In der Geschäftswelt werden Sie früher oder später damit konfrontiert werden, dass ein Kunde nicht oder verspätet zahlt. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass Sie elegant mit der Zahlungserinnerung umgehen, die Sie an den Kunden herausschicken. Schließlich möchten Sie sicherlich nicht, dass die Beziehung zum Kunden unter der ausstehenden Zahlung leidet, gleichzeitig aber auch Ihre finanziellen Interessen wahren. In diesem Artikel beleuchten wir, wie Sie am besten mit Zahlungserinnerungen an Kunden umgehen.
Ich hatte in meinem fast 20-jährigen Unternehmertum auch schon die ein oder andere Gelegenheit, Kunden stilsicher an Zahlungen zu erinnern. Sicherlich ist das für den ein oder anderen unangenehm. Auf der anderen Seite hatte ich selbst auch schon mal ein oder zwei Rechnungen vergessen zu bezahlen
„Leicht ist’s, zu mahnen, schwer, im Leide stark zu sein.“
– Euripides –
💎 Wann ist eigentlich eine Zahlungserinnerung angebracht?
Von entscheidender Bedeutung bei Zahlungserinnerungen ist der richtige Zeitpunkt. Wird das Mahnschreiben zu einem zu frühen Zeitpunkt verschickt, kann es den Kunden unnötig unter Druck setzen und die Kundenbeziehung belasten. Die Zahlungserinnerung sollte aber auch nicht zu spät versendet werden, da sich dies entsprechend negativ auf die Liquidität Ihres Unternehmens auswirken wird. In diesem Fall kann ein strukturiertes Forderungsmanagement von Vorteil sein, mithilfe dessen Sie ermitteln, wann der beste Zeitpunkt für den Versand der Zahlungserinnerung ist. Dabei sollten Sie auch die jeweilige Situation berücksichtigen. Handelt es sich um einen langfristigen Kunden, der seine Rechnungen früher immer fristgerecht beglichen hat, können Sie nachsichtiger sein. Bei einem Kunden, der Zahlungsfristen immer wieder verletzt, sollten Sie jedoch weniger Nachsicht zeigen, um ihn zu einer besseren Zahlungsmoral zu bewegen.
💎 Tipp Nr. 1: So kommunizieren Sie souverän und diplomatisch
Bei Zahlungserinnerungen sind gute Kommunikationsfähigkeiten gefragt. Sie sollten unbedingt vermeiden, autoritär und drohend zu wirken, wenn Sie den Kunden über eine noch ausstehende Zahlung in Kenntnis setzen. Dementsprechend sollte die Nachricht zwar freundlich, aber auch bestimmt formuliert sein. Selbst wenn der Kunde mit der Zahlung in Verzug geraten ist, erfordert der Umgang mit ihm Respekt. Fällt die Zahlungserinnerung höflich aus, kann dies den Kunden dazu bewegen, die Zahlung zügig zu veranlassen und das ohne, dass es der Kundenbeziehung schadet.
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💎 Tipp Nr. 2: So kommunizieren Sie transparent
Bei Zahlungserinnerungen sollten Sie zudem auf eine transparente Kommunikation setzen. Vage Formulierungen gilt es zu vermeiden. Stattdessen sollten Sie für klare Verhältnisse sorgen. Der Kunde muss genau wissen, was von ihm erwartet wird. Dementsprechend gehören auf die Zahlungserinnerung nicht nur der zu zahlende Betrag, sondern auch die unter Umständen durch die Zahlungsverzögerung entstehenden Kosten. Das Fälligkeitsdatum muss ebenfalls angegeben sein. Diese Informationen ermöglichen es dem Kunden, die Gründe für die Mahnung besser nachvollziehen zu können und stärken Ihre Glaubwürdigkeit. Besonders einfach lässt sich eine Zahlungserinnerung mit einer passenden Vorlage erstellen.
💎 Tipp Nr. 3: So agieren Sie flexible mit Zahlungserinnerungen
Ein Grund für noch nicht beglichene Rechnungen kann darin bestehen, dass der jeweilige Kunde in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. In einem solchen Fall kann er sich die ausstehende Zahlung eventuell gar nicht leisten. Daher sollten Sie die direkte Konfrontation möglichst vermeiden und gemeinsam mit dem Kunden nach einer Lösung suchen. So könnten Sie unter anderem gestaffelte Zahlungen, Ratenzahlungen oder andere flexible Zahlungsmodelle mit dem Kunden vereinbaren. Mit der Bereitschaft für eine gemeinsame Lösung signalisieren Sie dem Kunden Verständnis für seine Situation und können sein Vertrauen in Sie verstärken. Eventuell ist es dem Kunden selbst unangenehm, dass er in Zahlungsverzug geraten ist und er verfügt eigentlich über eine hohe Zahlungsbereitschaft. In diesem Fall ist ein sensibles und einfühlsames Vorgehen besonders wichtig und es macht Sinn, nicht direkt Mahnungen zu verschicken, sondern offen mit dem Kunden zu kommunizieren. Der richtige Umgang mit einer Zahlungserinnerung gehört zu einem guten Kundenservice und ist demnach wichtig für die Kundenbindung.
💎 Tipp Nr. 4: So individualisieren Sie Zahlungserinnerungen
Grundsätzlich gilt, dass jeder Kunde einzigartig ist und auch die Gründe für die Verzögerung der Zahlung unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander. Daher kann es Sinn machen, die Zahlungserinnerungen zu personalisieren und die individuellen Umstände des jeweiligen Kunden zu berücksichtigen. Auf diese Weise lässt sich die Kundenbindung an Ihr Unternehmen verbessern, da Sie dem Kunden klarmachen, dass Sie an einer langfristig erfolgreichen Zusammenarbeit interessiert sind und nicht nur an der Zahlung.
