Die Mode wird in meinen Augen immer komplizierter denn es kommen immer mehr Marken auf den Markt und die Auswahl wird dadurch erschwert.Die 10 besten Tipps fŸr den stilvollen Auftritt an den Feiertage

Mein Lieblingsspruch dazu ist: „Weniger ist mehr“ denn Trends sind dazu da, um sich inspirieren zu lassen aber nicht um jeden Trend auch mitzumachen.

Wer einmal seinen Stil und seine Stilrichtungen gefunden hat, bleibt sich selbst treu. Stilsicherheit hat nichts damit zu tun, dass wir unbedingt die teuerste Kleidung tragen. Stilsicherheit hat sehr viel mit Selbstbewusstsein und der Persönlichkeit zu tun.

Heute möchte ich Ihnen die wichtigsten Tipps zu den neuen Farben, Mustern und Materialien für die neue Saison geben und natürlich auch Anregungen für Kombinationsmöglichkeiten nach Farb- und Stiltyp.

Folgende Farben dominieren in der neuen Jahreszeit:

  • Rottöne wie kaltes Weinrot oder warmes Orange- und Marsala Rot. Rottöne lassen sich sehr schön als Hose mit einem hellen Oberteil kombinieren. Als Mantel oder Accessoires ist Rot immer eine gute Investition.
  • Curry, Senfgelb oder Muskat sind warme Farben, welchen zum Herbsttyp am besten passen. In der Kombination mit Jeansblau oder Brauntönen wirken die Farben sehr schön. Ich empfehle diese jedoch nur als Oberteil oder als Accessoiresfarbe zu tragen.
  • Sonnengelb ist perfekt für den Frühlingstyp oder den Wintertyp. Das sieht edel aus in einer Bluse, einem T-Shirt oder als Strickjacke zu einem hellen Oberteil mit einer dunklen Hose.
  • Schwarz-Weiß ist die perfekte Kombination für den Winterytp und für sehr extravagante Frauen. Alle anderen Typen können statt Schwarz auch Dunkelblau oder Anthrazit als Kombinationsfarbe zu Schwarz wählen.
  • Blautöne wie Dunkelblau und Nachtblau und steht jedem Farb- und Stiltyp gut. Blau ist immer eine sehr schöne Alternative zu Schwarz und steht für Kommunikation, Eleganz und Entschlossenheit. Königsblau ist dagegen eher etwas für den dunklen Frühlingstpy oder für den Wintertyp. Blau kann wunderbar mit Rose, Rosétönen, Weiß, Türkis und anderen Pastellfarben kombiniert werden. In Blau können Sie alles tragen von den Basics bis hin zu den Accessoires.
  • Flaschengrün steht dunklen Typen vom Winter oder dunklen edlen Sommertypen sehr gut. Das sieht in Kombination mit einer edlen dunklen Baumwollhose und einen hellen Blazer oder auch als Kleid mit einer hellen Jacke super aus.
  • Petrolgrün steht sowohl Herbst- wie auch Wintertypen mit warmen Anteil. Die Farbe sieht als Jacke und als Hose oder auch als Rock schön aus. Besonders in festeren Materialien wie Feincord, Daunen oder Strick. Als schöne Bluse kann Petrol auch mit einer stilvollen dunklen Businesshose kombiniert werden.
  • Olivegrün ist eine warme Farbe und steht eher sportlich-natürlichen Frauen sehr gut. Olive gibt es in vielen Farbabstufungen. Die dunkelste ist auch am schönsten. Als Oberteil mit einer Jeans oder auch als Jacke sieht das klasse aus.
  • Schokobraun: Hier gilt es zu unterscheiden, ob wir warmes Scholadenbraun finden oder Dunkelbraun wie Zartbitter oder Kaffeebraun. Diese beiden Töne stehen kalttonigen besser und wirken bei braunen Haaren als Strickkleid, als Strickjacke, als Blazer oder Pullover sehr edel. Auch Accessoires sind Braun wie Schuhe, Gürtel oder Handtaschen sind klasse. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, wenn Braun zu Ihren neutralen Farben gehört.
  • Aubergine und Pflaume: Diese Farben habe ich besonders in London gesehen. Das sind Farben für den Herbsttyp und diese sehen als Kleid, Hose oder eine edle Bluse sehr schön aus.

