So punkten Sie mit Authentizität bei Ihrem Image als Marke Ich

So punkten Sie mit Authentizität bei Ihrem Image als Marke Ich

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig über einen Mitmenschen geärgert, weil dieser nicht „echt“ war oder eine Rolle gespielt hat, die extrem peinlich war?

Tatsächlich spielen viele Menschen oft und gerne eine Rolle oder schlüpfen in eine Maske, weil sie ihr wahres Ich gerne verbergen möchten. Oft erfüllen wir auch vermeintliche Erwartungen, nur um geliebt zu werden.

Kennen Sie das auch?

Wer „echt“ ist, ist ein Original und gerade im digitalen Zeitalter finde ich es sehr wichtig, dass wir online und offline wir selbst sind und uns nicht verstellen.

„Mache dir selbst zuerst klar, was du sein möchtest; und dann tue, was du zu tun hast.“ (Epikets)

 

Was bedeutet Authentizität?

Laut Wikipedia bedeutet Authentizität Echtheit und wird auch mit „Original“ in Verbindung gebracht.

Was bringt mir Authentizität?

Ich bin der Meinung, dass Menschen, die „echt“ sind, haben einfach mehr Spaß am Leben, gewinnen durch Ihre Ausstrahlung mehr Freunde und im Business natürlich auch automatisch mehr Kunden. Menschen, die kein Problem haben, auch mal ihre Ecken und Kanten zu zeigen, finden wir einfach sympathisch.

Meine eigene Geschichte und wie ich lernte authentisch zu sein

Als junge Frau mit Anfang 20 hatte ich zwar schon ein enormes Selbstbewusstsein im Außen, sonst hätte ich mit 20 meinem damaligen Chef in der Ausbildung nicht meine Meinung gesagt. Innen war ich noch total unsicher, weil ich nicht wusste, wer ich bin, was mich einzigartig macht und wofür ich stehe. Ich habe mich teilweise auch äußerlich mit falscher Kleidung „geschmückt“, um etwas darzustellen. Wenn das innere mit dem äußeren nicht übereinstimmt, verstecken wir unsere Unsicherheit oft über eine „Maske“ und wirken auf andere Menschen arrogant. So war das bei mir auch einige Jahre, bis ich das in meiner Coaching-Ausbildung gelernt und gespiegelt bekommen habe. Gerade deshalb ist es mir in meiner schönen ganzheitlichen Arbeit im Bereich Stil, Image und Etikette auch so wichtig, immer auch die Persönlichkeit meiner Kunden mit in Einklang zu bringen.

Meine 5 besten Tipps für ihre Authentizität

Tipp Nr. 1 „Finden Sie heraus, wer Sie wirklich sind und wie sie wirken möchten!“

Wenn Sie ständig zwischen verschiedenen Meinungen über sich selbst schwenken, wird es Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wer Sie wirklich sind und wie Sie in der Außenwirkung wahrgenommen werden möchten.

Bei mir hat das auch eine Weile gedauert, bis ich mich im letzten Herbst (2016) auf einem Buchschreiben Workshop endlich getraut habe, meine wahre Positionierung zu zeigen. Seitdem ich mich in der Öffentlichkeit als Deutschlands frechste Expertin für Stil, Etikette und Persönlichkeitsentwicklung zeige, werde ich viel authentischer wahrgenommen. Das „freche“ war nämlich schon immer ein großer Teil meiner Persönlichkeit. Frech heißt ja nicht unhöflich sein, sondern dass ich mich als Blondine auch traue, meine Meinung zu bestimmten Themen zu sagen, Vorreiter und Pioniergeist zu sein und meine Seminare mit einem Fünkchen Frechheit und Esprit gestalte. Gerade Knigge ist für mich nichts steifes, sondern macht richtig Spaß, wenn ich die „Spielregeln“ beherrsche.

Oftmals liegt die wahre Authentizität nämlich schon im Verhaltensmuster in der Kindheit.  Was könnte das bei Ihnen sein?

Tipp Nr. 2 „Zeigen Sie sich mit allen Ecken und Kanten“

Kennen Sie Glaubenssätze wie „Du musst immer perfekt sein.“ oder „Du darfst keine Fehler machen?“

Das ist totaler Quatsch, denn wer keine Ecken und Kanten hat, ist meiner Meinung nach ein „Roboter“, der nur funktioniert. Stehen Sie zu ihren kleinen Fehlern, denn gerade das macht sie sympathisch und wirkt positiv auf ihr Umfeld.

Wenn Sie sich selbst wieder mehr treu bleiben, wieder mehr über sich lachen, dann haben sie auch mehr Spaß am Leben.  Menschen, die immer nur auf Kosten anderer funktionieren, wirken meiner Meinung nach wie starre Marionetten.

Schreiben sie dazu einfach mal 5-10 Ecken und Kanten auf. Überlegen sie sich danach, wie sie diese liebevoll in ihre Präsentation als Marke Ich mit einbeziehen können.