💎 Tipp Nr. 5: So automatisieren Sie Zahlungserinnerungen
In Zeiten der Digitalisierung können Sie Ihr Forderungsmanagement automatisieren und müssen sich somit nicht mehr manuell mit der Erstellung von Zahlungserinnerungen befassen. Das spart nicht nur Zeit, sondern minimiert auch die Fehleranfälligkeit. Im Rahmen der Automatisierung profitieren Sie von einem professionelleren Auftritt, da weniger Fehler auftreten. Zudem können Sie sich aufgrund der Zeitersparnis um strategische Aspekte des Forderungsmanagements kümmern.
Mein Fazit: Zahlungserinnerungen gehören zum Unternehmertum dazu, die Frage ist nur wie wir elegant damit umgehen, um Kunden nicht zu verlieren!
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps!
Mit stilvollen Grüßen
Ihre Janine Katharina Pötsch
Wegbegleiterin für Image & Persönlichkeit im Business
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Gerne unterstütze ich Sie als Gründer, Solo-Selbstständige*r oder Unternehmer*in mit meinem maßgeschneiderten Kommunikations-, Schlagfertigkeits- und Konfliktmanagementtraining.
Greifen Sie im Business eher zu klassischen Farben im „Pinguin-Look“ in Schwarz-Weiß? Bevorzugen Sie dezente Grau- oder Pastelltöne und bleiben im sicheren Ton-in-Ton-Stil? Oder sind Sie der Typ, der bewusst Farbsignale setzt und auch im Business Persönlichkeit zeigt?
Farben sind weit mehr als modische Entscheidungen. Sie senden Botschaften – über Kompetenz, Autorität, Kreativität oder Zugänglichkeit.
Fühlen Sie sich manchmal zu bunt – oder eher zu „mausgrau“?
Die bewusste Wahl Ihrer Businessfarben entscheidet maßgeblich darüber, wie souverän, kompetent und präsent Sie wahrgenommen werden. 💎
„Die beste Farbe auf der Welt ist die, die an Dir gut aussieht.“ sagte schon Coco Chanel und ich liebe sie für diesen Spruch.
– Coco Chanel –
Die Business-Welt verändert sich – und mit ihr der Dresscode.
Seit vielen Jahren trage ich bewusst meinen eigenen CI- bzw. Markenstil in Hellblau und Weiß. Das Hellblau harmoniert mit meinen himmelblauen Augen, das Weiß unterstreicht meine blonden Haare und meinen hellen Teint. Als dritte Farbe setze ich gezielt Dunkelblau bei Anzügen, Kostümen, Mänteln, Taschen oder Schuhen ein – besonders dann, wenn ich mehr Autorität und Seriosität ausstrahlen möchte.
„Dress for Success“ ist kein leeres Schlagwort. Farben sind nonverbale Kommunikation. Sie senden Signale – noch bevor Sie ein Wort sprechen. Der erste Eindruck zählt in jeder persönlichen, virtuellen und visuellen Begegnung.
Mein Tipp für klassische Branchen:
60–70 % neutrale Farben als Basis
20–30 % ergänzende Businessfarben für Oberteile
ca. 10 % Akzentfarben über Accessoires oder Details
So entsteht ein professionelles, ruhiges Gesamtbild mit individueller Note.
Im Mode- oder Kreativbereich verschiebt sich diese Gewichtung. Hier dürfen Akzentfarben dominanter sein, während neutrale Töne gezielt als Kontrast oder Highlight eingesetzt werden.
Farben sind kein Zufall – sie sind Strategie. 💎
Klassische Businessfarben
⚫ Schwarz – die Anlass- und Statementfarbe
Schwarz wirkt elegant, kraftvoll und geheimnisvoll – kann jedoch auch Distanz erzeugen. Nicht jeder Typ wirkt in Schwarz souverän; viele erscheinen blasser oder unnahbarer als beabsichtigt.
Deshalb gilt: Schwarz sollte immer mit einer passenden Oberteilfarbe aus Ihrer persönlichen Farbpalette kombiniert werden. Hochwertige Stoffe, klare Schnitte und edle Accessoires verhindern, dass Schwarz hart oder streng wirkt.
Im Business ist Schwarz häufig eher eine Anlassfarbe – etwa für Abendveranstaltungen, Vorträge oder formelle Termine.
⚙ Grau & Anthrazit – die Farben der Seriosität
Hellgrau, Mittelgrau, Dunkelgrau oder Anthrazit stehen für Diskretion, Professionalität und Zurückhaltung. Sie wirken sachlich, strukturiert und kompetent.
Eine komplett graue Garderobe kann jedoch schnell monoton erscheinen. Achten Sie daher auf:
exzellente Passform
hochwertige Materialien
frische Akzentfarben bei Hemd, Bluse oder Accessoires
So vermeiden Sie den „graue-Maus-Effekt“ und bewahren dennoch Seriosität.
🤎 Braun – die Vertrauensfarbe
Braun vermittelt Wärme, Bodenständigkeit und Beständigkeit. Besonders in beratenden, handwerklichen oder familiengeführten Branchen wirkt Braun nahbar und stabil.
Allerdings kann Braun – je nach Schnitt und Kombination – altmodisch erscheinen. Moderne Silhouetten und harmonische Farbpartner wie Creme, Blau oder Grün verleihen Braun Eleganz und Zeitgeist.
Weiß – die All-in-Farbe mit Wirkung
Weiß steht für Klarheit, Reinheit und Neutralität. Es wirkt frisch und hochwertig – vorausgesetzt, der Weißton passt zum Hauttyp.
Wichtig ist die Nuance:
Reines Weiß steht vor allem kühlen Wintertypen
Off-White harmoniert mit Sommertypen
Champagner oder Elfenbein passen gut zu Frühling- und Herbsttypen
Weiß entfaltet seine stärkste Wirkung in Kombination mit dunklen, neutralen Farben oder als bewusst gesetzter Kontrast bei Schuhen, Taschen oder Gürteln.
Richtig eingesetzt, wirkt Weiß klar, souverän und aufmerksamkeitsstark – ohne laut zu sein.
