5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

Ob beim Vorstellungsgespräch, einem Blind Date oder einfach im Alltag: Der erste Eindruck zählt! Doch wie bleiben Sie positiv im Gedächtnis und wirken auf Ihren Gegenüber sympathisch und möglichst attraktiv? Und welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?

Phänomen: Erster Eindruck

Ein kurzer Blick, ein schnelles Gespräch, eine rasche erste Begegnung – laut Studien entscheiden bereits die ersten 150 Millisekunden darüber, ob Ihr Gegenüber Sie leiden kann, oder nicht. In einer solch kurzen Zeitspanne werden Sie nicht durch Ihren Charakter, oder Ihre fachliche Kompetenz punkten können. Denn so ungewohnt es auch klingen mag: Bei der ersten Begegnung zählen vor allem Äußerlichkeiten. Aber welche genau?

  • Der Blickkontakt
  • Die allgemeine Körperhaltung
  • Das äußere Erscheinungsbild
  • Der Duft und die Körperpflege

Über diese vier Faktoren bestimmt Ihr Gehirn ganz automatisch, ob Ihnen eine Person gefällt. Aktiv können Sie diesen Vorgang nicht beeinflussen, oder steuern. Natürlich soll der erste Eindruck nicht vermitteln, dass die inneren Werte des Menschen und sein Können nicht von Bedeutung sind. Diese gehören natürlich zum „Gesamt-Paket“ dazu, sind vielleicht sogar essentieller, als die äußerliche „Verpackung“. Ein guter erster Eindruck soll aber dazu beitragen, dass Sie erst einmal Interesse wecken und Sympathie für Ihre Persönlichkeit erzeugen. Damit Ihr Gegenüber eben den tatsächlichen Inhalt des „Paketes“ auch kennenlernen möchte.

Ein falscher erster Eindruck?

You never get a second Chance for the first Impression! Das Problem mit einem falsch vermittelten ersten Eindruck ist deswegen, dass man ihn nicht mehr so schnell los wird. Oder eben mit einem zweiten Versuch korrigieren kann. Daher ist es ratsam, dass Sie sich im Vorfeld auf die wichtigsten Merkmale eines guten ersten Eindrucks konzentrieren. Um diese zu verinnerlichen, hilft auch, sich folgende grundsätzlichen Fehler vor Augen zu führen:

Vorurteile verfälschen die Sichtweise

Dieser Fakt bezieht sich vor allem auf Ihr Gegenüber! Erwarten Sie beispielsweise eine fremde Person, um diese aus privaten oder beruflichen Gründen kennenzulernen, sollten Sie sich von negativen Vorurteilen gegenüber dieser distanzieren. Nur so kann ein objektiver erster Eindruck entstehen.

Unrealistische Maßstäbe 

Dieses Fehlverhalten kann bei Arbeitgebern oder sogar den künftigen Schwiegereltern auftreten. In diesem Fall haben die besagten Personen ein unrealistisch hohes Maß an Erwartungen – werden diese nicht erfüllt, ist der erste Eindruck dahin.

5 Tipps, die wirklich helfen

Erster Tipp: Haltung bewahren

Wie bereits erwähnt, machen Körperhaltung und auch Körpersprache einiges aus! Dabei fängt Ihre Haltung schon beim Gemütszustand an. Positive Gedanken lassen uns aufrechter gehen und machen uns selbstbewusster. Kleiner Tipp: Wenn Ihre Schultern parallel zu denen Ihres Gegenübers sind, strahlen Sie Interesse für diesen aus.

Zweiter Tipp: Parfüm und Co.

Sie kennen ja den Spruch, dass „man (speziell Frau!!!) einen nicht riechen kann“! Dieses Ergebnis hängt tatsächlich mit dem jeweiligen Geruch einer Person zusammen, der oft auch unbewusst aufgenommen wird und im Gedächtnis haften bleibt. Deswegen ist die persönliche Duftwelt ein wichtiger Faktor beim ersten Eindruck. Dabei sollten Sie darauf achten, eher ein dezentes Parfüm zu wählen, als Ihr Gegenüber mit einem aufdringlichen Duft zu belästigen. Und dass Sie vor einem wichtigen Geschäftstermin auf Speisen (Knoblauch!!!) und Getränke (zu viel Bier!!!) mit einer entsprechenden „Nebenwirkung“ verzichten sollten, versteht sich von alleine. Über die zur individuellen Persönlichkeit passende Frisur könnten wir jetzt lange diskutieren. Auch darüber, ob Bärte wirklich jedem Mann stehen und welche Länge dabei angemessen ist. Aber egal, welche Frisur Sie wählen, oder Bart tragen oder nicht: Der Zustand und die Pflege der entsprechenden Haare ist entscheidend. Eben nicht nachlässig, strähnig, fettig, oder überall wild wuchernd.

Dritter Tipp: Kleider machen Leute

Eine zum jeweiligen Anlass passende Kleidung vermittelt nicht nur einen guten Geschmack. Sondern auch, dass Sie sich um das jeweilige Treffen Gedanken gemacht haben und Ihrem Gegenüber mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen möchten. Natürlich hat jeder seinen eigenen Stil, doch Flip-Flops, oder zu viel „nackte Haut“  im Vorstellungsgespräch, sind nicht gerade angemessen.

