Bloß kein Stillstand

Leben heißt lernen. Das mag immer schon so gewesen sein, doch gerade heutzutage bewahrheitet sich der Spruch vor allem für Arbeitnehmer, dass man niemals ausgelernt hat. Clevere Chefs schicken die Belegschaft deshalb regelmäßig auf Weiterbildungsseminare. Immer schneller entwickeln sich die Technologien fort, die Welt befindet sich in einem rasanten Wandel. Sollen die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand bleiben, sind Schulungen in absehbaren Abständen unumgänglich. Dabei profitiert nicht nur der Betriebsleiter von der Fortbildung der Angestellten. Auch diese nehmen eine Menge aus den Veranstaltungen mit in den Berufsalltag und sorgen so oftmals für einen Aufschwung im Betrieb.

Außendarstellung ist alles

Die Vorteile einer regelmäßigen Schulung der Mitarbeiter, etwa von www.eso.de, sind für die Verantwortlichen klar erkennbar. „Wer rastet, der rostet“, heißt es im Volksmund. Damit sich nicht mal Flugrost ansetzen kann, ist es sinnvoll, die Arbeitenden regelmäßig auf den neuesten Stand ihres Arbeitsbereiches zu bringen. Durch dieses gewonnene Know-how ist die Firma wieder up to date und der Rost hat keine Chance. Durch das richtige Einsetzen des neu erworbenen Wissens kann das Unternehmen konkurrenzfähig bleiben und so der Grundstein dauerhaften Erfolgs sein. Außerdem erhält die Firma durch regelmäßige Weiterbildungen ein positives Erscheinungsbild, insbesondere bei qualifizierten Bewerbern. Durch gezielte Fortbildung kann zudem ein Fachkräftemangel mit internen Mitteln gelöst werden.

Glückliche Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter

Viele Angestellte sehen häufige und qualitative Schulungen als Zeichen der Wertschätzung, die gehobene Moral wirkt sich nicht selten in eine gesteigerte Produktivität aus. Auch die Bereitschaft zur Erbringung guter Leistung erhöht sich. Die Mitarbeiter fühlen sich durch die entgegengebrachte Wertschätzung an das Unternehmen gebunden und sind eher bereit, für das Erreichen der gesteckten Ziele an die eigenen Grenzen zu gehen.

Nebeneffekt: soziale Komponente

In vielen Schulungen beschränkt sich das Angebot nicht nur primär auf die geschäftlichen Themen. Oftmals wird auch das richtige Kommunizieren gelehrt. So können Mitarbeiter sowohl in der Firma wie auch im Privatbereich besser einschätzen, ob eine Ausdrucksweise unglücklich gewählt ist, und so zu einem entspannten und freundlichen Klima beitragen. Ebenfalls wichtig, auch für den Kundenkontakt, sind Fortbildungen zur richtigen Wahl der Kleidung, damit der erste Eindruck stets überzeugt.
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Knigge am Tresen – Bar-Knigge

Knigge am Tresen – Bar-Knigge

Als Knigge-Expertin wurde ich von der SZ zum Thema „Knigge am Tresen“ interviewt. Der Artikel wurde sowohl am 11. September 2014 in der Print- wie auch in der Online Ausgabe veröffentlicht.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/szene-muenchen-knigge-am-tresen-1.2124147

Szene MünchenKnigge am Tresen

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Wenn der Barkeeper als Snack ein kleines Schälchen Nachos bereitstellt, gilt für die bröseligen Reste: stehen lassen.

(Foto:Catherina Hess)

 Wie viele Erdnüsse darf man an der Bar auf einmal in den Mund stecken? Und darf man eine Cocktail-Kirsche überhaupt aufessen? Eine Münchner Benimm-Trainerin weiß Rat.
Kolumne von Philipp Crone

Der Erdnussmoment an der Bar ist oft wunderbar entspannend. Ein kurzes Innehalten im Gespräch, den letzten Satz klingen lassen, in die kleine Schale greifen, sich ein paar Erdnüsse in den Mund stecken und gemütlich kauend einen neuen Gedanken einfangen.

