7 Erfolgsgeheimnisse für die innere Stärke

7 Erfolgsgeheimnisse für die innere Stärke

Fotolia_64879512_XS_copyrightKennen Sie folgende Situation? Ihre Kollegin wurde mal wieder vom Chef angemotzt. Doch sie nimmt es gelassen, bleibt mutig und lässt sich nicht einschüchtern? Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Menschen, die selbst in schlimmen Krisen stark bleiben und durch Resilienz – durch eine ureigene innere Kraft mutig bleiben, schaffen alles. Getreu dem Motto „Hinfallen – aufstehen – Krone richten – wieder gehen“.

Doch ob wir die Krone auch wirklich richten und weiter gehen trotz Verletzung, hängt entscheidend von unserer inneren Stärke ab.

Resilienz können auch Sie sich aneignen und diese trainieren. Was sie dafür brauchen, sind viel Ehrlichkeit mit sich selbst, dem Zugang zu Ihren Stärken und Schwächen und natürlich Mut zur Veränderung, zum verlassen der bequemen Komfortzone.

Hier sind die 7 Erfolgsschlüsse für die innere Stärke.

1. Akzeptieren Sie, was ist und wie es ist.

Wenn wir eine schwierige Lage akzeptieren, dann rauben wir uns keine Energie und erkennen, dass wir das Geschehene nicht ändern noch beeinflussen können. Nehmen Sie die Tatsache hin, wie es ist – auch wenn es oft nicht leicht fällt.

Denn wir könnten uns oft den ganzen Tag ärgern, aber ändern können wir die Dinge nicht. Was wir jedoch ändern können, ist die Sichtweise zu den Dingen um uns herum.

Mein Tipp:
Erstellen Sie eine Liste mit den Dingen, die sie aktuell beschäftigen und warum die Dinge oder Menschen sie ärgern. Dann gehen Sie die Punkte durch und stellen sich vor,  was sich für sie persönlich ändert, wenn sie die Dinge so akzeptieren, wie sie sind, z.B. dass sie gelassener sind. Wägen sie dann ab, was lohnt sich mehr – sich unnötig aufzuregen oder ihrer persönlichen Freiheit mehr Raum zu geben.

Ein sehr schönes Coaching-Tool dazu ist The Work of Byron Katie oder die StepPro Methode. Ich arbeite mit beiden Tools in meinem Lifestyle Coaching für Persönlichkeitsentwicklung.

2. Entwickeln Sie ein gesundes Selbstvertrauen.

Auch Sie können jedes ihrer gesetzten Ziele erreichen, wenn Sie selbstbewusst und vertrauensvoll mit ihren Kompetenzen umgehen. Hindernisse und Probleme sind dazu da, dass wir daran wachsen und uns weiterentwickeln. Ich betrachte Steine im Weg immer als Geschenk vom Universum, weil ich daraus sehr viel lerne.

Achten Sie auf ihre Sprache und verwenden Sie nur positive Ausdrücke. Denken Sie einmal bewusst über diesen Satz nach „Ich gehe ins Bad – um mich FERTIG zu machen.“

Denn niemand kann uns verletzten – außer wir lassen es bewusst zu und begeben uns in die Opferhaltung. Unsere größten Kritiker sind unsere inneren Kritiker und hier wird es Zeit, diese auszuschalten.

Mein Tipp:
Achten Sie auf alte Verhaltensmuster und Glaubenssätze, die sie in ihren Selbstvertrauen hindern. Verwenden Sie neue Formeln der Kraft, sogenannte Mantras. Statt zu sagen „Ich bin es nicht wert“ – sagen Sie sich bitte jeden Tag vor dem Spiegel „Ich bin ein Unikat und sehr wertvoll.“ Oder statt „Das werde ich nie schaffen.“ – „Ich werde erfolgreich sein.“

Diese Affirmationen nutze ich bei meinen Klienten sehr gerne – auch speziell mit Verbindungen und positiven Charaktereigenschaften, die den Namen betreffen. Denn sie helfen sehr, innerhalb von kürzester Zeit ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln.

3. Bleiben Sie optimistisch.

Sagen Sie stets „ja“ zum Leben. Optimisten wissen, dass jede Krise vorübergeht und sich oft eine Chance dahinter verbirgt.

