Die Must Haves der Basics für Damen im Kleiderschrank

Die Must Haves der Basics für Damen im Kleiderschrank

Die 10 besten Tipps fŸr den stilvollen Auftritt an den FeiertageBasics sind das wichtigste im Kleiderschrank, denn auf diese Kleidungsstücke können wir uns immer verlassen. Basics passen einfach zu jedem Anlass.

„Das Geheimnis der Eleganz liegt in der Schlichtheit.“ (Christian Dior)

Achten Sie beim Kauf von Basics darauf, dass diese zeitlos und von guter Qualität sind. Denn so haben Sie viele Jahre Freude an diesen treuen Begleitern, weil sie einfach perfekt mit modischen Trends kombinierbar sind.

Basics sind eine Must Haves, die jede Frau und jeder Mann unbedingt im Kleiderschrank haben sollte. Heute bekommen Sie von mir die wichtigsten Tipps, welche Must-Haves Sie wirklich brauchen.

Die Must Haves der Basics für die Frau

  • Das kleine „Schwarze“: Es muss nicht unbedingt schwarz sein, denn sehr hellhäutigen Menschen steht schwarz einfach nicht. Ein schlichtes edles Cocktail- oder Abendkleid rettet so viele Situationen. Inzwischen gibt es auch in Anthrazit, Dunkelblau und Dunkelgrau sehr viele „kleine Schwarze“.
  • Die schlichte „weiße“ Bluse: Eine schöne und gut geschnittene Bluse ist ebenfalls praktisch. Denn sie passt zum Anzug, zur Jeans oder zum Rock. Weiß ist jedoch nicht weiß. Achten Sie beim Weiß darauf, dass es auch Ihrem Hautton schmeichelt. Unter den Weißtönen gibt es das reine Weiß, das Offwhite (gebrochenes Weiß), das Perlmutt oder Elfenbeinweiß und das Cremeweiß.
  • Eine edle dunkelblaue Jeans. Jeans sind durchaus salonfähig und inzwischen gibt es Jeans in so vielen tollen Farben. Achten Sie bei der Jeans unbedingt auf die richtige Passform. Wenn Sie mehr zur Passform erfahren möchten, lesen Sie doch einfach meinen Jeansratgeber im Blog von Gekonnt wirken.
  • Stiefeletten sehen nicht nur zum Kleid oder Rock sexy aus, sondern verlängern auch die Beine enorm.
  • Eine gute und zeitlose Handtasche von hochwertiger Qualität: Bei Taschen gibt es so viele unterschiedlichen Formen und Varianten. Nicht jede Tasche und Größe steht auch jeder Frau. Achten Sie hier bitte darauf, dass die Tasche zu Ihrem Stiltyp und Ihrer Größe passt. Zu einer kleinen Frau passen keine sehr großen Taschen. Große Frauen sehen mit einer Mini-Bag auch nicht stylish aus. Ich empfehle immer 3 Arten von Taschen: eine klassische Handtasche, eine Businesstasche und eine Clutch für den Abend. Natürlich können sie auch mehrere Taschen in unterschiedlichen Farben haben. Taschen sind neben Schuhen das schönste Accessoires bei uns Frauen. Kaufen Sie bitte keine Billigtaschen oder Plagiate.
  • Edle Pumps: Das sind die Waffen einer Frau. Pumps müssen nicht unbedingt sehr hoch sein. Inzwischen gibt es von vielen Herstellern auch die Varianten mit 3-5cm Absatz. Achten Sie hier auf eine gute Qualität und eine gute Passform. Wer eher kleiner ist oder etwas kräftige Beine hat, sollte besser Pumps mit einem spitzen oder eckigen Absatz tragen. Wenn Sie eher größe Füße haben, dann empfehle ich Ihnen runde Spitzen bei den Schuhen. Diese sind für Sie vorteilhaft, denn sie verkleinern den Fuß.
  • Ein gut sitzender Blazer in Ihrer Basicfarbe: Denn damit sehen wir einfach immer gut aus. Es muss nicht immer unbedingt der klassische Businessblazer sein. Auch verspielte Formen mit abgerundeten Ecken am Ende sehen gut aus. Inzwischen gibt es auch für weibliche Damen eine gute Lösung mit einer Blazerjacke (Kombination von Blazer und Cardigan). Achten Sie darauf, dass das Material Ihrer Figur schmeichelt. Das Material sollte auch nicht knittern. Investieren Sie hier ruhig in einen hochwertigen Blazer, denn so haben Sie lange Freude dran. Wenn Sie Ihre Basicfarben noch nicht kennen, dann gönnen Sie sich doch einfach eine Farbberatung.
  • Gute Shirts aus Baumwolle in verschiedenen Farben aus Ihrer Basis-Farbpalette. Neben klassischen weißen T-Shirts können Sie so auch den Anzug auffrischen. Achten Sie hier auf den richtigen Ausschnitt, um ein schönes Verhältnis von Schultern, Dekolleté und Hals zu haben.
  • Gut sitzende BHs: Fakt ist, dass 70% der Frauen die falsche BH-Größe tragen. Ich selbst habe das bis 2013 auch getan. Bis ich von einem Dessoushersteller (Rigby & Peller) eingeladen wurde, mich doch einmal vermessen zu lassen. Das ist eine wahre Erleichterung, wenn sie auf einmal einen BH tragen, ohne zu merken, dass sie einen tragen. Probieren Sie es aus.
  • Ein eleganter Cashmere-Pullover in Ihrer Basicfarbe. Dieser sieht in Kombination mit der weißen Bluse und der blauen Jeans zu vielen Anlässen top aus.
  • Eine schöne Auswahl an geschmackvollen Schmuckstücken, welcher zu Ihnen, Ihrer Stillandschaft und Ihren gesellschaftlichen Anlässen passtt. Meine Empfehlung: „Weniger ist mehr“. Achten Sie darauf, dass Sie den Schmuck mit verschiedenen Kleidungsstücken kombinieren können.
  • Ein edler Mantel für jede Saison. Das muss nicht unbedingt ein Trenchcoat sein, denn dieser steht nicht jeder Frau. Ein schlichter klassischer Mantel passt einfach zu jedem Outfit.

