Elegant und gemütlich – das perfekte Outfit zu Weihnachten

Elegant und gemütlich – das perfekte Outfit zu Weihnachten

Couples X mas marketFunkelnde Lichter bilden einen herzergreifenden Kontrast zur frostigen Witterung mit tanzenden Schneeflocken vor dem Fenster. In der festlich geschmückten Stube duftet es nach Zimt, Kardamom und sündhaften Leckereien der Jahreszeit. Gemütlichkeit macht sich breit, während die liebsten Freunde und Verwandten ihre Überraschungen unterm Christbaum bewundern. Weihnachten ist ein ganz besonderes Fest, an dessen traditionelle Faszination auch die schnelllebige Gegenwart nicht rütteln kann. Deshalb scheint es unangemessen, am Heiligen Abend einfach in die verwaschene Alltags-Jeans zu schlüpfen. Soweit ist die besinnliche Garderobenfrage geklärt. Wenn es konkret wird, kommt aber doch Unsicherheit auf: Was ziehe ich an Weihnachten an? Welches Outfit ist angemessen?

Buntes Potpourri an textilen Wünschen

Auf die alljährliche Wiederkehr dieser Überlegungen ist ebenso Verlass wie auf den Nikolaus und das Christkind. Dabei ist die stylische Angelegenheit gar nicht mal schwierig, wenn sie systematisch angegangen wird. Bevor die aktuellen Trends der Wintermode gesichtet werden, steht ein Brainstorming zum Charakter der Begebenheit an. Mit Weihnachten wird ein festliches, familiäres und zugleich gemütliches Ambiente verbunden. Warmherzige Gesten charakterisieren die zwischenmenschliche Interaktion beim Fest der Liebe mit religiösem Hintergrund. Neben vertrauten Runden im Wohnzimmer können ein köstliches Dinner bei Kerzenschein, der Besuch in der Kirche und ein Winterspaziergang – beispielsweise auf einem von Deutschlands vielen Weihnachtsmärkten – auf dem Programm stehen. Mit Blick auf die resümierten Eigenschaften wird klar: Die Garderobe für Weihnachten muss tatsächlich sehr vielen Aspekten gerecht werden.

Warmes Rot, Glitzer und eine Prise Weiblichkeit

Vater macht Familienfoto zu WeihnachtenSoweit zur Theorie, doch nun sind greifbare Ideen gefragt. Am besten gelingt dies mit einem gelungenen Beispiel aus dem Portfolio von Lizza. Dies sind die Komponenten des schicken Ensembles:
– Schwarze Hose in Wachs-Optik
– Bluse im warmen Rot mit glitzernden Ziersteinen
– Rote High Heel Pumps
– Rote Clutch mit funkelndem Strass

Nicht ohne Grund ist Rot als Farbe bei der Weihnachtsdekoration beliebt. Mit ihr werden Liebe, Glück, Lebensfreude und Wärme verbunden. In Kombination mit Schwarz wirkt die satte Tonart angemessen elegant. Zugleich ist das Weihnachtsoutfit weder fad noch aufgestylt. Die glitzernden Details passen fabelhaft zum Ambiente und verleihen dem legeren Look etwas Glamouröses. Die roten Pumps steuern dem textilen Ensemble einen Hauch verführerische Weiblichkeit bei, der gewiss nicht deplatziert ist. Schließlich möchte auch der männliche Begleiter von dem Styling Feuer und Flamme sein.

Die Frau von Welt hat als Upgrade für die weihnachtliche Festmode noch ein paar Stiefel mit bequemer Eleganz und einen wollenden Wintermantel parat. So steht dem Schlendern im Schnee ebenso nichts im Wege wie dem besinnlichen Gottesdienst in kühlen Kirchengemäuern. Schöne Outfits hat auch das Magazin Brigitte zusammengestellt.

