Interview mit Gekonnt wirken in der SZ online

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Interview mit Personal Shopperin „Mehr als 30 Handtaschen sind Wohlstandsmüll“

SZ Online Artikel zum Thema Personal Shopping und Kleiderschrank Check
Personal Shopping – eine Dienstleistung, die Sie ergänzend zur Typberatung buchen können. Hier lernen Sie, wie Sie die Erkenntnisse aus der Beratung beim Einkauf umsetzen und erhalten von Ihrer Einkaufsberaterin wertvolle Tipps. Janine Katharina Pötsch im Interview mit SZ Online vom 29.08.2013

http://www.sueddeutsche.de/stil/interview-mit-personal-shopperin-mehr-als-handtaschen-sind-wohlstandsmuell-1.1756037

 

Könnte auch mal aussortieren: Sarah Jessica Parker als Carrie Bradshaw in Sex and the City.

(Foto: imago stock&people)

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Wie sortiere ich meinen Kleiderschrank und wie viele Schuhe sind ein Paar zu viel? Im Interview mit Süddeutsche.de spricht Personal Shopperin Janine Katharina Pötsch über Problemzonen, über skurrile Fundstücke in fremden Schränken – und gibt Modetipps für die Herbst/Winter-Saison 2013.

Von Felicitas Kock

Janine Katharina Pötsch ist 34, lebt in München und hilft Menschen, die glauben, ihren Stil verloren zu haben. Als Personal Shopperin berät sie ihre Kunden in Sachen Mode. Weil das Thema Personal Shopping in Deutschland noch immer in den Kinderschuhen steckt, ist sie außerdem als Imageberaterin, Knigge-Trainerin und Visagistin tätig – und gibt ihren Kunden im Notfall auch ein Stück Lebenshilfe mit auf den Weg. Wichtigste Regel: Du ziehst dich nicht für andere an, sondern für dich selbst.

Süddeutsche.de: Frau Pötsch, Sie arbeiten als Personal Shopperin – wer sind Ihre Kunden?

Janine Katharina Pötsch: Zu mir kommen eigentlich ganz normale Leute. Keine Superreichen, sondern Angestellte, ein paar Manager – oder Studenten, die bald in den Beruf einsteigen wollen. Menschen, bei denen sich privat oder beruflich etwas verändert und denen dafür die passende Garderobe fehlt. Manche sind auch nur erschlagen vom Hin und Her der Mode. Und dann kommen auch viele Frauen, die den Termin geschenkt bekommen haben und sich für einen Tag wie eine Prinzessin fühlen wollen.

Wie darf man sich so einen Prinzessinnen-Tag vorstellen?

Bevor es losgeht, telefoniere ich mit meinen Kunden. Dann schicke ich einen Fragebogen, mit dem ich herausfinden will, wo ihre Vorlieben in Sachen Mode liegen und was sie mit der Beratung erreichen wollen. Beim eigentlichen Termin treffen wir uns erst einmal zum Kaffeetrinken. Viele denken ja, eine Personal Shopperin sei so eine aufgebrezelte Tussi, neben der man sich ganz grau und hässlich fühlt. Für mich ist es deshalb wichtig, Vertrauen herzustellen. Bei den meisten kommt als nächstes ein Kleiderschrankcheck, dann gebe ich Tipps und wir gehen zusammen einkaufen.

Kleiderschrankcheck klingt interessant. Was ist das Schlimmste, was Sie je in einem Schrank gefunden haben?

Da fallen mir jetzt spontan ein paar Micky-Maus-Krawatten ein. Oder ein Hochzeitsanzug aus dem Jahr 1980, den ein Mann im Schrank hatte, obwohl er seit zehn Jahren geschieden war. Manchmal glaube ich aber, die Leute verstecken die schlimmsten Sachen, bevor ich komme.

So eine Kleiderleiche hat wahrscheinlich jeder Zweite im Schrank. Wie mistet man am besten aus?