Nutzen Sie hierfür die 3 goldenen Spielregeln eines wahres Optimisten:
1. Schauen Sie niemals auf den Gipfel, denn Berge und Krisen sehen oft gewaltig und unbezwingbar aus. Setzen Sie sich kleine Etappenziele und belohnen sie sich öfter.
2. Verbannen Sie unnütze Füllwörter wie „alle“ und „immer“. Verallgemein Sie Dinge niemals und vergleichen Sie sich niemals mit anderen.
3. Betrachten Sie jeden neuen Tag als ein Geschenk Gottes oder als ein Geschenk vom Universum. Sorgen, Krisen und Probleme gehen vorbei? Oder erinnern Sie sich wirklich noch genau, welche Sorgen Sie heute vor 3 Jahren gequält haben?

Mein Tipp:
Führen Sie ein Erfolgstagebuch, wo Sie jeden Tag 1-3 Erfolge notieren. Das Erfolgstagebuch hilft Ihnen, sich auch in schwierigen Zeiten bewusst zu machen, was sie bereits erreicht haben und wie sie kleine Probleme problemlos gelöst haben.

4. Übernehmen Sie Verantwortung.

Sie haben die Qual der Wahl – love it, leave it or chance it. 🙂 Wir können natürlich immer den anderen die Schal geben und uns zum Opfer unseres oft selbstgewählten Schicksals machen. Oder wir übernehmen einfach die volle Verantwortung für unser handeln und unser Wohlbefinden. Wenn wir uns selbst verantwortlich fühlen für die Situation, in der wir uns gerade befinden, ist es viel leichter, die Situation aus einer Kraft zu verbessern.

Mein Tipp:
Räumen Sie endlich mit den falschen und oft typischen Denkfallen auf.
1. Ziehen Sie keine willkürlichen Schlussfolgerungen auf das Verhalten von anderen Ihnen gegenüber. Oftmals hat Ihr Gegenüber einfach nur einen schlechten Tag, ist mit dem falschen Bein aufgestanden. Hören Sie endlich auf, Vermutungen aufzustellen, sich Erklärungen zurecht zu legen und das Verhalten auf sich zu beziehen. Fragen Sie lieber einmal zu viel nach und so haben Gewissheit.
2. Überprüfen Sie öfter Ihre oftmals eingeschränkte und eingefahrene Sicht- und Denkweisen, die schnell zu einem Tunnelblick führen kann. Dadurch dass wir hierdurch bestimmte Erwartungen in uns tragen, kommt es zum sogenannten selbsterfüllenden Prophezeiung.
3. Generalisieren Sie bestimmten Verhaltensweisen niemals, denn so stellen Sie sich oft selbst als minderwertig und nicht gut genug dar. Negative Selbsteinschätzungen führen leider dazu, dass diese sich oft auf unser gesamtes Umfeld auwirken und somit ziehen wir oft falschen Energie und falsche Menschen an, welche uns widerum die Generalisierung bestätigen. Dadurch sitzen Sie unbewusst wie ein Hamster im Rad.

5. Überprüfen Sie Freundschaften und wertschätzen Sie wahre Freunde.

Fakt ist, dass wir gute Freunde brauchen. Doch oft reichen wenig gute Freunde und eine intakte Familie, die uns Rückhalt gibt, die uns verstehen und die uns in Krisen stärken. Zahlen sie deshalb immer ein wenig mehr auf ihr Beziehungskonto zu ihren wahren Freunden ein und investieren Sie in ein wertschätzendes und soziales Miteinander.

Mein Tipp
Überprüfen Sie Ihre Beziehungen genau, denn nocht jeder gut gemeinte Freund oder die sogenannte beste Freundin meint es wirklich ehrlich, sondern möchte im Gegenteil sogar noch von uns profitieren. Nutzen Sie hierfür ein Blatt Papier, wo Sie Ihr Beziehungsnetz aufzeichnen. Malen Sie für alle Personen, die wichtig sind Kreise und verbinden diese mit eine Kreis in der Mitte, der für Sie steht. Bewerten Sie anschließend Ihre Verbindungen zu den anderen Personen wie folgt: ++ (wer stärkt mich, wer ist immer für mich da und gibt mir ehrliche Tipps und Ratschläge), +- (wert ist eher neutral) und — (wer zieht mir eher Energie ab, wer will immer etwas wissen, ohne selbst Tipps zu geben, wer gönnt mir eher nichts). Betrachten Sie nun das Bild.  Welche Beziehungen tun Ihnen gut und sollten intensiviert werden? Welche Kontakte sollten Sie reduzieren, weil sie nur Kraft kosten? Gibt es vielleicht Vernetzungen oder Kontakte, die sie neu aufbauen möchten bei eher bislang neutralen Personen?