Klassische Businessfarben sind keine langweilige Uniform. Sie sind die Bühne für Ihre Persönlichkeit.
Entscheidend ist nicht die Farbe allein – sondern wie bewusst Sie sie einsetzen. 💎
Die Primärfarben
🔴 Rot – die Kraftfarbe
Rot signalisiert Energie, Dynamik und Durchsetzungsstärke. Wer Rot trägt, wirkt präsent, selbstbewusst und dominant. Gleichzeitig ist Rot eine Alarmfarbe – sie kann provozieren oder Druck erzeugen. Im Business eignet sich Rot daher meist besser als Akzentfarbe (z. B. Lippenstift, Krawatte, Tuch, Details) als für ein komplettes Outfit. In Konfliktsituationen ist Zurückhaltung empfehlenswert.
🟡 Gelb – die Kommunikationsfarbe
Gelb steht für Optimismus, Intellekt und Offenheit. Es wirkt freundlich und aktivierend, kann jedoch – je nach Nuance – auch Unruhe erzeugen. Im Business funktioniert Gelb am besten als Farbakzent, kombiniert mit Dunkelblau, Grau oder Anthrazit. Wichtig ist die richtige Abstufung – zu grelle Töne wirken schnell unseriös.
🔵 Blau – die Kompetenzfarbe
Blau ist die klassische Businessfarbe. Sie symbolisiert Vertrauen, Klarheit, Seriosität und Stabilität. Blau wirkt ordnend, ruhig und souverän. Dunkelblau steht für Autorität, Hellblau für Zugänglichkeit. Schlichte Schnitte in Blau unterstreichen Eleganz und Professionalität.
Die Sekundärfarben: Grün, Orange und Lila
🟢 Grün – die Harmonie- und Sicherheitsfarbe
Grün vermittelt Stabilität, Ausgleich und Verlässlichkeit. Es wirkt beruhigend und bodenständig. Je nach Nuance – Mint, Lind, Smaragd oder Tannengrün – kann Grün modern oder klassisch erscheinen. Besonders edel wirkt es in Kombination mit neutralen Basisfarben wie Beige, Grau oder Dunkelblau.
🟠 Orange – die Aktivitätsfarbe
Orange steht für Kreativität, Lebensfreude und Kommunikationsstärke. Es wirkt warm und einladend, kann aber schnell dominant erscheinen. Im klassischen Business eignet sich Orange vor allem als Akzentfarbe. In kreativen Branchen darf es selbstbewusster eingesetzt werden.
🟣 Violett / Lila – die Individualitäts- und Machtfarbe
Violett symbolisiert Extravaganz, Weisheit und Eigenständigkeit. Die Farbe polarisiert und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Im Business sollte sie bewusst und dosiert eingesetzt werden – beispielsweise als Statement-Piece oder in der Abendgarderobe. In kreativen oder beratenden Berufen kann sie Individualität und Tiefgang unterstreichen.
Foto-Credit: Pixabay
Tertiär oder Empfindungsfarben: Türkis, Hellblau und Rosa
💗 Rosa – souverän mit sanfter Wirkung
Rosa steht für Empathie, Feinfühligkeit und Zugänglichkeit. Richtig kombiniert – etwa mit Dunkelblau, Grau oder Anthrazit – wirkt es im Business modern und selbstbewusst statt verspielt. Als Akzent eingesetzt, verleiht Rosa Ihrem Auftritt eine freundliche und zugleich stilvolle Note. 💎
💎 Türkis – die Erfrischungsfarbe
Türkis steht für Klarheit, Frische und kommunikative Stärke. Die Farbe wirkt jung, modern und lebendig – ohne aggressiv zu sein.
Besonders Frühlings- und dunkle Sommertypen profitieren von Türkis als Akzentfarbe. Ein Tuch, eine Krawatte oder dezente Accessoires in Türkis können ein klassisches Business-Outfit sofort freundlicher und dynamischer erscheinen lassen.
Türkis ist eine Erfrischungsfarbe und wirkt jung, avantgardistisch, klar oder kommunikativ. Accessoires in Türkis lassen das Outfit von Frühlings- oder dunklen Sommertypen gleich viel freundlicher erscheinen.
🩵 Hellblau – klar, kompetent und zugänglich
Hellblau steht im Business für Vertrauen, Offenheit und Klarheit. Die Farbe wirkt sympathisch und kommunikativ, ohne an Professionalität zu verlieren.
Besonders in Hemden oder Blusen – kombiniert mit Dunkelblau, Grau oder Beige – sorgt Hellblau für eine souveräne und zugleich nahbare Ausstrahlung. 💎
Meine besten Farb-Tipps für Ihre Garderobe
In meiner Beratung stelle ich immer wieder fest: Viele Menschen haben entweder zu viele Farben im Kleiderschrank – oder zu wenige. Oft finden sich Töne, die schwer kombinierbar sind oder den Teint blass wirken lassen.
Weniger ist mehr – wenn es strategisch gewählt ist.
Für eine stimmige Ganzjahresgarderobe (inklusive Mäntel, Schuhe und Accessoires) reichen:
1–2 Grundfarben (z. B. Dunkelblau, Grau, Braun)
3–4 kombinierbare Basisfarben für Oberteile
2–3 Akzentfarben für Accessoires und Highlights
Mehr Farben bedeuten nicht automatisch mehr Stil. Entscheidend ist die Kombinierbarkeit und Harmonie.
Stellen Sie sich daher die Frage:
Wie viele Ihrer Kleidungsstücke lassen sich wirklich miteinander kombinieren – und wie viele bleiben ungetragen im Schrank?
Mein Fazit:
Farben gibt es wie Sand am Meer – doch entscheidend ist, welche zu Ihnen passen.
Wenn Sie Ihre persönlichen Farben kennen und wissen, wie Sie diese mit der 3-Regel aus Grundfarbe, Basisfarbe und Ergänzungsfarbe gezielt kombinieren, entsteht ein stimmiges, professionelles Gesamtbild.
