Das Frühjahr eignet sich immer gut für eine Klärung, zum Loslassen und zum Platz schaffen. 

Möchten auch Sie herausfinden, wie viel Stil- und Business Styling in Ihrem Kleiderschrank schlummert?

Wir sind oft so zugemüllt und nicht in der Lage, uns endlich einmal von Dingen zu trennen, die gar nicht mehr zu uns als Persönlichkeit, zu unserem Umfeld und zu unseren gesellschaftlichen Rollen passen. Dabei haben wir schon so viel Potenzial im Kleiderschrank, dass uns nur das passende I-Tüpfelchen fehlt, alles stilsicher miteinander zu kombinieren und sinnvoll mit den richtigen noch fehlenden Teilen zu ergänzen.

„Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.“ (Buddha)

Das bedeutet auch, dass wir uns mit dem Loslassen von Kleidung von Ballast trennen. Ich mache jedes Jahr eine radikale Kleiderschrank-Diät und freue mich, dass ich inzwischen nur noch Lieblingsstücke im Kleiderschrank besitze, die ich auch wirklich lange trage. Bevor ich vor vielen Jahren gelernt und als regelmäßiges „Ritual“ eingeführt habe, habe ich unbedacht jeden Mode-Trend mitgemacht, weil ich keinen klaren Stil und kein klares Persönlichkeitsprofil hatte.

Möchten Sie lernen, wie Sie Ihrem Kleiderschrank eine Radikal-Diät verpassen?

Dann nutzen Sie meine fünf besten Tipps oder buchen Sie mich für ein kleines Stil-Coaching mit Kleiderschrank Check.

Tipp Nr. 1 „Alles muss raus“

Holen Sie alle Sachen erstmal heraus und breiten Sie sie auf dem Bett aus. Oft werden wir uns dann erst bewusst, wie viel Kleidung wir wirklich besitzen. Ich erlebe es oft bei Kunden, dass Pullover- oder Shirt-Reihen doppelt vorhanden sind.

Schauen Sie gleich nach extrem alten, kaputten oder schmutzigen Teilen, um diese sofort zu entsorgen.

Tipp Nr. 2 „Was trage ich wirklich?“

Ich habe selbst jahrelang aus einem Mangeldenken heraus, Kleidung gehortet und blieb in der Nostalgie gefangen. Bestimmte Kleidungsstücke waren für mich immer eine Erinnerung an schöne Zeiten mit alten Beziehungen, alten Jobs oder einfach, weil ich dafür einmal wahnsinnig viel Geld bezahlt habe. Dabei habe ich die Sachen oft jahrelang nicht angeschaut, geschweige denn getragen.

Bilden Sie drei Stapel:

  • Lieblingsstücke, die sie gut kombinieren können
  • „Help“-Stücke, die zwar passen, zu denen jedoch das passende Ober- oder Unterteil fehlt, also Sachen, die Sie so gut wie nie getragen haben und es oft Frust- oder Laune-Käufe waren
  • Sachen, die Sie geschenkt bekommen haben oder selbst gekauft haben, wo noch das Etikett daran hängt, und die Sie nie getragen haben

Lassen Sie sofort los, was Sie schon seit zwei bis drei Jahren nicht mehr tragen oder nie getragen haben, sofort los. Die schönen Stücke lassen sich gut weiterverkaufen oder verschenken.

Bilden Sie einen Stapel mit Kleidungsstücken, bei denen Sie unsicher sind. Hängesachen versehen Sie mit einem Zettel „vielleicht“ am Bügel und hängen sie wieder in den Schrank. Für die Kleidungsstücke, die sie erst einmal behalten wollen,  nutzen Sie eine schöne Kiste und nehmen Sie die Sachen zum nächsten Kleiderkauf bewusst mit, um dann das passende Gegenstück zu finden. Weniger ist einfach mehr – und dafür tragen Sie nur noch echte Lieblingsstücke.

Tipp Nr. 3 „Liebevolle Pflege“

Werfen Sie vom Stapel „kaputt, verwaschen, zu klein und alt“ die grob verschlissenen Teilen weg. Zu klein gewordene Kleidungsstücke können Sie verkaufen oder verschenken.

Bringen Sie schmutzig Sachen sofort in die Reinigung. Versorgen Sie kleine Schönheitsstellen entweder selbst oder geben Sie die Stücke dem Schneider Ihres Vertrauens.

Tipp Nr. 4 „Gezieltes Garderoben-Management“

Ordnen Sie alle Teile nach Farben, beginnen Sie immer mit der dunkelsten Farbe, danach mit großen und kleinen Mustern, bevor Sie zur nächsten Farbe übergehen.

Hängen Sie Blusen, Hosen, Kleider und Röcke sowie Blazer/Sakkos und Jacken immer nach Modul zusammen, z.B. Modul „Jacken“.

Ordnen Sie Hosen, Oberteile und Pullover auch nach Farben und Mustern zusammen. Kleinteile wie Unterwäsche und Socken sind in einer schönen Kleiderbox oder in einem schönen Schuhkarton gleichmäßig gefaltet übersichtlich aufgeräumt. Gürtel, Krawatten und Tücher können Sie in schöne offene Boxen verpacken. Handtaschen kommen am besten im Dustbag unter Röcken und Hosen zur Geltung.

Tipp Nr. 5 „Stilsicher kombinieren“

Das ist oft die größte Herausforderung. Ich empfehle meinen Kunden, sich Fotos von Outfits unterschiedlichen Anlässen zu machen und diese in den Kleiderschrank zu kleben oder sich dafür ein schönes edles Booklet anzulegen.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, sich, mit einem gezielten Garderoben-Management jeden Tag auf Ihr Rendezvous mit Ihrem Kleiderschrank zu freuen und zu lernen, wie Sie Ihre Lieblingsstücke stilsicher kombinieren.