Der kleine Hochzeits-Knigge

Der kleine Hochzeits-Knigge

Die 10 besten Tipps für Brautpaar und Gäste

123rf.com-JozefPolcSommerzeit ist Hochzeitszeit. Da lauern leider oft viele kleine Fauxpas – wohl für das Brautpaar wie auch für die Gäste. Damit Ihr schönster Tag nicht ins Wasser fällt, habe ich heute ein paar Tipps für Sie parat. Wenn Sie demnächst zu Gast auf einer Hochzeit sind, habe ich ebenfalls wertvolle Tipps für Sie parat. Falls Sie schon verheiratet sind, können Sie die Tipps gerne an zukünftige Brautpaare weiterleiten.

 

Welche Tipps oder Geschichten haben Sie für mich parat lieber Leser?

Die 5 besten Tipps für das Brautpaar

Stilvoll Einladung mit Wohlfühlfaktor

Verschicken Sie die Einladung so früh wie möglich. Empfehlenswert sind 6 Monate vorher. Beachten Sie bei der Feier, egal ob sie mit nationalen oder mit internationalen Gästen feiern, dass einige Personen bestimmte Essgewohnheiten haben. Natürlich können Sie es nicht jedem recht machen.

Mein Knigge-Tipp: Bitten Sie Ihre Gäste in der Antwortkarte der Einladung bereits durch einen kleinen Hinweis darum, Ihnen die Menüplanung zu erleichtern. Das kann eine kurze Aufzählung sein wie: Ich mag Fleisch, Ich mag Fisch, Ich bin Vegetarier, Ich habe eine Nahrungsmittelallergie.

Der erste Eindruck zählt – der letzte bleibt

Wenn Sie im kleinen Rahmen heiraten, empfiehlt es sich, jeden Gast bei der Hochzeitsfeier persönlich zu begrüßen. Das gelingt bei der Trauung nicht immer. Das Brautpaar sollte auch die Gäste untereinander bekannt machen. Sie können je nach Gästeanzahl diese Aufgabe auch den Brauteltern überlassen.

Das Brautpaar beendet in der Regel den Abend nach der französischen Art. Ihre Eltern übernehmen dann die stilvolle Verabschiedung und bedanken sich bei allen Gästen.

Mein Knigge-Tipp: Bei größeren Feiern von mehr als 100 Gästen können Sie nicht mehr um alle Personen kümmern. Legen Sie einfach einen Zeremonienmeister fest, der gut gebrieft ist.

Bunt, ja bunt sind alle meine Kleider

Gerade beim Thema Kleiderauswahl passieren die häufigsten Fauxpas. Das führt oft dazu, dass sich einige Gäste nicht wohl fühlen. Eine meiner Kundinnen erzählte mir sogar, dass sie vor kurzen bei einer Hochzeit die einzigen Gäste waren, die wirklich zum Anlass passend gekleidet waren. Selbst das Brautpaar hatte sich sehr leger angezogen.

Planen Sie für den Tag verschiedene Anlässe, teilen Sie das den Gästen unbedingt mit.

Mein Knigge-Tipp: Heute kann jeder heiraten, wie er will. Damit ihr schönster Tag im Leben jedoch lange bei Ihnen und Ihren Gästen in Erinnerung bleibt, empfehle ich Ihnen, in der Einladung bereits einen Dresscode vorzugeben. Das kann gehoben, aber auch Smart Business sein. Den Dresscode „Come as you are“ zu wählen, ist nicht empfehlenswert.

Genussvoll Dinieren statt stressvoll duellieren

Das Thema Sitz- und Tischordnung wird Ihnen bei der Planung die meisten Kopfschmerzen bereiten. Schließlich wollen Sie jedem Ihrer Gäste das Gefühl geben, besonders wertvoll zu sein.

Mein Knigge-Tipp: Verwenden Sie statt Zahlen bei der Tischordnung lieber Blumen- oder Städtenamen. So fühlt sich niemand benachteiligt oder ausgeschlossen. Gäste die weiter weg sitzen, sollten dann die interessantesten Namen bekommen.

