Wein meets Knigge – was sind die wichtigsten Weinregeln?

Wein meets Knigge – was sind die wichtigsten Weinregeln?

Als Weinliebhaberin habe ich natürlich schon den ein oder anderen Weinkurs besucht. Schließlich möchte ich meinen Kunden in meinen Knigge-Seminaren auch wertvolle Tipps zum Thema Wein mit auf dem Weg geben.

Damit auch Sie lieber Leser mehr zum Thema Wein erfahren, habe ich ein tolles Interview mit dem Inhaber der Eurowine-Education in München, Andrea Vestri geführt. Die Eurowine Education ist überings eine zertifizierte Sommerlierschule in München.

Weinschule 54Herr Vestri, wie sind Sie zu Ihrer Berufung gekommen? Was ist das Schöne an Ihrer Arbeit mit Weinen?

Ich habe 13 Jahre ein französisches Restaurant in München geführt. Meine Begeisterung für Wein hat sich dort bereits gezeigt. Ausgebaut habe ich diese Begeisterung dann über meine damaligen Geschäftspartner und den Sommelier Jean Jacques Marcel. Heute ist er mein Kollege und auch Dozent an der Sommerlier-Schule.

In den vielen Jahren haben wir im Restaurant zusammen unzählige Weinseminare veranstaltet. Dabei ging es um alle Weingebiete und Rebsorten – nicht nur um Frankreich oder Italien. Und das intensivierte in mir das Bedürfnis so viel wie möglich über Wein kennenzulernen.

Schlüsselerlebnis war, als ich für drei Monaten bei einem Winzer in Bordeaux gearbeitet habe. Ab diesem Zeitpunkt war der Wein nicht nur das was in der Flasche ist – sondern ich habe angefangen ihn als Gesamtheit zu begreifen: Von der Arbeit des Winzers, über die Kellertechniken, den Weinberg, und alles was dazu gehört um Wein herzustellen.

Anmerkung Knigge-Expertin: Wow, das ist echt spannend Ihre Vita. In Bordeaux habe ich überings auch mal bei einer Weinverköstigung im Rahmen meines Französischkurses. Ich bin ja ein bekennender Frankreich-Fan.

Warum gehört eine gewisse Weinkenntnis zum Image dazu?

Wein wird immer wichtiger im täglichen Umgang und daher wird es auch wichtiger sich darüber unterhalten zu können. Bei vielen Essen wird sehr oft über Weine allgemein oder über den, den man gerade verköstigt geredet. Ein berühmter Bankmanager, der auch die Ausbildung bei uns absolviert hat, sagte mir vor kurzem: “Andrea, vor zwanzig Jahren war in den höheren Managerkreisen das Hauptargument das Golfen, heute unterhält man sich über Wein“. Auf diesem Prinzip basiert die Ausbildung in unserer Schule: “Über Wein reden können“!

Mir fällt immer wieder auf, dass Menschen doch im Supermarkt eher zu günstigen Weinen greifen und im Restaurant dann doch mehr bezahlen. Welche Empfehlung haben Sie für meine Leser parat, um einen guten Einstiegswein für zu Hause zu wählen?

Es stimmt. Die meisten kümmern sich im Restaurant, Cafe, der Pizzeria oder im Wirtshaus nicht groß für ein 0,2 Glas zwischen 5,50 und 10,00 € zu bezahlen – vorallem wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Preis pro Flasche in Deutschland bei nur € 2,80 liegt!!! Unglaublich aber wahr.

Wir empfehlen Weine ab € 5,00 – 7,00, wenn sie aus Europa kommen. Überseeweine eher ab € 8,00 -10,00. Dadurch würdigt man die Arbeit und Risiken des Winzers. Das ist auch ein wichtiger Faktor unserer Schule: Wir wollen die Teilnehmer sensibilisieren für die Produktion-, Risiko- &Transportkosten einer Flasche Wein.

Weinschule 102Sie führen die Wein & Sommelier-Schule “European Wine Education“ in München. Was unterscheidet Ihre Schule von anderen? Welchen besonderen Nutzen haben Teilnehmer, die zu Ihnen ins Seminar kommen?

Im Grunde genommen sind alle Schulen mehr oder weniger gleich gestellt. Bei manchen ist die Ausbildung ein Fulltime Job, bei uns ist sie berufsbegleitend und kostet weniger. Wir kennen aber trotzdem kein Pardon, denn die Ausbildung ist anspruchsvoll und fordert Einsatz und Durchhaltevermögen.

Unsere Schule ist die Einzige, die man ohne Vorkenntnisse oder Gastronomieerfahrung besuchen darf.

Mit unserer ISO-zertifizierten Sommelier-Ausbildung können sich die Absolventen in der gehobenen Gastronomie und im Handel bewerben, die Karte ihrer eigenen Gastronomie mit ihrem Weinwissen verbessern, die eigenen Gäste besser beraten oder sich im Wein-Umfeld selbständig machen und und und… und das natürlich überall auf der Welt. Selbstverständlich ist eine Ausbildung immer von Vorteil, auch wenn man nicht unbedingt in der gehobenen Gastronomie arbeitet oder arbeiten möchte. Sie sichert den AbsolventInnen bessere Karrierechancen.

