Die 11 goldenen Shopping-Regeln

Die 11 goldenen Shopping-Regeln

Artikel in der Huffington Post vom April 2017

SHOES

Wann waren Sie das letzten Mal mit Genuss einkaufen? Oder geht es Ihnen so wie vielen meiner Kunden, dass Sie entweder ein Shopping-Muffel sind, weil Sie keine Lust haben, von einem zum nächsten Geschäft zu laufen? Oder sind Sie eher ein Fashion-Victum und ärgern sich zu Hause, dass Sie mal wieder die Kreditkarte zum glühen gebracht haben?

Heute möchte ich Ihnen die 11 goldenen Regeln für de gezielten und strategischen Kleidungskauf mit dem Weg geben.

Regel Nr. 1: Nehmen Sie sich genügend Zeit für Kleidungseinkäufe!
Planen Sie dafür lieber einen Vormittag unter der Woche ein, wo in der Stadt wenig los ist. Hektik, Stress und „Kauf-Zwang“ können nämlich schnell zu Fehl-oder Frustkäufen führen.

Regel Nr. 2: Machen Sie sich hübsch zum shoppen!
Kleiden Sie sich gut und gepflegt. Tagen Sie schöne Unterwäsche sowie Kleidung die Sie schnell an- und ausziehen können und bequeme Schuhe. Achten Sie auch auf ein gepflegtes Erscheinungsbild (Frisur und Make-up).

Regel Nr. 3: Kaufen Sie mit Köpfchen!
Legen Sie anhand einer „Shopping-Bedarfsliste“ fest, was Sie wirklich kaufen wollen. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen: Was benötige ich wirklich? Welche Farbe, welche Form, welcher Schnitt und welches Muster passen zu mir? Denken Sie immer daran, jedes neue Kleidungsstück muss zu mindestens 1-2 Teilen aus dem Kleiderschrank passen.

Regel Nr. 4: Selektieren Sie im Vorfeld Marken und Labels, die zu Ihrem Stil passen!
Kaufen Sie nur in Geschäften, wo Sie immer die richtigen Größen und Schnittformen passend zu Ihrem Budget finden. So sparen Sie Zeit und Geld. Nicht jede Marke passt zu jedem Kunden.

Regel Nr. 5: Achten Sie auf die ideale Passform bei der Wunschkleidung!
Mit einem guten Sitz in der Kleidung erzielen Sie automatisch eine gute Wirkung. Kaufen Sie nur Kleidung, die Ihrer Figur schmeichelt und zu Ihrem Stiltyp(en) passt. Vergessen Sie das Wort „Kleidergröße“. Jede Marke schneidert anders. Die Kleidung darf weder zu weit, noch zu eng sein. Taschen sollten nicht herausspringen und der Stoff darf keine Falten bilden. Betrachten Sie sich von allen Seiten und bewegen Sie sich damit im Geschäft, um zu beobachten, ob die Kleidung bequem sitzt und nicht kneift.

Regel Nr. 6: „Qualität vor Quantität“
Kaufen Sie weniger und achten Sie auf eine gute Verarbeitung und Details bei Nähten, Verlauf der Muster sowie auf die Art der Kopflöcher und die Qualität der Reißverschlüsse beim Kleidungsstück.

Regel Nr. 7: Der Mix macht es aus!
Investieren Sie in eine hochwertige Grundgarderobe und kombinieren Sie diese mit günstigen Basics in Ihren Farben.

Regel Nr. 8: Variieren Sie mit Accessoires!
Outfits lassen Sie schnell und geschickt durch typgerechte Accessoires umgestalten.

Regel Nr. 9: Tappen Sie nicht in die teure und vermeintliche „Schnäppchenfalle“
Schnäppchen aus dem Urlaub oder im Schlussverkauf bleiben meistens im Schrank hängen und sind somit eine teure Anschaffung.

Regel Nr. 10: Stimme Sie die Kleidung auf den Alltag und Ihre Bedürfnisse ab!
Welche gesellschaftlichen Anlässe habe ich und wie viele davon pro Jahr? Bauen Sie Ihren Kleiderschrank abgestimmt auf Ihre gesellschaftlichen Rollen auf.

Regel Nr. 11: Kaufen Sie nur die Farben, die Ihnen wirklich stehen!
Sie brauchen nicht mehr wie 6-8 Farben. Farben wirken am besten bei Tageslicht. Im gelblich-warmen Licht wirken Farben oft ungünstig.