Frechheit siegt

Gerade wenn Sie schon länger zusammen sind, brauchen Sie keine doppelten Küchengeräte. Das Thema Geschenke ist sowohl für Sie als Brautpaar wie auch für die Gäste schwierig. Viele Menschen trauen sich nicht direkt zu sagen, was Sie wirklich brauchen oder wollen.

Mein Knigge-Tipp: Seien Sie einfach frech. Wenn Sie gerne zusammen die seit langem erträumte Kreuzfahrt unternehmen möchten, dann sagen Sie einfach dass Sie sich über eine Geldspende freuen. Das kann auch ein Sparkonto für Ihr zukünftiges Kind sein oder eine Hochzeitswunschliste. Die Gäste freuen sich auf jeden Fall darüber, dass Sie Ihnen dafür etwas Gut tun konnten.

Die 5 besten Tipps für die Gäste

Zusage oder Absage

Bitte erleichtern Sie dem Brautpaar die Planung und sagen Sie mit der beigelegten Antwortkarte schnell zu oder ab.

Mein Knigge-Tipp: Falls Sie Ihre neue Begleitung mitbringen möchten, rufen Sie am besten persönlich an und klären das stilvoll ab. Seien Sie nicht beleidigt, falls das Paar für Sie schon einen anderen Tischpartner vorgesehen hat.

Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige

Kommen Sie unbedingt pünktlich und planen Sie im Vorfeld genügend Fahrzeit und Zeit für die Parkplatzsuche ein. Verderben Sie dem Brautpaar nicht den Tag, denn diese sind schon aufgeregt genug und werden dann noch nervöser.

Mein Knigge-Tipp: Wenn Sie weiter anreisen müssen, reisen Sie am besten schon einen Tag vorher an. So haben Sie genügend Zeit, vielleicht auch schon im Vorfeld interessante Gäste kennenzulernen oder Sie können das sogar mit einem Wochenendurlaub verbinden.

Die richtige Reihenfolge beachten

Gratulieren Sie dem Brautpaar umgehend nach der Trauung. Danach gratulieren Sie den Brauteltern und den Eltern des Bräutigams.

Mein Knigge-Tipp: Falls Sie die Eltern noch nicht kennen, stellen Sie sich bitte kurz vor. Besonders höflich sind Sie, wenn Sie die Vorstellung noch mit einem Satz ergänzen, wie Sie zu dem Brautpaar stehen.

Kinderkram adé

Seien Sie kein Spielverderber, selbst wenn Sie von Bräuchen oder bestimmten Traditionen nichts halten, springen Sie einfach über ihren Schatten. Oft erleben Sie dabei die lustigsten Dinge.

Mein Knigge-Tipp: Wenn Sie selbst ein Meister im Organisieren von Spielen sind, bieten Sie dem Brautpaar Hilfe bei der Vorbereitung der Durchführung des Abends an.

Zu tief ins Glas geschaut?

Selbst wenn Sie viel Spaß am Feiern haben, achten Sie bitte darauf, dass Sie Ihren Alkoholpegel im Griff haben. Denn nichts ist peinlicher als eine Hochzeitsfeier die durch Alkohol außer Kontrolle gerät. Sie wollen schließlich Ihren guten Ruf nicht verlieren.

Mit Knigge-Tipp: Trinken Sie immer soviel Wasser, wie Sie auch Alkohol trinken. Wenn Sie wenig vertragen, nutzen Sie diesen Tag bitte nicht, um sich Mut anzutrinken und nachher Karaoke zu singen, weil Sie das vielleicht schon immer tun wollten. Sie stehlen dem Brautpaar sonst die Show!

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Hochzeitfeier. Wenn Sie Fragen haben zum Thema Tischordnung, Farbauswahl oder Farbkombination von Kleid, Anzug und Blumen kontaktieren Sie mich einfach.

Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Ihre Janine Katharina Pötsch

 

 

 

Bildquelle: 123rf-JozefPolc

 

 

Princess – Hilfe ich bin shoppingsüchtig

princess-4-natalie-q-teaser-1373324Stylistin Janine aus München zeigt jungen Damen, die über Ihre Verhältnisse leben, wie sich auch ohne Markenkleidung stilvoll kleiden können und durch die gezielte Kombination schöne Outfits zusammenstellen können.

