Gekonnt wirken zu Gast beim 56. Unternehmerstammtisch in Laim

Gekonnt wirken zu Gast beim 56. Unternehmerstammtisch in Laim

4200Kein Mensch bestreitet, dass gerade im Business gute Umgangsformen unerlässlich sind. Gleichwohl gibt es die unterschiedlichsten Anlässe sowie eine große Bandbreite an „do’s and don’ts“, die auch noch unterschiedlich interpretiert werden können – die Grenze zwischen gutem Benehmen und „voll ins Fettnäpfchen“ ist nicht gerade breit.Wie gut, dass es da vor rund 250 Jahren einen Freiherrn Knigge gab, der ein umfangreiches Regelwerk „Über den Umgang mit Menschen“ verfasst hat. Und das hat heute noch uneingeschränkte Gültigkeit. Leider wird Knigge’s Lebenswerk immer als „Benimmratgeber“ angeführt, was es definitiv nicht ist. „Über den Umgang mit Menschen“ ist eher ein soziologisch ausgerichtetes Werk im Sinne der damaligen Aufklärung – dennoch: In die heutige Zeit übersetzt gibt uns das Buch eine ganze Anzahl an Regeln in die Hand, die helfen können, beim „Gegenüber“ gut rüber zu kommen.Und da geht es eben nicht darum, an einer adeligen Tafel steif am Tisch zu sitzen – sondern mit „Image, Stil, Etikette“ bei Kunden, Geschäftspartnern, Gastgebern oder Kollegen unaufgeregt und souverän einen guten bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Anstand, Authentizität, Ehrlichkeit, Höflichkeit und Wertschätzung sind dabei nur ein paar Parameter im Umgang mit Anderen, die Türen öffnen und am Ende für uns als Mensch und Unternehmer sprechen.“Gekonnt wirken“: Janine Katharina Pötsch – Imageberaterin und Vorstandsmitglied in der Deutschen Knigge-Gesellschaft war beim 56. Unternehmerstammtisch in Laim zu Gast und brachte ordentlich Licht ins Dunkel des guten Benehmens. Erfrischend und unverkrampft referierte sie über dieses vielschichtige Thema und räumte da und dort auch mit ein paar Fehlinterpretationen auf, die sich seit Knigge’s Zeiten in den Köpfen der Menschen halten.

Zum „Benimm im Business“ gehört natürlich mehr, als die Beachtung einer Tischordnung. Eine authentische äußere Erscheinung, ein stimmiges Outfit, ein (stil)sicheres Auftreten gepaart mit sozialer Kompetenz tragen ganz enorm dazu bei, beim gegenüber „gekonnt zu wirken“ – und das meiste davon lässt sich sogar erlernen, wenn man es nicht schon in der Kinderstube reingereicht bekommen hat. Das ganze Beratungs- und Trainingsangebot von Janine Katharina Pötsch finden Sie unter www.gekonnt-wirken.de, wo sie die meisten Angebote der Imageberaterin und Knigge Trainerin auch gleich buchen können.

Auch auf die kulinarischen Highlights aus dem Speisezimmer konnten sich die Unternehmerstammtischler verlassen – Nana Berzl hatte zahlreiche Schnittchen (u.a. mit einer delikaten Auberginen-Paste) vorbereitet, dazu eine vollmundige Süßkartoffelcremesuppe mit frischen Kräutern und einen sündhaften, in Speck gerollten Hackbraten mit geheimnisvollen orientalischen Gewürzen. Vom WEIN.GUT gab’s einen sonnigen, fruchtigen Chateau La Canorgue von der Côte du Luberon sowie einen feinen Riesling vom Weingut Hiestand. WEIN.GUT-Inhaber Michael Wenzel hat gerade die Grippewelle niedergestreckt – daher ein herzliches Dankeschön an Lina und Carl Wenzel, die den Unternehmerstammtisch souverän betreut haben. Und an Dich Michael, von allen die besten Wünsche und baldige Genesung!

Foto: Josef Stöger

Eingetragen am 27.02.2015

http://www.laim-online.de/news.php?newsid=4200

Knigge Expertin im Interview mit Antenne Bayern zum Thema Duzen und Siezen

Knigge Expertin im Interview mit Antenne Bayern zum Thema Duzen und Siezen

Duzen und Siezen im Business ist immer noch ein heikles Thema im Business.

