Happy couple shopping in the cityEinkaufen kann Spaß machen. Sich ein neues Dress fürs Büro aussuchen, nach Schnäppchen beim neuen Fernseher oder Laptop suchen oder einfach entspannt ein Smartphone unter die Lupe nehmen. Shoppen ist nicht einfach der Erwerb dringend benötigter Waren. Das Einkaufen hat auch etwas damit zu tun, dass man sich auf das Gekaufte freut und es ausprobieren kann.

Und gerade nach Feiertagen wie Weihnachten oder dem Geburtstag sitzt das Geld meistens etwas lockerer. Schließlich gönnt man sich ja sonst nichts. Und mittlerweile sind dem Einkaufen fast keine Grenzen mehr gesetzt. Wer durch das Internet streift, kann an fast jeder Ecke zuschlagen und wird fündig.

Gerade diese grenzenlose Freiheit beim Shoppen hat auch ihre Schattenseiten. Schnell legt man sich Produkte und Artikel in den Warenkorb, die man eigentlich nicht braucht. Oder denkt, man kann den einen oder anderen Artikel ja doch noch schnell mitnehmen. Gerade beim Shoppen sollte man aber immer an einen Aspekt denken – was man kauft, muss auch bezahlt werden.

Beim Einkaufen ein Budget setzen

Das Stöbern in Shops macht Spaß. Und gerade Sonderangebote sind schnell so verlockend, dass man schnell etwas mehr in den Warenkorb legt. Schnell droht die Gefahr des Kaufrauschs. Ein mögliches Mittel gegen den ungezügelten Konsum ist das Setzen eines festen Budgets – an das man sich beim Einkaufen hält.

Das Einhalten der Budgetgrenze ist aber nur ein Schritt. Vielmehr muss diese Grenze realistisch zu den eigenen Finanzen passen. Nur Geld, das nicht für die Lebenshaltung nötig ist, sollte hierbei berücksichtigt werden. Und für Kleidung oder Ähnliches ist es ratsam, keine Kreditverpflichtungen einzugehen.

Einkaufen will gelernt sein

Vergisst man diese Punkte beim Shoppen, ist der ungezügelte Konsum möglicherweise der Einstieg in die Schuldenfalle. Leider gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein zunehmendes Problem. Betrachtet man den creditreform SchuldnerAtlas Deutschland 2014, so waren 1,75 Mio. Personen unter 29 überschuldet. Gegenüber dem Vorjahr zwar ein Rückgang. Allerdings sind die Zahlen in den Vorjahren erheblich gestiegen.

Und die eines deutlich machen: Der Umgang mit Geld und das Einkaufen wollen gelernt sein. Deshalb sind auch die Eltern gefordert. Gerade im Hinblick aufs richtige und bewusste Shoppen müssen diese ihrem Nachwuchs nicht nur mit gutem Beispiel vorangehen. Es muss auch zur Erziehung der Kinder gehören, dass diese verstehen, welche Bedeutung Geld hat und wie man im Alltag mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgeht. Auf Vouchercloud.de gibt es interessante Informationen zu diesem Thema. Schließlich soll sich auch der Nachwuchs mal was gönnen – und nicht in der Schuldenfalle landen.

 

 

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