Zum Beispiel zur Frage, ob das so in Ordnung war nach Benimmlehrer Knigge: den Kopf nach hinten legen, um sechs Erdnüsse einladen zu können. Und welche Etikette gilt dann beim Oliven-Essen? Darf man überhaupt die Cocktail-Zierfrucht verspeisen? Darf man, sagt die Münchner-Knigge-Trainerin Janine Katharina Pötsch. Und sie sagt auch, was man nicht darf.

Ananas nimmt man in die Hand

Ob Cocktailkirsche, Olive oder Ananas-Ecke, hier gilt: Wie etwas in den Mund kommt, so kommt es auch wieder raus. Die Ananas nimmt man in die Hand, und den nicht essbaren Rand legt man ebenfalls per Hand auf die Cocktail-Serviette. Die Olive hingegen wird zunächst mit dem Zahnstocher aufgespießt, ihr Kern darf dann aber mit den Fingern aus dem Mund genommen werden.

Bei den Erdnüssen sollten es höchstens drei sein, die ohne koordinativen Aufwand verzehrt werden können. Und stellt der Barkeeper als Snack ein kleines Schälchen Nachos bereit, gilt für die bröseligen Reste: stehen lassen. Dass der Eiswürfel, ob handgeschnitzt oder nicht, nichts im Mund des Gastes verloren hat, muss nicht extra erwähnt werden.

Drei Erdnuss-Momente später. Aufbruch. Auch der hat Regeln. In weiblicher Begleitung empfiehlt Benimm-Expertin Pötsch dem Mann, zunächst diskret die Rechnung zu begleichen, anschließend die Mäntel zu holen und der Dame beim Abstieg vom Barhocker zu helfen. Draußen verabschiedet man sich, und sollte der Heimweg an einem Dönerstand vorbeiführen, gilt hier nur noch die einfache Regel: Das Papier nicht mitessen.

Guide Maria Kretschmers Modetipp für kurvige Frauen

gekonnt-wirken.de-BlogMittlerweile ist der sympathische Designer aus dem Fernsehen gar nicht mehr wegzudenken. Mit seinen witzigen und sarkastischen Bemerkungen hat der Münsteraner schnell die Herzen der Zuschauer erobert. Sein neuster Streich: eine Plus-Size-Kollektion für Heine.

Modetipps vom Profi

Neben der neuen Übergrößen-Kollektion gibt der Styling-Profi kurvigen Frauen Tipps in Form von Videos, wie Frauen ab Größe 40 ihre Rundungen besser kaschieren können. Als Faustregel gilt: Betone die schönen Seiten deines Körpers und verhülle die kleinen Problemzonen!

Kretschmer betont immer wieder, dass gerade Schnitte optisch strecken. Egal ob bei Oberteil, Kleid, Hose oder Rock – Wird die Form unten breiter oder läuft schmal zusammen, so ist dies für Frauen mit Übergröße unvorteilhaft.

Außerdem soll man zeigen, was man hat und deswegen zwischen einem spitzen oder querverlaufenden Dekolleté wählen. Der klassische V- oder auch Carmen und U-Boot-Ausschnitt bieten sich hier an. Eine Übersicht der verschiedenen Ausschnitt-Formen findet man bei burdastyle.de. Kretschmer erklärt, dass viele Frauen den „oberen Ausschnitt“ vergessen. Statt der Hervorhebung des Busens können sie alternativ gerne auch einmal ihren Nacken oder Rücken betonen.

Wichtig ist auch ein gelungenes Zusammenspiel von matt und glänzend. Schimmernder Stoff trägt optisch auf, weswegen ein Outfit immer größtenteils aus matten Stoffen bestehen sollte, die mit glänzenden Highlights, z.B. am Kragen, aufgepeppt werden können.

Der Star-Designer stellt außerdem den Frackschnitt anhand einer Strickjacke vor. Dieser Schnitt ist hinten länger und vorne kürzer. Auf diese Weise erzeugt er optisch ein langes Bein und macht sich somit hervorragend für kleinere Frauen.

Man sollte generell darauf achten, dass dort wo am Körper etwas mehr Fülle ist, auch nicht am Stoff gespart wird. Hat man also etwas mehr auf den Hüften oder mit einem kleinen Bäuchlein zu kämpfen, so empfehlen sich Raffungen an Bauch und Hüfte.