Themen und Muster-Trends im Herbst / Winter 2016 / 2017

  • Sportsfreunde und College-Look: Große Streifen oder große Rautenmuster im Pullover mit langen Ärmeln sowie Longblouson, Zipper-Shirts und Kapuzenpullover. Ganz gemütlich für zu Hause oder
  • British Chic und Karo: Wollstoffe, Karo in groß und klein und Tweedstoffe als Anzug, Hose, Kostüm, Rock oder Kleid. Steht dem klassisch-sportlichen Typ oder Menschen mit einer leichten Extravanganz sehr gut. Tweed und Boucle war nie out, ist aber eher sehr klassisch.
  • Poncho: Der Poncho ist der „Klassiker“ in der neuen Saison. Er steht aber nicht jeder Frau, denn gerade wenn Sie eher weiblicher und kleiner sind, lässt er sie noch voluminöser wirken. Wählen da lieber ein schlichtes Cape, das sie locker über einen Blazer oder über einen Mantel tragen können.
  • Mäntel: Karomäntel sind zwar in, ich empfehle Sie lieber sportlichen und extravaganten Frauen. Investieren Sie lieber in einen Klassiker aus Wolle in Ihrer passenden neutralen Farbe, wie Schwarz, Blau, Braun oder Anthrazit. Deckenmäntel tragen auch extrem auf und sind in meinen Augen eher eine Modeerscheinung. Weiterhin finden wir auch Varianten von Men Coat, Wollweste, Leder-Trench, Parka oder Fransen-Plaid. Der Parka ist eine stilvolle Alternative zum Wollmantel oder zum Daunenmantel. Der Rest ist Geschmackssache.
  • Samt ist schön, aber Samt glänzt. Für Frauen mit Mischhaut oder leichten Fältchen ist Samt nicht geeignet. Das Material ist auch schwerer und kann schnell auftragen. Wenn Sie schmale Stellen betonen wollen ist Samt als Blazer oder Rock klasse. Ein kompletter Look in Samt sieht nicht gut aus.
  • Der neue Ethno-Look: Er ergänzt den bereits bekannten Hippi-Look und den African-Look, den hier sidn auch Fransen und Naturmaterialien verwendet worden. Für sportlich-verspielte Frauen als Mantel, Pullover oder Schal eine Alternative.
  • Military-Chic: Der neue Uniformen-Look bei Hosen und Blazern oder auch bei Mänteln. Sieht im klassischen Business für Lady-Like Frauen oder Frauen mit einer gewissen Extravaganz echt klasse aus. Nutzen Sie aber bitte nur ein It-Teil aus der Kollektion.
  • Märchenstunde mit Blumen und Tüll: Das sieht sehr mädchenhaft und verspielt aus. Passend für zierliche und schlanle Frauen, die gerne Ihre Figur zeigen. Im klassischen Business kann dieser Look aber die Kompetenz außer Frage stellen. Hier empfehle ich eher eine Bluse mit leicht verspielten Details zum Anzug oder Kostüm oder einen Tüllrock mit einem strengen Blazer zu kombinieren.
  • Biker-Chic mit Leder und Lack-Optik: Leder bleibt und wird wieder „härter“. Diesen Trend müssen Sie nicht mitmachen. Sie können auch getrost Ihre Soft-Lederjacke anziehen, wenn Ihnen diese besser steht. Lack empfehle ich meinen Kunden gar nicht, dass hat eher was mit Fetish zu tun und ist somit wenig alltagstauglich.
  • 80er und 90er: Schulterpolster, Pailletten und Glitter sind wieder „in“. Schulterpolster sind praktisch bei schmalen Schultern und breiten Hüften, um das Verhältnis auszugleichen. Passen Sie aber auf, dass Ihre Schultern dann nicht zu kastig und breit aussehen. Glitter sind an Accessoires oder an Oberteilen sehr schön aus. Für Frauen mit nicht ganz so makelloser Haut aber nicht geeignet.