6. Suchen Sie gezielt nach Lösungen statt über Probleme zu reden.

Auch wenn die Lage noch so aussichtslos erscheint, denken Sie immer daran: es gibt für alles eine Lösung. Bringen Sie daher unbedingt Ihre inneren Kritiker zum Schweigen und hören nicht auf deren Einwände „Ja aber…“ Nutzen Sie hierfür eher die Disney-Strategie, um kreativ potenzielle Lösungen zu entwickeln: träumen, planen und kritisieren. Wie das geht, zeige ich Ihnen gerne in meinem Lifestyle Coaching für Persönlichkeitsentwicklung.

Mein Tipp:
Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie haben und was Sie können sowie auf den Weg, der vor Ihnen liegt. Schauen Sie nicht zurück, sondern fragen Sie sich lieber: Wo will ich hin und was ist mein wirkliches Ziel? Was ist das Ziel hinter dem Ziel? Wo habe ich meine Stärken, Talente und mein Potenzial? Welche Ressourcen brauche ich, um mein Ziel zu erreichen? Welche Wege stehen mir offen? Was muss ich bei der Umsetzung beachten? Welche Schritte muss ich gehen und was ist der 1. Schritt?

7. Gestalten Sie Ihre Zukunft aktiv.

Sie selbst sind der Regisseur in Ihren eigenen Leben. Sie bestimmten Ihre Zukunft selbst und die Mitspieler auf Ihrer eigene Bühne des Lebens. Das wichtigste ist jedoch, dass Sie ein klares Ziel vor Augen haben. Ein Ziel, an welches wir uns immer gerne erinnern, was wir wollen und welche Möglichkeiten wir haben. Die Kraft der inneren Bilder und Vorstellungen schenken uns die Zuversicht, alles erreichen und schaffen zu können.

Mein Tipp
Formulieren Sie Ihre Ziele positiv. Werden Sie selbst aktiv bei der Umsetzung Ihrer Ziele. Setzen Sie sich Ihre Ziele nach dem SMART Prinzip (Spezifisch, messbar, attaktiv, realistisch und terminierbar). Nutzen Sie auch hierfür kleine Etappenziele mit der richtigen Zielgröße.

Erfolgreich Akquirieren – wie Sie Ihre Kunden begeistern

Erfolgreich Akquirieren – wie Sie Ihre Kunden begeistern

Cooperation GrowthWie Sie Ihre Kunden „berühren“ und begeistern

Heute möchte ich Ihnen wieder einen Gastartikel von meiner geschätzten Kollegin Claudia Schulte von Wege-mit-Kraft vorstellen. Frau Schulte ist Expertin für erfolgreiche Akquise und Businesscoach.

Akquirieren Sie gern oder vermeiden Sie das Telefon um regelmäßig neue Kundenbeziehungen herzustellen oder Erstkontakte zu vertiefen? Sind Sie unsicher, was genau Sie sagen sollen und erzählen viel – aus Angst, dass der Andere das Gespräch beendet, noch bevor Sie ihm ihr Angebot nahe bringen konnten?

Die Angst vor dem „Nein“ des Kunden trifft Anfänger ebenso wie Experten, die schon längere Zeit im Geschäft sind. Und so mancher bekommt bereits Herzrasen, wenn er das Wort Kundenakquise nur hört oder gar ausspricht. Dabei geht es beim Akquirieren in erster Linie darum, zu unserem potentiellen Kunden eine gute Beziehung aufzubauen und ihn neugierig zu machen – nicht darum, mit der Tür ins Haus zu fallen, ein forciertes Verkaufsgespräch zu führen oder gar einen Abschluss zu erhoffen.

Tipp 1 – Lassen Sie Ihrem Kunden die Entscheidungsfreiheit!

