin jedoch die Möglichkeit, wertvolle Fortschritte zu erzielen.
Mein Fazit: Gemeinsam im T.E.A.M. Herausforderungen zu lösen macht mehr Sinn. T.E.A.M. als Teil einer außergewöhnlichen Mannschaft zu verstehen und dabei wertschätzend und gewinnbringend mit möglichen Lernfehlern umzugehen und gemeinsam die besten Lösungsansätze zu finden, führt langfristig zum Erfolg.
Was sind eigentlich gute Umgangsformen – und brauchen wir sie heute überhaupt noch? Und wenn ja: Was ist davon wirklich noch zeitgemäß?
Fragen Sie sich auch manchmal, wo Tugenden wie gegenseitiger Respekt, Höflichkeit und Wertschätzung geblieben sind? Liegt es an der jungen Generation, an der Schnelllebigkeit unserer Zeit – oder am zunehmenden Egoismus mancher Mitmenschen?
Auch ich wundere mich gelegentlich über bestimmte Verhaltensweisen. Gleichzeitig beobachte ich jedoch etwas Ermutigendes: Immer mehr Menschen belächeln das Thema „Knigge“ nicht mehr als verstaubtes Relikt vergangener Zeiten. Stattdessen entsteht ein neues Bewusstsein dafür, wie wichtig wertschätzende Umgangsformen sind – im privaten wie im beruflichen Kontext.
Gemeinsam diskutieren wir, was moderne Etikette heute bedeutet. Wie wir respektvolles Miteinander neu definieren können. Und wie es gelingt, auf jedem gesellschaftlichen und beruflichen Parkett stilsicher Haltung zu zeigen.
Und nun meine Frage an Sie:
Sind höfliche Umgangsformen, ritterliche Tugenden und ein gewinnbringendes Miteinander heute noch zeitgemäß?
Ich bin gespannt auf Ihre Gedanken.
Einleitung
Begriffe wie „Lady“ und „Gentleman“ wirken für manche nostalgisch. Doch richtig verstanden stehen sie nicht für veraltete Rollenbilder – sondern für Haltung, Stil und innere Größe.
Eine echte Lady und ein moderner Gentleman erkennt man nicht am Titel, sondern am Auftreten. Es geht um Werte, Respekt und Souveränität – im Business wie im Privatleben.
1. Haltung statt Attitüde
Eine echte Lady und ein moderner Gentleman besitzen innere Haltung.
Sie wissen, wofür sie stehen. Sie bleiben respektvoll – auch in herausfordernden Situationen. Sie reagieren besonnen statt impulsiv.
Haltung zeigt sich besonders dann, wenn es unbequem wird.
2. Stilbewusstsein mit Authentizität
Stil bedeutet nicht Luxus oder Markenbewusstsein. Stil bedeutet Stimmigkeit.
Gepflegte Erscheinung
Situationsangemessene Kleidung
Bewusste Körpersprache
Zurückhaltende Eleganz
Eine Lady und ein Gentleman kleiden sich nicht, um aufzufallen – sondern um angemessen zu wirken.
3. Respektvolle Kommunikation
Wahre Größe zeigt sich im Umgang mit anderen.
Zuhören können
Andere ausreden lassen
Wertschätzende Wortwahl
Keine Bloßstellung oder Ironie auf Kosten anderer
Ein moderner Gentleman und eine echte Lady behandeln vom CEO bis zur Servicekraft jeden Menschen mit Respekt.
4. Selbstsicherheit ohne Dominanz
Souveränität bedeutet nicht Lautstärke.
Gerade leise Persönlichkeiten können enorme Präsenz entwickeln. Eine Lady oder ein Gentleman müssen nicht dominieren – sie wirken durch Klarheit, ruhige Autorität und innere Stabilität.
5. Verlässlichkeit und Integrität
Worte und Taten stimmen überein.
Zusagen werden eingehalten.
Werte werden gelebt.
Grenzen werden respektiert.
Integrität ist das Fundament echter Persönlichkeit.
6. Moderne Etikette – zeitlos und relevant
Etikette ist kein starres Regelwerk, sondern Ausdruck von Wertschätzung.
