Tipps zu den Modetrends für Herren im Herbst / Winter 2016 / 2017

Die Mode wird in meinen Augen immer komplizierter denn es kommen immer mehr Marken auf den Markt und die Auswahl wird dadurch erschwert.

Die 10 besten Tipps fŸr den stilvollen Auftritt an den FeiertageMein Lieblingsspruch dazu ist: „Weniger ist mehr“ denn Trends sind dazu da, um sich inspirieren zu lassen aber nicht um jeden Trend auch mitzumachen.

Wer einmal seinen Stil und seine Stilrichtungen gefunden hat, bleibt sich selbst treu. Stilsicherheit hat nichts damit zu tun, dass wir unbedingt die teuerste Kleidung tragen. Stilsicherheit hat sehr viel mit Selbstbewusstsein und der Persönlichkeit zu tun.

Heute möchte ich Ihnen die wichtigsten Tipps zu den neuen Farben, Mustern und Materialien für die neue Saison geben und natürlich auch Anregungen für Kombinationsmöglichkeiten nach Farb- und Stiltyp.

Folgende Farben dominieren in der neuen Jahreszeit:

  • Rottöne wie kaltes Weinrot oder warmes Orange- und Marsala Rot. Rottöne lassen sich sehr schön als Hose mit einem hellen Oberteil kombinieren. Als Mantel oder Accessoires ist Rot immer eine gute Investition.
  • Curry, Senfgelb oder Muskat sind warme Farben, welchen zum Herbsttyp am besten passen. In der Kombination mit Jeansblau oder Brauntönen wirken die Farben sehr schön. Ich empfehle diese jedoch nur als Oberteil oder als Accessoiresfarbe zu tragen.
  • Sonnengelb ist perfekt für den Frühlingstyp oder den Wintertyp. Das sieht edel aus in einer Bluse, einem T-Shirt oder als Strickjacke zu einem hellen Oberteil mit einer dunklen Hose.
  • Schwarz-Weiß ist die perfekte Kombination für den Winterytp und für sehr extravagante Frauen. Alle anderen Typen können statt Schwarz auch Dunkelblau oder Anthrazit als Kombinationsfarbe zu Schwarz wählen.
  • Navyblau ergänzt das Dunkelblau und Nachtblau und steht jedem Farb- und Stiltyp gut. Blau ist immer eine sehr schöne Alternative zu Schwarz und steht für Kommunikation, Eleganz und Entschlossenheit. Blau kann wunderbar mit Rosa,  Weiß oder Türkis kombiniert werden. In Blau können Sie alles tragen von den Basics bis hin zu den Accessoires.
  • Flaschengrün steht dunklen Typen vom Winter oder dunklen edlen Sommertypen sehr gut. Das sieht in Kombination mit einer edlen dunklen Baumwollhose und einen hellen Blazer oder auch als Kleid mit einer hellen Jacke super aus.
  • Petrolgrün steht sowohl Herbst- wie auch Wintertypen mit warmen Anteil. Die Farbe sieht als Jacke und als Hose oder auch als Rock schön aus. Besonders in festeren Materialien wie Feincord, Daunen oder Strick. Als schöne Bluse kann Petrol auch mit einer stilvollen dunklen Businesshose kombiniert werden.
  • Olivegrün ist eine warme Farbe und steht eher sportlich-natürlichen Frauen sehr gut. Olive gibt es in vielen Farbabstufungen. Die dunkelste ist auch am schönsten. Als Oberteil mit einer Jeans oder auch als Jacke sieht das klasse aus.
  • Schokobraun: Hier gilt es zu unterscheiden, ob wir warmes Scholadenbraun finden oder Dunkelbraun wie Zartbitter oder Kaffeebraun. Diese beiden Töne stehen kalttonigen besser und wirken bei braunen Haaren als Sakko oder Pullover sehr edel. Auch Accessoires sind Braun wie Schuhe oder Gürtel sind klasse. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, wenn Braun zu Ihren neutralen Farben gehört.
  • Aubergine und Pflaume sehen als Schal oder Einstecktuch sehr edel aus.

Das sind die neuen Trends bei Schnitten, Mustern und Materialien bei Herren

  • Schlanke Schnitte bei den Anzügen, Hosen und Sakkos: Wo in der letzten Saison die Anzüge wieder normal geschnitten waren, erleben wir jetzt wieder den schmal geschnittenen Look. Super enge und skinny geschnittene Anzügen stehen jedoch besser kleineren und sehr schlanken Herren. Diese können jetzt perfekt einen neuen Anzug kaufen. Bei Hosen und Sakkos erleben wir mehr Softness, die weniger formal und steif wirken erleben wir auch bei den Anzügen mit neuen Materialien.
  • Casualwear bei Sakkos, Sweatshirts und Knitwear: Hier sehen wir edle Materialen und feine Wollmischungen. Sakkos müssen nämlich nicht immer steif sein, sondern können ruhig auch locker in einer schönen Wollmischung mit einem schlichten edlen Pullover und einer eleganten Jeans getragen werden. Das passt perfekt zum sportlich-eleganten Mann oder zum Casual Dresscode.
  • Sportliches Styling für die lockere Kombination: Kombinationen sind das In-Thema der neuen Saison. Aufgelockt und weniger streng. Denn in vielen Branchen muss es nicht mehr die Krawatte sein. Kombinieren Sie den sportlich-eleganten Look mit einem Pulli statt mit einem Hemd und wählen Sie dazu mit einem Einstecktuch oder einem schönen Schal.
  • Siebziger Jahre und Retro mit Colourblocking: Kombinationen im Sinne vom Retro Look werden wir verstärkt sehen. Ich empfehle diesen Look nur im Accessoires einzusetzen. Vielleicht auch als Hemd. Die 70er sind von der Musik her klasse, der Mode-Look ist jedoch eher für sehr extravagante Herren, die auch in modischen Branchen arbeiten geeignet.
  • Strick mit Turtleneck und kleinen Stehkragen: Das finde ich sehr gut, denn viele Herren haben eher einen kleineren Hals im Verhältnis zum Kopf und da sehen die normalen Rollkragenpullover oft unschön aus. Kaufen Sie hier einen Pullover in guter Qualität in Ihrer Basisfarbe, den Sie gut mit anderen Kleidungsstücken kombinieren können und sie werden lange Freude daran haben.
  • Jacken und Mäntel in vielen Variationen: Mäntel und Jacken ist das Thema in der neuen Saison. Die Designer haben sich hier sozusagen ausgetobt und bieten viele Variationen von gesteppt über Umlegekragen oder mit Tunnelzügen an. Vieles ist auch Schnick-Schnack, was Sie nicht unbedingt kaufen müssen. Falls Sie einen neuen Mantel brauchen, investieren Sie lieber in einen Klassiker aus Ihrer neutralen Farbpalette.
  • Blazer aus Nylon und Regenmäntel zum Reisen: Wer viel reist, kennt das Problem mit dem knittern. Die neuen Übergangsjacken und Blazer lösen dieses Problem. Jedoch ist das Material Geschmackssache und steht auch nicht jedem Mann. Ein knitterfreier Regenmantel als Alternative zum Trench oder zur Barbour-Jacke.