So wirken Sie weder zu bunt noch zu unscheinbar – sondern klar, kompetent und authentisch.
Farben sind kein Zufall. Sie sind ein strategisches Instrument Ihrer Wirkung im Business. 💎
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Gerne unterstütze ich Sie – als leise, hochsensible und feinfühlige Persönlichkeit, als vielseitig begabter Scanner, als Führungskraft oder engagierter Angestellter – dabei, selbstbewusst, stilsicher und kompetent sichtbar zu werden.
Gerade reflektierte, leistungsstarke Menschen mit viel Empathie werden im Business häufig unterschätzt oder übersehen. Gemeinsam entwickeln wir Ihren individuellen Signature Stil, der Ihre Klarheit, Ihre Kompetenz und Ihre innere Stärke authentisch nach außen trägt.
Ebenso begleite ich Ihre Mitarbeiterinnen dabei, stilsicher als Repräsentantinnen Ihres Unternehmens aufzutreten und Kunden zu begeistern.
Mit meinem„Dress for Success“-Konzept entwickeln wir einen professionellen Auftritt, der Kompetenz, Markenidentität und Vertrauen sichtbar macht.
Wir erarbeiten ein durchdachtes Farb- und Stilkonzept, das Persönlichkeit sichtbar macht, Wiedererkennungswert schafft und Sie als starke Personenmarke oder Markenbotschafter positioniert.
Für eine Wirkung, die nicht laut sein muss – sondern klar, authentisch und nachhaltig überzeugt. 💎
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Die Suche nach Informationen und Dienstleistungen im Internet nimmt stetig zu. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Durch den Fortschritt der Digitalisierung, den permanenten Zugang zum schnellen Internet, aber auch durch Einflüsse wie die Coronapandemie sind die Zugriffszahlen weltweit stark gewachsen. Kunden wenden sich vom stationären Handel ab und bestellen ihre Waren im Internet. Bei der Beauftragung von Dienstleistungen spielen regionale Händler zunehmend eine untergeordnete Rolle.
Wer nicht sichtbar ist, wird nicht gefunden und nicht gekauft. Das habe ich in Corona selbst erlebt und bin dankbar, dass ich vieles bereits auf Online-Coaching umgestellt habe.
Die Konkurrenz im Netz für Handel und Dienstleistungen ist groß und wächst stetig
Ja, die Konkurrenz aus dem Netz ist groß. Es herrscht überall ein Überangebot. Durch die Vergleichsmöglichkeiten sind Kunden bewusster geworden. Sie wollen genau wissen, was angeboten wird, welchen Nutzen sie haben, ob das Produkt/die Dienstleistung wirklich das richtige für sie und ihre Bedürfnisse ist und welche Reputation der Anbieter bereits hat.
Hinzu kommt nun die Inflation, die durch Ereignisse wie die Pandemie und den Krieg in der Ukraine ausgelöst wurden. Deshalb ist die Digitalisierung so wichtig, wo Kunden sich schnell im Internet einen Überblick verschaffen können. Händler, Trainer, Coachs und Dienstleister müssen auf die Veränderungen reagieren, wenn sie am Markt bestehen möchten. Dazu ist es wichtig, das Suchverhalten von Kunden und potenziellen Interessenten an der eigenen Dienstleistung bestmöglich zu analysieren. Wir sind als Anbieter dort oftmals „betriebsblind“. Das habe ich auch selbst erlebt.
SEO search engine optimization concept on blackboard
Analyse der Internetsuche für die Anpassung des eigenen Angebots
Die Suche im Internet muss ein Webseitenbetreiber verstehen, um mit seinem eigenen Angebot darauf reagieren zu können. Suchmaschinen sind in den letzten Jahren sehr viel intelligenter geworden. Sie können relevante von weniger wichtigen Einträgen unterscheiden. Entsprechend erstellen sie binnen Millisekunden ein Ranking, das so konkret ist, dass sie meisten Kunden unter den ersten zwanzig Einträgen das Gesuchte finden.
Wenn wir uns als Unternehmer:in auf dem Markt etablieren wollen, ist ein sehr gutes Ranking wichtig. Erscheinen Ihre Seiten im Ranking weit hinten, ist dies oft gleichbedeutend damit, dass Kunden Ihr Angebot gar nicht berücksichtigen. Dabei spielt die Qualität des Angebots leider nur eine untergeordnete Rolle. Wenn Sie sehr gute Waren oder Dienstleistungen günstig präsentieren, können Kunden nur darauf reagieren, wenn sie Kenntnis von dem Angebot haben. Dies gelingt mit einer effektiven Suchmaschinenoptimierung. Professionelle Dienstleister wie die SEO Agentur Dortmund helfen Ihnen, Ihre Seiten zu optimieren und nach vorn zu bringen.
Mein Tipp für eine gute SEO (Suchmaschinen-Optimierung), die ich selbst auch nutze – das habe ich früher auch bei meiner eigenen Bewerbungsseite getan und das nutze ich auch für meinen Blog:
Die Inhalte sollten ständig an den Markt, Ihre Zielgruppe und deren Anforderungen/Bedürfnissen angepasst werden. Nur dann können Sie ein gutes Ranking erhalten und dies auch dauerhaft halten.
Suchmaschinenoptimierung als komplexes Feld
Die Art der Suchmaschinenoptimierung ist inzwischen so komplex, sodass es vor allem zum Start der Webseite empfehlenswert ist, einen professionellen Dienstleister zu beauftragen. Wenn Sie sich in dem Bereich nicht gut auskennen, wird es schwierig, Ihren Seiten von Anfang an zu einem guten Ranking zu verhelfen. Sind Sie einmal etabliert, wird es etwas einfacher, den erreichen Erfolg auszubauen. Setzen Sie auf Anfang an auf eine gute Präsenz im Netz, um dem Suchverhalten der Kunden zu entsprechen und am Markt zu bestehen. Das gilt auch für Anbieter von digitalen Produkten, die Landingpages nutzen. Sich nur alleine auf die sozialen Medien zu verlassen, empfehle ich nicht. Der Marketing-Mix macht es aus. Ich profitiere davon seit vielen Jahren.
