So punkten Sie stilsicher mit den It-Pieces der Saison

So punkten Sie stilsicher mit den It-Pieces der Saison

Das Modefrühjahr 2019 hält für alle Damen das Passende bereit und so fügen sich die neuen It-Pieces perfekt in das Leben ein. Sie sind klassisches Accessoire und modisches Statement zugleich. Sie punkten mit einer Farb- und Leuchtkraft, die lange nicht mehr auf den Laufstegen dieser Welt zu sehen war. Die großen Hersteller angesagter Damenmode haben sich dem angepasst und bieten verschiedene It-Pieces, die keine Frau mehr missen möchte. Ich möchte Ihnen meine besten Highlights vorstellen und empfehlen.

Tipp Nr. 1 Jeans mit Streifen 

Jeans mit Streifen finden sich bei allen Herstellern, wobei einige dieser Marken nur auf den „Streifenzug“ aufgesprungen sind und nicht als Vorreiter gelten. Andere hingegen zeigen mit ihren Kollektionen, welchen modischen Weg Jeans in diesem Jahr nehmen, wobei zum Beispiel Jeans mit Streifen, wie sie von Esprit erhältlich sind, ganz natürlich wirken. Die Jeans mit Seitenstreifen bringt gleich mehrere Vorteile mit: Sie lässt das Bein deutlich länger und schlanker wirken, der Streifen selbst bietet einen Kontrast zum übrigen Jeansstoff und wirkt als absoluter Hingucker. Dabei sind die Hersteller recht einfallsreich, was die Farbkombinationen angeht. So finden sich bei Esprit die klassischen Blue Jeans mit schwarzen und lachsfarbenen Streifen, andere Marken setzen auf schwarze Jeans und silberne oder hellgraue Streifen. Diese Streifen werden auch als Racing-Streifen bezeichnet und wir werden diesen wohl im gesamten Modejahr 2019 immer wieder begegnen. Damit lassen Skinny Jeans Damen modelähnlich wirken und bieten zudem die wunderbare Möglichkeit, die neue Lieblingshose mit anderen Styles und Trends zu kombinieren. Eine Streifenjeans wird bei Tom Tailor und anderen Markenherstellern mit Fransen kombiniert, andere Hersteller setzen auf den Used Look und auf zerrissene Jeans. Dabei sind derartige Jeans in vielen Jobs sogar bürotauglich. Für alle nicht kreativen Berufstätigkeiten handelt es sich aber um reine Freizeithosen, denn Destroyed Jeans lassen Damen zwar jugendlich und modern wirken, sind allerdings nicht für den seriösen Look geeignet.

Tipp Nr. 2 „Korallen-Look“

Alles, was als Accessoire oder Kleidungsstück infrage kommt, darf in 2019 korallenrot sein. Sicherlich darf frau es damit nicht übertreiben und sollte zudem in der Wahl der farblichen Kombinationen vorsichtig sein. Wie wäre es denn mit der Handtasche von Karl Lagerfeld, bei der der Deckel die Signatur „Karl“ darstellt? In Anbetracht des Verlusts, den die Modewelt mit dem Tod von Karl Lagerfeld erlitten hat, sollte eine solche Tasche ohnehin zur Standardausstattung einer jeden modebewussten Frau gehören. Die Tasche in Korallenrot fasst all die Kleinigkeiten, die mit zum Shoppingbummel müssen oder die zum abendlichen Ausflug benötigt werden.

Natürlich darf auch die Kleidung korallenrot sein: Boden bietet ein stylishes Hemdkleid in dieser Farbe an, Balenciaga den sportlichen Hoodie. Auffallen wird frau damit garantiert! Garantiert ist aber auch, dass sie sich darin wohlfühlen wird, zumal die Farbe zu jedem Alter und zu vielen Gelegenheiten passt.

Tipp Nr. 3 „Blazer zum Aufpeppen“

Was in diesem Jahr niemals fehlen darf, ist natürlich der Blazer. Er peppt jede Kleidung auf, sorgt dafür, dass die bequeme Ripped Jeans bürotauglich wird und steht für absolute Vertrauenswürdigkeit und Seriosität. Noch schnell zum Bankgespräch fahren? Die abendliche Elternversammlung modisch gut gekleidet durchstehen? Zum Shoppingbummel durch die teuersten Läden der Stadt starten? Der Blazer ist immer dabei und ist unter anderem von Tom Tailor oder von Esprit erhältlich. Er muss auch nicht aus besonders hochwertigen Baumwollmischungen sein, sondern kommt aus geripptem Jersey oder Satin daher. So gesehen unter anderem bei More & More. Die günstigen Preise lassen jedes Damenherz höherschlagen, denn nun muss frau sich nicht mehr auf einen Blazer als Lieblingsjacke festlegen, sondern darf sich aus vielen verschiedenen Modellen die Lieblingsteile wählen. Dabei gilt, dass sie aus einem weichen Stoff sein können, der sich sanft anschmiegt, sie können einen Verschluss haben oder gänzlich offenbleiben. Vor allem Bordeauxrot und Grau sind derzeit als Farben angesagt, ein leichter Glanz lässt die Stoffe edler wirken. Erlaubt ist wieder einmal, was gefällt!