Zuerst müssen alle Klamotten weg, die lange nicht mehr getragen wurden. Wenn Sie etwas ein Jahr nicht anhatten, kann es weg. Was kaputt ist, kann weg. Was farblich nicht mehr geht kann, weg. Und wenn Sie in ein Kleidungsstück nicht mehr hineinpassen, warten Sie bitte nicht darauf, dass sie irgendwann wieder abnehmen. Passen Sie auch auf, dass Ihr Schrank die richtige Größe hat. Ich habe mal einen jungen Mann beraten, der einen winzigen Kleiderschrank hatte. Er hat seine T-Shirts und Hosen in Papiertüten aufbewahrt. Dabei war er leitender Angestellter und hätte sich sicher etwas Besseres leisten können. Ich habe ihm empfohlen, sich als erstes einen neuen Schrank zu kaufen.

 

 

Mode als Mission: Personal Shopperin Janine Katharina Pötsch.

(Foto: Privat)

 

 

Für alle, die ihre Kleidung nicht in Tüten aufbewahren: Gibt es Regeln, wie man seinen Schrank sortieren sollte?

Ja, die 60-20-20-Regel. 60 Prozent des Platzes sollten Sie für Business-Kleidung einberechnen, 20 Prozent für Freizeitkleidung und 20 Prozent für private Kleidung, die sie zu Hause tragen. Dann trennen Sie nach Saison und sortieren Tops, T-Shirts, Pullover, Hosen, Röcke, Kleider und so weiter separat nach Farben. Schuhe und Taschen sollten getrennt aufbewahrt werden.

Wie viele Schuhe sollte man denn besitzen?

Als Mann mindestens fünf Paar, Frauen empfehle ich mindestens fünf bis zehn Paar. Klassische Pumps, Ballerinas, Stiefel, Freizeitschuhe, da kommt schon was zusammen. Es sollten aber auch nicht zu viele sein. Manche Frauen haben 50 Paar Schuhe und unzählige Accessoires. Das hat für mich nichts mehr mit Stil zu tun, mehr als 30 Handtaschen sind Wohlstandsmüll.

Es häuft sich einiges an, wenn man mit der Mode gehen will.

Man muss nicht jeden Trend mitmachen. Die perfekte Garderobe besteht aus einigen hochwertigen Basics. Wenn eine Trendfarbe oder ein aktueller Schnitt gut zu Ihnen passt, können Sie sich ja das eine oder andere Teil zulegen. Wenn dem nicht so ist, kaufen Sie sich lieber ein schönes Accessoire, um ihre alten Sachen aufzuhübschen.

Sie sprechen von der perfekten Garderobe. Wenn ich die habe, muss ich also nie wieder einkaufen gehen – es sei denn, etwas geht kaputt?

Ganz so einfach ist es nicht. Es dauert schon einige Zeit, bis man die perfekte Garderobe zusammen hat. Etwa zwei bis drei Jahre würde ich sagen. Man sollte sich hochwertige Kleidung kaufen, das kann man sich gar nicht alles auf einmal leisten. Und dann lässt sich das Vorhandene immer noch durch das ein oder andere neue Teil ergänzen.

Nehmen wir mal an, Sie stehen vor dem Kleiderschrank, haben sich schon dreimal umgezogen und können sich einfach nicht für ein Outfit entscheiden. Was tun Sie?

Das kommt darauf an, was ich vorhabe. Was meistens geht, ist eine dunkle Stoffhose oder Jeans mit einem schicken Shirt und einem Blazer. Damit kann man nichts falsch machen. Mit den richtigen Accessoires sieht man immer super aus – bei Frauen ist zum Beispiel die Größe und Farbe der Handtasche entscheidend. Wenn die zum Outfit passt, ist viel gewonnen.

Und was ist für Sie ein absolutes No-Go?

So etwas habe ich eigentlich nicht. Obwohl, Ohrringe bei Männern gehen meiner Meinung nach überhaupt nicht. Auch Frauen sollten sich nicht schmücken wie einen Christbaum. Pelz kann ich auch nicht leiden – Tiere für edle Kleidung abzuschlachten, finde ich absurd.

Wahrscheinlich haben nicht alle Ihre Kunden eine Modelfigur. Was raten Sie Menschen mit Problemzonen?

Zunächst einmal sollte sich jeder mit seinem Körper anfreunden – denn jeder hat mindestens eine Schokoladenseite. Wer stämmige Beine hat, hat dafür vielleicht ein tolles Gesicht. Wer kleine Brüste hat, hat vielleicht schöne Haare oder hübsche, zierliche Hüften. Diese Schokoladenseiten gilt es zu betonen. Kleinen kräftigen Frauen empfehle ich beispielsweise 7/8-Hosen und Schuhe mit Absatz. Wer mit einem zu großen Busen kämpft, aber schlanke Beine hat, sollte mal einen Bleistiftrock probieren.

