Erfolgsfaktor Image-Design Teil 4: Mit guten Umgangsformen punkten

 

Wenn nicht jetzt, wann dann?Lieber Leser,

wie haben Sie den Januar bisher erlebt? Was waren Ihre wichtigsten Erkenntnisse für Ihr persönliches Image? Fakt ist, wer beruflich und privat „erfolgreich“ sein will, braucht ein unverwechselbares Image. Unser persönliches Image wird immer als Gesamtauftritt der Persönlichkeit – als Marke „Ich“ wahrgenommen.

Heute möchte ich Ihnen meine 6 wichtigsten Tipps im ABC der modernen Umgangsformen zum 4. Erfolgsfaktor vom Image-Design „Erfolgsfaktor Umgangsformen“ verraten.

Wie wichtig ist Ihnen Knigge? Was ärgert Sie am meisten bei Ihrem Gegenüber in Bezug auf gute Manieren?

Wussten Sie eigentlich, dass es gar keine Regeln gibt? Freiherr von Knigge war nämlich nicht der „Benimm-Onkel“,  wie er heute immer gerne dargestellt wird. Über diesen Titel würde er sich aber heute bestimmt freuen.

„Spielregeln“ im Berufs- und im Privatleben erleichtern uns den Umgang mit anderen. Das wusste auch Knigge, denn dazu hat er ja sein berühmtes Buch  „Über den Umgang mit Menschen“ verfasst. Das Buch ist zwar in Altdeutsch geschrieben, hat aber viele Weisheiten und spricht über die guten alten Tugenden, die heute noch gültig, aber oft vergessen sind.

Mein Lieblingsthema in meinen Seminaren und Knigge-Trainings ist immer das ABC der modernen Umgangsformen, welches ich aus den Tugenden abgewandelt habe. Dazu möchte ich Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Die weiteren „Buchstaben“ erfahren Sie in meinem nächsten offenen Knigge-Seminar.

A wie Authentizität 

Schon Knigge sagte: „Sei was Du bist, immer ganz und immer derselbe.“ Wie oft lassen wir uns doch vom Außen beeinflussen, verstellen uns, weil wir unsicher sind und wirken dabei oft arrogant. Das ging mir mit Anfang 20 genauso. Doch seitdem ich einfach meine Persönlichkeit als Lady mit Stil und einem Funken Frechheit lebe, werde ich ganz anders wahrgenommen.

Mein Tipp: Tragen Sie keine Maske, sondern bleiben Sie einfach so, wie Sie sind.

D wie Dankbarkeit

Dankbarkeit wird sehr oft vergessen. Wann haben Sie sich das letzte Mal bei Ihrem Partner, Ihrer Familie oder Ihren Freunden bedankt?  Vielen Menschen – gerade wenn sie viel Geld haben oder verdienen – fällt es oft sehr schwer, danke zu sagen.

Mein Tipp: Sagen Sie heute Abend einfach mal wieder Danke zu Ihrem Partner oder einer anderen wichtigen Person.

E wie Ehrlichkeit

„Lügen haben kurze Beine“ sagt man ja so schön. 🙂  Meine Ehrlichkeit hat auch sehr viel mit meinen eigenen Werten zu tun. Kleine Notlügen brauchen wir alle hin und wieder. Selbst ich als Knigge-Trainerin mache das auch so. Einige Menschen können aber nicht ehrlich „nein“ sagen, weil sie in Ihrer Persönlichkeit nicht gefestigt sind. Was erwarten Sie selbst bei Ihren Mitmenschen zum Thema Ehrlichkeit?

G wie Großzügigkeit

Das ist eines meiner Lieblingswörter, denn ich teile mein Wissen gerne großzügig mit anderen Menschen. Meine Einstellung dazu hat mir z.B. auch sehr oft geholfen, dass ich für Presseinterviews angefragt wurde. Ich stelle jedoch immer wieder fest, dass viele Trainer Angst haben, Ihr Wissen öffentlich publik zu machen. Aber mal ehrlich, können wir uns in der Welt vom Kommunikation-Overflow wirklich alles merken? Oder sind wir einfach nur dankbar für einen kleinen Impuls?  Persönlich bleibe ich so lieber in den Köpfen der Menschen als Expertin „hängen“. So können mich potenzielle Kunden vorab ein wenig näher kennenlernen und bauen eine „virtuelle Beziehung“ mit mir auf.

P wie Pünktlichkeit

„Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige“ – was ist Ihre Meinung zum Thema Pünktlichkeit? Selbst wenn Sie alle Knigge-Regeln auf dem Klavier beherrschen, aber abgehetzt von einem zum nächsten Termin kommen und nicht einmal die Empfangsdame grüßen können, haben sie trotzdem verloren. Gerade in der heutigen Zeit finde ich es sehr wichtig, sich wieder mehr Zeit für unsere Mitmenschen zu nehmen. Ich bin lieber immer etwas eher beim Termin da, gehe noch ein wenig spazieren – das macht sich mit meiner kleinen Hündin sehr gut, denn danach wartet dann brav im Auto auf mich. 🙂 und bedankt als Dankbarkeit ein kleines Leckerli.

Meine Frage: Wann wollen Sie das nächste Mal mehr Zeit für Ihre Meetings in privater oder beruflicher Natur einplanen?

V wie Verständnis

Verständnis ist mein zweites wichtigstes Lieblingswort. Denn wir können einfach nicht erwarten, dass jeder Mensch, den wir anrufen, sofort Zeit für uns hat. Fragen Sie einfach immer nach, ob Ihr Gesprächspartner auch gerade Zeit für ein Gespräch hat und akzeptieren Sie auch ein „vertrösten“. Natürlich sollten Sie auch zeitnah auf Emails reagieren. Die „goldene Regel“ sagt, dass wir innerhalb von 24-48 Stunden antworten sollten. Das ist auch angemessen,  außer es ist Wochenende. Somit signalisieren Sie, dass Sie die Email erhalten haben. Ich nehme mir bei bestimmten Anfragen auch gerne länger Zeit, um darauf ausführlich zu antworten und teile das meinem Gesprächspartner oder Emailkontakt mit einem festen Datum mit. Verständnis hat auch viel mit der Art unserer Gesamtkommunikation zu tun.

Meine Frage: Wo haben Sie sich das letzte Mal so richtig über mangelndes Verständnis geärgert?

Wussten Sie eigentlich, dass viele „Knigge-Regeln“ heutzutage nicht mehr up to date sind? Was ist bei Ihnen noch hängen geblieben oder wo möchten Sie einfach gerne wissen, ob das heute noch so gemacht wird?

Mein Seminar-Tipp für Februar: Am Sonntag, 26. Februar 2017 veranstalte ich auch wieder mein beliebtes offenes Knigge-Seminar „Erfolgsfaktor Umgangsformen“. Aktuell gibt es dazu noch 2 freie Plätze.

 

 

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