Pünktlichkeit
Tischkultur
digitale Höflichkeit
angemessener Small Talk
Gute Umgangsformen schaffen Vertrauen und Sicherheit – besonders im Business.
Foto-Credit: Adobe Stock: 50678953, eigener Account/Kauf über jkp@gekonnt-wirken.de
Gerne möchte ich in diesem Zusammenhang auch meine Gedanken als Vordenkerin für moderne Aristokraten, als stilsichere Lady und als Gouvernante für ein gewinnbringendes Miteinander mit Ihnen teilen.
Denn Gekonnt wirken bedeutet für mich weit mehr als gutes Benehmen. Es steht für Haltung, innere Größe und die bewusste Entscheidung, Respekt und Wertschätzung sichtbar zu leben – auf jedem gesellschaftlichen und beruflichen Parkett.
Was gehört wirklich zur Haltung eines modernen Aristokraten?
Ein moderner Aristokrat zeigt stilsicher Haltung. Er lebt die Tugenden der „Ritterlichkeit“ – und diese waren noch nie eine Frage von Herkunft oder Titel, sondern von innerer Größe.
Zeitgemäße Aristokraten gibt es viele. Sie definieren sich nicht über Status, sondern über Werte. Sie leben eine Form von Nobilität im Denken und Handeln. Sie sprechen klar, reflektiert und verantwortungsbewusst – nicht, um zu provozieren, sondern um Impulse zu setzen und ihren Beitrag zu leisten, die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.
Gerade in Zeiten von Globalisierung, wachsender Diversität und dem Aufeinandertreffen unterschiedlichster Kulturen entstehen Missverständnisse fast zwangsläufig. Unterschiedliche Prägungen, Kommunikationsstile und Wertvorstellungen treffen aufeinander. Hier braucht es Menschen mit Haltung.
Die „Aristokraten“ unserer Zeit haben den Mut zu polarisieren, ohne polemisch zu werden. Sie stehen offen für ihre Überzeugungen ein – klar, respektvoll und dialogbereit. Gleichzeitig laden sie andere ein, ebenfalls offen, ohne Vorurteile und mit echtem Lernwillen zu denken, zu handeln und zu diskutieren.
Diese modernen „Ritter“ sind Vorbilder. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie bewusst Verantwortung für ihr Auftreten, ihre Worte und ihr Wirken übernehmen. Genau darin liegt ihre wahre Größe – und ihre nachhaltige Wirkung.
Was zeichnet eine stilsichere Lady aus?
Echte Ladies sind diejenigen Damen, die auf jedem Parkett absolut stilsicher sind und echte Klasse haben. Echte Ladies lieben es, zu kokettieren und auch stilsicher zu flirten. Sie haben ihre Werte und ihre Prioritäten. Sie zeigen anderen aber auch ihre Grenzen auf. Und weisen Menschen, welche ihre Werte weder wertschätzen, noch respektieren, klar und stilsicher in die Schranken. Eine wahre Lady lässt sich auch gerne in den Mantel helfen, hilft einer anderen Damen aus dem Mantel, oder reicht einem Gentleman seinen. Eine Lady lässt sich auch gerne einladen, ohne sich danach schlecht zu fühlen. Eine Einladung auf privatem Wege ist für sie kein Angebot für ein schnelles Abenteuer. Sondern eine Geste des Respekts und der Wertschätzung.
Stilsichere Ladies legen auch großen Wert auf ein natürliches, gepflegtes Erscheinungsbild ohne extreme künstliche Veränderungen. Sie achten die Umwelt und kleiden sich hochwertig (ohne teure Marken tragen zu müssen) und angemessen zu jedem Anlass. Sie kaufen nachhaltig und sind nicht „Gefangene“ von kurzlebigen Mode-Trends. Getreu dem Leitspruch von Coco Chanel: „Mode ist vergänglich, aber der Stil bleibt„! Weniger ist mehr – und ausgesuchte Qualität, statt austauschbare Massenware – das ist die Devise einer echten Lady. Oder wie es eine andere Stil-Ikone – Giorgio Armani ausgedrückt hat: „Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen. Sondern im Gedächtnis zu bleiben!“
Deswegen wissen echte Ladies, was „chic“ sehen aussehen, wirklich bedeutet. Egal ob im einfachen Kleid, oder in der sexy Jeans mit Blazer. Sie wissen auch, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Und dass gepflegte, geschmackvolle Kleidung zwar wichtig ist. Dass aber zu einem entsprechenden, sympathischen und nachhaltig wirkenden Auftritt auch die Pflege ihrer Frisur, von Haut und Gesicht, sowie die Wahl des passenden (unaufdringlichen) Parfüms gehört. Echte Ladies sind echte, unverwechselbare, selbstbewusste und selbstsichere Persönlichkeiten. Die souverän mit den Herausforderungen des Alltags umgehen und sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Deswegen akzeptieren sie sich so, wie Gott sie geschaffen hat. Und haben es auch nicht nötig zu sehr mit allen möglichen Tricks an ihrer „Verpackung“ zu arbeiten.