Die Modemagazine sind im September immer voll mit den neuen Herbst/Winter-Kollektionen. Welche Trends gefallen Ihnen am besten?

Ich freue mich, dass man wieder viel Tweed trägt. Egal ob Röcke, Hosen oder Jacken, das ist ein toller Stoff, der den meisten Leuten steht. Der Schwarz-Weiß-Trend gefällt mir, genau wie die vielen Teile in Royalblau. Bei Anzügen werden wir in den kommenden Monaten vermehrt Nadelstreifen zu sehen bekommen. Und wenn eine Frau sehr dünn ist, kann sie die neuen Oberteile mit Schößchen tragen. Bei all dem gilt aber wieder: Erst abwägen, ob der neue Trend zu Ihnen passt – und nicht einfach der Mode hinterherrennen.

 

Kleiner Ratgeber für das perfekte Herrenoutfit

Kleiner Ratgeber für das perfekte Herrenoutfit

Stehen auch Sie vor der täglichen Herausforderung, was Sie anziehen und kombinieren sollen? Haben Sie noch nicht den richtigen Stil gefunden und wissen oft nicht, welche Kleidung Sie zu welchem Anlass tragen sollen?

Mein kleiner Ratgeber ersetzt natürlich keine komplette Stil- und Imageberatung, wo Sie bei als Expertin für stilvolles Auftreten das richtige Styling lernen, um gekonnt zu wirken und sichtbar zu werden. Gerne berate ich Sie auch beim Personal Shopping, welche Marken, welche Qualität, welche Farben und welche Muster Ihnen am besten stehen.

1. Der perfekte Auftritt durch die Wahl des richtigen Businessoutfits

Ein modischer Businessanzug – egal ob unifarben oder in feiner Musterung – ist in vielen Branchen das Outfit für den Herrn. Hier gilt, je höher die Hierarchie, desto dunkler die Farbe. Achten Sie auf den Dress Code in Ihrem Unternehmen oder Sie fragen Sie eine Knigge-Expertin. Übrings sollten Sie mehr als einen Anzug im Kleiderschrank hängen haben. 🙂 Beim Anzug gilt folgende Regel: mehr Geld = gute Qualität. Schließlich wollen Sie den Anzug ja ein paar Jahre tragen. Schurwollen im Winter und Cool Wool im Sommer mit einem guten Innenfutter aus Viskose zeugt von guter Qualität.

Einige Anbieter bieten Baukastensysteme, was sich hervorragend für Herren eignet, die keine einheitliche Konfektionsgröße haben. Ansonsten ist auch ein Maßanzug empfehlenswert, wenn Sie im Business glänzen möchten. Hier können Sie Ihre eigenen Wünsche nach Stoff, Material und Schnitt passend zu Ihrer Figur perfekt umsetzen.

Befreien Sie Ihren Anzug auch regelmäßig von Tagesstaub und entleeren Sie die Hosentaschen.

2. Das klassische Business-Hemd

Hier kommt es auf den Hemdkragen und die Passform an. Den klassischen Kent oder Button-Down Kragen kann fast jeder tragen. Haben Sie jedoch eher einen kräftigen und langen Hals empfehle ich Ihnen den Haifischkragen, der optisch ausgleicht.

Achten Sie auch auf die kleinen Details wie Hemdrücken, Brusttaschen und Manschetten. Das Hemd sollte immer zum Anlass, zur Branche, zum Dresscode und zum persönlichen Typ passen.

Button-Down-Kragen trägt man jedoch nie zusammen mit einer Krawatte – das ist eher das klassische und elegante Freizeithemd oder das Hemd im Kreativbereich.

3. Accessoires im Business -Bereich

Accessoires sind das A und O für den perfekten Auftritt und runden jedes Outfit ab. Für einen authentischen Auftritt sollten Sie die Wirkung der kleinen Details im Accessoirebereich nicht unterschätzen.

Zum einen empfehle ich für spezielle Anlässe das klassische Einstecktuch. Eher für den kreativen Bereich im Trend, passt es auch zu klassischer und formeller Kleidung.

Leder-Geldbörse: Auch hier zählt Qualität vor Quantität. Investieren Sie in eine schöne schlichte Geldbörse aus hochwertigen Leder.

