Ob beim Vorstellungsgespräch, einem Blind Date oder einfach im Alltag: Der erste Eindruck zählt! Doch wie bleiben Sie positiv im Gedächtnis und wirken aufs Gegenüber sympathisch und möglichst attraktiv? Und welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?

Phänomen: Erster Eindruck

Ein kurzer Blick, ein schnelles Gespräch, eine rasche erste Begegnung – laut Studien entscheiden bereits die ersten 150 Millisekunden darüber, ob Sie Ihr Gegenüber leiden können oder nicht. In einer solch kurzen Zeitspanne werden Sie nicht durch Ihren Charakter punkten können, denn so ungewohnt es auch klingt: Hier zählen Äußerlichkeiten. Aber welche genau?

  • Der Blickkontakt
  • Die allgemeine Körperhaltung
  • Das äußere Erscheinungsbild
  • Der Duft

Über diese vier Faktoren bestimmt Ihr Gehirn ganz automatisch, ob Ihnen eine Person gefällt. Beeinflusst werden kann dieser Vorgang nicht. Auch soll der erste Eindruck nicht vermitteln, dass die inneren Werte nicht von Bedeutung sind: Sie sind essentiell! Ein guter erster Eindruck soll dazu beitragen, dass Ihr Gegenüber eben diese Werte auch kennenlernen möchte.

Ein falscher erster Eindruck?

Das Problem mit einem falsch vermittelten ersten Eindruck ist oftmals, dass man ihn nicht mehr so schnell los wird. Daher ist es ratsam, dass Sie sich im Vorfeld auf die wichtigsten Merkmale eines guten ersten Eindrucks konzentrieren. Um diese zu verinnerlichen, sollten sich vor allem negative Beispiele vorgeführt werden. Im Folgenden drei häufige Fehler:

  • Vorurteile verfälschen die Sichtweise

Dieser Fakt bezieht sich vor allem auf Ihr Gegenüber! Erwarten Sie beispielsweise eine fremde Person, um diese aus privaten oder beruflichen Gründen kennen zu lernen, sollten Sie sich von negativen Vorurteilen gegenüber dieser distanzieren. Nur so kann ein objektiver erster Eindruck entstehen.

  • Unrealistische Maßstäbe 

Dieses Fehlverhalten kann bei Arbeitgebern oder sogar den künftigen Schwiegereltern auftreten. In diesem Fall haben die besagten Personen ein unrealistisch hohes Maß an Erwartungen – werden diese nicht erfüllt, ist der erste Eindruck dahin. Gleiches gilt für die Gefühle Mitleid oder auch Wut.

  • Alles aus Ihnen herausholen


Soll heißen, dass Sie optisch angemessen gekleidet sein sollten, wenn ein wichtiger Termin ansteht. Ein künftiger Arbeitgeber wird Ihnen beim Vorstellungsgespräch in der Jogginghose genauso wenig Sympathien entgegenbringen, wie Ihre neue private Bekanntschaft, wenn Sie ungepflegt erscheinen.

5 Tipps, die wirklich helfen

  • Erster Tipp: Haltung bewahren


Wie oben bereits erwähnt, machen Körperhaltung und auch Körpersprache einiges aus! Dabei fängt Ihre Haltung schon beim Gemütszustand an. Positive Gedanken lassen uns aufrechter gehen und machen uns selbstbewusster. Kleiner Tipp: Wenn Ihre Schultern parallel zu denen Ihres Gegenübers sind, strahlen Sie Interesse für diesen aus.

  • Zweiter Tipp: Parfüm und Co.

Neben der Körperpflege wie einer ordentlichen Frisur, spielt auch der eigene Geruch eine große Rolle. Denn die persönliche Duftwelt ist ein wichtiger Faktor beim ersten Eindruck. Dabei sollten Sie darauf achten, eher ein dezentes Parfüm zu wählen, als Ihr Gegenüber mit einem aufdringlichen Duft zu verdrängen.

  • Dritter Tipp: Kleider machen Leute

In diesem alten Spruch sitzt ein wichtiger Kern, der auch beim ersten Eindruck zählt. Passende Kleidung vermittelt Autorität und zugleich einen guten Geschmack. Natürlich hat jeder seinen eigenen Stil, doch Flip-Flops im Vorstellungsgespräch sollten Sie vermeiden!

  • Vierter Tipp: Kein Herumzappeln


Kontrollieren Sie Ihre Bewegungen und lassen Sie Ihre Hände in einer ruhigen Position. Das berühmte Fingernägelkauen, das Spielen mit den Haaren und nervöses Herumklopfen mit dem Kugelschreiber lassen Sie unruhig und vor allem unsicher wirken.

  • Fünfter Tipp: Händedruck

Nichts ist schlimmer als ein lascher Händedruck. Aber übertreiben Sie es nicht! Kein Arbeitgeber freut sich über gequetschte Finger. Greifen Sie entschlossen zu und vergessen Sie dabei nicht den Blickkontakt zu halten. Ein offenes Lächeln unterstreicht dabei Ihr sympathisches Auftreten.

 

 

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