Und wie schon erwähnt, danach können alle über Wein reden.

Anmerkung Knigge-Expertin: Ein wenig Wenigkenntnisse sind im Business wirklich wichtig, gerade wenn es um die internationale Karriereleiter geht.

Was sind Ihrer Meinung nach die besten Weinanbaugebiete in Europa?

„Probiert und verköstigt alle Weine der Welt! Es wird sich garantiert lohnen!“

Die Weinwelt ist unglaublich groß – Böden, Klima, Jahrgänge, Rebsorten, kulturelle Traditionen, neue Trends, die Handschriften der Winzer und vieles mehr machen das Thema Wein zu einem „Fass ohne Boden“. Um ein guter Sommelier zu sein, ist es sehr ratsam, gute Kenntnisse über alle Weinbaugebiete Europas und Übersee zu besitzen.

Einige unserer Schüler waren nach oder während der Ausbildung zum Arbeiten auf einem Weingut. Dazu raten wir allen, die ernsthaft in der Weinwelt Fuß fassen wollen, und unterstützen auch bei der Vermittlung. Auch die vielfältigen öffentlichen Verkostungen sind eine gute Möglichkeit, sich fortzubilden und die Sinne weiter zu trainieren.

Anmerkung Knigge-Expertin: Das ist wirklich klasse und ist sicherlich auch einzigartig für Weinschulen. Das möchte ich auch noch gerne machen, ein paar Tage bei einem Winzer vor Ort dessen Arbeit näher kennenlernen.

Inzwischen hat auch der deutsche Wein international einen sehr guten Ruf? Welche Weinsorten aus Deutschland sollten wir unbedingt kennen oder ausprobiert haben?

60% der besten Rieslinge stammen aus Deutschland. Typische deutsche Rebsorten wie: Silvaner, Scheurebe, alle Burgundersorten, etc. zählen heutzutage zu den besten Weine überhaupt. Ich als Toskaner kann mich für deutsche Weine immer wieder begeistern – sowohl Weiße als auch Rote.

Was war Ihr schönstes Wein-Genuss-Erlebnis?

Schwierig zu beantworten. Wenn man sich ein wenig auskennt, dann greift man sehr selten zu einem Nicht-Genuss.

Welches Grundwissen zum Wein sollte jeder haben?

Man sollte eine gute (Wissens-)Grundlage haben. Die Leute sollten schon wissen, worüber sie reden. Aber am wichtigsten ist die Begeisterung. Wenn man sich für das Thema begeistert, dann fällt es allen leichter sich ein Grundwissen anzueignen und dieses auszubauen.

Weinschule 68Ich bin ja selbst Knigge-Trainerin und habe selbst schon ein Wein-Seminar besucht. Verraten Sie meinen Lesern noch ein paar Tipps zum Thema Wein-Knigge im Restaurant. Welche geheimen Regeln sollten nicht zum Fauxpas werden?

Die wichtigste Regel, die wir beibringen ist Bescheidenheit.

Der Laie, der sich gar nicht oder wenig auskennt, sollte sich den Wein vom Sommelier oder Kellner empfehlen lassen. Nicht herum prahlen sonst riskiert man sich zu blamieren.

Dann das Weinglas am Stiel halten und nicht am Kelch. Die leere Weißwein Flasche niemals kopfunter in den Eiskübel zurückstellen. Das ist so das Wichtigste.

Anmerkung Knigge-Expertin: Das sage ich meinen Kunden auch immer. Dieser kleine Fauxpas passiert leider sehr vielen Menschen.

Sie sind ja Italiener? Haben Sie beim Wein-Genuss auch Unterschiede zwischen Italienern und und Deutschen feststellen können?

Ja, und zwar, dass die Deutschen immer mehr echte Genießer und Kenner werden.

Als Gastronom habe ich oft festgestellt, dass viele deutsche Gäste mit fremden Ess- und Trinkkulturen sehr offen umgehen – besonders was Italien und Frankreich angeht. Dafür sind sie noch eher skeptisch was Ihre eigene Weinkultur betrifft. Bei Italienern hört man inzwischen immer öfter, dass die Deutschen heute auch gute Weine machen.

 

 

 

Tipps zu den Modetrends für Herren im Herbst / Winter 2016 / 2017

Tipps zu den Modetrends für Herren im Herbst / Winter 2016 / 2017

Die Mode wird in meinen Augen immer komplizierter denn es kommen immer mehr Marken auf den Markt und die Auswahl wird dadurch erschwert.

Die 10 besten Tipps fŸr den stilvollen Auftritt an den FeiertageMein Lieblingsspruch dazu ist: „Weniger ist mehr“ denn Trends sind dazu da, um sich inspirieren zu lassen aber nicht um jeden Trend auch mitzumachen.

