Agiles Arbeiten – Ein direkter Weg zum Erfolg?

Agiles Arbeiten – Ein direkter Weg zum Erfolg?

Agilität wurde in den letzten Jahren als der entscheidende Erfolgsfaktor für viele Unternehmen ausgemacht. Trotzdem schaffen es nur wenige Arbeitnehmer, Führungskräfte und Unternehmen, sich mehr auf diese Fähigkeit zu fokussieren. In diesem Artikel möchte ich der Frage nachgehen, worauf es beim agilen Arbeiten wirklich ankommt und welche Vorteile damit verbunden sein können.

Hilfe bei komplexen Problemen

Schon vor einiger Zeit sorgte ein Bericht der Wirtschaftswoche für Aufsehen. Darin wurde der Zusammenhang zwischen Agilität und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens direkt unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Lediglich 5 Prozent der dabei untersuchten Unternehmen waren dazu in der Lage, trotz einem geringeren Level an Aktivität ihre Mitbewerber wirtschaftlich zu schlagen. Je agiler ein solches Unternehmen also eingestuft wurde, desto größer war in der Praxis auch sein wirtschaftlicher Erfolg.

Agiles Arbeiten bietet Firmen die Möglichkeit, sich viel schneller an die Umstände in einer Branche anzupassen. Gerade in unserer sich schnell wandelnden Arbeitswelt handelt es sich hierbei um eine enorm wichtige Qualität. Wer dazu in der Lage ist, seinen Kunden möglichst schnell neue und passende Lösungen mit an die Hand zu geben, der verfügt im Wettbewerb über einen direkten Vorteil. So verwundert es, dass in den letzten Jahren noch nicht viel mehr für die Schulung dieser so wichtigen Kompetenz getan wurde.

Agilität im Arbeitsumfeld

Letztlich gibt es ganz unterschiedliche Arten und Ausformungen von agiler Arbeit. Hier muss individuell untersucht werden, welche in der jeweiligen Branche wirklich zu den größten Erfolgen führen kann. Um dies herauszufinden, kann auch ein Agile Coach die richtige Hilfe bieten. Doch was macht ein Agiler Coach eigentlich? Der Fokus liegt darauf, bestimmte Beobachtungen und Verhaltensweisen zu reflektieren. Dies bietet die Möglichkeit, in der Arbeitswelt bewusster zu werden und damit den ersten Schritt in die Richtung der Veränderung zu machen.

Entscheidend sind aber nicht nur die Merkmale der eigenen Persönlichkeit, um den nächsten wichtigen Schritt in die Richtung einer agilen Arbeitsweise zu machen. Auf der anderen Seite geht es um die Frage, welche Rahmenbedingungen das eigene Unternehmen dafür zur Verfügung stellen kann und ob zum Beispiel Seminare zum Thema angeboten werden. In manchen Firmen gibt es schon seit Jahren Konzepte wie Scrum, Holokratie oder Design Thinking, welche die nächsten Schritte bei dieser Entwicklung möglich machen sollen. Je mehr dieses Denken in der Firma ganz bewusst gefördert wird, desto leichter lassen sich auf dem Gebiet auch die gewünschten Erfolge erzielen. Letztlich spielt dafür auch die einzelne Abteilung eine große Rolle. Während ein agiles Arbeiten in der Vergangenheit vor allem der IT zugeschrieben wurde, sind inzwischen auch viele andere Bereiche damit in Kontakt gekommen. Dazu zählt zum Beispiel der gesamte Bereich des Marketings, aber auch die Arbeit der Personaler. Auch in diesen Bereichen wurden sinnvolle Ansätze gefunden, um durch Agilität zu wirtschaftlichen Erfolgen zu finden.

Kein Allheilmittel

So groß der statistisch belegte Nutzen der Agilität auch ist, so sollte sie dennoch nicht als das Allheilmittel für alle Probleme angesehen werden. Denn in der Regel lässt sich ein besonders hoher Grad an Agilität nur in besonders komplexen Situationen realisieren. Sinnvoll dosiert steckt darin jedoch die Möglichkeit, wertvolle Fortschritte zu erzielen.