Mein Fazit zum Thema digitale Skills
Die Welt ändert sich und damit auch die Anforderungen an unsere Skills – digitale Kompetenz ist gefragter denn je.
🎯 Was denken Sie über digitale Kompetenzen? Wo sind Sie bereits gut und wo haben Sie Nachholbedarf?
Ihre Janine Katharina Pötsch
Fotocredit: Adobe Stock – eigener Account über jkp@gekonnt-wirken.de
💎 Fakt ist, dass Menschen, die beruflich und privat erfolgreich sind, einen klaren roten Faden im Auftritt, stilsicher Haltung zeigen und ein unverwechselbares Image haben.
🎯 Was sagt das Wort „Image“ überhaupt aus? Image ist ein englische Wort und wird allgemein mit „Bild“ übersetzt. Wir machen uns bewusst oder unbewusst immer ein Bild von unserem Gegenüber. Gerade in der schnelllebigen Zeit und im Zeitalter der Digitalisierung werden wir vom Informationsfluss überflutet und nehmen oft nur Dinge wahr, die uns positiv auffallen oder positiv überraschen.
💎 Image steht für mich für unseren Gesamtauftritt als eigene Marke und als Persönlichkeit sowie als Markenbotschafter im Team. Meine Business Image-Beratungist für mich keine Farb- und Stilberatung! Eine Marke wird durch vier Komponenten wahrgenommen: Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Behavoir.
💎 „Man kann nicht nicht wirken“, sagte schon Paul Watzlawick. Die Art, wie wir wirken und und die Art, wie wir uns mit unserem Image präsentieren, sagt unbewusst sehr viel darüber aus, wer wir sind, wie wir wirken und wie wir wahrgenommen werden.
💎 Auch ich habe lange gebraucht, bis ich im Innen und Außen mit mir selbst im Einklang war. Dazu habe ich viel ausprobiert, mich teilweise auch von anderen Menschen inspirieren lassen oder bin dummerweise gesellschaftlichen Trends gefolgt, die nicht zu meiner Marke passen. Image ist viel mehr als nicht die äußere Verpackung. Unser Image ist ganzheitlich auf unsere Persönlichkeit mit allen Persönlichkeitsanteile, basierend auf unsere Werte, unsere gesellschaftlichen Rollen und die Art, wie wir uns präsentieren, aufgebaut.
🎯 Werner Niefer sagte dazu einmal „Imagepflege ist keine Lackpflege, kein Aufpolieren von Oberflächenglanz, sondern eine Frage der Qualität der ganzen Konstruktion.“
Ich möchte Ihnen heute meine drei wertvollsten Tipps zum Thema „Image-Profil als Persönlichkeit“ verraten.
💎 Tipp Nr. 1 „Werden Sie zu einer authentischen Persönlichkeit mit Ecken und Kanten“
Erfolgreiche Persönlichkeiten geben nie auf und stehen zu Ihren Hürden, die sie erfolgreich gemeistert haben. Hinfallen ist nicht schlimm, wieder aufstehen und weiter machen ist viel wichtiger. Große Größen in der Geschichten haben lange Dinge ausprobiert, sind oft gescheitet bis der große Durchbruch kam.
Was zeichnet Sie aus? Leben Sie all Ihre Persönlichkeitsanteile? Haben Sie eine klare Botschaft über Ihre Vision, wofür Sie stehen und was die Menschen davon haben, wenn Sie mit Ihnen zusammenarbeiten? Aktuell leben wir im Zeitalter des Bewusstseins im Wassermannzeitalter.
Persönlichkeiten wissen, was worin sie wirklich gut sind und machen nicht alles selbst. Sie überlassen bewusst Dinge, die sie nicht erfüllen, anderen Menschen.
Anpassung war für mich lange ein Thema, denn ich wollte jeden gefallen und wusste nicht genau, wie ich all meine Talente unter einem Hut bringe. Ich wollte nicht auffallen oder anecken. Heute bin ich dankbar für die vielen kleinen Stolpersteine und Schicksalsschläge der letzten sieben Jahre, die ich heute als Lerngeschenke vom Universum betrachte. Learnings sind so wichtig und ich rede heute locker und offen darüber. Gerade das zeichnet authentische Persönlichkeiten aus.
Mein Tipp: Stehen Sie zu Ihren vermeintlich gefühlten Macken und nutzen Sie diese geschickt für ihr Eigenmarketing.
💎 Tipp Nr. 2 „Der erste Eindruck zählt – der zweite Eindruck bleibt“
Der erste Eindruck ist das Bild, was sich potenzielle Kunden oder ein potenzieller Arbeitgeber von Ihnen macht. Menschen verändern sich im Laufe der Zeit, wenn sie in Ihrer Persönlichkeit wachsen. Wie aktuell sind Ihre Bilder im Netz? Ist ein roter Faden in der Außendarstellung erkennbar? Passen die Bilder zu Ihrem Image, zu Ihrer Botschaft und zu Ihnen als Persönlichkeit?
Fakt ist, dass Menschen, die unvorteilhafte Bilder oder keine Bilder von sich präsentieren, damit automatisch Ihre visuelle Wirkungskompetenz verschenken. Bilder sagen mehr als Worte und wir betrachten gerne gute, spannende Bilder. Persönlichkeiten passen ihr Image genau an ihre Wort-Bild-Sprache an, um damit ihre Botschaften passend zu ihren Werten zu vermitteln.
Um dauerhaft in positiver Erinnerung zu bleiben, nutze ich zum Beispiel Kleidung bewusst als Statement und als Widererkennungswert. So trage ich oft das gleiche oder ein ähnliches Outfit in meinen Videos, in Online-Präsentation oder in meinen Weiterbildungsformaten.