 

Tipps für Damen zu den Modetrends im Herbst / Winter 2016 / 2017

Die Mode wird in meinen Augen immer komplizierter denn es kommen immer mehr Marken auf den Markt und die Auswahl wird dadurch erschwert.Die 10 besten Tipps fŸr den stilvollen Auftritt an den Feiertage

Mein Lieblingsspruch dazu ist: „Weniger ist mehr“ denn Trends sind dazu da, um sich inspirieren zu lassen aber nicht um jeden Trend auch mitzumachen.

Wer einmal seinen Stil und seine Stilrichtungen gefunden hat, bleibt sich selbst treu. Stilsicherheit hat nichts damit zu tun, dass wir unbedingt die teuerste Kleidung tragen. Stilsicherheit hat sehr viel mit Selbstbewusstsein und der Persönlichkeit zu tun.

Heute möchte ich Ihnen die wichtigsten Tipps zu den neuen Farben, Mustern und Materialien für die neue Saison geben und natürlich auch Anregungen für Kombinationsmöglichkeiten nach Farb- und Stiltyp.

Folgende Farben dominieren in der neuen Jahreszeit:

  • Rottöne wie kaltes Weinrot oder warmes Orange- und Marsala Rot. Rottöne lassen sich sehr schön als Hose mit einem hellen Oberteil kombinieren. Als Mantel oder Accessoires ist Rot immer eine gute Investition.
  • Curry, Senfgelb oder Muskat sind warme Farben, welchen zum Herbsttyp am besten passen. In der Kombination mit Jeansblau oder Brauntönen wirken die Farben sehr schön. Ich empfehle diese jedoch nur als Oberteil oder als Accessoiresfarbe zu tragen.
  • Sonnengelb ist perfekt für den Frühlingstyp oder den Wintertyp. Das sieht edel aus in einer Bluse, einem T-Shirt oder als Strickjacke zu einem hellen Oberteil mit einer dunklen Hose.
  • Schwarz-Weiß ist die perfekte Kombination für den Winterytp und für sehr extravagante Frauen. Alle anderen Typen können statt Schwarz auch Dunkelblau oder Anthrazit als Kombinationsfarbe zu Schwarz wählen.
  • Blautöne wie Dunkelblau und Nachtblau und steht jedem Farb- und Stiltyp gut. Blau ist immer eine sehr schöne Alternative zu Schwarz und steht für Kommunikation, Eleganz und Entschlossenheit. Königsblau ist dagegen eher etwas für den dunklen Frühlingstpy oder für den Wintertyp. Blau kann wunderbar mit Rose, Rosétönen, Weiß, Türkis und anderen Pastellfarben kombiniert werden. In Blau können Sie alles tragen von den Basics bis hin zu den Accessoires.
  • Flaschengrün steht dunklen Typen vom Winter oder dunklen edlen Sommertypen sehr gut. Das sieht in Kombination mit einer edlen dunklen Baumwollhose und einen hellen Blazer oder auch als Kleid mit einer hellen Jacke super aus.
  • Petrolgrün steht sowohl Herbst- wie auch Wintertypen mit warmen Anteil. Die Farbe sieht als Jacke und als Hose oder auch als Rock schön aus. Besonders in festeren Materialien wie Feincord, Daunen oder Strick. Als schöne Bluse kann Petrol auch mit einer stilvollen dunklen Businesshose kombiniert werden.
  • Olivegrün ist eine warme Farbe und steht eher sportlich-natürlichen Frauen sehr gut. Olive gibt es in vielen Farbabstufungen. Die dunkelste ist auch am schönsten. Als Oberteil mit einer Jeans oder auch als Jacke sieht das klasse aus.
  • Schokobraun: Hier gilt es zu unterscheiden, ob wir warmes Scholadenbraun finden oder Dunkelbraun wie Zartbitter oder Kaffeebraun. Diese beiden Töne stehen kalttonigen besser und wirken bei braunen Haaren als Strickkleid, als Strickjacke, als Blazer oder Pullover sehr edel. Auch Accessoires sind Braun wie Schuhe, Gürtel oder Handtaschen sind klasse. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, wenn Braun zu Ihren neutralen Farben gehört.
  • Aubergine und Pflaume: Diese Farben habe ich besonders in London gesehen. Das sind Farben für den Herbsttyp und diese sehen als Kleid, Hose oder eine edle Bluse sehr schön aus.