Mein Fazit: Gemeinsam im T.E.A.M. Herausforderungen zu lösen macht mehr Sinn. T.E.A.M. als Teil einer außergewöhnlichen Mannschaft zu verstehen und dabei wertschätzend und gewinnbringend mit möglichen Lernfehlern umzugehen und gemeinsam die besten Lösungsansätze zu finden, führt langfristig zum Erfolg.

Das Virtual Office: Warum eine Geschäftsadresse zum Erfolg beiträgt

Das Virtual Office: Warum eine Geschäftsadresse zum Erfolg beiträgt

Liebe Leserin und liebe Leser,

viele meiner Kunden/Kundinnen, die als Selbstständige arbeiten, fragen mich oft, warum ich zwei Büro-Adressen haben – eine in München und eine in Miesbach. Ich bin als Mentorin für Fach- und Führungskräfte im D.A.C.H. sowie als Managementtrainerin deutschlandweit unterwegs. Meine Trainings und Coachings finden somit direkt beim Kunden vor Ort statt.

Ich habe viele Jahre in München gelebt und mir dort einen guten Namen gemacht. Nach meinem Umzug ins Tegernseer Tal wollte ich meinen meine langjährig aufgebaute gute Google Suche nicht verlieren und bin somit auf die Suche nach einem Virtuell Office bzw. nach einer ladefähigen Geschäftsadresse gegangen. Diesen Service habe ich auch in München genutzt, weil ich somit beruflich und privat trennen kann.

Gerade Selbstständige, Freiberufler und Start-ups benötigen am Anfang oftmals kein Büro und sparen sich dadurch die Kosten sowie den organisatorischen Aufwand. Doch vor Kunden und Geschäftspartnern macht es keinen guten Eindruck, die Privatadresse und lediglich eine Mobilnummer im Impressum und auf der Visitenkarte anzugeben. Eine Geschäftsadresse und Festnetznummer kann die Lösung sein: Das Virtual Office lässt sich als Postadresse sowie für den Telefonservice nutzen. Die Anmietung erfolgt flexibel nach Ihren Wünschen, stunden-, tage- oder wochenweise. Erfahren Sie mehr darüber, worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein Virtual Office nutzen und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind.

Was ist ein virtuelles Büro?

Ein Virtual Office dient als permanente Geschäftsadresse, ohne dass der Nutzer dort tatsächlich anwesend ist. Ein Virtual-Office-Anbieter (siehe eBuero) nimmt Anrufe entgegen und bearbeitet die Post. Sie gehen währenddessen im Home-Office, mobil oder unterwegs beim Kunden Ihrem Job nach und erhalten in Echtzeit eine Benachrichtigung über erfolgte Anrufe oder eingegangene Post. Für Kunden und Partner steht stets eine feste Adresse und Telefonnummer zur Verfügung.

Virtuelle Büros dienen darüber hinaus als Büro auf Zeit und um Geschäftspartner, Kunden und Interessenten persönlich in professioneller Umgebung zu treffen.

Für wen lohnt sich ein Virtual Office?

Das virtuelle Büro erfüllt zahlreiche Ansprüche: Freelancer im Home-Office erhalten eine Geschäftsadresse und Festnetznummer und nutzen folglich nicht ihre privaten Daten. Selbstständige ohne eigene Assistentin lagern organisatorische Tätigkeiten aus, um sich auf ihre Kernarbeit zu konzentrieren. Anfragen von Kunden und Partnern erreichen sie dennoch – das erledigt die virtuelle Sekretärin.

Virtual Offices befinden sich oftmals in Top-Lagen. Das steigert Ihr Renommee und damit Ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich. Dabei bleiben die Kosten überschaubar: Immobilien in besten Lagen sind begehrt und teuer. Sie zahlen jedoch lediglich die Nutzung der gebuchten Leistungen.

