Ein erfolgreicher Smalltalk: Meine 5 Tipps!

Ein erfolgreicher Smalltalk: Meine 5 Tipps!

ErfolgsgeheimnisseSmalltalk-GekonntwirkenEin erfolgreicher Smalltalk ist für die meisten Menschen immer noch ein Mysterium.  Dabei ist Smalltalk das lockere und kleine Gespräch, um Beziehungen aufzubauen. Zum erfolgreichen Smalltalk gehört auch gute Menschenkenntnis.

Mal ganz ehrlich, haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie Ihr Gegenüber auch non-verbal kommuniziert?

Ein guter Netzwerker nutzt beim Smalltalk den Dreiklang der Rede. Daraus habe ich die 5 Erfolgs-Geheimnisse für den gekonnten Smalltalk abgeleitet.

 

1. Geheimnis: Der 1. Eindruck zählt – auch beim Smalltalk!

Die wichtigsten Fragen zur Vorbereitung eines Treffens lauten immer: „Wo gehe ich hin?“ – „Wen möchte ich dort treffen?“ und „Was möchte ich erreichen?“

Mein Tipp:  Lassen Sie sich – wenn möglich, im Vorfeld eine Gästeliste geben und passen Sie Ihren Auftritt an den Anlass des Treffens an.  Mit einem authentischen und sympathischen 1. Eindruck haben Sie schon gewonnen. Lächeln Sie und gehen Sie offen auf potenzielle Gesprächspartner zu.

2.  Geheimnis: Empathie als Türöffner nutzen

Schon Knigge wusste: „Interessiere Dich für andere, wenn Du willst, dass andere sich für Dich interessieren.“

Mein Tipp:  Ein erfolgreicher Smalltalk besteht aus dem aktiven und begeisterten Zuhören. Stellen Sie dabei offene Fragen, um Ihr Gegenüber besser kennenzulernen und ihn besser zu verstehen. Nutzen Sie Smalltalk auch für Ihr Selbst-PR und wecken Sie Neugierde durch einen gekonnten Elevator-Pitch.

3. Geheimnis: Die Kunst der Überzeugung

„Gemeinsam sind wir stark, alleine gehen wir unter.“ – Die Qualität unserer Beziehungen hängt stark von unseren Interaktionen ab.

Mein Tipp Nr. 1: Finden Sie während des Gesprächseinstiegs einen Aufhänger für eine Gemeinsamkeit. Das kann ein gemeinsames Hobby, der gemeinsame Gastgeber, der letzte Urlaub, eine Empfehlung, oder ein spannendes Thema zur aktuellen Jahreszeit sein.

Mein Tipp Nr. 2: Wenn Sie schon Namen von Personen kennen, die Sie bei Ihren Terminen treffen, hervorragen! Nutzen Sie die Möglichkeiten von Social Media (XING, LinkedIn, Facebook, Instagram,…) und versuchen Sie so viel wie möglich über die Teilnehmer und Ihre potentiellen Gesprächspartner herauszufinden. Und wenn Sie dabei ein gemeinsames Interesse feststellen, dann haben Sie schon einen perfekten Einstieg für ein Gespräch.

4. Geheimnis: Augen auf bei der Themenauswahl!

Der schönste Einstieg nutzt nichts, wenn der Hauptteil langweilig wird. Deswegen lockert ein gesunder Humor  jedes Gespräch auf.

Mein Tipp: Vermeiden Sie Diskussionspunkte wie Politik, Geld, Krankheit, Intimitäten oder Religionen. Frauen mögen auch keine Witze, besonders keine anzüglichen! Gerade beim 1. Date haben Sie damit schon verloren. Wenn Sie nicht gerade bei der Yellow Press arbeiten, verschonen Sie Ihren Gesprächspartner bitte auch mit Klatsch und Tratsch.

5. Geheimnis:  Der letzte Eindruck bleibt – Verabschiedung mit Stil

Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner gegenüber Verantwortung. Bedanken Sie sich am Ende für das Gespräch. Das zeugt von Stil, Wertschätzung und guten Manieren.

Mein Tipp Nr. 1: Beenden Sie den Small-Talk mit einem positiven Ausblick, wenn Ihnen der Kontakt sympathisch war. Tauschen Sie Visitenkarten aus und melden Sie sich zeitnah bei der Person, um das Gespräch zu vertiefen.

Mein Tipp Nr. 2: Fungieren Sie als Netzwerker und stellen Sie Ihren Gesprächspartner einer anderen für ihn interessanten Person vor. Nutzen Sie dafür einen Aufhänger, z.B. eine gemeinsame Sportart zum Gesprächseinstieg.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und viel Erfolg beim nächsten Smalltalk!

Haben Sie Fragen zum Thema oder möchten Sie mehr über Kommunikations-Knigge-Themen erfahren? Schreiben Sie mir eine Email an jkp@gekonnt-wirken.de

Mit stilvollen Grüßen,
Janine Katharina Pötsch

Die 10 besten Tipps für den stilvollen Hotelaufenthalt

Die 10 besten Tipps für den stilvollen Hotelaufenthalt

Fotolia_75832378_XS_copyrightSchon Knigge wusste „Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.“

Reisen ist für viele von uns eine kleine Auszeit. Ein Hotel ist aber ein Ort, wo sich viele Menschen begegnen. Heute möchte ich Ihnen die 10 Spielregeln für Ihren vergnügten Hotelaufenthalt verraten.