  • 60er: Die Themen finden wir verstärkt in London bei Marken wie Karen Millen. Ich habe mir für diese Saison dazu ein sehr schönes Kleid aus Jersey-Gemisch in leichter A-Form  mit kurzen Ärmeln gekauft, was ich perfekt im Business nutzen kann.
  • Animal Prints: Der Look kommt scheinbar nie aus der Mode, neben dem klassischen Tiger und Leo Look sehen wird verstärkt Katzen oder Zebra Muster. Als kleines Highlight wie ein Tuch, ein Gürtel, Schuhe oder Tasche kann das fast jede Frau mitmachen. Blusen oder Blazer sollten Sie auf jeden Fall mit neutralen Farben kombinieren.
  • Material-Mix: Er ist neuer Layeling Look und als Grunge ist gewöhnungsbedürftig und in meinen Augen wenig alltagstauglich.
  • Colourblocking: Der Look bleibt und wird erweitert durch gewagten Farbkombinationen von Pudertönen zu schrillen Komplementärfarben. Dafür brauchen Sie eine schöne Figur und sollten mindestens 1,70m groß sein.
  • Plateauabsätze bei Pumps und Stiefeln: Das finde ich bei Pumps im Herbst echt schön wenn es diese endlich mit stilvollen breiten Absätzen gibt. Denn flache Schuhe sind auch schön aber Pumps oder Stiefel mit Pfennigabsatz sind eben nicht Geschmack und in der kalten Jahreszeit auch eher unpassend.
  • Details bei Accessoires mit Pracht und Glanz: Das ist großes Kino, denn so zaubern wir aus jeden noch so „schlichten“ Outfit den ultimativen Wow-Faktor. Accessoires sind für uns Frauen sowieso das Tüpfelchen auf dem „I“.
  • Weite Zweiteiler als neue Anzugart: Das steht großen Frauen gut, jedoch würde ich mich nur auf eine weitere Hose beschränken, damit ich nicht wie ein Kartoffelsack aussehe.
  • Kostüme mit Ledereinsätzen, Reißverschlüssen und verspielten Details: Das peppt unseren Business-Look auf. Die Details sollten aber zur Trägerin passen. Denn Leder ist sehr dominant und passt auch eher zu einem härteren Gesichtsausdruck. Auf der anderen Seite kann das unsere vielleicht eher „weiche“ Seite, die welche wir oft jünger geschätzt werden, kaschieren.
  • Strick von Fein bis Grob: Strick ist immer schön. Wo wir die letzten Jahren vermehrt Kaschmir und Feinstrick gesehen haben, kommt dieses Jahr auch wieder Grobstrick hinzu. Im klassischen Business ist Kaschmir und Feinstrick immer noch das Edelste. Auch für Frauen mit großen Busen ist das besser. Grobstrick wirkt sehr sportlich und passt besser zu sportlichen oder zierlichen Frauen.
  • Fake Fur – großen voluminösen Pelzmänteln mit Glam-Faktor: Das kennen wir schon vom letzten Jahr. Mein Tipp: Als Bolero oder Überwurf zum kleinen Schwarzen oder für besondere Anlässe ist das durchaus eine lohnenswerte Investition. Kaufen Sie Fake Fur bitte in einer Farbe, die vielseitig kombinierbar ist.
  • Rüschen, Volants und Schleifen: Das sieht bei kleinen und schlanken Frauen oder Frauen mit wenig Oberweite super aus. Wer eher weiblicher ist sollte davon Abstand nehmen, denn das kann schnell auftragen. Schleifen und Rüschen können aber durchaus aus bei den Accessoires genutzt werden.
  • Cool casual Look: Der Look wirkt gepflegt und easy mit Komfort und weichen, fließenden Stoffen. Das finde ich sehr praktisch, denn weiche Stoffe zaubern bei jeder Frau eine tolle Silhouette.
  • Neue Hosenformen: Weite Hosen mit Umschlag stehen zwar für Lässigkeit, sehen aber nur in Kombination mit eng geschnittenen Oberteilen super aus. Die neuen Hosen mit erhöhter Taille sind perfekt für Frauen mit kurzen Beinen.