Die Vorteile des Virtual Office

Ob in München, Berlin, Hamburg oder Frankfurt: Eine Geschäftsadresse in guter Lage verbessert Ihr Image schlagartig. Umgekehrt kann die Angabe Ihrer Privatadresse Ihrer Bonität schaden. Sie nutzen diese Anschrift ohne die Kosten, die bei einer festen Anmietung auf Sie zukommen wie Makler-Provisionen, Umzugskosten und dauerhafte Mieten. Gerade für Start-ups ist es ohnehin schwierig, an begehrte Büroräume zu kommen, da sie noch keine dauerhaften Umsätze nachweisen können.

Ebenfalls sparen Sie die Kosten für die Büroausstattung, die schnell sechsstellig ausfallen kann. Möblierungen für Büros und Meetingräume, IT- und Netzwerkausstattung, Küche, Kaffeemaschine und Co. sind für Büroräume, die sich sehen lassen können, jedoch unverzichtbar. Im Virtual Office ist all das bereits vorhanden und kann von Ihnen flexibel genutzt werden.

Das Virtual Office für Co-Workers

Co-Working-Places sind für Freiberufler beliebte Lösungen, um nicht allein im stillen Kämmerlein des Home-Office zu arbeiten. Mit Bürogemeinschaften lassen sich zudem Partnerschaften knüpfen und Leistungen gemeinsam anbieten. Ein klassisches Beispiel dafür ist das Redaktionsbüro, in dem Grafik-Designer, Texter und Marketingexperten gemeinsam arbeiten. Sie mieten sich jedoch nicht fest ein, sondern belegen lediglich einen Schreibtisch auf Zeit. Co-Working-Spaces sind hochdynamisch und bergen daher ein starkes Innovationspotenzial.

Virtual Offices stellen mit ihren vorteilhaften Lagen interessante Lösungen für Co-Workers dar: Verteilte Teams und Gründergemeinschaften mieten sich ein und verwenden eine feste, repräsentative Adresse. Einige Bereitsteller der virtuellen Büros bieten auch Konferenz- und Meetingräume auf Zeit an. Dort treffen Sie Kunden oder Partner und schaffen so neue, lukrative Kontakte in repräsentativer Umgebung. Die notwendige Ausstattung und die Möblierung sind bereits vorhanden und muss nicht mehr angeschafft werden. Dazu gehören insbesondere Drucker, Kopierer, ein Netzwerkzugang und die Möblierung.

Rechtliche Aspekte für die Nutzung eines Virtual Office

Seitens der Finanzämter, Gewerbe- und Ordnungsämter bestehen keine Hindernisse, das Virtual Office als Geschäftsanschrift zu nutzen. Allerdings ist weiterhin das Finanzamt Ihres ständigen Arbeitsortes für Sie zuständig: Befindet sich Ihr Virtual Office in München und Ihr Home-Office z.B. in Rosenheim, ist das Finanzamt Rosenheim Ihr Ansprechpartner. Für die Gewerbeanmeldung nutzen Sie ebenfalls die virtuelle Anschrift – was auch für den Außenauftritt wichtig ist –, als Adresse der Geschäftsleistung jedoch Ihre privaten Daten.

Gut zu wissen: Die Anschrift des virtuellen Büros ist eine ladungsfähige Adresse. Damit kann sie im Impressum Ihrer Website ebenso angegeben werden wie im Handelsregister. Wichtig ist lediglich, dass sich Amtspost wie Vorladungen zustellen lässt.

Informieren Sie außerdem Ihre Banken und Versicherungen über den neuen Firmensitz sowie den Beitragsservice des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. So umgehen Sie, dass Post nicht zugestellt werden kann und damit eventuelle Mehrkosten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Start Ihrer Selbstständigkeit.

Mit stilvollen Grüßen aus dem Tegernseer Tal

Janine Katharina Pötsch

 

Sicher und frei reden – das kleine 1×1

Sicher und frei reden – das kleine 1×1

Für Führungskräfte ist es absolut zentral, sichere und souveräne Reden halten zu können. Egal ob vor der eigenen Belegschaft oder wichtigen Geschäftspartnern – Autorität lässt sich durch ein selbstsicheres Auftreten unter Beweis stellen. Doch selbst erfahrene Frauen und Männer in Spitzenpositionen haben gerade mit dieser Fähigkeit ihre Probleme. Wir nehmen in diesem Artikel die wichtigsten Tipps unter die Lupe, mit denen Abhilfe geschaffen werden kann.