Der Business- oder Aktenkoffer: sollte auch rahmengenäht und von guter Qualität sind. Das Leder sollte zur Farbpalette Ihres Typs passen.

Ein edles Schreibgerät ist ebenfalls ein Must-Have für den stilbewussten Mann. Besonders schön sehen Schreibgeräte von Montblanc, Porsche Design oder Faber Castell aus.

Der klassische Herrengürtel ist aus hochwertigen Leder und rahmengenäht. Die Gürtelschnalle sollte die gleiche Metallfarbe wie die Uhr, das Schreibgerät und die Schnalle der Aktentasche haben.

Die klassische Herrenuhr – zeigen Sie Klasse statt Masse. Die Uhr sollte Ihren Persönlichkeitstyp (klassisch oder sportlich) unterstreichen und nicht unbedingt als Statussymbol gelten. Klasse hat man und Unterstatement ist hier gerade richtig. Plagiate von Rolex, Breitling und Co. haben jedenfalls nichts mit Stil zu tun. Entscheiden Sie dann besser für ein Modell in einer anderen Preisklasse.

4. Krawatte

Die Krawatte ist ein unverzichtbares Kleidungsstück für den stilvollen Mann. Im klassischen Bereich passen eher dezente Streifen und kleine Muster. Im Kreativbereich können Sie auch mit kräftigen Farben, Paisley Mustern oder witzigen Motiven punkten.

Achten Sie bei der Wahl der Krawatte auf die Länge (sie endet am Gürtel) und auf die Breite. Den einfachen Regateknoten sollten sie auf jeden Fall können. Andere Knotenvarianten wie Windsorknoten lassen Sie oftmals noch stilsicherer und kompetenter wirken.

5. Der stilvolle Jacke für jeden Anlass

Jacke und Mantel unterstreichen Ihren Look. Leider achten einige Männer nicht auf das stilvolle Drüber und präsentieren sich in robusten Outdoor Jacken.

Der Trenchcoat steht in der Regel einem klassischen Mann besonders gut. Ein Trench hat auch eine Schutzfunktion vor Kälte, Wind und Regen. Achten Sie auf gute Qualität wie Gabardine und atmungsaktiven Stoff und ein gutes Innenfutter.

Der Gaban ist ein hüftlanger Zweireiher mir breiten Revers und betonten Taschen. Seinen Ursprung hatte er als arabisches Gewand, welches von Sizilien nach Europa kam. Heute ist der Gaban als klassisches, modisches Kleidungsstück bei vielen Marken in unterschiedlichen Formen und Stoffvarianten erhältlich.

Die Steppjacke wurde ursprünglich für den Reitsport entwickelt. Sie wird oft als „ländlicher Stil“ in der Stadt getragen. Besonders beliebt sind hier die typischen Babour-Jacken.

Blousons stehen jungen Männern sehr gut und sind ein akzeptiertes Basis. Wenn Sie eine schlanke Figur haben und ein sportlicher Typ sind, ist der Blouson eine alternative zum klassischen Freizeitblazer.

Der klassische Wollmantel sollte aus Kaschmir, Kamelhaar oder hochwertigen Kunstfasern sein. Was der Trench im Frühjahr und Herbst abhält, übernimmt der Mantel im Winter. Der Wollmantel sollte immer einreihig sein und max. knielang sein.

Daunenjacken gehören in den Sport- und Freizeitbereich. Sie bieten guten Schutz beim Wintersport. Mit einer stylischen Variante setzen Sie sich gekonnt in Szene.

Lederjacken sind oftmals das Lieblingsout von Männern, die mit Anzug oder Sakkos nichts anfangen können. Achten Sie hierbei darauf, dass die Passform und Farbe auch wirklich zu Ihrem Typ passt.

6. Der Blazer – ein Must Have

Besonders beliebt ist der einreihige Blazer mit 2-3 Knöpfen. Blazer können Sie entweder komplett als Anzug mit oder ohne Krawatte tragen sowie als Sakko zur Jeans oder edlen Freizeithose. Ein stylischer Blazer einzeln oder auch Sakko genannt, gehört in den Kleiderschrank eines modebewussten Herrn.

Sportliche Sakkos sind oftmals auf Tweed in unterschiedlichen Farben und Mustern sowie 2 Knöpfen. Sie passend hervorragend zu dunkelblauen Jeans mit einem klassischen Freizeithemd.