Wer einmal seinen Stil und seine Stilrichtungen gefunden hat, bleibt sich selbst treu. Stilsicherheit hat nichts damit zu tun, dass wir unbedingt die teuerste Kleidung tragen. Stilsicherheit hat sehr viel mit Selbstbewusstsein und der Persönlichkeit zu tun.

Heute möchte ich Ihnen die wichtigsten Tipps zu den neuen Farben, Mustern und Materialien für die neue Saison geben und natürlich auch Anregungen für Kombinationsmöglichkeiten nach Farb- und Stiltyp.

Folgende Farben dominieren in der neuen Jahreszeit:

  • Rottöne wie kaltes Weinrot oder warmes Orange- und Marsala Rot. Rottöne lassen sich sehr schön als Hose mit einem hellen Oberteil kombinieren. Als Mantel oder Accessoires ist Rot immer eine gute Investition.
  • Curry, Senfgelb oder Muskat sind warme Farben, welchen zum Herbsttyp am besten passen. In der Kombination mit Jeansblau oder Brauntönen wirken die Farben sehr schön. Ich empfehle diese jedoch nur als Oberteil oder als Accessoiresfarbe zu tragen.
  • Sonnengelb ist perfekt für den Frühlingstyp oder den Wintertyp. Das sieht edel aus in einer Bluse, einem T-Shirt oder als Strickjacke zu einem hellen Oberteil mit einer dunklen Hose.
  • Schwarz-Weiß ist die perfekte Kombination für den Winterytp und für sehr extravagante Frauen. Alle anderen Typen können statt Schwarz auch Dunkelblau oder Anthrazit als Kombinationsfarbe zu Schwarz wählen.
  • Navyblau ergänzt das Dunkelblau und Nachtblau und steht jedem Farb- und Stiltyp gut. Blau ist immer eine sehr schöne Alternative zu Schwarz und steht für Kommunikation, Eleganz und Entschlossenheit. Blau kann wunderbar mit Rosa,  Weiß oder Türkis kombiniert werden. In Blau können Sie alles tragen von den Basics bis hin zu den Accessoires.
  • Flaschengrün steht dunklen Typen vom Winter oder dunklen edlen Sommertypen sehr gut. Das sieht in Kombination mit einer edlen dunklen Baumwollhose und einen hellen Blazer oder auch als Kleid mit einer hellen Jacke super aus.
  • Petrolgrün steht sowohl Herbst- wie auch Wintertypen mit warmen Anteil. Die Farbe sieht als Jacke und als Hose oder auch als Rock schön aus. Besonders in festeren Materialien wie Feincord, Daunen oder Strick. Als schöne Bluse kann Petrol auch mit einer stilvollen dunklen Businesshose kombiniert werden.
  • Olivegrün ist eine warme Farbe und steht eher sportlich-natürlichen Frauen sehr gut. Olive gibt es in vielen Farbabstufungen. Die dunkelste ist auch am schönsten. Als Oberteil mit einer Jeans oder auch als Jacke sieht das klasse aus.
  • Schokobraun: Hier gilt es zu unterscheiden, ob wir warmes Scholadenbraun finden oder Dunkelbraun wie Zartbitter oder Kaffeebraun. Diese beiden Töne stehen kalttonigen besser und wirken bei braunen Haaren als Sakko oder Pullover sehr edel. Auch Accessoires sind Braun wie Schuhe oder Gürtel sind klasse. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, wenn Braun zu Ihren neutralen Farben gehört.
  • Aubergine und Pflaume sehen als Schal oder Einstecktuch sehr edel aus.