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Warum benötige ich gutes Netzwerk für die Karriereleiter von morgen?

Warum benötige ich gutes Netzwerk für die Karriereleiter von morgen?

Lieber Leser und Leserinnen,

heute geht es im Blog von Gekonnt wirken – Ihr Auftritt bitte! um das Thema Netzwerken für Angestellte. Viele Angestellte – und besonders Frauen nutzen berufliche Netzwerke bisher kaum oder nicht für Ihren beruflichen Erfolg. Doch warum brauche ich überhaupt ein Netzwerk, um als Persönlichkeit wahrgenommen zu werden?

Ich habe hierfür die Netzwerk-Expertin Petra Polk zum Interview gewinnen können.

Interview mit Netzwerk-Expertin Petra Polk

petra-polk-2Wer ist Petra Polk? Was macht Sie zur Deutschlands Netzwerk-Expertin?

Petra Polk ist Netzwerkexpertin für den Aufbau von erfolgreichen Businessnetzwerken. Kontakte sind Ihre Leidenschaft. Kaum jemand versteht es besser als sie, virtuelle und persönliche Netzwerk-Strukturen aufzubauen sowie strategisch und zielgerichtet zu nutzen.

Dias Wissen der jahrelangen Erfahrungen aus der Praxis von Vertrieb, Marketing und Kommunikation vermittelt sie in Ihren begeisternden und inspirierenden Vorträgen, bei denen sie Menschen und Marktführern aufzeigt, wie aus Kontakten Kontrakte werden und wie Menschen, Entscheider, Meinungen und Modelle optimal verknüpft werden.

Meine 1. Frage: Warum brauchen auch Angestellte ein berufliches Netzwerk?

Antwort Petra Polk: Wenn ich von Netzwerken spreche, meine ich, das virtuelle und persönliche Netzwerken strategisch und zielgerichtet miteinander zu verknüpfen.

Ein gut genutztes Netzwerk erhöht meinen Bekanntheitsgrad und meinen Experten-Status. Hier habe ich die Möglichkeit durch kleine Beiträge oder der Teilnahme an Fachdiskussionen meine Kompetenz zu zeigen. Wer gut vernetzt und präsent ist, wird automatisch als interessante Persönlichkeit wahrgenommen. Das heißt aber nicht, sich nur einmal schnell anmelden und den jeweiligen Sozial Media Kanal nicht zu nutzen. Mit einem unprofessionellen Profil kann ich mein soziales Netzwerk auch schlecht nutzen. Wer sich dagegen immer wieder zeigt und sich in Erinnerung ruft, wird automatisch sichtbarer. Durch eine gute Sichtbarkeit kann ein Angestellter z.B. seine Chancen erhöhen, auch von Headhunter gefunden zu werden. Damit fallen Bewerbungen oft automatisch weg.

Was fehlt Angestellten in der heutigen Zeit, um beruflich erfolgreich zu sein und als erfolgreiche Persönlichkeit wahrgenommen zu werden?

Ich sage immer, beachten Sie die „7-38-55 Regel“. Wissen spielt nur zu 7% eine Rolle. Natürlich ist Wissen wichtig, aber es gibt andere wichtige Faktoren, mit welchen wir andere Menschen mehr von uns beeindrucken und diese auch gezielt „beeinflussen“ können. Dazu zählt mit 38% die Persönlichkeit und mit 55% das persönliche Netzwerk. Wenn wir alles geschickt einsetzen, haben wir zu 100% Erfolg. Denn Empfehlungen sind heutzutage das A und O, egal ob wir selbstständig oder angestellt sind.

Viele Angestellte haben ein großes privates Netzwerk. Seien Sie mal ehrlich, werden Sie dort auch weiterempfohlen, z.B. wenn es um die Ausschreibung von externen und sehr interessanten Jobs geht?

Leider nutzen viele Angestellte das Kontaktnetzwerk erst dann, wenn Sie sich beruflich verändern möchten. Dann ist es oft zu spät. Berufliche Netzwerke sind nämlich perfekt für die Unterstützung bei der Karriere.

Was sind Deine persönlichen Erfolgsrezepte beim Netzwerken?