Achten Sie auf ebenfalls auf gute Qualität wie Kammgarnstoff und guter Wolle.

7. Die Wahl des richtigen Schuh

Kennen Sie die Sprache der männlichen Schuhe? Zum Schuh gehört natürlich auch immer die einfarbige und knielange Socke, sprich der klassische Kniestrumpf.

Wussten Sie eigentlich, dass Frauen besonders auf Schuhe achten und Schuhe allgemein immer ins Auge fallen, wenn wir jemanden neu kennenlernen?

Lassen Sie die Sohlen regelmäßig erneuern und sortieren abgelaufene Schuhe sofort aus. Gönnen Sie Ihren Schuhen eine regelmäßige Pflegekur und befreien die Schuhe regelmäßig von groben Schmutz. Schuhspanner aus Holz saugen die Feuchtigkeit heraus und der Schuh freut sich. Vergessen Sie auch nicht, regelmäßig die Schnürsenkel zu erneuern.

Kleine Schuhkunde:

  • Der Oxford ist ein Schnürschuh, wo das Leder für die Fußkuppe an die Seitenteile genäht ist.
  • Der halbhohe Herrenstiefel reicht bis zum Knöchel. Besonders edel sieht der Jodhpur aus.
  • Beim Derby wird das Leder der Fußkuppe unter den Seitenteilen weitergeführt und zu einer Zunge geformt.
  • Der Mokassin hat eine rundum abgesteppte Fußkuppe und ist ein Schuh eine Verschluss.
  • Der Brogue ist mit einem Lochmuster verzieht und hat eine ähnliche Form wie der Oxford.
  • Der Loafer ist ein Schlupfhalbschuh mit Absatz. Bekannt sind die Tasselloafer mit funktionslosen Ziersenkeln.
  • Sneakers, Bootsschuhe oder sportliche Schuhe mit dickeren Sohlen, farbigen Mustern und grober Schnürung passen gut zu Jeans, Cord, Baumwolle und Leinen.

8. Freizeitkleidung

Das Freizeithemd gibt es in verschiedenen Varianten (unifarben, gestreift oder kariert). Man kann es heute auch mit verschiedenen Mustern und passend abgestimmt auf die Schuhfarbe tragen. Wie sie wirken möchten, entscheiden Sie selbst. Das Freizeithemd sollte jedoch auch zum Stiltyp passen.

Bei der Wahl der Jeans kommt es sowohl auf die Farbe, als auch auf den Schnitt und die Denimqualität an. Die Hose sollte weder zu eng noch zu weit sein und gut kombinierbar mit anderen Kleidungsstücken.

Der Freizeitmantel kann auch ein Parka oder ein Cardigan sein. Er sollte ihre Persönlichkeit unterstreichen und die richtige Farbe haben.

Freizeithosen kann man in allen Längen und Farben tragen. Sie sollte auf jeden Fall die richtige Größe haben und gut sitzen sowie eventuelle Problemzonen überspielen

Strick gibt auch für Herren in Grob- oder Feinstrick. Ein schöner Pullover ist immer ein passendes Kleidungsstück über einen Hemd im privaten Bereich. Pullover gibt es in allen Variationen, angefangen beim klassischen Rundhalsausschnitt über V-Pulli mit Streifen, Drucken und unterschiedlichen Mustern. Entscheidend ist auch hier die Wirkung nach außen.

T-Shirts kann Man(n) nicht genug haben. Weiße Shirts eignen sich auch als Unterhemd unter den klassischen Businesshemden. Ansonsten Shirts passend zu den persönlichen Farben kaufen. Ergänzen Sie die Garderobe auch mit Longsleeves und V-Shirts.

Poloshirts sehen nicht nur beim Sport wie Golf, Tennis oder Polo gut aus. Ein Polo sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Tragen kann man dieses modisches Kleidungsstück gut mit Blazer und Jeans oder mit einer klassischen Freizeithose.

9. Die Brille als modisches Accessoires

Eine modische Brille ist oftmals ein Ausdrucksmittel für den persönlichen Stil. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken über die gewünschte Wirkung oder lassen Sie sich von einer Styling Beraterin beim Brillenkauf begleiten.