Das sind die neuen Trends bei Schnitten, Mustern und Materialien bei Herren

  • Schlanke Schnitte bei den Anzügen, Hosen und Sakkos: Wo in der letzten Saison die Anzüge wieder normal geschnitten waren, erleben wir jetzt wieder den schmal geschnittenen Look. Super enge und skinny geschnittene Anzügen stehen jedoch besser kleineren und sehr schlanken Herren. Diese können jetzt perfekt einen neuen Anzug kaufen. Bei Hosen und Sakkos erleben wir mehr Softness, die weniger formal und steif wirken erleben wir auch bei den Anzügen mit neuen Materialien.
  • Casualwear bei Sakkos, Sweatshirts und Knitwear: Hier sehen wir edle Materialen und feine Wollmischungen. Sakkos müssen nämlich nicht immer steif sein, sondern können ruhig auch locker in einer schönen Wollmischung mit einem schlichten edlen Pullover und einer eleganten Jeans getragen werden. Das passt perfekt zum sportlich-eleganten Mann oder zum Casual Dresscode.
  • Sportliches Styling für die lockere Kombination: Kombinationen sind das In-Thema der neuen Saison. Aufgelockt und weniger streng. Denn in vielen Branchen muss es nicht mehr die Krawatte sein. Kombinieren Sie den sportlich-eleganten Look mit einem Pulli statt mit einem Hemd und wählen Sie dazu mit einem Einstecktuch oder einem schönen Schal.
  • Siebziger Jahre und Retro mit Colourblocking: Kombinationen im Sinne vom Retro Look werden wir verstärkt sehen. Ich empfehle diesen Look nur im Accessoires einzusetzen. Vielleicht auch als Hemd. Die 70er sind von der Musik her klasse, der Mode-Look ist jedoch eher für sehr extravagante Herren, die auch in modischen Branchen arbeiten geeignet.
  • Strick mit Turtleneck und kleinen Stehkragen: Das finde ich sehr gut, denn viele Herren haben eher einen kleineren Hals im Verhältnis zum Kopf und da sehen die normalen Rollkragenpullover oft unschön aus. Kaufen Sie hier einen Pullover in guter Qualität in Ihrer Basisfarbe, den Sie gut mit anderen Kleidungsstücken kombinieren können und sie werden lange Freude daran haben.
  • Jacken und Mäntel in vielen Variationen: Mäntel und Jacken ist das Thema in der neuen Saison. Die Designer haben sich hier sozusagen ausgetobt und bieten viele Variationen von gesteppt über Umlegekragen oder mit Tunnelzügen an. Vieles ist auch Schnick-Schnack, was Sie nicht unbedingt kaufen müssen. Falls Sie einen neuen Mantel brauchen, investieren Sie lieber in einen Klassiker aus Ihrer neutralen Farbpalette.
  • Blazer aus Nylon und Regenmäntel zum Reisen: Wer viel reist, kennt das Problem mit dem knittern. Die neuen Übergangsjacken und Blazer lösen dieses Problem. Jedoch ist das Material Geschmackssache und steht auch nicht jedem Mann. Ein knitterfreier Regenmantel als Alternative zum Trench oder zur Barbour-Jacke.

 

Tipps für Damen zu den Modetrends im Herbst / Winter 2016 / 2017

Tipps für Damen zu den Modetrends im Herbst / Winter 2016 / 2017

Die Mode wird in meinen Augen immer komplizierter denn es kommen immer mehr Marken auf den Markt und die Auswahl wird dadurch erschwert.Die 10 besten Tipps fŸr den stilvollen Auftritt an den Feiertage

Mein Lieblingsspruch dazu ist: „Weniger ist mehr“ denn Trends sind dazu da, um sich inspirieren zu lassen aber nicht um jeden Trend auch mitzumachen.

Wer einmal seinen Stil und seine Stilrichtungen gefunden hat, bleibt sich selbst treu. Stilsicherheit hat nichts damit zu tun, dass wir unbedingt die teuerste Kleidung tragen. Stilsicherheit hat sehr viel mit Selbstbewusstsein und der Persönlichkeit zu tun.

Heute möchte ich Ihnen die wichtigsten Tipps zu den neuen Farben, Mustern und Materialien für die neue Saison geben und natürlich auch Anregungen für Kombinationsmöglichkeiten nach Farb- und Stiltyp.

Folgende Farben dominieren in der neuen Jahreszeit:

  • Rottöne wie kaltes Weinrot oder warmes Orange- und Marsala Rot. Rottöne lassen sich sehr schön als Hose mit einem hellen Oberteil kombinieren. Als Mantel oder Accessoires ist Rot immer eine gute Investition.
  • Curry, Senfgelb oder Muskat sind warme Farben, welchen zum Herbsttyp am besten passen. In der Kombination mit Jeansblau oder Brauntönen wirken die Farben sehr schön. Ich empfehle diese jedoch nur als Oberteil oder als Accessoiresfarbe zu tragen.
  • Sonnengelb ist perfekt für den Frühlingstyp oder den Wintertyp. Das sieht edel aus in einer Bluse, einem T-Shirt oder als Strickjacke zu einem hellen Oberteil mit einer dunklen Hose.
  • Schwarz-Weiß ist die perfekte Kombination für den Winterytp und für sehr extravagante Frauen. Alle anderen Typen können statt Schwarz auch Dunkelblau oder Anthrazit als Kombinationsfarbe zu Schwarz wählen.
  • Blautöne wie Dunkelblau und Nachtblau und steht jedem Farb- und Stiltyp gut. Blau ist immer eine sehr schöne Alternative zu Schwarz und steht für Kommunikation, Eleganz und Entschlossenheit. Königsblau ist dagegen eher etwas für den dunklen Frühlingstpy oder für den Wintertyp. Blau kann wunderbar mit Rose, Rosétönen, Weiß, Türkis und anderen Pastellfarben kombiniert werden. In Blau können Sie alles tragen von den Basics bis hin zu den Accessoires.
  • Flaschengrün steht dunklen Typen vom Winter oder dunklen edlen Sommertypen sehr gut. Das sieht in Kombination mit einer edlen dunklen Baumwollhose und einen hellen Blazer oder auch als Kleid mit einer hellen Jacke super aus.
  • Petrolgrün steht sowohl Herbst- wie auch Wintertypen mit warmen Anteil. Die Farbe sieht als Jacke und als Hose oder auch als Rock schön aus. Besonders in festeren Materialien wie Feincord, Daunen oder Strick. Als schöne Bluse kann Petrol auch mit einer stilvollen dunklen Businesshose kombiniert werden.
  • Olivegrün ist eine warme Farbe und steht eher sportlich-natürlichen Frauen sehr gut. Olive gibt es in vielen Farbabstufungen. Die dunkelste ist auch am schönsten. Als Oberteil mit einer Jeans oder auch als Jacke sieht das klasse aus.
  • Schokobraun: Hier gilt es zu unterscheiden, ob wir warmes Scholadenbraun finden oder Dunkelbraun wie Zartbitter oder Kaffeebraun. Diese beiden Töne stehen kalttonigen besser und wirken bei braunen Haaren als Strickkleid, als Strickjacke, als Blazer oder Pullover sehr edel. Auch Accessoires sind Braun wie Schuhe, Gürtel oder Handtaschen sind klasse. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, wenn Braun zu Ihren neutralen Farben gehört.
  • Aubergine und Pflaume: Diese Farben habe ich besonders in London gesehen. Das sind Farben für den Herbsttyp und diese sehen als Kleid, Hose oder eine edle Bluse sehr schön aus.