Freies Reden als wertvoller Soft Skill

In den vergangenen Jahren ist in der Ausbildung von Führungskräften immer mehr von den sogenannten Soft Skills die Rede. Auch das richtige Auftreten bei einem Vortrag oder einer Rede zählt in diese Kategorie. Folglich wird die Fähigkeit während der beruflichen Ausbildung nicht direkt erfasst. Stattdessen steht sie stets an zweiter Position, da nur die Vermittlung der richtigen Inhalte ihr Gegenstand ist.

Die genauen Fertigkeiten, welche für den Auftritt notwendig sind, lassen sich auf ein wichtiges Schlüsselwort herunterbrechen – die Authentizität. So schreibt André Moritz in seinem Soft-Skills Magazin recht zutreffend, dass hier das Streben nach Echtheit im Mittelpunkt steht. Das freie Reden hat daher zum Ziel, die wichtigen Fertigkeiten fest zu verinnerlichen und sie zu einem Teil der eigenen Persönlichkeit zu machen. Ansonsten besteht trotz des perfekten Auftritts die Gefahr, dass alle Mühen nur gestellt und künstlich wirken. Der ersehnte Effekt, auf den eigentlich hingearbeitet worden war, lässt sich unter diesen Umständen nicht erzielen.

Übung ist zentral

In der Praxis gibt es sehr deutliche Elemente, an denen sich ein unsicherer Auftritt in der Geschäftswelt festmachen lässt. Bereits Rhythmus und Fluss der Sprache, die auf der Bühne hervorgebracht wird, bestimmen hier den Eindruck auf die Zuhörenden. Auf der anderen Seite kann die schwere Last auf den Schultern eines ungeübten Redners zum Beispiel zitternde Hände zur Folge haben. Die innere Unruhe, die Ungeübte in diesen Situationen verspüren, hinterlässt oft auch auf der körperlichen Ebene ihre Spuren.

Betroffene können nun gezielt an Ausstrahlung und Charakter arbeiten, um sich dieser Problematik zu stellen. Auch ein gepflegtes Äußeres im passenden Dresscode, an dem folglich alle Selbstzweifel abprallen können, ist hier von Vorteil. Entscheidend ist aber letztlich das Maß an Übung, das in den Alltag integriert werden kann. Es mag sich zunächst ungewohnt anfühlen, zuhause in einen Spiegel zu sprechen. Doch die Routine, die hier simuliert werden kann, zahlt sich spätestens beim nächsten Auftritt vor mehreren Menschen wieder aus.

Einschränkungen gezielt angehen

Nicht immer verbirgt sich hinter einem unsicheren Auftritt bei Vorträgen und Reden nur eine simple Form der Verunsicherung. Einige Betroffene haben es vielmehr mit einer handfesten Phobie zu tun, die sich nur sehr schwer überwinden lässt. Die Redeangst ist hier sehr viel weiter verbreitet, als sich dies auf den ersten Blick vermuten lässt. Doch auch in diesem Fall gibt es die Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen. So können sich Betroffene ihren Ängsten z.B. als Verhaltenstherapie stellen. Dies bietet die Möglichkeit, fortan sicherer in die Zukunft und auf die nächsten Aufgaben zu blicken.

Gerade weil es sich hierbei um eine so zentrale Kompetenz für jede Führungskraft handelt, ist hier das Verdrängen des Problems nicht von Vorteil. Nur wer die eigenen Schwächen in diesem Bereich objektiv erfasst, kann im Anschluss die wichtigen Schritte zu ihrer Überwindung einleiten. Das Potenzial, das auf diesem Weg neu eröffnet werden kann, ist in keinem Fall zu unterschätzen.