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Für Eilige: Das Wichtigste auf einen Blick
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Deine Begrüßung, Stimme, Körpersprache und Kleidung geben Deinem Gegenüber erste Anhaltspunkte, wie es Dich erlebt.
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Wer sich ständig beobachtet und alles richtig machen möchte, verliert leicht den Kontakt zum eigentlichen Gespräch.
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Eine klare Selbstvorstellung, eine bewusste Vorbereitung und echtes Interesse helfen Dir, sicherer aufzutreten.
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In meiner YouTube-Reihe „Psychologie der Wirkung“ greife ich dieses Thema auf: Wie kannst Du schon beim ersten Kennenlernen zeigen, was Du mitbringst, und Dich dabei wohlfühlen?
Hier das YouTube-Video zum ersten Eindruck ansehen.
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Mehr InformationenDu bist vorbereitet. Warum fühlst du dich trotzdem so unsicher?
Stell Dir vor, Du stehst vor einem wichtigen Kundentermin. Du kennst Dein Thema, hast Erfahrung und weißt, was Du beitragen kannst.
Doch kurz vor der Begrüßung verändert sich etwas.
Du ziehst Deinen Blazer zurecht. Überlegst, ob Du freundlich genug schaust. Und während Dein Gegenüber auf Dich zukommt, suchst Du nach einem passenden ersten Satz.
Auf die Frage, was Du beruflich machst, antwortest Du vorsichtig: „Ich kümmere mich eigentlich nur um …“
Das Gespräch läuft. Du lächelst, hörst aufmerksam zu und stellst Fragen. Trotzdem gehst Du später mit dem Gefühl nach Hause, dass etwas von Dir unsichtbar geblieben ist.
Hätte ich mehr sagen sollen? Habe ich kompetent gewirkt? Warum fällt mir erst jetzt ein, wie ich mich hätte vorstellen können?
Vielleicht kennst Du solche Gedanken. Gerade wenn Dir eine Begegnung wichtig ist, kann aus dem Wunsch nach einem guten Eindruck ein hoher Anspruch an Dich selbst werden.
Während du dich prüfst, anstatt am Gespräch teilzunehmen
Während Dein Gegenüber spricht, läuft innerlich eine zweite Unterhaltung:
Sitze ich richtig? War meine Antwort zu kurz? Darf ich das jetzt sagen?
Diese Selbstbeobachtung kostet Aufmerksamkeit. Du hörst weniger unbefangen zu, antwortest vorsichtiger und hältst vielleicht genau den Gedanken zurück, der Deinen Beitrag deutlich gemacht hätte.
Anschließend beurteilst Du Dich nach dem, was Du gern gezeigt hättest.
So kann ein Kreislauf entstehen: Du möchtest beim nächsten Mal sicherer wirken, kontrollierst Dich noch stärker und erlebst die Begegnung zunehmend als Prüfung.
Eine hilfreiche Veränderung beginnt damit, Deine Aufmerksamkeit wieder auf die gemeinsame Situation zu richten: Was möchtest Du beitragen, und was interessiert Dich an Deinem Gegenüber?
Was Menschen beim ersten Eindruck wahrnehmen
Zu Beginn kennt Dein Gegenüber Deine Fähigkeiten meist nur begrenzt. Wahrnehmbar sind zunächst Deine Begrüßung, Deine Stimme, Deine Worte, Dein Erscheinungsbild und die Art, wie Du auf andere eingehst.
Daraus entsteht eine erste Einschätzung. Sie kann sich im weiteren Gespräch und durch spätere Erfahrungen verändern.
Du hast Einfluss darauf, welche Informationen Du über Dich vermittelst. Gleichzeitig bringt jeder Mensch eigene Erwartungen und Erfahrungen mit. Du kannst Deinen Auftritt bewusst gestalten, ohne jede Reaktion vorhersehen zu müssen.
Diese fünf Schritte helfen Dir dabei.
1. Geh mit einem klaren Beitrag in die Begegnung
Vor einem wichtigen Termin beschäftigt Dich vielleicht die Frage: „Wie komme ich gut an?“
Ergänze sie um eine zweite:
„Was möchte ich hier einbringen?“
Vielleicht kannst Du eine schwierige Situation verständlich erklären, eine gute Frage stellen oder eine Lösung vorstellen.
Wenn Du Deinen Beitrag kennst, fällt es Dir leichter, Dich als aktive Gesprächspartnerin oder aktiven Gesprächspartner zu erleben.
Dein Impuls: Vervollständige vor dem nächsten Termin diesen Satz:
„Mein Beitrag zu diesem Gespräch ist …“
Formuliere ihn konkret. Zum Beispiel: „Ich helfe dabei, die nächsten Schritte für unser Projekt zu klären.“
2. Lass dir Zeit für den Anfang
Du kommst knapp an, hast das Handy noch in der Hand und nennst Deinen Namen, während Du Deine Tasche abstellst.