Themen und Muster-Trends im Herbst / Winter 2016 / 2017

  • Sportsfreunde und College-Look: Große Streifen oder große Rautenmuster im Pullover mit langen Ärmeln sowie Longblouson, Zipper-Shirts und Kapuzenpullover. Ganz gemütlich für zu Hause oder
  • British Chic und Karo: Wollstoffe, Karo in groß und klein und Tweedstoffe als Anzug, Hose, Kostüm, Rock oder Kleid. Steht dem klassisch-sportlichen Typ oder Menschen mit einer leichten Extravanganz sehr gut. Tweed und Boucle war nie out, ist aber eher sehr klassisch.
  • Poncho: Der Poncho ist der „Klassiker“ in der neuen Saison. Er steht aber nicht jeder Frau, denn gerade wenn Sie eher weiblicher und kleiner sind, lässt er sie noch voluminöser wirken. Wählen da lieber ein schlichtes Cape, das sie locker über einen Blazer oder über einen Mantel tragen können.
  • Mäntel: Karomäntel sind zwar in, ich empfehle Sie lieber sportlichen und extravaganten Frauen. Investieren Sie lieber in einen Klassiker aus Wolle in Ihrer passenden neutralen Farbe, wie Schwarz, Blau, Braun oder Anthrazit. Deckenmäntel tragen auch extrem auf und sind in meinen Augen eher eine Modeerscheinung. Weiterhin finden wir auch Varianten von Men Coat, Wollweste, Leder-Trench, Parka oder Fransen-Plaid. Der Parka ist eine stilvolle Alternative zum Wollmantel oder zum Daunenmantel. Der Rest ist Geschmackssache.
  • Samt ist schön, aber Samt glänzt. Für Frauen mit Mischhaut oder leichten Fältchen ist Samt nicht geeignet. Das Material ist auch schwerer und kann schnell auftragen. Wenn Sie schmale Stellen betonen wollen ist Samt als Blazer oder Rock klasse. Ein kompletter Look in Samt sieht nicht gut aus.
  • Der neue Ethno-Look: Er ergänzt den bereits bekannten Hippi-Look und den African-Look, den hier sidn auch Fransen und Naturmaterialien verwendet worden. Für sportlich-verspielte Frauen als Mantel, Pullover oder Schal eine Alternative.
  • Military-Chic: Der neue Uniformen-Look bei Hosen und Blazern oder auch bei Mänteln. Sieht im klassischen Business für Lady-Like Frauen oder Frauen mit einer gewissen Extravaganz echt klasse aus. Nutzen Sie aber bitte nur ein It-Teil aus der Kollektion.
  • Märchenstunde mit Blumen und Tüll: Das sieht sehr mädchenhaft und verspielt aus. Passend für zierliche und schlanle Frauen, die gerne Ihre Figur zeigen. Im klassischen Business kann dieser Look aber die Kompetenz außer Frage stellen. Hier empfehle ich eher eine Bluse mit leicht verspielten Details zum Anzug oder Kostüm oder einen Tüllrock mit einem strengen Blazer zu kombinieren.
  • Biker-Chic mit Leder und Lack-Optik: Leder bleibt und wird wieder „härter“. Diesen Trend müssen Sie nicht mitmachen. Sie können auch getrost Ihre Soft-Lederjacke anziehen, wenn Ihnen diese besser steht. Lack empfehle ich meinen Kunden gar nicht, dass hat eher was mit Fetish zu tun und ist somit wenig alltagstauglich.
  • 80er und 90er: Schulterpolster, Pailletten und Glitter sind wieder „in“. Schulterpolster sind praktisch bei schmalen Schultern und breiten Hüften, um das Verhältnis auszugleichen. Passen Sie aber auf, dass Ihre Schultern dann nicht zu kastig und breit aussehen. Glitter sind an Accessoires oder an Oberteilen sehr schön aus. Für Frauen mit nicht ganz so makelloser Haut aber nicht geeignet.
  • 60er: Die Themen finden wir verstärkt in London bei Marken wie Karen Millen. Ich habe mir für diese Saison dazu ein sehr schönes Kleid aus Jersey-Gemisch in leichter A-Form  mit kurzen Ärmeln gekauft, was ich perfekt im Business nutzen kann.
  • Animal Prints: Der Look kommt scheinbar nie aus der Mode, neben dem klassischen Tiger und Leo Look sehen wird verstärkt Katzen oder Zebra Muster. Als kleines Highlight wie ein Tuch, ein Gürtel, Schuhe oder Tasche kann das fast jede Frau mitmachen. Blusen oder Blazer sollten Sie auf jeden Fall mit neutralen Farben kombinieren.