Tipp Nr. 3 „Bleiben Sie auch in virtuellen Welt „echt“!

Das Internet ist ja die Fundgrube für sogenannte selbsternannte „Virtuell reality Stars“. Ich sag dazu nur Blender oder Angeber. Schließlich ist es einfach, sich dort eine zweite Identität zu schaffen und nach außen zu posen.

Leider fällt das Traumschloss spätestens dann zusammen, wenn der 1. positive Eindruck im Internet nicht mit dem 2. persönlichen Eindruck übereinstimmt.

Seinen Sie ehrlich und authentisch – denn das Internet vergisst nichts. Überlegen Sie lieber zweimal, was sie posten, bevor sie sich hinterher darüber ärgern.

Gerade bei Selbstständigen ist es sehr wichtig, dass das Bild, was ein potenzieller Kunde über sich über sie im Internet macht, auch zusammen passt

Wie echt sind sie wirklich in der virtuell reality bei Facebook und Co.?

Tipp Nr. 4 „Nehmen Sie Fauxpas Situationen mit Humor“

Fehler sind menschlich und kleine Fehler dürfen auch passieren. Gerade wenn wir versuchen, dann besonders perfekt zu sein, machen wir uns oft mehr zum „Affen“, als uns lieb ist.

Wenn sie kleine Fehler wieder mehr mit Humor nehmen, werden sie schnell merken, dass andere Menschen sie mehr respektieren – weil es ihnen nämlich oft genauso geht. Menschen, die über sich selbst lachen können, ziehen andere Menschen automatisch in den Bann. Und sie werden oft ungewollt zum Vorbild für andere Menschen und dadurch sowohl im Privatleben wie im Businessleben erfolgreicher.

Sie werden auch stolz auf sich selbst sein, mutiger werden und vor allen entspannter. Mal ehrlich, strengt es denn nicht an, in vielen Situationen, die uns peinlich sind, schauspielern zu müssen?

Frage: Wann haben sie das letzte Mal so richtig über sich selbst gelacht?

Tipp Nr. 5 „Verstellen Sie sich niemals“!

Natürlich gibt es auch Momente, wo wir uns nicht wohl fühlen, wo wir besonders aufgeregt sind oder wo wir einfach nur Lampenfieber haben. Gerade in solchen Momenten kommen oft alte Glaubenssätze hoch und wir fangen an, uns zu „verstellen“.

Denken Sie immer daran, der Körper lügt nie und die Körpersprache – insbesondere die Mimik verrät uns oft, wenn wir in eine Rolle schlüpfen.

Ich erinnere mich noch gut an meinen 1. Vortrag in der Öffentlichkeit als Stil- und Etikette Trainerin. Unten auf dem Messestand hatte ich beim TV Filmdreh so einen Spaß und habe meine Kunden als Original mit Spaß im 1:1 Coaching beraten. Oben im Vortragssaal bin ich damals vor 4 Jahren auch in die Falle getappt und habe eine Rolle gespielt, weil ich unsicher war. Unsicher, weil ich das 1. Mal vor vielen Menschen gesprochen habe. Denn ich habe versucht, besonders schlau und intelligent zu wirken. 🙂 Das kam leider nicht gut an. Daraus habe ich gelernt und mir professionelle Sprechtrainer gesucht. Heute habe ich große Spaß, Vorträge zu halten und dabei frech und authentisch zu sein.

Trainieren Sie lieber ihr Lampenfieber. Dafür gibt es viele kurze Übungen, um locker zu werden und locker zu bleiben. Gerne empfehle ich Ihnen auch passenden Trainer-Kollegen von mir.

PS: Möchten Sie mehr zum Thema Authentizität lernen, um Ihr Image und Ihre Marke „Ich“ besser und authentisch zu leben? Dann buchen Sie gerne mein Image-Coaching.

Fotos: Pixabay (geralt)

Warum gehört ein gepflegter Herrenschuh zum Image dazu?

Warum gehört ein gepflegter Herrenschuh zum Image dazu?

Im Leben zählen nur zwei Dinge: „Ein gutes Bett und ein gutes Paar Schuhe; wenn man nicht in dem einen steckt, steckt man in dem anderen“. Keiner konnte die Wichtigkeit von guten Schuhen in einem Satz besser zum Ausdruck bringen als der italienische Schauspieler Nanni Swampa.

Ich berate sehr viele Herren, um gemeinsam mit mir Ihr einzigartiges Stil-Profil zu entwickeln. Leider stelle ich sehr oft fest, dass einige Herren keinen Wert auf hochwertige und gute Schuhe legen.

Ich habe meinen Kooperationspartner, Herrn Cengiz Barlas vom Cengiz´ Schuhputzkiste um ein kleinen Gastinterview gebeten.

Herr Barlas, wie sind Sie zu Ihrer Berufung gekommen?

Mich haben schöne Schuhe schon immer fasziniert und bei meinen vielen Reisen in unterschiedliche Städte habe ich selbst oft einen professionellen Schuhputz-Service in Anspruch genommen. So wurde ich davon inspiriert und habe meine Idee, diese Dienstleistung auch in der bayerischen Metropole München professionell anzubieten, umgesetzt. 