Antenne Bayern hatte mich hierzu interviewt, um die wichtiges Fragen für Sie zu beantworten:

  • Wann darf ich duzen?
  • Wann und wen sollte ich besser siezen?
  • Wie lehne ich charmant ein Du-Angebot ab?
  • Wann sollte ich besser ein Du-Angebot annehmen?
  • In welchen Business duzt und siezt man sich?

Hier im Interview erfahren Sie mehr zum Thema Duzen und Siezen im Business. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, empfehle ich Ihnen mein offenes Seminar „Benimm im Business und Privat„.

Knigge Expertin im Interview mit Antenne Bayern zum Thema Telefon Knigge

Knigge Expertin im Interview mit Antenne Bayern zum Thema Telefon Knigge

Am 20. April hatte ich als Knigge Expertin für Business Etikette ein Interview mit Antenne Bayern zum Thema Telefon Knigge.

Beim Telefonieren im Business gelten oft andere Regeln wie beim privaten Telefonat. Oftmals tauchen Fragen auf wie:

  • Wie verhalte ich mich eigentlich richtig am Telefon?
  • Wie oft sollte ich das Telefon klingeln lassen?
  • Was mache ich wenn ich beim 2. Nachfragen den Namen immer noch nicht verstanden habe?
  • Wie reagiere, wenn mich der Anrufer beschimpft oder respektlos behandelt?
  • Wie bearbeite ich ein Telefonat nach?
  • Wie bereite ich mich am besten auf ein wichtiges Gespräch vor?

Hier können Sie den Mitschnitt zum Thema Telefon Knigge hören.

Haben auch Sie Interesse, mehr zum Thema Telefon Knigge zu erfahren? In meinem offenen Seminar „Benimm im Business und Privat“ erfahren Sie dazu mehr.

Geschäftsreise in den sonnigen Süden: Worauf sollte man achten?

Geschäftsreise in den sonnigen Süden: Worauf sollte man achten?

Geschäftsreise im sonnigen SüdenGeschäftlich für ein paar Tage in den Süden Europas fliegen – klingt nach einer willkommenen Erholungspause als Auszeit vom Büroalltag. Doch eine solche Reise ist oft intensiver als die Arbeit im Heimatland. Denn es warten nicht nur formelle Meetings und Geschäftsessen: gefordert wird auch das richtige Sommer-Styling, ein gutes Organisationstalent und Zeitmanagement.

Business unter Palmen

In der Regel organisiert der Arbeitgeber ein Hotel, das auf Businessreisende spezialisiert ist: Große Meeting-Räume sowie eine ansprechende, technische Ausstattung sind gang und gäbe. Und auch wenn zwischen den geschäftlichen Terminen die Freizeit lockt, sollte ein gewisser Dresscode berücksichtigt werden. Denn halten sich potenzielle Geschäftspartner im selben Hotel auf, besteht stets das Risiko, diese beim Frühstück oder im Fahrstuhl zufällig zu begegnen. Nächtigt man in einem Luxus-Resort wie dem Jumeirah Tagungshotel Mallorca, ist ohnehin ein adäquater Kleidungsstil erforderlich.

Anzug bei 30 Grad? Der Dresscode

Meetings innerhalb einer Geschäftsreise in Spanien, Italien oder Griechenland sollten so gehandhabt werden wie jene im deutschen Hochsommer auch. Temperaturen von über 30 Grad sind in der Zeit von Juni bis August keine Seltenheit und immer eine Herausforderung, wenn es darum geht, das richtige Business-Outfit zu finden. Auch wenn unter Palmen das Urlaubsfeeling die eine oder andere Konferenz auflockern sollte, ist stets darauf zu achten, einen seriösen Umgangston zu wahren und ein ebensolches Outfit zu wählen: Herren greifen auf Anzug und Krawatte zurück, können mithilfe eines kurzen Hemdes jedoch für etwas Durchzug sorgen. Die Damen haben es da etwas leichter: Ein knielanger Rock zur angenehm kühlen Seidenbluse und hellen Strümpfen reicht aus und sieht trotzdem schick und zurückhaltend aus. Auch aktuelle Modestücke wie eine Chino-Hose in 7/8-Länge oder eine High-Waist-Variante aus einer schwarzen Baumwollmischung können zum Einsatz kommen.