  • Material-Mix: Er ist neuer Layeling Look und als Grunge ist gewöhnungsbedürftig und in meinen Augen wenig alltagstauglich.
  • Colourblocking: Der Look bleibt und wird erweitert durch gewagten Farbkombinationen von Pudertönen zu schrillen Komplementärfarben. Dafür brauchen Sie eine schöne Figur und sollten mindestens 1,70m groß sein.
  • Plateauabsätze bei Pumps und Stiefeln: Das finde ich bei Pumps im Herbst echt schön wenn es diese endlich mit stilvollen breiten Absätzen gibt. Denn flache Schuhe sind auch schön aber Pumps oder Stiefel mit Pfennigabsatz sind eben nicht Geschmack und in der kalten Jahreszeit auch eher unpassend.
  • Details bei Accessoires mit Pracht und Glanz: Das ist großes Kino, denn so zaubern wir aus jeden noch so „schlichten“ Outfit den ultimativen Wow-Faktor. Accessoires sind für uns Frauen sowieso das Tüpfelchen auf dem „I“.
  • Weite Zweiteiler als neue Anzugart: Das steht großen Frauen gut, jedoch würde ich mich nur auf eine weitere Hose beschränken, damit ich nicht wie ein Kartoffelsack aussehe.
  • Kostüme mit Ledereinsätzen, Reißverschlüssen und verspielten Details: Das peppt unseren Business-Look auf. Die Details sollten aber zur Trägerin passen. Denn Leder ist sehr dominant und passt auch eher zu einem härteren Gesichtsausdruck. Auf der anderen Seite kann das unsere vielleicht eher „weiche“ Seite, die welche wir oft jünger geschätzt werden, kaschieren.
  • Strick von Fein bis Grob: Strick ist immer schön. Wo wir die letzten Jahren vermehrt Kaschmir und Feinstrick gesehen haben, kommt dieses Jahr auch wieder Grobstrick hinzu. Im klassischen Business ist Kaschmir und Feinstrick immer noch das Edelste. Auch für Frauen mit großen Busen ist das besser. Grobstrick wirkt sehr sportlich und passt besser zu sportlichen oder zierlichen Frauen.
  • Fake Fur – großen voluminösen Pelzmänteln mit Glam-Faktor: Das kennen wir schon vom letzten Jahr. Mein Tipp: Als Bolero oder Überwurf zum kleinen Schwarzen oder für besondere Anlässe ist das durchaus eine lohnenswerte Investition. Kaufen Sie Fake Fur bitte in einer Farbe, die vielseitig kombinierbar ist.
  • Rüschen, Volants und Schleifen: Das sieht bei kleinen und schlanken Frauen oder Frauen mit wenig Oberweite super aus. Wer eher weiblicher ist sollte davon Abstand nehmen, denn das kann schnell auftragen. Schleifen und Rüschen können aber durchaus aus bei den Accessoires genutzt werden.
  • Cool casual Look: Der Look wirkt gepflegt und easy mit Komfort und weichen, fließenden Stoffen. Das finde ich sehr praktisch, denn weiche Stoffe zaubern bei jeder Frau eine tolle Silhouette.
  • Neue Hosenformen: Weite Hosen mit Umschlag stehen zwar für Lässigkeit, sehen aber nur in Kombination mit eng geschnittenen Oberteilen super aus. Die neuen Hosen mit erhöhter Taille sind perfekt für Frauen mit kurzen Beinen.
So wirken Sie mit dem richtigen Primer immer gut geschminkt

So wirken Sie mit dem richtigen Primer immer gut geschminkt

InglotPrimerNeben der Auswahl der richtigen Grundierung ist der Primer mein Lieblingsprodukt in meinem Make-up Täschchen. Denn er schafft die optimale Grundlage für einen makellosen Teint. Ein Primer ist eben ein echter Allrounder.

Primer ist jedoch nicht Primer. Denn es gibt hier unterschiedliche Arten von Primer, welche auf unterschiedliche Hautbedürfnisse abgestimmt sind.

Korrigierende Primer in verschiedenen Farben dienen zum gezielten Ausgleich der Haut. Sie sind gerade beim Abend Make-up klasse Produkte. Achten Sie hier auf die richtige Farbe vom Primer.

Hier bekommen Sie meine wichtigsten Tipps, welchen Primer Sie wofür anwenden können.