Weitere Tipps, wie sich Problemzonen geschickt kaschieren lassen, gibt es hier.

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Das richtige Kleid für jeden Anlass

Das Kleid – Keipretty woman is walking in the cityn Kleidungsstück ist wohl so wandelbar und vielfältig einsetzbar. Ob locker am Strand, etwas formeller im Büro oder elegant auf einem Ball. Kaum ein anderes Kleidungsstück zum darin Wohlfühlen vermag es, eine Frau sofort komplett und modisch einzuhüllen. Der vielseitige Einteiler ist nie aus der Mode gekommen und Frau macht dank der großen Kleidervielfalt nahezu immer eine gute Figur.

Das Kleid für die Businesslady

Das schlichte, meist unifarbene Etuikleid bzw. Businesskleid ist äußerst wandlungsfähig und passt sich jeder Bürosituation an. So lässt sich mit den richtigen Accessoires, wie mit einer dezenten Perlenkette, ein seriöses Businessoutfit zusammenstellen. Mit einem farblich passenden Blazer ist Frau ebenso für das Büro gerüstet. Geht‘s nach der Arbeit noch auf eine Afterworkparty oder in die Clubs der Stadt ist Frau mit dem bequemen Businesskleid auch ohne Jacke korrekt gekleidet. Bei kühleren Temperaturen empfiehlt sich dann ein Cardigan. Einige Etuikleider besitzen einen Spitzenbesatz, womit diese eher für geschäftliche Termine und informelle Treffen nach der Arbeit geeignet sind. Denn diese Kleider lassen zwar zum einen die Weiblichkeit einer Frau erkennen und zum anderen wirken sie dennoch geschäftsmäßig. Eine schöne Auswahl an Kleidern für diverse Anlässe findet man beispielsweise hier.

 

Kleider für den großen Auftritt

Braut bei einem BrautausstatterFür die vielen Momente im Leben, in denen Frauen im Mittelpunkt stehen, werden spezielle Kleider gebraucht, die dem Anlass auch gerecht werden. Das beste Beispiel dafür ist das Brautkleid. Schon der Name allein verrät die Bestimmung als unentbehrlicher Begleiter für den schönsten Tag im Leben einer Frau. Heute kommt das Brautkleid aber nicht nur im klassischen Weiß daher, sondern lässt die Braut auch gerne Mal im feurigen Rot zum Mittelpunkt des Hochzeittages werden. Ein ebenso großes Farbspektrum bieten die eleganten (Abi-)Ballkleider, die ausschließlich zu ganz besonderen Anlässen, vielleicht einmal im Jahr oder gar nur einmal im Leben getragen werden. Aufgrund ihrer glamourösen Erscheinung mit Pailletten, glänzenden Geweben, raffinierten Raffungen und aufregenden Ausschnitten werden Frau und Ereignis gebührend gewürdigt. Handelt es sich allerdings um einen Empfang, eine Gala oder etwa eine repräsentative Veranstaltung mit Dinner, ist ein langes Abendkleid eindeutig die bessere Wahl. Die edlen Stoffe dieser Abendkleider hüllen Frau feminin und elegant, teilweise bis zu den Knöcheln oder mit angedeuteter Schleppe, sanft ein. Anders sieht es bei den Party- und Cocktailkleidern aus, die Frau immer genügend Bewegungsfreiheit beim Tanzen bieten. Mit diesen Kleidern setzt Frau ihre weiblichen Rundungen gekonnt in Szene. Egal, ob kurz geschnitten, eng anliegend, ärmellos, mit oder ohne Träger – in der großen Kleidervielfalt findet jede Frau ihren Favoriten.

