Mit Schmuck die Persönlichkeit zum Strahlen bringen

Beauty fashion smiling girl model portrait. Long healthy Wavy haFrauen mit umwerfender Ausstrahlung haben meist eines gemeinsam: Sie besitzen Charme, und sie unterstreichen ihre einzigartige Persönlichkeit mit stilvoller Kleidung und mit den richtigen Accessoires. Taschen, Gürtel und vor allem besondere Schmuckstücke sind die Zutaten, mit deren Hilfe Sie sich einen wirkungsvollen Auftritt verschaffen und die Blicke gezielt auf sich lenken können.

Am Anfang steht das Experiment

Vielleicht sind Sie sich noch gar nicht so sicher, welche Art von Schmuck Ihnen besonders gut steht, oder Sie tragen schon seit Jahren immer Ihre gleichen Teile. Dann wird es Zeit, in Ruhe, mit Neugier und vielleicht mit Ihrer besten Freundin auszuprobieren, mit welcher Art von Schmuckaccessoires Ihre Persönlichkeit optimal zur Geltung kommt. Es geht dabei nicht in erster Linie um Mode, sondern um Ihren einzigartigen Stil.

Kette, Ohrringe und Armbänder beweisen sich als die erfolgreichsten Eyecatcher

Selbst wenn Ihr Bekleidungs-Outfit nicht spektakulär ausfällt, können Sie durch gekonnt ausgewählte Schmuckteile Ihren interessanten Typ unterstreichen und sich der Aufmerksamkeit der anderen sicher sein. Extravagante Stücke ziehen magnetisch die Blicke auf sich. Ein blitzender Armreif, der bei jeder Armbewegung das Licht reflektiert, ausgefallene Ohrringe oder eine ungewöhnliche Halskette, die das Dekolleté schmückt, entfalten eine unwiderstehliche Wirkung. Entscheiden Sie sich aber immer für die richtige Dosis. Die Kunst, sich mit Schmuck in Szene zu setzen, besteht in einer guten Dosierung. Zu dezenter Schmuck kann übersehen werden, zu viele der edlen Stücke lassen Sie überladen wirken. Daher ist es eine gute Regel, sich bei auffallendem Schmuck auf ein oder zwei Stücke zu beschränken – knigge.de hat hierzu einen schönen Artikel verfasst.

jewelry bracelets on woman handSetzen Sie Signale

Es ist wichtig, aus der Fülle der Möglichkeiten genau die Halskette, den Ohrhänger oder den Armreif auszuwählen, der sowohl zu Ihnen als auch zu Ihrem Outfit und zum Anlass passt. Sind Sie der Typ für warme Farben, dann können Sie selbstbewusst Goldschmuck tragen. Sind Sie eher ein kühler Silbertyp? Wirken Perlen an Ihnen edel oder doch langweilig? Können Sie Ihre Stärken mit auffallend geometrisch gestalteten Ketten unterstreichen oder mit feinen, verspielten und romantischen Modellen? Passt zu Ihnen Schmuck aus weichem Filz, oder brauchen Sie glitzernde Steine, die bei jeder Bewegung das Licht reflektieren? Es gibt eine riesige Fülle von Schmuckideen – zu finden beispielsweise hier– und wer sich seines Typs bewusst ist, kann in diesen Ideen schwelgen.

Entwickeln Sie Ihr individuelles Markenzeichen

Es gibt eine hervorragende Möglichkeit, sich nachhaltig und wiederholt in Szene zu setzen. Sie liegt darin, dass Sie sich für ein einzelnes Schmuckstück entscheiden, das Sie immer tragen. Das kann beispielsweise ein Ohrhänger sein, der farblich genau zu Ihren Augen oder zu Ihren Haaren passt und der im Format auf Ihre Gesichtsform und auf Ihre Frisur zugeschnitten ist. Es kann eine Kette sein, die so gut zu Ihnen passt, dass Sie sie nur nachts ablegen oder zu bestimmten Anlässen. Dadurch etablieren Sie Ihren ganz eigenen Stil und zeigen Ihr unverwechselbares Profil.