 

Anreisen mit Köpfchen

Prüfen Sie beim einchecken sofort, ob Ihre Reservierungskriterien wie Zimmerkategorie oder Meerblick erfüllt worden sind. So können Sie von Anfang an entspannt den Urlaub oder das verlängerte Wochenende genießen.

Mein Tipp: Fragen Sie beim Check-In gleich nach dem Internetzugang, Adapter oder sonstigen Dingen, die Sie für Ihren Wohlfühlaufenthalt brauchen.

Entspannt abreisen

Bezahlen Sie Ihre Rechnung am besten schon am Abend vorher. So vermeiden Sie den allgemeinen Stress und fahren entspannt wieder nach Hause.

Mein Tipp: Klären Sie hier auch gleich das Thema Gepäckaufbewahrung oder das Thema Taxibestellung.

Probleme verständnisvoll klären

Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein kleines Missgeschick bei der geplanten Auszeit passiert. Mein Tipp: Unterscheiden Sie, ob es sich hierbei nur um eine kleine Panne (z.B. Wein korkt oder eine kaputte Glühbirne) oder um ein schwerwiegendes Problem (z.B. kaltes Wasser in der Dusche) handelt.

Mein Tipp: Reklamieren Sie fair und nutzen Sie das Sandwich-Prinzip (Lob-Kritik-Feedback).

„Sag mir, wie Du isst und ich sag’ Dir wer Du bist“

Viele Hotels bieten bis 10:00 Uhr Frühstück an. Nehmen Sie Zeit, entspannt in den Tag zu starten. Mein Tipp: Kommen Sie am besten 20 Minuten vor dem Ende des genannten Zeitraums. Gehen Sie lieber öfter zum Büffet. Schlachten oder drängeln am Büffet sind absolute No-Go’s. Selbst wenn Sie es eilig haben, nehmen Sie keine Speisen mit.

Mein Tipp: Klären Sie das besser stilvoll vorher und lassen sich ein Lunchpaket packen. Ein Stück Obst dürfen Sie aber gerne mitnehmen.

Freundlichkeit zählt

Grüßen Sie fremde Gäste und Hotelangestellte immer. Das gilt im Fahrstuhl, im Treppenhaus, im Gang und beim betreten des Frühstücksraums. In der Sauna oder im Wellness-Bereich ist ein freundliches Lächeln und ein Kopfnicken eher angebracht als ein Tagesgruß.

Mein Tipp: Ein Lächeln kostet nichts und der Tag beginnt gleich schöner.

Kleider machen Leute

Halten Sie sich bei gehobenen Hotels an die allgemeinen Kleidungsvorschriften. So bequem es auch ist, in Jogginganzug oder Bademantel, denken Sie immer daran „Kleider machen Leute“.

Mein Tipp: Kleiden Sie sich auch im Urlaub mit Stil. Sicherlich treffen Sie auch dort interessante Menschen, mit denen Sie gerne länger in Kontakt bleiben möchten.

Wohlfühlcharakter durch Sauberkeit

Muss es unbedingt jeden Tag ein frisches Handtuch sein? Benutzte Duschtücher gehören in die Dusche oder in die Badewanne. Das Housekeeping ist jedoch nicht für die allgemeine Unordnung zuständig und freut mich über Ihre Wertschätzung.

Trinkgeld gehört zum guten Ton

Trinkgeld bekommt nicht nur das Servicepersonal im Restaurant. Auch das Zimmermädchen und der Page freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit.

Mein Tipp: Hinterlassen Sie am Abreisetag 1-2 EUR pro Tag für das Housekeeping im Zimmer und geben Sie den Kofferträger als Dankeschön auch etwas Kleingeld.

Taktvolles Verhalten im Wellness –Bereich

Wellness dient zur Erholung. Deshalb gibt es in vielen Hotels auch den sogenannten „Spa-Knigge“. Essen und Getränke von draußen sind dort nicht erlaubt. Bringen Sie auch fremde Gäste mit. In der Ruhe liegt die Kraft.

Mein Tipp: „Reservieren“ Sie keine Liegen im Wellness- oder Poolbereich. Das ist einfach unhöflich.

Zum beliebten Gast des Hauses werden

Gute Hotels führen auch Listen über Ihre Lieblingsgäste. Wollen Sie auch dazu gehören? Die kleinen Fläschchen im Bad können Sie gerne als Geschenk des Hauses betrachten. Dazu zählen auch das Obst oder ein Willkommengruß im Zimmer. Aschenbecher, Vasen, Handtücher, Schirme und Co. Sind jedoch Wertgegenstände und Eigentum vom Hotel.

Mein Tipp: Halten Sie sich an die allgemeinen Spielregeln, dazu zählt auch die Nachtruhe. Selbst wenn Sie noch so gut gebettet liegen, ein Hotelzimmer ist kein Partyersatzraum.