Möchten Sie mehr erfahren? Gerne erzähle ich Ihnen in einem kostenlosen Kennlerntelefonat oder gemütlich beim Austauschgespräch beim Kaffe, Lunch oder Dinner mehr zum Thema „Warum Stil bleibt und Mode vergänglich ist“.
Podcast Gekonnt wirken - Ihr Auftritt zum ErfolgMöchten Sie den Beitrag auch gerne als Audio-Datei (Podcast) hören? Dann klicken Sie hier doch einfach rein.

Die perfekte Jeansform für jede Figur

Die perfekte Jeansform für jede Figur

Jeansratgeber_GekonntwirkenTragen Sie auch so gerne Jeans wie ich? Jeans sind einfach praktisch und bequem. Dennoch ist bei der Auswahl an Marken und Schnitten der Kauf oft nicht so einfach.

Überings sieht eine gutgeschnittende Jeans mit einem schönen Blazer und einen edlen Oberteil auch im Business klasse aus.

Im heutigen Blogbeitrag möchte ich mit Ihnen über das Thema Jeans sprechen. Denn: Wenn Sie jedoch wissen, welche Jeans zu Ihrer Figur und Ihrer Persönlichkeit passt, dann tun Sie sich oft leichter.

Ihre Aufgabe: Betrachten Sie sich zunächst einmal im Spiegel und analysieren Sie Ihre Figur. Was sind Ihre Schokoladenseiten, die sie betonen möchten und welche Seiten möchten Sie eher kaschieren? Seien Sie bitte ehrlich mit sich selbst. Auch ich liebe meine Beine nicht besonders, weil ich leichte O-Beine habe. 🙂

Allgemein werden bei der Jeans 8 Modelle unterschieden:

  • Die Röhren-Jeans: Das ist eine sehr enge Hose im V-Schnitt und streckt. Empfehlenswert wenn Sie klein und normal schlank sind. Besonders schön sehen hier Hosen aus Strechmaterial aus, welche auch normal schlanken Frauen eine bessere Passform und mehr Tragekomfort bieten. Passen Sie aber auf, dass Sie die Farbe zur Beschaffenheit Ihrer Oberschenkel wählen, denn sehr helle Farben lassen oft viel durchscheinen. Wenn Sie schlanke Beine haben und etwas breitere Hüften, können Sie diese Hose wunderbar mit einem längeren locker geschnittenen Oberteil tragen.
  • Die Boyfriend-Jeans: Diese Jeans steht femininen Frauen mit weiblichen Rundungen und kräftigen Beinen sehr gut. Der Schnitt ist hier gerade und ausgestellt. Wichtig ist hier ein lockerer Schnitt ohne Strechanteil. Achten Sie hier auf eine klassische aufgesetzte Taschenform.
  • Die Bootcut-Jeans: Sie wird bis zum Knie enger und ist nach unten leicht ausgestellt. Diese Form können fast alle Frauen tragen, denn sie lässt die Hüften durch die Schnittform schmaler wirken. Die betont die Körperformen und verlängert die Beine enorm wenn Sie dazu High Heels tragen. Diese Form kaschiert auch breite Hüften.
  • Die ausgestellte Jeans (Schlaghose): Diese Jeans hat einen hoch angesetzten Bund und steht Frauen mit einem langen Oberkörper und kurzen Beinen sehr gut. Hier wird das Verhältnis optimal kaschiert.
  • Die Hüft-Jeans: Sie sitzt wie der Name schon sagt auf der Hüfte. Sie hat einen engeren Schnitt und sieht mit High Heels super aus. Wenn Sie allerdings kurze Beine haben und einen langen Oberkörper, tragen Sie dazu bitte hohe Schuhe um das auszugleichen.
  • Die High Waist Jeans: Sie ist für Frauen mit leichten Hüften, langen Oberkörper und kurzen Beinen ideal. Diese Hose hat eine hohe Taille und sieht dadurch sehr sexy aus. Wenn Sie allerdings große Brüste haben, rate ich Ihnen davon ab. Denn der hohe Bund lenkt den Blick auch unbewusst auf den Brustbereich.
  • Die Low-Waist Jeans: Diese Jeans ist eine Form für Frauen mit einem größeren Po. Diese Hosen haben in der Regel kleine Taschen am Po, welche das nicht so betonen. Die Low-Waist Jeans sieht auch bei Frauen mit langen Beinen und kurzen Oberkörper super aus.
  • Die 7/8 Jeans: Sie sieht bei Frauen mit kräftigen Waden gut aus. Frauen mit kurzen Beinen rate ich von diese Form ab. Tragen Sie lieber eine kurze Jeans im Capri-Stil, welche über das Knie geht.

PS: Wollen Sie mehr dazu erfahren? Gerne berate ich Sie ausführlich zu den Themen Körperform, Proportionen, Schnitte und Linienführungen in meinen ausführlichen Style-Coaching.

Die 6 größten Fehler in der Besteckführung

Die 6 größten Fehler in der Besteckführung

happy valentine's!Gehen Sie auch so gerne stilvoll essen wie ich? Sicherlich ärgern Sie sich öfter über die Sitten Ihrer Tischnachbarn. Unbewusst üben wir jedoch häufig selbst den ein oder anderen Fehler in der Besteckführung aus.

Heute lernen Sie die häufigsten Fehler in der Besteckführung kennen.

Fehler Nr. 1: Der Tellerrand-Fehler

Das Besteck wird mit den Griffen rechts und links schräg am Tellerrand abgelegt. Ich sage dazu immer „Ameisen-Brücken“ bauen. Dabei kann auch Soße vom Messer kleckern, oder es können andere kleine Fauxpas passieren.

Mein Tipp: Einmal aufgenommenes Besteck berührt nie wieder die Tischkante. Sie können das Besteck zur Tellermitte zeigend ablegen. Falls genügend Platz auf dem Teller ist, können Sie das Besteck auch leicht überkreuzt ablegen.

Fehler Nr. 2: Der Griff-Fehler

Die Gabel und das Messer werden häufig so weit unten angefasst, dass das Schneiden sehr schwierig werden kann. Die Besteckhaltung sieht hier eher so aus, als ob wir uns mit Gartenwerkzeugen beschäftigen.

Mein Tipp: Halten Sie das Besteck oben an den Griffen fest. Die Gabel sollte beim Schneiden im Handgelenk sitzen und der Zeigefinger übt leicht Kraft aus.

Fehler Nr. 3: Der Geräusch-Fehler

Wie oft sehe und höre ich das, wenn das Messer zum Schieben von Essen benutzt wird. Das verursacht leider sehr laute und oft ungenießbare Geräusche. Das Messer ist kein Schieber. Es wird auch nicht zum Zusammenkratzen von Speisen genommen.

Mein Tipp: Nutzen Sie das Messer als Brücke – also als Gegenhalter einer Speise zur Gabel. „Das Messer ist die Brücke und die Gabel schiebt“ – sage ich zu meinen Kunden immer in meinen Seminaren.

Fehler Nr. 4: Der Putzfehler

Putzaktionen auf dem Teller sehen echt nicht appetitlich aus. Das können Sie ganz gemütlich zu Hause machen. Im Restaurant, oder wenn Sie in Gesellschaft sind, sollten Sie das besser bleiben lassen.

Mein Tipp: Das Messer müssen Sie im Restaurant nicht säubern, das erledigt gerne die Spülmaschine für Sie.