Vierter Tipp: Kein Herumzappeln

Kontrollieren Sie Ihre Bewegungen und lassen Sie Ihre Hände in einer ruhigen Position. Das berühmte Fingernägelkauen, das Spielen mit den Haaren und nervöses Herumklopfen mit dem Kugelschreiber, schaffen kein Vertrauen. Im Gegenteil, dieses Verhalten lässt Sie unruhig und vor allem unsicher wirken.

Fünfter Tipp: Händedruck mit gepflegten Fingern

Nichts ist schlimmer als ein lascher Händedruck. Der sich so anfühlt, als hätten Sie einen toten Fisch in der Hand! Aber übertreiben Sie es nicht! Niemand freut sich auf der anderen Seite über gequetschte Finger. Greifen Sie entschlossen zu und vergessen Sie dabei nicht den Blickkontakt zu halten. Ein offenes Lächeln unterstreicht dabei Ihr sympathisches Auftreten. Und denken Sie bitte an gepflegte Hände, ganz speziell an Ihre Fingernägel! Nichts wirkt abstossender – ausser vielleicht der erwähnte Knoblauchgeruch, der aus all Ihren Poren strömt – als abgekaute, eingerissene und vielleicht sogar schmutzige Fingernägel! Niemand wird Ihnen dieses Detail direkt ins Gesicht sagen. Aber spätestens dann, wenn Sie von Ihrem möglichen neuen Kunden oder Arbeitgeber keine Rückmeldung zu Ihrem ersten Treffen bekommen, könnte es genau an dieser „Kleinigkeit“ liegen.

 

Ich hoffe, dass Sie mit meinen Tipps gute Anregungen für einen positiven, ersten Eindruck erhalten haben. Und wenn dann noch der Inhalt der erwähnten „Verpackung“ stimmt, dann kann ja nichts mehr schief gehen! :-))

 

 

Bildquelle: fotolia.com – Bild ID #108991637 | ©Antonioguillem

 

 

 

 

 

Der gekonnte Auftritt beim Business-Dinner

Der gekonnte Auftritt beim Business-Dinner

Nicht etwa im Konferenzraum werden die wichtigen Geschäfte besprochen, sondern oft im weniger formellen Rahmen. Zum Beispiel bei einem gemeinsamen Business-Dinner. In angenehmer Atmosphäre und mit gutem Essen lässt es sich doch wesentlich entspannter sprechen. Voraussetzung: Sie machen eine gute Figur.

Professionelle Wirkung

Die Etikette zu solchen Anlässen ist deswegen besonders wichtig, weil Geschäftspartner auf den leisesten Anflug von Unprofessionalität mit feinen Antennen reagieren. Stimmt die Basis nicht, wird Ihnen niemand sein Geld oder seine Manpower anvertrauen.

Beim Business-Dinner eine positive Wirkung zu erzielen, fängt bei der Wahl Ihrer Kleidung an und setzt sich in guten Umgangsformen fort. Je nach Anlass ist besonders edle oder auch mal etwas informelle Kleidung gefragt. Die Kunst besteht folglich darin, weder under- noch overdressed zu sein.

Abendgarderobe muss nicht teuer sein. Über einen Vite Envogue Gutschein bekommen Sie beispielsweise hochwertige Designer-Fashion aus zweiter Hand für kleines Geld.

Benimmregeln beherrschen

Dass es sich Anzüglichkeiten in Anwesenheit von Geschäftspartnern und anderen Gästen nicht gehören, versteht sich von selbst. Andere Benimmregeln sind weniger bekannt, beispielsweise dass ein „Guten Appetit“ bei Geschäftsessen längst nicht mehr üblich ist.

Als Gastgeber sprechen Sie bei einer gesellschaftlichen Einladung einen Toast aus. Damit geben Sie den Startschuss für den Abend und haben noch einmal die Gelegenheit, Ihre Gäste offiziell zu begrüßen. Sind Sie selbst zu Gast, warten Sie den Toast Ihres Gastgebers ab, bevor Sie Ihren Wein zum Mund führen.

Gläser und Besteck

Selbstverständlich haben Sie als derjenige, der geladen hat, zuvor einen Probierschluck genommen, um die Qualität des Weines auch sicherzustellen. Anstoßen mit Wassergläser ist heutzutage kein Problem mehr. Übertreiben Sie es dabei aber nicht. Ein freundliches Zunicken ist angebrachter als ein derbes „Prost“.

Gläser und Besteck nutzen Sie beim Business-Dinner immer von außen nach innen. Das ist vor allem bei einem mehrgängigen Menü wichtig, bei dem bestimmte Weine zu den einzelnen Gängen gereicht werden. Ihr Messer sollten Sie weder an der Gabel noch am Fleisch abstreichen.

Etikette beachten

Eine Besonderheit bei festlichen Anlässen: Hier wird oftmals Brot gereicht. Ein dafür vorgesehener kleiner Teller befindet sich links von Ihnen. Das Brot schneiden Sie nicht, sondern brechen es in mundgerechte Stücke. Erst wenn Sie ein Stück in der Hand halten, bestreichen Sie es mit Butter.

Fazit: Sicher wird es Gäste geben, die es selber mit der Etikette nicht ganz genau nehmen und die ganze Angelegenheit etwas lockerer angehen. Die Regeln des Business-Dinners zu kennen, gibt Ihnen dennoch Sicherheit und sorgt für eine positive Wirkung bei Ihrem Gegenüber.

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