Knigge kommt wieder

Artikel in der SZ online und Printausgabe vom 2.Dezember 2016

Regeln sollten gemeinsam mit der Belegschaft entwickelt werden, findet Stiltrainerin Janine Katharina Pötsch.

Interview von Martin Scheele

Janine Katharina Pötsch arbeitet als Beraterin für Fragen von Etikette, Stil und Persönlichkeitsmarketing in München.

SZ: Mitarbeiter duzen ihren Chef und umgekehrt. Was halten Sie davon?

Janine Katharina Pötsch: Das Duzen bedarf klarer Absprachen. Denn es ist auch ein Vertrauensbeweis und ein Zeichen von Wertschätzung. Den Trend zum Duzen beobachte ich allerdings nicht überall. In eher formellen Branchen ist es seltener.

In immer weniger Firmen müssen Männer Krawatte und Frauen Kostüm tragen. Wie bewerten Sie die Entwicklung?

Ich begrüße das, denn Kleidung sollte immer zur Persönlichkeit passen und Individualität ausdrücken. Nicht jedem Mann steht eine Krawatte, nicht jeder Dame das klassische Kostüm. Dennoch muss die Kleidung auch zur Firma passen, Kompetenz und Wertigkeit ausdrücken und nicht allzu casual wirken, wenn der allgemeine Dresscode aufgelockert wurde.

Zu welchen Konflikten, etwa zwischen den Generationen, kann es kommen?

In den nächsten Jahren werden wir uns vermehrt mit dem Unterschied der Generationen befassen. Die ältere Generation legt großen Wert auf Ordnung, Klarheit und Respekt, die mittlere Generation eher auf Individualität. Und die Generationen Y und Z suchen wieder Halt. Durch die Digitalisierung kommen viele neue Einflüsse hinzu. Junge Menschen verstehen oft nicht, dass Trends in bestimmte Branchen nicht ganz so hineinpassen.

Wie können Unternehmen diesen Konflikten vorbeugen?

Durch Schulungen und die Entwicklung eines einheitlichen Leitfadens gemeinsam mit den Mitarbeitern. Er sollte die Fragen beantworten: Was zeichnet uns aus? Wie wollen wir wirken und wahrgenommen werden? Welche Regeln sollten innerhalb des Unternehmens gelten? Mitarbeiter möchten gerne mitwirken und nicht nur starre Vorschriften befolgen. Unternehmen sollten lernen, mehr auf die Themen Employer Branding und „Mitarbeiter als Markenbotschafter“ einzugehen.

Sollten Firmen diese Grundsätze schriftlich festlegen und kommunizieren?

Ja, aber gemeinsam mit den Mitarbeitern. Und dann das Thema alle zwei bis drei Jahre überprüfen und gemeinsam nach neuen Lösungen suchen. Durch die Lockerheit entstehen oft neue Schwierigkeiten, denn verbindliche Regeln sind einfacher für die gesamte Hierarchie.

Was beobachten Sie beim Benehmen?

Viele junge Menschen lernen die guten alten Tugenden, also das Abc des guten Benehmens, nicht mehr. Inzwischen gibt es jedoch wieder vermehrt ein Interesse an Knigge-Schulungen, egal ob für Azubis oder Nachwuchsführungskräfte, als auch für offene Seminare oder Einzel-Trainings. Ellbogenmentalität und purer Egoismus passen nicht zu unseren Werten.

 

 

Interview AZ München zum Thema Weihnachtsfeier

Die AZ München hatte mich als Knigge-Coach vor kurzen zum Thema Dos und Don’ts bei der betrieblichen Weihnachtsfeier interviewt.

Das Online-Interview können Sie hier nachlesen:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.der-weihnachtsfeier-knigge-alkohol-flirten-gehaltsforderungen-was-ist-ok.d28446e5-cd90-4f58-8405-81c1288bd364.html

Den Bericht im Panoramateil der Printausgabe finden Sie hier:

Weihnachtsfeier-Knigge10.NoName.pdf

 

 

 

 

 

 

 

Haben auch Sie Interesse an modernen Umgangsformen oder wollen Sie mehr über die Themen Tischmanieren und Restaurant-Knigge wissen? Dann sprechen Sie mich einfach an. Ich biete hierfür auch Knigge-Kompakt-Einzeltrainings an.