Tipp Nr. 4 „Sneakers als It-Piece“

Was, Sneakers sollen in 2019 als It-Piece durchgehen? Sie sind doch allgegenwärtig und halten sich an keine modische Saison, an einen Trend oder bestimmte Vorgaben der Designer. Und doch haben es die „Chunky Sneakers“ in 2019 geschafft, sich an die Spitze der modischen Schuhe zu setzen. Interessant ist, dass sie teilweise als „Ugly Sneakers“ bezeichnet werden, also als hässliche Turnschuhe. Sicherlich liegt das im Auge des Betrachters, aber die Modelle von Nike oder Alexander McQueen sind alles andere als hässlich. Zugegeben, sicherlich sind diese Schuhe etwas grob, wirken mit ihrer derben Sohle nicht unbedingt damenhaft. Gleichzeitig sind sie aber wunderbar leicht an den Füßen und tragen ihre Trägerin überallhin. Diese Schuhe lassen das Outfit eckig und kantig werden, geben dem sportlichen Look einen würdigen Abschluss. Sie passen hervorragend zu Destroyed Jeans und verleihen dem Outfit, das eigentlich durch seine zerrissenen Stoffstellen und Stofffetzen auf sich aufmerksam macht, einen edlen Touch. Ganz Mutige kombinieren die großen Schuhe sogar zum Kleid oder zum Businesskostüm, allerdings ist dies abseits der kreativen Branchen mit etwas Vorsicht zu versuchen. Modekenner wissen aber, dass sich dieser Trend zumindest in der Freizeit durchsetzen wird und dass es wohl kaum eine Frau geben kann, die nicht wenigstens ein Paar Chunky Sneakers im Schrank bzw. an den Füßen hat.

Neben den genannten It-Pieces gibt es für 2019 natürlich noch zahlreiche andere, wozu auch der Schmuck zählt. Er fällt in diesem Jahr sehr groß und auffällig aus, unterstreicht den robusten bis sportlichen oder den edlen Damenlook. Besonders angenehm ist dabei, dass die Mode bequem ist – niemand muss sich in enge Teile quetschen, die bestenfalls bei den Models auf dem Laufsteg gut aussehen. Endlich gibt es wirklich alltagstaugliche Teile, in denen mit modisch gutem Gewissen auch Kombinationen ausprobiert werden können, die bislang als verpönt bis verboten galten. (mehr …)

So schaffen Sie Ordnung und Platz im Kleiderschrank

So schaffen Sie Ordnung und Platz im Kleiderschrank

Das Frühjahr eignet sich immer gut für eine Klärung, zum Loslassen und zum Platz schaffen. 

Möchten auch Sie herausfinden, wie viel Stil- und Business Styling in Ihrem Kleiderschrank schlummert?

Wir sind oft so zugemüllt und nicht in der Lage, uns endlich einmal von Dingen zu trennen, die gar nicht mehr zu uns als Persönlichkeit, zu unserem Umfeld und zu unseren gesellschaftlichen Rollen passen. Dabei haben wir schon so viel Potenzial im Kleiderschrank, dass uns nur das passende I-Tüpfelchen fehlt, alles stilsicher miteinander zu kombinieren und sinnvoll mit den richtigen noch fehlenden Teilen zu ergänzen.

„Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.“ (Buddha)

Das bedeutet auch, dass wir uns mit dem Loslassen von Kleidung von Ballast trennen. Ich mache jedes Jahr eine radikale Kleiderschrank-Diät und freue mich, dass ich inzwischen nur noch Lieblingsstücke im Kleiderschrank besitze, die ich auch wirklich lange trage. Bevor ich vor vielen Jahren gelernt und als regelmäßiges „Ritual“ eingeführt habe, habe ich unbedacht jeden Mode-Trend mitgemacht, weil ich keinen klaren Stil und kein klares Persönlichkeitsprofil hatte.

Möchten Sie lernen, wie Sie Ihrem Kleiderschrank eine Radikal-Diät verpassen?

Dann nutzen Sie meine fünf besten Tipps oder buchen Sie mich für ein kleines Stil-Coaching mit Kleiderschrank Check.