PrimerGlanzloser Make-up Primer zaubert einen optischen Soforteffekt und gibt ein klasse Finish vor dem Make-up. Gerade wenn das Hautbild etwas irritiert ist oder wir eben keine makellose Haut haben, ist das Produkt klass. Ich nutze hier Teint Perfektion mit optischen Sofortzauber von Balea. Die Haut sieht danach klasse aus und hat einen natürlich schönen Glanz. Der Skinperfect Primer von dermalogica ist auch klasse, jedoch teuer. Er ist gut geeignet für leicht glänzende Haut, denn er mattiert wunderbar. Das Produkt wird immer unter dem

Der Primer in Hautfarbe oder in Pfirsichfarbe deckt blaue oder violette Verfärbungen ab und hellt die Haut auf. Am besten als Unterlage unter dunklen Augenringen. Mein Lieblingsprodukt ist der Corrective Primer Peach HD von Inglot. Ich verwende das Produkt als Base vor dem Highlighter.

Der Primer in Pink verleiht fahler Haut einen frischen Schimmer und hellt die Haut auf. Das Produkt nutze ich gerne, wenn ich abends länger gearbeitet habe und morgens früh schnell gut aussehen muss. Auch hier nutze ich den Corrective Primer von Inglot in Pink. Das Produkt kann unter und über dem Make-up aufgetragen werden.

Der Primer in Grün neutralisiert Rötungen und Besenreiner sowie Couperose ab. Das Produkt eignet sich auch wunderbar, um Pickelchen abzudecken. Grüne Primer werden daher unter dem Make-up aufgetragen. Auch hier nutze ich den Corrective Primer von Inglot und bin damit sehr zufrieden.

Der Primer in Gelb kaschiert Rötungen und violette Verfärbungen. Wenn Sie also stark zu Rötungen neigen oder vielleicht auch speziell bei Vorträgen schnell „erröten“ nutzen Sie das Produkt einfach schnell über dem Make-up. Meine absolute Geheimwaffe. Gelb nimmt oft auch überschüssigen Talk auf.

 

 

Wie Sie sich stilvoll beim Business-Lunch oder Business-Dinner präsentieren

Wie Sie sich stilvoll beim Business-Lunch oder Business-Dinner präsentieren

37779123 - team at business lunch meeting in restaurant eating and drinking in celebration of good work together, food and drink on the table in background

37779123 – team at business lunch meeting in restaurant eating and drinking in celebration of good work together, food and drink on the table in background

Ein Geschäftsessen dient zur allgemeinen Kontaktaufnahme und kann auch zu einem gewünschten und erfolgreichen Geschäftsabschluss führen. Wenn da nicht die kleinen berühmten Fettnäpfchen wären

Was sind eigentlich Tischmanieren?
Tischmanieren sind sinnvolle „Spielregeln“ am Tisch, die uns unterstützen, eine lockere und entspannte Atmosphäre mit Wohlfühlcharakter zu schaffen. Sie sind nichts Steifes und sollten auf keinen Fall eingeübt wirken. Denn dann sind Sie alles andere als authentisches. Selbst wenn Ihnen ein kleiner Ooops-Moment passiert, nehmen Sie es einfach locker und mit Humor.

„Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in der Gesellschaft tragen kann.“ (Shakespeare)

Heute möchte ich Ihnen meine besten Tipps verraten, damit auch Ihr nächster Geschäftstermin erfolgreich wird.

Tipp Nr. 1 „Kleider machen Leute“

Das gilt auch im Restaurant oder auf Businesstreffen. Wertschätzen Sie den Anlass, die Einladung und Ihr Gegenüber. Passen Sie Ihre Kleidung an die Lokalität, den Erwartungen Ihres potenziellen Kunden sowie Ihre eigenen Ziele an.

In einem gehobenen Restaurant sollten Sie als Mann unbedingt einen Anzug mit Krawatte tragen und als Dame ein schönes Kostüm, ein elegantes Kleid oder einen Hosenanzug. Im Biergarten darf es auch etwas lockerer sein. Dennoch sollte Ihr Outfit Ihre Position unterstreichen.

Tipp Nr. 2 „Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige“

Seien Sie weder zu früh noch zu spät da. Mein Tipp: 10 Minuten früher da sein ist vollkommen ok. Planen Sie genügend Zeit für die Anfahrt ein und kalkulieren Sie auch die Parkplatzsuche vor Ort mit ein. Zeit ist Geld und sie entwerten durch so einen kleinen Fauxpas schnell den guten 1. Eindruck, den sie hinterlassen haben.

Tipp Nr. 3 „Vorstellen und bekannt machen“

Es ist in der Regel die Aufgabe des Gastgebers, die Gäste mit einander bekannt zu machen. Wenn Sie sich zu zweit oder zu dritt treffen, erfährt immer zuerst die Ranghöchste den Namen der anderen Person. Stellen Sie sich korrekt mit Vor- und Nachnamen vor und nutzen Sie die Kunst des Elevator-Pitch, um Ihr Gegenüber auf sich aufmerksam zu machen. Sagen Sie ihm kurz und knapp, welche Lösungen Sie für andere parat haben.