Themen und Muster-Trends im Herbst / Winter 2016 / 2017

  • Sportsfreunde und College-Look: Große Streifen oder große Rautenmuster im Pullover mit langen Ärmeln sowie Longblouson, Zipper-Shirts und Kapuzenpullover. Ganz gemütlich für zu Hause oder
  • British Chic und Karo: Wollstoffe, Karo in groß und klein und Tweedstoffe als Anzug, Hose, Kostüm, Rock oder Kleid. Steht dem klassisch-sportlichen Typ oder Menschen mit einer leichten Extravanganz sehr gut. Tweed und Boucle war nie out, ist aber eher sehr klassisch.
  • Poncho: Der Poncho ist der „Klassiker“ in der neuen Saison. Er steht aber nicht jeder Frau, denn gerade wenn Sie eher weiblicher und kleiner sind, lässt er sie noch voluminöser wirken. Wählen da lieber ein schlichtes Cape, das sie locker über einen Blazer oder über einen Mantel tragen können.
  • Mäntel: Karomäntel sind zwar in, ich empfehle Sie lieber sportlichen und extravaganten Frauen. Investieren Sie lieber in einen Klassiker aus Wolle in Ihrer passenden neutralen Farbe, wie Schwarz, Blau, Braun oder Anthrazit. Deckenmäntel tragen auch extrem auf und sind in meinen Augen eher eine Modeerscheinung. Weiterhin finden wir auch Varianten von Men Coat, Wollweste, Leder-Trench, Parka oder Fransen-Plaid. Der Parka ist eine stilvolle Alternative zum Wollmantel oder zum Daunenmantel. Der Rest ist Geschmackssache.
  • Samt ist schön, aber Samt glänzt. Für Frauen mit Mischhaut oder leichten Fältchen ist Samt nicht geeignet. Das Material ist auch schwerer und kann schnell auftragen. Wenn Sie schmale Stellen betonen wollen ist Samt als Blazer oder Rock klasse. Ein kompletter Look in Samt sieht nicht gut aus.
  • Der neue Ethno-Look: Er ergänzt den bereits bekannten Hippi-Look und den African-Look, den hier sidn auch Fransen und Naturmaterialien verwendet worden. Für sportlich-verspielte Frauen als Mantel, Pullover oder Schal eine Alternative.
  • Military-Chic: Der neue Uniformen-Look bei Hosen und Blazern oder auch bei Mänteln. Sieht im klassischen Business für Lady-Like Frauen oder Frauen mit einer gewissen Extravaganz echt klasse aus. Nutzen Sie aber bitte nur ein It-Teil aus der Kollektion.
  • Märchenstunde mit Blumen und Tüll: Das sieht sehr mädchenhaft und verspielt aus. Passend für zierliche und schlanle Frauen, die gerne Ihre Figur zeigen. Im klassischen Business kann dieser Look aber die Kompetenz außer Frage stellen. Hier empfehle ich eher eine Bluse mit leicht verspielten Details zum Anzug oder Kostüm oder einen Tüllrock mit einem strengen Blazer zu kombinieren.
  • Biker-Chic mit Leder und Lack-Optik: Leder bleibt und wird wieder „härter“. Diesen Trend müssen Sie nicht mitmachen. Sie können auch getrost Ihre Soft-Lederjacke anziehen, wenn Ihnen diese besser steht. Lack empfehle ich meinen Kunden gar nicht, dass hat eher was mit Fetish zu tun und ist somit wenig alltagstauglich.
  • 80er und 90er: Schulterpolster, Pailletten und Glitter sind wieder „in“. Schulterpolster sind praktisch bei schmalen Schultern und breiten Hüften, um das Verhältnis auszugleichen. Passen Sie aber auf, dass Ihre Schultern dann nicht zu kastig und breit aussehen. Glitter sind an Accessoires oder an Oberteilen sehr schön aus. Für Frauen mit nicht ganz so makelloser Haut aber nicht geeignet.
  • 60er: Die Themen finden wir verstärkt in London bei Marken wie Karen Millen. Ich habe mir für diese Saison dazu ein sehr schönes Kleid aus Jersey-Gemisch in leichter A-Form  mit kurzen Ärmeln gekauft, was ich perfekt im Business nutzen kann.
  • Animal Prints: Der Look kommt scheinbar nie aus der Mode, neben dem klassischen Tiger und Leo Look sehen wird verstärkt Katzen oder Zebra Muster. Als kleines Highlight wie ein Tuch, ein Gürtel, Schuhe oder Tasche kann das fast jede Frau mitmachen. Blusen oder Blazer sollten Sie auf jeden Fall mit neutralen Farben kombinieren.
  • Material-Mix: Er ist neuer Layeling Look und als Grunge ist gewöhnungsbedürftig und in meinen Augen wenig alltagstauglich.
  • Colourblocking: Der Look bleibt und wird erweitert durch gewagten Farbkombinationen von Pudertönen zu schrillen Komplementärfarben. Dafür brauchen Sie eine schöne Figur und sollten mindestens 1,70m groß sein.
  • Plateauabsätze bei Pumps und Stiefeln: Das finde ich bei Pumps im Herbst echt schön wenn es diese endlich mit stilvollen breiten Absätzen gibt. Denn flache Schuhe sind auch schön aber Pumps oder Stiefel mit Pfennigabsatz sind eben nicht Geschmack und in der kalten Jahreszeit auch eher unpassend.
  • Details bei Accessoires mit Pracht und Glanz: Das ist großes Kino, denn so zaubern wir aus jeden noch so „schlichten“ Outfit den ultimativen Wow-Faktor. Accessoires sind für uns Frauen sowieso das Tüpfelchen auf dem „I“.
  • Weite Zweiteiler als neue Anzugart: Das steht großen Frauen gut, jedoch würde ich mich nur auf eine weitere Hose beschränken, damit ich nicht wie ein Kartoffelsack aussehe.
  • Kostüme mit Ledereinsätzen, Reißverschlüssen und verspielten Details: Das peppt unseren Business-Look auf. Die Details sollten aber zur Trägerin passen. Denn Leder ist sehr dominant und passt auch eher zu einem härteren Gesichtsausdruck. Auf der anderen Seite kann das unsere vielleicht eher „weiche“ Seite, die welche wir oft jünger geschätzt werden, kaschieren.
  • Strick von Fein bis Grob: Strick ist immer schön. Wo wir die letzten Jahren vermehrt Kaschmir und Feinstrick gesehen haben, kommt dieses Jahr auch wieder Grobstrick hinzu. Im klassischen Business ist Kaschmir und Feinstrick immer noch das Edelste. Auch für Frauen mit großen Busen ist das besser. Grobstrick wirkt sehr sportlich und passt besser zu sportlichen oder zierlichen Frauen.
  • Fake Fur – großen voluminösen Pelzmänteln mit Glam-Faktor: Das kennen wir schon vom letzten Jahr. Mein Tipp: Als Bolero oder Überwurf zum kleinen Schwarzen oder für besondere Anlässe ist das durchaus eine lohnenswerte Investition. Kaufen Sie Fake Fur bitte in einer Farbe, die vielseitig kombinierbar ist.
  • Rüschen, Volants und Schleifen: Das sieht bei kleinen und schlanken Frauen oder Frauen mit wenig Oberweite super aus. Wer eher weiblicher ist sollte davon Abstand nehmen, denn das kann schnell auftragen. Schleifen und Rüschen können aber durchaus aus bei den Accessoires genutzt werden.
  • Cool casual Look: Der Look wirkt gepflegt und easy mit Komfort und weichen, fließenden Stoffen. Das finde ich sehr praktisch, denn weiche Stoffe zaubern bei jeder Frau eine tolle Silhouette.
  • Neue Hosenformen: Weite Hosen mit Umschlag stehen zwar für Lässigkeit, sehen aber nur in Kombination mit eng geschnittenen Oberteilen super aus. Die neuen Hosen mit erhöhter Taille sind perfekt für Frauen mit kurzen Beinen.
Schöne Frauenschuhe sind großartig – auch für große Füße