Sex sells – aber nicht zu Weihnachten

Zum guten Schluss gibt es noch einen Tipp für unbekannte Sphären: Wer zu Weihnachten als Gast geladen ist, sollte zuvor die Atmosphäre klären. Einzelne Familien begegnen dem Christkind mit Smoking und Abendkleid. Auch bei diesen Szenarien gilt: Zu viel Sexappeal und Extravaganz ist bei einem religiös motivierten Anlass tabu.

 

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Jeden Tag ein neues Outfit: durch Accessoires

Jeden Tag ein neues Outfit: durch Accessoires

gekonnt-wirken.de_2Keine Frau zieht gerne das gleiche Kleid auf drei verschiedenen Veranstaltungen an oder geht jeden Tag der Woche im gleichen Outfit ins Büro. Aber eben nicht jede hat das nötige Kleingeld, um ihren Kleiderschrank so reich zu bestücken, dass für jeden Tag wieder komplett neue Teile zur Verfügung stehen. Was also tun, wenn der Schrank nicht genug Abwechslung hergibt?

Die Antwort lautet: Accessoires. Die bieten eine einfach Methode, um jedes Kleidungsstück aufzuwerten und jedem Outfit je nach Anlass einen anderen Style zu verpassen. So schaffen Sie es, mit einigen Basics in ihrem Schrank unendlich viele Looks daraus zu kreieren.

Tücher und Schals

Tücher und Schals in allen möglichen Farben und Formen sind schon lange modern und jeder hat mindestens eine Hand voll im Schrank liegen. Ob ein edles Seidentuch zum schicken Abendkleid oder ein trendiger Loop in knalligen Farben oder mit wildem Muster für die Party, damit wird auch ein einfacher Schwarzer Pulli oder ein einfarbiges Kleid zum absoluten Highlight.

gekonnt-wirken.de_3Gürtel

Auch Gürtel können die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Denken Sie zum Beispiel an einen schicken Taillengürtel mit einer auffälligen Schnalle. Kombiniert zu einem schlichten Kleid oder längerem Oberteil schaffen Sie sofort ein neues, individuelles Styling. Und einen Gürtel kann man mit Sicherheit zu mehr als einem Outfit tragen.

Hüte und Mützen

Coole Strickmützen sind auch diesen Herbst und Winter wieder topaktuell und sie sehen nicht nur stylish aus, sondern ersparen einem morgens auch noch die Zeit fürs aufwendige Haare machen.
Die etwas ausgefallenere Variante ist ein Hut. Egal ob großer Schlapphut, Bowler, in klassischen Farben oder mit Perlen besetzt, auch der Hut findet wieder seinen Weg in die Kleiderschränke von Mann und Frau. Wer es tragen kann, wird also sehr behütet durch den kalten Winter kommen.

Treasure Chest Full of Gold and Silver JewelrySchmuck

Schmuck bietet immer großes Potential, ein einfaches Kleidungsstück elegant und edel wirken zu lassen. Perlen zum kleinen Schwarzen oder große Holzketten zur Hippie-Bluse, Schmuck bietet für jeden Geschmack etwas und muss nicht immer teuer sein. Besonders im Trend liegen Schmuckstücke, die man individuell und in immer neuen Varianten miteinander kombinieren kann und sich so ganz persönlich sein Lieblingsschmuck zusammenstellt. Im Online Shop von Pandora findet ihr Ringe, Ketten und Armbänder, die man durch einfach Grundelemente und selbst wählbare Anhänger immer neu zusammenstellen kann. So hat man mit wenigen Einzelstücken eine ganze Breite an möglichen Kombinationen für die unterschiedlichsten Anlässe.

Schuhe und Taschen

Auch durch den Austausch von Schuhen und Handtaschen kann man einen Look total neu kreieren. Hier seht Ihr drei Beispiele, wie es geht.