Mein Tipp: Kreieren Sie Outfits, die Ihre visuelle Wirkungskompetenz unterstreichen und nutzen Sie Kleidung als Markenzeichen.
💎 Tipp Nr. 3 „Stilsicher und souverän Online und Offline agieren“
Wir brauchen Netzwerke und Kontakte. Austausch ist für uns eine Möglichkeit, unser Gegenüber besser kennenzulernen und herauszufinden, wo wir ihn oder sie unterstützen können oder umgekehrt. Vernetzung in den sozialen Medien ist heute leichter denn je. Fragen Sie sich trotzdem öfter und betrachten Sie das Profil: Brauche ich den Kontakt wirklich, habe ich genug Zeit, um mich mit allen Kontakte regelmäßig auszutauschen oder sammele ich Kontakte eher als Statussymbol?
Mir fällt auf, dass einige Menschen gerne unpersönlich à la „Hi ich bin… “ mit der Tür ins Haus fallen und glauben, sie können darüber eine echte Beziehung aufbauen. Das habe ich erst gestern wieder in einer Marketing-Email erlebt. In der Außenwirkung zeugt das von Druck oder mangelnden Interesse nach dem Motto „Hauptsache die Person kauft bei mir“. Erfolgreiche Menschen bauen wertschätzende Beziehungen auf Vertrauen, einem persönlichen Kennenlernen (Telefon, virtueller Austausch oder 1:1 Gesprächen) und ehrlichem Interesse am Gegenüber stilsicher auf.
Ja, ich bin da konservativ und dennoch humorvoll. Genau diese Mischung lieben meine Kunden. Daher bevorzuge ich wie viele Menschen in Social Media die zunächst höfliche und förmliche „Sie“ Ansprache, bevor vertrauensvoll zum „Du“ gewechselt“ wird. Natürlich sind einige Menschen darüber verdutzt. Es ist jedoch mein Markenstil als Knigge- und Kommunikationstrainerin. Beziehungen werden in der Regel auf gemeinsamen Werten aufgebaut. Um nicht old school zu wirken, nutze ich inzwischen oft den goldenen Mittelweg zwischen „Sehr geehrte/r und liebe/r“ bei jüngeren Menschen oder Menschen, die im modernen Branchen unterwegs sind.
Fakt ist, dass wir uns im Zeitalter der Digitalisierung und Schnelllebigkeit, oft selbst zu viel Druck machen. Wäre es nicht viel schöner, wenn wir uns wieder mehr Zeit füreinander nehmen und konkret für beide einplanen? Zeit ist eine wertvolle Währung. Zeit, die wir investieren, ist ein Vertrauensvorschuss und zahlt auf unser Marken- und Beziehungskonto ein. Nicht jeder Kontakt führt zum Erfolg. Ein „Nein“ souverän anzunehmen oder zu erkennen, dass mein Gegenüber und ich nicht zusammenpassen, ist für mich die Königsdisziplin der Kommunikation. Anstatt krampfhaft vom Nutzen in der Zusammenarbeit mit mir überzeugen zu wollen oder mich zu ärgern, bin ich dankbar, dass es manchmal nicht geklappt hat. Vielleicht war der Zeitpunkt nicht passend, mein Gegenüber war nicht meine Zielgruppe oder ich dürfte lernen, anders zu kommunizieren oder hinzuhören. Kontakte bringen Kontakte – wir wissen nie, was sich später daraus entwickelt. Mit einer positiven und ehrlichen Sprache, wo wir dabei locker und entspannt auf den Punkt kommen, bauen wir Vertrauen auf und bleiben positiv in Erinnerung.
Als Menschenleserin merke ich sofort, wenn mein Gegenüber gerade in einer unpassenden Verfassung ist. Ich spreche das locker und entspannt an und wir verschieben das Gespräch auf einen anderen Zeitpunkt. Wenn ich mich unwohl fühle, sage ich Gespräche rechtzeitig ab. Nicht abzusagen, ist unhöflich. Wir müssen nicht perfekt sein, sondern wir dürfen wieder lernen, zu unseren Triggern, Gefühlen und vermeintlichen Schwächen zu stehen. Wir müssen und können nicht jeden von uns und unseren Produkten überzeugen. Der Markt ist groß genug, dass jeder etwas vom Kuchen abbekommt.
Mein Tipp: Bedanken Sie sich für Gespräche und Nachrichten – egal ob beruflich oder privat. Bedanken Sie sich vor allen bei Kunden auf ungewöhnliche Art und Weise.
💎 PS: Natürlich gibt es noch viel mehr Faktoren, die eine erfolgreiche Persönlichkeit auszeichnen. Was zeichnet für Sie eine erfolgreiche Persönlichkeit aus?
🎯 Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Gerne unterstütze ich Sie dabei, selbstbewusst, souverän und stilsicher auf jedem gesellschaftlichen Parkett Online- und Offline wirkungsvoll aufzutreten.
Ich lade Sie als junge, neue und angehende – weibliche Führungskraft – oder Young Professional gerne zu einem unverbindlichen Kennlern-Gespräch ein, wo ich Ihnen gerne wertvolle Tipps mit dem Weg gebe.
Für Führungskräfte ist es absolut zentral, sichere und souveräne Reden halten zu können. Egal ob vor der eigenen Belegschaft oder wichtigen Geschäftspartnern – Autorität lässt sich durch ein selbstsicheres Auftreten unter Beweis stellen. Doch selbst erfahrene Frauen und Männer in Spitzenpositionen haben gerade mit dieser Fähigkeit ihre Probleme. Wir nehmen in diesem Artikel die wichtigsten Tipps unter die Lupe, mit denen Abhilfe geschaffen werden kann.
Freies Reden als wertvoller Soft Skill
In den vergangenen Jahren ist in der Ausbildung von Führungskräften immer mehr von den sogenannten Soft Skills die Rede. Auch das richtige Auftreten bei einem Vortrag oder einer Rede zählt in diese Kategorie. Folglich wird die Fähigkeit während der beruflichen Ausbildung nicht direkt erfasst. Stattdessen steht sie stets an zweiter Position, da nur die Vermittlung der richtigen Inhalte ihr Gegenstand ist.