Bauen Sie Ihr frühzeitig Ihr berufliches Netzwerk auf, bevor Sie es brauchen. Denn Beziehungen brauchen Zeit. Sie müssen sich entwickeln, die Personen kennenlernen und jede gute Beziehung möchte auch gepflegt werden. Wer gut vernetzt, versteht es, geben und nehmen in Einklang zu bringen.

Anmerkung Image-Expertin JKP: Dazu passt mein Lieblingsspruch von Adolph Freiherr von Knigge perfekt. Er selbst war vor über 200 Jahren auch schon ein großer Netzwerker und Mitglied in vielen „Clubs seiner Zeit“.

„Interesse Dich für andere, wenn Du willst, dass andere sich für Dich interessieren“ (Knigge)

Netzwerk-Expertin PP: Früher war das noch schwieriger. Doch heute stehen uns dank der sozialen Medien alle Kanäle offen, um uns wertungsfrei mit „jedem“ auf der Welt zu vernetzen.

Sprechen Sie auch Empfehlungen aus und sagen Sie, was Sie brauchen und wofür Sie Experte sind. Hören Sie nie auf, neue Kontakte zu knüpfen, und pflegen Sie Ihre Kontakte. Vernetzen Sie sich online mit Ihren Offline Kontakten und treffen Sie hin und wieder Ihre Online Kontakte auch real. Werden Sie sichtbar und zeigen Sie Präsenz. Je öfter Sie jemanden treffen und von sich erzählen, desto höher ist die Chance, empfohlen zu werden.

Zum Beispiel hätten wir uns ja längst aus dem Augen verloren, wenn wir nicht vernetzt wären und uns immer wieder virtuell begegnet sind, oder hin und wieder zu einem persönlichen Austauschgespräch.

Anmerkung JKP: Das stimmt, es ist immer spannend, sich mit Dir auszutauschen und zu schauen, wo wir Verknüpfungspunkte haben und was wir gegenseitig für uns tun können.

Ein weiter Tipp von Petra Polk: Auch wenn Sie denken, dass Sie für eine bestimmte Person nichts tun können oder umgekehrt, vernetzen Sie sich trotzdem wertungsfrei. Denn, Sie wissen nie, welcher für Sie wichtige Kontakt hinter dem Kontakt steht.

Was denkst Du, warum sich viele Frauen nicht trauen, Kontakte aufzubauen? Steckt da die Angst vor Ablehnung, Stutenbissigkeit oder gar Neid dahinter?

Frauen haben leider oft ein Konkurrenzdenken oder Sie sind vielleicht auch etwas egoistisch. Dabei können wir von den Seilschaften der Männer soviel lernen.

Mir fällt immer auf, dass Frauen sich nicht trauen, zu sagen, was sie wirklich brauchen und Ihnen oft auch die Strategie fehlt.

Welche beruflichen Netzwerk-Kanäle sind für Angestellte besonders empfehlenswert?

Es kommt immer auf eine gute Mischung von persönlichen und virtuellen Kontakten an.

Virtuell sind XING und LinkedIn für Angestellte die richtige Plattform. XING ist das Business-Netzwerk für den deutschsprachigen Raum .LinkedIn ist sehr empfehlenswert, wenn jemand z.B. international unterwegs ist oder plant in einem anderen Land zu arbeiten. In Facebook dagegen findet eher Kommunikation und Austausch statt.

Was zeichnet Deiner Meinung nach einen Experten aus? Nehmen wir zum Beispiel einen Marketing-Experten?

Wenn ein Marketing-Experte kein Netzwerk hat, also virtuell und offline kaum präsent ist, nehme ich die Person nicht als Experte auf seinem Fachgebiet wahr.

Zum Expertenstatus zählt auch das Profil. Ein gutes Netzwerk-Profil ist immer aktuell und gepflegt mit einem guten Foto und einen aktuellen CV, wo alle beruflichen Positionen, Erfahrungen, Talente und Fähigkeiten kurz erläutert sind.

Wie können Angestellte z.B. XING optimal nutzen?