Wichtig ist, dass Sie immer glaubwürdig, zugewandt und wachsam sind. Zeigen Sie sich von Ihrer professionellen Seite und präsentieren Sie Ihr Angebot ansprechend und authentisch, ohne auf Ihren Gesprächspartner Druck auszuüben. Die meisten Menschen wollen nicht bedrängt werden. Sie wollen selbst entscheiden, ob und wann sie auf ein Angebot zugreifen. Niemand möchte gern dazu gebracht werden, etwas zu tun, was er nicht wirklich von sich aus will.

Tipp 2 – Sie sind kein Bittsteller, bleiben Sie mit dem anderen auf Augenhöhe – selbstbewusst, klar und kompetent!

Je mehr innere Sicherheit Sie an den Tag legen, desto anziehender wirken Sie, ohne viel sagen zu müssen. Das setzt voraus, dass Sie wirklich hinter Ihrem Unternehmen stehen und bedingungsloses Vertrauen in Ihre Dienstleistung/ Ihr Produkt haben. Stellen Sie sich vor, Sie legen Ihre Ware in das Schaufenster Ihres Geschäfts – es wäre doch schade, wenn Sie dem anderen Ihr wertvolles Angebot vorenthalten.

Tipp 3 – „Berühren“ Sie Ihren Kunden und sorgen Sie dafür, dass er ein gutes Bauchgefühl hat!

Die emotionale Seite Ihres Gesprächspartners entscheidet, ob er Ihr Angebot annimmt oder nicht. Dabei bringt Sie die innere Haltung „ich habe aufrichtiges Interesse an meinen Kunden“ und „zufriedene Kunden sind mein wichtigstes Ziel“ am weitesten. Wenn Sie die gefühlsmäßige Entscheidungswelt Ihres Gegenübers ansprechen wollen, geht es weniger darum, die Vorteile Ihrer Leistung selbst darzustellen, als um die Frage, welchen Nutzen und Gewinn Ihr Angebot für den Kunden hat.

Tipp 4 – Werden Sie zum optimalen Problemlöser für Ihre Zielgruppe!

Je vertrauter Ihnen die tiefsten Bedürfnisse, Nöte und Wünsche Ihrer Zielgruppe sind, desto überzeugender können Sie Ihr Lösungsangebot formulieren und in emotional ansprechenden Botschaften vermitteln. Machen Sie sich vor dem Akquirieren die Mühe, einen effektiven Fragenkatalog zu entwickeln und Zielgruppendialoge zu führen, um deren subjektiv empfundene Engpässe herauszufinden. So werden Sie zum attraktivsten Anbieter, denn fast jeder Kunde ist bereit, für die optimale Lösung seiner Probleme oder die Erfüllung seiner brennendsten Wünsche Geld auszugeben und gegebenenfalls auch tiefer in die Tasche zu greifen.

Tipp 5 – Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr!

Bereiten Sie einen überzeugenden Teaser vor, der Ihr Alleinstellungsmerkmal und vor allem den Kundennutzen in zwei bis drei emotional ansprechenden Sätzen auf den Punkt bringt. Stellen Sie dann eine offene Frage, die Ihr Gegenüber aus der Reserve lockt und ihn auffordert, sich zu Ihrem Angebot zu äußern, zum Beispiel: „Wie interessant ist das für Sie?“ oder „Was halten Sie von meinem Angebot?“ Das genügt vollkommen. Stop! Nicht weiterreden. Es ist ganz entscheidend, dass Sie jetzt in der Lage sind, eine Gesprächspause auszuhalten, den anderen kommen zu lassen und ihm ganz genau zuzuhören. Denn jetzt zeigt sich, ob es Ihnen gelungen ist, das Interesse Ihres Kunden zu wecken.

Tipp 6 – Ein „Nein“ ist mehr wert als ein „Vielleicht“! 

Akquirieren ist ein Quotengeschäft. Statistiken spiegeln ein Erfolgsverhältnis von 10:1 wieder und in aller Regel sind mehrere Schritte der Kontaktaufnahme mit dem Kunden nötig, um ein Vertrauensverhältnis zu schaffen, das zur letztendlichen Kaufbereitschaft führt, vor allem wenn es sich um größere Geldbeträge handelt. Es kann also nicht jedes Akquisegespräch ein Türöffner für neue Aufträge sein, insbesondere dann nicht, wenn es sich um so genannte „kalte“ Kontakte handelt.