Hier ein paar kleine Tipps:

  • Die Gläserform stimmt mit den Größenverhältnissen vom Gesicht überein.
  • Die Bügelbreite orientiert sich an der Länge und Fläche des Gesichtes.
  • Die Fassung ragt nicht über den breitesten Punkt des Gesichtes hinaus. Sie unterstreicht die Persönlichkeit und die gewünschte Wirkung wie rahmenlose Brille, Unterrandbetonung, Plastik komplett ect.

10. Pflege und Parfüm

Die Gesichtspflege am Morgen und am Abend gehört für den Mann mit Stil zur täglichen Lektüre wie Zähneputzen oder Kaffeetrinken. Lassen Sie bei der Kosmetikerin Ihrer Wahl beraten, welchen Hauttyp sie haben und gönnen Sie sich gute Pflegeprodukte.

Die Wahl des Parfüms unterstreicht ebenfalls Ihren persönlichen Typ. Wählen Sie ruhig mal einen unbekannten Duft, der Ihnen schmeichelt. Tragen Sie Parfüm immer diskret und dezent auf. Achten Sie darauf, dass Parfüm und Deo immer mit Ihrem natürlichen Körpergeruch harmoniert.

Vergessen Sie auch die Handpflege nicht und benutzen Sie auch ruhig eine Handcreme.

 

 

 

Erfolgsfaktor Styling – Basics für Ladies

Erfolgsfaktor Styling – Basics für Ladies

Eigentlich ist die Zusammenstellung derellung der Garderobe einfach, wenn sie die richtigen Basics im Kleiderschrank hat und weiß, wie man diese perfekt kombiniert.

Heute  möchte ich Ihnen einen kleinen Überblick zu den wichtigsten Basics geben, die jede stilbewusste Frau in ihrem Kleiderschrank haben sollte.

Mit den richtigen Basics sind Sie immer perfekt gekleidet und werden gekonnt wirken. Basics lassen sich immer wunderbar kombinieren und mit den richtigen Accessoires wirken die Outfits zu jedem Anlass anders.

Basics für jede Lady:

1. Das kleine Schwarze weil es einfach in den Kleiderschrank gehört. In einen schlichten und Ihrer Figur schmeichelnden Schnitt. Das Kleine Schwarze hatte seine Revolution zu Coco Chanels Zeiten. Gut zu kombinieren mit einem schlichten Bolero-Jäckchen und edlen schwarzen Pumps.

2. Der klassische Hosenanzug ist das Must-Have in jedem Kleiderschrank. Schwarz steht jedoch den wenigstens. Wählen Sie am besten eine Farbvariante, die Ihren Farbtyp besonders gut unterstreicht wie Dunkelbraun, Dunkelblau, Anthrazit oder auch Graubraun. Es kann die klassische Variante an oder auch mal mit eleganten Nadelstreifen oder Mustern wie Glencheck, Tweed oder Hahnentritt.

3. Eine gut sitzende Jeans für jeden Anlass, welche Ihre Figur hervorhebt. Gut kombiniert mit einer weißen Bluse, kleinen Pumps und einen schlichten Blazer sind Sie immer gut angezogen.

4. Der Kaschmir Pullover… mein Highlight im Kleiderschrank. Kaschmir ist ein Symbol für Stil und der Unterstreichung vom klassischen Typ. Achten Sie hier auf gute Qualität und kaufen Sie keine billige zweitklassische Variante. Ich empfehle immer FTC, Hemisphere oder Allude.

5. Die weiße Bluse ist die Grundausstattung für das perfekte Business Outfit. Achten Sie hierbei auf die unterschiedlichen Weißabstufungen und wählen Sie die richtige weiße Farbe aus Ihrer Farbpalette.

6. Der perfekt sitzende Businessrock sieht einfach elegant und businessmäßig zugleich aus. Der Pencil Skirt ist meine Lieblingsvariante. Tragen können ihn Frauen, die schöne Beine haben und denen die V – Linie gut steht. Als Alternative wählen Sie einfach den klassischen Businessrock in H-Linie. Der leicht knieumspielte Rock in leichter A-Form sieht ebenfalls klassisch und immer zeitgemäß aus.

7. Perlen geben Klasse, Glanz und Feinheit. Setzen Sie Perlen bewusst als Eyecatcher ein, entweder im Oberteil, als schlichte Perlenkette oder einfach Perlenstecker. Echte, klassische und schlichte Perlenstecker empfehle ich auch all meinen Kundinnen, weil sie einfach zu jedem Outfit passen. Auch hier wieder Geldgolb oder Weißgold passend zum Farbtyp wählen.