Eine stilsichere Lady sagt liebend gerne, und das auch öfter am Tag, „Bitte“ und „Danke“. Und dies eben nicht aufgesetzt, oder gezwungen. Sondern aus Höflichkeit und als Zeichen der Wertschätzung und des Respekts von anderen Menschen.
Wie verhält sich ein moderner Gentleman?
„Es genügt nicht, ein anständiger Mensch zu sein, man muss es auch zeigen.“ (Honoré de Balzac)
Ein zeitgemäßer Gentleman zu sein, ist keine Frage von Herkunft oder Status – sondern von Haltung. Und Haltung zeigt sich im Verhalten.
Absolute Höflichkeit gehört ebenso dazu wie das klare Respektieren eines „Nein“ und persönlicher Grenzen. Ein sanfter – im wahrsten Sinne „gentle“ – Mann begegnet Frauen auf Augenhöhe. Ohne Hierarchiedenken. Ohne soziale Bewertung. Ohne Hintergedanken.
Ein moderner Gentleman ist mit sich selbst im Reinen. Er kennt seinen Wert und muss weder angeben noch protzen. Statussymbole wie überteuerte Uhren, große Autos oder auffälliger Schmuck definieren ihn nicht. Seine Sicherheit kommt von innen.
Er geht mit der Zeit, bleibt neugierig und vielseitig interessiert. Er pflegt Hobbys, bildet sich weiter, interessiert sich für Technik, Fotografie, Sport, Natur oder Kunst. Stillstand ist nicht sein Stil.
Ein wahrer Gentleman steht für Fair Play. Er hat klare Werte und lebt nach ihnen – im Beruf wie im Privaten. Er weiß, ob er Partner-Typ oder überzeugter Single ist, und kommuniziert das transparent. Er trifft klare Entscheidungen. Ein „Vielleicht“ auf Dauer gibt es für ihn nicht.
Er hört zu. Wirklich. Er interessiert sich für andere. Er unterstützt, wo Unterstützung gebraucht wird. Er gibt Rat, wenn er gefragt wird – und erwartet nicht ständig eine Gegenleistung.
Stilsicherheit ist für ihn selbstverständlich. Wie eine echte Lady folgt er nicht jedem kurzlebigen Trend. Er pflegt einen eigenen, passenden Stil – abgestimmt auf Anlass und Umfeld.
Ganz im Sinne von Oscar Wilde: „Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach: Man nehme von allem nur das Beste.“
Ein moderner Gentleman fällt nicht laut auf. Er bleibt im Gedächtnis – durch Integrität, Respekt und souveräne Präsenz.
Was sind zeitgemäße Umgangsformen – und was ist längst überholt?
Gute Umgangsformen sind kein starres Regelwerk aus vergangenen Jahrhunderten. Sie entwickeln sich mit unserer Gesellschaft weiter. Doch ihr Kern bleibt unverändert: Respekt, Wertschätzung und ein bewusstes Miteinander.
Zeitgemäß sind heute:
echtes Zuhören statt Dauer-Senden
klare Kommunikation statt Andeutungen
Respekt vor Grenzen
digitale Höflichkeit
Diversität und Offenheit
Verlässlichkeit und Pünktlichkeit
Längst überholt hingegen sind:
hierarchisches Denken aufgrund von Status oder Herkunft
Machtdemonstrationen
protziges Zurschaustellen von Reichtum
abwertende oder diskriminierende Sprache
Rollenbilder ohne Augenhöhe
Moderne Etikette bedeutet nicht Strenge – sondern Bewusstsein. Wer heute gekonnt wirken möchte, verbindet klassische Werte mit zeitgemäßer Haltung.