Also nicht verzweifeln, wenn man mal wieder vor dem Kleiderschrank steht und das Gefühl hat, alles schon viel zu oft getragen zu haben, sondern einfach zu Schmuck, Tuch oder Handtasche greifen, mit Farben, Stoffen und Formen experimentieren und so komplett neue Looks schaffen. Und wer sich noch nicht so sicher mit dem Zusammenstellen ist, der findet bei mir auch gern eine persönliche Beratung und nützliche Tipps.

 

 

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BU 1: Mit poppigen Accessoires wird jedes Outfit zum Hingucker
Bild 2: © istock.com/RiccardoCaliban
BU 2: Trendiger Taillengürtel und coole Strickmütze machen Sie zur Stylingqueen in diesem Winter
Bild 3: © istock.com/danishkhan
BU 3: Jede Frau sollte eine Auswahl an Schmuckstücken besitzen – dabei müssen nicht alle teuer sein

Ordnung im Kleiderschrank – wie stelle ich meinen Kleiderschrank zum Jahreszeitenwechsel um?

Heute war ich wieder als Stilexpertin im Modezirkus der SZ Online im Interview. Ja, der Sommer neigt sich nun leider dem Ende zu. Zeit zum umstellen auf Herbst und Winterkleidung. Doch wie mache ich es richtig und auf was muss ich achten?

http://www.sueddeutsche.de/panorama/stilblog-modezirkus-richtig-ausmisten-der-winter-naht-auch-im-kleiderschrank-1.2161072

Stilblog Modezirkus: Richtig Ausmisten

Der Winter naht – auch im Kleiderschrank

 

So viele Klamotten, aber nichts anzuziehen? Zeit, den Schrank umzuräumen. (Blazer und Tasche: Juicy Couture)

(Foto:Daniel Hofer)

Kann ich das tragen? Wie kombiniert man Animal Print? Und was bedeutet eigentlich Ethno-Look? Im Modezirkus, dem Stilblog auf Süddeutsche.de, greifen wir aktuelle Trends und klassische Fragen zur richtigen Kleiderwahl auf und erklären gemeinsam mit unseren Stilexperten, worauf zu achten und was zu vermeiden ist.
Von Felicitas Kock

Außer der Wurst hat alles ein Ende, wie wir wissen. Auch der Sommer ist irgendwann vorbei. „Welcher Sommer?“, mögen Sie nun fragen. Zugegeben, in diesem Jahr hat das Wetter uns durch die Rechnung Sommer = Wärme + Sonne mehrere Striche gemacht; Striche in Form von Regenbindfäden und einer niedrigen Temperaturkurve. Vielleicht laufen Sie deshalb seit vergangenem Herbst im gleichen Rollkragenpullover herum. In Schattierungen von Grau, passend zum Farbentrauerspiel vor dem Fenster und zur Tristesse in Ihrer Seele.

Vielleicht haben Sie Ihre Wollsachen zu Beginn des „Sommers“ aber auch weggepackt – und stattdessen Flatterkleidchen, kurze Hosen und Flipflops herausgeholt. Dann müssen Sie jetzt stark sein, denn es ist Zeit, diesen Vorgang rückgängig zu machen. Es ist Zeit, für Herbst und Winter umzurüsten.

Umräumen macht Sinn

„Gerade wenn man einen kleineren Schrank hat, lohnt es sich, ihn jahreszeitenbedingt umzuräumen“, sagt Stilberaterin Janine Katharina Pötsch. Was nicht mehr benötigt wird, wird gewaschen und in Boxen in die Abstellkammer oder unters Bett gepackt. Oder, wenn er groß genug ist, in die hinteren Gefilde des Kleiderschranks. Zum Vorschein kommen die Wintersachen. Die sollten laut Pötsch zunächst überprüft werden: Was muss genäht werden? Was muss zum Schuster? Was sollte besser in die Reinigung?