Auf frauenzimmer.de finden Sie einen sehr interessanten Schmucktyp-Test.

 

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Styling bei Frauen – Mit oder ohne Brille?

Styling bei Frauen – Mit oder ohne Brille?

Styling bei Frauen mit BrilleWenn Sie Brillenträgerin sind, kennen Sie sicher das Problem, Ihre Brille in Ihr Outfit zu integrieren. Eine optisch passende Brille kann jedoch nicht nur das Aussehen unterstreichen, sondern auch mehr Ausdrucksstärke verleihen. Das passt besonders zu Businessauftritten. Dafür müssen Brillenform und Gesicht aufeinander abgestimmt sein. Für elegante Anlässe sind hingegen Kontaktlinsen besser, da eine Brille sich zu sehr in den Vordergrund drängen würde.

Brille stärkt das Businessoutfit

Empfinden Sie Ihre Brille etwa wie viele andere auch als lästiges Utensil? Das ist schade, denn Ihre Brille ist mehr als nur eine Sehhilfe. Mit der richtigen Passform, Farbe und dem richtigen Material kann Ihre Brille ein wunderbares Stylingaccessoire sein, welches nicht nur zu Ihrem Outfit passt, sondern es sogar unterstreicht. Das haben bereits auch viele Nicht-Brillenträger erkannt und nutzen Brillen mit Fensterglas. Mit der Wahl der richtigen Brille verleihen Sie sich mehr Ausdrucksstärke und Selbstbewusstsein. Gerade bei Frauen ist die Brille in der Geschäftswelt daher ein gewinnbringendes Accessoire. Das Klischee des Brillenträgers als schlauer und belesener Mensch können Sie für Ihr Business-Outfit nutzen. Ein strenger Blick über den Brillenrand kann beim nächsten Meeting sicherlich einmal hilfreich sein.

Kontaktlinsen für elegantere Anlässe

14-10-025-003_2Sind Sie zu einer Gala-Veranstaltung geladen oder gehen abends im Club Cocktails trinken, sollten Sie sich besser für Kontaktlinsen entscheiden. Diese geben einen klaren Blick frei auf Ihre Augen, lassen ein auffälligeres Make-up zu und die Wahl des Abendoutfits fällt ebenfalls leichter. Eine Brille würde sich bei einer eleganten Abendrobe optisch zu sehr abheben. Auch für Bewerbungsfotos oder beim Schwimmen eignen sich Kontaktlinsen besser. Achten Sie darauf, dass die Linsen an Ihre Augen angepasst sind, d. h. zum Beispiel bei eher trocknen Augen sollten Sie dünne Linsen mit wenig Wassergehalt wählen. Falls Sie die Linsen mehrmals in der Woche tragen, sind Monatslinsen die günstigere Variante. Passende Brillen, Tages- und Monatslinsen finden Sie z. B. bei brille24.

Tipps für das Styling bei Frauen mit Brille

  • Gesichtsform: Damit Ihre Brille Sie in Ihrem Aussehen unterstützen kann, muss sie auf Ihre Gesichtsform und Ihren Typ abgestimmt sein. Dabei herrscht das Prinzip der Gegensätze: Ein rundes Gesicht bekommt mehr Ausdruck durch eine Brille mit eckigen Gläsern, bei einem eckigen Gesicht entschärfen runde Gläser ein wenig die Kanten. Breite Gesichter sollten eher mit feinen Rahmen und schmalen Gläsern spielen. Lange Gesichtsformen werden optisch verkürzt durch markante Fassungen und hohe Gläser.
  • Farbe und Material: Die Brille sollte nicht nur von der Form her Ihrem Typ entsprechen. Auch Farbe und Aufmachung sollten definitiv zu Ihrem Styling passen. Falls Sie Ihre Brille hauptsächlich bei der Arbeit tragen, wählen Sie ein Business-Outfit für die Anprobe der Brille.
  • Make-up: Bei Brillen für Kurzsichtigkeit werden die Augen optisch verkleinert. Daher sollte das Augen-Make-up die Augen entsprechend größer erscheinen lassen. Das gelingt durch weißen oder beigefarbenen Kajal am unteren Lidrand sowie helle, pastellfarbene Lidschatten. Am oberen Wimpernrand mit braunem oder grauem Eyeliner statt mit Schwarz schminken. Die Wimpern, oben wie unten, kräftig tuschen, so werden die Augen noch mehr geöffnet. Weitsichtige haben den Vorteil, dass das Auge bereits durch die Gläser optisch leicht vergrößert wird. Bei zu groß erscheinenden Augen kann durch dunkle, matte Farbe entgegengewirkt werden.