Haltung im Beruf, Haltung im Privaten – gibt es Unterschiede?
Knigge hatte in seinem Standardwerk „Über den Umgang mit Menschen“ einen schönen Satz formuliert „Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, sollte sich seinen Gebräuchen unterwerfen, weil sie stärker sind als er.“
Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je.
Unterschied zwischen Business und Privatleben?
Einen grundlegenden Unterschied gibt es kaum noch. Beruf und Privatleben verschmelzen zunehmend – und der Mensch, der darin agiert, bleibt derselbe.
Je authentischer sich jemand in beiden Lebenswelten bewegt, je weniger er sich verbiegt oder eine Maske aufsetzt, desto stimmiger wirkt er. Diese Echtheit schafft Vertrauen – und bildet die Grundlage für eine starke, wiedererkennbare Persönlichkeit.
Menschen, die sich konsistent und respektvoll verhalten, werden geschätzt. Man sucht ihre Nähe, fühlt sich in ihrer Umgebung wohl und fragt ihren Rat.
Ein formaler Unterschied zeigt sich vor allem im beruflichen Kontext – etwa bei Rangfolgen beim Begrüßen oder Vorstellen. Hier gelten klarere Hierarchien als im privaten Rahmen.
Warum gute Umgangsformen Türen öffnen
Zeitgemäße Umgangsformen erleichtern den Alltag – im Business wie im Privaten. Ein souveränes, respektvolles Auftreten hinterlässt einen positiven ersten Eindruck. Und dieser entscheidet oft darüber, ob sich Chancen eröffnen.
Gutes Benehmen bedeutet nicht, konservativ oder altmodisch zu sein. Es zeigt vielmehr, dass jemand die Regeln kennt – und sie mit Feingefühl, situativ und adressatengerecht anwenden kann.
Wer die Regeln beherrscht, darf sie in besonderen Momenten sogar bewusst brechen – wenn es der Situation dient und allen Beteiligten zugutekommt. Genau das ist wahre Souveränität.
Davon profitiert nicht nur Ihr persönliches Image, sondern auch das Ihres Unternehmens – insbesondere dann, wenn Sie als Repräsentant oder Markenbotschafter wahrgenommen werden.
Ich hoffe, meine Gedanken zu modernen Umgangsformen geben Ihnen wertvolle Impulse für Ihr eigenes Auftreten – damit Sie nicht nur anwesend sind, sondern gekonnt wirken.
Fazit
Eine echte Lady und ein moderner Gentleman sind keine Frage des Geschlechts, sondern der inneren Haltung.
Sie stehen für:
Stil
Respekt
Selbstbewusstsein
Werte
Souveränität
Gerade in einer schnelllebigen Welt sind diese Qualitäten keine Selbstverständlichkeit – sondern ein klares Differenzierungsmerkmal.
Wer sich bewusst für diese Haltung entscheidet, wirkt nicht nur kultiviert, sondern führungsstark.
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Gerne begleite ich Sie und Ihre Familie oder Ihr Team dabei, Präsenz, Stil und Souveränität gezielt zu entwickeln – für einen Auftritt mit Charakter und Klasse.
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Ich freue mich darauf, Sie oder Ihr Unternehmen auf dem Weg zu mehr Stil, Präsenz und einem wertschätzenden Miteinander zu begleiten.
stilsicher auftreten, Präsenz und Wirkung zu zeigen, hat sehr viel mit uns selbst, unserer inneren Haltung und dem stilsicheren Umgang auch mit unangenehmen Zeitgenossen zu tun.
Wie sagte Knigge so schön „Respektiere Dich selbst, wenn Du willst, dass andere Dich respektieren!“
Sie kennen sicherlich die eine oder andere Situation, in der Sie sich maßlos über ein arrogantes und übergriffiges Verhalten Ihnen gegenüber geärgert haben. Hier besteht die große Kunst darin, genau dann ganz bei sich und klar auf der Sachebene zu bleiben. Das hört sich leicht an, ist aber nicht so leicht umzusetzen. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dass die Tipps, die Sie im heutigen Blogbeitrag von mir erhalten, auch funktionieren. Ich habe sie zum erstem Mal im Alter von 20 Jahren bei meinem damaligen Chef – einem äußerst anstrengenden Choleriker – ausprobiert und angewendet, und bin seitdem mit meiner angewendeten Strategie und Technik, die ich immer weiterentwickelt habe, sehr gut gefahren.