Die genauen Fertigkeiten, welche für den Auftritt notwendig sind, lassen sich auf ein wichtiges Schlüsselwort herunterbrechen – die Authentizität. So schreibt André Moritz in seinem Soft-Skills Magazin recht zutreffend, dass hier das Streben nach Echtheit im Mittelpunkt steht. Das freie Reden hat daher zum Ziel, die wichtigen Fertigkeiten fest zu verinnerlichen und sie zu einem Teil der eigenen Persönlichkeit zu machen. Ansonsten besteht trotz des perfekten Auftritts die Gefahr, dass alle Mühen nur gestellt und künstlich wirken. Der ersehnte Effekt, auf den eigentlich hingearbeitet worden war, lässt sich unter diesen Umständen nicht erzielen.
Übung ist zentral
In der Praxis gibt es sehr deutliche Elemente, an denen sich ein unsicherer Auftritt in der Geschäftswelt festmachen lässt. Bereits Rhythmus und Fluss der Sprache, die auf der Bühne hervorgebracht wird, bestimmen hier den Eindruck auf die Zuhörenden. Auf der anderen Seite kann die schwere Last auf den Schultern eines ungeübten Redners zum Beispiel zitternde Hände zur Folge haben. Die innere Unruhe, die Ungeübte in diesen Situationen verspüren, hinterlässt oft auch auf der körperlichen Ebene ihre Spuren.
Betroffene können nun gezielt an Ausstrahlung und Charakter arbeiten, um sich dieser Problematik zu stellen. Auch ein gepflegtes Äußeres im passenden Dresscode, an dem folglich alle Selbstzweifel abprallen können, ist hier von Vorteil. Entscheidend ist aber letztlich das Maß an Übung, das in den Alltag integriert werden kann. Es mag sich zunächst ungewohnt anfühlen, zuhause in einen Spiegel zu sprechen. Doch die Routine, die hier simuliert werden kann, zahlt sich spätestens beim nächsten Auftritt vor mehreren Menschen wieder aus.
Einschränkungen gezielt angehen
Nicht immer verbirgt sich hinter einem unsicheren Auftritt bei Vorträgen und Reden nur eine simple Form der Verunsicherung. Einige Betroffene haben es vielmehr mit einer handfesten Phobie zu tun, die sich nur sehr schwer überwinden lässt. Die Redeangst ist hier sehr viel weiter verbreitet, als sich dies auf den ersten Blick vermuten lässt. Doch auch in diesem Fall gibt es die Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen. So können sich Betroffene ihren Ängsten z.B. als Verhaltenstherapie stellen. Dies bietet die Möglichkeit, fortan sicherer in die Zukunft und auf die nächsten Aufgaben zu blicken.
Gerade weil es sich hierbei um eine so zentrale Kompetenz für jede Führungskraft handelt, ist hier das Verdrängen des Problems nicht von Vorteil. Nur wer die eigenen Schwächen in diesem Bereich objektiv erfasst, kann im Anschluss die wichtigen Schritte zu ihrer Überwindung einleiten. Das Potenzial, das auf diesem Weg neu eröffnet werden kann, ist in keinem Fall zu unterschätzen.
Selbstmarketing ist die Basis für den persönlichen Erfolg. Was das bedeutet und wie Sie dies erfolgreich einsetzen können, erfahren Sie in meinem nachfolgendem Beitrag.
Was ist Selbstmarketing überhaupt und was bringt mir das?
Selbstmarketing dient dazu, Sie als Marke, als Persönlichkeit hinter Ihren Produkten/Dienstleistungen, oder als Angestellte(r) positiv und gut zu „verkaufen“. Das bedeutet, dass alles, was Sie in der Außenwirkung präsentieren (Auftritt, Sprache, Kleidung, Verhalten,…), mit Ihnen als Marke in Verbindung gebracht wird und auf Ihr „Markenkonto“ einzahlt. Dadurch ziehen Sie automatisch die richtigen (oder die „falschen“!) Zielgruppen an.
Beim gezielten Selbstmarketing gehen erfolgreiche Persönlichkeiten auch locker und souverän mit ihren Fehlern und Schwächen um. Gerade das macht sie als Marke authentisch, sympathisch und attraktiv.
Typische Fehler beim Selbstmarketing:
„Mehr Schein als Sein“ – also viel versprechen und wenig halten
Sich auf Kosten anderer größer machen wollen – das beobachte ich gerade sehr aktiv bei einigen Online-Marketern
Ein übertrieben künstliches Auftreten, um damit gezielt Unsicherheiten zu überspielen
Nutzen Sie meine vier besten Tipps für Ihr gezieltes und wirkungsvolles Selbstmarketing!
Tipp Nr. 1 „Zeigen Sie, was Sie können und das, was Sie auszeichnet“
„Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“. (Volksweisheit)
Zeigen Sie sich bewusst mit Ihren Stärken, Ihren Talenten, Ihren Wertvorstellungen und mit dem, was Sie als Persönlichkeit ausmacht. Sich zu zeigen, hat nichts mit marktschreierischem Verkaufen zu tun. Es hat viel mehr mit Wertverständnis sich selbst gegenüber zu tun, mit Selbst-bewusst-sein und Souveränität in jeder Situation. Und Sie wissen doch: Nur wenn Sie in einer Welt bekannt sind, in der Menschen, Produkte und Dienstleistungen immer austauschbar werden, haben Sie die Chance in einem Kaufprozess überhaupt berücksichtigt zu werden.
Selbstmarketing ist keine „Show“, sondern hat viel mit selbst-bewusstem und starkem Auftreten zu tun. Selbstmarketing hat aber absolut nichts mit Ellbogenmentalität, oder Arroganz und Großspurigkeit zu tun.