Schöne Frauenschuhe sind großartig – auch für große Füße

Schuhe sind für uns Frauen das schönste Accessoires. Ich habe mit meinen kleinen Füßen in Gr. 36 das Glück, dass ich immer schöne Schuhe finde. Das geht leider nicht allen Frauen so. Einige meiner Kundinnen und vielleicht auch Sie liebe Leserinnen haben große Füsse und finden in den gängigen Schuhgeschäften oft nur „Oma“-Modelle.

Über das Frauennetzwerk „Schöne Aussischten“ auf Sarah  Brabender aufmerksam geworden, welche diese Herausforderung aus eigener Erfahrung kennt und aus dem Problem eine Lösung für sich und andere Frauen geschaffen hat. Sie führt das On- und Offline Geschäft Schuhe Grossartig mit stilvollen Schuhe für große Größen von Gr. 40-47 mit Schuhangeboten von flach bis hoch, von schmal bis weit, von pfiffig bis elegant.

Frisch nach der Schuhmesse in Düsseldorf konnte ich Sie zu einem Interview für Gekonnt wirken – Ihr Auftritt zum Erfolg gewinnen.

Schuhe-Grossartig-Damenschuhe-Übergröße-Sarah-Brabender-Schuhgeschäft-Onlineshop-lLiebe Frau Brabender, wie sind Sie eigentlich zu Ihrer Berufung gekommen? Was sind Ihre persönlichen Erfolgserlebnisse als Inhaberin eines On- und Offline Schuhgeschäftes? Was sind Ihre größten Herausforderungen? Wie lange führen Sie das Geschäft schon?

Ich habe selbst große Füße (Schuhgröße 43/44) und hatte immer Probleme, passende und schöne Schuhe zu bekommen. 2012 habe ich das Zepter dann selbst in die Hand genommen und meine Not zur Tugend gemacht: Ich habe mein eigenes kleines Schuhe Grossartig Schuhparadies in Essen mit Onlineshop eröffnet.

Bei mir finden großfüßige Frauen und auch Männer, die gerne mal in schöne Damenkleidung schlüpfen, modische Damenschuhe für den großen Auftritt von Schuhgröße 40-47.

Meine Kunden kommen aus ganz Deutschland und auch immer mehr aus dem europäischen Ausland. So kommen hier im Schuhgeschäft in Essen auch schon mal Kunden aus Berlin und Stuttgart oder Holland und London angereist. Denn online bestellen ist zwar möglich, aber Schuhe im Geschäft anzuprobieren, ist einfach Gold wert. Dort kann man viel besser mit den Größen spielen, sich gut beraten lassen und es macht auch einfach mehr Spaß.

Viele großfüßige Frauen haben jahrelang flache Herrentreter bzw. Turnschuhe getragen. Oft schwimmen sie in den Schuhen und wissen gar nicht, wie ein Schuh richtig sitzen muss. Das macht meine Beratung umso wichtiger. Wenn Schuhe auch nur ein bisschen drücken oder man rausschlappt, passen sie nicht und sind für die Person nicht geeignet –egal, wie schön das Schuhmodell an sich auch sein mag.

Nach einem Besuch bei Schuhe Grossartig und teilweise dem ersten richtigen Damenschuhpaar blühen vielen der Frauen regelrecht auf. Denn schöne Schuhe sind auch einfach ein Symbol für Weiblichkeit und verleihen ein gutes Selbstbewusstsein. Die strahlenden Gesichter und überschwänglichen Danksagungen meiner Kunden zeigen mir immer wieder, warum ich das mache, was ich mache. Die Kunden lieben mein modisches Sortiment und merken, dass ich als selbst von großen Füßen Betroffene, mit dem Herzen dabei bin und mich riesig freue, wenn ich sie glücklich machen kann.

Anmerkung Stilexpertin: Wow ein klasse Bild von einer starken Frau, die weiß, was Sie will. Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass Schuhe extrem wichtig sind für das Selbstbewusstsein.

Schuhe-Grossartig-Damenschuhe-Übergröße-Schuhgeschäft-Onlineshop-Materialmix-Lack-Reptil-Struktur-Metallics-Blautöne[1]Warum gehören Ihrer Meinung nach schöne Schuhe zum stilvollen Erscheinungsbild einer jeder Frau?

Schuhe sind mehr als ein Kleidungsstück. Sie tragen uns durch alle Höhen und Tiefen des Lebens und verwandeln uns in verschiedene Typen –von sportlich bis schick und verführerisch. Schuhe können ein ganzes Outfit verwandeln. Welcher Schuh getragen wird, hängt natürlich auch vom Anlass und von der Stimmung ab. Wenn wir uns von Kopf bis Fuß in unserem Outfit wohlfühlen, strahlen wir das auch aus und gehen selbstbewusst durchs Leben.

Anmerkung Stilexpertin: Genau Schuhe machen das Outfit erst richtig perfekt. Und wir schauen unseren Gegenüber ja immer von Kopf bis Fuß an. Schuhe sollten auch immer zum Outfit und zur Persönlichkeit passen und vor allen gepflegt sein.

Was sind die Alltagsprobleme Ihrer Kundinnen? Warum ist es so schwer bei größeren Füssen schöne Schuhe zu finden?