8. Der Trenchcoat oder ein klassischer halblanger Mantel: sieht einfach nur gut aus und ergänzt das Businessoutfit im Frühjahr und im Herbst. Auch hier empfehle ich eher eine Farbe aus der richtigen Farbpalette zu wählen wie klassisches Marineblau oder edles Beige. Trench ist immer zeitlos und wenn Sie in einer guten Qualität kaufen, werden Sie viele Jahre Freude daran haben. Ein Trenchcoat in doppelter Reihe mit einem breiteren Gürtel sieht zum Hosenanzug und Kleid immer gut aus.

9. Der Cardigan ist eine sehr gute Ergänzung zum Blazer und sieht sowohl zur Jeans wie auch zum Businessrock mit Bluse stylish aus.

10. High Heels geben jeden Outfit das gewisse Etwas und gehören einfach in den Schuhschrank einer stilbewussten Lady. Wer mit der hohen Variante nicht zurecht kommt, greift einfach auf den Semi-Variante und wählt eher eine runde Spitze und eine Absatzhöhe von max. 3 cm.

11. Edle und schlichte Sneakers haben eine gewissen Nutzen und repräsentieren eine neue Form der Weiblichkeit. Wenn Sie in der kreativen Branche arbeiten oder selbstständig sind, können Sie diese auch zum Hosenanzug tragen. Zur Jeans passen sie jedenfalls immer.

12. Ballerinas sind ein Klassiker,  wenn es sich um einen schönen und edlen Schuh handelt. Passt super auch zum Hosenanzug oder edlen Sommerkleid.

13. Basics für die Freiheit sind gut sitzende T-Shirts, V-Shirts und Polo-Shirts in den passenden Farben, schlichte und zur Figur passende Sommerkleider sowie passende Schuhe wie Sandaletten.

14. Lippenstift und Make up allgemein: gehören zur Lady wie die Krawatte und Armbanduhr zum Gentleman. Das Business Make up sollte zu Ihrer morgendlichen Pflichtlektüre gehören. Ein schöner passend zum Hauttyp gewählter roter Lippenstift lässt sich auch nach einer langen Nacht wieder strahlen.

15. Eine Must-Have Bag – eine edle Handtasche, die perfekt zu Ihnen und Ihren Typ passt. Investieren Sie einmal im Leben in ein etwas Teureres Modell. Sie werden die Tasche lieben. Sie sollte ein klassisches und zeitloses Modell sein und in den klassischen Businessfarben wie Schwarz, Marineblau oder Dunkelbraun sein, damit Sie auch wirklich lange Freude daran haben.

Diverse Veranstaltungen

Veranstaltungen

 

Job Messe 40+ München (März 2013)

Zusammen mit meiner Rosenheimer Kollegin Theresia Berger haben wir auch dieses Mal gemeinsam die Job Messe 40+ betreut und hatten wieder spannende Kurzworkshops mit den Kunden.

7. Münch’ner Makler- und Mehrfachagentenmesse

Auf dieser Messe war ich mit einem eigenen Messestand zum Thema Farbe, Stil und Image vertreten und konnte dadurch neue Kunden gewinnen. Mein Messevideo können Sie hier sehen.

Job Messe 40+ München (September 2012)

Ein sehr spannender Messetag ist zu Ende gegangen, wo ich von meine Kollegin, Teresia Berger vom Chiemsee unterstützt habe. Es ist schön, Menschen in Veränderungprozessen zu coachen, um Ihnen kleine Tricks für die optische Veränderungen zu zeigen. Ausführliche Informationen erhalten Sie gerne bei einer individuellen Stil- und Imageberatungen.

Projekte

Alle hier vorgestellten Projekte (inklusive Fotomaterial) werden ausschließlich in Rücksprache mit meinen Kunden und Partnern veröffentlicht.

  • März 2013: Dreh mit BR in der Sendung Geld und Leben als Gast zum Thema Farbe, Stil und Image
  • September 2012: Hier hatte ich einen Auftrag in Erfurt für eine Musikproduktionsfirma (Cover Shooting und Imageberatung für eine Rocksängerin aus Thüringen).