Herr Barlas, Sie putzen mit Leidenschaft sowohl Herren wie auch Damenschuhe. Warum ist ein guter Schuh denn so wichtig?

Frau Pötsch, vielen Dank erstmal für Interview. Ja, die Betonung liegt hier bei guten Schuhen. Leider gibt es in Deutschland; zumindest beim Großteil der Männer; keine Schuhkultur. Für viele Männer in Deutschland ist das in meinen Augen leider immer noch ein Fremdwort. Laut den Zahlen des deutschen Schuhverbandes gibt der deutsche Mann im Durchschnitt gerade mal 40€ für Schuhe im Jahr aus. Da können wir nicht von guten Schuhen reden.

Dabei verbringen wir in unserem Alltag weit mehr als 8 Stunden in unseren Schuhen. Diese beeinflussen unsere Fußgesundheit. Umso wichtiger ist es gute Schuhe anzuziehen.

Das stimmt allerdings, wenn ich da bei einigen Damen an Ihre „Billigtreter“ denke, bin ich auch immer ganz erstaunt. Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen guten Schuh aus?

Herr Barlas: In erster Linie geht es um die verwendeten Materialien. Denn Leder ist nicht gleich Leder.

Für günstige Fernostware – also die sogenannten Billigtreter wird meist sogenannte Restleder verwendet, welches von minderwertiger Qualität ist. Diese haben eine geringere Formstabilität und damit keine lange Haltbarkeit. Die Lederoberfläche hat meistens Fehler in der Struktur, oder es werden Leder mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen verwendet. Was die meisten Kunden auch oft nicht wissen oder wissen wollen, dass diese Schuhe meist unter ethisch nicht vertretbaren Umständen in Massen produziert werden, wobei die Materialqualität meist in der untersten Zeile der Skala rangiert.

Ich bin ja ein großer Fan von hochwertigen Lederschuhen und kann mit Gummisohlen überhaupt nichts anfangen. Warum tragen dennoch so viele Menschen gerne Gummisohlen?

Herr Barlas: Sohlen aus Gummi werden zwar als bequem eingestuft, sind aber alles andere als Gesund. Denn sie verhindern die Luftzirkulation und fördern das schwitzen der Füße. Dagegen ist eine hochwertige Ledersohle nach dem eintragen mindestens genauso bequem zu tragen und lässt den Fuß deutlich besser atmen.

Des Weiteren sind Gummisohlen nur bedingt reparierbar. Meist ist der Schuh nicht mehr zu retten.

Frau Pötsch: Jetzt weiß ich auch, woher im Sommer bei einigen Menschen herkommen. Vielen Dank für die Aufklärung.

Was sagt die Machart eines Schuhes über den Tragekomfort und die Haltbarkeit aus?

Herr Barlas: Die Machart eines Schuhs ist ausschlaggebend für Tragekomfort und Haltbarkeit. Hier sind rahmengenähte Schuhe der geklebten Konkurrenz haushoch überlegen.

Ein rahmengenähter Schuh (hier wird die Sohle vernäht und nicht geklebt) mit entsprechendem Obermaterial bei entsprechend regelmäßiger Pflege hält über mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte und kann immer wieder Runderneuert werden.

Warum empfehlen Sie – wie auch ich –  Ihren Kunden lieber in ein rahmengenähtes Paar Schuhe zu investieren, auch wenn viele denken, das kann ich mir nicht leisten?

Herr Barlas: Man kann heute mit einem Budget von ca. 200 – 300€ in die Welt der qualitativ höher wertigen Schuhe einsteigen. Ja der Preis mag in erster Linie für viele als sehr hoch erscheinen, wenn man aber bedenkt, dass ein rahmengenähter Lederschuh – vernünftige und regelmäßige Pflege vorausgesetzt – erfahrungsgemäß mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte seinen Dienst tut, dann relativiert sich der Preis schnell.

Frau Pötsch: Dem kann ich nur zustimmen, ich lasse all meine hochwertigen Schuhe gerne wieder reparieren und habe dann wieder lange Freude am Schuh.

Herr Barlas, eine letzte Frage, was ist Ihr persönlicher Favorit unter den Herrenschuhen?

Herr Barlas: Für mich persönlich hat ein rahmengenähter Oxfordschuhs die eleganteste Ausstrahlung.dann spricht alles dafür, sich gutes Schuhwerk anzulegen.

Frau Pötsch, ich möchte das Interview gerne mit meinem Lieblingszitat zum Thema Schuhe beenden.

 „Ein guter Beobachter sieht am Zustand der Schuhe, mit wem er es zu tun hat.“ (Honore dé Balsac)

Vielen Dank für das Interview. Wer mehr über die Wichtigkeit von gepflegten Schuhen erfahren möchten, kann dazu auch den Artikel vom Januar im Capital lesen.