Kleider mit unbeschreiblichem Tragekomfort

tropical vacationFreizeit und Urlaub sind heutzutage knapp bemessen und Frauen wollen daher nicht noch viel Zeit mit der Kleiderfrage verbringen – auch wenn sie das meist trotzdem tun. Shirt- und Strandkleider aus leichtem Jersey sind unkompliziert zu tragen, bequem und lassen (fast) jede Bewegung zu. Strandkleider ähneln indes einem vergrößerten T-Shirt, das mit einem langen Beinausschnitt die warmen Temperaturen auf der Haut spüren lässt – einfach ideal für den Sommerurlaub am Meer. Shirtkleider hingegen können auch über einen weiten Rock verfügen, in der Länge variieren und mit ihren fröhlich frischen Farben und aufsehenerregenden Mustern als Ausdrucksmittel des persönlichen Stils dienen. An kälteren Tagen sind Strickkleider der Hit für modebewusste Frauen, die die Wahl zwischen knie- oder knöchellangem und Rollkragen-Strickkleid haben. Ein wärmendes und zugleich farbliches Highlight im Kleiderhimmel, denn Strickkleider gibt es in den tollsten Farben. Komfortabel sind zudem Jeanskleider, Hemdkleider und die sportlichen Polokleider, die zurzeit besonders bei sportlichen Frauen hoch im Kurs liegen.

Eine schöne Übersicht über die verschiedenen Figurtypen für Kleider finden Sie auf sixx.de.

 

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Merkur: Kleider machen Leute – Dress Code Beraterin im Wirtschaftsinterview

Eine Frage des Stils: Was man wann trägt

Kleider machen Leute. Das gilt vor allem in der Geschäftswelt. Mit welcher Kleidung man im Job eine gute Figur macht und wovon man lieber die Finger lassen sollte. Die Dresscodes im Überblick.

Stilexpertin Janine Katharina Pötsch im Wirtschaftsinterview:

http://www.ovb-online.de/wirtschaft/eine-frage-stils-wann-traegt-3826857.html

© OVB

dresscode im Beruf

Kleider machen Leute. Das gilt vor allem in der Geschäftswelt. Mit welcher Kleidung man im Job eine gute Figur macht und wovon man lieber die Finger lassen sollte. Die Dresscodes im Überblick.

von hanny hellrung

München – Ein Outfit sticht ins Auge, ist Ausdruck der Persönlichkeit und Wertschätzung gegenüber den Mitmenschen. Die Wahl der richtigen Kleidung sei deshalb nicht zu unterschätzen, sagt Janine Katharina Pötsch (35). Als Stilexpertin und Knigge-Trainerin berät die Münchnerin Menschen, die den passenden Kleidungsstil finden wollen. Zuallererst müsse die Basis stimmen: „Die Kleidung sollte gepflegt, die Hacken der Schuhe nicht abgelaufen und alle Knöpfe an ihrem Platz sein“. Wer diese Regel, also das „wie“ der Kleidung, beherzigt, dem stellt sich die Frage nach dem „was“.

-In welchen Branchen gilt welcher Dresscode?

Für den Berufsalltag gilt, dass jede Branche ihren eigenen Dresscode hat. Pötsch erläutert: „In den klassischen Branchen wie bei Banken, Beratungsunternehmen und Anwälten geht ohne Anzug und Krawatte gar nichts.“ In kreativen Unternehmen wie in Marketing- und Designagenturen seien die Vorgaben hingegen etwas lockerer. Als Arzt, Polizist oder Steward hat man es einfacher: Aufgrund der Uniformpflicht hat man keine Möglichkeiten, seine Garderobe selbst zu gestalten.

-Mit welcher Kleidung macht man am ersten Arbeitstag eine gute Figur?

Bei der Wahl der Kleidung sollte man sich an seinen Arbeitskollegen orientieren und weder deutlich feiner, noch deutlich lässiger gekleidet sein als diese. Berufseinsteigern, die sich unsicher sind, was sie an ihrem ersten Tag im Büro anziehen sollen, rät Pötsch: „Fragen Sie doch einfach bei der Personalabteilung oder ihren zukünftigen Kollegen nach. Das kostet Sie nichts und garantiert Ihnen, dass Sie einen guten ersten Eindruck machen“.

-Was sind absolute Styling-Sünden?