Schon dieser Ablauf kann dazu führen, dass Du Dich gehetzt fühlst.
Plane nach Möglichkeit einige Minuten zum Ankommen ein. Lege Dein Handy beiseite, orientiere Dich und wende Dich Deinem Gegenüber zu.
Sprich Deinen Namen verständlich aus. Lass Dir Zeit für die Begrüßung und gib der anderen Person Gelegenheit zu antworten.
Dein Impuls: Übe Deinen ersten Satz einmal laut:
„Guten Morgen, ich bin … Ich freue mich auf unser Gespräch.“
Achte darauf, ob Du beim Sprechen genug Zeit lässt, damit Deine Worte ankommen.
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3. Stell dich vor, ohne deine Arbeit zu verkleinern
„Ich mache eigentlich nur die Organisation.“
Vielleicht klingt dieser Satz für Dich bescheiden. Dein Gegenüber erfährt dadurch jedoch wenig darüber, welche Verantwortung Du trägst.
Vergleiche ihn mit:
„Ich koordiniere unsere Veranstaltungen und sorge dafür, dass Kunden, Dienstleister und unser Team gut zusammenarbeiten.“
Jetzt wird verständlich, was Deine Arbeit umfasst.
Dein Impuls: Bereite zwei Sätze vor:
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Was machst Du?
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Wem hilft Deine Arbeit wobei?
Sprich sie laut aus und prüfe: Versteht auch jemand außerhalb meines Fachgebiets, welchen Beitrag ich leiste?
Deine Vorstellung darf einfach klingen. Gerade dadurch wird sie anschlussfähig.
4. Wähle Kleidung, die dich unterstützt
Vielleicht kennst Du ein Outfit, das auf dem Bügel überzeugend aussieht, Dich im Gespräch aber ständig beschäftigt.
Du richtest den Kragen, ziehst am Saum oder überlegst, wie Du sitzen musst.
Ein stimmiges Erscheinungsbild berücksichtigt Deine berufliche Rolle, den Anlass und Dein persönliches Wohlgefühl. Du solltest Dich darin selbstverständlich bewegen können.
Dein Impuls: Prüfe Deine Kleidung möglichst am Vortag:
Kann ich darin bequem sitzen, gehen und gestikulieren? Ist alles gepflegt? Passt die Kombination zu diesem Termin und zu mir?
Wenn diese Fragen geklärt sind, bleibt während der Begegnung mehr Aufmerksamkeit für Dein Gegenüber.
5. Zeige Interesse und bringe deine Erfahrungen mit ein
Ein Gespräch muss nicht mit einer besonders klugen Bemerkung beginnen. Eine aufmerksame Frage kann einen natürlichen Zugang schaffen:
„Was beschäftigt Sie in Ihrem Bereich gerade besonders?“
„Was ist Ihnen bei diesem Projekt wichtig?“
Höre zu und knüpfe mit einer passenden Beobachtung oder Erfahrung an. So entsteht ein Austausch, in dem auch Deine Kompetenz sichtbar werden kann.
Dein Impuls: Bereite eine Frage vor, deren Antwort Dich wirklich interessiert. Überlege zusätzlich, welche eigene Erfahrung Du dazu beitragen könntest.
Du darfst zuhören und zugleich einen eigenen Platz im Gespräch einnehmen.
Fünf Minuten Vorbereitung für deinen nächsten Termin
Schreibe vor Deiner nächsten wichtigen Begegnung drei Dinge auf:
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Mein Beitrag: Was möchte ich einbringen?
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Meine Vorstellung: Wie erkläre ich verständlich, was ich mache?
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Meine Frage: Was möchte ich über mein Gegenüber erfahren?
Nach dem Gespräch frage Dich zuerst: Was ist mir gelungen?
Vielleicht hast Du Deine Aufgabe klar erklärt, eine Frage gestellt oder einen Gedanken ausgesprochen, den Du sonst zurückgehalten hättest.
Halte das fest. Wähle anschließend eine Sache, die Du beim nächsten Mal bewusster gestalten möchtest.
Deine Kompetenz darf schon beim Kennenlernen sichtbar sein
Du darfst aufgeregt sein und Dich trotzdem klar vorstellen. Du darfst sorgfältig nachdenken und Deine Meinung aussprechen. Du darfst freundlich sein und Deinen Beitrag ernst nehmen.
Vielleicht beginnt Dein nächster Auftritt mit einem ruhigeren ersten Satz. Vielleicht lässt Du das Wort „nur“ aus Deiner Vorstellung weg.
Solche kleinen Veränderungen geben Deinem Gegenüber die Möglichkeit, mehr von dem kennenzulernen, was Du mitbringst.
🎬 Mehr dazu im Video
In meiner YouTube-Reihe „Psychologie der Wirkung“ kannst Du das Thema weiter vertiefen und die Impulse für Deinen nächsten Termin mitnehmen.
Dein erster Schritt für einen sicheren Auftritt
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