Fehler Nr. 5: Der Schleck-Fehler

Leider sehe ich immer wieder, dass einige Menschen in der Öffentlichkeit ihr Messer mit Soße genussvoll ablecken. Hier geht es aber nicht darum, zu zeigen, wie Sie auch genussvoll das Eis „Ed von Schleck“ verspeisen können. Sondern um Ihre innere Einstellung zum Thema Tischmanieren.

Mein Tipp: Denken Sie immer daran, dass Sie eines Tages vielleicht auch ein sehr scharfen Messer haben könnten und sich damit Ihre Zunge oder Lippen in Gefahr bringen!

Fehler Nr. 6: Der Gestikulier-Fehler

Stilvoller Small Talk beim Essen ist gerne gesehen. Einige Menschen nutzen das Besteck jedoch gerne, um ihre Mimik und Gestik damit zu unterstützen. Das sieht dann oft wie eine Drohgebärde aus.

Mein Tipp: Wenn Sie gerne wie ich mit den Händen Ihre Worten umrahmen, achten Sie bitte darauf, dass Sie das Besteck vor dem Sprechen ablegen.

Möchten Sie den Beitrag auch gerne als Audio-Datei (Podcast) hören? Dann klicken Sie hier doch einfach rein.

 

PS: Möchten Sie mehr zum Thema „Tischsitten oder Tischkultur und moderne Umgangsformen“ wissen, dann melden Sie sich doch einfach bei meinem nächsten Knigge-Seminar an.

Warum gehören professionelle Bilder zu einem guten Image?

Warum gehören professionelle Bilder zu einem guten Image?

Als Image-Expertin für Persönlichkeitsmarketing stelle ich oft fest, dass Bilder auf Webseiten, in Social Media oder auch bei Bewerbungen entweder nicht aktuell sind oder gar nicht die Kompetenz und Stärken der Person wiederspiegeln.

Unknown-1Dafür gibt es gute und professionelle Fotografen. Ich freue mich, Ihnen heute Dorothe Willike-Jungfermann von Fotografie Willeke-Jungfermann als Interviewpartnerin vorzustellen. Sie verrät mir und Ihnen liebe Leser die wichtigsten Tipps für ein professionelles Foto.

Dorothe Willeke-Jungfermann, Portrait- und Hochzeitsfotografin aus München. Ihre Tätigkeit als Fotografin ist Beruf und Berufung zugleich.

Wer ist Dorothe Willeke-Jungfermann und was zeichnet Ihre Arbeit als Fotografin in München aus?

Die einfühlsame Arbeit für und mit Menschen und ein professionelles Bildergebnis stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. 20jährige Erfahrung hinter der Kamera, immer den Wunsch des Kunden im Blick!

Warum sind aktuelle, professionelle und hochwertige Image- und Businessbilder heute so wichtig?

Der erste Eindruck zählt! Vertrauen bei potentiellen Kunden gewinnen wir durch einen professionellen Auftritt, sowohl in der Gestaltung der Website, der Imagebroschüre, den Inhalten als auch in der persönlichen Außendarstellung durch die Bilder. Ein einheitliches Erscheinungsbild und eine klare und authentische Bildsprache wirken professionell.

Menschen erreichen Menschen: Aussagekräftige Portrait- und Imagebilder, die eine Geschichte, die von der Persönlichkeit und die des Unternehmens, erzählen, erregen Neugier und vermitteln ein positives Gefühl.

Anmerkung Image-Expertin: Da sprechen wir die gleiche Sprache. Ich sage meinen Kunden und Kundinnen auch immer, sie sollen einfach sie selbst bleiben, eine Identität entwickeln und Geschichten von sich erzählen.

Worauf achten Sie beim Shooting besonders? Wie motivieren Sie Ihre Kunden, um authentische und professionelle Bilder mit Ihnen während des Shootings zu bekommen?

In einem persönlichen Vorgespräch lernen meine Kunden mich kennen. Vertrauen ist eine wichtige Basis für ein gelungenes Shooting. Wir stimmen ab, welche Bilder entstehen sollen, wo wir fotografieren, welche Kleidung zum Portrait-Shooting verfügbar sein sollte und ob eine Visagistin benötigt wird oder nicht.

Viele Menschen haben Scheu vor der Kamera und benötigen ein wenig „Vorlauf“. Als erfahrene Portraitfotografin gebe ich meinen Kunden diese Zeit. Wichtig – ein positives Umfeld; der ein oder andere Scherz darf auch nicht fehlen. Nur dann entstehen unverwechselbare und authentische Portraitbilder.

Was sagen Ihrer Meinung nach „günstige“ oder „veraltete“ Bilder über die Person dahinter aus?