Tipp Nr. 1 „Trenne die Beziehungsebene von der Sachebene“
Das ist leichter gesagt als getan. Wie oft grübeln wir bei einer unangenehmen Auseinandersetzung darüber, ob das Gegenüber uns mag, oder nicht. Ich kenne das von mir selbst, wenn ich mich massiv über einen „Angriff“ ärgere und ausgesetzt sah. Vielleicht triggert uns ein bestimmtes Wort, oder ein entsprechender Satz des Gegenüber, wofür er oder sie gar nichts kann. Oder der zumindest nicht so gemeint war, wie wir ihn empfinden. Es war oft ganz absichtslos.
Nehmen Sie sich deswegen ausreichend Zeit, Worte, Sätze, Empfehlungen oder Haltungen klar auseinander zu nehmen. Beziehen Sie sich bewusst auf die Sachebene und lassen Sie die Beziehungsebene außen vor.
Fragen Sie lieber selbstbewusst nach: „Spannend, was genau möchten Sie mir damit mitteilen?“ Oder: „Danke für Ihr Feedback, was genau ist Ihnen aufgefallen?“ Versuchen Sie das Gemeinte hinter einem wirklichen oder vermuteten Angriff auf der Sachebene herauszufinden und bleiben Sie in Ihrer Wortwahl klar, kurz und sachlich.
Tipp Nr. 2 „Sei Dir bewusst, dass Du nichts dafür kannst“
Wir verletzten andere Menschen unbewusst, weil wir uns über etwas oder jemanden ärgern. Wenn wir das tun, ist Größe zeigen und sich sofort liebevoll zu entschuldigen, das Beste, um der Sache den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der kleine Satz: „Es tut mir leid, ich bitte um Entschuldigung“ bewirkt so viel auf der Beziehungsebene.
Wenn uns jedoch jemand bewusst ärgert, verletzt, ignoriert oder angreift, ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass wir in 99 Prozent aller Fälle absolut nichts dafür können. Wir sehen nur das, was gerade passiert, aber wir wissen nicht, warum die Person gerade so reagiert, wie sie reagiert. Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs, und nicht, was unser Gegenüber gerade denkt, fühlt, erlebt oder durchmacht.
Seien Sie sich auch bewusst, dass das Gegenüber oft Sie gar nicht persönlich meint. Stilsicher auftreten heißt auch, achtsam und wertschätzend miteinander umzugehen, selbst wenn wir der Vorreiter sind.
Begegnen Sie allen Menschen stets voller Respekt und Achtung, so strahlen Sie Charisma und Selbstbewusstsein aus und nehmen Angriffe und Beleidigungen nicht persönlich.
Tipp Nr. 3 „Bleib gelassen und ganz bei Dir“
„An deinem Ärger festzuhalten ist so, als würdest du Gift trinken und erwarten, dass eine andere Person daran stirbt.“ (Buddha)
Starten Sie auf keinen Fall einen Gegenangriff und lassen Sie die Sache erst einmal ruhen. Wenn Sie sich immer schnell reizen, oder aus der Fassung bringen lassen, hat das auch etwas mit Ihnen und Ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Das Gegenüber spiegelt Ihnen dann unbewusst Ihre Schattenseiten oder Ihre persönlichen Trigger.
Ich möchte Ihnen die Geschichte erzählen, wie ich in jungen Jahren gelernt habe, mit meinem damaligen cholerischen Chef umzugehen. Nachdem ich mich in einem Gespräch unter vier Augen ihm gegenüber klar, aber auch wertschätzend darüber geäußert habe, dass die Ausbildungsinhalte nicht vertraglich angemessen umgesetzt wurden, schrieb er mich später vor den Kollegen/innen an und versuchte mich zu demütigen. Ich bin damals ganz bei mir geblieben und habe mir gesagt „Ok er braucht jetzt die Bühne, um sich auszutoben und sich selbst zu spüren. Aber er beruhigt sich, wenn ich ihm keinen Gegenangriff biete.“
Heute erzähle ich die Geschichte sehr gerne in meinen Seminaren und vergleiche sie mit dem Verhältnis eines Raubtier (damaliger Chef) zu seinem Dompteur. Der Dompteur weiß, dass er stets die Zügel in der Hand hat und die Reaktionen des Tiers einschätzen kann.