Tipp Nr. 1 „Alles muss raus“

Holen Sie alle Sachen erstmal heraus und breiten Sie sie auf dem Bett aus. Oft werden wir uns dann erst bewusst, wie viel Kleidung wir wirklich besitzen. Ich erlebe es oft bei Kunden, dass Pullover- oder Shirt-Reihen doppelt vorhanden sind.

Schauen Sie gleich nach extrem alten, kaputten oder schmutzigen Teilen, um diese sofort zu entsorgen.

Tipp Nr. 2 „Was trage ich wirklich?“

Ich habe selbst jahrelang aus einem Mangeldenken heraus, Kleidung gehortet und blieb in der Nostalgie gefangen. Bestimmte Kleidungsstücke waren für mich immer eine Erinnerung an schöne Zeiten mit alten Beziehungen, alten Jobs oder einfach, weil ich dafür einmal wahnsinnig viel Geld bezahlt habe. Dabei habe ich die Sachen oft jahrelang nicht angeschaut, geschweige denn getragen.

Bilden Sie drei Stapel:

  • Lieblingsstücke, die sie gut kombinieren können
  • „Help“-Stücke, die zwar passen, zu denen jedoch das passende Ober- oder Unterteil fehlt, also Sachen, die Sie so gut wie nie getragen haben und es oft Frust- oder Laune-Käufe waren
  • Sachen, die Sie geschenkt bekommen haben oder selbst gekauft haben, wo noch das Etikett daran hängt, und die Sie nie getragen haben

Lassen Sie sofort los, was Sie schon seit zwei bis drei Jahren nicht mehr tragen oder nie getragen haben, sofort los. Die schönen Stücke lassen sich gut weiterverkaufen oder verschenken.

Bilden Sie einen Stapel mit Kleidungsstücken, bei denen Sie unsicher sind. Hängesachen versehen Sie mit einem Zettel „vielleicht“ am Bügel und hängen sie wieder in den Schrank. Für die Kleidungsstücke, die sie erst einmal behalten wollen,  nutzen Sie eine schöne Kiste und nehmen Sie die Sachen zum nächsten Kleiderkauf bewusst mit, um dann das passende Gegenstück zu finden. Weniger ist einfach mehr – und dafür tragen Sie nur noch echte Lieblingsstücke.

Tipp Nr. 3 „Liebevolle Pflege“

Werfen Sie vom Stapel „kaputt, verwaschen, zu klein und alt“ die grob verschlissenen Teilen weg. Zu klein gewordene Kleidungsstücke können Sie verkaufen oder verschenken.

Bringen Sie schmutzig Sachen sofort in die Reinigung. Versorgen Sie kleine Schönheitsstellen entweder selbst oder geben Sie die Stücke dem Schneider Ihres Vertrauens.

Tipp Nr. 4 „Gezieltes Garderoben-Management“

Ordnen Sie alle Teile nach Farben, beginnen Sie immer mit der dunkelsten Farbe, danach mit großen und kleinen Mustern, bevor Sie zur nächsten Farbe übergehen.

Hängen Sie Blusen, Hosen, Kleider und Röcke sowie Blazer/Sakkos und Jacken immer nach Modul zusammen, z.B. Modul „Jacken“.

Ordnen Sie Hosen, Oberteile und Pullover auch nach Farben und Mustern zusammen. Kleinteile wie Unterwäsche und Socken sind in einer schönen Kleiderbox oder in einem schönen Schuhkarton gleichmäßig gefaltet übersichtlich aufgeräumt. Gürtel, Krawatten und Tücher können Sie in schöne offene Boxen verpacken. Handtaschen kommen am besten im Dustbag unter Röcken und Hosen zur Geltung.

Tipp Nr. 5 „Stilsicher kombinieren“

Das ist oft die größte Herausforderung. Ich empfehle meinen Kunden, sich Fotos von Outfits unterschiedlichen Anlässen zu machen und diese in den Kleiderschrank zu kleben oder sich dafür ein schönes edles Booklet anzulegen.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, sich, mit einem gezielten Garderoben-Management jeden Tag auf Ihr Rendezvous mit Ihrem Kleiderschrank zu freuen und zu lernen, wie Sie Ihre Lieblingsstücke stilsicher kombinieren.

 

7 Fragen an die Expertin für Präsenz und Wirkung in Karriere und Wirtschaft

7 Fragen an die Expertin für Präsenz und Wirkung in Karriere und Wirtschaft

Geschäftsführerin Gekonnt wirken I Die Image-Akademie

1. Welche Art der Kommunikation spricht Sie an?
Ich mag eine klare nutzenorientierte Kommunikation, die zur Marke, zum Claim und zum Slogan passt. Eine Kommunikation mit klarer Wort-Bild-Sprache, einem hohen Wiedererkennungswert und die auch im Storytelling präsentiert wird. Sowie eine Kommunikation, bei der ich mich von der Marke angezogen fühle und auch klar ist, wer dahintersteht. Wo ein roter Faden und eine Haltung erkennbar sind.