Ich würde die Frage gerne anders beantworten. Manchen fehlt die Zeit im täglichen Business, anderen der Glaube an die Notwendigkeit und einigen Unternehmerinnen und Unternehmen ist die Außenwirkung ihrer Bilder nicht bewusst.

Wer sich und seine Marke darstellen und seine Zielgruppe erreichen möchte, der MUSS in seinen Bildern zeigen, wer sie oder er ist und für wofür die Persönlichkeit und das Unternehmen steht. Neben professionellen Portraitbildern, auch die weiteren Bilder auf der Internetseite oder in der Imagebroschüre.

Stockbilder werden millionenfach verkauft. Individuell, nur für das eigene Unternehmen fotografierte Bilder gibt es nur einmal mal. Ein Investition, die sich bezahlt machen wird.

Anmerkung Image-Expertin: Danke für die vielseitige Beantwortung meiner Frage. Das ist wirklich spannend und verhilft hoffentlich vielen zu einem anderen Denkansatz. Das mit den Stockbildern für große Unternehme verstehe ich sehr gut, denn auch ich werde oft als Visagistin für Image-Bilder von Unternehmen gebucht und finde es klasse, wenn Unternehmen gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern einheitliche und gewünschten Außenwirkung des Unternehmens professionelle Bilder erstellen lassen.

Mir fällt auf, dass viele Menschen gerade in den sozialen Netzwerken, wo sich präsentieren, schlechte Fotoschnappschüsse haben. Warum gehören professionelle Bilder in jedes soziale Netzwerk als Eigenvermarktung?

Professionelle Unternehmensseiten auf Facebook, Google+, Twitter etc. sind wirkungsvolle öffentliche Profile. Der Qualitätsfaktor bei den Bildern sollte ebenso aussagekräftig sein, wie der der Unternehmerseiten.

Was macht ein gutes Bild aus? Wo nehmen Sie Ihre Ideen bei der Umsetzung her?

Die Kontaktaufnahme des Betrachters zum Bild erfolgt im Bruchteil einer Sekunde. Ein gut gestaltetes Bild mit einer eindeutigen Bildaussage wird schneller erfasst und bleibt in Erinnerung. Wesentlich dafür physikalische, emotionale oder auch kognitive Reize, die vom Bild ausgehen.

Ein aussagekräftiges Portrait bzw. Unternehmensbild muss unter diesem Aspekt fotografiert werden. Nicht zu vergessen, der Sympathiefaktor: Ein freundlicher und sympathischer Mensch spricht uns doch eher an, als jemand, der griesgrämig in die Kamera schaut oder?

Anmerkung Image-Expertin: Ooh ja, ich finde es auch immer sehr schade, dass bei einigen guten Bildern das Lächeln fehlt. Als Knigge-Expertin sage ich immer „Ein Lächeln verzaubert die Welt, öffnet Türen und kostes nichts.“

Wie würden Sie Ihren Fotostil bezeichnen?

Meine Kunden schätzen einen natürlichen, authentischen und eleganten Stil, für den ich auch stehe. Sowohl bei meinen Privatkunden als auch bei meinen Businesskunden.

Gibt es Unterschiede beim Shooting mit Männern oder Frauen?

Nein, für mich nicht. Jeder Mensch – ob Mann oder Frau – ist individuell. Wie schrieb Friedrich Dürrenmatt Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie“. Mein Ziel ist es, diese Persönlichkeit in meinen Bildern sichtbar werden zu lassen, ganz unabhängig vom Geschlecht. Das wichtigste Für mich ist der Wunsch meiner Kunden, der steht immer im Mittelpunkt meiner fotografischen Arbeit.

Raten Sie einigen Kunden vor dem Shooting auch zum Besuch einer Typberatung, wenn Ihnen auffällt, dass der Stil nicht dem Image des Kunden entspricht?

Vor einigen Jahren hat eine Ihrer Kolleginnen, wir kannten uns da leider noch nicht, mich selber beraten. Ich fand es überaus interessant und habe davon profitiert. Davon berichte ich gerne meinen Kundinnen und wecke Interesse.

Anmerkung Image-Expertin: Das ist spannend. Daraus sollten wir ein Kooperations- oder Beratungspaket entwickeln. Das ist ja auch das schöne am Netzwerken.

Fotolia_107621475_XS_copyrightLiebe Frau Willeke-Jungfermann, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und meine Fragen so ausführlich beantwortet haben.

Dorothe Willeke-Jungfermann: Es war mir eine Freude und ich danke Ihnen für Ihre Anfrage. Natürlich freue ich mich auch, Sie bei dem ein oder anderen Netzwerk-Event wiederzusehen oder gar eine Kooperation zu gestalten.