Mehr zur Auswahl der richtigen Brille und Stylingtipps auf brillenstyling.de.

(1) © istock.com/GlobalStock
Bildunterschrift 1: Die passende Brille unterstützt das Business-Outfit. Hier die eckige Brille zum runden Gesicht.
(2) © istock.com/Moncherie
Bildunterschrift 2: Zur eleganten Abendgarderobe lieber ohne Brille. Dies lässt ein aufregenderes Augen-Make-up zu.

Ordnung im Kleiderschrank – wie stelle ich meinen Kleiderschrank zum Jahreszeitenwechsel um?

Heute war ich wieder als Stilexpertin im Modezirkus der SZ Online im Interview. Ja, der Sommer neigt sich nun leider dem Ende zu. Zeit zum umstellen auf Herbst und Winterkleidung. Doch wie mache ich es richtig und auf was muss ich achten?

http://www.sueddeutsche.de/panorama/stilblog-modezirkus-richtig-ausmisten-der-winter-naht-auch-im-kleiderschrank-1.2161072

Stilblog Modezirkus: Richtig Ausmisten

Der Winter naht – auch im Kleiderschrank

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So viele Klamotten, aber nichts anzuziehen? Zeit, den Schrank umzuräumen. (Blazer und Tasche: Juicy Couture)

(Foto:Daniel Hofer)

Kann ich das tragen? Wie kombiniert man Animal Print? Und was bedeutet eigentlich Ethno-Look? Im Modezirkus, dem Stilblog auf Süddeutsche.de, greifen wir aktuelle Trends und klassische Fragen zur richtigen Kleiderwahl auf und erklären gemeinsam mit unseren Stilexperten, worauf zu achten und was zu vermeiden ist.
Von Felicitas Kock

Außer der Wurst hat alles ein Ende, wie wir wissen. Auch der Sommer ist irgendwann vorbei. „Welcher Sommer?“, mögen Sie nun fragen. Zugegeben, in diesem Jahr hat das Wetter uns durch die Rechnung Sommer = Wärme + Sonne mehrere Striche gemacht; Striche in Form von Regenbindfäden und einer niedrigen Temperaturkurve. Vielleicht laufen Sie deshalb seit vergangenem Herbst im gleichen Rollkragenpullover herum. In Schattierungen von Grau, passend zum Farbentrauerspiel vor dem Fenster und zur Tristesse in Ihrer Seele.

Vielleicht haben Sie Ihre Wollsachen zu Beginn des „Sommers“ aber auch weggepackt – und stattdessen Flatterkleidchen, kurze Hosen und Flipflops herausgeholt. Dann müssen Sie jetzt stark sein, denn es ist Zeit, diesen Vorgang rückgängig zu machen. Es ist Zeit, für Herbst und Winter umzurüsten.

Umräumen macht Sinn

„Gerade wenn man einen kleineren Schrank hat, lohnt es sich, ihn jahreszeitenbedingt umzuräumen“, sagt Stilberaterin Janine Katharina Pötsch. Was nicht mehr benötigt wird, wird gewaschen und in Boxen in die Abstellkammer oder unters Bett gepackt. Oder, wenn er groß genug ist, in die hinteren Gefilde des Kleiderschranks. Zum Vorschein kommen die Wintersachen. Die sollten laut Pötsch zunächst überprüft werden: Was muss genäht werden? Was muss zum Schuster? Was sollte besser in die Reinigung?