 

Wenn Sommerkleider weichen müssen, ist die Zeit der Mäntel gekommen! (Mantel: Whistles)

(Foto: Daniel Hofer)

Ausmisten schafft Platz

„Da hab ich mal reingepasst? Diesen Fetzen habe ich tatsächlich getragen? Und was ist das überhaupt für eine Farbe, Schleimgrün?“ Bei der Rotation im Kleiderschrank kommen lange vergessene Dinge zum Vorschein. Ein guter Zeitpunkt, um auszusortieren.

„Das betrifft zunächst alles, was sie mehr als ein Jahr nicht getragen haben“, sagt Pötsch. Auch Kleidungsstücke, die irreparabel kaputt sind, müssen nicht aus nostalgischen Gründen aufbewahrt werden. Und wenn die Farbe eines Rocks oder einer Bluse Sie insgeheim nervt, sobald Ihr Blick darauf fällt: Ab in die Flohmarkt-Kiste oder zur Altkleidersammlung. Die wenigsten Menschen brauchen so viel Kleidung, wie sie besitzen. Eine weitere Regel: „Wenn Sie schon länger nicht mehr in ein Kleidungsstück hineinpassen, warten Sie bitte nicht darauf, dass sie irgendwann doch noch abnehmen“, sagt Modeberaterin Pötsch.

 

Die Farbe eines Kleids geht Ihnen schon länger auf den Keks? Vielleicht lässt sich das gute Stück ja auf dem Flohmarkt zu Geld machen. (Gesamtes Outfit: Ted Baker)

(Foto: Daniel Hofer)

Ordnen spart Zeit

Für das, was nach dem Aussortieren übrig bleibt, empfiehlt Pötsch eine Ordnung nach der 60-20-20-Regel: Grob sollten 60 Prozent des Platzes für Business-Kleidung reserviert sein, 20 Prozent für Freizeitkleidung und 20Prozent für private Kleidung, die Sie zu Hause tragen. Dann müssen auf der Suche nach einem Büro-Outfit nicht jeden Morgen sämtliche Shirts mit Tieraufdruck durchwühlt werden. Wer noch weiter gehen will, sortiert Tops, T-Shirts, Pullover, Hosen, Röcke, Kleider separat nach Farben. Schuhe und Taschen sollten getrennt aufbewahrt werden.

 

Tiermotive gehen in den wenigsten Büros – ab auf den Freizeit-Stapel. (Shirt: Topshop)

(Foto:Daniel Hofer)

Was trägt man im Herbst und Winter 2014?

Stilberaterin Pötsch setzt auf zeitlose Basics, die man mehrere Jahre lang tragen kann – das Outfit wird dann durch ein, zwei aktuelle Teile und Accessoires auf den neuesten Stand gebracht. Für den kommenden Herbst und Winter gibt sie folgende Empfehlungen:

  • Blau ist das neue Schwarz. Wer etwas Dunkelblaues trägt, liegt also in den meisten Fällen richtig. Das gilt für Oberbekleidung, Pumps, Stiefel und Stiefeletten. Ansonsten sind in diesem Winter wieder Rot und Wollweiß angesagt.
  • Wie schon im vergangenen Jahr finden sich in der aktuellen Saison zahlreiche Stücke mit Hahnentritt- und Salz-und-Pfeffer-Muster. „Das muss zum Typ passen, aber wenn es das tut, dann empfehle ich einen Rock oder einen schönen Schal in dieser Optik“, sagt Pötsch.
  • Wer Geld übrig hat, sollte in einen feinen Strickpullover investieren. Mal kein grober Strick, kein Norwegermuster, sondern ein richtig eleganter Pullover – da gibt es aktuell eine gute Auswahl.

Aber Achtung: Verfallen Sie nicht in einen Kaufrausch, sonst ist der ganze Platz, den Sie beim Ausmisten gewonnen haben, gleich wieder dahin.

 

Eine Farbe, mit der man auf jeden Fall richtig liegt diesen Herbst: Dunkelblau. (Blazer: Tiger of Sweden, Polo-Shirt: Tommy Hilfiger)

(Foto: Daniel Hofer)