2. Worauf legen Sie in der Kommunikation besonderen Wert?
Für mich ist wertschätzende Kommunikation total wichtig. Ich lege grossen Wert auf aktives Zuhören und Einfühlungsvermögen meinem Gesprächspartner gegenüber. Mir ist auch eine klare Kommunikation auf Augenhöhe, wo beide Gesprächspartner einen Konsens finden, sehr wichtig. Missverständnisse sofort ansprechen und gleich vor Ort klären, ist mir ebenfalls ein grosses Anliegen.

3. Wenn Sie etwas an der Kommunikationsbranche ändern könnten, was wäre das?
Das sich die Menschen wieder mehr Zeit nehmen für das gesprochene Wort, mehr nachdenken, bevor sie etwas sagen. Auch dass Kinder weiterhin das Schreiben handschriftlich lernen. Dass wir weniger short communication oder Abkürzungen nutzen. Dass weniger E-Mails im Rattenschwanz oder dem unsinnigen cc verschickt werden, sondern dass bei Fragen oder Problemen die Dinge gleich telefonisch geklärt werden.

4. Wie macht sich die Digitalisierung in Ihrem Berufsumfeld bemerkbar?
Ich arbeite im Bereich Stilsicherheit, Präsenz und Wirkung sowie soziale Kompetenz arbeite. In meinen Augen ist es schwierig, diese wichtigen Themen rein digital zu schulen. Webinare zum Kennenlernen des Trainers oder zur Einleitung/Einstimmung sowie zur Themenabfrage, für ein Feedback oder als Update zwischendurch sind sinnvoll und von Kunden gewünscht.

5. Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, dass ich meine Träume umsetze, meine Ziele und Visionen erreiche. Erfolg heisst für mich auch, dass ich glücklich und zufrieden bin, mit dem, was ich tue. Dass ich stolz auf mich bin, stolz auf das, was ich geschaffen habe; stolz darauf, einen Nutzen zu stiften und meinen Kunden helfe, ihre Ziele zu erreichen und stilsicher aufzutreten.

6. Welches war Ihr grösster beruflicher Fehler und welche Lehre haben Sie daraus gezogen?
Dass ich mir am Anfang meiner Firmengründung keine Mentoren und Unterstützer für Dinge, die mir nicht liegen, genommen habe. Ich dachte immer, ich schaffe das alles alleine und brauche niemanden, weil ich mir das nicht leisten kann. Die Lehren daraus: Es ist so wichtig, von Anfang an ein professionelles Team im Hintergrund zu haben, um Fehler zu vermeiden und Zeit für sich zu haben.

7. Was ist Ihnen im Beruf besonders wichtig?
Menschen dabei zu unterstützen, stilsicher aufzutreten, um als Marke «Ich» im Zeitalter der Austauschbarkeit wahrgenommen zu werden. Menschen dafür zu sensibilisieren, sich wieder mehr Gedanken über Werte und Tugenden zu machen. Menschen dafür zu inspirieren, sich auch mehr in den anderen hineinzuversetzen und mehr gemeinsam statt als purer Egoist durch die Welt zu gehen.Zur Person
Janine Katharina Pötsch hat u.a. Ausbildungen zur Junior PR Beraterin, zur dipl. Kommunkationswirtin, zum Stil- und Imageberater, zum Train-the-Trainer (IHK) sowie zum Knigge-, Kommunikations- und Rhetoriktrainer abgeschlossen. Weiter hat sie ein Studium in Betriebswirtschaft absolviert. Seit dem Jahr 2012 führt Janine Katharina Pötsch ihr Unternehmen Gekonnt wirken I Die Image-Akademie. Die Expertin für Stilsicherheit und Vordenkerin für moderne Aristokraten unterstützt ihre Kunden dabei, ihre Kompetenz optisch sichtbar zu machen, an Ausstrahlung und Wirkung zu gewinnen. Zudem lernen die Kunden, mit wertschätzender Kommunikation und zeitgemässen Umgangsformen zu punkten.

Als Managementtrainerin hilft sie mittelständischen Unternehmen, Praxen, Hotels, der öffentlichen Verwaltung sowie der Finanzbranche, Mitarbeitende zu Markenbotschaftern des Unternehmens in der Aussenwirkung zu machen.

https://www.etextera.ch/news/543/106/7-Fragen-an-Janine-Katharina-Poetsch.html