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Wenn Sommerkleider weichen müssen, ist die Zeit der Mäntel gekommen! (Mantel: Whistles)

(Foto: Daniel Hofer)

Ausmisten schafft Platz

„Da hab ich mal reingepasst? Diesen Fetzen habe ich tatsächlich getragen? Und was ist das überhaupt für eine Farbe, Schleimgrün?“ Bei der Rotation im Kleiderschrank kommen lange vergessene Dinge zum Vorschein. Ein guter Zeitpunkt, um auszusortieren.

„Das betrifft zunächst alles, was sie mehr als ein Jahr nicht getragen haben“, sagt Pötsch. Auch Kleidungsstücke, die irreparabel kaputt sind, müssen nicht aus nostalgischen Gründen aufbewahrt werden. Und wenn die Farbe eines Rocks oder einer Bluse Sie insgeheim nervt, sobald Ihr Blick darauf fällt: Ab in die Flohmarkt-Kiste oder zur Altkleidersammlung. Die wenigsten Menschen brauchen so viel Kleidung, wie sie besitzen. Eine weitere Regel: „Wenn Sie schon länger nicht mehr in ein Kleidungsstück hineinpassen, warten Sie bitte nicht darauf, dass sie irgendwann doch noch abnehmen“, sagt Modeberaterin Pötsch.

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Die Farbe eines Kleids geht Ihnen schon länger auf den Keks? Vielleicht lässt sich das gute Stück ja auf dem Flohmarkt zu Geld machen. (Gesamtes Outfit: Ted Baker)

(Foto: Daniel Hofer)

Ordnen spart Zeit

Für das, was nach dem Aussortieren übrig bleibt, empfiehlt Pötsch eine Ordnung nach der 60-20-20-Regel: Grob sollten 60 Prozent des Platzes für Business-Kleidung reserviert sein, 20 Prozent für Freizeitkleidung und 20Prozent für private Kleidung, die Sie zu Hause tragen. Dann müssen auf der Suche nach einem Büro-Outfit nicht jeden Morgen sämtliche Shirts mit Tieraufdruck durchwühlt werden. Wer noch weiter gehen will, sortiert Tops, T-Shirts, Pullover, Hosen, Röcke, Kleider separat nach Farben. Schuhe und Taschen sollten getrennt aufbewahrt werden.

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Tiermotive gehen in den wenigsten Büros – ab auf den Freizeit-Stapel. (Shirt: Topshop)

(Foto:Daniel Hofer)

Was trägt man im Herbst und Winter 2014?

Stilberaterin Pötsch setzt auf zeitlose Basics, die man mehrere Jahre lang tragen kann – das Outfit wird dann durch ein, zwei aktuelle Teile und Accessoires auf den neuesten Stand gebracht. Für den kommenden Herbst und Winter gibt sie folgende Empfehlungen:

  • Blau ist das neue Schwarz. Wer etwas Dunkelblaues trägt, liegt also in den meisten Fällen richtig. Das gilt für Oberbekleidung, Pumps, Stiefel und Stiefeletten. Ansonsten sind in diesem Winter wieder Rot und Wollweiß angesagt.
  • Wie schon im vergangenen Jahr finden sich in der aktuellen Saison zahlreiche Stücke mit Hahnentritt- und Salz-und-Pfeffer-Muster. „Das muss zum Typ passen, aber wenn es das tut, dann empfehle ich einen Rock oder einen schönen Schal in dieser Optik“, sagt Pötsch.
  • Wer Geld übrig hat, sollte in einen feinen Strickpullover investieren. Mal kein grober Strick, kein Norwegermuster, sondern ein richtig eleganter Pullover – da gibt es aktuell eine gute Auswahl.

Aber Achtung: Verfallen Sie nicht in einen Kaufrausch, sonst ist der ganze Platz, den Sie beim Ausmisten gewonnen haben, gleich wieder dahin.

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Eine Farbe, mit der man auf jeden Fall richtig liegt diesen Herbst: Dunkelblau. (Blazer: Tiger of Sweden, Polo-Shirt: Tommy Hilfiger)

(Foto: Daniel Hofer)