Finden Sie für sich einen Anker/ein Bild oder eine Affirmation, um in Situationen mit schwierigen Mitmenschen bei sich zu bleiben.
Tipp Nr. 4 „Souveränität und Selbstliebe“
„Der beste Weg, Liebe zu zeigen, ist, sich selbst zu lieben. Wenn du das tust, dann wirst du andere in dein Leben ziehen, die in der Lage sind, dich genauso zu lieben.“ (Paul Ferrini)
Wie bereits oben schon erwähnt, ist bedingungslose Selbstliebe der Schlüssel zum Erfolg im Umgang mit herausfordernden Mitmenschen.
Bleiben Sie freundlich und humorvoll. Definieren Sie klar Ihre eigenen Standards und Grenzen. Souveränität heißt immer, mit Selbstliebe bei sich zu bleiben und anderen Menschen nur so viel Handlungsspielraum zu gewähren, wie es als WIN-WIN Situation nützlich ist. Oftmals ist es notwendig, privat eine Tür zu schließen, zu versuchen den Arbeitsplatz zu ändern, oder gemeinsam mit dem Vorgesetzten oder einem neutralen Kollegen aus einem anderen Team, ein wertschätzendes und klärendes Gespräch zu führen. Wer fragt und kommuniziert, der führt. Anstatt Stundenlang darüber nachzudenken, sich in etwas hineinzusteigern, oder die Dinge über oder falsch zu interpretieren, hilft es auch, einfach mal ein paar Tage darüber zu schlafen und sich dann gezielt eine rhetorische Gesprächs- und Klärungsstrategie zurecht zu legen.
Fakt ist, dass wir durch herausfordernde zwischenmenschliche Beziehungen immer etwas über uns selbst lernen und über uns hinauswachsen können.
Tipp Nr. 5 „Probieren geht über Studieren“
„Entscheidend ist nicht die Frage, ob man Macht hat, entscheidend ist die Frage, wie man mit ihr umgeht.“ (Alfred Herrhausen)
Legen Sie sich dazu am besten eine kleine Checkliste an und führen Sie dazu eine Art Tagebuch, welche Arten von Menschen mit einer großen oder kleinen Persönlichkeitsstörung Ihnen immer wieder begegnen. Listen Sie auf, was positiv gelaufen ist in der Art der Kommunikation und des Umgangs miteinander. Listen Sie bitte auch auf, was falsch gelaufen und was genau bzw. welches Gefühl Sie getriggert hat. Das können Choleriker, Phlegmatiker, Melancholiker, Sanguiniker, Kontroll-Freaks, Besserwisser oder extrem präsente und vorlaute Menschen sein.
Fragen Sie sich nach ein paar Monaten, ob eventuell ein Muster dahinter steckt, dass Sie immer wieder diese Arten von Menschen anziehen? Wie gehen Sie damit um und wie lösen Sie das am besten für sich auf?
Fazit: „Niemand kann mich verletzten – außer ich selbst.“ Definieren Sie Ihre eigenen Grenzen und Standards und kommunizieren Sie diese. Versuchen Sie für beide Seiten eine WIN-WIN Situation zu erreichen, oder gehen Sie erst einmal raus aus der Situation. Kompromissbereitschaft, Achtung, Fairness und Wertschätzung zu Bedingungen, die beiden Seiten guttun.
Ich wünsche Ihnen viel Freunde beim Umsetzen meiner Tipps. Gerne unterstütze ich Sie mit einem maßgeschneiderten Persönlichkeitscoaching, um souveräner im Umgang mit unterschiedlichen Persönlichkeitstypen zu werden.