Es ist einfach nach wie vor schwierig, Damenschuhe in großen Größen zu finden und vor Ort anzuprobieren. Und wenn einzelne großen Größen doch mal vorhanden sind, sind es meist eher Omamodelle. Die Kunden können dann nicht das kaufen, was ihnen gefällt, sondern nur notgedrungen das Paar, was eben einigermaßen passt. Oder sie bleiben eben bei den Herrenturnschuhen/-sneakern. Ich habe früher jahrelang auch immer nur Herrenschuhe getragen. Das Problem ist einfach neben den modischen und den Selbstbewusstseins-Aspekten, dass Herrenschuhe weiter geschnitten sind und den meisten Damenfüßen überhaupt nicht richtig passen. Zusätzlich werden sie dann oft auch noch zu lang gekauft. Die Leute schwimmen also ohne richtigen Halt in den Schuhen, was für die Füße auch einfach nicht gut ist und zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Das ist genauso ungesund, wie sich in zu kleine Schuhe zu zwängen.

Bei mir im Schuhgeschäft sind die Kunden oft richtig überfordert, wenn sie sich zwischen all den schönen und gut passenden Schuhen entscheiden müssen. Den Satz „Das Problem hatte ich noch nie!“ höre ich regelmäßig.

Es gibt zwar immer mehr Menschen mit größeren Füßen, aber die großen Schuhgrößen sind dennoch Sondergrößen und keine Industrienorm. Es gibt nur wenige Hersteller, die Schuhe in großen Größen herstellen und noch weniger, die modische Schuhe in diesen Größen herstellen. Der höhere Aufwand und die höheren Kosten führen dazu, dass Händler nur selten bereit oder in der Lage sind, diese Herausforderungen anzunehmen.

Welche Schuhtrends sind im kommenden Herbst / Winter angesagt?

Schuhe-Grossartig-Damenschuhe-Übergröße-Schuhgeschäft-Onlineshop-two-in-one-rotton-metallics-stiefelettenDie drei Haupttrends der Saison kann man unter Geek Chic, Modern Ethno und Active Athletics zusammenfassen.

Androgyne Schuhtypen wie zum Beispiel im Brogue-, Dandy- oder Collegestyle sind nach wie vor Trend. Plateau und Keilabsätze sorgen für Standfestigkeit und tragen uns im Herbst/Winter hoch hinaus. Auch bequeme Sneaker und Booties sind in dieser Saison nicht wegzudenken. Neben Schwarz sind Camel, Cognac, warme Brauntöne, verschiedene Rottöne und Blauschattierungen diese Saison stark. Auch Orange, Oliv und Weiß setzen Akzente. Aber auch Neutraltöne, Pastelle und grau- bzw. grünstichige Töne sorgen für eine reduzierte Formsprache. Auch Metallics, Gold, Silber, Bronze, sind nach wie vor ein Thema. Bei den Materialien sorgen Materialmix, softe Veloursleder, Reptil, Animalprint, Brush-of, Muster, Prägungen, Lackelemente, Metallics, Struktur, Glitter, Lasercut und Spitze für schöne Details. Auch Two-in-one Schuhe mit andersfarbiger Spitze sind gerne gesehen. Also im Prinzip ist wieder für jeden Geschmack etwas dabei. Sowohl clean und neutral als auch gemustert und gemixt sind in diesem Herbst/Winter Trend.

Anmerkung Stilexpertin: Ja Blockabsätze finde ich bei Businessschuhen in der kalten Jahreszeit auch sehr praktisch. Ich finde neben klassischen Schuhen in neutralen Farben dürfen wir Frauen ruhig auch etwas farbenfroher werden und mit Schuhen auch unsere Einzigartigkeit ausdrücken.

Gerade läuft ja auch die Schuhmesse in Düsseldorf? Was sind dort Ihre Highlights für die nächste Frühjahr / Sommer Kollektion?

Nächsten Sommer sind auf jeden Fall Metallics immer noch und auch ein starkes Thema. Wo man hinsieht glänzt und scheint es. Auch unseren geliebten androgynen Schnürschuhe schimmern und scheinen dieses Mal mit um die Wette. Der Ethnolook ist auch wieder stark vertreten, teilweise mit mehr Details, wie Stickereien oder Fransen. Spitze Schuhe und zarte Absätze sorgen weiter für Sexappeal, aber auch rundere und breitere Schuhformen tauchen vermehrt auf. Bequeme Blockabsätze, teilweise auch in Holzoptik, lassen uns trendy und bequem durch den Alltag tänzeln. Dicke Sohlen und Keilabsätze, teilweise auch futuristisch angehaucht, sind auch im Sommer 2017 ein Thema. Auch künstlerisch angehauchte Schuhe in bunten Farben mit graphischen Mustern sind in der nächsten Sommersaison ein Hingucker. Bommel, Fransen und Schnürungen sind im Frühjahr/Sommer 2017 schöne Details.

Anmerkung Stilexpertin: Metallic-Look sieht auch zum Business Outfit durchaus stilvoll aus. Ich mag das besonders bei Sandaletten, Sneakers und Peeptoes. Ich bin schon auf die neue Sommer-Saison gespannt.

Welche Art von Schuhe sollte jede Frau im Schuhschrank haben?

Jede Frau sollte Schuhe im Schrank haben, die richtig passen und in denen sie sich wohlfühlt. Ein sportlicher Schnürer, flache, aber hübsche Sandalen für richtig heiße Tage, ein Paar Pumps, eventuell auch Ballerina und Stiefeletten decken eigentlich so gut wie alle Gelegenheiten ab und sind eine gute Basis.

Was sind Ihre persönlichen Lieblingsschuhe?

So richtig kann ich mich da nicht entscheiden, ich liebe sie alle. Aber ich mag Schuhe mit Riemchen besonders gern, denn die sehen nicht nur gut aus und betonen meine zarten Fesseln, sondern geben auch bei Absatzschuhen besonders guten Halt. So kann mit ihnen dann auch problemlos durch die Gegend flitzen. Süße Stiefeletten oder Ankle Boots gehen auch immer.