Stehen Sie bewusst zu Ihren Erfolgen, und machen sie diese auch für Ihre potenziellen Kunden oder potenziellen Arbeitgeber/ Kooperationspartner sichtbar, zum Beispiel in Form von Testimonials. Bitten Sie Ihre Kunden, oder Ihren Arbeitgeber um ein Feedback oder um eine Referenz für Ihre Arbeit, die Sie in Social Media nutzen können. Menschen kaufen bei Menschen, die Vertrauen erzeugen und einen guten Ruf haben.
Glauben Sie an sich und bleiben Sie immer „normal“ und authentisch!
Tipp Nr. 2 „Stilsicherheit auf jedem Level und jedem Parkett“
Stilsicherheit hat sehr viel mit dem Thema „Feinschliff“, Auftritt und Wirkung zu tun. Zu wissen, in welchem „Rennstall“ Sie sich bei Ihren Kunden bewegen und welche „ungeschriebenen“ Gesetze auf welchem Parkett gelten, sind die Grundvoraussetzung, um in einer Top-Liga mitzuspielen. Dazu zählt auch das ehrliche und ernsthafte Interesse am Gegenüber.
Savoir Vivre sagen meine französische Freunde so gerne zum Thema „stilsicheres Auftreten“. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass zeitgemäße, anlass- und adressatengerechte Umgangsformen die Basis für eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Die entsprechende Etikette fängt bei mir mit der passenden Begrüßung an und hört in Gesprächssituationen mit dem Verabschieden, unter Benennung des Namens meines Gesprächspartners, auf.
Mein Tipp: Passen Sie Ihren Kommunikationsstil immer an Ihr Publikum an. Ja ich weiß, dass ist oft eine große Herausforderung und Lernerfahrung. Ich kann Ihnen jedoch aus eigenem Erleben berichten, dass es sich lohnt, über seinen Schatten zu springen. Menschen, die nur von oben herab mit Menschen, die uns dienen und bedienen, kommunizieren, wirken arrogant und kommen bei Menschen mit Stilsicherheit nicht gut an.
Stilsicherheit auf jedem Parkett heißt aber auch, gute Tischmanieren zu haben. Dazu zählt auch das der Wille, sich damit auseinander zu setzen und Dinge dazu zu lernen. Ein Könner beobachtet dabei sein Gegenüber stets diskret, denkt sich im Zweifel seinen Teil und sagt aber nichts.
Tipp Nr. 3 „Entwickeln Sie Ihr persönliches Stil- und Markenprofil“
Der gute erste Eindruck sollte sich wie ein roter Faden in Ihrem Markenprofil und Markenauftritt fortsetzen. Das fängt beim Kleidungsstil an und hört bei den Bildern und der Bildsprache auf.
Mein Tipp: Stimmen Sie Ihr Styling auf Ihre Marke/Dienstleistung, Ihren Slogan oder Claim, sowie auf Ihre Kunden und Ihre Persönlichkeit ab. Weniger ist dabei oft mehr.
Eine weitere Empfehlung: Lassen Sie zwei bis drei professionelle und authentische Bilder von sich machen. Ein Bild für die Webseite, sowie als Profilfoto auf all Ihren Social Media-Kanälen, ein Bild für Ihre Angebote/Dienstleistungen, die durch Bildsprache verstärkt werden und ein Bild für Social Media-Posts. Achten Sie dabei auf eine klare Bildsprache, so dass jeder sofort weiß, wer Sie sind und wofür Sie stehen.
Tipp Nr. 4 „Gehen Sie auf andere Menschen zu und lernen Sie das Verkaufen zu lieben“
Für erfolgreiches Selbstmarketing ist die Nutzung von Social Media hervorragend geeignet. Genauso, wie Netzwerktreffen mit Gleichgesinnten und potentiellen Geschäfts- oder Kooperationspartnern. Trauen Sie sich auch, wertvoll, ohne Erwartungshaltung und selbstbewusst auf andere zuzugehen, und diesen Ihre Dienstleistungen/Produkte vorzustellen. Nutzen Sie auch als Angestellte(r) Ihr Netzwerk und berichten Sie von besonderen Erfolgen oder Ereignissen.
„Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren“, sagte schon Adolph Freiherr von Knigge
Kommen Sie deswegen „hinterm Ofen“ hervor und trauen Sie sich in die Öffentlichkeit. Bauen Sie Beziehungen auf und pflegen Sie Ihr Netzwerk an potenziellen Kunden, Interessenten und Meinungsführern. Solange man über Sie spricht, etwas über Sie liest oder hört, sind und bleiben Sie interessant. Das ist die Kunst, sich angemessen zu zeigen und andere von sich charismatisch zu überzeugen. Bleiben Sie dabei authentisch und zeigen Sie alle Facetten Ihrer Persönlichkeit.
Ein gutes Netzwerk und ein gutes Beziehungsmanagement – also das Zwischenmenschliche – entscheiden über Ihren Erfolg beim Selbstmarketing. Interessieren Sie sich für die Probleme Ihrer Kunden oder Ihrer Zielgruppe und geben Sie anderen gerne Tipps oder eine kleine Kostprobe Ihrer Arbeit, zum Beispiel als Video, als Blogbeitrag oder als E-Book. Kommentieren oder teilen Sie auch andere Beiträge in Social Media wie XING oder LinkedIn, um auf sich aufmerksam zu machen. Nutzen Sie konsequent jeden Tag zehn bis dreißig Minuten für Ihre Sichtbarkeit.
Mein Tipp: Gehen Sie souverän mit anderen um. Kommunizieren Sie klar, offen und direkt. Antworten Sie schnell bei Anfragen – innerhalb von 24-48 Stunden. Seien Sie auch dankbar für Empfehlungen und zeigen Sie diese Dankbarkeit. Bleiben Sie rücksichtsvoll, geduldig und gelassen, gerade wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert.
Mein Fazit: Selbstmarketing lohnt sich – fangen Sie am Besten gleich damit an!
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