Tipp Nr. 4 „Die richtige Haltung bei Tisch“

Viele Menschen haben es leider verlernt, korrekt am Tisch zu sitzen. Mein Tipp: „Anspannung“ mit einem geraden Rücken während des Essen und „Entspannung“ wenn Sie eine Pause einlegen. Das Besteck geht beim Essen zum Mund und nicht der Mund zum essen. Achten Sie bitte auch darauf, dass Sie die Sitzfläche des Stuhls vollkommen ausnutzen und die Ellenbogen nicht am Tisch abstützen.

Tipp Nr. 5 „Tischordnung ja oder nein?“

In einer kleinen Runde brauchen Sie keine Tischordnung. Hier gilt, dass der oder die Ehrengäste in der Nähe des Gastgebers oder des Gastgeberpaares sitzen. Der weibliche Ehrengast sitzt hier recht neben dem Gastgeber und der männliche Ehrensitz sitzt ebenfalls gegenüber rechts neben der Gastgeberin.

Ab mehr als 12 Personen empfiehlt sich eine Tischordnung. Achten Sie darauf, dass sie die Gäste so platzieren, dass möglichst jede Dame einen Tischherrn hat und die Möglichkeiten zum Austausch und angenehmen Gesprächen gegeben ist.

Tipp Nr. 6 „Die Willkommensrede“

Nachdem alle Gäste da sind, empfehle ich Ihnen als Gastgeber den Abend, den Lunch oder das Büffet zu eröffnen. Hier unterscheiden wir zwischen à la Carte Situation und Büffet-Situation. Beim Büffet eröffnen Sie vorher. Beim Menü à la Carte können Sie vor der Bestellung oder nach der Vorspeise eine kleine Rede halten. Zwischen den Gängen sollten Sie keine Reden einplanen.

Tipp Nr. 7 „Startzeichen beachten“

Selbst wenn Sie sehr hungrig sind, warten Sie unbedingt, bis der Häuptling – also der Gastgeber das Mahl eröffnet. Er nimmt dazu das Besteck auf, schaut seine Gäste an, lächelt und nickt kurz, um das Essen zu eröffnen.

Beim Business wünschen sich die Gäste keinen „Guten Appetit“. Das können Sie zu Hause machen oder wenn Sie Ihr Gegenüber schon länger und besser kennen.

Tipp Nr. 8 „Die gepflegte Konversation bei Tisch“

Small Talk fällt leider immer noch vielen Menschen schwer. Wenn Sie nur „steif“ am Tisch sitzen und den Mund nicht aufbekommen, ist leider das schönste Essen dahin. Plaudern Sie einfach locker und entspannt, versuchen Sie gemeinsame Themen zu finden und interessieren Sie sich für Ihr Gegenüber. Eine gesunden Balance von reden und aktiven echten zuhören erleichtert Ihnen vieles.

Gute Themen sind das Wetter, die Lokation, der Kontakt zum Gastgeber, Hobbys, Reisen, Urlaub, Kulturelle Dinge, Berichte aus der Heimat, Anreise und Unterkunft.

Mein Tipp: Vermeiden Sie Themen wie Geld, Politik, Ehekrisen, Religion, Diäten, Lebensmittelskandale, Krankheiten, Klatsch und Tratsch oder allgemeines Lästern.

Tipp Nr. 9 „Den richtigen Zeitpunkt zum Aufbruch wählen“

Der Gastgeber bestimmt in der Regel, wann der Abend beendet ist. Sie als Gast dürfen natürlich auch schon früher gehen, wenn Sie noch weiter fahren müssen. Bleibe Sie auf jeden Fall 15 Minuten nach dem Dessert.

Kalkulieren Sie für Einladungen zum Frühstück, Lunch, Mittag oder Kaffee 1-1,5 Stunden Zeit zum Austausch und zum Gespräch ein.

Für ein Business Dinner sollten Sie auf jeden Fall 2,5-4 Stunden Zeit einplanen. Das kommt auch auf den Anlass, Ihren Gegenüber und das Land an.

Tipp Nr. 10 „In der Ruhe liegt die Kraft“

Bedanken Sie sich zeitnah für die Einladung und erwarten Sie nicht, dass Ihr Gegenüber sofort sein „Ja“ zu Ihrem Angebot abgibt. Auch im Business gilt: Beziehungsaufbau und Pflege braucht Vertrauen.

Geben Sie Ihrem Gegenüber weitere Tipps, wenn Sie wissen, dass er unbedingt ein Problem lösen muss und zeigen Sie ihm, dass genau Sie der richtige Experte dafür sind.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim umsetzen meiner Tipps. Haben Sie Interesse als Gast an meinem nächsten  moderierten Knigge Dinner teilzunehmen? Der nächste Termin findet bereits im Oktober statt.

Bildquelle: kzenon / 123RF Lizenzfreie Bilder