Liebe Image-Fans,

strahlen Sie bereits von Ihnen? Leben Sie mit all Ihren Facetten und gesellschaftlichen Rollen ein klares nach außen erkennbares Image-Identitäts-Profil?

Oder tappen Sie vielleicht öfter in die typische Falle, dass Sie eine „Maske“ aufsetzen, wenn Sie zwischen den Rollen wechseln?

Menschen, die in sich ruhen, haben ein ganz klares und authentisches Image-Identitäts-Profil. Sie springen nicht auf die gängigen Stil-Trends und den „höher, weiter, schneller und erfolgreicher“ Zug auf. Sie wissen, wofür Sie stehen, wofür Sie morgens aufstehen und wie Sie sich und andere Menschen glücklich machen.

Ich kenne auch viele Menschen, die eine Rolle spielen, sich eine „Maske“ aufsetzen, eigentlich innerlich unsicher sind und glauben, nur weil Sie eine teure Handtasche massiv zur Schau tragen, 200,00 EUR bei Promi-Friseur ausgegeben haben, das neue 1.000,00 EUR Kleid ausführen ect, dass Sie etwas Besseres sind. Mit Anfang 20 musste ich damals schon in Monacco darüber schmunzeln, als ich all die reichen Damen in den neuesten Designer-Fummeln beim Gala-Dinner im Casino beobachtet habe. Sie trugen zwar den neuesten Mode-Schrei, einige sahen aber in meinen Augen eher wie ein Paradies-Vogel aus und hatten nichts Echtes an sich.

„Das Glück besteht darin, in dem zu Maßlosigkeit neigenden Leben das rechte Maß zu finden.“ (Leonardo da Vinci)

Selbst bin ich natürlich mit Anfang 20 auch die Falle getappt. Mit Anfang 20 wissen wir oft nicht noch, wer bin ich und wofür stehe ich eigentlich. Wir haben dann noch keine innere Klarheit und sind in unserer Persönlichkeitsentwicklung oft noch am Anfang. Für mich war das viele Ausprobieren ein großer Herausforderungs-Prozess, für den ich heute sehr dankbar bin. Leider hatte ich damals keine Mentoren, sondern habe das alles in vielen Studien und Weiterbildungen gelernt. Unser Image ist nämlich nicht alleine nur die äußere Verpackung, sondern beruht auf 5 große Säulen.

Doch was genau hat unsere innere Einstellung, unsere Haltung und unserer Charakter mit unserer Identität zu tun?

Sehr viel, denn die Art, wie wir über andere Menschen denken – auch nonverbal – das strahlen wir immer aus. Unserer Körpersprache und unsere Gedanken können in unserer Wirkung und in unserer Präsenz so verräterisch sein. Denken Sie immer daran: der 1. Eindruck zählt und der letzte Eindruck bleibt. Unsere Lebenseinstellung und unserer Charakter hat sehr viel mit uns selbst als Persönlichkeit und mit unserem Image zu tun.

Authentisch und klar sind wir nur dann, wenn das äußere Erscheinungsbild auch mit der inneren Ausstrahlung übereinstimmt. Also wenn wir uns nicht besser fühlen oder darstellen, nur weil wir ein teures Auto fahren oder es uns einfach aufgrund bestimmter Umstände besser geht. Menschen, die von heute auf morgen schnell zu Geld kommen, tappen leider oft in diese „Falle“ und beweisen keinen Stil, keine Souveränität und keinen „Stallgeruch“, um bei den Menschen, zu denen sie aufgrund Ihrer neuen Lebenssituation gehören möchten, anzukommen.

Wie können Sie Ihr Innen und Außen in Einklang bringen, um authentisch zu wirken und Ihr charismatisches Image-Identitäts-Profil zu leben?