Organisation ist die halbe Miete

Wichtig, um die Kleidung knitterfrei an den Zielort zu bringen, ist unter anderem die richtige Packtechnik. Für eine Geschäftsreise sollten jedoch bestenfalls Blusen, Hosen und Röcke gewählt werden, die aus einem unempfindlichen Material bestehen. Die Notlösung: der Wäsche- und Bügelservice des Hotels. Hier ist es wichtig, die Zeit bis zum nächsten Meeting einzukalkulieren und die Kleidung rechtzeitig einzureichen. Auf Reisen sollte man zudem stets im Blick haben, ob die technischen Gegebenheiten auch wirklich funktionieren: WLAN aktivieren, Handy und Laptop laden sind im heimischen Umfeld Tätigkeiten, die schnell zwischendurch erledigt werden. Im Hotel ist man hingegen auf sein Zimmer angewiesen und oft länger unterwegs.

Bild: © istock.com/OJO_Images

Urlaub im Kloster und Kloster Knigge

Urlaub im Kloster und Kloster Knigge

Haben Sie auch oft das Verlangen, einfach mal abzuschalten, wieder Lebensqualität zu spüren und die Zeit hinter sich zu lassen?

Ich habe mir vor kurzen ein paar entspannte Tage in der Erzabtei St. Otilien am Ammersee gegönnt, um Kraft zu schöpfen und einfach mal wirklich abzuschalten. Dort wurde ich sehr herzlich aufgenommen und habe das Leben der Benediktinermönche ein wenig kennenlernen dürfen. Das Kloster umfasst auch ein Gymnasium mit Internat, ein Nähmaschinen Museum, einen Klosterladen, eine große Viehwirtschaft sowie eine Hofladen mit eigenen Erzeugnissen.

Die Ruhe und die Abgeschiedenheit fernab vom stressigen Alltagsleben in der Stadt kann ich jeden empfehlen. Aufzuwachen ohne Lärm, nur dem Vogelzwitschern zu lauschen, am kleinen See zu sitzen oder einfach die Stille zu genießen und den Messen teilzunehmen, hat mir sehr gut gefallen.

Der Benediktiner Orden kam vom heiligen Benedikt Benedikt von Nursia (* um 480; † 547) hervor, welche um 529  das Kloster Monteccassino in der Nähe von Rom gründete. Er verfasste auch die Benediktsregeln, ein spannendes Buch, welches auf jedem Gästezimmer eines Benediktinnenkloster oder Benediktinerabtei zu finden ist.

Als Gast im Kloster haben Sie viele Möglichkeiten:

  • Sie können einfach nur die Gastfreundschaft genießen und sich zurück ziehen
  • Sie können auch an den Gebetszeiten oder Mönchen und Nonnen teilnehmen
  • Sie können Ausflüge machen oder teilweise auch Wellnessangebote nutzen

Um die Ruhe und die Gepflogenheiten der Mönchen und Nonnen zu akzeptieren, sollten Gäste sich an den sogenannten Kloster-Knigge halten.

Kloster Knigge

  • Tragen Sie unbedingt dezente und angemessene Kleidung.
  • Nehmen Sie für Wellness oder Sportkurse spezielle Sachen mit.
  • Beachten Sie die Stille und verzichten Sie auf Radios, Laptops und CD Spieler.
  • Seien Sie abends pünktlich wieder im Gästehause und genießen Sie den Ort der Ruhe zur Entspannung und Erholung. Die meisten Klöster schließen früh die Pforten.
  • Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind oft geringer, als wie dies den Konvent kosten. Mönchen und Nonnen sind sehr gastfreundlich. Lassen Sie daher unbedingt eine kleine freiwillige zusätzliche Spende da.
  • Ein Kloser ist kein Hotel. Achten Sie den liebevoll und einfach eingerichtete Unterkunft und bieten Sie auch Ihre Mithilfe an. Verlangen Sie keine Extras und passen sich den allgemeinen Gepflogenheiten an.
  • Beachten Sie auch die Gebets-, Klausur- und Schweigezeiten.
  • Ein Kloster ist kein Ort für Diskussionen. Achten Sie den Glauben, selbst wenn Sie nicht gläubig sind.