Schuhe-Grossartig-Damenschuhe-Übergröße-Schuhgeschäft-Onlineshop-Blockabsatzpumps-Brogueelemente-Brauntöne-MaterialmixAls Stil-Expertin rate ich meinen Kundinnen immer zu Qualität und betone da auch gerne mein Lieblingsmotto „weniger ist mehr“. Natürlich haben wir Frauen oft zu viele Schuhe im Schuhschrank. Wie viele Schuhe sollten Frauen maximal besitzen?

Als Schuhliebhaberin finde ich nicht, dass man zu viele Schuhe im Schrank haben kann. Aber es kommt natürlich immer auf das Budget an –lieber weniger und hochwertig als viel und Ramsch und Plastik. Außerdem sollte man die Schuhe dann auch gelegentlich tragen. Lieber weniger Schuhe, die richtig passen und in denen man sich wohlfühlt, als viele, die im Regal schön sind, aber nicht richtig sitzen oder einem nicht stehen. Ich finde, schöne Schuhe sind zu schade, um nur im Schuhregal zu stehen.

Welche Erfolgserlebnisse haben Sie bei Ihren Kundinnen erlebt, wenn diese zum 1. Mal im Leben wirklich schöne, passende und typgerechte Schuhe angezogen haben?

Die Kunden sind einfach glücklich vor Freude und fühlen sich schön, sexy und selbstbewusst. Teilweise werfen sie ihre ausgelatschten, nicht so schönen Schuhe, die sie an den Füßen hatten, direkt in den Müll und verlassen den Laden glückselig in den neuen Schuhen. Viele bedanken sich nicht nur vor Ort überschwänglich, sondern schicken auch im Nachhinein noch Mails oder Nachrichten, wie glücklich ich sie machen konnte. Manchmal bekomme ich auch Bilder mit den kompletten Outfits von den Anlässen, für die die Schuhe gesucht waren, zugeschickt. Da freue ich mich immer riesig. Bei mir bei Schuhe Grossartig ist die Beratung und Betreuung sehr persönlich, ich unterhalte mich mit den Kunden und freue mich, wenn ich sie glücklich machen konnte und die Hochzeit, Party, Feier oder ähnliches dank der Schuhe zu einem tollen Erlebnis werden konnte.

Männermode darf aufregend sein

Männermode darf aufregend sein

Hartwich-Kollektion2016-1Lieber Leser,

ich finde es sehr schade, dass die Männermode in den meisten Geschäften doch eher „begrenzt“ ist. Es gibt wenig Hersteller, die klassische Mode mit einem Hauch Extravaganz verbinden.

Mir fällt auf, dass viele Herren doch immer sehr gleich gekleidet sind. Ich persönlich finde es interessanter, wenn ein Mann seine Persönlichkeit durch individuelle Kleidung ausdrückt.

Als aktive Netzwerkerin bin ich immer auf der Suche nach guten Kooperationspartnern. So habe ich auch Doris Hartwich vom deutschen Label „HARTWICH“ kennen-gelernt. Die Marke ermöglicht Männern, durch Kleidung ihre Persönlichkeit mit einem Hauch an Extravaganz ausdrücken.

Interview mit der Männermode-Designerin Doris Hartwich

DorisHartwichLiebe Frau Hartwich, wie lange gibt es die Marke HARTWICH eigentlich schon?

Ich habe vor 30 Jahren die Männermodemarke DORIS HARTWICH gegründet und seitdem die Marke immer weiter entwickelt. Männer mit dem Anspruch auf Stil und auf der Suche nach dem Besonderen kaufen meine Mode mit der speziellen Handschrift über ausgewählte Einzelhändler national und international . In den Jahren 2009/10 wurde der Markenname in HARTWICH umbenannt.

Wofür steht die Marke oder der Name?

Mein Credo ist, dass Männer sich in Ihrer Haut wohlfühlen und attraktiv aussehen. Ich ziehe Männer an, die das Besondere schätzen. Männer, die sich zur eigenen Persönlichkeit bekennen und mit Kleidung ihren individuellen Stil ausdrücken möchten.

Warum haben Sie sich entschieden, ausschließlich Männermode zu entwerfen?

Männermode ist Grenzen unterworfen. Und ich liebe es Grenzen zu sprengen, ohne zu brüskieren. Mode für Männer zu machen, ist für mich eine Herausforderung. Ich weiß, wie Frauen Männer gern sehen – und so ziehe ich sie auch an.

Anmerkung Stilexpertin: Das hört sich spannend an. Ich sehe das leider oft, dass Männer viel zu wenig aus sich machen. Deshalb bin ich froh, Sie als Kooperationspartnerin gewonnen zu haben. Wofür steht eigentlich Ihre Handschrift?

Doris Hartwich: Meine Handschrift steht für unverwechselbares Design und ungewöhnliche Stilmittel. Ich arbeite an raffinierten Details, suche nach ausgefallenen Materialien und sorge für eine bequeme Passform. Tragbar und doch unverwechselbar. Speziell auf den zweiten Blick anders. Und dadurch besonders.

Welche Zielgruppe bedient Ihre Marke?

Unsere Zielgruppe ist der Mann jenseits der Dreißig, der Stil und das Besondere schätzt. Und vor allem sich selbst. HARTWICH ist für Männer das öffentliche Bekenntnis zur eigenen Persönlichkeit. Ein Statement gegen das Einerlei.

Hartwich-Kollektion2016-2Woher kommen Ihre Design-Ideen für die Kollektionen?

Als Designerin muss ich mich ständig optisch reizen. Ich suche immer die kleinen Brüche, das Ungewöhnliche in der Kombination. Das Ungewöhnliche in der Zusammensetzung von Materialien – in der Mode, in der Architektur, in der Kunst. Ideen finde ich beim Beobachten von Landschaften, in Ausstellungen, auf Reisen oder oft auch spontan bei Recherchearbeiten im Internet. Ich arbeite innerhalb von Trends, soweit es sie noch gibt, interpretiere sie aber immer mit eigener Handschrift

Anmerkungen Stilexpertin: Das gefällt mir, denn ich gehe selbst gerne in Museum wenn ich Ideen für neue Projekte brauche. Mir gefällt das gewisse Etwas, was Sie in Ihre Kollektionen mit einfließen lassen.

 

Was bedeutet für Sie Mode und was verbinden Sie mit Stil?