Kennen Sie Menschen, die mehrSchein als Seinsind? Die scheinbar perfekt wirken – und doch spürt man: Da stimmt etwas nicht. Vielleicht haben auch Sie selbst schon erlebt, wie es ist, in eine Rolle zu schlüpfen, Erwartungen zu erfüllen, dazugehören zu wollen – nur um Anerkennung zu bekommen.
Oft geschieht das unbewusst. Aus Unsicherheit. Aus dem Wunsch nach Akzeptanz. Und manchmal wirkt genau das nach außen arrogant, unnahbar oder künstlich – obwohl wir uns innerlich ganz anders fühlen.
Ich kann davon ein Lied singen.
In meinen frühen Zwanzigern wollte ich unbedingt dazugehören – zur Welt der „Schönen und Erfolgreichen“. Ich habe viele Jahre eine Rolle gespielt. Nach außen wirkte vieles glänzend. Doch innerlich war es anstrengend. Und ehrlich gesagt: Ich war nicht glücklich.
Der Umzug vom Land in die Großstadt war für mich wie ein neues Spielfeld – nur kannte ich die Regeln nicht. Also habe ich versucht, sie mir anzueignen. Im Laufe meiner intensiven Persönlichkeitsentwicklung und meiner Arbeit mit dem Thema Image als ganzheitlicher Faktor wurde mir eines klar:
Was hat Authentizität mit unserem Image zu tun?
Unser Image ist das Bild, das andere von uns haben. Authentizität ist das Gefühl, das sie dabei empfinden.
Wenn wir uns beruflich oder privat verändern, geraten wir schnell in Versuchung, uns anzupassen. Doch wer die 3 Image-Geheimnisse der Authentizität verinnerlicht, bleibt auch in neuen Rollen bei sich selbst.
Natürlich gelingt uns das nicht immer zu 100 %. Gerade in neuen oder ungewohnten Situationen wackelt die innere Stabilität. Doch je klarer wir uns selbst kennen, desto leichter fällt es, echt zu bleiben.
Frage an Sie: Wer ist für Sie ein authentisches Vorbild – und warum?
Warum verändert sich unser Image und unsere Identität?
Unser Image ist kein starres Konstrukt – es entwickelt sich mit jeder Lebensphase weiter. Mit neuen Rollen, neuen Erfolgen, neuen Herausforderungen. Gerade deshalb ist es so wichtig, das Thema Authentizität immer wieder bewusst zu reflektieren.
Ich beobachte häufig, dass Menschen, die plötzlich Karriere machen oder durch äußere Umstände – etwa durch Erfolg, Glück oder neue Lebenssituationen – zu Status und Wohlstand kommen, sich stark verändern. Manchmal so stark, dass sie beginnen, andere herabzuwürdigen, die vermeintlich „nicht auf ihrem Level“ sind.
Doch wahre Größe zeigt sich nicht im Status – sondern im Charakter.
Authentische Menschen stellen sich nicht permanent in den Mittelpunkt. Sie müssen nicht laut sein, um wahrgenommen zu werden. Gerade weil sie auch bei beruflichen oder privaten Veränderungen zu einem großen Teil bei sich selbst bleiben, wirken sie glaubwürdig, nahbar und souverän. Und genau deshalb kommen sie in ihrem Umfeld besser an – beruflich wie privat.
In meinen Privatkunden-Trainings erlebe ich immer wieder, wie stark der Vergleich mit anderen wirkt. Viele orientieren sich an vermeintlichen Vorbildern, laufen Trends oder Idealbildern hinterher und verlieren dabei ein Stück ihrer eigenen Identität.
Muss das sein?
Ich sage klar: Nein.
Denn echte Wirkung entsteht nicht durch Kopie, sondern durch Klarheit über die eigene Persönlichkeit.
Im Rahmen meiner Image-Trainings und Persönlichkeits-Coachings habe ich mich intensiv mit der Frage beschäftigt, was „echtes Sein“ wirklich ausmacht. Dabei sind mir drei zentrale Geheimnisse aufgefallen, die authentische Menschen auszeichnen – und die jeder für sich entwickeln kann.
💎 Geheimnis Nr. 1: Respekt vor anderen haben
Respekt ist die leise Königsdisziplin echter Persönlichkeit.