Beim Outfit gilt: „Weniger ist mehr“. Zu viel Schmuck und Accessoires wirken überladen. Frauen sollten im Büro auf Spaghetti-Tops, zu tiefe Ausschnitte und Röcke, die mehr als eine Handbreit über dem Knie enden, verzichten, sagt Pötsch. Außerdem sollten Frauen zum Kleid oder Rock immer eine Strumpfhose tragen – auch im Hochsommer. Männer sollten zum Anzug statt Socken lieber Kniestrümpfe wählen, um zu verhindern, dass sie beim Hinsetzen „Bein zeigen“. Die Expertin rät Männern, Krawatten oder Hemden mit ungewöhnlichen Mustern wie „Micky Maus“ lieber im Kleiderschrank zu lassen und stets darauf zu achten, dass die Schuhe gepflegt und sauber sind.

-Wie sieht das klassische Business-Outfit aus?

„Männer tragen einen gut sitzenden dunkelfarbigen Anzug, der im Winter idealerweise aus Schurwolle besteht“, sagt Pötsch. Dazu kombinieren sie ein Vollzwirn-Hemd und eine passende Krawatte. Bei der Farbauswahl gilt: Nicht mehr als drei Farben und maximal zwei Muster gleichzeitig, rät die Outfit-Beraterin. Frauen seien mit einem eleganten Hosenanzug oder einem Kostüm mit Bluse genau richtig gekleidet. Dazu passen Pumps, die jedoch höchstens drei bis fünf Zentimeter hoch sein sollten, so Pötsch.

-Was trägt man beim Dresscode „Smart Business“?

Hier ist die Kleiderordnung etwas lockerer als beim klassischen Business-Outfit. Pötsch erläutert: „Männer dürfen auf eine Krawatte verzichten und Frauen dürfen zum Hosenanzug oder Kostüm statt einer Bluse auch ein T-Shirt tragen.

-Was versteht man unter dem „Business-Casual-Look“ und was trägt man am „Casual Friday“?

Wenn auf der Einladung zu einem Geschäftsessen „Business Casual“ steht, ist fast alles erlaubt – sogar eine Blue Jeans. In manchen Unternehmen ist die Kleiderordnung am Tag vor dem Wochenende etwas legerer. Man nennt das „Casual Friday“.

„Wenn Sie eine dunkle Jeans im Kleiderschrank haben, die keine Applikationen, Löcher oder modischen Ausbleichungen enthält, dürfen Sie diese in fast allen Branchen am Casual Friday tragen“, weiß Pötsch. Baumwollhosen oder Röcke wirkten jedoch eleganter. Dazu tragen Männer ein Polo-Shirt, Frauen ein Top – abgerundet wird das „Casual Outfit“ mit einem Blazer.

-Was trägt man zu festlichen Anlässen?

Auf Einladungen zu Festlichkeiten steht auf der Karte oft „Cocktail“ oder „Tie“. Pötsch sagt: „Für die Herren heißt das: dunkler Anzug in schwarz, blau oder anthrazit, dazu ein weißes Hemd und eine festliche Krawatte“. Die Damen hätten die Wahl zwischen einem Cocktail-Kleid oder dem „kleinen Schwarzen“ – beides in Kombination mit edlen Accessoires.

-Was trägt man, wenn auf der Einladung zu einem Fest „Kleiner Gesellschaftsanzug“ steht?

Dieser Dresscode wird alternativ auch als „Black Tie“ oder „Cravate Noire“ bezeichnet. Der Gastgeber erwartet von den Herren, dass sie im Smoking erscheinen, die Damen kommen im knie- oder bodenlangen Abendkleid.

-Wann ist ein Frack angemessen?

Sollte man einmal zum Wiener Opernball oder auf eine Adelshochzeit zu Gast sein, wird auf ihrer Einladungskarte höchstwahrscheinlich „White Tie“, „Cravate Blanche“ oder „Großer Gesellschaftsanzug“ stehen. Die Herren tragen einen schwarzen Frack mit weißer Weste und weißer Fliege.

Die Frauen dürfen sich, was ihr Outfit angeht, so richtig austoben. Je aufwändiger die bodenlange Abendrobe ist, desto besser. Dazu passt eine Stola und wertvoller Schmuck. Stilberaterin Pötsch rät: „Dieser Dresscode wird jedoch auf nur wenigen Veranstaltungen erwartet. Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich die Kleidung für einen solchen Abend auszuleihen.“