Mode verbinde ich mit dem, was der Zeitgeist gerade vorgibt. Mode hat keine lange Halbwertzeit. Stil ist für mich dagegen das, was jemand aus sich macht. Stil hat auch sehr viel mit der Persönlichkeit zu sowie mit der Art, seine Persönlichkeit durch Kleidung auszudrücken.

Anmerkungen Stilexpertin: Wow, das ist eine klasse Zusammenfassung. Ich liebe da den Spruch von Coco Chanel „Mode ist vergänglich, Stil bleibt.“. Beispielsweise geben Medien ja leider oft „Vorbilder“ vor, die aber nicht auf jeden übertragbar sind.

Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben?

Ich kleide mich gerne sportlich-feminin mit einem Hauch von Extravaganz. Frau Pötsch, als Stil- und Imageexpertin wissen Sie ja selbst, dass wir Frauen es etwas einfacher haben, was die Auswahl der Kleidung betrifft. Die Möglichkeit nach etwas mehr Auswahl als die durchschnittliche Massenmode möchte ich eben auch für die Männer mit meiner Mode ermöglichen.

Anmerkung Stilexpertin: Genau diesen Stil verkörpern Sie auch.

Hartwich-Kollektion2016-3Was war für Sie das größte Erfolgserlebnis in der Arbeit mit Männern?

Ich hatte einmal zwei Herren als Kunden bei mir. Der eine war bereits Fan meiner Mode, ein schlanker und großer Mann. Sein Begleiter war eher klein und untersetzt. Er fühlte sich in seiner Kleidung nicht wohl, das habe ich gleich an seiner Haltung gesehen. Er hatte einfach das Gefühl, aufgrund seiner Figur nichts Modisches tragen zu können. Als ich ihn fragte, ob er Lust habe, doch mal eines meiner Stehkragensakkos anzuprobieren mit einem Schnitt, der seiner Figur schmeicheln würde, willigte er ein. Ich war gespannt auf seine Reaktion, denn das Sakko stand ihm wirklich gut. Er hatte plötzlich durch ein einziges verändertes Kleidungsstück einen anderen Stil bekommen. Er schaute in den Spiegel und strahlte. Das liebe ich an meiner Arbeit, wenn ich Kunden motivieren kann, etwas aus sich zu machen. Das sind meine besonderen Glücksmomente.

Anmerkung Stilexpertin: Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Der klassische Businessanzug steht nun mal nicht jedem Mann. So eine leichte Extravaganz als Marke „Ich“ in der Kleidung ist einfach viel persönlicher und oft auch viel stilvoller.

Welche Basics sollte Ihrer Meinung nach jeder Mann im Kleiderschrank haben?

Meine Empfehlung ist auf jeden Fall ein gut sitzender Anzug, ein smartes Casual-Sakko und eine edle Jeans.

Anmerkung Stilexpertin: Ich würde das Thema Basics für den Mann noch um einen guten Cashmere Pullover sowie um Schuhe und Gürtel aus gutem Leder ergänzen.

Welche Tipps zum Styling haben Sie für meine Leser parat?

Nutzen Sie die Vielfalt der Accessoires, mit denen jeder Mann spielen kann. Es muss nicht immer die klassische Krawatte sein. Sie engt oft so ein. Ein edles Einstecktuch oder ein besonderer Unterkragen beim Hemd wirken genauso elegant.

Wo reisen Sie gerne hin?

Ich liebe Italien, vor allem Florenz und die Modemessen in Mailand. Lifestyle und Männermode in Italien faszinieren mich einfach.

Wenn Sie reisen und die Menschen vor Ort beobachten, wie würden Sie die Männermode in anderen Ländern bezeichnen?

Die Italiener scheinen schon aufgrund ihres Temperaments und ihres Teints einfach farbenfroher und haben meiner Meinung nach ein besseres Stilbewusstsein. Die deutschen Männer können von den Italienern in dieser Hinsicht durchaus lernen. Die Engländer sind in meinen Augen klassisch-streng gekleidet. Frankreich steht für mich ganz klar für Haute-Couture und klassisch-verspielte Frauenmode. Und Amerika lässt sich ja oft von Europa inspirieren

Vielen Dank liebe Frau Hartwich, dass Sie sich die Zeit für das persönliche Interview genommen haben und ich einen Blick in den Showroom von Ihnen in München der Reitmorstraße werfen dürfte.

Shopping ohne Grenzen – stets aufs Budget denken

Shopping ohne Grenzen – stets aufs Budget denken

Happy couple shopping in the cityEinkaufen kann Spaß machen. Sich ein neues Dress fürs Büro aussuchen, nach Schnäppchen beim neuen Fernseher oder Laptop suchen oder einfach entspannt ein Smartphone unter die Lupe nehmen. Shoppen ist nicht einfach der Erwerb dringend benötigter Waren. Das Einkaufen hat auch etwas damit zu tun, dass man sich auf das Gekaufte freut und es ausprobieren kann.

Und gerade nach Feiertagen wie Weihnachten oder dem Geburtstag sitzt das Geld meistens etwas lockerer. Schließlich gönnt man sich ja sonst nichts. Und mittlerweile sind dem Einkaufen fast keine Grenzen mehr gesetzt. Wer durch das Internet streift, kann an fast jeder Ecke zuschlagen und wird fündig.

Gerade diese grenzenlose Freiheit beim Shoppen hat auch ihre Schattenseiten. Schnell legt man sich Produkte und Artikel in den Warenkorb, die man eigentlich nicht braucht. Oder denkt, man kann den einen oder anderen Artikel ja doch noch schnell mitnehmen. Gerade beim Shoppen sollte man aber immer an einen Aspekt denken – was man kauft, muss auch bezahlt werden.

Beim Einkaufen ein Budget setzen

Das Stöbern in Shops macht Spaß. Und gerade Sonderangebote sind schnell so verlockend, dass man schnell etwas mehr in den Warenkorb legt. Schnell droht die Gefahr des Kaufrauschs. Ein mögliches Mittel gegen den ungezügelten Konsum ist das Setzen eines festen Budgets – an das man sich beim Einkaufen hält.

Das Einhalten der Budgetgrenze ist aber nur ein Schritt. Vielmehr muss diese Grenze realistisch zu den eigenen Finanzen passen. Nur Geld, das nicht für die Lebenshaltung nötig ist, sollte hierbei berücksichtigt werden. Und für Kleidung oder Ähnliches ist es ratsam, keine Kreditverpflichtungen einzugehen.