Authentische Menschen interessieren sich aufrichtig für ihr Gegenüber. Sie hören zu. Sie nehmen Gefühle und Bedürfnisse ernst. Und dennoch bleiben sie bei sich selbst – im Einklang mit ihren Werten und der Gesellschaft.
Respekt zeigt sich in Kleinigkeiten:
Ein ehrliches „Bitte“ und „Danke“
Blickkontakt
Ein wertschätzendes Lächeln
Geduld gegenüber Dienstleistern
Dankbarkeit statt Überheblichkeit
Wie oft erleben wir das Gegenteil? Menschen, die andere herabwürdigend behandeln, sobald Status oder Geld im Spiel sind.
Respekt und Wertschätzung sind die wahren Türöffner – beruflich wie privat.
Reflexionsfrage: Ärgert Sie respektloses Verhalten auch? Und leben Sie selbst täglich vor, was Sie erwarten?
💎 Geheimnis Nr. 2: Sich selbst treu bleiben – eigene Spielregeln aufstellen
Wollen Sie es allen recht machen? Orientieren Sie sich an der Messlatte anderer?
Das ist anstrengend. Und auf Dauer erschöpfend.
Authentische Persönlichkeiten:
rennen keinen Trends hinterher
übernehmen keine Meinungen, nur um dazuzugehören
setzen eigene Maßstäbe
vertreten ihre Werte – respektvoll, aber klar
Sie hinterfragen Regeln und Konventionen, wenn sie nicht im Einklang mit ihren Überzeugungen stehen. Dazu braucht es Mut. Und manchmal ein Fünkchen Schlagfertigkeit. 😉
Sie vergleichen sich nicht ständig. Sie kennen ihre Werte – und handeln danach.
Frage an Sie: Tun Sie das, was Sie tun, aus Überzeugung? Oder aus Erwartungsdruck?
💎 Geheimnis Nr. 3: Ein klares Profil besitzen – denn Image braucht Profil
Authentische Menschen haben Ecken und Kanten. Und sie stehen dazu.
Sie:
kennen ihre Stärken und Schwächen
verstecken sich nicht hinter Perfektionismus
kommunizieren klar
haben ein Lebensmotto
handeln täglich danach
Perfektion ist langweilig. Persönlichkeit ist spannend.
Ich selbst weiß, dass ich oft schneller denke als schreibe. Kleine Wortfehler passieren. Und wissen Sie was? Das ist menschlich. Wer mich daran misst, passt nicht zu mir – und ich nicht zu ihm.
Authentische Menschen nutzen Kritik als Wachstumschance. Sie fragen sich nicht: „Warum ich?“ Sondern: „Wozu kann das gut sein?“
Sie besitzen ein klares Stil-Profil und einen unverwechselbaren Kommunikationsstil. Sie kopieren niemanden – sie sind sie selbst.
Mein Lebensmotto lautet: „Lebe Dein Leben und sei Du selbst.“
Und Ihres?
Frage: Wer ist Ihr Lebensmotto? Wofür stehen Sie morgens gerne auf?
🌿 Zum Abschluss
Authentizität bedeutet nicht, immer perfekt zu sein. Authentizität bedeutet, echt zu sein – mit Haltung, Herz und Profil.
Wenn Sie beginnen:
respektvoll zu handeln,
sich selbst treu zu bleiben,
Ihr unverkennbares Profil zu schärfen,
wird Ihr Image nicht nur sichtbar – sondern spürbar.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen dieser Impulse.
Ihre Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business 💛
💎 Möchten Sie mehr über das Thema Image & Personal Branding erfahren? 💎
Entdecken Sie, wie Sie Ihr Profil schärfen, Ihre Persönlichkeit sichtbar machen und mit Klarheit, Stil und Souveränität auftreten – beruflich wie privat.
Gerne unterstütze ich Sie und/oder Ihr Team dabei, erfolgreich, souverän und wirkungsvoll aufzutreten – denn Image braucht Profil und Persönlichkeit.
Ob im 1:1 Online-Image-Coaching oder im maßgeschneiderten Image-Training für Ihr Team: Gemeinsam schärfen wir Ihr Profil, stärken Ihre Präsenz und entwickeln eine authentische Wirkung, die bleibt.
✨ Lassen Sie uns ins Gespräch kommen. Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen.
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