Stellen Sie sich vor, Sie suchen einen Job bei Firma XY. Wie kommen Sie am besten an intern ausgeschriebene Jobs? Mein Tipp: Vernetzten Sie sich mit Mitarbeitern aus der Abteilung, in der Sie gerne arbeiten möchten und nutzen Sie diese Personen gezielt als Türöffner oder als Empfehlungsgeber. Wenn Sie sichtbar sind, also z.B. hin und wieder Expertenbeiträge – auch in Bezug auf das Unternehmen veröffentlichen oder in bestimmten Berufsgruppen bei XING präsent sind, dort posten oder sogar Beiträge zu Ihrem Fachthema veröffentlichen, bekommen Sie auch wahrscheinlicher den gewünschten Traum-Job.

Ein weiterer Tipp: „Sag mir ehrlich, was Du brauchst.“ Trauen Sie sich und stehen Sie zu Ihrer Person als Experte. Machen Sie sich auch hin und wieder Gedanken über Ihre persönliche Netzwerkstrategie. Nehmen Sie die Dinge in die Hand und lassen Sie sich z.B. zu einem Firmenevent einladen. Dort können Sie eventuell auch schon Bekanntschaft mit Ihren potentiellen Vorgesetzten machen.

Was sind absolute No-Gos beim Netzwerken?

Sie kennen ja den Spruch: „Der 1. Eindruck zählt und der 2. Eindruck bleibt.“ Mein Tipp an Sie: Achten Sie darauf, dass Sie authentisch sind. Ihr persönlicher Eindruck vom Online-Foto in Netzwerken sollte auch bei einem persönlichen Kontakt bestätigt werden. Denn nicht ist peinlicher wie geschönte, veraltete oder ungepflegte Profil-Bilder.

Anmerkung der Image-Expertin JKP: Ooh davon kann ich auch ein Lied singen. Ich mag z.B. keine Anfragen ohne Fotos. Da frage ich mich immer, ob die Person etwas zu verstecken hat.

Was macht Deinen Business-Stil aus?

Mein Business-Stil zeichnet sich durch strategisches und zielgerichtetes Denken aus. Dabei nutze ich immer neue Chancen für meinen beruflichen Erfolg. Ich bin optimistisch und vernetzte mich und andere Menschen für mein Leben gern. Meine Leidenschaft als Netzwerk-Expertin ist es, Menschen zu verbinden und mein Wissen weiterzugeben. Ich bin eine Frau mit Power, Strategie und Humor, die andere begeistert und inspiriert.

Du bist ja im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Wenn Du die Menschen, und vielleicht besonders die Frauen in den unterschiedlichen Regionen vergleichst, was ist Dir da speziell bei der Art des Netzwerkens aufgefallen?

Das ist eine sehr gute Frage. Schon allein innerhalb von Deutschland ist die Netzwerk-Kultur unterschiedlich und wird anders gelebt. In Süddeutschland sind die Menschen und Frauen offener. In Norddeutschland sind sie eher kühler und zurückhaltender. Frauen in Ostdeutschland dagegen sind taffer und Macher. Die Österreicher nutzen Netzwerke gezielt und die Schweizer sind uns virtuell um einiges voraus. Die Schweizer Frauen twittern gern.

Seit 2010 führst Du WI.N Women in Network, die Community für Frauen in Business und Karriere. Gibt es dort auch Angebote für angestellte Business-Ladies?

W.I.N Woman in Netwerk ist sowohl für Selbstständige, wie auch für angestellte Karrierefrauen offen. Mit Karrierefrauen meine ich Frauen, die wie eine Selbstständige denken und handeln. Wir sind offen für Damen, die wie eine Chefin mit Weitblick denken, Verantwortungsbewusstsein haben und Professionalität zeigen. Die Community expandiert jetzt in den internationalen Markt und wird sich in den nächsten 10 Jahren als internationale Community für Frauen etablieren.

Fotolia_107621475_XS_copyrightLiebe Petra, vielen Dank, dass Du Dir trotz Deines prall gefüllten Terminkalenders die Zeit für dieses wertvolle Interview genommen hast. Meine Leser werden sich über die vielen Tipps freuen.

Petra Polk: Liebe Janine, es war mir eine große Freude. Ich liebe Networking J