Einkaufen will gelernt sein

Vergisst man diese Punkte beim Shoppen, ist der ungezügelte Konsum möglicherweise der Einstieg in die Schuldenfalle. Leider gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein zunehmendes Problem. Betrachtet man den creditreform SchuldnerAtlas Deutschland 2014, so waren 1,75 Mio. Personen unter 29 überschuldet. Gegenüber dem Vorjahr zwar ein Rückgang. Allerdings sind die Zahlen in den Vorjahren erheblich gestiegen.

Und die eines deutlich machen: Der Umgang mit Geld und das Einkaufen wollen gelernt sein. Deshalb sind auch die Eltern gefordert. Gerade im Hinblick aufs richtige und bewusste Shoppen müssen diese ihrem Nachwuchs nicht nur mit gutem Beispiel vorangehen. Es muss auch zur Erziehung der Kinder gehören, dass diese verstehen, welche Bedeutung Geld hat und wie man im Alltag mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgeht. Auf Vouchercloud.de gibt es interessante Informationen zu diesem Thema. Schließlich soll sich auch der Nachwuchs mal was gönnen – und nicht in der Schuldenfalle landen.

 

 

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Online Outlets – Markenware zu günstigen Preisen

Online Outlets – Markenware zu günstigen Preisen

online bestellenWährend Outets ursprünglich durch den Verkauf günstiger Designerware in einem Ladenlokal bekannt wurden und – anders als beim Fabrikverkauf – nicht zwangsläufig vom Hersteller der jeweiligen Produkte selbst betrieben werden, gibt es mittlerweile neben diesen klassischen Outlets auch zahlreiche Online Outlets wie outlet46.de. Der Fokus von Online Outlets liegt darauf, den Kunden alle Artikel zu einem absolut günstigen Preis bereitzustellen, ohne dass sie dafür eine weite Anreise oder sonstige Mühen auf sich nehmen müssen, sondern bequem von zu Hause aus shoppen können. Online Outlets führen zudem ausschließlich reduzierte Ware und bieten Modefans  ständig wechselndes Sortiment.

 

Welche Vor- und Nachteile Online Outlets aufweisen, sehen Sie im Folgenden:

Besuchen Sie den Online Outlet bequem von Zuhause aus
Heutzutage ist es selbstverständlich geworden, in Online Shops einzukaufen. So entgeht man nicht nur der lästigen Parkplatzsuche und langen Warteschlangen an den Kassen oder vor den Umkleidekabinen, sondern auch dem misslichen Gedränge an den Schnäppchentischen. Zudem sind beim Internetshopping die oftmals ungünstigen Ladenöffnungszeiten passé. Dies sind jedoch nur einige Gründe, warum es viel mehr Spaß macht, bequem online am heimischen PC nach seinen Lieblingsmarken zu stöbern. Online Outlets heben sich davon unter anderem mit einem größeren Sortimentumfang und Markenvielfalt zu Tiefstpreisen ab und zwar ganz gleich, ob Sie günstige Markenschuhe, schlichte Basics oder flotte Bademode kaufen möchten. Dabei können Modefans das Angebot bequem nach Rubriken durchsuchen und nach Preisen und Größen filtern, um ihr Wunschoutfit kinderleicht zu finden.

Zahlungsoptionen und eine einfache Abwicklung
Wer sich beim Kauf nicht sicher ist, ob er auch wirklich die richtige Auswahl getroffen hat, kann im Internet üblicherweise einfach mehrere Artikel – egal, ob günstige Markenschuhe, Designerkleider oder Accessoires – in verschiedenen Größen und Farben versandkostenfrei bestellen. So bieten das oft auch Outlets im Internet an, wohingegen oft in normalen Outletgeschäften der Umtausch von Vornherein ausgeschlossen ist. Nach Lieferung kann die Designerware in Ruhe anprobiert und den Lieben vorgeführt werden. Danach ist das Prozedere ebenso simpel: Was Ihnen gefällt, behalten Sie, was nicht, können Sie kostenlos zurücksenden. Ebenfalls bieten viele Online Outlets – genau wie herkömmliche Online Shops – unterschiedliche Zahlungsmodalitäten: Neben Zahlungen per Lastschrift oder Vorkasse können Sie Ihre Waren auch via PayPal, mit Kreditkarte oder durch Barzahlung bei Lieferung erwerben.

Fazit: alle Vor- und Nachteile im Überblick
Zweifelsohne überwiegen die Vorteile von Online Outlets. Allerdings gibt es aus Nachteile, die nicht verschwiegen werden sollen:
– oftmals sind gerade die gängigen Größen nicht mehr vorrätig
– das begehrte Kleidungsstück ist häufig nicht in der gewünschten Farbe und passenden Größe zu erwerben
– in der Regel handelt es sich um Kleidungsstücke aus älteren Kollektionen
– die Angebote sind oft nur vorübergehend

Beim Outletshopping im Internet ist es wie beim üblichen Outletshopping auch – man braucht etwas Glück das gewünschte Stück in seiner Lieblingsfarbe und –größe zu finden. Natürlich sollen hier noch einmal besonders die Vorteile eines Online Outlets hervorgehoben werden, die es eben auch zusätzlich von einem normalen Online Shop unterscheidet:
– qualitativ hochwertige Ware zu absolut günstigen Preisen, teilweise bis zu 80 Prozent Rabatt
– sehr großes und ständig wechselndes Sortiment
– Markenvielfalt
– fast ausschließlich reduzierte Ware

Alles in allem überwiegen die Vorteile von Online Outlets, und zwar besonders hinsichtlich der Preisersparnis. Für Schnäppchenjäger, die zudem großen Wert auf Markenqualität und ein breites Angebot legen, sind Online Outlets ein wahres Shoppingparadies. Natürlich sind aber auch die Vorzüge eines schönen Shopping-Tages beispielsweise mit einer Freundin nicht außer Acht zu lassen, die ein Onlinekauf niemals bieten kann. Letztlich muss natürlich jeder selber entscheiden, wie er am liebsten einkauft.

 

Bildquelle: Fotolia- Peter Atkins