Tipp Nr. 1 „Klarheit über sich selbst haben“

Klarheit über sich selbst aus Persönlichkeit zu haben, ist die Grundvoraussetzung für ein souveränes Auftreten. Klarheit bedeutet auch, mich nicht mit anderen zu vergleichen, sondern mir gezielt folgende Fragen zu stellen: Wer bin ich? Wofür stehe ich jeden Morgen auf? Wie kann ich die Welt etwas besser machen? Wie kann ich andere Menschen glücklich zu machen?

Fakt ist, wer in sich ruht, strahlt von innen. Menschen, die sich lieben und so akzeptieren, wie sie sind, machen sich auch nicht von anderen abhängig. Sie sorgen selbst dafür, dass sie glücklich sind und machen ihr Glück nicht von anderen Menschen, z.B. vom Partner abgängig.

Um in seine innere Mitte zu finden, können Sie wunderbare Rituale entwickeln, z.B. ein Dankbarkeitsbuch führen, meditieren, spazieren gehen oder Kraftquellen und Kraftorte nutzen.

Tipp Nr. 2 „Stehen Sie zu Ihren Macken und Schwächen“

Ich erlebe oft Menschen im engen Umfeld, die gerne Dinge, die sie gerade berühren, versuchen, geschickt „auszublenden“. Ist das gut? Nur weil wir mal „gelernt“ haben, nicht zu sagen, wenn es uns „schlecht“ geht, so zeugt doch unsere äußere Ausstrahlung, wie es mir innerlich geht. Ist das wirklich so schlimm? Wir können nicht jeden Tag „Friede, Freude, Eierkuchen Wetter“ haben. Ich habe es mir seit langem angewöhnt, damit ehrlich umgehen, dass es mir nicht gut geht. Menschen, die das nicht mögen, verurteile ich deshalb nicht. Jeder lebt in seiner eigenen Wahrnehmung. Ich erlebe es jedoch oft, dass viele Menschen froh sind, wenn sie erfahren, dass wir vielleicht gerade gemeinsam mit einem Thema einen Berg erklimmen und dazu stehen, dass wir einen Coach oder Mentor an unserer Seite haben. Wir müssen nicht perfekt sein, denn Perfektion ist langweilig.

„Perfekten Menschen fehlt es an Fehlern.“ (Ernst Ferstl)

Stehen Sie bewusst zu Ihren kleinen Macken und Schwächen und versuchen Sie diese nicht bewusst zu überspielen. Planen Sie besser bewusst Rückzuge und Kraftorte ein, wenn Sie gerade vor einer großen Herausforderung oder einer Umbruchsituation im Leben stehen. Gerade unsere kleinen Ecken und Kanten machen uns liebenswürdig und sympathisch – wenn wir bewusst dazu stehen und auch darüber lachen können.

Tipp Nr. 3 „Die Grundpfeiler der guten Umgangsformen leben“

Ein freundliches, souveränes Erscheinungsbild, ein gesundes Selbstbewusstsein, gute Tischsitten und ein freundliches Auftreten mit ehrlichen Interesse anderen Menschen gegenüber sind die Grundpfeiler für zeitgemäße Umgangsformen im täglichen Miteinander. Das fängt beim Grüßen an und hört mit Respekt und Wertschätzung anderen gegenüber auf. Viele der Dinge bekommen wir nicht einfach so in die Wiege gelegt. Wir können diese jedoch lernen, wenn wir das wirklich wollen und bereit sind, uns täglich und ernsthaft mit uns selbst und mit unserer Persönlichkeit auseinanderzusetzen.

Gute Umgangsformen beginnen immer mit sich selbst, einfach „weil Sie es sich wert sind“. 

Fazit: Der erste Eindruck zählt und der letzte Eindruck bleibt. Versuchen Sie, sich von Kopf bis Fuß Ihrer selbst bewusst zu sein, von innen zu strahlen, keine Rolle zu spielen und dafür Sorge zu tragen, dass es anderen Menschen gut geht.

Mehr dazu finden Sie auch im Video – ich freue mich auf Ihr Feedback.